Ingenieur/in - Chemietechnik Jobs

28 aktuelle Ingenieur/in - Chemietechnik Stellenangebote

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CTA / PhyTA / PTA / Ingenieur oder Prozesstechnologe (B.Sc.) (m/w/d) Bereich Halbleiterfertigung

PNDetector GmbHMünchen

Bewerben Sie sich jetzt als CTA, Physik-Tekniker (Phy TA), PTA oder Ingenieur (B. Sc.) in der Halbleiterfertigung bei PNDetector. Unser innovatives Hightech-Unternehmen ist führend in der Entwicklung moderner Strahlungssensoren. Unsere Produkte finden weltweit Anwendung in Forschung, Mikroanalyse und industrieller Qualitätskontrolle. In einem hochmodernen Reinraum stellen Sie eigenständig Strahlungsdetektoren her. Nutzen Sie die Chance, Teil eines dynamischen Teams zu werden, das Spitzenleistungen in der Sensorentechnologie erzielt. Lesen Sie alle Details und bewerben Sie sich noch heute für eine spannende Karriere!
Festanstellung Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Kantine Gutes Betriebsklima Homeoffice Urlaubsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker / Chemieingenieur (m/w/d) Tintenentwicklung

SIS Ink Solution GmbHTuttlingen

Verstärken Sie unser Team in Tuttlingen als Chemiker / Chemieingenieur (m/w/d) in der Tintenentwicklung! In dieser Position sind Sie für die Entwicklung von Inkjet-Tinten und Vorprodukten im industriellen Druck verantwortlich. Ihre Expertise fließt in die Dokumentation und Auswertung der Ergebnisse ein, während Sie eng mit dem Labormanager kommunizieren. Sie optimieren Messverfahren und kümmern sich um die Wartung der Prüfgeräte. Ideale Bewerber verfügen über ein abgeschlossenes Studium in Chemie oder verwandten Bereichen sowie Kompetenz im Tinten- und Lackbereich. Profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsplatz mit attraktiven Sozialleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Verfahrens- / Chemieingenieur – Bereich Lösemitteldestillation (m/w/d)

REMONDIS Medison GmbHBraunschweig

Wir suchen einen Verfahrens- / Chemieingenieur (m/w/d) für die Lösemitteldestillation in Braunschweig. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Betreuung und Weiterentwicklung von Verfahren zur Aufbereitung von Lösemittelabfällen. Sie unterstützen die Unternehmensleitung bei der Optimierung der Produktionsprozesse und begleiten den laufenden Anlagenbetrieb aus verfahrenstechnischer Sicht. Zudem planen Sie Produktionsversuche und analysieren bestehende Abläufe hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit. Ihr Profil beinhaltet ein abgeschlossenes Studium in Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen oder Abfalltechnik. Gestalten Sie gemeinsam mit uns innovative Lösungen zur Verwertung von Lösemittelabfällen und tragen Sie zu einer nachhaltigen Industrie bei!
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Chemieingenieur Pharma (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesPenzberg

Werde Chemieingenieur Pharma (m/w/d) und begleite innovative Arzneimittel von der klinischen Phase bis zur Markteinführung. Du führst eigenständig instrumentelle Analysen durch und optimierst Analyseverfahren. Zudem bist du für die Validierung und Qualitätssicherung der Methoden verantwortlich und erstellst umfassende Analyseberichte sowie Testvorschriften. Profitieren kannst du von flexiblen Arbeitszeiten, abwechslungsreichen Weiterbildungen und Teamevents, die den Gemeinschaftsgeist stärken. Dein Profil umfasst ein abgeschlossenes Studium in Biotechnologie, Chemieingenieurwesen oder Biochemie sowie relevante Berufserfahrung. Sei Teil eines dynamischen Teams, das Wert auf Entwicklung und Zusammenarbeit legt!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsleiter / Industriemeister Chemie (m/w/d)

