Facharzt/-ärztin - Rechtsmedizin Jobs

1.129 aktuelle Facharzt/-ärztin - Rechtsmedizin Stellenangebote

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Oberarzt Gynäkologie (m/w/d)

Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbHBiberach Riß

Die MVZ Sana Landkreis Biberach GmbH und Sana Stadt Biberach GmbH sichern flächendeckend die ambulante Gesundheitsversorgung für Patienten im Landkreis. Unser Leistungsspektrum umfasst die Fachbereiche Orthopädie, Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie und Allgemeinmedizin. In der Gynäkologie bieten wir umfassende Leistungen, von operativen Eingriffen bis zur Geburtshilfe. Wir setzen auf kontinuierliche Fortbildung, um höchste medizinische Standards zu gewährleisten. Unser engagiertes Team arbeitet interdisziplinär, um eine ganzheitliche Patientenversorgung zu garantieren. Wir suchen Ärzte mit deutscher Approbation und Facharztanerkennung in Gynäkologie, die sich in einem dynamischen Umfeld weiterentwickeln möchten.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt/ärztin Arbeitsmedizin (m/w/d)

AZK - Arbeitsmedizinisches Zentrum KarlsruheKarlsruhe

Sie sind Facharzt oder Fachärztin für Arbeitsmedizin oder möchten die Weiterbildung im Bereich Betriebsmedizin beginnen? In dieser Position erwartet Sie eine zukunftssichere Anstellung in einem kollegialen Umfeld mit spannenden Aufgaben. Ihre Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie hohe Beratungskompetenz sind gefragt, während Sie eigenverantwortlich arbeiten. Genießen Sie familienfreundliche Arbeitszeiten ohne Nacht- oder regelmäßige Wochenenddienste. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, einen festen Kundenstamm zu betreuen und interessante Karrierechancen zu nutzen. Ein Dienstwagenmodell mit privater Nutzung sowie die Option eines Jobrads sind ebenfalls Teil des Angebots.
Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Allgemeinmedizin für medizinische Gutachten

Institut für VersicherungsmedizinFrankfurt

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Allgemeinmedizin, der eine selbstständige, verantwortungsvolle Arbeitsweise schätzt. Ideale Kandidaten zeichnen sich durch Geduld, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit aus, komplexe medizinische Inhalte verständlich zu kommunizieren. Unsere Institution bietet eine attraktive Vergütung mit einem leistungsbezogenen Anteil und fördert „sprechende Medizin" ohne Zeitdruck. Flexible Arbeitszeitmodelle unterstützen eine familienfreundliche Gestaltung. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, wichtige Zusatzqualifikationen wie „Sozialmedizin“ zu erwerben und an wissenschaftlichen Projekten mitzuwirken. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams in der Sozial- und Versicherungsmedizin in Deutschland!
Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Arzt (w/m/d) als Leitung des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes

Main-Taunus-KreisMain Taunus Kreis

Wir suchen einen Facharzt (w/m/d) für Kinder- und Jugendmedizin mit Approbation. Sie bringen mehrjährige Erfahrung im Kinder- und Jugendgesundheitsdienst mit. Ihre EDV-Kenntnisse (MS Office) sind fundiert, und Sie sind bereit, sich im Hessischen Gleichbereinigungsgesetz weiterzubilden. Zudem besitzen Sie Erfahrung in der Teamführung und projektbezogenen Arbeit. Ihre ausgeprägte Führungs-, Planungs- und Organisationsfähigkeit zeichnet Sie aus. Begeistern Sie unser Team mit innovativen Ideen und überwinden Sie gemeinsam Herausforderungen!
Gesundheitsprogramme Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Corporate Benefit Main-Taunus-Kreis Vollzeit weitere Benefits
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Leitender Oberarzt (m/w/d) Labormedizin

Klinikverbund Südwest gGmbHBöblingen

Das Institut für Laboratoriumsmedizin am Klinikum Sindelfingen-Böblingen sucht einen Leitenden Oberarzt (m/w/d). In dieser Rolle vertreten Sie die Chefärztin und sind verantwortlich für die Diagnostik in der Labormedizin, einschließlich Mikrobiologie und Transfusionsmedizin. Ihre Aufgaben umfassen die Sicherstellung der Laborleistungen und die Validierung von Laborergebnissen. Sie fördern die kontinuierliche Entwicklung des Instituts und optimieren standortübergreifende Abläufe. Zudem unterstützen Sie die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter:innen und arbeiten interdisziplinär innerhalb des Klinikverbunds. Voraussetzungen sind ein Facharzt für Laboratoriumsmedizin sowie Erfahrung in Mikrobiologie und Transfusionsmedizin.
Kinderbetreuung Jobticket – ÖPNV Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin / Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (d/w/m) Personalärztlicher Dienst im Arbeitsmedizinischen Zentrum

