Forensische/r Psychologe/Psychologin Jobs

35 aktuelle Forensische/r Psychologe/Psychologin Stellenangebote

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Oberarzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendpsychiatrie und - psychotherapie

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg sucht ab sofort einen Oberarzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Teil- oder Vollzeit. Als größtes Schwerpunktkrankenhaus der Region versorgt unser Team von 2.500 Mitarbeiterinnen jährlich rund 26.000 Patienten. Unsere Klinik bietet mit 39 stationären Plätzen, zwei Tageskliniken sowie ambulanten Angeboten in Neuruppin, Kyritz und Oranienburg umfassende Versorgung. Wir legen großen Wert auf Forschung und Lehre, um die medizinische Zukunft aktiv zu gestalten. Eine Erweiterung für jüngere Kinder ist bereits in Planung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die moderne Gesundheitsversorgung!
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Psychoonkologen/Palliativpsychologe(m/w/d) mit psychotherapeutischer Ausbildung

Klinikum Bad Hersfeld GmbHBad Hersfeld

Die Abteilung für Palliativmedizin bietet umfassende psychosoziale Unterstützung für unheilbar erkrankte Patienten und deren Angehörige. Wir suchen einen Psychoonkologen/Palliativpsychologen (m/w/d) mit psychotherapeutischer Ausbildung. Unsere 8-Betten Station und das regionale SAPV-Team versorgen jährlich über 500 Patienten. Für innovative Versorgungskonzepte wurden wir von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichnet. Sie erwartet die Mitarbeit in einem multiprofessionellen Team sowie die Möglichkeit zur konzeptionellen Weiterentwicklung. Voraussetzung sind eine psychotherapeutische Ausbildung und die Bereitschaft zur psychoonkologischen Weiterbildung.
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum Bad Hersfeld GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Psychosoziale Beraterin für Frauenprojekt

zb - zentrum für beratung, training & entwicklungSt Pölten, Schwechat

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams! Wir suchen freiberufliche Psychosoziale Beraterinnen für Einzel- und Gruppenberatung in unseren Frauenberufszentren in St. Pölten und Schwechat. Ihre Expertise ist uns wichtig!
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Psychoonkologe (m/w/d) für die KHK im Zentrum für Seelische Gesundheit

Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbHBad Lippspringe

In der HNO liegt der Fokus auf der Betreuung von onkologischen Patienten. Wir informieren sowohl Patienten als auch Angehörige über wertvolle nachstationäre Versorgungsangebote wie Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen. Unser Team setzt sich aus Fachleuten anderer Bereiche zusammen, darunter Schmerztherapie und Psychiatrie. Eine präzise Dokumentation im KIS, einschließlich der Erstellung von Arztbriefen, ist essenziell. Wir suchen engagierte Bewerber mit einem abgeschlossenen Psychologie-Studium und idealerweise einer psychoonkologischen Weiterbildung. Starte in einem empathischen, kollegialen Umfeld, das flexibles, lösungsorientiertes Denken fördert und patientenorientierte Versorgung gewährleistet.
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Medizinisches Zentrum für Gesundheit Bad Lippspringe GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Psychosomatik | Reha (m/w/d)

FIND YOUR EXPERT – MEDICAL RECRUITINGZschortau

Wir suchen für eine renommierte Rehabilitationsklinik im Raum Leipzig einen Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatik. Die Klinik bietet eine umfassende Betreuung und spezialisierte Behandlung in der Psychosomatik mit 220 Betten. Wir suchen eine engagierte Fachkraft, die oberärztliche Verantwortung übernimmt und das Team aktiv mitgestaltet. In dieser Position profitieren Sie von interessanten und verantwortungsvollen Aufgaben im psychosomatischen Bereich. Ihre Expertise ist gefragt, um die Abteilung weiterzuentwickeln und innovative Behandlungsmethoden zu implementieren. Nutzen Sie die Chance, Ihre Karriere in einem dynamischen Umfeld voranzutreiben!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Psychosomatik | Reha (m/w/d)

