Facharzt/-ärztin - Kinder- und Jugendmedizin Jobs

793 aktuelle Facharzt/-ärztin - Kinder- und Jugendmedizin Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Facharzt/ärztin Kinder- und Jugendmedizin (m/w/d)

Dr. med. Andreas Westphal Dr. med. Ulrike Leicht KinderarztgemeinschaftspraxisSoest

Unsere etablierte Gemeinschaftspraxis in Soest, die seit über 30 Jahren erfolgreich tätig ist, bietet Ihnen zwei Kassenarztsitze in einer optimalen Lage eines modernen Ärztehauses. Umgeben von Apotheken, Supermärkten und großzügigen Parkmöglichkeiten profitieren sowohl Patienten als auch unser Team von hervorragenden Bedingungen. Aktuell arbeiten wir als Doppelpraxis mit flexiblen Arbeitszeiten, sind jedoch offen für eine Umstellung auf eine Einzelpraxis. Zur Verstärkung unseres engagierten Teams suchen wir aktuell eine oder zwei fachärztliche Kolleginnen oder Kollegen. Wir bieten Ihnen flexible Einstiegsmöglichkeiten und eine zeitnahe Übernahme eines oder beider Kassenarztsitze. Werden Sie Teil unserer dynamischen Gemeinschaftspraxis!
Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt/ -ärztin Neuropädiatrie (m/w/d) oder Facharzt/ -ärztin für Kinder- und Jugendmedizin (m/w/d) mit fortgeschrittener Weiterbildung im Schwerpunkt Neuropädiatrie

St. Vincenz-Krankenhaus GmbHPaderborn

Wir suchen einen Oberarzt (m/w/d) oder Facharzt (m/w/d) für Neuropädiatrie, der in der Diagnostik und Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit neuropädiatrischen Erkrankungen spezialisiert ist. Ihre Aufgaben umfassen die ambulante und stationäre Patientenversorgung, einschließlich Notfallversorgung. Dazu gehört die Teilnahme an Spezialsprechstunden für Epilepsie, ADS, Kopfschmerzen und mehr. Sie bringen eine abgeschlossene Facharztausbildung in Kinder- und Jugendmedizin sowie fortgeschrittene Kenntnisse in der Neuropädiatrie mit. EEG- und elektrophysiologische Diagnostik gehören ebenfalls zu Ihrem Aufgabenspektrum. Bauen Sie Ihre Kompetenzen in einem dynamischen Umfeld weiter aus und unterstützen Sie Familien in herausfordernden Zeiten.
Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt/ärztin Kinder- und Jugendmedizin (m/w/d)

Dr. med. Andreas Westphal Dr. med. Ulrike Leicht KinderarztgemeinschaftspraxisRheinland Pfalz

Unsere etablierte Gemeinschaftspraxis in Soest bietet seit über 30 Jahren exzellente allgemeinpädiatrische Versorgung. Mit zwei Kassenarztsitzen in einem modernen Ärztehaus profitieren wir von einer hervorragenden Lage. Die gute Infrastruktur wird durch nahegelegene Apotheken, Supermärkte und Parkmöglichkeiten ergänzt. Aktuell arbeiten wir als Doppelpraxis, sind aber auch offen für die Umstellung auf eine Einzelpraxis. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir engagierte Fachärzte und bieten flexible Einstiegsmöglichkeiten. Nutzen Sie die Chance auf eine zeitnahe Übernahme eines oder beider Kassenarztsitze in einem dynamischen Umfeld.
Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendmedizin - Poliklinik Ernst von Bergmann GmbH

