Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie Jobs

24 aktuelle Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger für Anästhesie w|m|d - NEU!

SRHSuhl

Die SRH setzt seit 1966 Maßstäbe in der Bildung und im Gesundheitswesen und übernimmt Verantwortung für die Gesellschaft. Durch gezielte Reinvestitionen schafft sie Lebenschancen für zahlreiche Menschen. Als Innovationsführer prägt die SRH aktiv gesellschaftliche Debatten und fördert eine nachhaltige, menschliche Zukunft. Zu den Kernaufgaben zählt die eigenständige Durchführung von patientenorientierter Krankenpflege. Zudem gehören Assistenz bei Narkosen, die Vorbereitung und Nachsorge aller medizinischen Eingriffe sowie die Überwachung im OP und Intensivstation zu den zentralen Tätigkeiten. Die SRH bietet somit umfassende Patientenversorgung und trägt zu einem besseren Gesundheitssystem bei.
Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger / GKP für Anästhesie w|m|d - NEU!

SRHSuhl

Die SRH wurde 1966 gegründet und engagiert sich aktiv für die Weiterentwicklung im Bildungs- und Gesundheitswesen. Sie trägt Verantwortung und reinvestiert Gewinne in Zukunftsmärkte. Als führendes Innovationsunternehmen gestaltet die SRH gesellschaftliche Debatten und fördert eine nachhaltige Gesellschaft. Zu den Aufgaben gehört die eigenständige Durchführung patientenorientierter Krankenpflege. Dazu zählen Assistenzen bei Narkosen und Regionalanästhesien sowie die prä- und postoperative Überwachung der Patienten. Mit einem Fokus auf höchste Standards sorgt die SRH für Sicherheit und Wohlbefinden im Operationssaal und auf der Intensivstation.
Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Fachkrankenpfleger (m/w/d) Intensiv und Anästhesie

avanti GmbHGummersbach

Bewirb dich als Fachkrankenpfleger (m/w/d) für Intensiv- und Anästhesiepflege in Gummersbach (ID:332043)! Bei der avanti GmbH erwartet dich ein respektvolles und flexibles Arbeitsumfeld, das sich von anderen abhebt. Du übernimmst die Leitung im Intensivbereich, ohne dich um chaotische Dienstpläne sorgen zu müssen. Unsere Angebote reichen von Beatmungs- über Überwachungs- bis hin zu Notfallpflege. Profitiere von einer fairen Bezahlung und erstklassiger Planung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Krankenschwester oder Pflegefachkraft mit intensivpflegerischer Weiterbildung.
Unbefristeter Vertrag Einkaufsrabatte Corporate Benefit avanti GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Exam. Gesundheits- und Krankenpfleger / GKP Anästhesie w|m|d - NEU!

SRHSuhl

Die SRH wurde 1966 gegründet und fokussiert sich auf die Weiterentwicklung im Bildungs- und Gesundheitswesen. Als Innovationsführer trägt sie aktiv zur gesellschaftlichen Verantwortung bei. Gewinne werden in Zukunftsmärkte reinvestiert, um Menschen neue Lebenschancen zu eröffnen. Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehört die patientenorientierte Krankenpflege, einschließlich der Assistenz bei Narkosen. Außerdem bereitet sie medizinische Geräte vor und sorgt für die postoperative Überwachung der Patienten. Mit ihrem Engagement fördert die SRH eine menschliche und nachhaltige Gesellschaft, die auf modernsten Standards basiert.
Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger / GKP Anästhesie und Intensivmedizin w|m|d - NEU!

SRHSuhl

Seit 1966 engagiert sich die SRH für die Entwicklung von Bildung und Gesundheitswesen. Mit einem klaren Fokus auf gesellschaftliche Verantwortung reinvestiert sie ihre Gewinne in diese zukunftsweisenden Bereiche. Als Innovationsführer gestaltet die SRH aktiv gesellschaftliche Debatten und setzt sich für eine menschliche, nachhaltige Zukunft ein. In der Patientenpflege übernimmt sie eigenständig allgemeine sowie spezielle Aufgaben und unterstützt bei Narkosen und Regionalanästhesien. Zudem kümmert sie sich um die Vorbereitung, Nachsorge und Überwachung sämtlicher medizintechnischen Geräte. Im OP, im Aufwachraum und auf der Intensivstation gewährleistet die SRH die bestmögliche Betreuung der Patienten.
Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Gesundheitsprogramme Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin / Kinderkrankenpfleger - Kinder- und Jugendmedizin - Frankfurt gesucht

