Facharzt/-ärztin - Neuropathologie Jobs

28 aktuelle Facharzt/-ärztin - Neuropathologie Stellenangebote

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Assistenzarzt*ärztin (m/w/d) - Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzMainz

Das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin sucht ab dem 01.08.2026 einen Assistenzarzt (m/w/d) zur Weiterbildung in Laboratoriumsmedizin. Sie profitieren von einem breiten diagnostischen Spektrum, exzellenten Forschungsbedingungen und der Möglichkeit zur Habilitation. Neben einer angemessenen Vergütung gemäß Haustarifvertrag erwarten Sie zahlreiche Mitarbeiterangebote wie Fahrradleasing und ein Deutschland-Jobticket. Ihre Aufgaben umfassen die Mitarbeit in der Labordiagnostik sowie die Teilnahme an Forschungsprojekten. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium der Humanmedizin und eine einjährige Weiterbildung in Innerer Medizin oder Pädiatrie. Wir suchen motivierte, teamfähige Bewerber mit Interesse an der Verbindung von Wissenschaft und Praxis.
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Assistenzarzt*ärztin (m/w/d) gesucht

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzMainz

In der Urologie bieten wir eine vielschichtige medizinische Versorgung für Patient*innen, einschließlich Kinderurologie. Unser Team sucht engagierte Ärzt*innen (m/w/d), die bereit sind, an unserem Bereitschaftsdienst teilzunehmen. Ein starkes Interesse an Weiterbildung sowie klinischer und wissenschaftlicher Arbeit ist von Vorteil. Wir fördern die Mitarbeit in der studentischen Lehre und heißen Berufsanfänger*innen herzlich willkommen. Eine hohe Belastbarkeit und der respektvolle Umgang mit Patient*innen sind unerlässlich. Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse runden Ihr Profil ab und ermöglichen effektive Kommunikation.
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

MVZ der Universitätsmedizin Mainz GmbHBudenheim

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Universitätsmedizin Mainz GmbH bietet umfassende Leistungen in den Fachbereichen Augenheilkunde, Pathologie, Nuklearmedizin und Frauenheilkunde. Wir suchen einen medizinischen Fachangestellten (m/w/d) für die Augenheilkunde, der unser engagiertes Team in Teil- oder Vollzeit unterstützt. Zu den Aufgaben gehören Patientenaufnahme, Terminvergabe und medizinische Untersuchungen. Idealerweise bringen Sie eine abgeschlossene Ausbildung und eine hohe Kommunikationsfähigkeit mit. Wir bieten geregelte Arbeitszeiten, ein wertschätzendes Umfeld und attraktive Vergütung. Bei Interesse kontaktieren Sie Herrn Tobias Bosse unter 06131 / 17-7237 oder per E-Mail.
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Facharzt Pathologie (w/m/d) - NEU!

HELIOS MVZ Pathologie Erfurt GmbHBad Saarow

Wir suchen einen Facharzt für Pathologie (w/m/d) für unser Institut in Bad Saarow. Diese unbefristete Position bietet Ihnen die Möglichkeit, ab sofort in einem kollegialen Umfeld mit innovativen Ansätzen zu arbeiten. Ihre Aufgaben umfassen die selbstständige Befundung von histologischen und zytologischen Präparaten sowie die interdisziplinäre Präsentation von Fällen. Zusätzlich werden Sie die fachliche Vertretung der Pathologie bei klinischen Konferenzen übernehmen. Bei Helios garantieren wir eine hervorragende Patientenversorgung und schätzen Ihre Kompetenzen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in der Pathologie!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Homeoffice Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit HELIOS MVZ Pathologie Erfurt GmbH Einkaufsrabatte Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzarzt*ärztin (m/w/d) - Mainz

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzMainz

Das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin sucht ab dem 01.08.2026 eine*n Assistenzarzt*ärztin (m/w/d) für eine befristete Stelle. Hier erwartet Sie eine umfassende Weiterbildung in der Laboratoriumsmedizin, einschließlich Klinischer Chemie und molekularer Diagnostik. Nutzen Sie die Vorteile eines exzellenten Forschungsumfelds sowie Möglichkeiten zur Habilitation. Zudem bieten wir eine attraktive Vergütung nach Haustarifvertrag und zusätzliche Sozialleistungen. Sie arbeiten aktiv in der Labordiagnostik und unterstützen bei wissenschaftlichen Projekten. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie eine einjährige Weiterbildung in Innerer Medizin oder Pädiatrie.
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Assistenzarzt*ärztin (m/w/d)