GECAD GmbHHaan

Starte deine Karriere als Produktionsleiter / Industriemeister Chemie (m/w/d) bei der GECAD GmbH im Raum Haan. Diese Position bietet dir spannende Perspektiven, egal ob du Führungserfahrung hast oder den nächsten Schritt wagen möchtest. Du arbeitest nah an der Produktion und übernimmst Verantwortung in einem renommierten Unternehmen. Wenn du bereit bist, die Ärmel hochzukrempeln und aktiv mitzuarbeiten, bist du hier genau richtig! Wir freuen uns auf deine Bewerbung und darauf, gemeinsam erfolgreich zu sein. GECAD unterstützt viele Unternehmen bei der Suche nach talentierten Fach- und Führungskräften in der Region.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Labortechniker (m/w/d)

Michael PageLandsberg Lech

In der heutigen Forschungs- und Entwicklungslandschaft sind moderne Prüf- und Analysegeräte unerlässlich. Unterstützen Sie Ingenieure und Techniker bei spannenden Projekten durch präzise Auswertung und Dokumentation von Versuchsergebnissen. Eine technische oder naturwissenschaftliche Ausbildung, wie Chemielaborant oder Werkstoffprüfer, ist vorteilhaft, jedoch auch Quereinsteiger mit gutem technischem Verständnis sind willkommen. Sie profitieren von 30 Tagen Urlaub, Sonderurlaubstagen und einem attraktiven Zuschuss zu Fahrtkosten sowie Kantine. Unser gesundheitsförderndes Wellpass-Programm sowie regelmäßige Teamevents stärken den Teamgeist. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und gestalten Sie die Zukunft aktiv mit!
Quereinstieg möglich Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant:in / CTA (m/w/d) – Gaschromatographie (GC-FID/GC-MS) #0561

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - HamburgHamburg

Wir suchen eine motivierte Chemielaborant:in oder CTA (m/w/d) mit entsprechender Berufserfahrung oder einem abgeschlossenen Chemiestudium. Fundierte Kenntnisse in der Gaschromatographie, insbesondere FID- und MS-Detektion, sind von Vorteil. Praktische Erfahrung in der GC-Analytik sowie hohe Lernbereitschaft sind unerlässlich. Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit sind wichtige Eigenschaften dieser Position. Idealerweise bringst Du Erfahrung aus einem Lebensmittellabor mit und hast bereits mit einem LIMS gearbeitet. Gute Deutschkenntnisse runden Dein Profil ab und unterstützen Deine Integration in unser Team.
Homeoffice Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Hamburg Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA oder Bachelor im Bereich der pharmazeutischen Analytik (m/w/d)

A&M STABTEST Labor für Analytik und Stabilitätsprüfung GmbHBergheim

Verstärken Sie unser Team als Chemielaborant/CTA oder Bachelor! Arbeiten Sie in der quantitativen Analytik von (Bio-)Pharmazeutika mit Schwerpunkten in HPLC, UPLC und CE. Wir suchen Berufseinsteiger mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Bachelor in Natur- oder Ingenieurswissenschaften. Ihre analytischen Fähigkeiten und Ihr strukturiertes Arbeiten sind uns wichtig, ebenso wie gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Profitieren Sie von kurzen Kommunikationswegen und einer freundschaftlichen Arbeitsatmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen und spannenden Umfeld!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent (CTA) - Aromenträgersysteme / Flavour Delivery Systems (m/w/d)