FIND YOUR EXPERT – MEDICAL RECRUITINGDresden

Im Raum Leipzig suchen wir einen qualifizierten Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatik in einer renommierten Rehabilitationsklinik mit 220 Betten. Diese Klinik bietet eine ganzheitliche Betreuung und spezialisiert sich auf psychosomatische Erkrankungen. Bewerber sollten eine engagierte und verantwortungsbewusste Persönlichkeit mit Fachwissen in Psychosomatik sein. In dieser Position haben Sie die Chance, die Klinik aktiv mitzugestalten und Ihre Expertise weiter auszubauen. Zu den attraktiven Benefits zählen interessante Aufgaben und die Möglichkeit, eine leitende Rolle in der psychosomatischen Behandlung zu übernehmen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines erfolgreichen Behandlungsteams!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Psychosomatik | Reha (m/w/d)

FIND YOUR EXPERT – MEDICAL RECRUITINGKöln

Im Raum Leipzig suchen wir für eine renommierte Rehabilitationsklinik einen qualifizierten Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatik. Diese Klinik bietet ganzheitliche Betreuung und spezialisierte Behandlung in einem ansprechenden Umfeld. Sie übernehmen eine führende Rolle in der psychosomatischen Patientenversorgung und gestalten aktiv die Klinik mit. Unsere ideale Kandidatin oder unser idealer Kandidat bringt umfassende Expertise in der Psychosomatik mit. Profitieren Sie von attraktiven Benefits und der Möglichkeit, Ihre Fachkenntnisse weiterzuentwickeln. Nutzen Sie diese Chance, um Teil eines erfolgreichen Behandlungsteams zu werden und Ihre Karriere voranzutreiben.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Psychosomatik | Reha (m/w/d)

FIND YOUR EXPERT – MEDICAL RECRUITINGAachen

Im Raum Leipzig suchen wir im Auftrag einer renommierten Rehabilitationsklinik einen Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatik. Diese Klinik mit rund 220 Betten bietet eine ganzheitliche Betreuung für Patienten mit psychosomatischen Erkrankungen. Sie übernehmen eine führende Rolle in der Behandlung und können Ihre Fachkenntnisse aktiv einbringen. Neben der Verantwortung für das Behandlungsteam genießen Sie attraktive Rahmenbedingungen. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Klinik mit Ihrer Expertise mitzugestalten und die Abteilung weiterzuentwickeln. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines erfolgreichen Behandlungsteams in einer innovativen Rehabilitationsklinik in Leipzig!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Psychosomatik | Reha (m/w/d)

FIND YOUR EXPERT – MEDICAL RECRUITINGMünchen

Im Raum Leipzig sucht eine renommierte Rehabilitationsklinik einen Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatik. Mit 220 Betten bietet die Klinik eine ganzheitliche Betreuung und spezialisierte Behandlungen. Ideale Kandidaten bringen Engagement und Verantwortung mit, um das Behandlungsteam zu verstärken. In dieser Führungsrolle haben Sie die Möglichkeit, aktiv an der Weiterentwicklung der Klinik mitzuwirken. Ihre Fachkompetenz wird geschätzt, und interessante Aufgaben erwarten Sie. Nutzen Sie die Chance, Ihre Karriere in der Psychosomatik voranzutreiben und die Abteilung entscheidend zu prägen.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Psychosomatik | Reha (m/w/d)

FIND YOUR EXPERT – MEDICAL RECRUITINGDortmund

Im Raum Leipzig sucht eine renommierte Rehabilitationsklinik einen Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatik. In dieser verantwortungsvollen Position gestalten Sie aktiv die psychosomatische Betreuung und Behandlung mit. Ihr Fachwissen wird geschätzt und unterstützt die Weiterentwicklung des Behandlungsteams. Die Klinik bietet eine ganzheitliche Versorgung ihrer Patienten in einem angenehmen Umfeld. Profitieren Sie von interessanten Aufgaben und der Möglichkeit zur persönlichen sowie fachlichen Weiterentwicklung. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines engagierten Teams in einer modernen Einrichtung!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Forensische/r Psychologe/Psychologin wissen müssen

Forensische/r Psychologe/Psychologin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Forensische/r Psychologe/Psychologin wissen müssen

Was macht eigentlich ein/e Forensische/r Psychologe/Psychologin? Zwischen Tatort, Gerichtssaal und menschlichem Abgrund

