Facharzt/-ärztin - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Jobs

27 aktuelle Facharzt/-ärztin - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Facharzt (m/w/d) für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie - MKG-Chirurg (m/w/d) - NEU!

Medi+ MVZ GmbHMainz

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie mit Erfahrung in Bereichen wie Dermatochirurgie, Implantologie und Ästhetik. Sie übernehmen Verantwortung in einer interdisziplinären Praxisklinik und profitieren von planbaren Arbeitszeiten ohne Klinikstress. Modernste Ausstattung, einschließlich DVT und digitaler 3D-Planung, steht Ihnen zur Verfügung. Unser Team ist kommunikativ und teamorientiert, und sehr gute Deutschkenntnisse sind Voraussetzung. Es bieten sich exzellente Möglichkeiten zur Schwerpunktentwicklung, und eine langfristige Partnerschaft ist möglich. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines wertschätzenden, qualitätsorientierten Teams!
Gutes Betriebsklima Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt Mund-, Kiefer- und plastische Gesichtschirurgie (m/w/d)

GFO Kliniken Mettmann-SüdHilden

Die Abteilung für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der GFO Kliniken Mettmann Süd unter PD Dr. Markus Martini bietet umfassende Behandlungsmöglichkeiten. Unsere hochmoderne Ausstattung ermöglicht eine präzise Diagnostik und Therapie. Wir sind spezialisiert auf kieferorthopädische Chirurgie sowie die Behandlung von angeborenen Fehlbildungen des Gesichts und Schädels. Zudem behandeln wir gut- und bösartige Tumore, Erkrankungen der Speicheldrüsen und Kiefergelenkprobleme. Ein besonderer Fokus liegt auf der Wiederherstellungschirurgie für Unfallopfer und fortschrittlichen Implantologie-Techniken. Vertrauen Sie auf unsere Expertise für zahnärztlich chirurgische Behandlungen und verbessern Sie Ihre Lebensqualität.
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Diplomierte/r Gesundheits- und KrankenpflegerIn für den OP-Bereich OPKO1 mit Schwerpunkt Augen, HNO sowie Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Bringen Sie Ihre IT-Kenntnisse und Kommunikationsstärke in der Patientenversorgung ein! Wir suchen engagierte Teamplayer mit sozialer Kompetenz, die bereit sind, sich weiterzuentwickeln und auch bereit für Nacht- und Wochenenddienste sind.
Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachfrau / Pflegefachmann - Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie gesucht

Universitätsklinikum Frankfurt

Wir suchen eine engagierte Pflegefachfrau oder einen Pflegefachmann für die Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie. Diese unbefristete Position ist ab sofort verfügbar (Ausschreibungsnummer: 068-2025). Sie erweitern unser multiprofessionelles Team und betreuen Patienten in der Grund- und Behandlungspflege. Ihr Arbeitsbereich umfasst die prä- und post-operative Pflege sowie die Unterstützung bei konservativen und tumorbezogenen Behandlungen. Profitieren Sie von einem dynamischen Arbeitsumfeld am Universitätsklinikum Frankfurt. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unserer innovativen Einrichtung zu werden und helfen Sie, die Lebensqualität unserer Patienten zu verbessern.
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Stationssekretär (m/w/d) - Mund-, Kiefer- undGesichtschirurgie

TUM Klinikum Rechts der IsarMünchen

Werden Sie Stationssekretär (m/w/d) in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und unterstützen Sie uns in Voll- oder Teilzeit! In dieser befristeten Position sind Sie verantwortlich für das Aktenmanagement in der Station und Ambulanz, inklusive der Kommunikation mit Patient*innen und Mitarbeitenden. Ihre Aufgaben umfassen auch die Vorbereitung der DRG- und Privatabrechnung sowie das Versenden von stationären Arztbriefen. Ein enger Austausch mit der Kodierfachkraft ist ebenfalls Teil Ihres Aufgabengebiets. Voraussetzungen sind eine Ausbildung im Gesundheitswesen und Erfahrungen im Krankenhausbetrieb. Bringen Sie zudem umfassende MS Office-Kenntnisse und medizinisches Fachwissen mit!
Corporate Benefit TUM Klinikum Rechts der Isar Einkaufsrabatte Kantine Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachfrau / Pflegefachmann - Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie gesucht

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt

Suchen Sie eine neue Herausforderung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann? Unsere Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie sucht engagierte Bewerber jeden Geschlechts in Vollzeit. Sie unterstützen unser multiprofessionelles Team und betreuen Patientinnen und Patienten vor und nach operativen Eingriffen sowie bei konservativen und tumorbezogenen Behandlungen. Profitieren Sie von einem unbefristeten Arbeitsverhältnis und einem dynamischen Arbeitsumfeld. Treffen Sie die beste Entscheidung für Ihre berufliche Zukunft in der Universitätsmedizin Frankfurt. Bewerben Sie sich noch heute und werden Sie Teil unseres erfolgreichen Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Examinierte Pflegefachkraft für Mund-, Kiefer- & Gesichtschirurgie w m d