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzWiesbaden

Das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin bietet ab dem 01.08.2026 eine befristete Stelle als Assistenzarzt*ärztin (m/w/d). Hier erwarten Sie eine umfassende Weiterbildung in Laboratoriumsmedizin, die Klinische Chemie und molekulare Diagnostik umfasst. Sie profitieren von einem exzellenten Forschungsumfeld mit Möglichkeiten zur Habilitation. Neben einer attraktiven Vergütung nach Haustarifvertrag bieten wir zahlreiche Mitarbeiter-Angebote wie das Deutschland-Jobticket. Ihre Aufgaben beinhalten die Mitarbeit in der Labordiagnostik und die Teilnahme an wissenschaftlichen Projekten. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Medizinstudium sowie ein starkes Interesse an der Laboratoriumsmedizin.
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Assistenzarzt*ärztin (m/w/d)

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzBudenheim

Das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin sucht ab dem 01.08.2026 eine*n Assistenzarzt*ärztin (m/w/d). Wir bieten eine umfassende Weiterbildung in Laboratoriumsmedizin mit einem breiten Spektrum, von Klinischer Chemie bis molekularer Diagnostik. In einem exzellenten Forschungsumfeld ermöglichen wir Ihnen die wissenschaftliche Profilbildung und Habilitation. Die Vergütung erfolgt gemäß Haustarifvertrag mit zusätzlichen Sozialleistungen und Mitarbeiter-Angeboten wie Jobticket und Fahrradleasing. Sie sollten ein abgeschlossenes Medizinstudium, Deutsche Approbation und ideale Weiterbildung in Innerer Medizin oder Pädiatrie mitbringen. Bewerben Sie sich und gestalten Sie die Zukunft der Laboratoriumsmedizin mit uns!
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Wir suchen: Assistenzarzt*ärztin (m/w/d)

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzMainz

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sucht ab sofort einen Assistenzarzt (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Bieten Sie Ihre Expertise in einer interdisziplinären Umgebung, die herausfordernde Aufgaben und die Möglichkeit zur Promotion umfasst. Unsere Mitarbeiter profitieren von attraktiven Vergütungen, Altersvorsorge und zahlreichen zusätzlichen Angeboten wie dem Deutschland-Jobticket und Fahrradleasing. Im Fokus Ihrer Tätigkeit stehen psychotherapeutische Behandlungen, medizinische Diagnosen und die Teilnahme an Forschung. Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit mit Approbation und Teamgeist. Bei Fragen steht Ihnen Frau Dr. als Ansprechpartnerin zur Verfügung – werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
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Assistenzarzt*ärztin (m/w/d)

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzIngelheim Rhein

Das Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin sucht ab dem 01.08.2026 einen Assistenzarzt (m/w/d) zur Weiterbildung im Bereich Laboratoriumsmedizin. Hier erwartet Sie ein breites diagnostisches Spektrum von Klinischer Chemie bis molekularer Diagnostik. Genießen Sie ein exzellentes Forschungsumfeld sowie die Möglichkeit zur Habilitation. Die Vergütung erfolgt gemäß Haustarifvertrag, inklusive attraktiver Sozialleistungen. Ihre Aufgaben umfassen die Labordiagnostik und Mitwirkung an wissenschaftlichen Projekten. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Medizinstudium und eine einjährige Weiterbildung in Innerer Medizin oder Pädiatrie.
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d)

MVZ der Universitätsmedizin Mainz GmbHIngelheim Rhein

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Universitätsmedizin Mainz GmbH sucht aktuell einen medizinischen Fachangestellten (m/w/d) für die Augenheilkunde in Teil- oder Vollzeit. Wir bieten eine ganzheitliche medizinische Versorgung durch interdisziplinäre Zusammenarbeit in den Fachbereichen Pathologie, Nuklearmedizin und Frauenheilkunde. Ihre Aufgaben umfassen die Patientenaufnahme, Terminvergabe und Durchführung medizinischer Untersuchungen. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung und Freude am Umgang mit Menschen. Bei uns profitieren Sie von geregelten Arbeitszeiten und einer attraktiven Vergütung. Interessierte kontaktieren bitte Herrn Tobias Bosse unter 06131 / 17-7237 oder per E-Mail.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neuropathologie wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Neuropathologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neuropathologie wissen müssen