Charité - Universitätsmedizin BerlinBerlin

Die Charité bietet eine unbefristete Vollzeitstelle als Fachärztin/Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie im Personalärztlichen Dienst des Arbeitsmedizinischen Zentrums. Die Position ist ab sofort verfügbar und richtet sich an engagierte Fachkräfte, die Teil eines kompetenten Teams werden möchten. Das Arbeitsmedizinische Zentrum ist eine zentrale Anlaufstelle für die Gesundheitsfürsorge von ca. 180.000 Beschäftigten in Berlin. Mit einem breiten Spektrum an Dienstleistungen fördert das AMZ die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Bewerbungen sind bis zum 31.05.2026 möglich, und die Entgeltgruppe ist Ä2 (40 Wochenstunden). Nutzen Sie diese Chance, um in einem dynamischen Arbeitsumfeld zu wirken!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chefärztin/Chefarzt (m/w/d) Psychiatrie und Psychotherapie

LWL-Klinikum GüterslohGütersloh

Die Klinik für Suchtmedizin im LWL-Klinikum Gütersloh sucht eine Chefärztin oder einen Chefarzt (m/w/d). Das Klinikum, ein Partner der Universität Bielefeld, bietet eine umfassende Behandlung für Suchtkranke. Mit 439 Betten und spezialisierten Stationen deckt die Klinik für Suchtmedizin alle gängigen Abhängigkeiten ab. Hier stehen Ihnen 60 stationäre Plätze sowie eine Tagesklinik zur Verfügung. Zusätzlich bietet die Suchtambulanz ein spezifisches Angebot für Angehörige und eine Ermächtigung zur Substitution. Bewerben Sie sich jetzt für Teil- oder Vollzeit zum frühestmöglichen Eintrittstermin!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für die operative Telemedizin (OTM)

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.Braunschweig

Für die Position suchen wir einen Facharzt mit abgeschlossener Weiterbildung in der direkten Patientenversorgung, idealerweise in Allgemeinmedizin, Innerer Medizin oder Anästhesiologie. Ihre praktische Erfahrung in der Betreuung älterer und chronisch erkrankter Patienten ist entscheidend. Auch Kenntnisse im Bereitschaftsdienst sowie in der Notfallmedizin sind wünschenswert. Wir bieten eine attraktive Vergütung, 30 Urlaubstage bei einer 5-Tage-Woche und betriebliche Altersvorsorge. Fort- und Weiterbildungen werden gefördert, einschließlich telemedizinischer Aufgaben. Profitieren Sie von einem umfassenden Mitarbeitendenvorteilsprogramm und einer persönlichen Zulage für jedes Kind!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vermögenswirksame Leistungen Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (w/m/d) Orthopädie

MediClin Klinikum SoltauSoltau

Wir suchen einen engagierten Oberarzt (w/m/d) für die Orthopädie, der die Aus- und Weiterbildung unserer Assistenzärzte supervisiert. In dieser Rolle übernehmen Sie fachgebundene Diagnostik und leisten Konsiliardienste für Geriatrie, Neurologie und Psychosomatik. Sie arbeiten in einem interdisziplinären Team mit Orthopäden, Schmerztherapeuten und verschiedenen Therapeuten. Zudem beteiligen Sie sich aktiv an internen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Ideale Bewerber verfügen über Erfahrung in der orthopädischen und unfallchirurgischen Praxis sowie Interesse an rehabilitativen Fragestellungen. Freuen Sie sich darauf, die Entwicklung einer nicht-operativen Abteilung mitzugestalten!
Betriebliche Altersvorsorge Mitarbeiterbeteiligung Erfolgsbeteiligung Urlaubsgeld Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Pro Klinik Holding GmbHNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) ist das größte Schwerpunktkrankenhaus der Region und ein führendes medizinisches Zentrum. Jährlich versorgen unsere rund 2.500 Mitarbeiter mehr als 26.000 Patienten stationär. Wir setzen Maßstäbe in der modernen Gesundheitsversorgung und bieten umfassende Forschung und interne Medizin an. Nutzen Sie unsere Prozessentwicklungen und Aufsichtsfunktionen, um die bestmögliche Patientenversorgung sicherzustellen. Interessieren Sie sich für Karrierechancen? Besuchen Sie Step Stone.de für unsere aktuellen Stellenangebote und finden Sie Ihren Traumjob in der Gesundheitsbranche!
Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Rechtsmedizin wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Rechtsmedizin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Rechtsmedizin wissen müssen

