Forensische/r Psychologe/Psychologin Jobs

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Klinische Psychologin/Klinischer Psychologe für den Fachbereich Somatik Kinder/Jugendliche Einsatzbereich: Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde/Onkologie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Werden Sie Teil unseres Teams! Wir suchen engagierte Klinische Psychologinnen/Psychologen mit nachgewiesenen Kenntnissen in testpsychologischen Verfahren der Klinischen und Neuropsychologie, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendpsychologie. Bewerben Sie sich jetzt!
Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt / Fachärztin Anästhesiologie - teilstationäre Schmerzklinik (m/w/d)

Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbHDüsseldorf

Sie sind Facharzt für Anästhesiologie mit einer Zusatzweiterbildung in spezieller Schmerztherapie oder der Bereitschaft, diese zu erwerben? Wir suchen einen engagierten Arzt, der Erfahrung in der Therapie chronischer Schmerzpatienten hat. Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten sind entscheidend für Ihren Erfolg. Wir bieten Ihnen eine attraktive Vergütung nach AVR Caritas sowie 30 Urlaubstage und eine Jahressonderzahlung. Zudem profitieren Sie von einer betrieblichen Altersvorsorge und Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Genießen Sie Rabatte bei Fitnessstudios in Düsseldorf wie Fitness First und John Reed – werden Sie Teil unseres Teams im Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf!
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt / Fachärztin Anästhesiologie - stationäre & teilstationäre multimodale Schmerztherapie (m/w/d)

Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbHDüsseldorf

Sie sind Facharzt für Anästhesiologie mit einer Zusatzweiterbildung in „Spezielle Schmerztherapie“ oder bereit, diese zu erwerben? Wir suchen Experten mit Erfahrung in der Therapie chronischer Schmerzpatienten und in Gruppentherapien. Teamfähigkeit und selbstständiges Arbeiten sind für Sie selbstverständlich. Unser Angebot umfasst eine attraktive Vergütung nach AVR Caritas, 30 Urlaubstage und eine Jahressonderzahlung. Zudem profitieren Sie von einer betrieblichen Altersvorsorge und Unterstützung bei der Kinderbetreuung im „Bärenclub“. Nutzen Sie auch Rabatte bei Fitnessstudios in Düsseldorf wie Fitness First und John Reed – werden Sie Teil des Verbunds Katholischer Kliniken Düsseldorf!
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für Kinder - und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg sucht ab sofort einen Oberarzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in Teil- oder Vollzeit. Als größtes Schwerpunktkrankenhaus der Region versorgt unser Team von 2.500 Mitarbeiterinnen jährlich rund 26.000 Patienten. Unsere Klinik bietet mit 39 stationären Plätzen, zwei Tageskliniken sowie ambulanten Angeboten in Neuruppin, Kyritz und Oranienburg umfassende Versorgung. Wir legen großen Wert auf Forschung und Lehre, um die medizinische Zukunft aktiv zu gestalten. Eine Erweiterung für jüngere Kinder ist bereits in Planung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die moderne Gesundheitsversorgung!
Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger/in bzw. Pflegefachkraft oder Altenpfleger/in (m/w/d)

Vivantes Klinikum SpandauBerlin Spandau

Gestalten Sie die Gesundheitsversorgung von morgen in Berlin und werden Sie Teil unseres Teams! Wir suchen Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sowie Altenpfleger/innen (m/w/d) für die Klinik für Innere Medizin – Hämatologie, Onkologie, Gastroenterologie und Palliativmedizin im Vivantes Klinikum Spandau. Diese bedeutende Station ist auf die Betreuung von Patienten mit komplexen hämatologischen und onkologischen Erkrankungen spezialisiert. Das Vivantes Klinikum Spandau ist ein anerkanntes akademisches Lehrkrankenhaus der Charité, mit 14 Fachabteilungen und 710 Betten. Nutzen Sie die Chance, Pflege mit Herz und Engagement zu verbinden! Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie zur Zukunft der Medizin bei!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (w/m/d) für Psychosomatische Medizin

medicmoveIserlohn

Die Reha-Klinik in NRW, im Großraum Paderborn, ist auf psychosomatische Krankheitsbilder spezialisiert. Wir suchen einen Facharzt (w/m/d) in Psychosomatischer Medizin oder alternativ in Psychiatrie, der ein engagiertes Team aus Psychologen, Therapeuten und Pflegekräften leitet. Ihre Aufgaben umfassen den Ausbau unseres neuen Bereichs für körperliche Belastungsstörungen und die Mitwirkung an der Weiterentwicklung des Behandlungsspektrums. Außerdem sind Sie Teil des Rufbereitschaftsdienstes. Idealerweise bringen Sie eine Weiterbildung in Psychosomatischer Schmerztherapie mit oder sind bereit, diese zu erwerben. Bewerben Sie sich jetzt für eine sinnstiftende Tätigkeit in einer innovativen Klinik!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Stationsarzt (m/w/d) für Psychiatrie und Psychotherapie Tagesklinik

