Facharzt/-ärztin - Neurologie Jobs

684 aktuelle Facharzt/-ärztin - Neurologie Stellenangebote

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Facharzt (m/w/d) für die Neurologie

Hospitalvereinigung der Cellitinnen GmbHKöln

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Neurologie in Voll- oder Teilzeit, um unser engagiertes Team im MVZ der Cellitinnen zu verstärken. Unsere Facharztpraxen bieten moderne diagnostische Möglichkeiten, inklusive MRT 1,5 Tesla und voll digitalisierte Röntgeneinheiten. In dieser Position übernehmen Sie die medizinische Versorgung neurologischer Patienten, inklusive Diagnostik, Therapie und Dokumentation. Eine abgeschlossene Weiterbildung zum Facharzt für Neurologie sowie Erfahrung im ambulanten Sektor sind wünschenswert. Sie profitieren von einem kollegialen Arbeitsklima und geregelten Arbeitszeiten. Bringen Sie Ihre Teamfähigkeit und Ihre Motivation ein, um unsere Einrichtung gemeinsam weiterzuentwickeln!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Hospitalvereinigung der Cellitinnen GmbH Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d) - bis zu 14.000 €/ Monat + Zuschläge

Pacura doc GmbHEssen, Dresden, Nürnberg, Hannover, Wuppertal, Bielefeld, Bonn, Mannheim, Karlsruhe, Münster, Ulm

Werden Sie Facharzt für Neurologie (m/w/d) in Essen, Dresden oder Ulm! Bei uns führen Sie diagnostische Verfahren wie EEG, EMG und MRT durch und erstellen individuelle Behandlungspläne. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, stationäre Patienten zu betreuen, einschließlich neurologischer Intensivmedizin. Sie bringen eine deutsche Approbation oder gleichwertige Anerkennung sowie Flexibilität mit. Wählen Sie zwischen Honorareinsätzen oder einer Festanstellung in Voll- oder Teilzeit. Genießen Sie eine optimale Work-Life-Balance mit flexiblen Dienstzeiten und bis zu 30 Tagen Urlaub im Jahr. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere!
Festanstellung Work-Life-Balance Firmenwagen Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) - Psychiatrie oder Neurologie

TUM Klinikum Rechts der IsarMünchen

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Facharzt (m/w/d) für Psychiatrie oder Neurologie? In der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie erwartet Sie eine befristete Anstellung von 24 Monaten, in Voll- oder Teilzeit. Ihr Schwerpunkt liegt an der Schnittstelle zur Neuropsychiatrie, wo Sie psychiatrische Konsilien in allen Abteilungen durchführen. Sie sorgen für eine optimale interdisziplinäre Versorgung und diagnostizieren organische psychische Störungen. Wir erwarten eine fundierte Ausbildung sowie ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten. Zusätzlich bieten wir Vorteile wie den EGYM-Wellpass und zahlreiche Rabatte, um Ihre Work-Life-Balance zu unterstützen.
Corporate Benefit TUM Klinikum Rechts der Isar Einkaufsrabatte Kantine Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d) - bis zu 14.000 €/Monat + Zuschläge

Pacura doc GmbHAugsburg, Wiesbaden, Chemnitz, Magdeburg, Freiburg Breisgau, Halle Saale, Erfurt, Regensburg

Suchen Sie eine neue Herausforderung als Facharzt für Neurologie (m/w/d)? Wir bieten spannende вакансии in Augsburg, Wiesbaden, Freiburg, Halle, Erfurt und Regensburg. In Ihrer Rolle übernehmen Sie alle ärztlichen Tätigkeiten des Fachgebiets, unterstützt durch ein flexibles Arbeitsmodell. Profitieren Sie von einem attraktiven Gehalt von bis zu 14.000 Euro monatlich, zzgl. Zuschläge. Wir setzen auf interdisziplinäre Zusammenarbeit, Empathie und starke Kommunikationsfähigkeiten. Bewerben Sie sich jetzt für abwechslungsreiche Einsätze in renommierten medizinischen Einrichtungen und gestalten Sie Ihre Karriere aktiv mit!
Festanstellung Work-Life-Balance Firmenwagen Fahrtkosten-Zuschuss Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin / Facharzt für Neurologie (m/w/d)

