Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie Jobs

35 aktuelle Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie Stellenangebote

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Pflegefachkraft und Fachkrankenpflege (m/w/d) im Funktionsdienst der Anästhesie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Sie suchen eine neue Herausforderung als Pflegefachkraft (m/w/d) oder Fachkrankenpfleger (m/w/d) im Funktionsdienst der Anästhesie? Unser Universitätsklinikum Dresden bietet eine unbefristete Stelle in Voll- oder Teilzeit mit mindestens 32 Wochenstunden an. Die Vergütung erfolgt nach den tariflichen Vorgaben der Entgeltgruppe P4. Sie arbeiten in verschiedenen Fachbereichen des modernen operativen Zentrums und nehmen am Bereitschaftsdienst teil. Ihre Aufgaben umfassen die fachspezifische Vorbereitung, Assistenz und Nachbereitung von Narkosen sowie die postoperative Betreuung im Aufwachraum. Werden Sie Teil eines interdisziplinären Teams, das in einer der besten OP-Umgebungen Europas tätig ist!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger für Anästhesie w|m|d

SRHSuhl

Die SRH setzt seit 1966 Maßstäbe in der Bildung und im Gesundheitswesen und übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft. Durch gezielte Reinvestitionen schafft sie Lebenschancen für zahlreiche Menschen. Als Innovationsführer prägt die SRH aktiv gesellschaftliche Debatten und fördert eine nachhaltige, menschliche Zukunft. Zu den Kernaufgaben zählt die eigenständige Durchführung von patientenorientierter Krankenpflege. Zudem gehören Assistenz bei Narkosen, die Vorbereitung und Nachsorge aller medizinischen Eingriffe sowie die Überwachung im OP und Intensivstation zu den zentralen Tätigkeiten. Die SRH bietet somit umfassende Patientenversorgung und trägt zu einem besseren Gesundheitssystem bei.
Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger Anästhesie w|m|d

SRHSuhl

Seit 1966 engagiert sich die SRH für die Weiterentwicklung von Bildung und Gesundheit. Die Institution trägt Verantwortung und investiert Gewinne in Zukunftsmärkte, um Chancen für viele Menschen zu schaffen. Als Innovationsführer gestaltet sie aktiv gesellschaftliche Debatten für eine nachhaltige Gesellschaft. Zu den Aufgaben gehört die eigenständige Durchführung einer patientenorientierten Krankenpflege. Zudem unterstützt die SRH bei Narkosen und Regionalanästhesien und kümmert sich um deren Vorbereitung sowie Nachsorge. Die prä-, intra- und postoperative Überwachung aller Patienten im OP, im Aufwachraum und auf der Intensivstation stellt höchste Priorität dar.
Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Notaufnahme / CPU (m/w/d)

GFO Klinik BrühlBrühl

Werde Pflegefachkraft (m/w/d) in unserer Zentralen Notaufnahme der GFO Klinik Brühl! Hier erwartet dich ein vielseitiges Arbeitsumfeld in einem akademischen Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln. Unsere erweiterte Notfallversorgung umfasst moderne Einrichtungen wie die Medical Decision Unit und eine spezialisierte Chest-Pain-Unit. Du profitierst von einem starken Teamgeist, Menschlichkeit und exzellentem Fachwissen. Nutze die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in Pflege, Medizin und Therapie, um deinen beruflichen Weg zu gestalten. Bewirb dich jetzt und trage Verantwortung in einem engagierten Team!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft neurologische Akut- und Intensivpflege (m/w/d)

GFO Klinik BrühlBrühl

Entdecke deine Karriere als Pflegefachkraft in der neurologischen Akut- und Intensivpflege (m/w/d) bei den GFO Kliniken Troisdorf! Werde Teil unseres engagierten Teams in der Stroke Unit und bringe deine Expertise ein. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt – deine Ideen sind willkommen! Nutze die Gelegenheit zur unverbindlichen Hospitation und lerne unser Team kennen. Gemeinsam gestalten wir eine hervorragende Versorgung, in der jede Sekunde zählt. Bewirb dich jetzt und trage dazu bei, Verantwortung im Gesundheitswesen zu übernehmen!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Parkplatz Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Intensivstation (m/w/d)