Zwischen Mikroskop und Gesellschaft: Der Einstieg in die Neuropathologie

Wer sich heute – bewusst oder aus dem vielzitierten Bauchgefühl heraus – für die Facharztweiterbildung in Neuropathologie entscheidet, braucht ein gutes Maß Neugier, Geduld und ausdauerndes Sitzfleisch. Sitzen? Ja. Denn im Gegensatz zur oftmals dramatisch dargestellten Welt der Notaufnahmen ist das Arbeitsfeld der Neuropatholog:innen geprägt von konzentriertem Sezieren, langen Tagen am Mikroskop, Nachforschen im Gewebe, einem stillen Hinsehen, das wohl eher mit dem „leisen Suchen“ verwandt ist als mit dem großen Auftritt. Klingt trocken? Nicht unbedingt. Denn die Wächter:innen des Gehirns arbeiten an der Grenze zwischen Leben und Sterben, untersuchen, was in den grauen Zellen vor sich geht, wenn Krankheiten wie Alzheimer, MS oder seltene Tumoren zuschlagen. Eine Nische, mag man denken – aber eine Nische mit Tiefe und, ehrlich gesagt, einer faszinierenden Sprengkraft für Medizin, Technik und Gesellschaft gleichermaßen.


Fachliche Fundamente: Qualifikationen, die zählen – und solche, die überraschen

Von außen wirkt der Weg zur Fachärztin oder zum Facharzt für Neuropathologie fast barock verschachtelt: klassisches Medizinstudium, anschließend die Pflichtkür der Weiterbildung – typischerweise fünf Jahre unter Aufsicht erfahrener Mentor:innen in Universitätskliniken oder spezialisierten Einrichtungen. Klar, das ist nichts für Menschen mit Abneigung gegen standardisierte Prüfungen oder verschachtelte Hierarchien. Doch hier lauert schon die erste überraschende Wendung: Neben der harten Diagnostik braucht es eine Portion Kommunikationskunst, fast wie im Theater. Berichte über seltene Tumoren, Gutachten für Gerichte, klärende Gespräche mit Kolleg:innen aus der Neurochirurgie oder Neurologie – wer meint, als Neuropatholog:in hätte man den lieben langen Tag nur Gewebeproben und Histo-Färbemethoden zu bestaunen, irrt gewaltig. Manchmal gleicht der Beruf einem Übersetzungskunststück: aus Zellbildern werden klinische Entscheidungen. Der direkte Patient:innen-Kontakt ist selten, das stimmt, aber die Verantwortung für Diagnosen ist abgründig groß. Da trennt sich die Spreu vom Weizen: Detailversessenheit ist Voraussetzung, Teamgeist ebenfalls, doch oft unterschätzt – ein gutes Riechorgan für ungewöhnliche Krankheitsbilder.


Gehalt: Zwischen Anspruch und Realität – Fakten mit Kanten

Jetzt zum „großen Thema“, das alle irgendwann umtreibt – und warum auch nicht? Das Gehalt von Neuropatholog:innen ist, wie so oft in der Medizin, eine Frage des Standorts, der Trägerschaft und (ehrlich gesagt) auch der Verhandlungskunst. Einstieg nach der Facharztreife? Realistisch liegt das Monatsgehalt häufig zwischen 5.500 € und 7.500 € brutto. In kommunalen Kliniken und universitären Einrichtungen gelten tarifliche Regelungen, die ein Stück weit Sicherheit, allerdings auch eine zähe Gliederung nach Jahren und Dienstjahren bieten. Die Privatwirtschaft (Stichwort Laborunternehmen oder pharmazeutische Diagnostikfirmen) lockt manchmal mit Aufschlägen, aber der Sprung in diese Sphären ist alles andere als garantiert – und nicht jedem liegt die kommerzielle Rhetorik. Was viele außerdem unterschätzen: Regionale Unterschiede sind enorm. In Großstädten mit universitärem Schwerpunkt gibt es mehr Auswahl – und teils stärkeren Konkurrenzdruck –, während periphere Regionen zwar „sicher“ zahlen, aber beruflich weniger Entfaltung bieten. Und wer glaubt, nach ein paar Jahren winke das große Geld: Möglich, aber selten ohne Leitungsfunktion oder akademische Zusatztitel. Kurzum: Solide Bezahlung, aber keine Lizenz zum sorgenlosen Luxus.