NERVAL Facharztpraxis für Neurologie und PsychiatrieWesel

Wir suchen einen Facharzt oder eine Fachärztin für Neurologie in unserer modernen Praxis in Wesel. Genießen Sie ambulante Tätigkeit ohne Nachtschichten und mit geregelten Arbeitszeiten. Egal ob Sie neu im Beruf sind oder bereits Erfahrung mitbringen, bei uns erwartet Sie ein interessantes Spektrum in Neurologie, Psychiatrie und Nervenheilkunde. Werden Sie Teil eines kollegialen Teams, das Autonomie und Wertschätzung bietet. Ihre Aufgaben umfassen die eigenständige Durchführung neurologischer Sprechstunden sowie Diagnostik und Therapie. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre ärztliche Laufbahn in einem unterstützenden Umfeld!
Gutes Betriebsklima Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d) für medizinische Gutachten

Institut für VersicherungsmedizinFrankfurt Main

Suchen Sie eine anspruchsvolle Position als Facharzt für Neurologie (m/w/d)? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, selbstständig und eigenverantwortlich zu arbeiten. Mit Geduld und Einfühlungsvermögen betreuen Sie unsere Probanden und stellen komplexe medizinische Sachverhalte verständlich dar. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeitmodellen sowie einer attraktiven Vergütung. Zudem legen wir großen Wert auf Ihre Weiterbildung, etwa zur/zum medizinischen Sachverständigen. Werden Sie Teil einer renommierten Institution im Bereich Sozial- und Versicherungsmedizin in Deutschland.
Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Neurologie (m/w/d)

Rehaklinik Enns GmbHEnns

Gestalten Sie die Zukunft der Neurologie in der Rehaklinik Enns, im Herzen der ältesten Stadt Österreichs. Werden Sie Teil eines engagierten, multiprofessionellen Teams, das Menschen mit neurologischen und pneumologischen Erkrankungen erstklassige Betreuung bietet.
Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin:arzt (m/w/d) - Neurologie, Innere Medizin, Psychiatrie oder Orthopädie am Medizinischen Zentrum für Erwachsene mit schwerer Behinderung (MZEB)

Evangelisches Krankenhaus OldenburgOldenburg

Unser kompetentes Team aus Expert:innen in Neurologie, Innerer Medizin und Psychiatrie bietet eine umfassende, ganzheitliche Patientenversorgung. In unseren fünf modernen Behandlungsräumen verwenden wir fortgeschrittene Medizintechnik, wie FEES und EEG. Wir arbeiten eng mit Institutionen wie der Uni Oldenburg und dem SPZ zusammen, um optimale Behandlungsansätze zu gewährleisten. Unsere Fachärzte besitzen Anerkennungen in verschiedenen Bereichen und haben umfassende Erfahrungen in der Intensivmedizin und Psychopharmakotherapie. Wir fördern Teamarbeit und geben Ihnen die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, inklusive einem Tag Homeoffice pro Woche. Außerdem bieten wir eine strukturierte Einarbeitung sowie Weiterbildungsmöglichkeiten in Neurologie.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Corporate Benefit Evangelisches Krankenhaus Oldenburg Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt als Gutachter (w/m/d) mit Schwerpunkt Neurologie, Anästhesie, Innere Medizin oder Chirurgie

Medizinischer Dienst Hessen (MD Hessen)Gießen

Nutzen Sie die Gelegenheit zur Veränderung im Gesundheitswesen! Für unseren Geschäftsbereich Krankenhaus in Gießen suchen wir einen Facharzt als Gutachter (w/m/d) mit Schwerpunkt Neurologie, Anästhesie, Innere Medizin oder Chirurgie. Ihr Engagement unterstützt ein motiviertes Team, das aktiv an der Verbesserung der Patientenversorgung arbeitet. Als Gutachter sind Sie verantwortlich für die Begutachtung von Versicherten, die Prüfung von Verweildauern und die Beratung der Kassen. Idealerweise bringen Sie Erfahrungen in Sozialmedizin und Medizin Controlling mit. Werden Sie Teil eines sozialen Gesundheitswesens und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft mit uns.
Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neurologie wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Neurologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Neurologie wissen müssen

Die Faszination und Zerrissenheit des Berufs „Fachärztin/Facharzt für Neurologie“

Es gibt Karrierewege in der Medizin, die erzählen sich fast von selbst. Und dann gibt es die Neurologie. Eine Disziplin zwischen Kunst und Wissenschaft, zwischen feinen Nuancen und derben Einbrüchen des Schicksals. Wer sich fragt, ob dieser Berufsbereich das eigene Zuhause werden könnte – sei es als Berufsanfänger:in, als umtriebige Wechselkraft oder Quereinsteiger:in mit fragender Närrischkeit – landet unweigerlich in einer Art Labyrinth aus Möglichkeiten, Zumutungen und, ja: auch ehrlichem Staunen. Anders formuliert: Man kommt immer ganz anders heraus, als man hineingegangen ist.