SRHSuhl

Die SRH ist ein führendes Unternehmen, das jährlich über 1,2 Millionen Menschen auf ihrem Lebensweg begleitet. Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 engagiert sie sich aktiv für die Weiterentwicklung von Bildung und Gesundheit. Ihr Ziel ist es, Lebenschancen für alle zu fördern und Gewinne in zukunftsorientierte Bereiche zu reinvestieren. Als Innovationsführer gestaltet die SRH gesellschaftliche Debatten für eine menschliche, nachhaltige Gesellschaft. Die ganzheitliche Pflege wird in enger Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen sichergestellt. Zudem wird eine EDV-gestützte Dokumentation der Patientendaten gewährleistet, um höchste Standards in der Patientenversorgung zu garantieren.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger Mund-,Kiefer- und Gesichtschirurgie w m d

SRHSuhl

Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 engagiert sich die SRH für die Weiterentwicklung von Bildungs- und Gesundheitswesen. Dem Unternehmen ist seine gesellschaftliche Verantwortung sehr wichtig, weshalb es Gewinne in Zukunftsmärkte reinvestiert. Sie zählt zu den Innovationsführern und spielt eine aktive Rolle in gesellschaftlichen Debatten für eine nachhaltige Gesellschaft. Die SRH bietet eine ganzheitliche, pflegerische Betreuung von Patient:innen durch enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. Zudem wird eine EDV-gestützte Erfassung und Dokumentation von Patientendaten durchgeführt. Zu den Aufgaben gehören auch die Übernahme delegierbarer Arztaufgaben und die Mitwirkung bei der Qualitätssicherung.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weihnachtsgeld Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Wir suchen eine/n Fachärztin/Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Voraussetzungen: Anerkennung, Erfüllung der Ärztekammeranforderungen, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Belastbarkeit. Notarztdekret von Vorteil. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie wissen müssen

Zwischen Skalpell und Seelenlage: Das Abenteuer „Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie“ – Ein Erfahrungsbericht mit Ecken und Kanten

Wer sich auf den Weg macht, Fachärztin oder Facharzt für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie zu werden, landet nicht in irgendeinem weißen Kitteljob. Nein, hier verwandelt sich Beruf zur Passion – oft mit ungewollten Nebenwirkungen: unterirdischer Kaffeekonsum, nächtliches Grübeln über Kieferwinkel und die alles entscheidende Frage, warum man manchmal nie zwei gleiche Fälle erlebt. Das schicke Doppeldiplom in Medizin und Zahnmedizin ist übrigens nur der Einstieg. Aber der Reihe nach.


Zwischen Anatomie und Emotion: Was macht man eigentlich?

Ganz simpel gefragt: Was macht man eigentlich als Mund-Kiefer-Gesichtschirurgin? Nun – man ist irgendwo zwischen Handwerkerin, Therapeut, Künstler und Notfallmanager angesiedelt. Die Bandbreite? Rasend. Vom Einsetzen eines Zahnimplantats über ausgedehnte Tumorresektionen, das musikalische Nähen zierlicher Lippen gesichtsgleicher Kinder auf Station, bis hin zu frenetischem Operieren nach Verkehrsunfällen. Manchmal geht es in 90 Minuten von „alles Routine“ zu „alle in den OP, jetzt aber schnell!“.


Und ja, viel davon ist hochtechnisiert: Digitale Volumentomografie, CAD/CAM-gefertigte Implantate, computergestützte Navigation. Technologien, bei denen so mancher Zahnarzt vor Neid erblasst. Doch: Mensch bleibt Mensch – und am Ende gibt’s keine KI-gestützte moralische Entscheidung, wie man etwa mit traumatisierten Unfallopfern umgeht.


Rein oder raus – Wer passt hier rein?

Bevor jemand zu euphorisch losrennt: Der Weg ist lang (und gelegentlich ziemlich steinig). Neben den zwei Studienabschlüssen ist Durchhaltevermögen gefragt. Nüchtern betrachtet gehören Detailversessenheit, handwerkliches Geschick und eine dicke Haut zur Grundausstattung. Aber was wirklich zählt? Die Fähigkeit zur Empathie. Trotz des technischen Anspruchs darf man kein Mechaniker werden. Und – fast nie diskutiert – man sollte einen gewissen Sinn für Humor entwickeln. Wer nur bei Erfolgserlebnissen lacht, wird es schwer haben.


