Ingenieur/in - Chemietechnik Jobs

22 aktuelle Ingenieur/in - Chemietechnik Stellenangebote

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Chemieingenieur:in oder Verfahrenstechniker:in im Chemieanlagenbau (m/w/d) in Vollzeit

Nanolope GmbHBerlin

Sind Sie ein erfahrener Ingenieur in der chemischen Industrie und bereit, spannende Herausforderungen zu meistern? Sie bringen umfassendes Wissen in sämtlichen Engineeringphasen einer Pilotanlage mit und haben Erfahrung im Management von Anlagenbau und Inbetriebnahme. Ihre Fähigkeiten zur Planung und Koordination von Projekten mit externen Dienstleistern zeichnen Sie aus. Sie sind kreativ und lösungsorientiert, wenn es darum geht, effiziente Lösungen zu entwickeln. Zudem sind Sie bereit, teilweise außerhalb Berlins am Produktionsstandort zu arbeiten. Idealerweise besitzen Sie Kenntnisse in verfahrenstechnischer Software wie Aspen und Erfahrung in der sicherheitstechnischen Bewertung.
Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Ingenieur/ Verfahrenstechniker/ Biotechnologe/ Pharmatechniker/ Chemieingenieur/ Projektingenieur/ Qualitätsingenieur (m/w/d)

Testo Industrial Services GmbH

Bist du Ingenieur:in oder Verfahrenstechniker:in mit einer Leidenschaft für Kundenkontakt und anspruchsvolle Projekte? In unserem technischen Außendienst kannst du deine Zukunft aktiv gestalten und kontinuierlich wachsen. Unterstütze renommierte Unternehmen aus Pharma, Life Sciences, Medizintechnik und Chemie in der Qualitätssicherung und im GMP-Umfeld. Dein Fokus liegt auf der Qualifizierung von Anlagen und der Validierung von Prozessen nach modernen Standards. Übernimm Verantwortung und entwickle dich in Rollen wie Projektkoordinator:in oder Projektleiter:in weiter. Bewirb dich jetzt und starte deine Karriere mit uns!
Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Chemieingenieurin / Chemieingenieur (w/m/d)

LUBW - Landesanstalt für Umwelt Baden-WürttembergKarlsruhe

Die LUBW sucht eine Chemieingenieurin oder einen Chemieingenieur (w/m/d) für das Referat „Anorganische Analytik, stofflicher Verbraucherschutz“. Die Position ist ab dem 01.10.2026 bis zum 30.09.2028 in Vollzeit befristet. Als Kompetenzzentrum in Baden-Württemberg bieten wir umfassende Beratung zu Umwelt- und Naturschutzthemen. Im Fachgebiet „Anorganische Analytik“ analysiert unser Team Proben aus Luft, Wasser und Boden. Hierbei verwenden wir moderne Analysegeräte zur Bestimmung anorganischer Parameter, Schwermetallen und Kohlenstoffgehalten. Unterstützen Sie uns bei der Überwachung der Luftqualität und setzen Sie Ihr Fachwissen zum Schutz der Umwelt ein!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Chemieingenieur Pharma (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesPenzberg

Werde Chemieingenieur Pharma (m/w/d) und begleite innovative Arzneimittel von der klinischen Phase bis zur Markteinführung. Du führst eigenständig instrumentelle Analysen durch und optimierst Analyseverfahren. Zudem bist du für die Validierung und Qualitätssicherung der Methoden verantwortlich und erstellst umfassende Analyseberichte sowie Testvorschriften. Profitieren kannst du von flexiblen Arbeitszeiten, abwechslungsreichen Weiterbildungen und Teamevents, die den Gemeinschaftsgeist stärken. Dein Profil umfasst ein abgeschlossenes Studium in Biotechnologie, Chemieingenieurwesen oder Biochemie sowie relevante Berufserfahrung. Sei Teil eines dynamischen Teams, das Wert auf Entwicklung und Zusammenarbeit legt!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Laborant - ATA / PhyTA / CTA / PTA und Quereinsteiger (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Zur Verstärkung unseres Engineering-Teams suchen wir einen Laborant (w/m/d), unabhängig von Ihrem beruflichen Hintergrund. Ihre Aufgaben umfassen das Verkleben, Prüfen und Analysieren von Prüfkörpern in enger Zusammenarbeit mit Ingenieuren. Sie testen neu entwickelte Klebstoffe mithilfe modernster Materialprüfmaschinen und analytischer Geräte wie IR, UV/VIS und DSC. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen gemäß interner Prüfanweisungen her und erstellen Dokumentationen sowie Laborberichte. Wir begrüßen Bewerbungen von Fachkräften wie ATA, CTA oder Quereinsteigern, beispielsweise aus dem Maschinenbau. Nutzen Sie Ihre Chance, in einem innovativen Umfeld durchzustarten!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA oder Bachelor im Bereich der pharmazeutischen Analytik (m/w/d)

