Fachkrankenschwester/ -pfleger - Nephrologie Jobs

9 aktuelle Fachkrankenschwester/ -pfleger - Nephrologie Stellenangebote

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Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) für die Dialyse

Nephrocare Berlin-Weißensee GmbHBerlin

Werde Teil unseres engagierten Teams als Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte (m/w/d) in der Dialyse! Ab sofort suchen wir Verstärkung in Vollzeit für unsere Nephrocare Berlin-Weißensee GmbH. Als Teil von Fresenius Medical Care AG betreuen wir täglich über 1800 Patienten mit Nierenerkrankungen. Unsere modernen Medizinischen Versorgungszentren bieten eine umfassende Ausbildung und Weiterentwicklung. Hier wirst du aktiv in die Durchführung von Dialysebehandlungen integriert. Wenn du auf der Suche nach einer neuen Herausforderung bist, bewirb dich jetzt und trage zur Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten bei!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Dialyse (m/w/d)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbHKonstanz

Suchen Sie eine herausfordernde Position als Pflegefachkraft (m/w/d) in der Dialyse? Werden Sie Teil unseres engagierten Teams an der Nephrologie im Klinikum Konstanz. Hier erwarten Sie moderne Verfahren, abwechslungsreiche Aufgaben und ein starker Teamgeist. Gestalten Sie aktiv den Ausbau unseres Behandlungsspektrums mit! Wir sind ein Arbeitgeber mit 3.700 Mitarbeitern, der sich für die Gesundheit unserer Patient:innen einsetzt. Bewerben Sie sich noch heute für eine Position in Voll- oder Teilzeit und starten Sie Ihre Zukunft in der Dialyse am Klinikum Konstanz!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Dialyse / Nephrologie

RIW Personalservice GmbH promedi Work&TravelKiel

Als Pflegefachkraft in der Dialyse / Nephrologie (m/w/d) leisten Sie einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität unserer Patient:innen. Ihre empathische Betreuung hilft Menschen in herausfordernden Situationen, Sicherheit und Zuversicht zu finden. Zu Ihren Aufgaben zählen die fachgerechte Vor- und Nachbereitung von Dialysebehandlungen sowie die selbstständige Durchführung mit modernen Geräten. Darüber hinaus schließen Sie Dialysemaschinen an und überwachen den Behandlungsverlauf. Ihr Fachwissen ist dabei unerlässlich, um einen echten Unterschied zu machen. Wenn Sie nach einer sinnstiftenden Herausforderung suchen, sind Sie bei uns genau richtig.
Unbefristeter Vertrag Urlaubsgeld Work-Life-Balance Jobrad Fahrtkosten-Zuschuss Firmenwagen Teilzeit weitere Benefits
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Medizinisches Fachpersonal (m/w/d) GKP oder MFA für unser Herzkatheterlabor

Dr. Schindlbeck Klinik Seefeld/Herrsching GmbHSeefeld

Das Klinikum Herrsching sucht engagiertes medizinisches Fachpersonal (m/w/d) für das Herzkatheterlabor in Voll- oder Teilzeit. Zu den Aufgaben gehören die Betreuung von Patienten während Herzkatheteruntersuchungen sowie die Assistenz bei Interventionen und Implantationen. Sie unterstützen zudem bei administrativen Tätigkeiten und der Qualitätssicherung im Labor. Eine abgeschlossene Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger oder MFA ist erforderlich. Wir suchen teamorientierte Personen mit Flexibilität, Organisationsgeschick und EDV-Kenntnissen. Teil des 24-Stunden-Rufdienstes zur akuten Herzinfarktversorgung ist ebenfalls möglich. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Dr. Schindlbeck Klinik Seefeld/Herrsching GmbH Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpflegerin / Krankenpfleger - Innere Medizin

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt Main

Wir bieten Ihnen eine spannende Herausforderung in der Grund- und Behandlungspflege. Als Gesundheits- und Krankenpfleger oder Medizinische Fachangestellte übernehmen Sie wichtige Aufgaben in der Patientenbetreuung. Sie unterstützen bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen und tragen zur Weiterentwicklung der Pflege bei. Ihre selbstständige und verantwortungsvolle Arbeitsweise sichert die hohe Qualität unserer Dienstleistungen. Zudem sind Sie bereit, im 3-Schicht-System zu arbeiten, um unseren Patientinnen und Patienten rund um die Uhr bestmögliche Pflege zu bieten. Beachten Sie bitte, dass ein Nachweis über die Masernimmunität aufgrund gesetzlicher Vorgaben erforderlich ist.
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft / Medizinische/r Fachangestellte / Fachangestellter - Dialyse in der Nephrologie

