Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie Jobs

5 aktuelle Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie Stellenangebote

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Pflegefachkraft bzw. Medizinische*r Fachangestellte*r (MFA) Funktionsdienst – Sekretariat Institutsambulanz Kinder- und Jugendpsychiatrie

Vivantes Klinikum im Friedrichshain Landsberger AlleeBerlin Pankow

Suchen Sie eine verantwortungsvolle Position als Pflegefachkraft oder Medizinische*r Fachangestellte*r (MFA) im Funktionsdienst der Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie? Im Vivantes Klinikum am Friedrichshain erwartet Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit 38,5 Wochenstunden, die schnell zu besetzen ist und auf 12 Monate befristet ist. Genießen Sie geregelte Arbeitszeiten ohne Schicht- und Wochenenddienst. Ihr Einsatzort ist die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, wo Ihre strukturierte Arbeitsweise den Behandlungsprozess unterstützt. Die Bewerbungsfrist endet am 25.05.2026. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die ambulante Versorgung aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

Pflegefachkräfte (w/m/d)

MediClin Klinik an der Lindenhöhe

Die Psychiatrie in Offenburg sucht engagierte Pflegefachkräfte (w/m/d) für den Kinder-, Jugend- und Erwachsenbereich. Wir bieten sowohl Voll- als auch Teilzeitstellen, die selbständiges Arbeiten in einem motivierten Team ermöglichen. Unsere Mitarbeiter profitieren von einer attraktiven Vergütung, Zuschüssen für Kinderbetreuung und Unterstützung bei Umzügen. Darüber hinaus bieten wir Mitsprache bei der Dienstplangestaltung und eine strukturierte Einarbeitung mit Onboarding. Als familienfreundliches Unternehmen fördern wir Ihre Weiterbildung durch finanzierte Fort- und Weiterbildungsangebote. Verpassen Sie nicht die Chance, Teil unseres dynamischen Teams zu werden!
Kinderbetreuung Urlaubsgeld Familienfreundlich Corporate Benefit MediClin Klinik an der Lindenhöhe Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger / Co Therapeut (m/w/d) - Schlemmer Klinik

KIRINUS Health GmbHBad Tölz

Sie sind eine engagierte Fachkraft im Gesundheitswesen und suchen eine herausfordernde Position? In dieser Rolle unterstützen Sie psychosomatische Patienten bei der Bewältigung von Depressionen, Burnout und weiteren Störungen. Ihre Aufgaben umfassen die medizinisch-pflegerische Intervention, EKG-Ableitungen und die Durchführung von Wundversorgungen. Zudem moderieren Sie Abendrunden und koordinieren psychometrische Testungen. Die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team ist essenziell, ebenso wie Ihre Bereitschaft zu Fortbildungen. Wenn Sie verlässlicher Teamplayer sind und über ausgezeichnete Deutschkenntnisse verfügen, bietet sich Ihnen hier die Chance, einen positiven Einfluss auf das Leben von Menschen zu nehmen.
Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Jobrad Corporate Benefit KIRINUS Health GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

Heilerziehungspfleger, GKP (m/w/d) bzw. Krankenschwester/-pfleger für den Bereich Psychiatrie

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) sucht Heilerziehungspfleger, GKP (m/w/d) oder Krankenschwestern/-pfleger für die Psychiatrie. Wir bieten sowohl Voll- als auch Teilzeitstellen an und sind das größte Schwerpunktkrankenhaus der Region. Jährlich versorgen wir 26.000 Patient*innen und setzen Maßstäbe in der modernen Gesundheitsversorgung. Als Teil der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane fördern wir aktiv Forschung und Lehre. Wir suchen engagierte Kolleg*innen, die mit positiver Ausstrahlung, Verantwortungsbewusstsein und sozialer Kompetenz überzeugen. Bei uns erwarten Sie ein respektvoller Umgang mit Patienten, Angehörigen und dem Team.
Gutes Betriebsklima Erfolgsbeteiligung Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft oder Medizinische Fachangestellte / MFA (m/w/d) - Teilzeit 50%