A&M STABTEST Labor für Analytik und Stabilitätsprüfung GmbHBergheim

Werden Sie Teil unseres Teams als Chemielaborant/CTA oder Bachelor! Wir suchen motivierte Bewerber für die quantitative Analytik von (Bio-)Pharmazeutika. Ihre Schwerpunkte liegen in HPLC/UPLC/CE und der physikalisch-chemischen Testung. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium in Natur- oder Ingenieurswissenschaften mit? Ihre Stärken sind analytisches Denken, Teamfähigkeit und gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch. Freuen Sie sich auf flache Hierarchien, ein spannendes Aufgabengebiet und eine freundliche Arbeitsatmosphäre!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Professur „Technologien zur industriellen Pharmasynthese“ (w/m/d)

Technische Hochschule MannheimMannheim

Die Fakultät für Verfahrens- und Chemietechnik sucht zum Sommersemester 2027 eine Person für die Professur „Technologien zur industriellen Pharmasynthese“ (w/m/d) – Bes. W3 (Stellen-Nr. 710). Diese Stelle zielt darauf ab, neue Technologien und Verfahren für die chemische Wirkstoffproduktion zu erforschen. Ein tiefes chemisches Verständnis ist erforderlich, da pharmazeutische Wirkstoffe komplexe Moleküle darstellen. Bewerber sollten Erfahrung in der chemischen oder pharmazeutischen Prozessentwicklung und Produktion mitbringen. Die Professur konzentriert sich nicht auf biotechnologische Wirkstoffe oder reine Laborsynthesen. Nutzen Sie diese Chance, einen bedeutenden Beitrag zur Zukunft der Pharmasynthese zu leisten.
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Junior Engineer R&D Prototyping Operations

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AGLeoben

Werde Teil unseres Teams als Junior Engineer R&D! Unterstütze innovative Projekte durch die Entwicklung, das Testen und die Optimierung neuer Produkte und Technologien. Gestalte die Zukunft mit und bring deine Ideen ein!
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Engineer R&D TGV

AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AGLeoben

Werde Teil unseres R&D-Teams als Engineer! Gestalte innovative Produkte, arbeite an spannenden Projekten, tausche dich mit verschiedenen Fachbereichen aus und integriere bahnbrechende Technologien für eine erfolgreiche Produktentwicklung. Deine Ideen zählen!
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Laborant* Bitumenbahnen

Paul Bauder GmbH & Co. KGLandsberg

Wenn Sie erste Erfahrungen in der Qualitätssicherung oder im Laborumfeld mitbringen, sind Sie bei uns genau richtig. Ein starkes Interesse an Werkstoffen und Produktionsprozessen ist von Vorteil, ebenso wie Kenntnisse in Normen und Richtlinien. Ihre analytische und strukturierte Arbeitsweise sowie das ausgeprägte Qualitätsbewusstsein helfen Ihnen, Prüfergebnisse kritisch zu bewerten. Mit guten Deutsch- und Englischkenntnissen und sicherem Umgang mit MS Office fördern Sie die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen. Engagement für kontinuierliche Verbesserung und Ihre Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, sind entscheidend. Profitieren Sie von einer umfassenden Einarbeitung in einem innovativen, familiengeführten Unternehmen mit flachen Hierarchien.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Paul Bauder GmbH & Co. KG Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Urlaubsgeld Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Chemietechnik wissen müssen

Ingenieur/in - Chemietechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Chemietechnik wissen müssen

Chemietechnik – Von außen Laborwunderland, von innen Hochdruckzone? Eine Innenansicht für Berufsstarter und Wechselwillige

Wie fühlt sich ein Berufsstart in der Chemietechnik an? Man stelle sich ein Sammelsurium aus Laborgeruch, funkelnden Edelstahlreaktoren und – ja, Ernstfall: einem Not-Aus-Schalter, den man lieber nie braucht. Hinter der trockenen Berufsbezeichnung steckt ein Kosmos aus Physik, Ingenieurmethoden, Sicherheitsregeln und einer Prise Pragmatismus. Was viele unterschätzen: Wer als Chemieingenieur:in startet, wird selten mit weißen Kitteln und Reagenzgläsern abspeisen – vielmehr sind hier Pfadfindergeist, Prozessdenken und ein gewisser Hang zum Kompromiss gefragt.
Oder anders gesagt: Den ganzen Tag Formeln wälzen? Kann schon mal vorkommen. Aber ganz ehrlich – meistens geht's darum, aus Daten, Messkurven und Maschinenlaunen ein stimmiges Bild zu bauen. Welcome to Reality!