GFO Kliniken TroisdorfTroisdorf

Werde Teil unseres engagierten Teams als Pflegefachkraft (m/w/d) auf der Intensivstation der GFO Kliniken Troisdorf! Wir suchen dich zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Voll- oder Teilzeit, unbefristet. Deine Aufgaben umfassen die ganzheitliche Versorgung unserer Patient:innen sowie die Einschätzung von Behandlungsprioritäten. Du handelst selbstständig in Notfallsituationen und kümmerst dich um die Bedürfnisse unserer Patient:innen. Voraussetzung ist eine Ausbildung als Pflegefachmann/-frau, Gesundheits- und Krankenpfleger/-in oder Fachgesundheits- und Krankenpfleger/-in. Bewirb dich jetzt und lerne uns unverbindlich bei einer Hospitation kennen!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Parkplatz Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Dialyse (m/w/d)

Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz gGmbHKonstanz

Suchen Sie eine herausfordernde Position als Pflegefachkraft (m/w/d) in der Dialyse? Werden Sie Teil unseres engagierten Teams an der Nephrologie im Klinikum Konstanz. Hier erwarten Sie moderne Verfahren, abwechslungsreiche Aufgaben und ein starker Teamgeist. Gestalten Sie aktiv den Ausbau unseres Behandlungsspektrums mit! Wir sind ein Arbeitgeber mit 3.700 Mitarbeitern, der sich für die Gesundheit unserer Patient:innen einsetzt. Bewerben Sie sich noch heute für eine Position in Voll- oder Teilzeit und starten Sie Ihre Zukunft in der Dialyse am Klinikum Konstanz!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft und WBL in München Neuperlach gesucht

MEDWING MünchenMünchen

Leasen Sie Ihr Fahrrad per Gehaltsumwandlung und profitieren Sie von attraktiven Steuervorteilen. Unsere Leistung basiert auf Ihrer Berufserfahrung und Qualifikation, und wir bieten zusätzlich ein Jahressonderentgelt für Voll- und Teilzeitbeschäftigte in der Pflege. Überdurchschnittliche Zeitzuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste sorgen für eine faire Entlohnung. Genießen Sie verlässliche Dienstplanung und einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Wir garantieren eine strukturierte Einarbeitung mit kontinuierlicher Begleitung sowie zahlreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bewerben Sie sich jetzt als examinierte Pflegekraft in einem innovativen Arbeitsumfeld!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft ohne Schichtdienst (m/w/d)

GFO Kliniken TroisdorfTroisdorf

Werde Teil unseres Flexteams als Pflegefachkraft (m/w/d) ohne Schichtdienst bei den GFO Kliniken Troisdorf! Hier findest du die ideale Balance zwischen Beruf und Freizeit. Gestalte deinen individuellen Wunschdienstplan und arbeite nach deinem eigenen Zeitmodell. Du entscheidest, ob du in Früh-, Spät- oder Nachtdiensten tätig bist, ganz ohne Stress. Unsere flexible Einsatzmöglichkeit bietet dir mehr Zeit für Hobbys, Familie und Freunde. Bewirb dich jetzt und erlebe eine unverbindliche Hospitation in einem engagierten Team!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Parkplatz Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie wissen müssen

Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie wissen müssen

Intensivpflege & Anästhesie – ein Beruf, der unter die Haut geht

Frisch im Beruf oder auf dem Sprung in ein neues Kapitel? Wie fühlt sich das an, wenn man von außen draufschaut – auf diesen Arbeitsalltag zwischen Flüstern der Monitore, blinkenden Infusionspumpen und der ständigen Frage: „Was, wenn jetzt...?“ Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Nachtdienste: das Adrenalin, das Kribbeln, als hätte jemand die Welt auf Pause gestellt, jede Bewegung zählt plötzlich doppelt. Fachkrankenschwestern und Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie – wir arbeiten an Orten, die ein bisschen wie verborgene Parallelwelten wirken. Hier sitzen keine Engel mit weißen Flügeln, sondern Menschen, die in Extremsituationen einen kühlen Kopf bewahren und trotzdem ein Herz an der richtigen Stelle haben. Manchmal fragt man sich, ob das Außenstehende wirklich begreifen können.