Arbeitsmarkt, Karriere und die Sache mit den offenen Türen

Bleiben wir realistisch: Neuropathologie, so randständig sie im Medizinsystem manchmal wirkt, ist ein Beruf mit stabiler Nachfrage, allerdings ohne allzu große Zuwachsraten. Der Fachkräftemangel, von dem in der Pflege, aber auch bei anderen ärztlichen Disziplinen viel gesprochen wird, macht um das kleine Feld der Neuropathologie keinen vollständigen Bogen. Ein Grund dafür: Das Fach braucht Menschen, die sich über Jahre spezialisieren und dranbleiben – Wechselwilligkeit ist, ehrlich gesagt, eher selten, aber in den letzten Jahren hat es durchaus Veränderungen gegeben. Junge Kolleg:innen, die den Wechsel von der Neurologie oder Pathologie wagen, finden oft rasch Einstiegsmöglichkeiten, vorausgesetzt, sie bringen Lernbereitschaft (und nicht zuletzt eine gewisse Demut gegenüber den Eigenheiten des Faches) mit. Wer sich für den akademischen Weg entscheidet, kann – mit viel Geduld – habilitieren oder sich in die Forschung stürzen, etwa rund um moderne Biomarker, KI-gestützte Bildanalysen und personalisierte Krebstherapien. Der klassische Arbeitsmarkt? Stabil, aber engmaschig. Flexibilität und Mobilität erhöhen die Chancen – manchmal hilft es, den Sprung in eine andere Stadt, zu wagen, auch wenn das Pendeln anstrengend bleibt.


Technischer Wandel, Digitalisierung – und die Schattenseiten des Fortschritts

Wer heute seine ersten Schritte in der Neuropathologie wagt, darf eines nicht unterschätzen: Die Jobbeschreibung verändert sich. Digitale Pathologie, virtuelle Mikroskope, KI-basierte Diagnostikalgorithmen – all das klingt im Bewerbungsgespräch erst mal nach Spielerei, ist aber längst Alltag. Vertrautheit mit Bilddatenbanken, die Bereitschaft zur Einordnung von Big Data, ja sogar Fähigkeiten im Umgang mit Software-Tools (von der Statistik bis zur automatisierten Befundgenerierung) sind für die Berufszukunft oft wichtiger als das „klassische“ Mikroskopieren. Die Warnung sei aber gestattet: Die Digitalisierung bringt Vorteile – aber auch neue Unsicherheiten, etwa bei Datenschutz, Fehlerquellen und ethischen Graubereichen. Manchmal fragt man sich – mit einem Augenzwinkern – was wohl aus den guten alten Präparierkursen wird, wenn Algorithmen plötzlich Muster schneller erkennen als das menschliche Auge. Vielleicht pessimistisch, vielleicht visionär. Sicher ist: Wer sich für lernende Systeme und Innovation öffnet, bleibt konkurrenzfähig. Aber ein wenig kritischer Widerstand, das habe ich selbst erfahren, tut dem Fach in Zeiten des Hypes erstaunlich gut.


Work-Life-Balance, Sinnsuche und die Entscheidungen zwischen den Zeilen

Last but not least: Die Frage nach dem eigenen Leben. Neuropatholog:innen haben verglichen mit Akutmediziner:innen meist besser planbare Arbeitszeiten, selten Nachtdienste, wenig am Wochenende – klingt attraktiv, vor allem für Menschen, die Vereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben schätzen. Aber, und das wird gern übersehen: Die seelische Belastung, wenn Befunde über todbringende Diagnosen geschrieben werden, die Verantwortung im Gutachtenwesen, der Rückzug aus der unmittelbaren Patient:innen-Interaktion – all das kann auf Dauer fordern. Hier hilft ein ehrlicher Austausch im Team, manchmal der „Zufluchtsort“ eines privaten Hobbys, und nicht zuletzt das Gespür, wann Abschalten nötig ist. Wer also bereit ist, Verantwortung zu tragen, mit Spürsinn und analytischer Ruhe stirile Räume zum Leben zu erwecken, der findet in der Neuropathologie einen Beruf, der stilles Glück schenkt – aber eben auch kein Allheilmittel gegen Frust oder Überlastung ist. Vielleicht nicht der lauteste, aber einer der facettenreichsten Wege innerhalb der Medizin. Und Hand aufs Herz: Am Ende entscheiden manchmal nicht die großen Diagnosen, sondern die kleinen Momente, die das Fach besonders machen – etwa das Verstehen eines seltenen Krankheitsbildes, das niemand anderes kann. Oder einfach der Gedanke, dass man auch jenseits des Rampenlichts einen Unterschied macht.


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