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sucht engagierte Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger(innen) in Voll- oder Teilzeit. Bewerbungen von allen Geschlechtern sind willkommen und die Position ist unbefristet. Wir bieten ein breites Spektrum an medizinischen Herausforderungen von Neonatologie bis Onkologie. In dieser Rolle betreuen Sie Kinder und Jugendliche, begleiten Eltern und arbeiten aktiv an der Weiterentwicklung der Pflege mit. Sie sollten im 3-Schicht-System bereit sein zu arbeiten und die Planung sowie Umsetzung pflegerischer Maßnahmen unterstützen. Nutzen Sie diese Chance für eine erfüllende berufliche Laufbahn in einem dynamischen Umfeld!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Kantine Work-Life-Balance Kinderbetreuung Ferienbetreuung Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft - Sozialmedizinische Nachsorge an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt Main

Jetzt bewerben als Pflegefachkraft im Bereich sozialmedizinische Nachsorge an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin! Diese Teilzeitstelle (19,25 Stunden/Woche) bietet Ihnen die Möglichkeit, Kinder und deren Familien, insbesondere bei Frühgeburtlichkeit und anderen schweren Erkrankungen, zu unterstützen. Sie begleiten Familien beim Übergang vom Krankenhaus ins Häusliche und fördern deren Inanspruchnahme von Hilfsangeboten. Zudem beraten und schulen Sie Eltern in der Versorgung ihrer Kinder. Die Stelle erfordert eine enge Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team. Entdecken Sie eine erfüllende Karriere, die wirklich einen Unterschied macht!
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für die neonatologische und pädiatrische Intensivstation

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusRadeberg Sachsen

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Pflegefachkraft (m/w/d) auf der neonatologischen und pädiatrischen Intensivstation! Diese unbefristete Voll- oder Teilzeitstelle ist ab sofort verfügbar und bietet attraktive Vergütung nach Haustarifvertrag. Sie arbeiten in einem interprofessionellen Team, das die Intensivversorgung von Kindern jeder Altersgruppe auf höchstem Niveau gewährleistet. Unsere Station verfügt über 26 Betten und ist als Perinatalzentrum Level 1 spezialisiert auf die Notfallversorgung von Früh- und kranken Neugeborenen. Zudem besteht die Möglichkeit, später im Teleintensivnetzwerk tätig zu werden. Bewerben Sie sich jetzt und zeigen Sie Ihr Können!
Unbefristeter Vertrag Kinderbetreuung Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft und Fachkrankenpflege (m/w/d) im Funktionsdienst der Anästhesie

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusDresden

Als Pflegefachkraft im Funktionsdienst der Anästhesie am Universitätsklinikum Dresden erwarten Sie ein spannendes und interdisziplinäres Arbeitsumfeld. Die unbefristete Stelle in Voll- oder Teilzeit mit mindestens 32 Wochenstunden bietet eine attraktive Vergütung gemäß Haustarifvertrag. Ihre Qualifikationen ermöglichen den Einsatz in verschiedenen Fachbereichen des modernen OP-Zentrums. Zu den Hauptaufgaben zählen die Assistenz, Nachbereitung und fachspezifische Vorbereitung aller Narkoseformen. Zudem übernehmen Sie Verantwortung in der postoperativen Betreuung und Notfallversorgung. Werden Sie Teil eines der modernsten OP-Zentren Europas und gestalten Sie die Patientenversorgung aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft und Fachkrankenpflege (m/w/d) im Funktionsdienst der Anästhesie

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusFreital

Werden Sie Pflegefachkraft im Funktionsdienst der Anästhesie am Universitätsklinikum Dresden! Wir suchen engagierte Fachkräfte (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit mit mindestens 32 Wochenstunden, unbefristet. Die Vergütung erfolgt gemäß Haustarifvertrag, mit möglicher Eingruppierung in Entgeltgruppe P4. Ihre Aufgaben umfassen die Vorbereitung, Assistenz und Nachbereitung aller Narkoseformen sowie die postoperative Betreuung im Aufwachraum. Sie arbeiten in einem modernen OP-Zentrum und tragen zur interdisziplinären Versorgung bei. Die Bereitschaft zur Teilnahme am Bereitschaftsdienst ist Voraussetzung für diese spannende Position. Bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie wissen müssen

Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie wissen müssen

Intensivpflege & Anästhesie – ein Beruf, der unter die Haut geht

Frisch im Beruf oder auf dem Sprung in ein neues Kapitel? Wie fühlt sich das an, wenn man von außen draufschaut – auf diesen Arbeitsalltag zwischen Flüstern der Monitore, blinkenden Infusionspumpen und der ständigen Frage: „Was, wenn jetzt...?“ Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Nachtdienste: das Adrenalin, das Kribbeln, als hätte jemand die Welt auf Pause gestellt, jede Bewegung zählt plötzlich doppelt. Fachkrankenschwestern und Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie – wir arbeiten an Orten, die ein bisschen wie verborgene Parallelwelten wirken. Hier sitzen keine Engel mit weißen Flügeln, sondern Menschen, die in Extremsituationen einen kühlen Kopf bewahren und trotzdem ein Herz an der richtigen Stelle haben. Manchmal fragt man sich, ob das Außenstehende wirklich begreifen können.


