Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie Jobs

8 aktuelle Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Pflegefachkräfte (w/m/d)

MediClin Klinik an der Lindenhöhe

Die Psychiatrie in Offenburg sucht engagierte Pflegefachkräfte (w/m/d) für den Kinder-, Jugend- und Erwachsenbereich. Wir bieten sowohl Voll- als auch Teilzeitstellen, die selbständiges Arbeiten in einem motivierten Team ermöglichen. Unsere Mitarbeiter profitieren von einer attraktiven Vergütung, Zuschüssen für Kinderbetreuung und Unterstützung bei Umzügen. Darüber hinaus bieten wir Mitsprache bei der Dienstplangestaltung und eine strukturierte Einarbeitung mit Onboarding. Als familienfreundliches Unternehmen fördern wir Ihre Weiterbildung durch finanzierte Fort- und Weiterbildungsangebote. Verpassen Sie nicht die Chance, Teil unseres dynamischen Teams zu werden!
Kinderbetreuung Urlaubsgeld Familienfreundlich Corporate Benefit MediClin Klinik an der Lindenhöhe Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpflegerin / Krankenpfleger für Jugendstationen der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt Main

Wir suchen engagierte Gesundheits- und Krankenpflegerinnen sowie Krankenpfleger für unsere Jugendstationen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Bewerbungen sind von Personen jeden Geschlechts willkommen, sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit. Unsere Stationen bieten therapeutische Unterstützung für Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen. Hier arbeiten Sie in einem interdisziplinären Team und begleiten die Teenager in ihrem Alltag. Wir bieten unbefristete Anstellungen mit vielseitigen Behandlungsmöglichkeiten, die medizinische, pflegerische und pädagogische Aspekte umfassen. Nutzen Sie diese Chance und bewerben Sie sich jetzt unter der Ausschreibungsnummer 429c-2021!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Kantine Work-Life-Balance Kinderbetreuung Ferienbetreuung Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Altenpflegerin / Altenpfleger für die Jugendstationen der Kinder- und Jugendpsychiatrie

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt Main

Sie sind Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in oder Gesundheits- und Krankenpfleger/in? Dann sind Sie hier genau richtig! Wir suchen engagierte Pflegekräfte mit Erfahrung in der psychiatrischen Betreuung oder der Bereitschaft, sich weiterzubilden. Ein kompetent-empathischer Umgang mit unseren Patientinnen und Patienten ist für uns unerlässlich. Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift runden Ihr Profil ab. Bitte beachten Sie, dass eine Impfung gegen SARS-CoV-2 oder ein Genesenenstatus benötigt wird (2G-Regelung), ebenso der Nachweis Ihrer Masernimmunität. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres Teams!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Kantine Work-Life-Balance Kinderbetreuung Ferienbetreuung Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) in der Psychiatrie - NEU!

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusRadeberg Sachsen

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) in der Psychiatrie, die ab sofort in Voll- oder Teilzeit unbefristet arbeiten möchte. Die Vergütung richtet sich nach den Vorschriften des Haustarifvertrags, wobei eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe P4 möglich ist. Ihr Einsatz erfolgt im Rahmen des gängigen Arbeitszeitmodells. Angesichts des zunehmenden Bedarfs an psychischer Gesundheitsversorgung ist diese Position besonders bedeutend. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zentrum für Seelische Gesundheit engagieren sich leidenschaftlich dafür, Betroffenen Wertschätzung und Unterstützung zu bieten. Bewerben Sie sich jetzt und helfen Sie uns, das Leben von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) in der Psychiatrie - NEU!

Universitätsklinikum Carl Gustav CarusHeidenau Sachsen

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) in der Psychiatrie! Diese unbefristete Stelle ist ab sofort in Voll- oder Teilzeit verfügbar. Unser attraktives Gehalt orientiert sich an den Haustarifverträgen und der individuellen Qualifikation. In unserer Einrichtung widmen wir uns der seelischen Gesundheit, die entscheidend für Lebensqualität und soziale Teilhabe ist. Wir setzen uns leidenschaftlich dafür ein, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen die gleiche Wertschätzung erfahren wie bei somatischen Erkrankungen. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie aktiv zur Verbesserung der psychiatrischen Versorgung bei!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger / Co Therapeut (m/w/d) - Schlemmer Klinik gesucht

