Facharzt/-ärztin - Neurologie Jobs

550 aktuelle Facharzt/-ärztin - Neurologie Stellenangebote

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Arzt / Ärztin in Weiterbildung zum Facharzt / Fachärztin - Neurologie (m/w/d)

Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbHDüsseldorf

Wir suchen eine Ärztin oder einen Arzt in Weiterbildung (m/w/d) für die Neurologie. In unserer Klinik bieten wir eine strukturierte Ausbildung mit Rotation durch verschiedene Fachbereiche, einschließlich der Stroke Unit und neurophysiologischer Diagnostik. Sie haben die Möglichkeit, Zertifikate der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie (DGKN) zu erwerben und können individuell fördern bei der Promotion. Jander gewährleistet die volle Weiterbildungsermächtigung für Neurologie über 48 Monate. Wir erwarten ein abgeschlossenes Medizinstudium mit deutscher Approbationsurkunde. Ihre Vorteile: Attraktive AVR Caritas Vergütung, 30 Urlaubstage sowie eine Jahressonderzahlung.
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d) - bis zu 14.000 €/Monat + Zuschläge

Pacura doc GmbHAugsburg, Wiesbaden, Chemnitz, Magdeburg, Freiburg Breisgau, Halle Saale, Erfurt, Regensburg

Suchen Sie eine neue Herausforderung als Facharzt für Neurologie (m/w/d)? Wir bieten spannende вакансии in Augsburg, Wiesbaden, Freiburg, Halle, Erfurt und Regensburg. In Ihrer Rolle übernehmen Sie alle ärztlichen Tätigkeiten des Fachgebiets, unterstützt durch ein flexibles Arbeitsmodell. Profitieren Sie von einem attraktiven Gehalt von bis zu 14.000 Euro monatlich, zzgl. Zuschläge. Wir setzen auf interdisziplinäre Zusammenarbeit, Empathie und starke Kommunikationsfähigkeiten. Bewerben Sie sich jetzt für abwechslungsreiche Einsätze in renommierten medizinischen Einrichtungen und gestalten Sie Ihre Karriere aktiv mit!
Festanstellung Work-Life-Balance Firmenwagen Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin / Facharzt für Neurologie (m/w/d)

NERVAL Facharztpraxis für Neurologie und PsychiatrieWesel

Wir suchen einen Facharzt oder eine Fachärztin für Neurologie in unserer modernen Praxis in Wesel. Genießen Sie ambulante Tätigkeit ohne Nachtschichten und mit geregelten Arbeitszeiten. Egal ob Sie neu im Beruf sind oder bereits Erfahrung mitbringen, bei uns erwartet Sie ein interessantes Spektrum in Neurologie, Psychiatrie und Nervenheilkunde. Werden Sie Teil eines kollegialen Teams, das Autonomie und Wertschätzung bietet. Ihre Aufgaben umfassen die eigenständige Durchführung neurologischer Sprechstunden sowie Diagnostik und Therapie. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre ärztliche Laufbahn in einem unterstützenden Umfeld!
Gutes Betriebsklima Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d)

Rehaklinik Enns GmbHEnns

Gestalten Sie die Zukunft der Neurologie in der Rehaklinik Enns, im Herzen der ältesten Stadt Österreichs. Werden Sie Teil eines engagierten, multiprofessionellen Teams, das Menschen mit neurologischen und pneumologischen Erkrankungen erstklassige Betreuung bietet.
Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d)

Klinik Bavaria GmbH & Co. KG Rehabilitationsklinik Bad KissingenBad Kissingen

Unsere Klinik ist seit 1988 als Facharzt für Neurologie (m/w/d) etabliert und gehört zu den führenden Rehabilitationskliniken in Nordbayern. Mit über 300 Betten bieten wir umfassende Fachbereiche in Neurologie, Orthopädie, Geriatrie und Arbeitsmedizin. Unsere Intensivstation für Frührehabilitation sichert eine optimale Versorgung. Trotz stetiger Erweiterungen bleibt unsere Philosophie unverändert; wir betrachten den Menschen in seiner Gesamtheit. Respekt und Achtung vor den Bedürfnissen der Rehabilitanden sind zentral für unser Handeln. Rund 600 engagierte Mitarbeitende setzen sich täglich für das Wohl unserer Patienten ein und gewährleisten eine individuelle Betreuung.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Klinik Bavaria GmbH & Co. KG Rehabilitationsklinik Bad Kissingen Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin (w/d/m) für Innere Medizin oder Neurologie

