Fachkrankenschwester/ -pfleger - Onkologie Jobs

18 aktuelle Fachkrankenschwester/ -pfleger - Onkologie Stellenangebote

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Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflege - Pflegefachfrau/-mann Vertiefung Pädiatrie (m/w/d) 2026

Gesundheit Nordhessen Holding AGKassel Hessen

Starten Sie 2024 Ihre Ausbildung zum/zur Pflegefachfrau/mann mit Vertiefung Pädiatrie in unserer modernen Kinderklinik. Nach zwei Jahren können Sie die generalistische Ausbildung im Bereich Pädiatrie abschließen und als Pflegefachfrau/mann arbeiten. Alternativ bieten wir auch die Qualifikation als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in an. Voraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit einer mindestens zweijährigen Ausbildung. Auch Absolventen der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe sind willkommen. Ihre Ausbildungsvergütung beginnt bei 1.340,69 € im ersten Jahr und steigt jährlich.
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Pflegefachfrau / Pflegefachmann mit Vertiefung Pädiatrie - Pädiatrische Stammzelltherapiestation - Universitätsklinikum Frankfurt gesucht

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt

Werden Sie Pflegefachfrau oder Pflegefachmann mit Schwerpunkt Pädiatrie in unserer Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Ab sofort suchen wir engagierte Verstärkung in Voll- oder Teilzeit auf der pädiatrischen Stammzelltherapiestation. Hier betreuen Sie junge Patientinnen und Patienten, begleiten deren Familien und unterstützen bei diagnostischen Maßnahmen. Ihre Qualifikation als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger oder pflegerische Fachkraft ist der Schlüssel zu unserem Erfolg. Sie bringen Empathie und Freude an der Arbeit mit Kindern mit. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Kinderheilkunde mit!
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachfrau / Pflegefachmann mit Vertiefung Pädiatrie - Pädiatrische Stammzelltherapiestation gesucht

Universitätsklinikum Frankfurt

Werden Sie Teil der Universitätsmedizin und gestalten Sie die Zukunft der Kinder- und Jugendmedizin! Als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann mit Vertiefung in Pädiatrie erwartet Sie eine spannende Tätigkeit in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Hier unterstützen Sie die umfassende Betreuung von jungen Patienten in Bereichen wie Neonatologie und Onkologie. Ihre Aufgaben umfassen die Grund- und Behandlungspflege sowie die enge Zusammenarbeit mit Eltern. Wir suchen empathische Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger mit Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern. Bewerben Sie sich jetzt für eine feste Anstellung in Voll- oder Teilzeit und bringen Sie Ihre Fähigkeiten ein!
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in / Pflegefachperson (all genders) für die Klinik für Stammzelltransplantation

Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf UKEHamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bietet exzellente Kompetenz in Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung. Mit über 16.100 engagierten Mitarbeiter:innen setzen wir uns täglich für das Wohl unserer Patienten ein. Unsere Angebote umfassen zahlreiche Berufe, wie Krankenschwestern, Pflegefachkräfte und Onkologische Ambulanzen. Bei uns profitieren Sie von hoher Qualitätskontrolle und modernster Technik. Entdecken Sie Ihre Karrieremöglichkeiten und finden Sie Ihren Traumjob über die Stellenanzeigen auf StepStone.de. Erfahren Sie zudem mehr über Arbeitgeber und Gehaltstrends auf unserer Plattform – starten Sie noch heute Ihre berufliche Zukunft!
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) im MVZ

Robert-Bosch-Krankenhaus GmbHStuttgart

Werden Sie Teil des Bosch Health Campus als Medizinische Fachangestellte (m/w/d) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) in Vollzeit! Unser innovativer Campus vereint diverse Institutionen der Robert Bosch Stiftung und fördert eine patientenorientierte Gesundheitsversorgung. In einem abwechslungsreichen Arbeitsumfeld erwarten Sie spannende Forschungsaktivitäten und ein engagiertes Team. Ihre Aufgaben umfassen Blutentnahme, Blutbildanalyse und die Durchführung onkologischer Therapien. Zudem sind Sie verantwortlich für die Planung von Kontrolluntersuchungen und das Nebenwirkungsmanagement. Entdecken Sie mehr auf www.bosch-health-campus.de und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheitsversorgung mit uns!
Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) operativ-onkologischen Gynäkologie im Kinder-Frauenzentrum