KIRINUS Health GmbHGeretsried

Die KIRINUS Schlemmer Klinik in Bad Tölz sucht Gesundheits- und Krankenpfleger / Co-Therapeuten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Als familiengeführte Gesundheitsgruppe in dritter Generation bieten wir vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Unsere Expertise umfasst Allgemeinmedizin, Orthopädie und Psychosomatik. Mit über 900 Mitarbeitenden setzen wir auf individuelle Betreuung und wertschätzende Kommunikation. Bei uns erleben Sie moderne, integrative Therapiekonzepte, die den Menschen ins Zentrum stellen. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und gestalten Sie gemeinsam die Zukunft der Gesundheitsversorgung!
Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Jobrad Corporate Benefit KIRINUS Health GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger / Co Therapeut (m/w/d) - Schlemmer Klinik

KIRINUS Health GmbHLenggries

Entdecken Sie Ihre Karrierechancen als Gesundheits- und Krankenpfleger / Co-Therapeut (m/w/d) in der KIRINUS Schlemmer Klinik Bad Tölz. Unsere familiengeführte Gesundheitsgruppe bietet vielseitige Möglichkeiten in einem dynamischen Team von rund 900 Mitarbeitenden. Wir setzen auf individuelle Betreuung und ganzheitliche Gesundheitskonzepte in den Bereichen Allgemeinmedizin, Orthopädie und Psychosomatik. Bei uns stehen die Bedürfnisse unserer Patientinnen und Mitarbeiter im Mittelpunkt. Erleben Sie wertschätzende Teamarbeit in einer modernen und integrativen Klinik. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft im Gesundheitswesen aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Jobrad Corporate Benefit KIRINUS Health GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte / MFA (m/w/d) - Teilzeit 50%

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Im neuen Behandlungszentrum West suchen wir engagierte Pflegefachkräfte und medizinische Fachangestellte (MFA) (m/w/d) für den Tagesdienst. Ihre Hauptaufgaben umfassen den Empfang der Klienten und die Organisation von Sprechstunden sowie Außensprechstunden. Sie sind die erste Anlaufstelle für Patienten und Kooperationspartner und tragen zur reibungslosen Kommunikation bei. Zudem sichern Sie die vollständige Dokumentation und unterstützen die Abrechnung mit Kostenträgern. Zu Ihren medizinischen Tätigkeiten gehören Blutentnahmen und die Verabreichung von Depotmedikamenten. Werden Sie Teil unseres Teams und unterstützen Sie die psychiatrische Versorgung in einem innovativen Umfeld.
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Familienfreundlich Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie wissen müssen

Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie wissen müssen

Zwischen Begegnung und Belastung: Wer als Fachkinderkrankenschwester/-pfleger in die Psychiatrie startet, landet selten zufällig

Wer sich für den Weg in die Kinder- und Jugendpsychiatrie entscheidet – sei es als Pflegekraft frisch im Beruf, als vielseitig qualifizierte Wechslerin oder als Suchende mit Herz und Verstand – wird schnell merken: Hier geht niemand zum Zeitabsitzen hin. Der Alltag vibriert irgendwo zwischen Krise und Hoffnung, Sprachlosigkeit und überraschendem Lachen. Ich erinnere mich, wie mir anfangs dieses Gemisch aus Unsicherheit und verblüffender Sinnhaftigkeit fast die Sprache verschlagen hat. Was ist eigentlich typisch für diese Arbeit – jenseits der schönen Imagebroschüren und der gefärbten Erfahrungsberichte in den Jobportalen?


Mehr als Pflasterkleben: Aufgaben zwischen Nähe, Distanz und Alltagspragmatismus

Wer glaubt, psychiatrische Fachpflege bei Kindern und Jugendlichen bedeute nur Beruhigungstropfen zählen oder Krisentelefonie mit den Eltern – weit gefehlt. Im oft wechselhaften Stationsalltag trifft man gleichermaßen auf Akutsituationen wie auf Routinen, die sich im Wochenverlauf ins Absurde ziehen können. Aufgaben reichen von Aufnahmegesprächen, Medikamentengaben und vitaler Überwachung bis hin zum Begleiten bei Essstörungen, Selbstgefährdung oder explosiven Konfliktdynamiken. Zwischendrin, oft leise, ein Blickkontakt, ein Satz, der vielleicht einen Perspektivwechsel auslöst. Wer hier nach starren Abläufen sucht, wird enttäuscht – und zugleich bereichert. Was bleibt, ist eine eigentümliche Mischung aus fachlichem Know-how, Fingerspitzengefühl und einer Prise Alltagshumor, der mehr rettet, als man glaubt.