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt Main

Jetzt bewerben als Pflegefachkraft oder Medizinische/r Fachangestellte/r im Bereich Nephrologie/Dialyse! Unser Universitätsklinikum in Frankfurt am Main sucht engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Medizinische Klinik 4. Sie erwartet eine feste Anstellung in Voll- oder Teilzeit, mit der Möglichkeit, an unserer zukunftsweisenden Dialysestation aktiv mitzuarbeiten. Unterstützen Sie uns bei der Pflege von akut- und chronisch-nierenkranken Patienten und profitieren Sie von einem dynamischen Team. Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten in einem modernen Umfeld mit 20 Dialyseplätzen. Ihre Karriere beginnt hier – seien Sie tatkräftig dabei!
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte / MFA (m/w/d) Dialysepraxis - For German Resident Only

DaVitaBad Aibling

Entdecken Sie Ihre Karrierechancen bei DaVita! Wir suchen engagierte Mitarbeiter mit oder ohne Dialyse-Erfahrung zur Unterstützung unseres Teams. Bei DaVita erwarten Sie strukturierte Abläufe und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld. Hier haben Sie die Möglichkeit zu wachsen und sich persönlich sowie beruflich weiterzuentwickeln. Egal, ob Sie bereits ein Dialyse-Profi oder ein Neuling in der Nephrologie sind, wir begleiten Sie auf Ihrem Weg. Seien Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie aktiv den Dialyseablauf von der Gerätevorbereitung bis zur Dokumentation!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte / MFA (m/w/d) Dialysepraxis

DaVitaBad Aibling

Bring deine medizinische Erfahrung zu DaVita und werde Teil unseres engagierten Teams! Wir suchen Verstärkung, ob mit oder ohne Dialyse-Erfahrung – in Voll- oder Teilzeit. Bei DaVita erwarten dich feste Abläufe und ein wertschätzendes Miteinander. Egal, ob du ein Dialyse-Profi oder Neuling in der Nephrologie bist, wir unterstützen dich umfassend. Du begleitest den Dialyseablauf von der Gerätevorbereitung bis zur Dokumentation und sorgst für die Grund- und Behandlungspflege. Gemeinsam schaffen wir eine angenehme und sichere Atmosphäre für unsere Patient*innen, in der du über dich hinauswachsen kannst.
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Kinderkrankenpflegefachkraft / Medizinisch-technische*r Assistent*in Funktionsdiagnostik MTA-F / MFA

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger AlleeBerlin Pankow

Sie sind eine Kinderkrankenpflegefachkraft oder Medizinisch-Technische*r Assistent*in (MTA-F) und suchen neue Herausforderungen? Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Vivantes Klinikum im Friedrichshain in Berlin stellt in einem hochqualitativen und modernen Umfeld ein. Ab sofort erwartet Sie eine Anstellung mit 30,8 Wochenstunden und einer Vergütung nach TVöD (EG 5 bis EG P7). Ihre zukünftige Arbeit umfasst Bereiche wie pädiatrische Gastroenterologie, Nephrologie und mehr. Bewerben Sie sich bis zum 21.05.2026 und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Kindermedizin mit uns. Lassen Sie uns zusammen den Unterschied für unsere jungen Patienten machen!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkrankenschwester/ -pfleger - Nephrologie wissen müssen

Fachkrankenschwester/ -pfleger - Nephrologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkrankenschwester/ -pfleger - Nephrologie wissen müssen

Die ersten Schritte im Beruf: Nephrologische Pflege als Grenzerfahrung und Chance

Kann sein, ich neige zum Pathos – aber das erste Mal, als ich mit der Dialyse zu tun hatte, war ein kleiner Schock. Das Surren der Maschinen, dieses unerbittliche Ticken der Zeit – Stunden, die für Patient:innen stillstehen und für uns Pflegende alles andere als ruhig sind. Nephrologie ist keine Kuschelstation. Wer sich für diesen Weg entscheidet, stellt sich einer speziellen, oft unterschätzten Herausforderung: dem täglichen Balanceakt zwischen High-Tech-Medizin und menschlicher Zuwendung. Und ja: Wer seinen Job nicht nur mechanisch abarbeitet, wird schnell merken, wie sehr Denken und Fühlen in diesem Beruf Hand in Hand gehen müssen.