Poliklinik Ernst von Bergmann GmbHMünchen

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendmedizin in Potsdam Babelsberg ab dem 01.07.2026. Genießen Sie ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in einem zukunftsorientierten Team, das Ihnen eine interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit bietet. Profitieren Sie von einem attraktiven Gehalt, fortlaufenden Weiterbildungen und einem ausgezeichneten Einarbeitungskonzept. Ihre Fähigkeiten in der medizinischen Versorgung und Teamarbeit sind hier gefragt. Bereiten Sie sich auf eine erfüllende Herausforderung mit viel Spaß und kreativem Austausch vor. Bewerben Sie sich jetzt und gewinnen Sie wertvolle Erfahrungen in einer Stadt mit hoher Lebensqualität!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt / Fachärztin (m/w/d) für Allgemeinmedizin, für Innere Medizin oder für Kinder- und Jugendmedizin

Kassenärztliche Vereinigung BremenBremen

Für das Projekt „Gesundheitshaven“ sucht die KVHB engagierte Fachärzte (m/w/d) für Allgemeinmedizin, Innere Medizin oder Kinder- und Jugendmedizin. Die Position ist sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit verfügbar. Ihre Hauptaufgabe ist die eigenständige, umfassende hausärztliche oder kinderärztliche Versorgung von Patienten. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitsmodellen, die sich an Ihre Lebenssituation anpassen. Arbeiten Sie in modernen Praxen, unterstützt von einem erfahrenen Team, das viele organisatorische Aufgaben übernimmt. Gestalten Sie aktiv unser innovatives Versorgungskonzept mit und profitieren Sie von wertvollen Fortbildungsmöglichkeiten.
Familienfreundlich Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Kinder- und Jugendmedizin (w|m|d) Vollzeit / Teilzeit oder Vertretung

SRHNaumburg

Suchen Sie eine erfüllende Position als Facharzt (wmd) für Kinder- und Jugendmedizin? Bei uns genießen Sie eine verantwortungsvolle ärztliche Tätigkeit in einer unterstützenden Gemeinschaft. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre fachlichen Schwerpunkte ohne wirtschaftliches Risiko und mit verlässlicher Planung einzubringen. Flexible Arbeitszeiten in Voll- oder Teilzeit gewährleisten eine optimale Work-Life-Balance. Sie arbeiten ohne administrative Belastungen, während wir uns um Abrechnung und Praxismanagement kümmern. Profitieren Sie von einem harmonischen Arbeitsumfeld, das Ihre Empathie und Kommunikationsstärke fordert und fördert.
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Unbefristeter Vertrag Festanstellung Teilzeit weitere Benefits
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Mediziner als Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin w|m|d

SRHGera

Suchen Sie eine Stelle als Facharzt w/m/d für Kinder- und Jugendmedizin? Unser modernes Krankenhaus bietet Ihnen eine verantwortungsvolle und vielfältige Tätigkeit. Vorausgesetzt sind Empathie und Freude in der Arbeit mit Kindern sowie eine teamorientierte Persönlichkeit. Wir fördern Ihre Entwicklung durch umfassende Einarbeitung sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Profitieren Sie von attraktiven Konditionen, wie einer Vergütung gemäß SRH-Kliniken-Tarifvertrag und 30 Tagen Urlaub pro Jahr. Werden Sie Teil unseres kompetenten Teams und gestalten Sie die Zukunft junger Patienten mit!
Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Work-Life-Balance Kinderbetreuung Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendmedizin

Poliklinik Ernst von Bergmann GmbHHamburg

Wir suchen ab dem 01.07.2026 einen Facharzt (m/w/d) für Kinder- und Jugendmedizin für unsere Praxis in Potsdam Babelsberg. Profitieren Sie von einer unbefristeten Anstellung in einem zukunftsorientierten Unternehmen und einer leistungsgerechten Vergütung. Unser starkes Team bietet Ihnen eine interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit in einer kollegialen Atmosphäre. Sie genießen ein hervorragendes Einarbeitungskonzept sowie regelmäßige Fort- und Weiterbildungen. Teilzeitmodelle sind ebenfalls möglich, um Ihre Work-Life-Balance zu unterstützen. Entdecken Sie die Vorteile einer Karriere in einer Stadt mit hoher Lebensqualität gleich vor den Toren Berlins.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Kinder- und Jugendmedizin wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Kinder- und Jugendmedizin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Kinder- und Jugendmedizin wissen müssen

