Facharzt/-ärztin - Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen Jobs

301 aktuelle Facharzt/-ärztin - Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Assistenzarzt (m/w/d) bzw. Facharzt (m/w/d) – Klinik für Forensische Psychiatrie

Bezirkskliniken MittelfrankenAnsbach

Wir suchen engagierte Assistenzärzte (m/w/d) und Fachärzte (m/w/d) für unseren Ärztlichen Dienst in der Klinik für Forensische Psychiatrie in Ansbach. In dieser Rolle sind Sie verantwortlich für die psychiatrische und somatische Versorgung psychisch kranker Straftäter. Sie arbeiten eng im multiprofessionellen Team und kümmern sich um therapieplanende und prognostische Fragestellungen. Ihre Aufgaben umfassen sowohl Einzel- als auch Gruppentherapien. Der Kontakt zu Angehörigen und Betreuern ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil Ihrer Tätigkeit. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie die Approbation; die Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sollte vorliegen oder in Planung sein.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt/ärztin Allgemeinmedizin/Pädiatrie (m/w/d)

AlviasanaAugsburg

Sie sind Facharzt für Innere Medizin, Allgemeinmedizin oder Pädiatrie und suchen neue Herausforderungen? Unsere spezialisierte Klinik bietet Ihnen spannende berufliche Perspektiven in einem hochwertigen Umfeld. Sie bringen eine eigenverantwortliche und gewissenhafte Arbeitsweise sowie sehr gute Kommunikationsfähigkeiten mit. Ihre Freude am Umgang mit internationalen Patienten wird durch ausgezeichnete Deutsch- und Englischkenntnisse ergänzt. Weitere Sprachkenntnisse sind von Vorteil. Werden Sie Teil eines Teams, das sich auf vektorübertragene Erkrankungen spezialisiert hat, und entwickeln Sie Ihre Karriere in einer der weltweit führenden Kliniken weiter.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Gastroenterologie oder Internist in gastroenterologischer Weiterbildung (m/w/d)

Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe gGmbHBerlin

Das Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe sucht einen Facharzt für Gastroenterologie (m/w/d) oder einen Internisten in gastroenterologischer Weiterbildung (m/w/d) zur Verstärkung des Teams. In Vollzeit oder Teilzeit arbeiten Sie in einem akademischen Lehrkrankenhaus der Charité. Behandelt werden das gesamte Spektrum an Magen-Darm-Erkrankungen, darunter Leber- und Pankreaserkrankungen sowie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen. Ihre Schwerpunkte liegen in der Endoskopie, insbesondere Koloskopie, und in CED-Sprechstunden. Wir bieten moderne medizinische Technik in einem integrativen Umfeld. Sie bringen hohe fachliche Kompetenz und Teamfähigkeit mit? Dann bewerben Sie sich jetzt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Jobrad Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Engagiert. Für Menschen. Mit Menschen. Oberarzt (m/w/d) Pädiatrie für die geburtshilfliche Station in Voll-/Teilzeit

Klinikum KulmbachKulmbach

Das Klinikum Kulmbach ist ein modernes kommunales Krankenhaus der Versorgungsstufe II mit 540 Betten und 13 Fachabteilungen. Unsere spezialisierten Zentren bieten umfassende Behandlungen in den Bereichen Alterstraumatologie, Endoprothetik und Wirbelsäule. Zudem verfügen wir über zertifizierte Organzentren für Brust-, Darm- und Prostatakrebs, sowie über ein regionales Traumazentrum. Die Notaufnahme wird unterstützt durch eine DGK-zertifizierte Chest Pain Unit und eine Stroke Unit. Besonders hervorzuheben ist unsere "babyfreundliche" Entbindungsklinik, die den WHO- und UNICEF-Richtlinien entspricht. Ergänzt wird das Angebot durch angeschlossene Medizinische Versorgungszentren und die Fachklinik Stadtsteinach.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Tierärztin/Tierarzt (m/w/d) oder Biologin/Biologe (m/w/d) Teilzeit