Der ganz normale Wahnsinn: Aufgaben zwischen Anlagen, Zahlen und Zwischenmenschlichem

Was macht eine Ingenieurin oder ein Ingenieur der Chemietechnik eigentlich von morgens bis Feierabend? Da liegt die Crux: Es ist ein Beruf voller Schnittstellen. Wer vom Studium kommt, glaubt häufig, das Wichtigste läge im Detail: Stoffdaten, Gleichungen, Simulationen… Alles nützlich. Doch am Arbeitsplatz zählt meist, Prozesse am Laufen zu halten, Fehler zu erkennen, Projekte zu koordinieren.
Ein Tag im Anlagenbetrieb etwa beginnt nicht selten mit einem schnellen Check: Läuft alles stabil? Was sagt der Leitstand? Mal eben kurz in die Schutzausrüstung, rein in die Anlage, raus an den Knotenpunkt, den der Azubi für einen „total unkomplizierten Wärmetauscher“ hielt. Schon stockt der Betrieb, irgendetwas riecht komisch (nein, nicht nach Lösungsmittel – eher nach Ärger). Zwischen Planung, Troubleshooting und Meetings vergeht der Tag. Man gewöhnt sich daran, dass Prozesse nie nach Fahrplan laufen. Und, Hand aufs Herz: Gerade das macht den Reiz. Routine gibt’s selten – kleine Katastrophen, gelegentlich.
Wem also Organisation, Kommunikation und eine gewisse Error-Toleranz liegen, der wird sich nicht langweilen. Wer auf Sicherheitspolster und Tagesstruktur besteht, kann hier durchaus ins Schwitzen geraten.


Qualifikation & Persönliches: Zwischen Lernkurve und Selbstüberlistung

Viele Kolleginnen und Kollegen erinnern sich noch gut an den Moment, als sie erstmals „wirklich“ Verantwortung übernahmen – für eine Optimierung, einen Stillstand oder, in meiner Erinnerung ganz besonders präsent, für einen Kesseltest am Freitagnachmittag: Da kann selbst der geduldigste Rechner plötzlich zur Zicke werden. Es hilft nichts: Ohne Selbstbewusstsein und Stresstoleranz läuft wenig. Fachwissen ist das Rückgrat, aber am Ende fragt niemand, wie elegant die Studentenformel war, wenn der Durchsatz in der Anlage klemmt.
Spannend wird’s beim Thema Weiterentwicklung. Wer sich auf reine Technik konzentrieren will, kann fachlich tief einsteigen: Prozessoptimierung, Simulation, Digitalisierung von Anlagen, Umstellung auf nachhaltige Stoffsysteme. Alternativ? Projektmanagement, Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement – oder später sogar Führung.
Neben analytischem Denken zählt übrigens, was kaum auf Zeugnissen steht: Kommunikationsstärke, Kompromissfähigkeit, der berühmte „kühle Kopf“. Wer Konflikten aus dem Weg geht, gerät hier schnell ins Hintertreffen. Und – so ehrlich muss man sein – manchmal wird auch aus einem simplen Pumpentausch eine epische Debatte zwischen Einkauf, Instandhaltung und Sicherheit. Willkommen im Club!


Gehalt – Rechnen, rechnen, relativieren: Zwischen Chemiepark und Provinz

Jetzt zum oftmals größten Fragezeichen: Was verdient man als Ingenieur:in in der Chemietechnik wirklich? Klar, pauschal lässt sich das schwer sagen. Fakt ist: In der chemischen Großindustrie gibt’s meist Tarifbindung – mit ordentlichen Einstiegsgehältern, die locker im Bereich anderer Ingenieursdisziplinen (manchmal ein wenig darüber) liegen. Aber: Wer in Mittelstandsunternehmen, kleineren Dienstleistern oder bei Ingenieurbüros arbeitet, muss oft bescheidenere Beträge akzeptieren. Das Pendel schlägt je nach Region und Branche kräftig aus: Zwischen Rhein-Main, Ruhrgebiet oder Leverkusen stellt sich die Frage nach Chemiepark-Flair und Standortzulage, während „auf dem Land“ die Lohntüte gern dünner ausfällt.
Erfahrung, Zusatzqualifikation und Verantwortungsbereich lassen das Gehalt durchaus zügig steigen – aber Vorsicht vor Luftschlössern. Nicht jeder Karriereschritt ist sofort sichtbar im Konto. Was bleibt, ist ein vergleichsweise sicheres Einkommen auf hohem Niveau mit moderater Entwicklung – es sei denn, man nutzt geschickt die Wechselchancen oder wartet auf den sprichwörtlichen „Lucky Punch“ in einem ambitionierten Projekt. Und ja, mit Auslandserfahrung oder Spezialisierung (z. B. im Bereich Nachhaltigkeit oder Digitalisierung) lässt sich eine Gehaltsschraube auch mal drehen.
Lohnt sich der Umstieg aus anderen Branchen? Häufig ja, sofern man bereit ist, sich erst mal auf niedrigeren Ebenen einzuarbeiten und ein paar Jahre „Lehrzeit“ im System abzusitzen. Danach wird man meistens angemessen entlohnt – auch wenn sich die Legende vom „Goldesel Chemietechnik“ vielerorts als Märchen entpuppt.