Medizinische Hochschule HannoverBraunschweig

Das Zentrum für Seltene Erkrankungen (ZSE) an der MHH sucht eine Fachärztin oder einen Facharzt für Innere Medizin oder Neurologie. Die neue Stelle ist in der interdisziplinären Long-/Post-COVID Sprechstunde angesiedelt. Diese Sprechstunde dient als Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten mit Long-/Post-COVID-Symptomen sowie anderen postinfektiösen Erkrankungen. Ihre Aufgaben umfassen die Patientenversorgung und die Mitarbeit an Forschungsprojekten. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Medizinstudium, eine ärztliche Approbation und eine Facharztausbildung in dem genannten Bereich. Teamfähigkeit und Interesse an Seltenen Erkrankungen sind wünschenswert.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) Nervenheilkunde / Neurologie / Psychiatrie in Eckernförde

Schön Klinik GruppeEckernförde

Sind Sie Fachärztin oder Facharzt für Nervenheilkunde, Neurologie oder Psychiatrie? Dann laden wir Sie ein, Teil unseres motivierten Teams in Eckernförde zu werden. Das Schön Klinik MVZ Rendsburg und Eckernförde GmbH bietet umfassende Leistungen in Chirurgie, Gynäkologie, Innerer Medizin und mehr. In unserer strukturierten Sprechstunde übernehmen Sie die ambulante Versorgung Ihrer Patienten eigenverantwortlich. Sie diagnostizieren und therapieren sowohl akute als auch chronische neurologische und psychiatrische Erkrankungen. Nutzen Sie moderne neurophysiologische Methoden für eine ganzheitliche Patientenbehandlung in unserer Praxis!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Jobrad Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt / Fachärztin Neurologie / Schmerzmedizin – Multimodale Therapiekoordination (m/w/d)

Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf gGmbHDüsseldorf

Sie sind Facharzt in Innerer Medizin, Anästhesiologie oder Orthopädie? Wir suchen einen engagierten Kollegen mit der Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ oder der Bereitschaft, diese zu absolvieren. Erfahrungen in der Behandlung chronischer Schmerzpatienten und Gruppen-Therapien sind von Vorteil. Unser Team bietet eine attraktive Vergütung nach AVR Caritas und 30 Urlaubstage. Zudem unterstützen wir die Kinderbetreuung durch unseren „Bärenclub“ und bieten Rabatte bei Fitnessstudios in Düsseldorf. Werden Sie Teil des Verbunds Katholischer Kliniken und gestalten Sie Ihre Karriere in einem wertschätzenden Umfeld!
Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) in den Fachrichtungen Neurologie oder Psychiatrie

AOK Rheinland/Hamburg - Die GesundheitskasseCologne

Willkommen bei der Gesundheitskasse, einer starken Gemeinschaft, die sich für Ihre Gesundheit einsetzt. Gemeinsam bündeln wir unsere individuellen Stärken, um unsere Versicherten auf ihrem Gesundheitsweg zu unterstützen. Unser medizinischer Informationsservice AOK-Clarimedis ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Ob telefonisch oder per E-Mail, wir beantworten alle Ihre Fragen zur Gesundheit. Das erfahrene Serviceteam aus Fachärzten und Apotheker*innen bietet Ihnen kompetente Beratung zu Diagnosen, Therapien und Medikamenten. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und kommen Sie gemeinsam mit uns besser voran!
Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neurologie wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Neurologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neurologie wissen müssen

Die Faszination und Zerrissenheit des Berufs „Fachärztin/Facharzt für Neurologie“

Es gibt Karrierewege in der Medizin, die erzählen sich fast von selbst. Und dann gibt es die Neurologie. Eine Disziplin zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen feinen Nuancen und derben Einbrüchen des Schicksals. Wer sich fragt, ob dieser Berufsbereich das eigene Zuhause werden könnte – sei es als Berufsanfänger:in, als umtriebige Wechselkraft oder Quereinsteiger:in mit fragender Närrischkeit – landet unweigerlich in einer Art Labyrinth aus Möglichkeiten, Zumutungen und, ja: auch ehrlichem Staunen. Anders formuliert: Man kommt immer ganz anders heraus, als man hineingegangen ist.