Stellen wir uns das mal vor: Ein typischer Dienstagmorgen, aber die Kaffeetasse steht nicht im Büro – sondern irgendwo zwischen Aktenstapeln, Gutachtenentwürfen und Protokollen aus der Haft. Der Arbeitsplatz? Ein tristes Zimmer in einer Justizvollzugsanstalt, vielleicht auch das stille Beratungszimmer am Landgericht, oder gleich der Zeugenstand. Wer als forensische Psychologin oder forensischer Psychologe antritt, findet sich selten in den glänzenden Hochglanzbüros wieder, von denen die Uni manchmal schwärmt. Hier geht es ans Eingemachte. Das ist kein Beruf für zarte Gemüter – eher für klarsichtige Skeptiker, Realisten mit einer Prise Menschenfreundlichkeit. Ich weiß nicht mehr, wann ich zum ersten Mal begriffen habe, wie viel Schatten und Zwielicht zu dieser Arbeit gehört. Spätestens bei der Vorbereitung auf das erste Gutachten wird klar: Die Verantwortung ist groß. Hoch ist auch die Fallhöhe – moralisch, fachlich, manchmal auch existenziell.


Wege in die Forensik: Wer braucht welches Rüstzeug?

Für Berufsanfängerinnen und Wechselwillige stellt sich oft die Frage: Wie fängt man an? Das Klischee vom „Profiler“ – vergessen Sie es direkt. Was zählt, ist weniger Bauchgefühl als solide Fachlichkeit: Ein abgeschlossenes Psychologiestudium, meist mit Master, dazu oft eine Approbation als Psychotherapeut/in – oder zumindest die Bereitschaft, sich diesen Hürden zu stellen. Unnötig zu sagen, dass Praxisjahre im einschlägigen Umfeld gern gesehen sind. Und ja, ein Hang zum Paragrafenlesen kann nicht schaden. Klingt bürokratisch, ist aber wahr: In kaum einem Bereich prallen so viele Disziplinen aufeinander wie hier. Wer an Gutachten arbeitet, sei es zur Schuldfähigkeit, Gefährlichkeitsprognose oder Sorgerechtsfragen, bewegt sich stets auf juristischer Bühne. Dabei gilt: Unsicherheit ist keine Schwäche – sondern Teil des Handwerks. Man irrt, tastet sich vor, lernt dazu. Wer Perfektion sucht, ist hier fehl am Platz. Wer lernen will, mit Ambivalenzen zu leben, findet manchmal sogar so etwas wie Berufsfreude.


Zwischen Fallarbeit, Gericht und Therapie – das Patchwork des Alltags

Worauf lassen sich Einsteiger wirklich ein? Die Antwort ist so bunt wie der Alltag. Ein Tag beginnt vielleicht mit einer Exploration im Maßregelvollzug – Stichwort: Gespräch mit einem Straftäter, der sich, nun ja, selten von seiner besten Seite zeigt. Dann geht’s zurück an den Rechner: Aktenstudium, Formulierung von Diagnosen, Prognosen, Empfehlungen. Wer darauf wartet, dass Deadlines flexibel wären, wird enttäuscht. Der Justizkalender ist gnadenlos. Mittags holt einen das Telefon aus der Trance: Das Jugendamt fragt nach Einschätzungen, ein Richter bittet um Eilgutachten. Und zwischendrin: Therapieeinheiten, Sitzungen zur Rückfallprävention, vielleicht auch Supervisionen für andere.
Garniert wird das Ganze von Momenten, in denen man sich fragt: Trägt meine Einschätzung? Kann ich vertreten, was ich schreibe? Wer sich an schnellen Urteilen berauscht, läuft Gefahr, in blinden Flecken zu landen. Die ironische Pointe: Gerade diejenigen, die an sich zweifeln, treffen oft ausgewogenere Entscheidungen. Und natürlich, manchmal nervt das: Diese endlosen Abstimmungen, das Jonglieren zwischen Wissenschaft und Rechtsprechung. Es ist ein Beruf zwischen allen Stühlen – aber vielleicht ist genau das der Reiz? Oder auch die Bürde, je nachdem.