Arethia Germany GmbHReinbek

Die Position des Chemisch-technischen Assistenten (CTA) für Aromenträgersysteme bietet spannende Herausforderungen in der Entwicklung innovativer Aroma- und Inhaltsstofftechnologien. Zu den Aufgaben gehören das Testen von Verfahren wie Sprühtrocknung und Granulierung sowie die Analyse chemisch-physikalischer Eigenschaften neuer Aromenformulierungen. Die Bewertung von Trägersystemen hinsichtlich Verkapselungseffizienz und Stabilität ist essenziell für den Erfolg. Sie unterstützen Machbarkeitsstudien und Proof-of-Concept-Tests zur Entscheidungsfindung für Kommerzialisierung. Die enge Zusammenarbeit mit der Produktentwicklung löst Herausforderungen bei Formulierung und Verarbeitung. Dokumentation und Kommunikation der Ergebnisse an Stakeholder runden Ihren Tätigkeitsbereich ab.
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Parkplatz Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Chemisch-technischer Assistent / Chemikant (m/w/d)

Detia Freyberg Produktion GmbHBaden Württemberg

Sie haben ein Studium im Chemieingenieurwesen oder eine Ausbildung als CTA/Chemielaborant erfolgreich abgeschlossen und bringen relevante Berufserfahrung mit? Interesse an analytischen Herausforderungen im Labor sowie Kenntnisse in XRD und/oder GC sind Voraussetzung. Arbeiten Sie in einem global agierenden, mittelständischen Unternehmen mit unbefristetem Arbeitsverhältnis und attraktiven Sozialleistungen. Wir bieten ein wettbewerbsfähiges Gehalt, Urlaubsgeld und Zuschüsse zur Altersversorgung. Profitieren Sie von einem modernen Arbeitsumfeld, gemischten Teams und flachen Hierarchien. Besuchen Sie uns und gestalten Sie Ihre Karriere in einem innovativen Unternehmen aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Urlaubsgeld Kantine Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Chemietechnik wissen müssen

Ingenieur/in - Chemietechnik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Ingenieur/in - Chemietechnik wissen müssen

Chemietechnik – Von außen Laborwunderland, von innen Hochdruckzone? Eine Innenansicht für Berufsstarter und Wechselwillige

Wie fühlt sich ein Berufsstart in der Chemietechnik an? Man stelle sich ein Sammelsurium aus Laborgeruch, funkelnden Edelstahlreaktoren und – ja, Ernstfall: einem Not-Aus-Schalter, den man lieber nie braucht. Hinter der trockenen Berufsbezeichnung steckt ein Kosmos aus Physik, Ingenieurmethoden, Sicherheitsregeln und einer Prise Pragmatismus. Was viele unterschätzen: Wer als Chemieingenieur:in startet, wird selten mit weißen Kitteln und Reagenzgläsern abspeisen – vielmehr sind hier Pfadfindergeist, Prozessdenken und ein gewisser Hang zum Kompromiss gefragt.
Oder anders gesagt: Den ganzen Tag Formeln wälzen? Kann schon mal vorkommen. Aber ganz ehrlich – meistens geht's darum, aus Daten, Messkurven und Maschinenlaunen ein stimmiges Bild zu bauen. Welcome to Reality!


Der ganz normale Wahnsinn: Aufgaben zwischen Anlagen, Zahlen und Zwischenmenschlichem

Was macht eine Ingenieurin oder ein Ingenieur der Chemietechnik eigentlich von morgens bis Feierabend? Da liegt die Crux: Es ist ein Beruf voller Schnittstellen. Wer vom Studium kommt, glaubt häufig, das Wichtigste läge im Detail: Stoffdaten, Gleichungen, Simulationen… Alles nützlich. Doch am Arbeitsplatz zählt meist, Prozesse am Laufen zu halten, Fehler zu erkennen, Projekte zu koordinieren.
Ein Tag im Anlagenbetrieb etwa beginnt nicht selten mit einem schnellen Check: Läuft alles stabil? Was sagt der Leitstand? Mal eben kurz in die Schutzausrüstung, rein in die Anlage, raus an den Knotenpunkt, den der Azubi für einen „total unkomplizierten Wärmetauscher“ hielt. Schon stockt der Betrieb, irgendetwas riecht komisch (nein, nicht nach Lösungsmittel – eher nach Ärger). Zwischen Planung, Troubleshooting und Meetings vergeht der Tag. Man gewöhnt sich daran, dass Prozesse nie nach Fahrplan laufen. Und, Hand aufs Herz: Gerade das macht den Reiz. Routine gibt’s selten – kleine Katastrophen, gelegentlich.
Wem also Organisation, Kommunikation und eine gewisse Error-Toleranz liegen, der wird sich nicht langweilen. Wer auf Sicherheitspolster und Tagesstruktur besteht, kann hier durchaus ins Schwitzen geraten.