Das Arbeitsfeld – mehr als Infusionsbeutel und Kanülen

Dialysezentrum, nephrologische Station, ambulante Versorgung – schon die Vielfalt der Einsatzorte wirkt für Berufsanfänger:innen zuweilen verwirrend. Was viele nicht wissen: Die „Fachkraft Nephrologie“ ist eine echte Spezialistenrolle mit vielen Gesichtern. Da gibt es die klassische Arbeit an der Dialyse, aber auch Heimdialyse-Schulungen, den Umgang mit Transplantierten, Beratungstätigkeiten oder sogar Home-Visites. Wer Technik scheut, sollte direkt einen Bogen machen – das Gerätemanagement fordert Konzentration, Routine und gutes technisches Gespür. Aber wie oft ich dennoch über einem Monitor gesessen und geflucht habe: Maschinen funktionieren nicht nach Gefühl. Glücklicherweise gibt’s erfahrene Kolleg:innen, die einen auffangen, wenn das Piepen der Geräte zu viel wird – oder wenn plötzlich Notfallmanagement gefragt ist.


Charakterfrage: Fachkraft Nephrologie – was muss man „mitbringen“?

Natürlich, fachliche Qualifikation ist Pflicht. Ohne abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege läuft nichts – die Zusatzweiterbildung Nephrologie ist vielerorts sogar Voraussetzung oder wird nach Berufseinstieg verpflichtend finanziert. Aber: Auf dem Papier sind’s Module, in der Realität Menschen. Geduld, Belastbarkeit, die Fähigkeit, Gespräche auf Dauer führen zu können – und das mit Menschen, die oft seit Jahren im System „Krankheit“ festhängen. Mitgefühl muss man haben, klar, aber genauso ein gesundes Selbstschutzschild. Ich sage es offen: Wer sich aus „Sinnsuche“ hierhin verirrt, wird manchmal auf emotionalen Granit beißen. Die Wahrheit ist – und man erkennt das nach ein paar Monaten –, dass Routine und echte Empathie sich die Waage halten müssen. Man hat das Gefühl, ein kleines Universum zu betreuen: Kreislauf, Ernährung, Psyche, Technik, Angehörige, Arztbrief-Deutsch. Und abends, nach Schichtende? Tja, manchmal muss der Feierabend im Kopf erkämpft werden.


Verdienst, regionale Unterschiede und „Hidden Champions“ in der Branche

Wann spricht eigentlich endlich mal jemand ehrlich über Geld? Das Thema Gehalt in der nephrologischen Pflege ist so undurchsichtig wie eine zähe Hämodialyse. Zwischen öffentlichen Häusern, privaten Zentren und freien Trägern kann der Unterschied schon mal 500 € brutto ausmachen – manchmal sogar mehr. Und dann diese regionalen Diskrepanzen! Süddeutschland? Vor allem Ballungsräume zahlen oft deutlich besser, aber verlangen auch flexiblere Dienstmodelle und einen dickeren Zeitpuffer. Ostdeutschland? Eher im soliden Mittelfeld, zum Teil mit überraschend fairen Rahmenbedingungen – so jedenfalls meine letzte Recherche. Die Einstiegsgehälter bewegen sich häufig auf Niveau der Krankenpflege – erweitert um Zuschläge, selten aber jenseits der sprichwörtlichen „goldenen Wasserhähne“. Wer eine abgeschlossene Fachweiterbildung oder langjährige Erfahrung vorweisen kann, klettert in der Skala durchaus spürbar nach oben. Aber Millionär? Wird hier keiner. Dafür sind manche attraktive Extras drin: Weiterbildungspauschalen, Fahrtkostenerstattung, Prämienprogramme. Pro-Tipp: Es lohnt sich, nach Konzepten kleinerer „Hidden Champions“ unter den Arbeitgebern Ausschau zu halten – nicht selten findet man hier bessere Arbeitsbedingungen als bei den großen Ketten.


