Facharzt/-ärztin - Urologie Jobs

691 aktuelle Facharzt/-ärztin - Urologie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Facharzt/Fachärztin Neurologie (m/w/d) für ambulanten Kassensitz (MVZ-Festanstellung)

Sander PersonalberatungJena

Wir suchen einen Facharzt oder eine Fachärztin für Neurologie (m/w/d) für ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) bei Jena. Diese unbefristete Stelle für einen ambulanten Kassensitz ist ab sofort oder nach Absprache verfügbar. Wunschstarttermin ist der 01.06.2026 oder der 01.07.2026. Das MVZ gehört zu einer renommierten Einrichtung mit mehr als 50 Arztsitzen und ist Teil eines Fachkrankenhauses. Außerdem agiert es als Lehrkrankenhaus der Universitätsklinik Jena und bietet umfassende Karrierechancen. Bewerben Sie sich jetzt, um in einer Schlüsselposition der Gesundheitsversorgung in Thüringen zu wirken.
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Erfolgsbeteiligung Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Urologie im Reha-Bereich (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/d) für Urologie mit sehr guten Deutschkenntnissen und einer patientenorientierten Arbeitsweise. Sie erwartet eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einer hochspezialisierten Abteilung mit modern ausgestatteter Funktionsdiagnostik und Fokus auf Neuro-Urologie. Profitieren Sie von der Unterstützung durch qualifizierte Urotherapeuten und einer interdisziplinären Zusammenarbeit, insbesondere mit der Physiotherapie. Ihnen werden geregelte Arbeitszeiten geboten, die eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen. Wir bieten außerdem ein kollegiales Arbeitsumfeld mit kurzen Entscheidungswegen und attraktiver Vergütung ab 7.985,00 € brutto/Monat. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft mit uns!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (w/m/d) für Neurologie

Asklepios MVZ Nord GmbHHamburg

Wir suchen einen engagierten Facharzt (w/m/d) für Neurologie in Teil- oder Vollzeit. In dieser Position übernehmen Sie alle ärztlichen Tätigkeiten und gestalten aktiv die Weiterentwicklung unseres MVZ mit. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Facharztausbildung sowie eine deutsche Approbation. Wir bieten flexible Arbeitszeiten, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen. Freuen Sie sich auf ein respektvolles Arbeitsumfeld und ein harmonisches Team, das professionelles Arbeiten mit einem „safe space“ vereint. Profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung ohne Schicht- oder Wochenenddienste und einer interdisziplinären Zusammenarbeit.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Urologie im Reha-Bereich (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzFreital

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Urologie, der verantwortungsbewusst und patientenorientiert arbeitet. Teamfähigkeit und sehr gute Deutschkenntnisse sind ebenso wichtig wie Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich Neuro-Urologie. Unser modernes urologisches Zentrum bietet eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit einem klaren Fokus auf Neuro-Urologie. Sie profitieren von qualifizierten Urotherapeuten und einer engen Zusammenarbeit mit Physiotherapie. Wir garantieren geregelte Arbeitszeiten und ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, die die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ermöglichen. Attraktive Vergütung ab 7.985,00 € brutto pro Monat erwartet Sie in dieser anspruchsvollen Position.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Urologie oder Assistenzarzt (m/w/d) in fortgeschrittener Weiterbildung

Oberlausitz-Kliniken gGmbHBautzen

Für unser modernes Medizinisches Versorgungszentrum in Bautzen suchen wir einen engagierten Facharzt (m/w/d) oder Assistenzarzt (m/w/d) für Urologie. Profitieren Sie von exzellenten Verdienstmöglichkeiten und einer überdurchschnittlichen Vergütung. Wir bieten Ihnen eine hervorragende Work-Life-Balance durch flexible Arbeitszeitmodelle. Unser etabliertes Team sorgt für eine professionelle Entlastung von administrativen Aufgaben. Freuen Sie sich auf ein kollegiales Umfeld und moderne Diagnostik. Gestalten Sie Ihre Weiterbildung und Karrierechancen aktiv mit und übernehmen Sie Aufgaben in Diagnostik und Therapie im gesamten Spektrum der Urologie.
Festanstellung Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/-arzt für Neurologie (m/w/d) - Karenzvertretung