Qualifikation & Persönliches: Zwischen Lernkurve und Selbstüberlistung

Viele Kolleginnen und Kollegen erinnern sich noch gut an den Moment, als sie erstmals „wirklich“ Verantwortung übernahmen – für eine Optimierung, einen Stillstand oder, in meiner Erinnerung ganz besonders präsent, für einen Kesseltest am Freitagnachmittag: Da kann selbst der geduldigste Rechner plötzlich zur Zicke werden. Es hilft nichts: Ohne Selbstbewusstsein und Stresstoleranz läuft wenig. Fachwissen ist das Rückgrat, aber am Ende fragt niemand, wie elegant die Studentenformel war, wenn der Durchsatz in der Anlage klemmt.
Spannend wird’s beim Thema Weiterentwicklung. Wer sich auf reine Technik konzentrieren will, kann fachlich tief einsteigen: Prozessoptimierung, Simulation, Digitalisierung von Anlagen, Umstellung auf nachhaltige Stoffsysteme. Alternativ? Projektmanagement, Regulatory Affairs, Qualitätsmanagement – oder später sogar Führung.
Neben analytischem Denken zählt übrigens, was kaum auf Zeugnissen steht: Kommunikationsstärke, Kompromissfähigkeit, der berühmte „kühle Kopf“. Wer Konflikten aus dem Weg geht, gerät hier schnell ins Hintertreffen. Und – so ehrlich muss man sein – manchmal wird auch aus einem simplen Pumpentausch eine epische Debatte zwischen Einkauf, Instandhaltung und Sicherheit. Willkommen im Club!


Gehalt – Rechnen, rechnen, relativieren: Zwischen Chemiepark und Provinz

Jetzt zum oftmals größten Fragezeichen: Was verdient man als Ingenieur:in in der Chemietechnik wirklich? Klar, pauschal lässt sich das schwer sagen. Fakt ist: In der chemischen Großindustrie gibt’s meist Tarifbindung – mit ordentlichen Einstiegsgehältern, die locker im Bereich anderer Ingenieursdisziplinen (manchmal ein wenig darüber) liegen. Aber: Wer in Mittelstandsunternehmen, kleineren Dienstleistern oder bei Ingenieurbüros arbeitet, muss oft bescheidenere Beträge akzeptieren. Das Pendel schlägt je nach Region und Branche kräftig aus: Zwischen Rhein-Main, Ruhrgebiet oder Leverkusen stellt sich die Frage nach Chemiepark-Flair und Standortzulage, während „auf dem Land“ die Lohntüte gern dünner ausfällt.
Erfahrung, Zusatzqualifikation und Verantwortungsbereich lassen das Gehalt durchaus zügig steigen – aber Vorsicht vor Luftschlössern. Nicht jeder Karriereschritt ist sofort sichtbar im Konto. Was bleibt, ist ein vergleichsweise sicheres Einkommen auf hohem Niveau mit moderater Entwicklung – es sei denn, man nutzt geschickt die Wechselchancen oder wartet auf den sprichwörtlichen „Lucky Punch“ in einem ambitionierten Projekt. Und ja, mit Auslandserfahrung oder Spezialisierung (z. B. im Bereich Nachhaltigkeit oder Digitalisierung) lässt sich eine Gehaltsschraube auch mal drehen.
Lohnt sich der Umstieg aus anderen Branchen? Häufig ja, sofern man bereit ist, sich erst mal auf niedrigeren Ebenen einzuarbeiten und ein paar Jahre „Lehrzeit“ im System abzusitzen. Danach wird man meistens angemessen entlohnt – auch wenn sich die Legende vom „Goldesel Chemietechnik“ vielerorts als Märchen entpuppt.