Aufgabenspektrum: Zwischen Mikromanagement und Mammutverantwortung

Ständig piept, blinkt oder summt da was – und nein, gemeint ist nicht das Smartphone, sondern der ganz normale Wahnsinn auf Intensiv oder im Aufwachraum. Wir hängen nicht nur Infusionen an oder kontrollieren Vitalzeichen, sondern stimmen Therapiepläne ab, diskutieren mit Ärzt*innen über die nächste Beatmungseinstellung, trösten Angehörige mit zitternder Stimme oder sprechen zum zehnten Mal am Tag nüchtern von Reanimation. Das hört sich vielleicht verkopft an, aber im Ernstfall muss es sitzen, und zwar routiniert. Wer neu einsteigt, stolpert erst mal über den Dschungel an Geräten, Protokollen und Abkürzungen (in der Einführungsmappe stehen tatsächlich Sätze, nach denen man im ersten Moment an Science-Fiction denkt). Routine? Die kommt, klar – aber leichter wird es nicht. Vielleicht entspannter. Ein bisschen wie Radfahren durch Dauerregen: Am Anfang friert man, später lacht man drüber.


Qualifikationen: Wissen, das atmet – und Nerven, die Standfestigkeit beweisen

Natürlich reicht die Grundausbildung nicht – wer in die Intensivpflege/Anästhesie kommt, entscheidet sich bewusst für einen weiterführenden Qualifizierungsweg. Zwei Jahre Zusatzweiterbildung sind fast immer Standard, mit theoretischem Input und jeder Menge Praxis. Was viele unterschätzen: Es sind nicht nur blanke Fakten, die zählen – Stressresistenz, Empathie, Fingerspitzengefühl im Umgang mit Patienten, Angehörigen und dem multiprofessionellen Team sind fast wichtiger. Und ja, auch Frustrationstoleranz. Wenn die Fortschritte am Patienten ausbleiben oder Angehörige zu zerbrechen drohen, reicht kein Skript. Da hilft manchmal nur ein kurzer Blickkontakt, ein Satz nebenbei – oder ein tiefer Atemzug im Geräteschatten. Technikaffin sollte man sein, keine Frage. Aber Herz und Hirn gemeinsam zu kalibrieren – das wird zur wahren Disziplin. Ich kenne wirklich niemanden, der nach der ersten missglückten Extubation nicht an sich gezweifelt hätte. Kommt vor – und macht einen besser.


Gehalt, Entwicklung und Marktlage: Zwischen Luft nach oben und bitterer Realität

Jetzt mal Butter bei die Fische: Gute Arbeit sollte ordentlich bezahlt werden – aber die Realität im Intensivbereich oszilliert irgendwo zwischen Wertschätzung und Kalkulation. Einstieg? Oft entlohnt nach TVöD oder Haustarif, meist mit einer Zulage für die Fachweiterbildung. Klingt passabel, wächst mit Erfahrung, Dienstalter und Zusatzqualifikationen – aber der große Gehaltssprung bleibt für viele ein Versprechen am Horizont. Zwischen Hamburg und Dresden, zwischen kommunalen Häusern, privaten Ketten, Unikliniken? Bleibt uneinheitlich. Klar, Nacht- und Schichtzulagen polstern das Grundgehalt, manche Träger locken mit Boni für den Wechsel, aber unterm Strich: Es gibt attraktive Angebote, aber eben auch Krankenhäuser, die am Gehalt sparen und durch Personalmangel auf die Tränendrüse drücken. Was viele dabei vergessen: Gehalt ist nicht die einzige Währung – sondern auch das, was am Feierabend von einem selbst noch übrig bleibt.


Karrierewege: Von der Fachkraft zur Gestalterin – wenn man will (und darf)

Und was kommt nach dem ersten, zweiten Jahr? Chronische Routine oder Karrieresprung? Ich sage: Beides ist möglich – aber reine Glückssache ist es nicht. Weiterbildung ist das A und O, klar – ob Praxisanleiter, Teamleitung, Fachreferentin oder ein Schritt in Schulung oder Wissenschaft. Es gibt Facetten in diesem Beruf, die viele gar nicht auf dem Schirm haben: Simulationstrainer, Medizinprodukteberaterin, oder das Engagement im Qualitätsmanagement. Manchmal, das gebe ich unumwunden zu, steht einem die Klinikstruktur selbst im Weg – starre Hierarchien, ein bisschen Beton im Denken, Gatekeeping von oben. Aber: Wer sich zeigt, entwickelt und beharrlich bleibt, bewegt was. Netzwerke, Kongresse, auch ein Sprung in die Freiberuflichkeit sind nicht mehr das große Tabu. Die Branche ist im Wandel – Digitalisierung (was für ein schönes, großes Wort mit meist viel Luft dahinter!) bietet Möglichkeiten, Smarte Dokumentation, telemedizinische Anwendungen oder das Einbringen bei IT-Rollouts: Die Pflegeseite ist gefragt wie selten. Wer jetzt aufwacht, kann gestalten – sofern man das zeitliche Durchhaltevermögen mitbringt.