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-WupperKrefeld

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) sucht eine/n Tierärztin/Tierarzt (m/w/d) oder Biologin/Biologen (m/w/d) für das Fachgebiet "Bakteriologie/Mykologie". Die Position ist in Entgeltgruppe 15 bzw. 13 TVöD-VKA eingestuft. Zu den Aufgaben gehören kulturelle bakteriologische und mykologische Untersuchungen. Außerdem sind mikroskopische, massenspektrometrische und serologische Identifizierungen Teil der täglichen Arbeit. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Bekämpfung von Tierseuchen- und Zoonoseerregern. Weitere Informationen über das CVUA-RRW finden Sie unter http://www.cvua-rrw.de.
Gutes Betriebsklima Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Laboratoriumsmedizin (m/w/d)

Hays – Working for your tomorrowNürnberg

Wir suchen einen Facharzt für Laboratoriumsmedizin, der hohe diagnostische Qualitätsstandards sichert und interne Abläufe optimiert. Ihre Expertise in neuen Analyseverfahren und der Weiterentwicklung diagnostischer Spektren ist gefragt. Idealerweise bringen Sie erste Erfahrungen im diagnostischen Laborumfeld mit. Von Ihnen erwarten wir einen sicheren Umgang mit medizinischen Befunden sowie eine strukturierte, sorgfältige Arbeitsweise. Fließende Deutschkenntnisse sind erforderlich; weitere Sprachen sind von Vorteil. Profitieren Sie von einer unbefristeten Festanstellung und einem Gehalt von bis zu 170.000 Euro, während Sie Teil eines renommierten Unternehmens werden.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Vollzeit weitere Benefits
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Stationsärztin/Stationsarzt für die Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin Schwerpunkt Psychosomatik und Kinderpsychiatrie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Wir bieten ein attraktives Bruttomonatsgehalt ab EUR 5.964,20 (Basis AA/05) in Vollzeit, abhängig von Ihren Vordienstzeiten und möglichen Zulagen. Der Einstiegstermin ist flexibel und nach Vereinbarung. Bewerben Sie sich jetzt!
Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Allgemeinmediziner (m/w/d) für die Justizvollzugsanstalt

Justiz in BayernBernau Chiemsee

Die Justizvollzugsanstalt Bernau am Chiemsee sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Ärztin oder einen Arzt (m/w/d) in unbefristeter Vollzeit. Seit ihrer Gründung im Jahr 1920 hat sich die Einrichtung kontinuierlich weiterentwickelt, um den modernen Anforderungen gerecht zu werden. Die Anstalt betreut überwiegend männliche Gefangene mit Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren aus ganz Südbayern und bietet circa 800 Haftplätze. Die ärztlichen Aufgaben umfassen die Gesundheitsfürsorge für die Insassen sowie die hygienische Überwachung der Einrichtungen. Interessierte finden eine Kurzübersicht über die Anstalt auf justiz.bayern.de. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie den Justizvollzug aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen wissen müssen

Berufsbild Facharzt/-ärztin für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen: Was erwartet Einsteiger und Wechselwillige wirklich?

Es gibt diese Berufe, von denen Außenstehende ein gefestigtes, wenn auch diffuses Bild im Kopf tragen: Sanftmütig, weißer Kittel, vermutlich freundlich erklärend am Bett eines Kindes, das nicht spricht wie seine Altersgenossen. Die Realität als Facharzt oder Fachärztin für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen ist – wie so oft – schillernder als das Klischee. Mal ein Gespräch, das im Türrahmen beginnt. Dann wieder das konzentrierte Lauschen auf Zwischentöne, ein Hauch von Detektivarbeit am ruhigen Nachmittag in der Praxis. Für all jene, die gerade den Einstieg wagen oder ins Grübeln kommen, ob sie der Wechsel reizt: Der folgende Blick auf das Berufsfeld ist, nun ja, wenig Hochglanz, aber dafür ehrlich und vielleicht ein bisschen unbequem.


Zwischen Diagnostik, Therapie – und einer Prise Alltagssurrealismus

Wer einsteigt, wartet vergeblich auf Langeweile. Am Vormittag ein auditives Screening bei einem Kleinkind, das misstrauisch auf den Otoskop-Bügel starrt. Zwischendrin das Gespräch mit Eltern, die sich zwischen Sorge und Hoffnung einklemmen. Später ein älterer Patient, dessen Stimme seit einem Schlaganfall klingt, als hätte jemand den Klangregler ins Bodenlose gedreht. Und dazwischen immer: Bürokratie. Ich habe oft das Gefühl, das Verhältnis zwischen Papierkram und konkreter Hilfe ist so volatil wie der Aprilhimmel – manchmal klar, dann wieder mit Hagelschauern. Das Arbeitsumfeld? Vielseitig. Nicht nur klassische Krankenhäuser oder Reha-Kliniken, sondern auch zunehmend interdisziplinäre Zentren, privatärztliche Praxen und sogar mobile Systeme im ländlichen Raum. Wer auf das „eine Setting“ schielt, mag enttäuscht werden – hier ist Anpassungsfähigkeit gefragt.