Ein Beruf zwischen Hoffnung, Hektik und Realität: Warum Kinder- und Jugendmedizin mehr ist als süße Plüschfiguren auf der Visite

Wer zum ersten Mal mit dem Berufsbild Facharzt oder Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin in Berührung kommt, trifft meistens auf das gleiche Bild: bunte Wartezimmer, kleine Patienten in Giraffenpyjamas und dazwischen Ärztinnen und Ärzte, die in erstaunlicher Geschwindigkeit Bauklotz-Kompetenz und Stethoskop-Expertise vereinen. Wer glauben möchte, das sei der ganze Zauber – tja, der irrt sich gewaltig. Denn so charmant der Alltag manchmal auch wirkt, so knallhart sind die Anforderungen. Und irgendwo zwischen Bronchitis und Bedenken, impfkritischen Eltern und Sozialpädiatrie, da taucht plötzlich die Frage auf: Was macht diesen Job wirklich aus – gerade für diejenigen, die noch am Anfang stehen oder sich vielleicht neu verorten wollen?


Von Diagnosen, Dialogen und Durchhaltevermögen: Der Alltag kommt oft schneller als erwartet

Vielleicht kennt man das: Im Studium schwirrt die Theorie durch den Kopf, man lernt alles von der Pyelonephritis bis zum Pappenheimer – und dann steht man das erste Mal eigenständig vor einem Kind, das nicht spricht, sondern still weint. Keine Kenntnisse der kindlichen Psyche? Dann wird’s bitter. Eltern, die medizinische Neuerungen kritisch beäugen, ein Kind mit seltenen Symptomen, dazu der hektische Stationsbetrieb – warmer Einstieg sieht anders aus. Es ist kein Geheimnis: Die ersten Monate, manchmal sogar Jahre, sind geprägt von Unsicherheit und Adrenalinschüben. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn in kaum einer anderen medizinischen Disziplin lernt man so schnell, sich auf Menschen einzulassen – egal, ob sie drei oder dreiunddreißig sind. Wer zuhören kann, ohne vorschnell zu urteilen, der wächst hier fast zwangsläufig hinein.


Zahlen, Zahlen, Zahlen: Gehalt, regionale Unterschiede und das ewige Spiel mit Erwartungen

Was niemand so richtig ausspricht: Der Lohn für jahrelanges Studium und Nachtdienst-Eskapaden ist… naja, ein Kapitel mit einigen Fußangeln. Natürlich, das Gehalt kann sich im Vergleich zu vielen anderen Berufen durchaus sehen lassen, und: Wer als Berufseinsteigerin oder Fachkraft in einer großen Klinik in urbaner Lage anfängt, wird ganz ordentliche Tarifgehälter vorfinden. Privatpraxen, städtische Versorgungslücken oder Landarztmodelle – das alles bietet mal große, mal kleinere Sprünge. In ländlichen Regionen ist die Nachfrage hoch, die Bezahlung oft ebenso, aber der Arbeitsalltag? Deutlich breiter gefächert, manchmal rauer. Was viele unterschätzen: Das Einkommen schwankt gewaltig nach Trägermodell, Bundesland und natürlich Erfahrung. Leitende Ärztinnen oder Praxisinhaber mit treuem Patientenstamm verdienen ohne Zweifel überdurchschnittlich. Aber als Berufseinsteiger? Muss man auf Überraschungen gefasst sein, und nicht immer positive. Geld ist nicht alles – aber es entscheidet eben doch, wie lange viele wirklich durchhalten.


Digitalisierung, Bürokratie und das Spagatgefühl: Neuer Schwung oder Stolperstein?

