Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie Jobs

52 aktuelle Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie Stellenangebote

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Facharzt für Strahlentherapie (m/w/d) in Nürnberg

Bauer B+V GmbH - DüsseldorfNürnberg

Suchen Sie eine spannende Tätigkeit als Facharzt für Strahlentherapie (m/w/d) im Raum Nürnberg? Unser akademisches Lehrkrankenhaus mit 600 Betten bietet Ihnen eine unbefristete Festanstellung in Vollzeit. Genießen Sie modernste Ausstattung, darunter zwei Linearbeschleuniger und ein breites radioonkologisches Behandlungsspektrum. Unser freundliches und engagiertes Team unterstützt Sie bei der ambulanten sowie stationären Patientenversorgung. Profitieren Sie von attraktiven Vergütungen und der Perspektive, als Oberarzt Verantwortung zu übernehmen. Werden Sie Teil unserer hochwertigen medizinischen Versorgung und gestalten Sie die Zukunft der Strahlentherapie aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Strahlentherapie (m/w/d) in Bad Friedrichshall

tw.con. GmbHBad Friedrichshall

Werden Sie Facharzt (m/w/d) für Strahlentherapie in einem wirtschaftlich starken Akutkrankenhaus in Nordwürttemberg. Das moderne Krankenhaus bietet Ihnen ein vielseitiges Tätigkeitsspektrum mit attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten. Als Teil eines kollegialen, interdisziplinären Teams sind Sie für innovative, strahlentherapeutische Verfahren zuständig. Ihre Expertise kommt bei der präzisen Tumorbehandlung zum Einsatz, unterstützt durch modernste Technologien. Die Klinik gewährleistet eine hohe Versorgungsstufe mit etwa 1.000 Betten und flexibler Arbeitszeitgestaltung in Voll- oder Teilzeit. Nutzen Sie Ihre Chance auf eine verantwortungsvolle Position in einem dynamischen Umfeld – rasche Planung Ihres Arbeitsbeginns ist möglich!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (w/m/d) Strahlentherapie / Linearbeschleuniger

Asklepios Klinik St. GeorgHamburg

In der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg vereinen wir soziale Tradition mit modernem Gesundheitswesen. Als Krankenhaus der Maximalversorgung und Spezialanbieter für Hochleistungsmedizin behandeln wir jährlich über 78.000 Patient:innen. Wir suchen dich als Medizinische Fachangestellte (MFA) (w/m/d) für unsere Strahlentherapie in Vollzeit. Werde Teil unseres engagierten Teams und arbeite am innovativen Linearbeschleuniger. Lage direkt an der Alster – deine Mittagspause wird zum Kurzurlaub mitten im pulsierenden Hamburger Leben. Sei der erste Eindruck für unsere Patient:innen und gestalte mit uns die medizinische Zukunft!
Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt/ärztin Pneumologie (m/w/d)

MSZ Medizinisch Soziales Zentrum Uckermark gGmbHAngermünde

Die Klinik für Innere Medizin mit Schwerpunkt Pneumologie bietet modernste Diagnostik und Therapie auf 45 Betten. Wir decken ein breites Spektrum ab, darunter interventionelle Bronchoskopie, EBUS, EUS und Thorakoskopie. Unsere Intensivstation gewährleistet sowohl invasive als auch nichtinvasive Beatmung, inklusive einer spezialisierten Weaning-Einheit. Besonders hervorzuheben ist unsere ganzheitliche Versorgung von Patienten mit Lungenkarzinomen. Wir arbeiten eng mit regionalen Kliniken für Thoraxchirurgie, Strahlentherapie und Onkologie zusammen. So sichern wir eine umfassende ambulante und stationäre Betreuung, einschließlich medikamentöser Tumortherapie, für unsere Patienten.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Nuklearmedizin (m/w/d) in Rendsburg