Gesucht: Analysegeist, Empathie – und dieses Quäntchen Beharrlichkeit

Die Qualifikation ist, freundlicher gesagt, ein langer Weg. Nach dem Medizinstudium dann die – je nach Region und Ausbildungsstätte – fordernde Facharztausbildung in Phoniatrie und Pädaudiologie oder angrenzenden Feldern. Mir begegnen immer wieder Kolleginnen und Kollegen, die sagen: Man braucht analytischen Spürsinn, klar, aber auch emotionale Stabilität. Empathie reicht allein nicht. Eigentlich geht es oft um Standhaftigkeit, auch wenn hinter der Tür ein Kind auf Hilfestellung, die Mutter auf Trost und der Verwaltungschef auf Abrechnungsunterlagen wartet. Was viele unterschätzen: Das Fach ist beständig im Wandel – sprachtherapeutische Standards entwickeln sich weiter, digitale Dokumentation hält Einzug, und plötzlich sitzt man im Webinar statt im Seminarraum. Nicht zu vergessen: Wer kommunikativ schwimmt wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser, hat Vorteile. Wer sich dagegen vor Eltern- oder Teamgesprächen wegduckt – kurzerhand, das wird zäh.


Gehalt, Karriere – und das große Fragezeichen zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Jetzt Butter bei die Fische: Das Gehalt, ein Thema, das selten offen in den Kaffeepausen diskutiert wird, aber so präsent ist wie der Tinnitus beim Hörtest. Einstiegsgehälter schwanken stark und hängen ab von Bundesland, Träger (privat oder öffentlich), Größe der Institution und nicht zuletzt vom eigenen Verhandlungsgeschick. Wer stationär arbeitet, bewegt sich meist im Tarifgefüge, was Sicherheit bringt, aber selten den „großen Wurf“. Im privaten Sektor, etwa in spezialisierter Praxis oder überregionären Therapiezentren, gibt’s mitunter spürbare Zuschläge – allerdings auch eine erweiterte Arbeitszeit und oft weniger planbare Freizeit. Ich habe erlebt: Im Osten Deutschlands sind die Gehaltsspannen oft niedriger als in den urbanen Ballungsräumen Westdeutschlands – aber Achtung: Die Lebenshaltungs- und Mietkosten relativieren einiges. Karriere? Durchaus möglich: Leitungsposition, universitäre Laufbahn oder eigene Praxis – klingt nach Fernziel, ist aber für Durchhaltewillige erreichbar. Und doch: Schnelle Aufstiege sind seltener als anderorts im Gesundheitswesen. Die Spezialisierung ist Fluch und Segen zugleich. Manchmal beneide ich die Allgemeinmediziner um ihre Flexibilität. Aber gut, jeder weiß, worauf er eingestiegen ist. Oder?


Digitalisierung, Fachkräftemangel und gesellschaftlicher Druck: Wer bleibt am Puls?

Narrativum Wandel. Gerade in den letzten fünf, sechs Jahren irritiert vieles: Telemedizin, Online-Sprachdiagnostik, KI-gestützte Hörtests – vieles davon einst absurde Fantasie, inzwischen Alltagsrealität. Nicht selten stolpert man als frischgebackener Facharzt über Systeme, die mehr testen als helfen. Oder man fragt sich: Entmenschlicht Technik das Gespräch mit dem Patienten? Sicher, vieles erleichtert – aber am Ende sitzt da ein Mensch, gegenüber ein Mensch. Dieses Spannungsfeld bleibt. Hinzu kommt der Fachkräftemangel. In ländlichen Gebieten sind offene Stellen keine Seltenheit, Bewerber:innen oft Mangelware. Die Städte bieten mehr Auswahl, aber auch stärkeren Wettbewerb. Sicher ist: Wer flexibel ist – örtlich wie fachlich –, hat die Wahl, keine Qual. Trotzdem: Der Druck von Eltern, Gesundheitssystem und Politik steigt. Wer standhält, lacht zuweilen bitter – und geht dann wieder ins nächste Patientengespräch.