Der Tagesablauf: Vom Vorlesungsskript zur improvisierten Krisenintervention

Gäbe es ein Drehbuch für einen typischen Tag als Neurologin oder Neurologe: Am Ende wäre es, je nach Schauplatz, irgendwo zwischen feinsäuberlicher Kaffeeroutine und improvisierter Krisenintervention angesiedelt. Station, Ambulanz, Notaufnahme – die Rollen wechseln, das Setting erst recht. Mancher Morgen startet akribisch – Durchsicht des Patientenplans, kurze Lagebesprechung mit dem Team, dann ab ans Bett oder, nach etwas Routine, ins EEG-Labor, die Augen stets offen für das Unerwartete.

Und dazwischen die Fälle, die den Unterschied machen zwischen Routine und Rätsel: Eine unklare Bewusstseinsstörung – Schlaganfall? Entzündung? Psychogenes Problem? Man lernt schnell, dass das Gehirn ein politischer Akteur im eigenen Körper ist, Überraschungen inklusive. Muskelzittern, Sprachstörungen, epileptische Anfälle, Multiple Sklerose – das Spektrum der Aufgaben ist nicht nur breit, es fordert das gesamte Repertoire. Wer meint, den eigenen Arbeitstag steuern zu können, erlebt spätestens auf der Stroke Unit (der Spezialstation für Schlaganfall) sein Waterloo. Und ehrlich: Das hat sogar eine gewisse Schönheit – wenn man das aushält.


Was zählt wirklich: Fachwissen, Fingerspitzengefühl und eine Portion Humor

Fachliche Qualifikation, klar. Kein Weg vorbei am mühsam errungenen Facharzttitel, kein Trick gegen die Jahre zwischen Staatsexamen, Assistenzärzt:innenzeit, nervenden Nachtdiensten und Prüfungsstress. Wer hier antritt, muss Ausdauer beweisen. Und doch – das allein reicht nicht. Was im Alltag den Unterschied macht: Wache Sinne, ein scharfer Blick für Details, das Niveau einer Sachverständigen, aber eben gepaart mit Empathie und, ja, dem selteneren Talent, zwischen den Zeilen zu lesen.

Wie oft sitzen Patient:innen im Sprechzimmer mit Beschwerden, die im Lehrbuch sauber strukturiert erscheinen, im echten Leben aber wimmeln wie Mäuse hinter der Wand. Sprechende Blicke, vorsichtige Nachfragen, das bewusste Aushalten von Unsicherheiten machen oft mehr aus als das sauber abgehakte neurologische Untersuchungsprotokoll. Und dann – denn das ist nicht zu unterschätzen – hilft manchmal auch ein trockener Witz in der passend unpassenden Situation, das Unbehagen zu mildern. Ich habe gelernt: Wer das eigene Scheitern akzeptieren kann, lebt länger in diesem Beruf.


Geld, Prestige und gelebte Realität – ein Kassensturz mit blinden Flecken

Jetzt mal Tacheles: Wer als Neurologin oder Neurologe einsteigt, fliegt nicht sofort mit der Yacht nach Sylt. Die Gehaltsentwicklung startet solide – je nach Haus, Region und Tarifvertrag irgendwo bei 5.000 € bis 6.000 € brutto als Berufsanfänger, mit Nachtdiensten inklusive, versteht sich. Wer sich hocharbeitet, kann auf 8.000 € bis 13.000 € und mehr kommen – aber die gläserne Decke ist spürbar, vor allem, wenn man in einer Klinikstrukturlandschaft arbeitet, die sich mit Sparmaßnahmen über Wasser hält.

In der eigenen Praxis winkt langfristig mehr Verdienstspielraum, winken aber auch andere Risiken: kein regelmäßiger Feierabend, Bürokratie-Tsunami, personalpolitische Problemchen, Abhängigkeit vom regionalen Patientenaufkommen. Großstadt, ländliches Niemandsland – der Differenzfaktor macht einen spürbaren Unterschied. In München oder Hamburg überlegst du, ob du eher für die Miete oder das Fachbuch zur Migräneforschung arbeitest; in der Oberpfalz könnte es dagegen passieren, dass du als drittwichtigste Person nach dem Bürgermeister und dem Bäckereibesitzer giltst – minus Feierabendkneipe. Ich spitze zu, natürlich, aber: Wer ehrlich kalkuliert, kommt zu dem Schluss, dass Reichwerden woanders leichter ist, Reputation als Währung aber sehr wohl zählt.