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Im neuen Behandlungszentrum West suchen wir engagierte Pflegefachkräfte und medizinische Fachangestellte (MFA) (m/w/d) für den Tagesdienst. Ihre Hauptaufgaben umfassen den Empfang der Klienten und die Organisation von Sprechstunden sowie Außensprechstunden. Sie sind die erste Anlaufstelle für Patienten und Kooperationspartner und tragen zur reibungslosen Kommunikation bei. Zudem sichern Sie die vollständige Dokumentation und unterstützen die Abrechnung mit Kostenträgern. Zu Ihren medizinischen Tätigkeiten gehören Blutentnahmen und die Verabreichung von Depotmedikamenten. Werden Sie Teil unseres Teams und unterstützen Sie die psychiatrische Versorgung in einem innovativen Umfeld.
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Familienfreundlich Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie wissen müssen

Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie wissen müssen

Zwischen Begegnung und Belastung: Wer als Fachkinderkrankenschwester/-pfleger in die Psychiatrie startet, landet selten zufällig

Wer sich für den Weg in die Kinder- und Jugendpsychiatrie entscheidet – sei es als Pflegekraft frisch im Beruf, als vielseitig qualifizierte Wechslerin oder als Suchende mit Herz und Verstand – wird schnell merken: Hier geht niemand zum Zeitabsitzen hin. Der Alltag vibriert irgendwo zwischen Krise und Hoffnung, Sprachlosigkeit und überraschendem Lachen. Ich erinnere mich, wie mir anfangs dieses Gemisch aus Unsicherheit und verblüffender Sinnhaftigkeit fast die Sprache verschlagen hat. Was ist eigentlich typisch für diese Arbeit – jenseits der schönen Imagebroschüren und der gefärbten Erfahrungsberichte in den Jobportalen?


Mehr als Pflasterkleben: Aufgaben zwischen Nähe, Distanz und Alltagspragmatismus

Wer glaubt, psychiatrische Fachpflege bei Kindern und Jugendlichen bedeute nur Beruhigungstropfen zählen oder Krisentelefonie mit den Eltern – weit gefehlt. Im oft wechselhaften Stationsalltag trifft man gleichermaßen auf Akutsituationen wie auf Routinen, die sich im Wochenverlauf ins Absurde ziehen können. Aufgaben reichen von Aufnahmegesprächen, Medikamentengaben und vitaler Überwachung bis hin zum Begleiten bei Essstörungen, Selbstgefährdung oder explosiven Konfliktdynamiken. Zwischendrin, oft leise, ein Blickkontakt, ein Satz, der vielleicht einen Perspektivwechsel auslöst. Wer hier nach starren Abläufen sucht, wird enttäuscht – und zugleich bereichert. Was bleibt, ist eine eigentümliche Mischung aus fachlichem Know-how, Fingerspitzengefühl und einer Prise Alltagshumor, der mehr rettet, als man glaubt.


Haltungssache: Nicht jeder ist für jeden Tag gemacht – und das ist auch gut so

Die nötigen Qualifikationen klingen auf dem Papier sauber: examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, meist ergänzt um eine Fachweiterbildung für Psychiatrie. Aber Hand aufs Herz: Die formale Qualifikation ist das eine – wer wirklich bestehen will, braucht Eigenschaften, die in keinem Zertifikat aufscheinen. Geduld? Klar, aber besser: Geduld mit sich selbst und den eigenen Irritationen. Belastbarkeit? Ja, aber nicht als Formel, sondern als tägliche Herausforderung, die auch mal in Tränen oder Überforderung enden darf – ohne, dass man gleich ans Aufgeben denkt. Und dann sind da noch Flexibilität, Humor, eine unaufgeregte Konfliktbereitschaft. Wer selbst bei Chaos einen halbwegs ruhigen Kopf behält, wird vielleicht merken: Hier lässt sich an richtigen Stellen wirksam sein. Oder auch nicht. Manchmal wartet auf dem Flur nur eine Tüte Gummibärchen, weil heute einfach gar nichts helfen will.