Abschied vom Krimi-Klischee: Wie Rechtsmediziner:innen wirklich arbeiten

Wer bei dem Stichwort Rechtsmedizin sofort an nächtliche Obduktionen und schillernde Fernseh-Pathologen denkt, liegt – wie so oft – spektakulär falsch. Natürlich steckt im Alltag ein Hauch von CSI, nur in einer grauen, leisen Variante, irgendwo zwischen nüchternem Labor, aufgeriebenem Schreibtisch und den ganz realen Begegnungen mit Polizei, Justiz und Angehörigen. Was das bedeutet? Zwischen Präzision und Mitgefühl pendelt sich der Arbeitsalltag ein. Und das ist mitnichten ein trotziges Pflichtprogramm, sondern verlangt nach echtem Interesse an forensischen Details, einer gesunden Frustrationstoleranz und, machen wir uns nichts vor, einer gewissen Resilienz gegenüber den Schattenseiten des Menschseins.


Weg in die Rechtsmedizin: Von der Neugier zur Finesse

Wen die Berufswahl „Rechtsmedizin“ anzieht, der steht erst einmal vor einer dicken Wand: Die Facharztqualifikation setzt ein Medizin-Studium voraus – plus eine meist fünfjährige, von Prüfungen und Praxisphasen durchzogene Weiterbildung in der Rechtsmedizin. Wer den Marathon schafft, landet oft in universitären Instituten, seltener in großen Landeskriminalämtern oder privaten Gutachterbüros. Die Bandbreite an Tätigkeiten ist dabei erstaunlich: Neben den berüchtigten Obduktionen und Leichenschauen sind Todesursachenermittlungen, Verletzungsbegutachtungen, Spurenanalysen, Abstammungsgutachten, aber auch Beratung in aktuellen Fragestellungen (Stichwort Digitalisierung, Gewaltprävention, sogar Sportverletzungen!) gefragt. Kurz: Wer zu kurz springt, verliert. Denn der Alltag ist breit gefächert – und überraschend wenig monochrom.


Geld, Idealismus und Realitäten: Das Gehalt zwischen Anspruch und Alltag

Ein Dauerbrenner, auch unter Insidern: Lohnt sich die Rechtsmedizin finanziell? Sagen wir’s so – der Porsche schmilzt meist rasch zum soliden Kombi. Klar, tarifliche Eingruppierungen im öffentlichen Dienst bieten eine gewisse Sicherheit. Je nach Bundesland, Wohnort und Qualifikation schwanken die Einstiegsgehälter (inklusive Zulagen für Bereitschaftsdienste) meist spürbar. Wer in München, Berlin oder Hamburg arbeitet, wird die Unterschiede zum ländlichen Thüringen schnell am eigenen Konto beobachten. Privatgutachter mit langer Berufserfahrung können ordentlich zulegen, aber der Einstieg ins freie Spiel ist hart umkämpft. Was viele unterschätzen: Der Gehaltsbogen sieht zwar stabil aus, bleibt jedoch knapp unter dem von Chirurg:innen oder Kardiolog:innen. Sicher, reich an Erfahrungen wird man – nur manchmal reicht es eben gerade so für den Sommerurlaub auf der Nordseeinsel und ein gebrauchtes Touringrad.