Markt und Möglichkeiten: Fachkräftemangel, Wandel, Wackelkandidaten

Die Chemietechnik ist viel mehr als das Klischee von Pipette und Periodensystem. Die Branche sieht sich – wie so viele technische Felder – mit wachsenden Anforderungen konfrontiert: Digitalisierung von Prozessen, Energiewende, Recycling, Kreislaufwirtschaft. Plötzlich werden Kompetenzen gefragt, die viele im Studium allenfalls gestreift haben: Datenanalyse, Automatisierung, Prozessleittechnik auf digitaler Ebene. Wer also den nächsten Karriereschritt plant, ist gut beraten, sich nicht nur auf Erfahrungsroutinen zu verlassen, sondern gezielt neue Tools zu erlernen – Stichwort: lebenslanges Lernen.
Skepsis ist erlaubt – ja, die Jobsituation gilt grundsätzlich als stabil, spätestens seit die Branche realisiert hat, wie knapp qualifiziertes Personal geworden ist. Aber: Gerade in strukturschwachen Regionen kann das Angebot dünn sein. Flexibilität zahlt sich aus – etwa bei der Bereitschaft, auch mal zwei Stunden zu pendeln oder den Standort zu wechseln. Interessanter Trend: Mit wachsendem Nachhaltigkeitsdruck entstehen neue Berufsbilder – etwa im Bereich erneuerbare Rohstoffe oder Green Chemistry. Wer offen bleibt, findet – auch abseits der Klassiker – spannende Chancen. Aber einen Selbstläufer gibt’s nicht.


Das berühmte Gleichgewicht: Job, Leben und das bisschen Planbarkeit

Kommen wir, fast zum Schluss, zum Dauerthema: Vereinbarkeit von Karriere und Privatleben. Der Arbeitsalltag kann – vor allem in Betrieben mit Schichtsystem oder erhöhtem Termindruck – fordernd werden. Viele jungen Ingenieur:innen sind überrascht, wie schnell sich Projektspitzen, Anlagenstillstände oder Notfälle direkt auf das Wochenende oder auf die Freizeit auswirken. Andererseits: Große Unternehmen bieten oft flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und klare Aufstiegspfade – sofern man bereit ist, sich einzubringen.
Ob Work-Life-Balance eher ein Modebegriff oder ein ernsthafter Anspruch ist, bleibt wohl Geschmackssache. Im Mittelstand gibt's häufig flachere Hierarchien, manchmal mehr Gestaltungsspielraum, aber mitunter auch längere Arbeitstage. Im Konzern kann die Sicherheit locken, aber der Apparat bremst Individualisten gelegentlich aus.
Mein persönlicher Rat? Keine Illusionen machen, aber Chancen ernstnehmen: Wer Klarheit über die eigenen Werte und Prioritäten hat, kann auch Umwege und Frustrationen besser meistern.


Fazit – Wagnis mit System, aber ohne Garantie

Chemietechnik ist kein Selbstläufer. Sie will gelernt, dann aber auch gelebt werden. Der Beruf fordert viel, gibt aber oft mehr zurück, als man am Anfang glaubt – nein, nicht automatisch, aber doch mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit für alle, die nicht gleich beim ersten Anlagenschaden die Nerven verlieren.
Ich habe im Laufe der Zeit eines gelernt: Die spannendsten Jobs bekommt selten, wer nur auf den perfekten Lebenslauf achtet. Vielmehr gewinnt, wer Ausdauer, Lernbereitschaft und den Mut zu gelegentlicher Selbstironie vereint. Manchmal fragt man sich, wie man bloß hier gelandet ist – aber meistens ist man froh darüber.


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