Neurologisches Rehabilitationszentrum "Rosenhügel"Wien

Übernehmen Sie eine Schlüsselrolle in unserem multiprofessionellen Rehabilitationsteam! Verantworten Sie die selbständige Betreuung von Patienten, erstellen Sie individuelle Therapiepläne und gestalten Sie aktiv die Weiterentwicklung unseres Zentrums mit. Nachtdienste und elektrophysiologische Untersuchungen inklusive.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt:Fachärztin für Neurologie

AUVA Allgemeine UnfallversicherungsanstaltWien, Niederösterreich

Verstärken Sie unser Team am AUVA-Rehabilitationszentrum Weißer Hof als Facharzt/-ärztin für Neurologie in Klosterneuburg und Wien. Vollzeitstelle (40 Stunden/ Woche), Dienstantritt baldmöglichst. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Rehabilitation mit!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie als Oberarzt Intensiv- & Schlaganfallbehandlung (m/w/d)

m&i-Klini kgruppe EnzensbergBad Liebenstein

Sie suchen eine herausfordernde Position als Facharzt für Neurologie mit Schwerpunkt Intensiv- und Schlaganfallbehandlung? Wir bieten eine übertarifliche, leistungsgerechte Vergütung in einem engagierten Team. Neben der Möglichkeit zur Weiterbildung in Sozialmedizin und Rehabilitationswesen erwartet Sie modernste technische Ausstattung. Genießen Sie familienfreundliche Arbeitszeiten und Unterstützung bei der Wohnungssuche. Mit internen und externen Fortbildungsmöglichkeiten sowie einem betrieblichen Gesundheitsmanagement fördern wir Ihre persönliche Entwicklung. Bringen Sie Ihre Erfahrung in der Diagnostik chronischer neurologischer Erkrankungen ein und werden Sie Teil unseres mitfühlenden Teams!
Familienfreundlich Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Ärzt:in in Facharztausbildung im Sonderfach "Urologie" (m/w/d)

Medizinische Universität WienWien

Die Universitätsklinik für Urologie sucht ab sofort eine:n engagierte:n Ärzt:in (m/w/d) in Facharztausbildung im Sonderfach „Urologie“ in Vollzeit (40 Std./Woche), befristet bis zum 2. Dezember 2026. Werden Sie Teil unseres Teams!
Jobticket – ÖPNV Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Kantine Einkaufsrabatte Kinderbetreuung Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Barrierefreiheit Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Urologie wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Urologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Urologie wissen müssen

Die Urologie – ein unterschätztes Spielfeld für Neugierige, Quereinsteiger und Mutige

Manchmal frage ich mich, warum die Urologie in Arztkreisen beinahe ein Nischendasein führt. Der Berufsstand gilt als bodenständig, solide, aber selten als cool oder glamourös. Wer denkt schon bei seinem Karrierestart an Blasenkarzinome oder Männergesundheit? Und trotzdem: Für Einsteiger und Wechselwillige liegt hier, im Schatten der großen Fachrichtungen, ein Terrain voller sonst übersehener Chancen. Etwas anspruchsvoll, klar – aber genau das macht die Disziplin letztlich reizvoll.


Alltag zwischen Hightech, Fingerspitzengefühl und direkter Kommunikation

Was viele erst nach dem ersten Tag auf Station verstehen: Urologie ist weit mehr als „Nierengeschichten“ und Prostatakrebs. Der Facharztalltag pendelt zwischen Mikrochirurgie, Sonografie, Tumorboard und Sprechstunde – mal minutenlang konzentriert im OP, dann mitten im humorvollen Aufklärungsgespräch mit einem Patienten, der sich noch nie einer Urologin anvertraut hat. Selten vorhersehbar, oft ein Drahtseilakt. Und ja, manches wird unterschätzt: Der technische Fortschritt sorgt für eine Dynamik, die es in sich hat. Vom robotischen Assistenzsystem bis zur zielgerichteten Antikörpertherapie – stillstehen kann man sich nicht leisten. Wer echten Spaß an Hightech, Teamwork und direkter Patientenkommunikation hat, wird hier nicht enttäuscht.