Aufgabenspektrum: Zwischen Mikromanagement und Mammutverantwortung

Ständig piept, blinkt oder summt da was – und nein, gemeint ist nicht das Smartphone, sondern der ganz normale Wahnsinn auf Intensiv oder im Aufwachraum. Wir hängen nicht nur Infusionen an oder kontrollieren Vitalzeichen, sondern stimmen Therapiepläne ab, diskutieren mit Ärzt*innen über die nächste Beatmungseinstellung, trösten Angehörige mit zitternder Stimme oder sprechen zum zehnten Mal am Tag nüchtern von Reanimation. Das hört sich vielleicht verkopft an, aber im Ernstfall muss es sitzen, und zwar routiniert. Wer neu einsteigt, stolpert erst mal über den Dschungel an Geräten, Protokollen und Abkürzungen (in der Einführungsmappe stehen tatsächlich Sätze, nach denen man im ersten Moment an Science-Fiction denkt). Routine? Die kommt, klar – aber leichter wird es nicht. Vielleicht entspannter. Ein bisschen wie Radfahren durch Dauerregen: Am Anfang friert man, später lacht man drüber.


Qualifikationen: Wissen, das atmet – und Nerven, die Standfestigkeit beweisen

Natürlich reicht die Grundausbildung nicht – wer in die Intensivpflege/Anästhesie kommt, entscheidet sich bewusst für einen weiterführenden Qualifizierungsweg. Zwei Jahre Zusatzweiterbildung sind fast immer Standard, mit theoretischem Input und jeder Menge Praxis. Was viele unterschätzen: Es sind nicht nur blanke Fakten, die zählen – Stressresistenz, Empathie, Fingerspitzengefühl im Umgang mit Patienten, Angehörigen und dem multiprofessionellen Team sind fast wichtiger. Und ja, auch Frustrationstoleranz. Wenn die Fortschritte am Patienten ausbleiben oder Angehörige zu zerbrechen drohen, reicht kein Skript. Da hilft manchmal nur ein kurzer Blickkontakt, ein Satz nebenbei – oder ein tiefer Atemzug im Geräteschatten. Technikaffin sollte man sein, keine Frage. Aber Herz und Hirn gemeinsam zu kalibrieren – das wird zur wahren Disziplin. Ich kenne wirklich niemanden, der nach der ersten missglückten Extubation nicht an sich gezweifelt hätte. Kommt vor – und macht einen besser.


Gehalt, Entwicklung und Marktlage: Zwischen Luft nach oben und bitterer Realität

Jetzt mal Butter bei die Fische: Gute Arbeit sollte ordentlich bezahlt werden – aber die Realität im Intensivbereich oszilliert irgendwo zwischen Wertschätzung und Kalkulation. Einstieg? Oft entlohnt nach TVöD oder Haustarif, meist mit einer Zulage für die Fachweiterbildung. Klingt passabel, wächst mit Erfahrung, Dienstalter und Zusatzqualifikationen – aber der große Gehaltssprung bleibt für viele ein Versprechen am Horizont. Zwischen Hamburg und Dresden, zwischen kommunalen Häusern, privaten Ketten, Unikliniken? Bleibt uneinheitlich. Klar, Nacht- und Schichtzulagen polstern das Grundgehalt, manche Träger locken mit Boni für den Wechsel, aber unterm Strich: Es gibt attraktive Angebote, aber eben auch Krankenhäuser, die am Gehalt sparen und durch Personalmangel auf die Tränendrüse drücken. Was viele dabei vergessen: Gehalt ist nicht die einzige Währung – sondern auch das, was am Feierabend von einem selbst noch übrig bleibt.