Arbeitsmarkt, Einstiegsbedingungen – und was die Zukunft bringt

Fachkräftemangel? Ein alter Hut – und trotzdem bleibt er einer der wichtigsten Faktoren, warum neue Kolleg:innen heiß umworben werden. Die Zahl der Dialysepatient:innen wächst (demografischer Wandel lässt grüßen), viele erfahrene Kräfte gehen in Rente, die Zeitarbeit floriert wie selten. Wer flexibel ist, findet relativ schnell Einstiegschancen – zumindest im urbanen Raum, auf dem Land braucht’s oft Geduld oder die Bereitschaft zum Pendeln. Bewerbungsgespräche laufen nicht selten informell ab, solange Soft-Skills wie Teamfähigkeit und Belastbarkeit erkennbar sind. Mich erstaunt immer wieder, wie gern auch Quereinsteiger:innen oder Umsteiger:innen aus anderen Fachbereichen willkommen geheißen werden. Neueinstellungen bringen frischen Wind – und das tut, ehrlich gesagt, allen gut. Große Krankenhäuser investieren aktuell in moderne Technologien: Automatisierte Protokolldokumentation, digitale Patientenmanager, mobile Apps. Wer offen für Technik ist, profitiert – allerdings bedeutet Digitalisierung nicht weniger Arbeit, sondern eher neue Verantwortungsbereiche.


Der ganz normale Wahnsinn – Vereinbarkeit, Belastung, Sinn

Work-Life-Balance in der nephrologischen Pflege? Ein Mysterium. Schichtdienst, Rufbereitschaften, emotionale Dauerbelastung – das klingt wenig nach Traumjob. Aber das Bild wäre nicht komplett ohne die andere Seite: langjährige Patient-Kontakte, echte Beziehung, Momente, in denen das Gefühl entsteht, wirklich etwas zu bewegen. Wer sich selbst gut abgrenzen kann und sich mit den manchmal unerbittlichen Routinen arrangiert, findet hier viele Gestaltungsmöglichkeiten – gerade in kleineren Teams. Immer wieder treffe ich Kolleg:innen, die nach Umwegen genau hier gelandet sind – und mit einer gewissen Selbstironie berichten, wie viel sie hier gelernt haben, auch über sich selbst. Die Fachrichtung Nephrologie verlangt keine Helden, sondern Menschen, die wissen, was sie wollen (und was nicht). Wer heute einsteigen oder wechseln will, findet einen fordernden, aber auch außergewöhnlich sinnstiftenden Beruf – mit allen Fallen und Chancen, die das Leben eben bereit hält. Ob man die Langstrecke gehen will? Das fällt, so ehrlich muss man sein, erst nach ein paar Jahren auf.


Kurzbeschreibung Fachkrankenschwester/ -pfleger - Nephrologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachkrankenschwester/ -pfleger - Nephrologie

Dialysezentrum, nephrologische Station, ambulante Versorgung – schon die Vielfalt der Einsatzorte wirkt für Berufsanfänger:innen zuweilen verwirrend. Was viele nicht wissen: Die „Fachkraft Nephrologie“ ist eine echte Spezialistenrolle mit vielen Gesichtern. Da gibt es die klassische Arbeit an der Dialyse, aber auch Heimdialyse-Schulungen, den Umgang mit Transplantierten, Beratungstätigkeiten oder sogar Home-Visites. Wer Technik scheut, sollte direkt einen Bogen machen – das Gerätemanagement fordert Konzentration, Routine und gutes technisches Gespür. Aber wie oft ich dennoch über einem Monitor gesessen und geflucht habe: Maschinen funktionieren nicht nach Gefühl. Glücklicherweise gibt’s erfahrene Kolleg:innen, die einen auffangen, wenn das Piepen der Geräte zu viel wird – oder wenn plötzlich Notfallmanagement gefragt ist.

Natürlich, fachliche Qualifikation ist Pflicht. Ohne abgeschlossene Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege läuft nichts – die Zusatzweiterbildung Nephrologie ist vielerorts sogar Voraussetzung oder wird nach Berufseinstieg verpflichtend finanziert. Aber: Auf dem Papier sind’s Module, in der Realität Menschen. Geduld, Belastbarkeit, die Fähigkeit, Gespräche auf Dauer führen zu können – und das mit Menschen, die oft seit Jahren im System „Krankheit“ festhängen. Mitgefühl muss man haben, klar, aber genauso ein gesundes Selbstschutzschild. Ich sage es offen: Wer sich aus „Sinnsuche“ hierhin verirrt, wird manchmal auf emotionalen Granit beißen. Die Wahrheit ist – und man erkennt das nach ein paar Monaten –, dass Routine und echte Empathie sich die Waage halten müssen. Man hat das Gefühl, ein kleines Universum zu betreuen: Kreislauf, Ernährung, Psyche, Technik, Angehörige, Arztbrief-Deutsch. Und abends, nach Schichtende? Tja, manchmal muss der Feierabend im Kopf erkämpft werden.