Ein typischer Arbeitstag? Gibt’s eigentlich nicht, nur wiederkehrende Momente. Präoperative Gespräche am Morgen, dann gewechselt von der Ambulanz in den OP. Kaum denkt man, man habe einen Rhythmus gefunden, ruft die Station. Notfallkatheter? Blasenruptur? „Können Sie mal schnell schauen?“ – Das Urologieleben ist ein Parcours, kein Fließband.


Eigenschaften, die man mitbringen sollte – und was einen wider Erwarten erwartet

Ich gebe zu: Am Anfang hatte ich meine Bedenken. Ist das nicht vor allem Männerheilkunde? Kommt man ohne „dicke Haut“ durch? Die Realität ist facettenreicher. Man braucht vor allem Neugier und eine stabile psychische Verfassung. Denn Urologie ist nah am Menschen – manchmal näher, als einem lieb ist. Kommunikation zählt, Berührungsängste sind fehl am Platz. Wer Diskretion und Humor beherrscht, hat eindeutig einen Vorteil.


Technikbegeisterung schadet natürlich nie – schließlich sitzen bei innovativen Laserverfahren oder Da-Vinci-OPs Urologen meistens mit am Steuer. Aber der Beruf fordert mehr: pragmatisches Denken, Empathie, Routine in schnellen Entscheidungen. Und ständige Lernbereitschaft. Manche Forschungsergebnisse von gestern sind morgen schon überholt – zumindest gefühlt.


Karriere: Weiterbildung, Spezialisierung und manchmal auch Sackgassen

Der Weg zur Facharztbezeichnung führt nicht gerade im Affenzahn. Fünf Weiterbildungsjahre, dazu die Pflichtstationen: stationäre und ambulante Urologie, Notaufnahmen, Tumorzentren. Wer flexibel ist, findet schneller ein passendes Haus. Besonders attraktiv: Die Urologie ist offen für Quereinsteiger aus anderen Fachbereichen – und ja, auch Ärztinnen sind inzwischen häufiger zu sehen. Die gute Nachricht: Wer sich spezialisieren will (onkologische Urologie, Kinderurologie, Andrologie, minimalinvasive Chirurgie), dem stehen viele Türen offen.


Natürlich, nicht in jeder Region prasseln die Stellenangebote auf einen ein. In manchen Bundesländern ist der Wettlauf um Assistenzarztstellen härter, andernorts wird händeringend Personal gesucht. Gerade im ländlichen Raum oder in mittelgroßen Städten sind Einstiegs- und Aufstiegschancen so gut wie lange nicht – sofern man mobil und offen ist (und auf das Großstadtleben verzichten kann).


Gehalt: Zwischen regionalen Unterschieden und realistischen Erwartungen

Beim Geld scheiden sich die Geister. Die Spannweite reicht von tarifgebundenen Einstiegsgehältern in kommunalen Krankenhäusern (für Berufseinsteiger knapp über 5.000 € brutto monatlich) bis zu weit höheren Summen im Spezialsektor oder als angestellter Oberarzt. Wer den Sprung in die Niederlassung wagt, kann mittelfristig nach oben abweichen – aber das eigene Risiko, Verwaltungsaufwand und regionale Konkurrenz wirken hier als natürliche Bremse.


Was unterschätzt wird: In Ost- und Süddeutschland liegen die Startgehälter oft unter Westniveau. Gleichzeitig fehlt dort vielerorts Nachwuchs, was gewisse Verhandlungsvorteile bringt. Ambulante Tätigkeiten, privatärztliche Versorgung oder der Sprung ins Ausland (Stichwort Schweiz oder Skandinavien) eröffnen zusätzliche Verdienstchancen – sofern man dazu bereit ist, die Komfortzone zu verlassen. Aber Vorsicht vor falschen Hoffnungen: Wer glaubt, in der Urologie direkt das große Geld zu machen, wird schnell geerdet. Es braucht Geduld, Leistung und das nötige Quäntchen Glück.


Digitalisierung, Fachkräftemangel, Work-Life-Balance – die neuen Spielregeln

Der Fachbereich Urologie steht, wie kaum eine andere Disziplin, mitten im Strudel des medizinischen Umbruchs. Künstliche Intelligenz in der Bilderkennung, robotisch assistierte Operationen, digitales Patientenmanagement – die Innovationssprünge wachsen mit halsbrecherischer Geschwindigkeit. Das fordert Flexibilität, Lernbereitschaft und manchmal auch Demut. Wer stehenbleibt, wird überholt – ganz einfach.