Für Berufseinsteiger heißt das: Mut haben, Fragen stellen, Fehler als Lernstoff akzeptieren (ja, auch unangenehme). Die ersten Monate können – Hand aufs Herz – zum Dauerlauf werden. Zwischen Patienten, Chefvisiten, Assistenz und Anmeldung. Mich persönlich hat damals die Mischung aus schulmeisterlicher Strenge im OP und familiärem Chaos auf Station verwundert. Ist das überall so? Sicherlich nicht. Aber in jeder Abteilung gibt es diese unausgesprochenen Regeln: Wer einspringt, gewinnt. Wer wegläuft, bleibt außen vor.


Geld, Glück & Geographie: Gehalt als Pokerspiel?

Bleibt die Frage nach dem Verdienst. Ja, das liebe Geld: Souverän versprochen – und oft ein Zankapfel sondergleichen. Klar, Einstieg liegt meist grob im Bereich zwischen 65.000 € und 85.000 € brutto jährlich (Angestelltenverhältnis, je nach Träger, Bundesland, Tarif). In urbanen Zentren, wo der Bedarf an Spezialisten fast immer explodiert, sind Aufschläge denkbar, aber die Konkurrenz schläft nicht und die Lebenshaltungskosten beißen zurück. Wer ins norddeutsche Flachland oder Ostdeutschland zieht (manche sagen, das sei der Mutigste aller Karrierewege), kann je nach Struktur deutlich weniger, dafür aber oft strukturierter arbeiten – und wer will, eröffnet irgendwann seine eigene Praxisklinik. Dann ist das Limit nach oben elastisch. Manchmal, manchmal auch nur scheinbar.


Was unterschätzt wird: Neben klassischen Tarifverträgen gibt es gezielte Bonuszahlungen, Zuschläge für Notdienste oder Beteiligungen in größeren Zentren. Die private Schiene – Praxis mit Belegbetten oder OP-Kooperationen – kann für erfahrene Chirurginnen lukrativ werden, will aber gelernt sein. Wer schlecht verhandelt, bleibt allerdings Außenseiter im Tarifpoker. Und ja, es gibt Spalten, in die das Gehalt sickert: Weiterbildungskosten, Versicherungen, Fachliteratur. Ist das gerecht? Wohl kaum. Aber offen geredet – ein Grund aufzuhören ist das selten.


Kapriolen auf dem Arbeitsmarkt: Chancen, Sackgassen und die Sache mit dem Fachkräftemangel

„Die Branche sucht dringend Nachwuchs“ – klingt schön, ist aber ambivalent. Nicht jeder Standort stöhnt vor Personalbedarf. Großkliniken in Metropolen? Gute Chancen – aber Auswahlverfahren wie ein Staffellauf. Ländliche Kliniken oder regional aufgestellte Praxen? Hören oft schon Wochen vorher auf, zu rekrutieren, weil sie kaum Bewerbungen bekommen. Viele nehmen mittlerweile sogar internationale Kolleginnen und Kollegen auf, was zu bereichernden interkulturellen Teams führt. Das klingt spannend – und ist es meist auch, jedenfalls wenn man Vielfalt nicht nur als PR-Feigenblatt sieht.


Die Digitalisierung krempelt einiges um: Digitale Patientenakte, 3D-Planung, robotergestützte OP-Assistenz. Die Angst, irgendwann von Algorithmen ersetzt zu werden? Unbegründet – aber solche Entwicklungen verschieben die Arbeitsprofile. Für den Nachwuchs bedeutet das: Flexibilität, IT-Grundverständnis und Lernbereitschaft gewinnen rasant an Gewicht. Wer in Sachen Fortbildung stehen bleibt, beginnt zu... ja, erstarren.


Work-Life-Balance, ideal und inkonsequent – Was bleibt denn noch vom Privatleben?

Work-Life-Balance. Viel strapaziertes, wenig gelebtes Schlagwort. Was ist dran? Zeit für Familie, Kunst und gelegentliche Wochenendexzesse? Im Klinikalltag… knifflig. Notfälle halten sich selten an Dienstpläne. Wer trotzdem Oasen sucht, schafft es – mit Teamgeist, Entlastungsmodellen und dem Mut, Grenzen zu setzen. In Praxen mit festen Öffnungszeiten sieht es besser aus, aber auch hier fallen ungeplante Notfälle auf die eigenen Schultern. Wer Eigenverantwortung will, muss sie schultern.