Schön Klinik GruppeRendsburg

Übernehmen Sie als Oberarzt eine Schlüsselrolle in unserer Klinik für Nuklearmedizin! Wir führen umfassende nuklearmedizinische Untersuchungen durch, einschließlich der Diagnostik onkologischer Erkrankungen. Mit modernster Ausstattung, wie der Doppelkopfkamera Philips Bright View, garantieren wir optimale Patient:innenversorgung. Nutzen Sie Ihre Expertise, um in einem innovativen Umfeld entscheidend zur medizinischen Betreuung beizutragen. Spannende Herausforderungen und Verantwortung erwarten Sie in unserem engagierten Team. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Nuklearmedizin mit uns!
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Jobrad Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Leitende Oberärztin / Leitender Oberarzt (m/w/d) Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

FEK Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster GmbHNeumünster

Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster sucht ab dem 01.12.2026 eine leitende Oberärztin oder einen leitenden Oberarzt (m/w/d) für das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Diese moderne, digitalisierte Abteilung deckt das gesamte Spektrum der diagnostischen sowie interventionellen Radiologie ab. Sie erwartet eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einem interdisziplinären Team, das eng mit allen klinischen Fachabteilungen zusammenarbeitet. Zudem bieten wir ein ausgezeichnetes Arbeitsklima und zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Unser Institut ist als DeGIR-Ausbildungszentrum für minimalinvasive Therapie anerkannt. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Studienarzt oder Facharzt (w/m/d)

Universitätsklinikum UlmUlm

Das Universitätsklinikum J. Weishaupt sucht einen Studienarzt oder Facharzt (w/m/d) in Vollzeit für die Huntington-Ambulanz. Diese befristete Position ist unter der oberärztlichen Leitung von Prof. Landwehrmeyer angesiedelt. Zudem umfasst die Tätigkeit die Interdisziplinäre Neuroonkologische Ambulanz unter Frau PD Dr. Rebecca Kassubek. Die Ambulanz bietet umfassende Versorgungsangebote für Patienten mit Huntington-Genveränderung. Bewerbungen sind bis zum 31.05.2026 möglich. Überdies bietet die Ambulanz zahlreiche Möglichkeiten zur klinischen Forschung im Rahmen des Europäischen Huntington-Netzwerks (EHDN) zur Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankung.
Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Ulm Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Zahnarzt (m/w/d)

Zahnarzt in München Giesing | Zahnarztpraxis TP5 | Dr.med.Stom. Madalina J. Dordea | Zahnheilkunde | Zahnimplantate | ProphylaxeMünchen

Die Zahnarztpraxis am Tegernseer Platz 5 in München bietet umfassende Behandlungen in Implantologie, Prothetik, ästhetischer Zahnheilkunde, Endodontie und Kinderzahnheilkunde. Unser erfahrenes Team legt großen Wert auf individuelle Patientenbetreuung und kontinuierliche Fortbildung. Dadurch garantieren wir eine exzellente zahnärztliche Versorgung in einer freundlichen und entspannten Atmosphäre. Aktuell suchen wir einen Zahnarzt (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams in Voll- oder Teilzeit. Werden Sie Teil unserer Mission, strahlende Lächeln zu schaffen! Ihre Aufgaben umfassen die eigenständige Diagnose und kompetente Beratung unserer Patienten.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie wissen müssen

Im Reaktor zwischen Menschlichkeit und Maschine: Ein realistischer Blick in die Strahlentherapie

Manchmal frage ich mich, wie oft junge Medizinerinnen und Mediziner die Strahlentherapie tatsächlich auf dem Zettel haben. Für viele ist sie so unscheinbar wie der Protonenstrahl selbst – kein lautes OP-Spektakel, wenig Glamour, kaum Klinik-Dramen. Doch dieser kleine, oft übersehene Bereich ist eigentlich ein pulsierender Knotenpunkt zwischen hochpräziser Technik, persönlicher Anteilnahme und nüchternem Naturgesetz. Wer hier einsteigen will, muss mehr mitbringen als ein gutes Staatsexamen und einen soliden Umgang mit MTRA-Personal (ja, die meinen es meistens gut). Es braucht Neugier, Pragmatismus und, nicht zu vergessen, einen Funken Demut – denn hier liegt viel Verantwortung in den Händen einer Person, die in Millimetern denkt, aber in Biografien entscheidet.