Der Tagesablauf: Vom Vorlesungsskript zur improvisierten Krisenintervention

Gäbe es ein Drehbuch für einen typischen Tag als Neurologin oder Neurologe: Am Ende wäre es, je nach Schauplatz, irgendwo zwischen feinsäuberlicher Kaffeeroutine und improvisierter Krisenintervention angesiedelt. Station, Ambulanz, Notaufnahme – die Rollen wechseln, das Setting erst recht. Mancher Morgen startet akribisch – Durchsicht des Patientenplans, kurze Lagebesprechung mit dem Team, dann ab ans Bett oder, nach etwas Routine, ins EEG-Labor, die Augen stets offen für das Unerwartete.

Und dazwischen die Fälle, die den Unterschied machen zwischen Routine und Rätsel: Eine unklare Bewusstseinsstörung – Schlaganfall? Entzündung? Psychogenes Problem? Man lernt schnell, dass das Gehirn ein politischer Akteur im eigenen Körper ist, Überraschungen inklusive. Muskelzittern, Sprachstörungen, epileptische Anfälle, Multiple Sklerose – das Spektrum der Aufgaben ist nicht nur breit, es fordert das gesamte Repertoire. Wer meint, den eigenen Arbeitstag steuern zu können, erlebt spätestens auf der Stroke Unit (der Spezialstation für Schlaganfall) sein Waterloo. Und ehrlich: Das hat sogar eine gewisse Schönheit – wenn man das aushält.


Was zählt wirklich: Fachwissen, Fingerspitzengefühl und eine Portion Humor

Fachliche Qualifikation, klar. Kein Weg vorbei am mühsam errungenen Facharzttitel, kein Trick gegen die Jahre zwischen Staatsexamen, Assistenzärzt:innenzeit, nervenden Nachtdiensten und Prüfungsstress. Wer hier antritt, muss Ausdauer beweisen. Und doch – das allein reicht nicht. Was im Alltag den Unterschied macht: Wache Sinne, ein scharfer Blick für Details, das Niveau einer Sachverständigen, aber eben gepaart mit Empathie und, ja, dem selteneren Talent, zwischen den Zeilen zu lesen.

Wie oft sitzen Patient:innen im Sprechzimmer mit Beschwerden, die im Lehrbuch sauber strukturiert erscheinen, im echten Leben aber wimmeln wie Mäuse hinter der Wand. Sprechende Blicke, vorsichtige Nachfragen, das bewusste Aushalten von Unsicherheiten machen oft mehr aus als das sauber abgehakte neurologische Untersuchungsprotokoll. Und dann – denn das ist nicht zu unterschätzen – hilft manchmal auch ein trockener Witz in der passend unpassenden Situation, das Unbehagen zu mildern. Ich habe gelernt: Wer das eigene Scheitern akzeptieren kann, lebt länger in diesem Beruf.


Geld, Prestige und gelebte Realität – ein Kassensturz mit blinden Flecken

Jetzt mal Tacheles: Wer als Neurologin oder Neurologe einsteigt, fliegt nicht sofort mit der Yacht nach Sylt. Die Gehaltsentwicklung startet solide – je nach Haus, Region und Tarifvertrag irgendwo bei 5.000 € bis 6.000 € brutto als Berufsanfänger, mit Nachtdiensten inklusive, versteht sich. Wer sich hocharbeitet, kann auf 8.000 € bis 13.000 € und mehr kommen – aber die gläserne Decke ist spürbar, vor allem, wenn man in einer Klinikstrukturlandschaft arbeitet, die sich mit Sparmaßnahmen über Wasser hält.

In der eigenen Praxis winkt langfristig mehr Verdienstspielraum, winken aber auch andere Risiken: kein regelmäßiger Feierabend, Bürokratie-Tsunami, personalpolitische Problemchen, Abhängigkeit vom regionalen Patientenaufkommen. Großstadt, ländliches Niemandsland – der Differenzfaktor macht einen spürbaren Unterschied. In München oder Hamburg überlegst du, ob du eher für die Miete oder das Fachbuch zur Migräneforschung arbeitest; in der Oberpfalz könnte es dagegen passieren, dass du als drittwichtigste Person nach dem Bürgermeister und dem Bäckereibesitzer giltst – minus Feierabendkneipe. Ich spitze zu, natürlich, aber: Wer ehrlich kalkuliert, kommt zu dem Schluss, dass Reichwerden woanders leichter ist, Reputation als Währung aber sehr wohl zählt.