Herausforderungen, Chancen – und der schmale Grat der Balance

Burnout? Wohl eher ein schmutziges Geheimnis als echte Ausnahme. Wer behauptet, das Drumherum blendend im Griff zu haben, der möge den ersten Stein werfen. Dauernd Überstunden, wechselnde Teams, die Vereinbarkeit von Familie? Ein Kraftakt. Aber andersrum: Kaum ein Beruf versöhnt so schnell mit seiner Sinnhaftigkeit – ein gerettetes Leben, ein dankbares Lächeln durch die OP-Maske, ein Flurgespräch, das im Herzen hängenbleibt. Nur eines ist sicher: Es braucht Fingerspitzengefühl, Humor und Menschen, die dafür brennen. Technik, Digitalisierung oder Green Hospital hin oder her – am Ende zählt das Team, das einen auffängt, wenn wieder alles gleichzeitig auf einen einprasselt. Und: Den Mut, auch mal „Nein“ zu sagen, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen und (manchmal) an den richtigen Stellen auf stur zu schalten. Sonst wird man aufgefressen. Im Ernst.


Fazit? Keins. Aber ein ehrlicher Ratschlag vom Rand der Nachtwache.

Keine Illusionen: Leicht wird hier nichts. Aber selten war der Beruf so offen für neue Gesichter, Quereinsteigerinnen oder für Menschen, die nach Bedeutung im Job suchen. Veränderungen liegen in der Luft, und wer Fachwissen, Standhaftigkeit und einen Tick Menschlichkeit mitbringt, dem stehen die Türen offen. Man muss nicht der/die Geborene sein, aber wachsen – das tun hier fast alle, früher oder später. Und wenn das nächste Piepen kommt? Einfach durchatmen – und weitermachen.


Kurzbeschreibung Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie

Ständig piept, blinkt oder summt da was – und nein, gemeint ist nicht das Smartphone, sondern der ganz normale Wahnsinn auf Intensiv oder im Aufwachraum. Wir hängen nicht nur Infusionen an oder kontrollieren Vitalzeichen, sondern stimmen Therapiepläne ab, diskutieren mit Ärzt*innen über die nächste Beatmungseinstellung, trösten Angehörige mit zitternder Stimme oder sprechen zum zehnten Mal am Tag nüchtern von Reanimation. Das hört sich vielleicht verkopft an, aber im Ernstfall muss es sitzen, und zwar routiniert. Wer neu einsteigt, stolpert erst mal über den Dschungel an Geräten, Protokollen und Abkürzungen (in der Einführungsmappe stehen tatsächlich Sätze, nach denen man im ersten Moment an Science-Fiction denkt). Routine? Die kommt, klar – aber leichter wird es nicht. Vielleicht entspannter. Ein bisschen wie Radfahren durch Dauerregen: Am Anfang friert man, später lacht man drüber.