Zugegeben, wenn heutzutage von Innovation im Gesundheitswesen die Rede ist, zieht manches Kollegium eher die Augenbraue hoch als das Tablet heraus. Elektronische Patientenakten, Telemedizin, Apps für Eltern zur Entwicklungserfassung – klingt auf dem Papier schick, in der Praxis jedoch fordert es Nerven und Zeit. Die Lust auf Technik? Hält sich mitunter arg in Grenzen, sobald Dokumentation und Datenschutz das eigentliche Gespräch verdrängen. Und dennoch: Wer früh Routinen entwickelt, digitale Tools gezielt zu nutzen, schaufelt sich oft Freiräume an anderer Stelle. Was dabei oft vergessen wird: Nicht Technologie ist das Allheilmittel, sondern die Frage, wie viel Mensch noch zwischen Algorithmen und Abrechnungsvorgaben übrig bleibt. Oder, anders gesagt: Die persönliche Haltung zum Fortschritt entscheidet langfristig, ob der Alltag leichter oder schwerer wird. Ich habe den Eindruck, dass gerade jüngere Kolleginnen und Kollegen noch offener sind für diesen Spagat – nicht selten der Joker beim Einstieg, falls man den Mut hat, ein paar Prozesse kritisch zu hinterfragen.


Karriere, Weiterbildung und die bittere Süße von Verantwortung

Das Feld ist riesig: Neonatologie, Kinderkardiologie, Sozialpädiatrie, Jugendmedizin. Wer hier seinen Platz sucht, wird nicht daran vorbeikommen, weiter und weiter zu lernen. Einen geraden Karriereweg? Gibt es selten. Vieles hängt von der Bereitschaft ab, sich zu spezialisieren, ein Netzwerk zu knüpfen und fachübergreifend zu denken – flache Hierarchien hin oder her. Dabei sind die Hürden für den ersten Wechsel oder gar einen eigenen Kassenarztsitz steiler, als es viele Stellenausschreibungen vermuten lassen. Manche sagen: „Hier herrscht Goldgräberstimmung – überall werden Ärztinnen und Ärzte gesucht.“ Richtig ist aber auch: Die Anforderungen wachsen schneller als die Ressourcen. Die berühmte Work-Life-Balance? Ein pralles Wort, das oft nicht mit tatsächlichen Dienstplangestaltungen Schritt hält. Aber – zumindest regional – locken Trägermodelle, die es Berufseinsteiger:innen leichter machen, sich weiterzuentwickeln, ohne sich komplett zu verbiegen. Am Ende gilt: Wer Verantwortung will, findet einen Weg. Wer Abgrenzung braucht, braucht Mut zum Stoppknopf – und die Unterstützung eines Teams, das diesen Namen verdient.


Markt, Moral und der kleine Spielplatz im Kopf: Was bleibt zwischen Anspruch und Realität?

Der Bedarf an Fachkräften für Kinder- und Jugendmedizin steigt. Das klingt schön. Die Kehrseite: Bam. Zu wenig Köpfe für zu viele Betten, ein Pflegenotstand, der auch vor ärztlichen Teams nicht Halt macht, und dazu die steigende Komplexität sozialer und gesellschaftlicher Fälle. Was viele überrascht: Die größten Herausforderungen liegen oft zwischen den Zeilen der Anamnese – Migrationshintergründe, psychische Belastungen, ein wildes Dickicht aus Systemfehlern und Familiengeschichten. Wer wirklich helfen will, braucht neben Fachkompetenz vor allem Demut, Humor und die Fähigkeit, abends auch mal stolz auf das kleine Stück Normalität zu sein, das man zurück in eine Familie gebracht hat. Klingt pathetisch? Vielleicht. Doch im Ernst – hier trifft man auf eine Berufswelt, in der das Klischee vom „Kinderarzt als Gute-Laune-Onkel“ so absurd ist wie die Vorstellung, mit Wattebällchen eine Brandwunde zu versorgen.


Fazit? Nicht so schnell. Lieber ein ehrlicher Blick nach vorn.