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusHeidenau Sachsen

Werde Pflegefachkraft (m/w/d) im Kinder-Frauenzentrum und gestalte die Zukunft der operativ-onkologischen Gynäkologie. Wir suchen Unterstützung in Voll- oder Teilzeit, unbefristet. Verdiene gemäß Haustarifvertrag attraktiv in der Entgeltgruppe P3. Deine Aufgaben umfassen die ganzheitliche Pflege der Patient*innen und das Erkennen von Lebensbedrohungen. Du erstellst, führst und passt individuelle Pflegepläne an und führst ärztliche Anordnungen durch. Profitiere von einem Arbeitsumfeld in einem zertifizierten Brustzentrum und einem Endometriosezentrum – bewirb dich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) operativ-onkologischen Gynäkologie im Kinder-Frauenzentrum

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusDresden

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die Direktion Krankenpflege im Kinder-Frauenzentrum, Schwerpunkt operativ-onkologische Gynäkologie. Diese unbefristete Stelle in Voll- oder Teilzeit bietet Ihnen die Möglichkeit, in einem zertifizierten Brustzentrum oder Endometriosezentrum aktiv zu werden. Ihre Aufgaben umfassen die individuelle Pflege der Patientinnen, die Erkennung von Patientenbedürfnissen sowie die Einleitung lebensrettender Maßnahmen. Darüber hinaus erstellen und Anpassung von Pflegeplänen gehören zu Ihrem Verantwortungsbereich. Die Vergütung erfolgt nach unseren tariflichen Regelungen, mit Entwicklungsperspektiven in die Entgeltgruppe P3. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Gynäkologie mit uns!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d)

Onkologisches Versorgungszentrum Berlin MVZ GmbHBerlin Lichtenberg

Wir suchen motivierte medizinische Fachangestellte oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) für unser Team in Berlin Tegel. Sie arbeiten gerne mit Menschen und übernehmen Verantwortung? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Unser onkologisches MVZ bietet eine umfassende ambulante Betreuung für Patienten mit Krebserkrankungen. Als Teil des Deutschen Onkologie Netzwerks (DON) profitieren Sie von einem starken Netzwerk in Deutschland. Wir setzen auf individuelle Betreuung, um unseren Patienten die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Krebsversorgung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) operativ-onkologischen Gynäkologie im Kinder-Frauenzentrum

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusRadeberg Sachsen

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) im Kinder-Frauenzentrum und unterstützen Sie die operativ-onkologische Gynäkologie! Diese unbefristete Stelle in Voll- oder Teilzeit ist ab sofort verfügbar. Profitieren Sie von einer fairen Vergütung gemäß unseres Haustarifvertrages und der Möglichkeit, in die Entgeltgruppe P3 eingruppiert zu werden. Arbeiten Sie in einem zertifizierten Brust- und Endometriosezentrum und übernehmen Sie Verantwortung für die individuelle Pflege unserer Patient*innen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Erkennung von Patientenbedürfnissen, die Anpassung von Pflegeplänen sowie die Durchführung ärztlicher Anordnungen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Patientenversorgung!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachfrau / Pflegefachmann mit Vertiefung Pädiatrie - Pädiatrische Stammzelltherapiestation - Frankfurt;Main gesucht

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt

Die Universitätsmedizin sucht engagierte Pflegefachkräfte mit Vertiefung Pädiatrie für die Kliniken der Kinder- und Jugendmedizin. Diese Position bietet eine feste Anstellung in Voll- oder Teilzeit und ist ideal für Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger. In einem dynamischen Team betreuen Sie erkrankte Kinder und unterstützen deren Eltern umfassend. Ihre Aufgaben umfassen die Grund- und Behandlungspflege sowie die Mitwirkung an diagnostischen Maßnahmen. Nutzen Sie die Chance, Ihre Fähigkeiten in einem innovativen Umfeld weiterzuentwickeln. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie gemeinsam die Zukunft der Gesundheitsversorgung mit!
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkrankenschwester/ -pfleger - Onkologie wissen müssen

Fachkrankenschwester/ -pfleger - Onkologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkrankenschwester/ -pfleger - Onkologie wissen müssen