Karrierewege: Von der Fachkraft zur Gestalterin – wenn man will (und darf)

Und was kommt nach dem ersten, zweiten Jahr? Chronische Routine oder Karrieresprung? Ich sage: Beides ist möglich – aber reine Glückssache ist es nicht. Weiterbildung ist das A und O, klar – ob Praxisanleiter, Teamleitung, Fachreferentin oder ein Schritt in Schulung oder Wissenschaft. Es gibt Facetten in diesem Beruf, die viele gar nicht auf dem Schirm haben: Simulationstrainer, Medizinprodukteberaterin, oder das Engagement im Qualitätsmanagement. Manchmal, das gebe ich unumwunden zu, steht einem die Klinikstruktur selbst im Weg – starre Hierarchien, ein bisschen Beton im Denken, Gatekeeping von oben. Aber: Wer sich zeigt, entwickelt und beharrlich bleibt, bewegt was. Netzwerke, Kongresse, auch ein Sprung in die Freiberuflichkeit sind nicht mehr das große Tabu. Die Branche ist im Wandel – Digitalisierung (was für ein schönes, großes Wort mit meist viel Luft dahinter!) bietet Möglichkeiten, Smarte Dokumentation, telemedizinische Anwendungen oder das Einbringen bei IT-Rollouts: Die Pflegeseite ist gefragt wie selten. Wer jetzt aufwacht, kann gestalten – sofern man das zeitliche Durchhaltevermögen mitbringt.


Herausforderungen, Chancen – und der schmale Grat der Balance

Burnout? Wohl eher ein schmutziges Geheimnis als echte Ausnahme. Wer behauptet, das Drumherum blendend im Griff zu haben, der möge den ersten Stein werfen. Dauernd Überstunden, wechselnde Teams, die Vereinbarkeit von Familie? Ein Kraftakt. Aber andersrum: Kaum ein Beruf versöhnt so schnell mit seiner Sinnhaftigkeit – ein gerettetes Leben, ein dankbares Lächeln durch die OP-Maske, ein Flurgespräch, das im Herzen hängenbleibt. Nur eines ist sicher: Es braucht Fingerspitzengefühl, Humor und Menschen, die dafür brennen. Technik, Digitalisierung oder Green Hospital hin oder her – am Ende zählt das Team, das einen auffängt, wenn wieder alles gleichzeitig auf einen einprasselt. Und: Den Mut, auch mal „Nein“ zu sagen, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen und (manchmal) an den richtigen Stellen auf stur zu schalten. Sonst wird man aufgefressen. Im Ernst.


Fazit? Keins. Aber ein ehrlicher Ratschlag vom Rand der Nachtwache.

Keine Illusionen: Leicht wird hier nichts. Aber selten war der Beruf so offen für neue Gesichter, Quereinsteigerinnen oder für Menschen, die nach Bedeutung im Job suchen. Veränderungen liegen in der Luft, und wer Fachwissen, Standhaftigkeit und einen Tick Menschlichkeit mitbringt, dem stehen die Türen offen. Man muss nicht der/die Geborene sein, aber wachsen – das tun hier fast alle, früher oder später. Und wenn das nächste Piepen kommt? Einfach durchatmen – und weitermachen.


Kurzbeschreibung Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachkrankenschwester/ -pfleger - Intensivpflege/Anästhesie

Ständig piept, blinkt oder summt da was – und nein, gemeint ist nicht das Smartphone, sondern der ganz normale Wahnsinn auf Intensiv oder im Aufwachraum. Wir hängen nicht nur Infusionen an oder kontrollieren Vitalzeichen, sondern stimmen Therapiepläne ab, diskutieren mit Ärzt*innen über die nächste Beatmungseinstellung, trösten Angehörige mit zitternder Stimme oder sprechen zum zehnten Mal am Tag nüchtern von Reanimation. Das hört sich vielleicht verkopft an, aber im Ernstfall muss es sitzen, und zwar routiniert. Wer neu einsteigt, stolpert erst mal über den Dschungel an Geräten, Protokollen und Abkürzungen (in der Einführungsmappe stehen tatsächlich Sätze, nach denen man im ersten Moment an Science-Fiction denkt). Routine? Die kommt, klar – aber leichter wird es nicht. Vielleicht entspannter. Ein bisschen wie Radfahren durch Dauerregen: Am Anfang friert man, später lacht man drüber.