Das liebe Geld – und welche Überraschungen die Entgeltlandschaft bereithält

Kaum jemand redet gern offen über das Gehalt, dabei prägt es die Entscheidung gerade am Anfang stärker, als manche idealistische Berufungsklage glauben machen will. Realistisch betrachtet liegt der Verdienst für Fachkräfte in der psychiatrischen Kinderkrankenpflege im branchenüblichen Mittelfeld – mit spürbaren Schwankungen je nach Bundesland und Trägerschaft. Zwischen öffentlichem Dienst und privater Klinik, Ost und West, Ballungsraum und Provinz: einmal kann man sich zum Berufseinstieg so eben das WG-Zimmer leisten (und muss trotzdem noch nebenher jobben), ein andermal kommt ein halbwegs solides Monatsbudget zustande. Mit Weiterqualifikationen oder Übernahme von Spezialaufgaben – etwa als Bezugspflegekraft oder im therapeutischen Team – sind moderate Sprünge drin, aber fraglos: Der große Gehaltssprung bleibt meist aus. Ob das frustriert? Manchmal, ja. Und dann? Fragt man sich, was einem im Alltag wichtiger ist – und ob Wertschätzung immer mit Geld zu tun hat. (Kleine Randnotiz: Manchmal, ganz selten, tut sie das tatsächlich.)


Arbeitsmarkt im Wandel: Viel Bedarf, aber auch hohe Fluktuation

Vom sogenannten „Fachkräftemangel“ hört man so viel, dass man fast schon allergisch darauf reagiert. Und doch: Die Realität auf psychiatrischen Kinderstationen ist geprägt von Bedarf – und dennoch einer Fluktuation, die mehr über die Arbeitsbedingungen als über die Wertschätzung der Pflege sagt. Wer einsteigt, stößt auf vergleichsweise gute Chancen, schnell Verantwortung zu übernehmen, weil viele Stationen auf der Suche nach motivierten, belastbaren Kräften sind. Wer höher hinaus will, etwa in Leitungsfunktion oder mit therapeutischen Zusatzqualifikationen, findet ebenfalls Entfaltungsmöglichkeiten – vorausgesetzt, man hält die täglichen Unwägbarkeiten und emotionalen Zumutungen aus. Regional zeigt sich ein gespaltener Arbeitsmarkt: In Großstädten und Ballungsräumen ist die Nachfrage besonders groß (und die Belastung auch), während ländlichere Regionen mitunter attraktivere Dienstmodelle oder gar kleine Privilegien bieten, die jenseits der Gehaltstabelle ein Plus bedeuten. Aber, wie so vieles in diesem Beruf: Spielregeln gibt der Alltag vor, nicht die Stellenanzeigen.


Digitalisierung, Diversität, Work-Life-Balance – wo stehen wir eigentlich?

Selbst im psychosozialen Nirwana gibt’s keine Insel mehr, die sich der Digitalisierung verweigert. Dokumentation, Kommunikation, Therapievernetzung – alles wird ein Stück technischer, auch wenn der menschliche Kontakt zum Kind weiterhin dominiert. Neue Tools? Mal hilfreich, mal ein weiterer Zeitfresser. Das Thema Diversität spürt man inzwischen zusehends, etwa im Umgang mit unterschiedlichen Familienkulturen, Sprachhintergründen und Krankheitsbildern. Viele, die neu einsteigen oder die Station wechseln, erleben zunächst einen kleineren Kulturschock – und entwickeln dann eine Sensibilität, die im Umgang mit Kolleginnen, Patient:innen und Angehörigen Gold wert ist. Ob sich die sogenannte Work-Life-Balance mit Schichtarbeit und Krisendienst verträgt? Schwierige Frage. Es gibt Modelle, die besser, und andere, die schlechter funktionieren. Familienfreundlich ist oft eher eine Floskel als gelebte Realität. Aber: Wer aktiv mitgestaltet und Grenzen setzt, kann überraschend viel steuern.