Grauzonen, Grenzbereiche und echte Begegnung – der Beruf einer Fachkraft in der Onkologie

Ins kalte Wasser springen. So fühlt es sich manchmal an, wenn man den ersten Tag auf einer onkologischen Station betritt – und ehrlich gesagt: das Gefühl legt sich nie ganz. Was nach außen nach „Pflege plus Spezialzusatz“ klingt, ist in Wahrheit ein Beruf zwischen Wissenschaft, Empathie und ungeschönten Alltäglichkeiten. Man wird nicht einfach Pflegefachkraft für Onkologie; man entscheidet sich dafür, täglich an der Grenze zwischen medizinischer Präzision und menschlicher Verwundbarkeit zu stehen. Eine Berufsbeschreibung? Schwer nebenbei zu erledigen. Aber genau das reizt viele, mich eingeschlossen: die Mischung aus Komplexität und echter Nähe.


Aufgaben, die unter die Haut gehen – und die richtigen Leute finden

Täglich zwischen Laborwerten, Infusionsprogrammen und Gesprächen am Bett. Wer glaubt, Pflegende in der Onkologie reichen Patient:innen „nur“ Medikamente, der verkennt das eigentliche Handwerk. Die Therapie: oft protokollgetrieben, anspruchsvoll im Umgang (Stichwort Zytostatika – nicht gerade Limo, das Zeug). Aber das Technische ist nur ein Teil des Jobs. Mindestens ebenso entscheidend: zuhören, da sein, aushalten. Ich sage es wie es ist: Manchmal rettet ein Gespräch mehr als jede Tablette. Nicht jeder kann diese Zwischentöne aushalten – gerade Berufseinsteiger unterschätzen oft, wie sehr Emotionen die Nerven belasten können. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – suchen immer mehr Menschen mit Sinnhunger nach dieser speziellen Mischung: anspruchsvolle Pflege, angewandte Wissenschaft, intensive menschliche Begegnung.


Karrierewege, Entwicklungschancen und das liebe Geld

Große Frage, die niemand offen stellt, aber alle bewegt: „Und was verdiene ich damit eigentlich?“ Die Antwort ist wie bei einem zu schwach dosierten Schmerzmittel – ehrlich gesagt: selten voll befriedigend. Das Monatsgehalt? Schwankt, je nachdem, ob man in einer Uniklinik anheuert (Tarife nach TVöD, plus Spezialisierungszulagen), in einer Privatklinik, oder beim ambulanten Dienst. Die Bandbreite reicht zum Einstieg meist von „respektabel, aber nichts für Eigentumswohnungen in München“ bis „immerhin etwas mehr als in der Grundpflege“. Spezialkräfte in der Onkologie bekommen Zulagen, aber nach oben ist Luft. Ein unausgesprochenes Thema bleibt die regionale Diskrepanz: In manchen Regionen ist der Bedarf hoch, die Bezahlung aber nicht unbedingt angepasst. Wer mobil ist, gewinnt – auch wenn man in Berlin leichter eine WG findet als im Oberharz, aber das ist eine andere Geschichte... Nebenbei: Weiterbildung lohnt sich auch finanziell, denn onkologische Fachweiterbildung öffnet Zusatztarife, Aufstiegsmöglichkeiten und manchmal auch Türen Richtung Stationsleitung, Tumordokumentation oder Palliativ-Care. Aber rechnen sollte man mit Pragmatismus – und weniger mit Lottoglücksmomenten.


Spezialisierung, Weiterbildung und das Gefühl, nie „fertig“ zu sein

Wissen ist kein Abschlusszeugnis, eher ein Dauerlauf. Auf einer onkologischen Station verändert sich der Erkenntnisstand schnell: neue Therapien, innovative Medikamente, digitale Dokumentationssysteme. Wer hier steht, darf keine Angst vor lebenslangem Lernen haben. Und ja, das klingt abgedroschen – aber der Alltag gibt wenig Gelegenheit zum Ausruhen. Die Fachweiterbildung? Kein nettes Add-on, sondern fast schon Pflicht, um überhaupt auf Augenhöhe mitsprechen zu können. Viele, die aus anderen Pflegebereichen wechseln, unterschätzen zunächst, wie sehr sich die Strukturen – und die eigenen Kompetenzen – verändern: plötzliche Verantwortung beim Umgang mit Chemotherapien, plus ganz andere Beratungs- und Begleitungsaufgaben. Wer „ausgelernt“ glaubt, wird ohnehin – freundlich formuliert – schnell eines Besseren belehrt. Es gibt Kolleg:innen, die finden genau darin ihren Reiz: ständig im Fluss, niemals Routine.