Markt, Macht, Möglichkeiten – wo landet man im neurologischen Arbeitskosmos?

Der Arbeitsmarkt für Neurolog:innen? Momentan abenteuerlich offen. Der weiter grassierende Fachkräftemangel spült Bewerbungsmöglichkeiten nach oben, die noch vor Jahren als Ausnahme galten. Gerade in ländlichen Regionen winkt ein Blumenstrauß von Angeboten – allerdings muss man bereit sein, Umzüge, lokale Eigenheiten und kleinere Abstriche beim kulturellen Angebot in Kauf zu nehmen. Die Großstädte sind gefragter, aber eben auch voller Konkurrenz auf Augenhöhe, teils mit beeindruckend ambitionierten Kolleg:innen, die bereits die Zusatzqualifikation in Schlafmedizin nebenbei absolvieren.

Dazu kommt ein wachsender Bedarf in Bereichen, die früher stiefmütterlich behandelt wurden – etwa neurodegenerative Erkrankungen dank der alternden Bevölkerung oder explodierende Zahlen bei psychischer Komorbidität. Der Trend zur Spezialisierung ist unübersehbar; wer einen eigenen Akzent setzen will, muss heute Lust auf lebenslanges Lernen haben, inklusive permanenter Anpassung an neue Leitlinien, medizintechnische Neuerungen und – nicht zu vergessen – die ständige Dokumentationsspirale. Digitalisierung? Sie winkt aus der Ferne, hat aber noch längst nicht all ihre Versprechen eingelöst. Der Versuch, zwischen Videokonsultation, KI-Diagnostik und realem Patientenkontakt zu balancieren, wirkt teils wie ein Jonglierakt – mal elegant, mal verkrampft.


Zwischen Idealismus und Erschöpfung: Wo bleibt die Work-Life-Balance?

Die Legende vom täglichen Feierabend um 17 Uhr mit Yoga und frischem Bananenbrot? Bleibt meistens eine Fiktion. Bereitschaftsdienste, Überstunden, spontane Krisenfälle – viel Routine lässt der Alltag selten zu. Gerade Berufseinsteiger:innen, aber auch erfahrene Neurolog:innen, schwanken zwischen dem Impuls, alles zu geben (Teamstütze sein, Patient:innen begleiten, Forschung nicht vergessen!), und dem Wissen, dass Selbstausbeutung kein Geschäftsmodell ist.

Was viele unterschätzen: Die emotionale Wucht des Berufs. Ob plötzlich eintretende irreversible Schäden, schwere Diagnosen bei jungen Menschen oder die zermürbende Unklarheit langwieriger Verläufe – all das zieht mehr Kraft als jede Fachzeitschrift verspricht. Wer hier bestehen will, braucht ein tragfähiges Netz: Supervision, kollegialen Austausch, eine Prise Gleichmut, aber auch die Fähigkeit, Grenzen zu setzen. Flexiblere Arbeitszeitmodelle werden wichtiger – aber in Teilen ist das noch Zukunftsmusik.


Karrierewege, Perspektiven und die Dünnhäutigkeit der Zukunft

Letztlich bleibt Neurologie einer dieser Berufe mit hoher Fallhöhe: faszinierend, fordernd, manchmal ungerecht. Wer sich einarbeitet, findet ein Berufsfeld, in dem man tatsächlich etwas bewegen kann – nicht im Hollywood-Sinne, sondern im echten, kleinen Maßstab. Was bleibt, sind die Fragen: Wo will ich arbeiten? Klinik, Praxis, Forschung, Ausland? Will ich Marathonläufer:in oder einfach Alltagsüberlebende:r sein?

Mein Eindruck: Es lohnt sich, beim Blick auf Karriereoptionen die eigene Dünnhäutigkeit zuzulassen, sich nicht erzählen zu lassen, dass nur Spitzenforschung zählt oder die Privatpraxis das Maß der Dinge ist. Der Bedarf an klugen, zugewandten Neurolog:innen, die auch Irritationen aushalten, wächst – und mit ihm die Chance, einen echten Unterschied zu machen. Ja, manchmal ringt man mit der eigenen Rolle. Aber einen Beruf, der Nerven zeigt – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn –, findet man nicht an jeder Ecke.


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