Was verdient man? Keiner spricht darüber, jeder fragt sich’s

Jetzt das heikle Thema: Gehalt. Selten in Stellenanzeigen erwähnt, aber immer in aller Munde – gerade bei Berufseinsteigenden und erfahreneren Kräften, die über einen Wechsel nachdenken. „Forensische Psychologie, da rollt der Rubel?“ – Das ist ein Mythos, der im Alltag schnell zerplatzt. Die Spanne ist enorm: Im öffentlichen Dienst richtet sich das Gehalt meist nach Tarifvertrag, oft zwischen Entgeltgruppen, die über mehrere Stufen reichen. Einsteiger bekommen vielerorts um die 4.000 € bis (mit sehr viel Glück) knapp 5.000 € brutto monatlich. Private Institute, große Kliniken oder freiberufliche Tätigkeiten bewegen sich je nach Qualifikation, Region und Verhandlungsgeschick auf anderen Ebenen – nach oben wie nach unten, versteht sich. In Berlin verdient man immer noch anders als in Oberbayern. Und: Wer selbstständig arbeitet, trägt das volle Risiko. Altersvorsorge, Berufshaftpflicht, all das muss plötzlich selbst geregelt werden. Kein Thema für Romantiker und Planlose.
Arbeiten am Gericht? Da gibt’s (zumindest theoretisch) Aufstiegschancen in Richtung Leitungspositionen – mit den zugehörigen Gehaltssprüngen. Aber ehrlich: Der Fachkräftemangel trifft auch hier, und Stellen sind rarer als die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. Plus, wer flexibel ist und bereit für regionale Wechsel, schiebt sich selbst nach vorne.


Arbeitsmarkt und Perspektive – zwischen Fachkräftemangel und Überakademisierung

Der Markt? Ein Flickenteppich. Einerseits werden Forensikerinnen und Forensiker händeringend gesucht: Haftanstalten, Maßregelvollzug, Gutachtendienste – überall Personalknappheit. Aber die Zugangshürden sind hoch, gerade im öffentlichem Dienst, und der Ton ist manchmal rau. Wer in ländlichen Regionen sucht, hat bessere Karten; Großstädte sind meist überlaufen. Digitale Umwälzungen? Na klar, auch hier – Prognosetools, forensische Datenbanken, automatisierte Textauswertungen. Vieles davon steckt noch in den Kinderschuhen, aber die Richtung ist klar: Ohne Technikaffinität steht man irgendwann im Abseits. Psychologische Diagnostik per Tablet, Videobefragungen im Strafvollzug – was gestern noch undenkbar war, ist morgen Standard. Man sollte diesen Wandel nicht unterschätzen.
Karrierewege? Natürlich gibt es die, wenn auch selten geradlinig. Weiterbildung ist Pflicht und Kür: Forensische Psychotherapie, Kriminalpsychologie, Supervisionsscheine – alles das kann Türen öffnen. Wer fachlich breit und organisatorisch flexibel bleibt, macht sich unentbehrlich. Und ganz ehrlich: Wer erwartet, dass die eigene Laufbahn wie am Lineal verläuft, wird enttäuscht.


Balanceakt: Beruf, Privatleben – und der ganz normale Kontrollverlust

Noch so ein Tabuthema: Wie bleibt man gesund, bei all dem Druck? Einzelgespräche mit Straftätern, endlose Verhandlungen mit gutachtenhungrigen Gerichten – das zerrt am Nervenkostüm. Viele unterschätzen, wie hartnäckig die Fallgeschichten nachhallen (und ja, manchmal auch die eigenen Träume heimsuchen). Work-Life-Balance – klingt wie ein Ratgeberbegriff, ist aber blutige Notwendigkeit. Supervisionen, kollegialer Austausch, eigene Psychotherapie (kein Witz!) gehören zur Berufshygiene dazu. Nicht wenige wechseln irgendwann das Tätigkeitsfeld – aus Überlastung, oder weil sich die eigenen Ideale verschieben.
Heißt das: Finger weg? Keineswegs. Wer sich bewusst für diesen Weg entscheidet, wer Ambivalenz und Unsicherheit nicht nur aushält, sondern zu einem Arbeitsprinzip macht, findet in der forensischen Psychologie ein Feld voller Tiefe, manchmal auch Sinn. Nicht immer, nicht an jedem Tag, aber oft genug, um dranzubleiben.


Fazit? Gibt’s nicht – nur einen realistischen Blick

Am Ende bleibt: Forensische Psychologinnen und Psychologen sind keine Richter, keine Detektive im Fernsehformat, auch keine Erfüllungsgehilfen der Justiz. Sie sind Forscher der Zwischentöne, Protokollanten menschlicher Grenzerfahrungen – mit einem Werkzeugkasten aus Wissenschaft, Erfahrung und, ganz profan, der Fähigkeit, auch mal zu sagen: „Hier weiß ich es nicht. Noch nicht.“ Wer das aushält, wird nicht reich, aber vielleicht klüger. Und legt abends die Kaffeetasse nicht ins Hochglanzbüro, sondern auf den Aktenstapel. Wer weiß, ob das nicht auch ein Zeichen von Berufsstolz ist.


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