Wann spricht eigentlich endlich mal jemand ehrlich über Geld? Das Thema Gehalt in der nephrologischen Pflege ist so undurchsichtig wie eine zähe Hämodialyse. Zwischen öffentlichen Häusern, privaten Zentren und freien Trägern kann der Unterschied schon mal 500 € brutto ausmachen – manchmal sogar mehr. Und dann diese regionalen Diskrepanzen! Süddeutschland? Vor allem Ballungsräume zahlen oft deutlich besser, aber verlangen auch flexiblere Dienstmodelle und einen dickeren Zeitpuffer. Ostdeutschland? Eher im soliden Mittelfeld, zum Teil mit überraschend fairen Rahmenbedingungen – so jedenfalls meine letzte Recherche. Die Einstiegsgehälter bewegen sich häufig auf Niveau der Krankenpflege – erweitert um Zuschläge, selten aber jenseits der sprichwörtlichen „goldenen Wasserhähne“. Wer eine abgeschlossene Fachweiterbildung oder langjährige Erfahrung vorweisen kann, klettert in der Skala durchaus spürbar nach oben. Aber Millionär? Wird hier keiner. Dafür sind manche attraktive Extras drin: Weiterbildungspauschalen, Fahrtkostenerstattung, Prämienprogramme. Pro-Tipp: Es lohnt sich, nach Konzepten kleinerer „Hidden Champions“ unter den Arbeitgebern Ausschau zu halten – nicht selten findet man hier bessere Arbeitsbedingungen als bei den großen Ketten.

Fachkräftemangel? Ein alter Hut – und trotzdem bleibt er einer der wichtigsten Faktoren, warum neue Kolleg:innen heiß umworben werden. Die Zahl der Dialysepatient:innen wächst (demografischer Wandel lässt grüßen), viele erfahrene Kräfte gehen in Rente, die Zeitarbeit floriert wie selten. Wer flexibel ist, findet relativ schnell Einstiegschancen – zumindest im urbanen Raum, auf dem Land braucht’s oft Geduld oder die Bereitschaft zum Pendeln. Bewerbungsgespräche laufen nicht selten informell ab, solange Soft-Skills wie Teamfähigkeit und Belastbarkeit erkennbar sind. Mich erstaunt immer wieder, wie gern auch Quereinsteiger:innen oder Umsteiger:innen aus anderen Fachbereichen willkommen geheißen werden. Neueinstellungen bringen frischen Wind – und das tut, ehrlich gesagt, allen gut. Große Krankenhäuser investieren aktuell in moderne Technologien: Automatisierte Protokolldokumentation, digitale Patientenmanager, mobile Apps. Wer offen für Technik ist, profitiert – allerdings bedeutet Digitalisierung nicht weniger Arbeit, sondern eher neue Verantwortungsbereiche.

Work-Life-Balance in der nephrologischen Pflege? Ein Mysterium. Schichtdienst, Rufbereitschaften, emotionale Dauerbelastung – das klingt wenig nach Traumjob. Aber das Bild wäre nicht komplett ohne die andere Seite: langjährige Patient-Kontakte, echte Beziehung, Momente, in denen das Gefühl entsteht, wirklich etwas zu bewegen. Wer sich selbst gut abgrenzen kann und sich mit den manchmal unerbittlichen Routinen arrangiert, findet hier viele Gestaltungsmöglichkeiten – gerade in kleineren Teams. Immer wieder treffe ich Kolleg:innen, die nach Umwegen genau hier gelandet sind – und mit einer gewissen Selbstironie berichten, wie viel sie hier gelernt haben, auch über sich selbst. Die Fachrichtung Nephrologie verlangt keine Helden, sondern Menschen, die wissen, was sie wollen (und was nicht). Wer heute einsteigen oder wechseln will, findet einen fordernden, aber auch außergewöhnlich sinnstiftenden Beruf – mit allen Fallen und Chancen, die das Leben eben bereit hält. Ob man die Langstrecke gehen will? Das fällt, so ehrlich muss man sein, erst nach ein paar Jahren auf.

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