Markt, Macht, Möglichkeiten – wo landet man im neurologischen Arbeitskosmos?

Der Arbeitsmarkt für Neurolog:innen? Momentan abenteuerlich offen. Der weiter grassierende Fachkräftemangel spült Bewerbungsmöglichkeiten nach oben, die noch vor Jahren als Ausnahme galten. Gerade in ländlichen Regionen winkt ein Blumenstrauß von Angeboten – allerdings muss man bereit sein, Umzüge, lokale Eigenheiten und kleinere Abstriche beim kulturellen Angebot in Kauf zu nehmen. Die Großstädte sind gefragter, aber eben auch voller Konkurrenz auf Augenhöhe, teils mit beeindruckend ambitionierten Kolleg:innen, die bereits die Zusatzqualifikation in Schlafmedizin nebenbei absolvieren.

Dazu kommt ein wachsender Bedarf in Bereichen, die früher stiefmütterlich behandelt wurden – etwa neurodegenerative Erkrankungen dank der alternden Bevölkerung oder explodierende Zahlen bei psychischer Komorbidität. Der Trend zur Spezialisierung ist unübersehbar; wer einen eigenen Akzent setzen will, muss heute Lust auf lebenslanges Lernen haben, inklusive permanenter Anpassung an neue Leitlinien, medizintechnische Neuerungen und – nicht zu vergessen – die ständige Dokumentationsspirale. Digitalisierung? Sie winkt aus der Ferne, hat aber noch längst nicht all ihre Versprechen eingelöst. Der Versuch, zwischen Videokonsultation, KI-Diagnostik und realem Patientenkontakt zu balancieren, wirkt teils wie ein Jonglierakt – mal elegant, mal verkrampft.


Zwischen Idealismus und Erschöpfung: Wo bleibt die Work-Life-Balance?

Die Legende vom täglichen Feierabend um 17 Uhr mit Yoga und frischem Bananenbrot? Bleibt meistens eine Fiktion. Bereitschaftsdienste, Überstunden, spontane Krisenfälle – viel Routine lässt der Alltag selten zu. Gerade Berufseinsteiger:innen, aber auch erfahrene Neurolog:innen, schwanken zwischen dem Impuls, alles zu geben (Teamstütze sein, Patient:innen begleiten, Forschung nicht vergessen!), und dem Wissen, dass Selbstausbeutung kein Geschäftsmodell ist.

Was viele unterschätzen: Die emotionale Wucht des Berufs. Ob plötzlich eintretende irreversible Schäden, schwere Diagnosen bei jungen Menschen oder die zermürbende Unklarheit langwieriger Verläufe – all das zieht mehr Kraft als jede Fachzeitschrift verspricht. Wer hier bestehen will, braucht ein tragfähiges Netz: Supervision, kollegialen Austausch, eine Prise Gleichmut, aber auch die Fähigkeit, Grenzen zu setzen. Flexiblere Arbeitszeitmodelle werden wichtiger – aber in Teilen ist das noch Zukunftsmusik.


Karrierewege, Perspektiven und die Dünnhäutigkeit der Zukunft

Letztlich bleibt Neurologie einer dieser Berufe mit hoher Fallhöhe: faszinierend, fordernd, manchmal ungerecht. Wer sich einarbeitet, findet ein Berufsfeld, in dem man tatsächlich etwas bewegen kann – nicht im Hollywood-Sinne, sondern im echten, kleinen Maßstab. Was bleibt, sind die Fragen: Wo will ich arbeiten? Klinik, Praxis, Forschung, Ausland? Will ich Marathonläufer:in oder einfach Alltagsüberlebende:r sein?

Mein Eindruck: Es lohnt sich, beim Blick auf Karriereoptionen die eigene Dünnhäutigkeit zuzulassen, sich nicht erzählen zu lassen, dass nur Spitzenforschung zählt oder die Privatpraxis das Maß der Dinge ist. Der Bedarf an klugen, zugewandten Neurolog:innen, die auch Irritationen aushalten, wächst – und mit ihm die Chance, einen echten Unterschied zu machen. Ja, manchmal ringt man mit der eigenen Rolle. Aber einen Beruf, der Nerven zeigt – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn –, findet man nicht an jeder Ecke.


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