kbo-Inn-Salzach-Klinikum gGmbHWasserburg Inn

Das kbo-Inn-Salzach-Klinikum ist eine renommierte Fachklinik, spezialisiert auf Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie. Unsere Standorte in Wasserburg, Rosenheim, Altötting und Ebersberg gewährleisten eine umfassende, wohnortnahe Versorgung, die 365 Tage im Jahr verfügbar ist. Als zertifiziertes Haus nach DIN ISO 9001 und Akademisches Lehrkrankenhaus der LMU München bilden wir zukünftige Fachkräfte aus. Unsere Tagesklinik in Wasserburg unterstützt Erwachsene ab 18 Jahren, die tagsüber intensiv behandelt werden und abends nach Hause zurückkehren. So bleibt die Integration in soziale Kontakte gewährleistet, während ein sanfter Übergang zur ambulanten Versorgung erfolgt. Unser Behandlungsspektrum umfasst Depressionen, Ängste, Zwangsstörungen und vieles mehr.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt (m/w/d) oder Psychologe (m/w/d) für die psychosomatisch-psychotherapeutische Tagesklinik

Robert Bosch KrankenhausStuttgart

Das Robert-Bosch-Krankenhaus sucht einen Assistenzarzt (m/w/d) oder Psychologen (m/w/d) für die psychosomatisch-psychotherapeutische Tagesklinik in Vollzeit. Dieses angesehene Krankenhaus, getragen von der Robert Bosch Stiftung, bietet Maximalversorgungsfunktionen an drei Standorten. Mit über 1.041 Betten und 40.000 behandelten Patienten jährlich, ist das RBK ein herausragender Arbeitgeber mit 3.000 Mitarbeitenden. Die Klinik verfügt über 17 Fachabteilungen und fördert aktiv die berufliche Weiterentwicklung. In der Tagesklinik werden Patientinnen und Patienten mit komplexen psychischen Erkrankungen in einem unterstützenden Setting behandelt. Bewerben Sie sich jetzt und starten Sie Ihre Karriere in einem innovativen Umfeld!
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) für unsere kardiologische und gynäkologische Station mit Wahlleistungsbereich

Robert Bosch KrankenhausStuttgart

Das Robert-Bosch-Krankenhaus bietet eine spannende Teilzeitstelle für Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) auf unserer kardiologischen und gynäkologischen Station. Hier pflegen Sie Patientinnen in einem modernen Umfeld mit 31 Betten. Unser Krankenhaus, getragen von der Robert Bosch Stiftung, ist für seine hervorragende Maximalversorgung bekannt und behandelt jährlich bis zu 40.000 Patienten. Mit über 3.000 Mitarbeitenden und 17 Fachabteilungen bieten wir Ihnen vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Werden Sie Teil eines engagierten Teams, das Qualität und Menschlichkeit in den Mittelpunkt stellt. Bewerben Sie sich jetzt, um Ihre Karriere im Gesundheitswesen voranzutreiben!
Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für Kinder - und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

ukrb Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg

Suchen Sie eine neue Herausforderung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie? Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) bietet Ihnen die Möglichkeit, als Oberarzt (m/w/d) in Teil- oder Vollzeit tätig zu werden. Mit über 2.500 Mitarbeiterinnen setzen wir Maßstäbe in der Gesundheitsversorgung und versorgen jährlich rund 26.000 Patienten. Unsere Klinik bietet nicht nur 39 stationäre Plätze, sondern auch zwei Tageskliniken sowie ambulante Angebote in Neuruppin, Kyritz und Oranienburg. Zudem planen wir eine Erweiterung für jüngere Kinder, um eine umfassende Versorgung zu gewährleisten. Gestalten Sie mit uns die Medizin der Zukunft aktiv mit!
Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Forensische/r Psychologe/Psychologin wissen müssen

Forensische/r Psychologe/Psychologin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Forensische/r Psychologe/Psychologin wissen müssen

Was macht eigentlich ein/e Forensische/r Psychologe/Psychologin? Zwischen Tatort, Gerichtssaal und menschlichem Abgrund