Haltungssache: Nicht jeder ist für jeden Tag gemacht – und das ist auch gut so

Die nötigen Qualifikationen klingen auf dem Papier sauber: examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, meist ergänzt um eine Fachweiterbildung für Psychiatrie. Aber Hand aufs Herz: Die formale Qualifikation ist das eine – wer wirklich bestehen will, braucht Eigenschaften, die in keinem Zertifikat aufscheinen. Geduld? Klar, aber besser: Geduld mit sich selbst und den eigenen Irritationen. Belastbarkeit? Ja, aber nicht als Formel, sondern als tägliche Herausforderung, die auch mal in Tränen oder Überforderung enden darf – ohne, dass man gleich ans Aufgeben denkt. Und dann sind da noch Flexibilität, Humor, eine unaufgeregte Konfliktbereitschaft. Wer selbst bei Chaos einen halbwegs ruhigen Kopf behält, wird vielleicht merken: Hier lässt sich an richtigen Stellen wirksam sein. Oder auch nicht. Manchmal wartet auf dem Flur nur eine Tüte Gummibärchen, weil heute einfach gar nichts helfen will.


Das liebe Geld – und welche Überraschungen die Entgeltlandschaft bereithält

Kaum jemand redet gern offen über das Gehalt, dabei prägt es die Entscheidung gerade am Anfang stärker, als manche idealistische Berufungsklage glauben machen will. Realistisch betrachtet liegt der Verdienst für Fachkräfte in der psychiatrischen Kinderkrankenpflege im branchenüblichen Mittelfeld – mit spürbaren Schwankungen je nach Bundesland und Trägerschaft. Zwischen öffentlichem Dienst und privater Klinik, Ost und West, Ballungsraum und Provinz: einmal kann man sich zum Berufseinstieg so eben das WG-Zimmer leisten (und muss trotzdem noch nebenher jobben), ein andermal kommt ein halbwegs solides Monatsbudget zustande. Mit Weiterqualifikationen oder Übernahme von Spezialaufgaben – etwa als Bezugspflegekraft oder im therapeutischen Team – sind moderate Sprünge drin, aber fraglos: Der große Gehaltssprung bleibt meist aus. Ob das frustriert? Manchmal, ja. Und dann? Fragt man sich, was einem im Alltag wichtiger ist – und ob Wertschätzung immer mit Geld zu tun hat. (Kleine Randnotiz: Manchmal, ganz selten, tut sie das tatsächlich.)


Arbeitsmarkt im Wandel: Viel Bedarf, aber auch hohe Fluktuation

Vom sogenannten „Fachkräftemangel“ hört man so viel, dass man fast schon allergisch darauf reagiert. Und doch: Die Realität auf psychiatrischen Kinderstationen ist geprägt von Bedarf – und dennoch einer Fluktuation, die mehr über die Arbeitsbedingungen als über die Wertschätzung der Pflege sagt. Wer einsteigt, stößt auf vergleichsweise gute Chancen, schnell Verantwortung zu übernehmen, weil viele Stationen auf der Suche nach motivierten, belastbaren Kräften sind. Wer höher hinaus will, etwa in Leitungsfunktion oder mit therapeutischen Zusatzqualifikationen, findet ebenfalls Entfaltungsmöglichkeiten – vorausgesetzt, man hält die täglichen Unwägbarkeiten und emotionalen Zumutungen aus. Regional zeigt sich ein gespaltener Arbeitsmarkt: In Großstädten und Ballungsräumen ist die Nachfrage besonders groß (und die Belastung auch), während ländlichere Regionen mitunter attraktivere Dienstmodelle oder gar kleine Privilegien bieten, die jenseits der Gehaltstabelle ein Plus bedeuten. Aber, wie so vieles in diesem Beruf: Spielregeln gibt der Alltag vor, nicht die Stellenanzeigen.


Digitalisierung, Diversität, Work-Life-Balance – wo stehen wir eigentlich?