Mein Fazit: Der Weg lohnt sich – nicht trotz, sondern wegen der Zumutungen

Nein, die psychiatrische Fachpflege für Kinder und Jugendliche ist kein Spaziergang. Und, ja, es gibt Tage, da möchte man alles hinschmeißen. Aber irgendwo zwischen improvisiertem Krisenmanagement, wildem Stationshumor und echten Erfolgsmomenten wird klar: Hier ist Raum für Entwicklung, für Beruf und Persönlichkeit. Es ist ein Beruf für Neugierige – und für Menschen, die nicht nach Ausdruck suchen, sondern sich in die Vielstimmigkeit der Stimmen hineinbegeben können. Wer den Sprung wagt, kann verlieren. Vor allem aber kann man an Erfahrung, an Resilienz und manchmal sogar an Lebensfreude gewinnen – und das ist mehr, als viele erwarten.


Kurzbeschreibung Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie

Wer glaubt, psychiatrische Fachpflege bei Kindern und Jugendlichen bedeute nur Beruhigungstropfen zählen oder Krisentelefonie mit den Eltern – weit gefehlt. Im oft wechselhaften Stationsalltag trifft man gleichermaßen auf Akutsituationen wie auf Routinen, die sich im Wochenverlauf ins Absurde ziehen können. Aufgaben reichen von Aufnahmegesprächen, Medikamentengaben und vitaler Überwachung bis hin zum Begleiten bei Essstörungen, Selbstgefährdung oder explosiven Konfliktdynamiken. Zwischendrin, oft leise, ein Blickkontakt, ein Satz, der vielleicht einen Perspektivwechsel auslöst. Wer hier nach starren Abläufen sucht, wird enttäuscht – und zugleich bereichert. Was bleibt, ist eine eigentümliche Mischung aus fachlichem Know-how, Fingerspitzengefühl und einer Prise Alltagshumor, der mehr rettet, als man glaubt.

Die nötigen Qualifikationen klingen auf dem Papier sauber: examinierte Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, meist ergänzt um eine Fachweiterbildung für Psychiatrie. Aber Hand aufs Herz: Die formale Qualifikation ist das eine – wer wirklich bestehen will, braucht Eigenschaften, die in keinem Zertifikat aufscheinen. Geduld? Klar, aber besser: Geduld mit sich selbst und den eigenen Irritationen. Belastbarkeit? Ja, aber nicht als Formel, sondern als tägliche Herausforderung, die auch mal in Tränen oder Überforderung enden darf – ohne, dass man gleich ans Aufgeben denkt. Und dann sind da noch Flexibilität, Humor, eine unaufgeregte Konfliktbereitschaft. Wer selbst bei Chaos einen halbwegs ruhigen Kopf behält, wird vielleicht merken: Hier lässt sich an richtigen Stellen wirksam sein. Oder auch nicht. Manchmal wartet auf dem Flur nur eine Tüte Gummibärchen, weil heute einfach gar nichts helfen will.

Kaum jemand redet gern offen über das Gehalt, dabei prägt es die Entscheidung gerade am Anfang stärker, als manche idealistische Berufungsklage glauben machen will. Realistisch betrachtet liegt der Verdienst für Fachkräfte in der psychiatrischen Kinderkrankenpflege im branchenüblichen Mittelfeld – mit spürbaren Schwankungen je nach Bundesland und Trägerschaft. Zwischen öffentlichem Dienst und privater Klinik, Ost und West, Ballungsraum und Provinz: einmal kann man sich zum Berufseinstieg so eben das WG-Zimmer leisten (und muss trotzdem noch nebenher jobben), ein andermal kommt ein halbwegs solides Monatsbudget zustande. Mit Weiterqualifikationen oder Übernahme von Spezialaufgaben – etwa als Bezugspflegekraft oder im therapeutischen Team – sind moderate Sprünge drin, aber fraglos: Der große Gehaltssprung bleibt meist aus. Ob das frustriert? Manchmal, ja. Und dann? Fragt man sich, was einem im Alltag wichtiger ist – und ob Wertschätzung immer mit Geld zu tun hat. (Kleine Randnotiz: Manchmal, ganz selten, tut sie das tatsächlich.)