Stellen wir uns das mal vor: Ein typischer Dienstagmorgen, aber die Kaffeetasse steht nicht im Büro – sondern irgendwo zwischen Aktenstapeln, Gutachtenentwürfen und Protokollen aus der Haft. Der Arbeitsplatz? Ein tristes Zimmer in einer Justizvollzugsanstalt, vielleicht auch das stille Beratungszimmer am Landgericht, oder gleich der Zeugenstand. Wer als forensische Psychologin oder forensischer Psychologe antritt, findet sich selten in den glänzenden Hochglanzbüros wieder, von denen die Uni manchmal schwärmt. Hier geht es ans Eingemachte. Das ist kein Beruf für zarte Gemüter – eher für klarsichtige Skeptiker, Realisten mit einer Prise Menschenfreundlichkeit. Ich weiß nicht mehr, wann ich zum ersten Mal begriffen habe, wie viel Schatten und Zwielicht zu dieser Arbeit gehört. Spätestens bei der Vorbereitung auf das erste Gutachten wird klar: Die Verantwortung ist groß. Hoch ist auch die Fallhöhe – moralisch, fachlich, manchmal auch existenziell.


Wege in die Forensik: Wer braucht welches Rüstzeug?

Für Berufsanfängerinnen und Wechselwillige stellt sich oft die Frage: Wie fängt man an? Das Klischee vom „Profiler“ – vergessen Sie es direkt. Was zählt, ist weniger Bauchgefühl als solide Fachlichkeit: Ein abgeschlossenes Psychologiestudium, meist mit Master, dazu oft eine Approbation als Psychotherapeut/in – oder zumindest die Bereitschaft, sich diesen Hürden zu stellen. Unnötig zu sagen, dass Praxisjahre im einschlägigen Umfeld gern gesehen sind. Und ja, ein Hang zum Paragrafenlesen kann nicht schaden. Klingt bürokratisch, ist aber wahr: In kaum einem Bereich prallen so viele Disziplinen aufeinander wie hier. Wer an Gutachten arbeitet, sei es zur Schuldfähigkeit, Gefährlichkeitsprognose oder Sorgerechtsfragen, bewegt sich stets auf juristischer Bühne. Dabei gilt: Unsicherheit ist keine Schwäche – sondern Teil des Handwerks. Man irrt, tastet sich vor, lernt dazu. Wer Perfektion sucht, ist hier fehl am Platz. Wer lernen will, mit Ambivalenzen zu leben, findet manchmal sogar so etwas wie Berufsfreude.


Zwischen Fallarbeit, Gericht und Therapie – das Patchwork des Alltags

Worauf lassen sich Einsteiger wirklich ein? Die Antwort ist so bunt wie der Alltag. Ein Tag beginnt vielleicht mit einer Exploration im Maßregelvollzug – Stichwort: Gespräch mit einem Straftäter, der sich, nun ja, selten von seiner besten Seite zeigt. Dann geht’s zurück an den Rechner: Aktenstudium, Formulierung von Diagnosen, Prognosen, Empfehlungen. Wer darauf wartet, dass Deadlines flexibel wären, wird enttäuscht. Der Justizkalender ist gnadenlos. Mittags holt einen das Telefon aus der Trance: Das Jugendamt fragt nach Einschätzungen, ein Richter bittet um Eilgutachten. Und zwischendrin: Therapieeinheiten, Sitzungen zur Rückfallprävention, vielleicht auch Supervisionen für andere.
Garniert wird das Ganze von Momenten, in denen man sich fragt: Trägt meine Einschätzung? Kann ich vertreten, was ich schreibe? Wer sich an schnellen Urteilen berauscht, läuft Gefahr, in blinden Flecken zu landen. Die ironische Pointe: Gerade diejenigen, die an sich zweifeln, treffen oft ausgewogenere Entscheidungen. Und natürlich, manchmal nervt das: Diese endlosen Abstimmungen, das Jonglieren zwischen Wissenschaft und Rechtsprechung. Es ist ein Beruf zwischen allen Stühlen – aber vielleicht ist genau das der Reiz? Oder auch die Bürde, je nachdem.