Das Fach Kinder- und Jugendmedizin ist kein Abenteuerspielplatz, kein Schonraum für Studierende auf Kuschelkurs. Es ist ein anspruchsvoller, fordernder und – ja, manchmal frustrierender – Berufszweig mit enormen Gestaltungsmöglichkeiten. Wer die Dinge nüchtern betrachtet, später trotzdem gern mal auf der Sommerwiese einer Kinderklinik lacht, wird hier nicht nur gebraucht, sondern bekommt auch mehr zurück als „nur“ ein Gehalt. Vielleicht fragt man sich unterwegs manchmal: „Warum das alles?“ Die ehrlichste Antwort darauf bleibt wahrscheinlich ein Schulterzucken. Denn genau das macht es aus: die Mischung aus Pragmatismus, sturer Empathie – und der Fähigkeit, auch im größten Chaos den Überblick zu behalten. Das kann jeder Talentpool-Test der Welt nicht abfragen.


Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Kinder- und Jugendmedizin

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Kinder- und Jugendmedizin

Vielleicht kennt man das: Im Studium schwirrt die Theorie durch den Kopf, man lernt alles von der Pyelonephritis bis zum Pappenheimer – und dann steht man das erste Mal eigenständig vor einem Kind, das nicht spricht, sondern still weint. Keine Kenntnisse der kindlichen Psyche? Dann wird’s bitter. Eltern, die medizinische Neuerungen kritisch beäugen, ein Kind mit seltenen Symptomen, dazu der hektische Stationsbetrieb – warmer Einstieg sieht anders aus. Es ist kein Geheimnis: Die ersten Monate, manchmal sogar Jahre, sind geprägt von Unsicherheit und Adrenalinschüben. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Denn in kaum einer anderen medizinischen Disziplin lernt man so schnell, sich auf Menschen einzulassen – egal, ob sie drei oder dreiunddreißig sind. Wer zuhören kann, ohne vorschnell zu urteilen, der wächst hier fast zwangsläufig hinein.

Was niemand so richtig ausspricht: Der Lohn für jahrelanges Studium und Nachtdienst-Eskapaden ist… naja, ein Kapitel mit einigen Fußangeln. Natürlich, das Gehalt kann sich im Vergleich zu vielen anderen Berufen durchaus sehen lassen, und: Wer als Berufseinsteigerin oder Fachkraft in einer großen Klinik in urbaner Lage anfängt, wird ganz ordentliche Tarifgehälter vorfinden. Privatpraxen, städtische Versorgungslücken oder Landarztmodelle – das alles bietet mal große, mal kleinere Sprünge. In ländlichen Regionen ist die Nachfrage hoch, die Bezahlung oft ebenso, aber der Arbeitsalltag? Deutlich breiter gefächert, manchmal rauer. Was viele unterschätzen: Das Einkommen schwankt gewaltig nach Trägermodell, Bundesland und natürlich Erfahrung. Leitende Ärztinnen oder Praxisinhaber mit treuem Patientenstamm verdienen ohne Zweifel überdurchschnittlich. Aber als Berufseinsteiger? Muss man auf Überraschungen gefasst sein, und nicht immer positive. Geld ist nicht alles – aber es entscheidet eben doch, wie lange viele wirklich durchhalten.

Zugegeben, wenn heutzutage von Innovation im Gesundheitswesen die Rede ist, zieht manches Kollegium eher die Augenbraue hoch als das Tablet heraus. Elektronische Patientenakten, Telemedizin, Apps für Eltern zur Entwicklungserfassung – klingt auf dem Papier schick, in der Praxis jedoch fordert es Nerven und Zeit. Die Lust auf Technik? Hält sich mitunter arg in Grenzen, sobald Dokumentation und Datenschutz das eigentliche Gespräch verdrängen. Und dennoch: Wer früh Routinen entwickelt, digitale Tools gezielt zu nutzen, schaufelt sich oft Freiräume an anderer Stelle. Was dabei oft vergessen wird: Nicht Technologie ist das Allheilmittel, sondern die Frage, wie viel Mensch noch zwischen Algorithmen und Abrechnungsvorgaben übrig bleibt. Oder, anders gesagt: Die persönliche Haltung zum Fortschritt entscheidet langfristig, ob der Alltag leichter oder schwerer wird. Ich habe den Eindruck, dass gerade jüngere Kolleginnen und Kollegen noch offener sind für diesen Spagat – nicht selten der Joker beim Einstieg, falls man den Mut hat, ein paar Prozesse kritisch zu hinterfragen.