Markt, Nachfrage und neue Erwartungshaltungen – zwischen Fachkräftemangel und Digitalisierung

Der Markt? Leer gefegt und trotzdem voller Schlaglöcher. Wer sich heute als onkologische Fachkraft bewirbt, hat gute Karten. Aber die Bedingungen – sagen wir: nicht immer rosig. In ländlichen Regionen sucht man oft händeringend nach qualifizierten Bewerber:innen, in Großstädten ist das Angebot größer, aber die Arbeitsbedingungen sind nicht automatisch besser. Digitalisierung? Schönes Buzzword, im Alltag eher „Zettelwirtschaft plus Tablet“ – zumindest noch. Elektronische Patientenakten, Telemedizin in der Beratung, Apps für Dokumentation: All das kommt in Bewegung, aber nicht, ohne neue Fragen aufzuwerfen. Überstunden abrechnen per Klick? Mag sein. Emotionale Belastung wegdigitalisieren? Eher nicht. Der Spagat: Fachlich auf Höhe, technisch adaptiv, und trotzdem Mensch bleiben. Nicht jeder mag das jonglieren, aber wer es kann, bleibt gefragt.


Balance-Akte und persönliche Resilienz – wer hält durch?

Jetzt könnte man diesen Text elegant zu Ende führen, alles zusammenbinden und fröhliche Berufsprospekte zitieren. Aber das wäre unehrlich. Der Alltag in der Onkologie verlangt mehr als Routine. Er fordert Überzeugung – und einen langen Atem. Burnout-Gefahr? Kein Tabuthema. Aber ebenso wichtig: Teamkultur, Supervision, manchmal einfach auch der Mut, Pause zu machen. Das Privatleben? Kommt leicht unter die Räder. Was hilft: Menschen um sich, die wissen, worum es wirklich geht. Und Sinn, der nicht im Lehrbuch steht. Auch wenn nicht jeder in diesem Beruf alt wird – die, die bleiben, tun es meist – nicht trotz, sondern wegen der Zumutungen. Fühlt sich manchmal an wie Balancieren auf einem Drahtseil. Aber das sind die Momente, in denen Onkologie mehr ist als ein Job. Vielleicht, weil hier die großen Fragen ganz nah rücken. Oder weil man irgendwann merkt: Genau das macht den Unterschied – für die anderen. Und, ja, auch für einen selbst.


Kurzbeschreibung Fachkrankenschwester/ -pfleger - Onkologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachkrankenschwester/ -pfleger - Onkologie

Täglich zwischen Laborwerten, Infusionsprogrammen und Gesprächen am Bett. Wer glaubt, Pflegende in der Onkologie reichen Patient:innen „nur“ Medikamente, der verkennt das eigentliche Handwerk. Die Therapie: oft protokollgetrieben, anspruchsvoll im Umgang (Stichwort Zytostatika – nicht gerade Limo, das Zeug). Aber das Technische ist nur ein Teil des Jobs. Mindestens ebenso entscheidend: zuhören, da sein, aushalten. Ich sage es wie es ist: Manchmal rettet ein Gespräch mehr als jede Tablette. Nicht jeder kann diese Zwischentöne aushalten – gerade Berufseinsteiger unterschätzen oft, wie sehr Emotionen die Nerven belasten können. Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – suchen immer mehr Menschen mit Sinnhunger nach dieser speziellen Mischung: anspruchsvolle Pflege, angewandte Wissenschaft, intensive menschliche Begegnung.