Was verdient man? Keiner spricht darüber, jeder fragt sich’s

Jetzt das heikle Thema: Gehalt. Selten in Stellenanzeigen erwähnt, aber immer in aller Munde – gerade bei Berufseinsteigenden und erfahreneren Kräften, die über einen Wechsel nachdenken. „Forensische Psychologie, da rollt der Rubel?“ – Das ist ein Mythos, der im Alltag schnell zerplatzt. Die Spanne ist enorm: Im öffentlichen Dienst richtet sich das Gehalt meist nach Tarifvertrag, oft zwischen Entgeltgruppen, die über mehrere Stufen reichen. Einsteiger bekommen vielerorts um die 4.000 € bis (mit sehr viel Glück) knapp 5.000 € brutto monatlich. Private Institute, große Kliniken oder freiberufliche Tätigkeiten bewegen sich je nach Qualifikation, Region und Verhandlungsgeschick auf anderen Ebenen – nach oben wie nach unten, versteht sich. In Berlin verdient man immer noch anders als in Oberbayern. Und: Wer selbstständig arbeitet, trägt das volle Risiko. Altersvorsorge, Berufshaftpflicht, all das muss plötzlich selbst geregelt werden. Kein Thema für Romantiker und Planlose.
Arbeiten am Gericht? Da gibt’s (zumindest theoretisch) Aufstiegschancen in Richtung Leitungspositionen – mit den zugehörigen Gehaltssprüngen. Aber ehrlich: Der Fachkräftemangel trifft auch hier, und Stellen sind rarer als die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. Plus, wer flexibel ist und bereit für regionale Wechsel, schiebt sich selbst nach vorne.


Arbeitsmarkt und Perspektive – zwischen Fachkräftemangel und Überakademisierung

Der Markt? Ein Flickenteppich. Einerseits werden Forensikerinnen und Forensiker händeringend gesucht: Haftanstalten, Maßregelvollzug, Gutachtendienste – überall Personalknappheit. Aber die Zugangshürden sind hoch, gerade im öffentlichem Dienst, und der Ton ist manchmal rau. Wer in ländlichen Regionen sucht, hat bessere Karten; Großstädte sind meist überlaufen. Digitale Umwälzungen? Na klar, auch hier – Prognosetools, forensische Datenbanken, automatisierte Textauswertungen. Vieles davon steckt noch in den Kinderschuhen, aber die Richtung ist klar: Ohne Technikaffinität steht man irgendwann im Abseits. Psychologische Diagnostik per Tablet, Videobefragungen im Strafvollzug – was gestern noch undenkbar war, ist morgen Standard. Man sollte diesen Wandel nicht unterschätzen.
Karrierewege? Natürlich gibt es die, wenn auch selten geradlinig. Weiterbildung ist Pflicht und Kür: Forensische Psychotherapie, Kriminalpsychologie, Supervisionsscheine – alles das kann Türen öffnen. Wer fachlich breit und organisatorisch flexibel bleibt, macht sich unentbehrlich. Und ganz ehrlich: Wer erwartet, dass die eigene Laufbahn wie am Lineal verläuft, wird enttäuscht.


Balanceakt: Beruf, Privatleben – und der ganz normale Kontrollverlust

Noch so ein Tabuthema: Wie bleibt man gesund, bei all dem Druck? Einzelgespräche mit Straftätern, endlose Verhandlungen mit gutachtenhungrigen Gerichten – das zerrt am Nervenkostüm. Viele unterschätzen, wie hartnäckig die Fallgeschichten nachhallen (und ja, manchmal auch die eigenen Träume heimsuchen). Work-Life-Balance – klingt wie ein Ratgeberbegriff, ist aber blutige Notwendigkeit. Supervisionen, kollegialer Austausch, eigene Psychotherapie (kein Witz!) gehören zur Berufshygiene dazu. Nicht wenige wechseln irgendwann das Tätigkeitsfeld – aus Überlastung, oder weil sich die eigenen Ideale verschieben.
Heißt das: Finger weg? Keineswegs. Wer sich bewusst für diesen Weg entscheidet, wer Ambivalenz und Unsicherheit nicht nur aushält, sondern zu einem Arbeitsprinzip macht, findet in der forensischen Psychologie ein Feld voller Tiefe, manchmal auch Sinn. Nicht immer, nicht an jedem Tag, aber oft genug, um dranzubleiben.


Fazit? Gibt’s nicht – nur einen realistischen Blick

Am Ende bleibt: Forensische Psychologinnen und Psychologen sind keine Richter, keine Detektive im Fernsehformat, auch keine Erfüllungsgehilfen der Justiz. Sie sind Forscher der Zwischentöne, Protokollanten menschlicher Grenzerfahrungen – mit einem Werkzeugkasten aus Wissenschaft, Erfahrung und, ganz profan, der Fähigkeit, auch mal zu sagen: „Hier weiß ich es nicht. Noch nicht.“ Wer das aushält, wird nicht reich, aber vielleicht klüger. Und legt abends die Kaffeetasse nicht ins Hochglanzbüro, sondern auf den Aktenstapel. Wer weiß, ob das nicht auch ein Zeichen von Berufsstolz ist.


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