Selbst im psychosozialen Nirwana gibt’s keine Insel mehr, die sich der Digitalisierung verweigert. Dokumentation, Kommunikation, Therapievernetzung – alles wird ein Stück technischer, auch wenn der menschliche Kontakt zum Kind weiterhin dominiert. Neue Tools? Mal hilfreich, mal ein weiterer Zeitfresser. Das Thema Diversität spürt man inzwischen zusehends, etwa im Umgang mit unterschiedlichen Familienkulturen, Sprachhintergründen und Krankheitsbildern. Viele, die neu einsteigen oder die Station wechseln, erleben zunächst einen kleineren Kulturschock – und entwickeln dann eine Sensibilität, die im Umgang mit Kolleginnen, Patient:innen und Angehörigen Gold wert ist. Ob sich die sogenannte Work-Life-Balance mit Schichtarbeit und Krisendienst verträgt? Schwierige Frage. Es gibt Modelle, die besser, und andere, die schlechter funktionieren. Familienfreundlich ist oft eher eine Floskel als gelebte Realität. Aber: Wer aktiv mitgestaltet und Grenzen setzt, kann überraschend viel steuern.


Mein Fazit: Der Weg lohnt sich – nicht trotz, sondern wegen der Zumutungen

Nein, die psychiatrische Fachpflege für Kinder und Jugendliche ist kein Spaziergang. Und, ja, es gibt Tage, da möchte man alles hinschmeißen. Aber irgendwo zwischen improvisiertem Krisenmanagement, wildem Stationshumor und echten Erfolgsmomenten wird klar: Hier ist Raum für Entwicklung, für Beruf und Persönlichkeit. Es ist ein Beruf für Neugierige – und für Menschen, die nicht nach Ausdruck suchen, sondern sich in die Vielstimmigkeit der Stimmen hineinbegeben können. Wer den Sprung wagt, kann verlieren. Vor allem aber kann man an Erfahrung, an Resilienz und manchmal sogar an Lebensfreude gewinnen – und das ist mehr, als viele erwarten.


Kurzbeschreibung Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie

Wer glaubt, psychiatrische Fachpflege bei Kindern und Jugendlichen bedeute nur Beruhigungstropfen zählen oder Krisentelefonie mit den Eltern – weit gefehlt. Im oft wechselhaften Stationsalltag trifft man gleichermaßen auf Akutsituationen wie auf Routinen, die sich im Wochenverlauf ins Absurde ziehen können. Aufgaben reichen von Aufnahmegesprächen, Medikamentengaben und vitaler Überwachung bis hin zum Begleiten bei Essstörungen, Selbstgefährdung oder explosiven Konfliktdynamiken. Zwischendrin, oft leise, ein Blickkontakt, ein Satz, der vielleicht einen Perspektivwechsel auslöst. Wer hier nach starren Abläufen sucht, wird enttäuscht – und zugleich bereichert. Was bleibt, ist eine eigentümliche Mischung aus fachlichem Know-how, Fingerspitzengefühl und einer Prise Alltagshumor, der mehr rettet, als man glaubt.

Die nötigen Qualifikationen klingen auf dem Papier sauber: examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, meist ergänzt um eine Fachweiterbildung für Psychiatrie. Aber Hand aufs Herz: Die formale Qualifikation ist das eine – wer wirklich bestehen will, braucht Eigenschaften, die in keinem Zertifikat aufscheinen. Geduld? Klar, aber besser: Geduld mit sich selbst und den eigenen Irritationen. Belastbarkeit? Ja, aber nicht als Formel, sondern als tägliche Herausforderung, die auch mal in Tränen oder Überforderung enden darf – ohne, dass man gleich ans Aufgeben denkt. Und dann sind da noch Flexibilität, Humor, eine unaufgeregte Konfliktbereitschaft. Wer selbst bei Chaos einen halbwegs ruhigen Kopf behält, wird vielleicht merken: Hier lässt sich an richtigen Stellen wirksam sein. Oder auch nicht. Manchmal wartet auf dem Flur nur eine Tüte Gummibärchen, weil heute einfach gar nichts helfen will.