Work-Life-Balance: Ideal und Wirklichkeit klaffen auseinander

Von wegen geregelte Praxiszeiten und ruhige Wochenenden. Klar, manche Kolleg:innen argumentieren, im Vergleich zu chirurgischen Disziplinen sei hier das Leben ein Spaziergang. Ich persönlich: skeptisch. Die emotionale Belastung – gerade bei chronischen Fällen oder langwierigen Therapien – ist spürbar. Familienfreundlichkeit? Sie wächst, keine Frage. Modelle wie Teilzeit und flexible Sprechzeiten verbreiten sich. Aber: Wer sich der Sache verschreibt, muss lernen, Grenzen zu ziehen. Wer das versäumt, der merkt schnell, dass die Grenze fließender ist als gedacht. Und ja: Momente, in denen man abends die Stimmen und Worte der Patient:innen nicht loswird, kennen vermutlich viele im Fach. Ein gutes Team, ausreichend Supervision – beides wird wichtiger als jeder Freizeitgutschein. Manchmal wünscht man sich, die eigene Stimme hätte ein Aus-Knöpfchen. Hat sie aber nicht.


Fazit? Vielleicht nur ein Blick auf das Wesentliche

Junge Kolleg:innen, Umsteiger:innen oder wiederkehrende Zweifler: Euch erwartet ein Beruf, der fordert – auf vielen Ebenen. Er belohnt nicht immer mit schnellen Erfolgserlebnissen oder gesellschaftlichem Schulterklopfen. Aber wer mit Neugier, Gelassenheit und einer Prise Humor einsteigt, kann hier Spuren hinterlassen, die anderswo selten sind. Perfektion ist weder Ziel noch Maßstab. Aber Sinn kann entstehen – zwischendrin, mittendrin, manchmal leise und fast unbemerkt. Und vielleicht ist das, Hand aufs Herz, mehr als genug.


Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen

Wer einsteigt, wartet vergeblich auf Langeweile. Am Vormittag ein auditives Screening bei einem Kleinkind, das misstrauisch auf den Otoskop-Bügel starrt. Zwischendrin das Gespräch mit Eltern, die sich zwischen Sorge und Hoffnung einklemmen. Später ein älterer Patient, dessen Stimme seit einem Schlaganfall klingt, als hätte jemand den Klangregler ins Bodenlose gedreht. Und dazwischen immer: Bürokratie. Ich habe oft das Gefühl, das Verhältnis zwischen Papierkram und konkreter Hilfe ist so volatil wie der Aprilhimmel – manchmal klar, dann wieder mit Hagelschauern. Das Arbeitsumfeld? Vielseitig. Nicht nur klassische Krankenhäuser oder Reha-Kliniken, sondern auch zunehmend interdisziplinäre Zentren, privatärztliche Praxen und sogar mobile Systeme im ländlichen Raum. Wer auf das „eine Setting“ schielt, mag enttäuscht werden – hier ist Anpassungsfähigkeit gefragt.

Die Qualifikation ist, freundlicher gesagt, ein langer Weg. Nach dem Medizinstudium dann die – je nach Region und Ausbildungsstätte – fordernde Facharztausbildung in Phoniatrie und Pädaudiologie oder angrenzenden Feldern. Mir begegnen immer wieder Kolleginnen und Kollegen, die sagen: Man braucht analytischen Spürsinn, klar, aber auch emotionale Stabilität. Empathie reicht allein nicht. Eigentlich geht es oft um Standhaftigkeit, auch wenn hinter der Tür ein Kind auf Hilfestellung, die Mutter auf Trost und der Verwaltungschef auf Abrechnungsunterlagen wartet. Was viele unterschätzen: Das Fach ist beständig im Wandel – sprachtherapeutische Standards entwickeln sich weiter, digitale Dokumentation hält Einzug, und plötzlich sitzt man im Webinar statt im Seminarraum. Nicht zu vergessen: Wer kommunikativ schwimmt wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser, hat Vorteile. Wer sich dagegen vor Eltern- oder Teamgesprächen wegduckt – kurzerhand, das wird zäh.