Aber der wirkliche Wandel ist ein anderer: Die neuen Generationen wollen Familie – nicht nur Arbeit. Kliniken und Praxen reagieren: Jobsharing, Homeoffice bei administrativen Aufgaben, flexible Diensteinteilung. Und ja, das Gespräch über Teilzeitlösungen ist nicht länger ein Karriererisiko. Wer als Berufseinsteiger:in heute eine Stelle sucht, hat mehr Verhandlungsmacht als noch vor fünf Jahren – jedenfalls in vielen Regionen. Zeiten, in denen man 70-Stunden-Wochen als „Normalität“ abnicken musste, liegen – zumindest in der Urologie – allmählich hinter uns. Natürlich gibt’s noch Häuser, in denen sich daran nicht viel geändert hat. Man muss sie nicht nehmen.


Bleibt das Fazit: Wer sich auf das Abenteuer Urologie einlässt, bekommt keinen Spaziergang, aber eine Bandbreite an Möglichkeiten, wie man sie selten findet. Vielseitigkeit, menschliche Nähe, die Lust an Innovation – und überraschenderweise auch eine Prise Selbstironie. Die Urologie mag nie zur glamourösesten Fachrichtung avancieren. Aber, Hand aufs Herz, das Leben als Urolog:in ist ganz bestimmt kein Rohrkrepierer. Eher ein Sprungbrett – für Menschen, die lieber gestalten als verwalten. Wer sich traut, dem schenkt die Urologie vor allem eines: das Gefühl, mittendrin zu sein – in Medizin, Gesellschaft und Technik. Und genau das wird in Zeiten von Wandel und Fachkräftemangel wichtiger, als sich so mancher heute ausmalt.


Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Urologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Urologie

Was viele erst nach dem ersten Tag auf Station verstehen: Urologie ist weit mehr als „Nierengeschichten“ und Prostatakrebs. Der Facharztalltag pendelt zwischen Mikrochirurgie, Sonografie, Tumorboard und Sprechstunde – mal minutenlang konzentriert im OP, dann mitten im humorvollen Aufklärungsgespräch mit einem Patienten, der sich noch nie einer Urologin anvertraut hat. Selten vorhersehbar, oft ein Drahtseilakt. Und ja, manches wird unterschätzt: Der technische Fortschritt sorgt für eine Dynamik, die es in sich hat. Vom robotischen Assistenzsystem bis zur zielgerichteten Antikörpertherapie – stillstehen kann man sich nicht leisten. Wer echten Spaß an Hightech, Teamwork und direkter Patientenkommunikation hat, wird hier nicht enttäuscht.


Ein typischer Arbeitstag? Gibt’s eigentlich nicht, nur wiederkehrende Momente. Präoperative Gespräche am Morgen, dann gewechselt von der Ambulanz in den OP. Kaum denkt man, man habe einen Rhythmus gefunden, ruft die Station. Notfallkatheter? Blasenruptur? „Können Sie mal schnell schauen?“ – Das Urologieleben ist ein Parcours, kein Fließband.

Ich gebe zu: Am Anfang hatte ich meine Bedenken. Ist das nicht vor allem Männerheilkunde? Kommt man ohne „dicke Haut“ durch? Die Realität ist facettenreicher. Man braucht vor allem Neugier und eine stabile psychische Verfassung. Denn Urologie ist nah am Menschen – manchmal näher, als einem lieb ist. Kommunikation zählt, Berührungsängste sind fehl am Platz. Wer Diskretion und Humor beherrscht, hat eindeutig einen Vorteil.


Technikbegeisterung schadet natürlich nie – schließlich sitzen bei innovativen Laserverfahren oder Da-Vinci-OPs Urologen meistens mit am Steuer. Aber der Beruf fordert mehr: pragmatisches Denken, Empathie, Routine in schnellen Entscheidungen. Und ständige Lernbereitschaft. Manche Forschungsergebnisse von gestern sind morgen schon überholt – zumindest gefühlt.