Das Feld ist riesig: Neonatologie, Kinderkardiologie, Sozialpädiatrie, Jugendmedizin. Wer hier seinen Platz sucht, wird nicht daran vorbeikommen, weiter und weiter zu lernen. Einen geraden Karriereweg? Gibt es selten. Vieles hängt von der Bereitschaft ab, sich zu spezialisieren, ein Netzwerk zu knüpfen und fachübergreifend zu denken – flache Hierarchien hin oder her. Dabei sind die Hürden für den ersten Wechsel oder gar einen eigenen Kassenarztsitz steiler, als es viele Stellenausschreibungen vermuten lassen. Manche sagen: „Hier herrscht Goldgräberstimmung – überall werden Ärztinnen und Ärzte gesucht.“ Richtig ist aber auch: Die Anforderungen wachsen schneller als die Ressourcen. Die berühmte Work-Life-Balance? Ein pralles Wort, das oft nicht mit tatsächlichen Dienstplangestaltungen Schritt hält. Aber – zumindest regional – locken Trägermodelle, die es Berufseinsteiger:innen leichter machen, sich weiterzuentwickeln, ohne sich komplett zu verbiegen. Am Ende gilt: Wer Verantwortung will, findet einen Weg. Wer Abgrenzung braucht, braucht Mut zum Stoppknopf – und die Unterstützung eines Teams, das diesen Namen verdient.

Der Bedarf an Fachkräften für Kinder- und Jugendmedizin steigt. Das klingt schön. Die Kehrseite: Bam. Zu wenig Köpfe für zu viele Betten, ein Pflegenotstand, der auch vor ärztlichen Teams nicht Halt macht, und dazu die steigende Komplexität sozialer und gesellschaftlicher Fälle. Was viele überrascht: Die größten Herausforderungen liegen oft zwischen den Zeilen der Anamnese – Migrationshintergründe, psychische Belastungen, ein wildes Dickicht aus Systemfehlern und Familiengeschichten. Wer wirklich helfen will, braucht neben Fachkompetenz vor allem Demut, Humor und die Fähigkeit, abends auch mal stolz auf das kleine Stück Normalität zu sein, das man zurück in eine Familie gebracht hat. Klingt pathetisch? Vielleicht. Doch im Ernst – hier trifft man auf eine Berufswelt, in der das Klischee vom „Kinderarzt als Gute-Laune-Onkel“ so absurd ist wie die Vorstellung, mit Wattebällchen eine Brandwunde zu versorgen.

Das Fach Kinder- und Jugendmedizin ist kein Abenteuerspielplatz, kein Schonraum für Studierende auf Kuschelkurs. Es ist ein anspruchsvoller, fordernder und – ja, manchmal frustrierender – Berufszweig mit enormen Gestaltungsmöglichkeiten. Wer die Dinge nüchtern betrachtet, später trotzdem gern mal auf der Sommerwiese einer Kinderklinik lacht, wird hier nicht nur gebraucht, sondern bekommt auch mehr zurück als „nur“ ein Gehalt. Vielleicht fragt man sich unterwegs manchmal: „Warum das alles?“ Die ehrlichste Antwort darauf bleibt wahrscheinlich ein Schulterzucken. Denn genau das macht es aus: die Mischung aus Pragmatismus, sturer Empathie – und der Fähigkeit, auch im größten Chaos den Überblick zu behalten. Das kann jeder Talentpool-Test der Welt nicht abfragen.

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