Reiz und Herausforderung: Was man mitbringen muss (und was lieber zu Hause bleibt)

Jede Berufsberatung leiert dieselben Listen runter: analytisches Denken, Nervenstärke, Teamfähigkeit. Ja – schon klar. Aber: Ehrliche Selbstreflexion fehlt oft. Wer vor Blut zurückschreckt, dauerhaft auf schnelle Anerkennung oder freundlich-normale Arbeitszeiten hofft, wird in der Rechtsmedizin Spuren von Frust erleben. Was braucht es wirklich? Dranbleiben, wenn das nächste Gutachten wieder ein endloses Zahlenspiel ist, Geduld im Umgang mit Polizei, Justiz, Angehörigen. Mehr Mitgefühl als mancher erwarten würde, aber eben ohne dauernd durchzudrehen. Und Humor, wenn’s geht – auch schwarzer, aber möglichst nie auf Kosten anderer. Es ist kein Beruf, in dem man nach zwei Jahren alles gesehen hat; eigentlich wird der Blick mit den Jahren nur komplexer. Was hilft? Sich ein dickes Fell zulegen, aber das Herz nicht ganz abdecken. Und das berühmte Methodenbuch der Forensik – ja, das kann man beim Einzug direkt aufschlagen. Denn Fehler sind im Zweifel fatal.


Marktchancen, Wandel und ein bisschen Ungewissheit

Man muss es nur einmal laut aussprechen: Der Arbeitsmarkt ist – gelinde gesagt – speziell. Rechtsmediziner:innen sind keine Massenware, offene Stellen tauchen regional unterschiedlich und vor allem an universitären Instituten auf. Gerade in städtischen Ballungsräumen locken oft mehr Forschungsmöglichkeiten und Kontakte zu Justiz-Behörden, während peripher gelegene Institute mehr generalistische Aufgaben, aber auch schnellere Verantwortungsübernahme bieten. Spürbar: Demografischer Wandel und technologische Veränderungen schaffen neue Felder – etwa im Bereich digitaler Spuren, DNA-Analysen, oder im Kontext von Extremereignissen (Stichwort Pandemie, Klimakatastrophe). Wer offen für Nischen ist und sich stetig weiterbildet, findet heute durchaus solide Perspektiven – mit einem Haken: Die Zahl der Ausbildungsplätze hält dem gesellschaftlichen Bedarf (noch) nicht ganz Schritt. Es bleibt ein Drahtseilakt zwischen Tradition und Zukunftslust.


Work-Life-Balance… und das Leben neben der Obduktion

Gibt es sie wirklich, diese sagenumwobene Balance? Ehrliche Antwort: Irgendwie ja, aber auf recht eigenwillige Weise. Wochenendarbeit, Rufbereitschaften oder schwierige Fälle lassen sich nicht komplett in den Feierabend schieben. Gerade Berufsanfänger:innen jonglieren noch öfter mit Zeit und Nerven. Dennoch: Viele Institute bieten heute flexible Modelle, Teilzeitoptionen oder sogar Homeoffice (ja, für Gutachten, nicht für die Obduktion!). Wer sich in der Community bewegt, findet überraschend viel Zusammenhalt – ein bisschen wie eine verschworene Gesellschaft, zäh und solidarisch. Die Vereinbarkeit von Familie und Job? Besser als anderes, schlechter als viele BWLer es kennen. Ganz ehrlich – ein gewisses ‚Anderssein‘ bleibt, aber vielleicht ist es genau das, was die Berufssparte ausmacht: Bodenständiger Realitätssinn, gepaart mit dem Wunsch, das letzte Wort nicht dem Zufall zu überlassen.


Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Rechtsmedizin

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Rechtsmedizin

Wen die Berufswahl „Rechtsmedizin“ anzieht, der steht erst einmal vor einer dicken Wand: Die Facharztqualifikation setzt ein Medizin-Studium voraus – plus eine meist fünfjährige, von Prüfungen und Praxisphasen durchzogene Weiterbildung in der Rechtsmedizin. Wer den Marathon schafft, landet oft in universitären Instituten, seltener in großen Landeskriminalämtern oder privaten Gutachterbüros. Die Bandbreite an Tätigkeiten ist dabei erstaunlich: Neben den berüchtigten Obduktionen und Leichenschauen sind Todesursachenermittlungen, Verletzungsbegutachtungen, Spurenanalysen, Abstammungsgutachten, aber auch Beratung in aktuellen Fragestellungen (Stichwort Digitalisierung, Gewaltprävention, sogar Sportverletzungen!) gefragt. Kurz: Wer zu kurz springt, verliert. Denn der Alltag ist breit gefächert – und überraschend wenig monochrom.