Jetzt Butter bei die Fische: Das Gehalt, ein Thema, das selten offen in den Kaffeepausen diskutiert wird, aber so präsent ist wie der Tinnitus beim Hörtest. Einstiegsgehälter schwanken stark und hängen ab von Bundesland, Träger (privat oder öffentlich), Größe der Institution und nicht zuletzt vom eigenen Verhandlungsgeschick. Wer stationär arbeitet, bewegt sich meist im Tarifgefüge, was Sicherheit bringt, aber selten den „großen Wurf“. Im privaten Sektor, etwa in spezialisierter Praxis oder überregionären Therapiezentren, gibt’s mitunter spürbare Zuschläge – allerdings auch eine erweiterte Arbeitszeit und oft weniger planbare Freizeit. Ich habe erlebt: Im Osten Deutschlands sind die Gehaltsspannen oft niedriger als in den urbanen Ballungsräumen Westdeutschlands – aber Achtung: Die Lebenshaltungs- und Mietkosten relativieren einiges. Karriere? Durchaus möglich: Leitungsposition, universitäre Laufbahn oder eigene Praxis – klingt nach Fernziel, ist aber für Durchhaltewillige erreichbar. Und doch: Schnelle Aufstiege sind seltener als anderorts im Gesundheitswesen. Die Spezialisierung ist Fluch und Segen zugleich. Manchmal beneide ich die Allgemeinmediziner um ihre Flexibilität. Aber gut, jeder weiß, worauf er eingestiegen ist. Oder?

Narrativum Wandel. Gerade in den letzten fünf, sechs Jahren irritiert vieles: Telemedizin, Online-Sprachdiagnostik, KI-gestützte Hörtests – vieles davon einst absurde Fantasie, inzwischen Alltagsrealität. Nicht selten stolpert man als frischgebackener Facharzt über Systeme, die mehr testen als helfen. Oder man fragt sich: Entmenschlicht Technik das Gespräch mit dem Patienten? Sicher, vieles erleichtert – aber am Ende sitzt da ein Mensch, gegenüber ein Mensch. Dieses Spannungsfeld bleibt. Hinzu kommt der Fachkräftemangel. In ländlichen Gebieten sind offene Stellen keine Seltenheit, Bewerber:innen oft Mangelware. Die Städte bieten mehr Auswahl, aber auch stärkeren Wettbewerb. Sicher ist: Wer flexibel ist – örtlich wie fachlich –, hat die Wahl, keine Qual. Trotzdem: Der Druck von Eltern, Gesundheitssystem und Politik steigt. Wer standhält, lacht zuweilen bitter – und geht dann wieder ins nächste Patientengespräch.

Von wegen geregelte Praxiszeiten und ruhige Wochenenden. Klar, manche Kolleg:innen argumentieren, im Vergleich zu chirurgischen Disziplinen sei hier das Leben ein Spaziergang. Ich persönlich: skeptisch. Die emotionale Belastung – gerade bei chronischen Fällen oder langwierigen Therapien – ist spürbar. Familienfreundlichkeit? Sie wächst, keine Frage. Modelle wie Teilzeit und flexible Sprechzeiten verbreiten sich. Aber: Wer sich der Sache verschreibt, muss lernen, Grenzen zu ziehen. Wer das versäumt, der merkt schnell, dass die Grenze fließender ist als gedacht. Und ja: Momente, in denen man abends die Stimmen und Worte der Patient:innen nicht loswird, kennen vermutlich viele im Fach. Ein gutes Team, ausreichend Supervision – beides wird wichtiger als jeder Freizeitgutschein. Manchmal wünscht man sich, die eigene Stimme hätte ein Aus-Knöpfchen. Hat sie aber nicht.

Junge Kolleg:innen, Umsteiger:innen oder wiederkehrende Zweifler: Euch erwartet ein Beruf, der fordert – auf vielen Ebenen. Er belohnt nicht immer mit schnellen Erfolgserlebnissen oder gesellschaftlichem Schulterklopfen. Aber wer mit Neugier, Gelassenheit und einer Prise Humor einsteigt, kann hier Spuren hinterlassen, die anderswo selten sind. Perfektion ist weder Ziel noch Maßstab. Aber Sinn kann entstehen – zwischendrin, mittendrin, manchmal leise und fast unbemerkt. Und vielleicht ist das, Hand aufs Herz, mehr als genug.

Facharzt/-ärztin - Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen Jobs in weiteren Städten

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