Der Weg zur Facharztbezeichnung führt nicht gerade im Affenzahn. Fünf Weiterbildungsjahre, dazu die Pflichtstationen: stationäre und ambulante Urologie, Notaufnahmen, Tumorzentren. Wer flexibel ist, findet schneller ein passendes Haus. Besonders attraktiv: Die Urologie ist offen für Quereinsteiger aus anderen Fachbereichen – und ja, auch Ärztinnen sind inzwischen häufiger zu sehen. Die gute Nachricht: Wer sich spezialisieren will (onkologische Urologie, Kinderurologie, Andrologie, minimalinvasive Chirurgie), dem stehen viele Türen offen.


Natürlich, nicht in jeder Region prasseln die Stellenangebote auf einen ein. In manchen Bundesländern ist der Wettlauf um Assistenzarztstellen härter, andernorts wird händeringend Personal gesucht. Gerade im ländlichen Raum oder in mittelgroßen Städten sind Einstiegs- und Aufstiegschancen so gut wie lange nicht – sofern man mobil und offen ist (und auf das Großstadtleben verzichten kann).

Beim Geld scheiden sich die Geister. Die Spannweite reicht von tarifgebundenen Einstiegsgehältern in kommunalen Krankenhäusern (für Berufseinsteiger knapp über 5.000 € brutto monatlich) bis zu weit höheren Summen im Spezialsektor oder als angestellter Oberarzt. Wer den Sprung in die Niederlassung wagt, kann mittelfristig nach oben abweichen – aber das eigene Risiko, Verwaltungsaufwand und regionale Konkurrenz wirken hier als natürliche Bremse.


Was unterschätzt wird: In Ost- und Süddeutschland liegen die Startgehälter oft unter Westniveau. Gleichzeitig fehlt dort vielerorts Nachwuchs, was gewisse Verhandlungsvorteile bringt. Ambulante Tätigkeiten, privatärztliche Versorgung oder der Sprung ins Ausland (Stichwort Schweiz oder Skandinavien) eröffnen zusätzliche Verdienstchancen – sofern man dazu bereit ist, die Komfortzone zu verlassen. Aber Vorsicht vor falschen Hoffnungen: Wer glaubt, in der Urologie direkt das große Geld zu machen, wird schnell geerdet. Es braucht Geduld, Leistung und das nötige Quäntchen Glück.

Der Fachbereich Urologie steht, wie kaum eine andere Disziplin, mitten im Strudel des medizinischen Umbruchs. Künstliche Intelligenz in der Bilderkennung, robotisch assistierte Operationen, digitales Patientenmanagement – die Innovationssprünge wachsen mit halsbrecherischer Geschwindigkeit. Das fordert Flexibilität, Lernbereitschaft und manchmal auch Demut. Wer stehenbleibt, wird überholt – ganz einfach.


Aber der wirkliche Wandel ist ein anderer: Die neuen Generationen wollen Familie – nicht nur Arbeit. Kliniken und Praxen reagieren: Jobsharing, Homeoffice bei administrativen Aufgaben, flexible Diensteinteilung. Und ja, das Gespräch über Teilzeitlösungen ist nicht länger ein Karriererisiko. Wer als Berufseinsteiger:in heute eine Stelle sucht, hat mehr Verhandlungsmacht als noch vor fünf Jahren – jedenfalls in vielen Regionen. Zeiten, in denen man 70-Stunden-Wochen als „Normalität“ abnicken musste, liegen – zumindest in der Urologie – allmählich hinter uns. Natürlich gibt’s noch Häuser, in denen sich daran nicht viel geändert hat. Man muss sie nicht nehmen.


Bleibt das Fazit: Wer sich auf das Abenteuer Urologie einlässt, bekommt keinen Spaziergang, aber eine Bandbreite an Möglichkeiten, wie man sie selten findet. Vielseitigkeit, menschliche Nähe, die Lust an Innovation – und überraschenderweise auch eine Prise Selbstironie. Die Urologie mag nie zur glamourösesten Fachrichtung avancieren. Aber, Hand aufs Herz, das Leben als Urolog:in ist ganz bestimmt kein Rohrkrepierer. Eher ein Sprungbrett – für Menschen, die lieber gestalten als verwalten. Wer sich traut, dem schenkt die Urologie vor allem eines: das Gefühl, mittendrin zu sein – in Medizin, Gesellschaft und Technik. Und genau das wird in Zeiten von Wandel und Fachkräftemangel wichtiger, als sich so mancher heute ausmalt.

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