Ein Dauerbrenner, auch unter Insidern: Lohnt sich die Rechtsmedizin finanziell? Sagen wir’s so – der Porsche schmilzt meist rasch zum soliden Kombi. Klar, tarifliche Eingruppierungen im öffentlichen Dienst bieten eine gewisse Sicherheit. Je nach Bundesland, Wohnort und Qualifikation schwanken die Einstiegsgehälter (inklusive Zulagen für Bereitschaftsdienste) meist spürbar. Wer in München, Berlin oder Hamburg arbeitet, wird die Unterschiede zum ländlichen Thüringen schnell am eigenen Konto beobachten. Privatgutachter mit langer Berufserfahrung können ordentlich zulegen, aber der Einstieg ins freie Spiel ist hart umkämpft. Was viele unterschätzen: Der Gehaltsbogen sieht zwar stabil aus, bleibt jedoch knapp unter dem von Chirurg:innen oder Kardiolog:innen. Sicher, reich an Erfahrungen wird man – nur manchmal reicht es eben gerade so für den Sommerurlaub auf der Nordseeinsel und ein gebrauchtes Touringrad.

Jede Berufsberatung leiert dieselben Listen runter: analytisches Denken, Nervenstärke, Teamfähigkeit. Ja – schon klar. Aber: Ehrliche Selbstreflexion fehlt oft. Wer vor Blut zurückschreckt, dauerhaft auf schnelle Anerkennung oder freundlich-normale Arbeitszeiten hofft, wird in der Rechtsmedizin Spuren von Frust erleben. Was braucht es wirklich? Dranbleiben, wenn das nächste Gutachten wieder ein endloses Zahlenspiel ist, Geduld im Umgang mit Polizei, Justiz, Angehörigen. Mehr Mitgefühl als mancher erwarten würde, aber eben ohne dauernd durchzudrehen. Und Humor, wenn’s geht – auch schwarzer, aber möglichst nie auf Kosten anderer. Es ist kein Beruf, in dem man nach zwei Jahren alles gesehen hat; eigentlich wird der Blick mit den Jahren nur komplexer. Was hilft? Sich ein dickes Fell zulegen, aber das Herz nicht ganz abdecken. Und das berühmte Methodenbuch der Forensik – ja, das kann man beim Einzug direkt aufschlagen. Denn Fehler sind im Zweifel fatal.

Man muss es nur einmal laut aussprechen: Der Arbeitsmarkt ist – gelinde gesagt – speziell. Rechtsmediziner:innen sind keine Massenware, offene Stellen tauchen regional unterschiedlich und vor allem an universitären Instituten auf. Gerade in städtischen Ballungsräumen locken oft mehr Forschungsmöglichkeiten und Kontakte zu Justiz-Behörden, während peripher gelegene Institute mehr generalistische Aufgaben, aber auch schnellere Verantwortungsübernahme bieten. Spürbar: Demografischer Wandel und technologische Veränderungen schaffen neue Felder – etwa im Bereich digitaler Spuren, DNA-Analysen, oder im Kontext von Extremereignissen (Stichwort Pandemie, Klimakatastrophe). Wer offen für Nischen ist und sich stetig weiterbildet, findet heute durchaus solide Perspektiven – mit einem Haken: Die Zahl der Ausbildungsplätze hält dem gesellschaftlichen Bedarf (noch) nicht ganz Schritt. Es bleibt ein Drahtseilakt zwischen Tradition und Zukunftslust.

Gibt es sie wirklich, diese sagenumwobene Balance? Ehrliche Antwort: Irgendwie ja, aber auf recht eigenwillige Weise. Wochenendarbeit, Rufbereitschaften oder schwierige Fälle lassen sich nicht komplett in den Feierabend schieben. Gerade Berufsanfänger:innen jonglieren noch öfter mit Zeit und Nerven. Dennoch: Viele Institute bieten heute flexible Modelle, Teilzeitoptionen oder sogar Homeoffice (ja, für Gutachten, nicht für die Obduktion!). Wer sich in der Community bewegt, findet überraschend viel Zusammenhalt – ein bisschen wie eine verschworene Gesellschaft, zäh und solidarisch. Die Vereinbarkeit von Familie und Job? Besser als anderes, schlechter als viele BWLer es kennen. Ganz ehrlich – ein gewisses ‚Anderssein‘ bleibt, aber vielleicht ist es genau das, was die Berufssparte ausmacht: Bodenständiger Realitätssinn, gepaart mit dem Wunsch, das letzte Wort nicht dem Zufall zu überlassen.

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