Vom sogenannten „Fachkräftemangel“ hört man so viel, dass man fast schon allergisch darauf reagiert. Und doch: Die Realität auf psychiatrischen Kinderstationen ist geprägt von Bedarf – und dennoch einer Fluktuation, die mehr über die Arbeitsbedingungen als über die Wertschätzung der Pflege sagt. Wer einsteigt, stößt auf vergleichsweise gute Chancen, schnell Verantwortung zu übernehmen, weil viele Stationen auf der Suche nach motivierten, belastbaren Kräften sind. Wer höher hinaus will, etwa in Leitungsfunktion oder mit therapeutischen Zusatzqualifikationen, findet ebenfalls Entfaltungsmöglichkeiten – vorausgesetzt, man hält die täglichen Unwägbarkeiten und emotionalen Zumutungen aus. Regional zeigt sich ein gespaltener Arbeitsmarkt: In Großstädten und Ballungsräumen ist die Nachfrage besonders groß (und die Belastung auch), während ländlichere Regionen mitunter attraktivere Dienstmodelle oder gar kleine Privilegien bieten, die jenseits der Gehaltstabelle ein Plus bedeuten. Aber, wie so vieles in diesem Beruf: Spielregeln gibt der Alltag vor, nicht die Stellenanzeigen.

Selbst im psychosozialen Nirwana gibt’s keine Insel mehr, die sich der Digitalisierung verweigert. Dokumentation, Kommunikation, Therapievernetzung – alles wird ein Stück technischer, auch wenn der menschliche Kontakt zum Kind weiterhin dominiert. Neue Tools? Mal hilfreich, mal ein weiterer Zeitfresser. Das Thema Diversität spürt man inzwischen zusehends, etwa im Umgang mit unterschiedlichen Familienkulturen, Sprachhintergründen und Krankheitsbildern. Viele, die neu einsteigen oder die Station wechseln, erleben zunächst einen kleineren Kulturschock – und entwickeln dann eine Sensibilität, die im Umgang mit Kolleginnen, Patient:innen und Angehörigen Gold wert ist. Ob sich die sogenannte Work-Life-Balance mit Schichtarbeit und Krisendienst verträgt? Schwierige Frage. Es gibt Modelle, die besser, und andere, die schlechter funktionieren. Familienfreundlich ist oft eher eine Floskel als gelebte Realität. Aber: Wer aktiv mitgestaltet und Grenzen setzt, kann überraschend viel steuern.

Nein, die psychiatrische Fachpflege für Kinder und Jugendliche ist kein Spaziergang. Und, ja, es gibt Tage, da möchte man alles hinschmeißen. Aber irgendwo zwischen improvisiertem Krisenmanagement, wildem Stationshumor und echten Erfolgsmomenten wird klar: Hier ist Raum für Entwicklung, für Beruf und Persönlichkeit. Es ist ein Beruf für Neugierige – und für Menschen, die nicht nach Ausdruck suchen, sondern sich in die Vielstimmigkeit der Stimmen hineinbegeben können. Wer den Sprung wagt, kann verlieren. Vor allem aber kann man an Erfahrung, an Resilienz und manchmal sogar an Lebensfreude gewinnen – und das ist mehr, als viele erwarten.

Fachkinderkrankenschwester/ -pfleger - Psychiatrie Jobs in weiteren Städten

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