Natürlich reicht die Grundausbildung nicht – wer in die Intensivpflege/Anästhesie kommt, entscheidet sich bewusst für einen weiterführenden Qualifizierungsweg. Zwei Jahre Zusatzweiterbildung sind fast immer Standard, mit theoretischem Input und jeder Menge Praxis. Was viele unterschätzen: Es sind nicht nur blanke Fakten, die zählen – Stressresistenz, Empathie, Fingerspitzengefühl im Umgang mit Patienten, Angehörigen und dem multiprofessionellen Team sind fast wichtiger. Und ja, auch Frustrationstoleranz. Wenn die Fortschritte am Patienten ausbleiben oder Angehörige zu zerbrechen drohen, reicht kein Skript. Da hilft manchmal nur ein kurzer Blickkontakt, ein Satz nebenbei – oder ein tiefer Atemzug im Geräteschatten. Technikaffin sollte man sein, keine Frage. Aber Herz und Hirn gemeinsam zu kalibrieren – das wird zur wahren Disziplin. Ich kenne wirklich niemanden, der nach der ersten missglückten Extubation nicht an sich gezweifelt hätte. Kommt vor – und macht einen besser.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Gute Arbeit sollte ordentlich bezahlt werden – aber die Realität im Intensivbereich oszilliert irgendwo zwischen Wertschätzung und Kalkulation. Einstieg? Oft entlohnt nach TVöD oder Haustarif, meist mit einer Zulage für die Fachweiterbildung. Klingt passabel, wächst mit Erfahrung, Dienstalter und Zusatzqualifikationen – aber der große Gehaltssprung bleibt für viele ein Versprechen am Horizont. Zwischen Hamburg und Dresden, zwischen kommunalen Häusern, privaten Ketten, Unikliniken? Bleibt uneinheitlich. Klar, Nacht- und Schichtzulagen polstern das Grundgehalt, manche Träger locken mit Boni für den Wechsel, aber unterm Strich: Es gibt attraktive Angebote, aber eben auch Krankenhäuser, die am Gehalt sparen und durch Personalmangel auf die Tränendrüse drücken. Was viele dabei vergessen: Gehalt ist nicht die einzige Währung – sondern auch das, was am Feierabend von einem selbst noch übrig bleibt.

Und was kommt nach dem ersten, zweiten Jahr? Chronische Routine oder Karrieresprung? Ich sage: Beides ist möglich – aber reine Glückssache ist es nicht. Weiterbildung ist das A und O, klar – ob Praxisanleiter, Teamleitung, Fachreferentin oder ein Schritt in Schulung oder Wissenschaft. Es gibt Facetten in diesem Beruf, die viele gar nicht auf dem Schirm haben: Simulationstrainer, Medizinprodukteberaterin, oder das Engagement im Qualitätsmanagement. Manchmal, das gebe ich unumwunden zu, steht einem die Klinikstruktur selbst im Weg – starre Hierarchien, ein bisschen Beton im Denken, Gatekeeping von oben. Aber: Wer sich zeigt, entwickelt und beharrlich bleibt, bewegt was. Netzwerke, Kongresse, auch ein Sprung in die Freiberuflichkeit sind nicht mehr das große Tabu. Die Branche ist im Wandel – Digitalisierung (was für ein schönes, großes Wort mit meist viel Luft dahinter!) bietet Möglichkeiten, Smarte Dokumentation, telemedizinische Anwendungen oder das Einbringen bei IT-Rollouts: Die Pflegeseite ist gefragt wie selten. Wer jetzt aufwacht, kann gestalten – sofern man das zeitliche Durchhaltevermögen mitbringt.

Burnout? Wohl eher ein schmutziges Geheimnis als echte Ausnahme. Wer behauptet, das Drumherum blendend im Griff zu haben, der möge den ersten Stein werfen. Dauernd Überstunden, wechselnde Teams, die Vereinbarkeit von Familie? Ein Kraftakt. Aber andersrum: Kaum ein Beruf versöhnt so schnell mit seiner Sinnhaftigkeit – ein gerettetes Leben, ein dankbares Lächeln durch die OP-Maske, ein Flurgespräch, das im Herzen hängenbleibt. Nur eines ist sicher: Es braucht Fingerspitzengefühl, Humor und Menschen, die dafür brennen. Technik, Digitalisierung oder Green Hospital hin oder her – am Ende zählt das Team, das einen auffängt, wenn wieder alles gleichzeitig auf einen einprasselt. Und: Den Mut, auch mal „Nein“ zu sagen, die eigenen Grenzen ernst zu nehmen und (manchmal) an den richtigen Stellen auf stur zu schalten. Sonst wird man aufgefressen. Im Ernst.

Keine Illusionen: Leicht wird hier nichts. Aber selten war der Beruf so offen für neue Gesichter, Quereinsteigerinnen oder für Menschen, die nach Bedeutung im Job suchen. Veränderungen liegen in der Luft, und wer Fachwissen, Standhaftigkeit und einen Tick Menschlichkeit mitbringt, dem stehen die Türen offen. Man muss nicht der/die Geborene sein, aber wachsen – das tun hier fast alle, früher oder später. Und wenn das nächste Piepen kommt? Einfach durchatmen – und weitermachen.

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