Kaum jemand redet gern offen über das Gehalt, dabei prägt es die Entscheidung gerade am Anfang stärker, als manche idealistische Berufungsklage glauben machen will. Realistisch betrachtet liegt der Verdienst für Fachkräfte in der psychiatrischen Kinderkrankenpflege im branchenüblichen Mittelfeld – mit spürbaren Schwankungen je nach Bundesland und Trägerschaft. Zwischen öffentlichem Dienst und privater Klinik, Ost und West, Ballungsraum und Provinz: einmal kann man sich zum Berufseinstieg so eben das WG-Zimmer leisten (und muss trotzdem noch nebenher jobben), ein andermal kommt ein halbwegs solides Monatsbudget zustande. Mit Weiterqualifikationen oder Übernahme von Spezialaufgaben – etwa als Bezugspflegekraft oder im therapeutischen Team – sind moderate Sprünge drin, aber fraglos: Der große Gehaltssprung bleibt meist aus. Ob das frustriert? Manchmal, ja. Und dann? Fragt man sich, was einem im Alltag wichtiger ist – und ob Wertschätzung immer mit Geld zu tun hat. (Kleine Randnotiz: Manchmal, ganz selten, tut sie das tatsächlich.)

Vom sogenannten „Fachkräftemangel“ hört man so viel, dass man fast schon allergisch darauf reagiert. Und doch: Die Realität auf psychiatrischen Kinderstationen ist geprägt von Bedarf – und dennoch einer Fluktuation, die mehr über die Arbeitsbedingungen als über die Wertschätzung der Pflege sagt. Wer einsteigt, stößt auf vergleichsweise gute Chancen, schnell Verantwortung zu übernehmen, weil viele Stationen auf der Suche nach motivierten, belastbaren Kräften sind. Wer höher hinaus will, etwa in Leitungsfunktion oder mit therapeutischen Zusatzqualifikationen, findet ebenfalls Entfaltungsmöglichkeiten – vorausgesetzt, man hält die täglichen Unwägbarkeiten und emotionalen Zumutungen aus. Regional zeigt sich ein gespaltener Arbeitsmarkt: In Großstädten und Ballungsräumen ist die Nachfrage besonders groß (und die Belastung auch), während ländlichere Regionen mitunter attraktivere Dienstmodelle oder gar kleine Privilegien bieten, die jenseits der Gehaltstabelle ein Plus bedeuten. Aber, wie so vieles in diesem Beruf: Spielregeln gibt der Alltag vor, nicht die Stellenanzeigen.

Selbst im psychosozialen Nirwana gibt’s keine Insel mehr, die sich der Digitalisierung verweigert. Dokumentation, Kommunikation, Therapievernetzung – alles wird ein Stück technischer, auch wenn der menschliche Kontakt zum Kind weiterhin dominiert. Neue Tools? Mal hilfreich, mal ein weiterer Zeitfresser. Das Thema Diversität spürt man inzwischen zusehends, etwa im Umgang mit unterschiedlichen Familienkulturen, Sprachhintergründen und Krankheitsbildern. Viele, die neu einsteigen oder die Station wechseln, erleben zunächst einen kleineren Kulturschock – und entwickeln dann eine Sensibilität, die im Umgang mit Kolleginnen, Patient:innen und Angehörigen Gold wert ist. Ob sich die sogenannte Work-Life-Balance mit Schichtarbeit und Krisendienst verträgt? Schwierige Frage. Es gibt Modelle, die besser, und andere, die schlechter funktionieren. Familienfreundlich ist oft eher eine Floskel als gelebte Realität. Aber: Wer aktiv mitgestaltet und Grenzen setzt, kann überraschend viel steuern.

Nein, die psychiatrische Fachpflege für Kinder und Jugendliche ist kein Spaziergang. Und, ja, es gibt Tage, da möchte man alles hinschmeißen. Aber irgendwo zwischen improvisiertem Krisenmanagement, wildem Stationshumor und echten Erfolgsmomenten wird klar: Hier ist Raum für Entwicklung, für Beruf und Persönlichkeit. Es ist ein Beruf für Neugierige – und für Menschen, die nicht nach Ausdruck suchen, sondern sich in die Vielstimmigkeit der Stimmen hineinbegeben können. Wer den Sprung wagt, kann verlieren. Vor allem aber kann man an Erfahrung, an Resilienz und manchmal sogar an Lebensfreude gewinnen – und das ist mehr, als viele erwarten.

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