Die tägliche Mixtur: Technik-Faszination und Patientennähe

Der Arbeitsplatz ist klinisch, klar. Wer aber meint, es gehe immer nur zahlengetrieben Richtung Linearbeschleuniger, hat das Herzstück des Fachgebiets verpasst. Die Geräte sind spektakulär – und manchmal ebenso kapriziös wie anspruchsvolle Patienten. Doch letztlich sind es die Geschichten: ältere Damen mit ihren Enkeltricks, Väter, die nach Prognose-Mathe fragen, Jugendliche im geblümten Hoodie. Der Tag beginnt häufig mit einem Schulterblick ins Planungssystem – Verifikations-Cuts, Dosis-Checks, Tumorboard-Fallstricke. Zwischendrin Patientengespräch, Nebenwirkungsmanagement, Bögen, Briefe. Wer hier keine Geduld mitbringt, geht unter; wer nicht technikaffin ist, wird von neuartigen Bestrahlungsmethoden schlicht überrollt.


Berufseinstieg: Erwartungen, Frust und Illusionen

Viele Einsteiger:innen landen zunächst im Plastiksessel zwischen Hoffnung und Ahnungslosigkeit. Die Einarbeitung ist selten ein Sprungbrett, eher ein Tauchgang. Abkürzungen? Gibt’s selten. Die meisten Abteilungen wünschen freshe, empathische Köpfe – das ja –, doch sie fordern auch zähe Auseinandersetzungen mit Dokumentationsflut, rasender Technikentwicklung, Statistiklast und, manchmal, mit Chefs, die seit Gamma-Knife-Zeiten nichts mehr vom Alltag verändert haben. Was viele unterschätzen: Die Strahlentherapie verlangt Dialog – nicht nur mit dem Patienten, sondern auch im multiprofessionellen Team. Die Einsteigerin, die ihre Fragen frisst, bleibt fachlich schnell unterhalb der Reizschwelle. Lieber einmal mehr kritisch nachhaken, egal ob der Physiker die Augen verdreht.


Gehalt: Ernüchterung trifft auf regionale Flickenteppiche

Geld ist nicht alles, klar. Aber es macht den Alltag einfacher, und darüber zu schweigen wäre unredlich. Wer als Facharzt oder -ärztin für Strahlentherapie einsteigt, landet meist im Tarifgefüge – solide, aber ohne sprudelnde Gagen. In Großstädten mit renommierten Kliniken ist das Gehalt okay, das Leben teuer. Ländliche Regionen zahlen häufig weniger, locken aber mit besseren Wohnbedingungen und – paradoxerweise – manchmal entspannterer Dienstdichte. Eine Privatpraxis oder MVZ? Steile Entwicklungsmöglichkeit, aber unverblümt gesagt: Der Business-Anteil wächst dann rapide, und ohne ein finanzielles Polster und gewisse Risikobereitschaft kann das zum Pulverfass werden. Manches neue Equipment will bezahlt werden, bevor es Patienten heilt. Merke: Wer in die Strahlentherapie geht, wird selten reich. Zufrieden? Das schon eher – wenn man weiß, was man sucht.


Modernisierung, Innovation – und das träge System

Wir leben nicht mehr im Zeitalter des Cobalt-Bombers. Immer wieder gibt es Innovationsschübe: Adaptive Radiotherapie, MR-Linac-Geräte, neue KI-Systeme für Therapieplanung – glänzende Schlagworte, die vieles versprechen. Die Realität? Manchmal bewegt sich die Technik schneller als das Klinikbudget, oft hakt es am Personal oder an den Genehmigungen. Es gibt Momente, da denke ich: Eigentlich könnten wir digital viel mehr, würden wir nicht an Faxgeräte und Papierakten starren. Der Fachkräftemangel drückt; erfahrenes Personal ist Goldstaub, und die Konkurrenz um die besten Kräfte ist ein Spiel zwischen leisen Versprechen und grellen Jobbörsen-Anzeigen.