Markt und Möglichkeiten: Fachkräftemangel, Wandel, Wackelkandidaten

Die Chemietechnik ist viel mehr als das Klischee von Pipette und Periodensystem. Die Branche sieht sich – wie so viele technische Felder – mit wachsenden Anforderungen konfrontiert: Digitalisierung von Prozessen, Energiewende, Recycling, Kreislaufwirtschaft. Plötzlich werden Kompetenzen gefragt, die viele im Studium allenfalls gestreift haben: Datenanalyse, Automatisierung, Prozessleittechnik auf digitaler Ebene. Wer also den nächsten Karriereschritt plant, ist gut beraten, sich nicht nur auf Erfahrungsroutinen zu verlassen, sondern gezielt neue Tools zu erlernen – Stichwort: lebenslanges Lernen.
Skepsis ist erlaubt – ja, die Jobsituation gilt grundsätzlich als stabil, spätestens seit die Branche realisiert hat, wie knapp qualifiziertes Personal geworden ist. Aber: Gerade in strukturschwachen Regionen kann das Angebot dünn sein. Flexibilität zahlt sich aus – etwa bei der Bereitschaft, auch mal zwei Stunden zu pendeln oder den Standort zu wechseln. Interessanter Trend: Mit wachsendem Nachhaltigkeitsdruck entstehen neue Berufsbilder – etwa im Bereich erneuerbare Rohstoffe oder Green Chemistry. Wer offen bleibt, findet – auch abseits der Klassiker – spannende Chancen. Aber einen Selbstläufer gibt’s nicht.


Das berühmte Gleichgewicht: Job, Leben und das bisschen Planbarkeit

Kommen wir, fast zum Schluss, zum Dauerthema: Vereinbarkeit von Karriere und Privatleben. Der Arbeitsalltag kann – vor allem in Betrieben mit Schichtsystem oder erhöhtem Termindruck – fordernd werden. Viele jungen Ingenieur:innen sind überrascht, wie schnell sich Projektspitzen, Anlagenstillstände oder Notfälle direkt auf das Wochenende oder auf die Freizeit auswirken. Andererseits: Große Unternehmen bieten oft flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und klare Aufstiegspfade – sofern man bereit ist, sich einzubringen.
Ob Work-Life-Balance eher ein Modebegriff oder ein ernsthafter Anspruch ist, bleibt wohl Geschmackssache. Im Mittelstand gibt's häufig flachere Hierarchien, manchmal mehr Gestaltungsspielraum, aber mitunter auch längere Arbeitstage. Im Konzern kann die Sicherheit locken, aber der Apparat bremst Individualisten gelegentlich aus.
Mein persönlicher Rat? Keine Illusionen machen, aber Chancen ernstnehmen: Wer Klarheit über die eigenen Werte und Prioritäten hat, kann auch Umwege und Frustrationen besser meistern.


Fazit – Wagnis mit System, aber ohne Garantie

Chemietechnik ist kein Selbstläufer. Sie will gelernt, dann aber auch gelebt werden. Der Beruf fordert viel, gibt aber oft mehr zurück, als man am Anfang glaubt – nein, nicht automatisch, aber doch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit für alle, die nicht gleich beim ersten Anlagenschaden die Nerven verlieren.
Ich habe im Laufe der Zeit eines gelernt: Die spannendsten Jobs bekommt selten, wer nur auf den perfekten Lebenslauf achtet. Vielmehr gewinnt, wer Ausdauer, Lernbereitschaft und den Mut zu gelegentlicher Selbstironie vereint. Manchmal fragt man sich, wie man bloß hier gelandet ist – aber meistens ist man froh darüber.


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