Natürlich reicht die Grundausbildung nicht – wer in die Intensivpflege/Anästhesie kommt, entscheidet sich bewusst für einen weiterführenden Qualifizierungsweg. Zwei Jahre Zusatzweiterbildung sind fast immer Standard, mit theoretischem Input und jeder Menge Praxis. Was viele unterschätzen: Es sind nicht nur blanke Fakten, die zählen – Stressresistenz, Empathie, Fingerspitzengefühl im Umgang mit Patienten, Angehörigen und dem multiprofessionellen Team sind fast wichtiger. Und ja, auch Frustrationstoleranz. Wenn die Fortschritte am Patienten ausbleiben oder Angehörige zu zerbrechen drohen, reicht kein Skript. Da hilft manchmal nur ein kurzer Blickkontakt, ein Satz nebenbei – oder ein tiefer Atemzug im Geräteschatten. Technikaffin sollte man sein, keine Frage. Aber Herz und Hirn gemeinsam zu kalibrieren – das wird zur wahren Disziplin. Ich kenne wirklich niemanden, der nach der ersten missglückten Extubation nicht an sich gezweifelt hätte. Kommt vor – und macht einen besser.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Gute Arbeit sollte ordentlich bezahlt werden – aber die Realität im Intensivbereich oszilliert irgendwo zwischen Wertschätzung und Kalkulation. Einstieg? Oft entlohnt nach TVöD oder Haustarif, meist mit einer Zulage für die Fachweiterbildung. Klingt passabel, wächst mit Erfahrung, Dienstalter und Zusatzqualifikationen – aber der große Gehaltssprung bleibt für viele ein Versprechen am Horizont. Zwischen Hamburg und Dresden, zwischen kommunalen Häusern, privaten Ketten, Unikliniken? Bleibt uneinheitlich. Klar, Nacht- und Schichtzulagen polstern das Grundgehalt, manche Träger locken mit Boni für den Wechsel, aber unterm Strich: Es gibt attraktive Angebote, aber eben auch Krankenhäuser, die am Gehalt sparen und durch Personalmangel auf die Tränendrüse drücken. Was viele dabei vergessen: Gehalt ist nicht die einzige Währung – sondern auch das, was am Feierabend von einem selbst noch übrig bleibt.

Und was kommt nach dem ersten, zweiten Jahr? Chronische Routine oder Karrieresprung? Ich sage: Beides ist möglich – aber reine Glückssache ist es nicht. Weiterbildung ist das A und O, klar – ob Praxisanleiter, Teamleitung, Fachreferentin oder ein Schritt in Schulung oder Wissenschaft. Es gibt Facetten in diesem Beruf, die viele gar nicht auf dem Schirm haben: Simulationstrainer, Medizinprodukteberaterin, oder das Engagement im Qualitätsmanagement. Manchmal, das gebe ich unumwunden zu, steht einem die Klinikstruktur selbst im Weg – starre Hierarchien, ein bisschen Beton im Denken, Gatekeeping von oben. Aber: Wer sich zeigt, entwickelt und beharrlich bleibt, bewegt was. Netzwerke, Kongresse, auch ein Sprung in die Freiberuflichkeit sind nicht mehr das große Tabu. Die Branche ist im Wandel – Digitalisierung (was für ein schönes, großes Wort mit meist viel Luft dahinter!) bietet Möglichkeiten, Smarte Dokumentation, telemedizinische Anwendungen oder das Einbringen bei IT-Rollouts: Die Pflegeseite ist gefragt wie selten. Wer jetzt aufwacht, kann gestalten – sofern man das zeitliche Durchhaltevermögen mitbringt.

Burnout? Wohl eher ein schmutziges Geheimnis als echte Ausnahme. Wer behauptet, das Drumherum blendend im Griff zu haben, der möge den ersten Stein werfen. Dauernd Überstunden, wechselnde Teams, die Vereinbarkeit von Familie? Ein Kraftakt. Aber andersrum: Kaum ein Beruf versöhnt so schnell mit seiner Sinnhaftigkeit – ein gerettetes Leben, ein dankbares Lächeln durch die OP-Maske, ein Flurgespräch, das im Herzen hängenbleibt. Nur eines ist sicher: Es braucht Fingerspitzengefühl, Humor und Menschen, die dafür brennen. Technik, Digitalisierung oder Green Hospital hin oder her – am Ende zählt das Team, das einen auffängt, wenn wieder alles gleichzeitig auf einen einprasselt. Und: Den Mut, auch mal „Nein“ zu sagen, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen und (manchmal) an den richtigen Stellen auf stur zu schalten. Sonst wird man aufgefressen. Im Ernst.

Keine Illusionen: Leicht wird hier nichts. Aber selten war der Beruf so offen für neue Gesichter, Quereinsteigerinnen oder für Menschen, die nach Bedeutung im Job suchen. Veränderungen liegen in der Luft, und wer Fachwissen, Standhaftigkeit und einen Tick Menschlichkeit mitbringt, dem stehen die Türen offen. Man muss nicht der/die Geborene sein, aber wachsen – das tun hier fast alle, früher oder später. Und wenn das nächste Piepen kommt? Einfach durchatmen – und weitermachen.

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