Work-Life-Balance und die verwunschene Lebensrealität

Kaum ein Medizinfeld ruft so häufig das Wort „familienfreundlich“ – und zwar mit einem Lächeln, das manchmal zu breit wirkt, um echt zu sein. Es gibt sie wirklich, die verlässlichen Tagesstrukturen, wenig Nacht- und Wochenenddienste, planbare Auszeiten. Aber wehe, das Kollegium ist zu dünn besetzt oder das Gerät fährt ungeplant runter – dann rutschen alle Beteiligten schnell aus dem Takt. Am Ende bleibt ein ambivalentes Bild: Ja, Beruf und Privatleben lassen sich hier besser vereinen als in der klassischen Inneren Medizin oder der Chirurgie. Aber stabil ist das nicht immer, und die berühmte Teilzeitstelle in der Praxis erreicht oft nur, wer Geduld und einen langen Atem hat.


Karrierewege, Zweifel – und das, was bleibt

Ganz gleich, ob man mit frischer Facharzturkunde losrennt oder nach ein paar Jahren nochmal die Richtung ändert: Der Freiheitsgrad ist da, aber einfach ist es nicht. Weiterbildungen etwa im Bereich Strahlenphysik, Palliativmedizin oder Onkologie öffnen neue Türen, manchmal Sackgassen. Wechselwillige lockt die Industrie (Achtung: häufiger Rollentausch ins Technisch-Analytische), Hochschulen bieten Forschungsperspektiven, viele suchen ihr Glück im MVZ. Und trotzdem – am meisten bleibt haften, dass dieser Beruf keine Fließbandarbeit ist. Wer einen Job sucht, der Routine als Rettungsanker braucht, wird hier nicht heimisch. Hier spalten sich Lebenswege wie ein Strahlenfeld am Huf eines Bleipferdes – voller neuer Möglichkeiten und gelegentlicher Unschärfen.


Fazit? Gibt’s nicht. Sprung ins Ungewisse.

Für mich bleibt Strahlentherapie faszinierend und fordernd zugleich. Sie ist ein Fachgebiet für die, die bereit sind, zwischen dröhnender Hochtechnologie und stillen Gesprächen ihren eigenen Weg zu finden. Einstiegsfrust, Gehaltsdämpfer und Technikirritationen inbegriffen. Dafür gibt’s etwas Seltenes: das Gefühl, schrittweise Licht in die Unsicherheit zu bringen – nicht nur den Patienten, sondern auch sich selbst.


Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Strahlentherapie

Der Arbeitsplatz ist klinisch, klar. Wer aber meint, es gehe immer nur zahlengetrieben Richtung Linearbeschleuniger, hat das Herzstück des Fachgebiets verpasst. Die Geräte sind spektakulär – und manchmal ebenso kapriziös wie anspruchsvolle Patienten. Doch letztlich sind es die Geschichten: ältere Damen mit ihren Enkeltricks, Väter, die nach Prognose-Mathe fragen, Jugendliche im geblümten Hoodie. Der Tag beginnt häufig mit einem Schulterblick ins Planungssystem – Verifikations-Cuts, Dosis-Checks, Tumorboard-Fallstricke. Zwischendrin Patientengespräch, Nebenwirkungsmanagement, Bögen, Briefe. Wer hier keine Geduld mitbringt, geht unter; wer nicht technikaffin ist, wird von neuartigen Bestrahlungsmethoden schlicht überrollt.

Viele Einsteiger:innen landen zunächst im Plastiksessel zwischen Hoffnung und Ahnungslosigkeit. Die Einarbeitung ist selten ein Sprungbrett, eher ein Tauchgang. Abkürzungen? Gibt’s selten. Die meisten Abteilungen wünschen freshe, empathische Köpfe – das ja –, doch sie fordern auch zähe Auseinandersetzungen mit Dokumentationsflut, rasender Technikentwicklung, Statistiklast und, manchmal, mit Chefs, die seit Gamma-Knife-Zeiten nichts mehr vom Alltag verändert haben. Was viele unterschätzen: Die Strahlentherapie verlangt Dialog – nicht nur mit dem Patienten, sondern auch im multiprofessionellen Team. Die Einsteigerin, die ihre Fragen frisst, bleibt fachlich schnell unterhalb der Reizschwelle. Lieber einmal mehr kritisch nachhaken, egal ob der Physiker die Augen verdreht.