Große Frage, die niemand offen stellt, aber alle bewegt: „Und was verdiene ich damit eigentlich?“ Die Antwort ist wie bei einem zu schwach dosierten Schmerzmittel – ehrlich gesagt: selten voll befriedigend. Das Monatsgehalt? Schwankt, je nachdem, ob man in einer Uniklinik anheuert (Tarife nach TVöD, plus Spezialisierungszulagen), in einer Privatklinik, oder beim ambulanten Dienst. Die Bandbreite reicht zum Einstieg meist von „respektabel, aber nichts für Eigentumswohnungen in München“ bis „immerhin etwas mehr als in der Grundpflege“. Spezialkräfte in der Onkologie bekommen Zulagen, aber nach oben ist Luft. Ein unausgesprochenes Thema bleibt die regionale Diskrepanz: In manchen Regionen ist der Bedarf hoch, die Bezahlung aber nicht unbedingt angepasst. Wer mobil ist, gewinnt – auch wenn man in Berlin leichter eine WG findet als im Oberharz, aber das ist eine andere Geschichte... Nebenbei: Weiterbildung lohnt sich auch finanziell, denn onkologische Fachweiterbildung öffnet Zusatztarife, Aufstiegsmöglichkeiten und manchmal auch Türen Richtung Stationsleitung, Tumordokumentation oder Palliativ-Care. Aber rechnen sollte man mit Pragmatismus – und weniger mit Lottoglücksmomenten.

Wissen ist kein Abschlusszeugnis, eher ein Dauerlauf. Auf einer onkologischen Station verändert sich der Erkenntnisstand schnell: neue Therapien, innovative Medikamente, digitale Dokumentationssysteme. Wer hier steht, darf keine Angst vor lebenslangem Lernen haben. Und ja, das klingt abgedroschen – aber der Alltag gibt wenig Gelegenheit zum Ausruhen. Die Fachweiterbildung? Kein nettes Add-on, sondern fast schon Pflicht, um überhaupt auf Augenhöhe mitsprechen zu können. Viele, die aus anderen Pflegebereichen wechseln, unterschätzen zunächst, wie sehr sich die Strukturen – und die eigenen Kompetenzen – verändern: plötzliche Verantwortung beim Umgang mit Chemotherapien, plus ganz andere Beratungs- und Begleitungsaufgaben. Wer „ausgelernt“ glaubt, wird ohnehin – freundlich formuliert – schnell eines Besseren belehrt. Es gibt Kolleg:innen, die finden genau darin ihren Reiz: ständig im Fluss, niemals Routine.

Der Markt? Leer gefegt und trotzdem voller Schlaglöcher. Wer sich heute als onkologische Fachkraft bewirbt, hat gute Karten. Aber die Bedingungen – sagen wir: nicht immer rosig. In ländlichen Regionen sucht man oft händeringend nach qualifizierten Bewerber:innen, in Großstädten ist das Angebot größer, aber die Arbeitsbedingungen sind nicht automatisch besser. Digitalisierung? Schönes Buzzword, im Alltag eher „Zettelwirtschaft plus Tablet“ – zumindest noch. Elektronische Patientenakten, Telemedizin in der Beratung, Apps für Dokumentation: All das kommt in Bewegung, aber nicht, ohne neue Fragen aufzuwerfen. Überstunden abrechnen per Klick? Mag sein. Emotionale Belastung wegdigitalisieren? Eher nicht. Der Spagat: Fachlich auf Höhe, technisch adaptiv, und trotzdem Mensch bleiben. Nicht jeder mag das jonglieren, aber wer es kann, bleibt gefragt.

Jetzt könnte man diesen Text elegant zu Ende führen, alles zusammenbinden und fröhliche Berufsprospekte zitieren. Aber das wäre unehrlich. Der Alltag in der Onkologie verlangt mehr als Routine. Er fordert Überzeugung – und einen langen Atem. Burnout-Gefahr? Kein Tabuthema. Aber ebenso wichtig: Teamkultur, Supervision, manchmal einfach auch der Mut, Pause zu machen. Das Privatleben? Kommt leicht unter die Räder. Was hilft: Menschen um sich, die wissen, worum es wirklich geht. Und Sinn, der nicht im Lehrbuch steht. Auch wenn nicht jeder in diesem Beruf alt wird – die, die bleiben, tun es meist – nicht trotz, sondern wegen der Zumutungen. Fühlt sich manchmal an wie Balancieren auf einem Drahtseil. Aber das sind die Momente, in denen Onkologie mehr ist als ein Job. Vielleicht, weil hier die großen Fragen ganz nah rücken. Oder weil man irgendwann merkt: Genau das macht den Unterschied – für die anderen. Und, ja, auch für einen selbst.

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