Geld ist nicht alles, klar. Aber es macht den Alltag einfacher, und darüber zu schweigen wäre unredlich. Wer als Facharzt oder -ärztin für Strahlentherapie einsteigt, landet meist im Tarifgefüge – solide, aber ohne sprudelnde Gagen. In Großstädten mit renommierten Kliniken ist das Gehalt okay, das Leben teuer. Ländliche Regionen zahlen häufig weniger, locken aber mit besseren Wohnbedingungen und – paradoxerweise – manchmal entspannterer Dienstdichte. Eine Privatpraxis oder MVZ? Steile Entwicklungsmöglichkeit, aber unverblümt gesagt: Der Business-Anteil wächst dann rapide, und ohne ein finanzielles Polster und gewisse Risikobereitschaft kann das zum Pulverfass werden. Manches neue Equipment will bezahlt werden, bevor es Patienten heilt. Merke: Wer in die Strahlentherapie geht, wird selten reich. Zufrieden? Das schon eher – wenn man weiß, was man sucht.

Wir leben nicht mehr im Zeitalter des Cobalt-Bombers. Immer wieder gibt es Innovationsschübe: Adaptive Radiotherapie, MR-Linac-Geräte, neue KI-Systeme für Therapieplanung – glänzende Schlagworte, die vieles versprechen. Die Realität? Manchmal bewegt sich die Technik schneller als das Klinikbudget, oft hakt es am Personal oder an den Genehmigungen. Es gibt Momente, da denke ich: Eigentlich könnten wir digital viel mehr, würden wir nicht an Faxgeräte und Papierakten starren. Der Fachkräftemangel drückt; erfahrenes Personal ist Goldstaub, und die Konkurrenz um die besten Kräfte ist ein Spiel zwischen leisen Versprechen und grellen Jobbörsen-Anzeigen.

Kaum ein Medizinfeld ruft so häufig das Wort „familienfreundlich“ – und zwar mit einem Lächeln, das manchmal zu breit wirkt, um echt zu sein. Es gibt sie wirklich, die verlässlichen Tagesstrukturen, wenig Nacht- und Wochenenddienste, planbare Auszeiten. Aber wehe, das Kollegium ist zu dünn besetzt oder das Gerät fährt ungeplant runter – dann rutschen alle Beteiligten schnell aus dem Takt. Am Ende bleibt ein ambivalentes Bild: Ja, Beruf und Privatleben lassen sich hier besser vereinen als in der klassischen Inneren Medizin oder der Chirurgie. Aber stabil ist das nicht immer, und die berühmte Teilzeitstelle in der Praxis erreicht oft nur, wer Geduld und einen langen Atem hat.

Ganz gleich, ob man mit frischer Facharzturkunde losrennt oder nach ein paar Jahren nochmal die Richtung ändert: Der Freiheitsgrad ist da, aber einfach ist es nicht. Weiterbildungen etwa im Bereich Strahlenphysik, Palliativmedizin oder Onkologie öffnen neue Türen, manchmal Sackgassen. Wechselwillige lockt die Industrie (Achtung: häufiger Rollentausch ins Technisch-Analytische), Hochschulen bieten Forschungsperspektiven, viele suchen ihr Glück im MVZ. Und trotzdem – am meisten bleibt haften, dass dieser Beruf keine Fließbandarbeit ist. Wer einen Job sucht, der Routine als Rettungsanker braucht, wird hier nicht heimisch. Hier spalten sich Lebenswege wie ein Strahlenfeld am Huf eines Bleipferdes – voller neuer Möglichkeiten und gelegentlicher Unschärfen.

Für mich bleibt Strahlentherapie faszinierend und fordernd zugleich. Sie ist ein Fachgebiet für die, die bereit sind, zwischen dröhnender Hochtechnologie und stillen Gesprächen ihren eigenen Weg zu finden. Einstiegsfrust, Gehaltsdämpfer und Technikirritationen inbegriffen. Dafür gibt’s etwas Seltenes: das Gefühl, schrittweise Licht in die Unsicherheit zu bringen – nicht nur den Patienten, sondern auch sich selbst.

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