Manchmal, na gut – oft –, fragt man sich, ob alles im Lot ist. Ob die Begeisterung für den Beruf den Preis wert ist. Viele bleiben, trotz (oder wegen) der Eigenheiten. Wegen der Kombination aus Präzision, unmittelbarem Wirken und der täglichen Begegnung mit Menschen, deren Geschichten nie klinisch sauber sind. Klingt pathetisch? Vielleicht. Aber eines ist sicher: Wer hier einmal angekommen ist, gerät selten ins Grübeln, ob er eigentlich am richtigen Platz ist. Streckenweise verliert man den Überblick im Chaos – aber selten die Leidenschaft. Und das, am Ende, macht diesen Beruf zu etwas, das übrig bleibt, wenn alles andere in Frage steht.


Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Ganz simpel gefragt: Was macht man eigentlich als Mund-Kiefer-Gesichtschirurgin? Nun – man ist irgendwo zwischen Handwerkerin, Therapeut, Künstler und Notfallmanager angesiedelt. Die Bandbreite? Rasend. Vom Einsetzen eines Zahnimplantats über ausgedehnte Tumorresektionen, das musikalische Nähen zierlicher Lippen gesichtsgleicher Kinder auf Station, bis hin zu frenetischem Operieren nach Verkehrsunfällen. Manchmal geht es in 90 Minuten von „alles Routine“ zu „alle in den OP, jetzt aber schnell!“.


Und ja, viel davon ist hochtechnisiert: Digitale Volumentomografie, CAD/CAM-gefertigte Implantate, computergestützte Navigation. Technologien, bei denen so mancher Zahnarzt vor Neid erblasst. Doch: Mensch bleibt Mensch – und am Ende gibt’s keine KI-gestützte moralische Entscheidung, wie man etwa mit traumatisierten Unfallopfern umgeht.

Bevor jemand zu euphorisch losrennt: Der Weg ist lang (und gelegentlich ziemlich steinig). Neben den zwei Studienabschlüssen ist Durchhaltevermögen gefragt. Nüchtern betrachtet gehören Detailversessenheit, handwerkliches Geschick und eine dicke Haut zur Grundausstattung. Aber was wirklich zählt? Die Fähigkeit zur Empathie. Trotz des technischen Anspruchs darf man kein Mechaniker werden. Und – fast nie diskutiert – man sollte einen gewissen Sinn für Humor entwickeln. Wer nur bei Erfolgserlebnissen lacht, wird es schwer haben.


Für Berufseinsteiger heißt das: Mut haben, Fragen stellen, Fehler als Lernstoff akzeptieren (ja, auch unangenehme). Die ersten Monate können – Hand aufs Herz – zum Dauerlauf werden. Zwischen Patienten, Chefvisiten, Assistenz und Anmeldung. Mich persönlich hat damals die Mischung aus schulmeisterlicher Strenge im OP und familiärem Chaos auf Station verwundert. Ist das überall so? Sicherlich nicht. Aber in jeder Abteilung gibt es diese unausgesprochenen Regeln: Wer einspringt, gewinnt. Wer wegläuft, bleibt außen vor.

Bleibt die Frage nach dem Verdienst. Ja, das liebe Geld: Souverän versprochen – und oft ein Zankapfel sondergleichen. Klar, Einstieg liegt meist grob im Bereich zwischen 65.000 € und 85.000 € brutto jährlich (Angestelltenverhältnis, je nach Träger, Bundesland, Tarif). In urbanen Zentren, wo der Bedarf an Spezialisten fast immer explodiert, sind Aufschläge denkbar, aber die Konkurrenz schläft nicht und die Lebenshaltungskosten beißen zurück. Wer ins norddeutsche Flachland oder Ostdeutschland zieht (manche sagen, das sei der Mutigste aller Karrierewege), kann je nach Struktur deutlich weniger, dafür aber oft strukturierter arbeiten – und wer will, eröffnet irgendwann seine eigene Praxisklinik. Dann ist das Limit nach oben elastisch. Manchmal, manchmal auch nur scheinbar.


Was unterschätzt wird: Neben klassischen Tarifverträgen gibt es gezielte Bonuszahlungen, Zuschläge für Notdienste oder Beteiligungen in größeren Zentren. Die private Schiene – Praxis mit Belegbetten oder OP-Kooperationen – kann für erfahrene Chirurginnen lukrativ werden, will aber gelernt sein. Wer schlecht verhandelt, bleibt allerdings Außenseiter im Tarifpoker. Und ja, es gibt Spalten, in die das Gehalt sickert: Weiterbildungskosten, Versicherungen, Fachliteratur. Ist das gerecht? Wohl kaum. Aber offen geredet – ein Grund aufzuhören ist das selten.

„Die Branche sucht dringend Nachwuchs“ – klingt schön, ist aber ambivalent. Nicht jeder Standort stöhnt vor Personalbedarf. Großkliniken in Metropolen? Gute Chancen – aber Auswahlverfahren wie ein Staffellauf. Ländliche Kliniken oder regional aufgestellte Praxen? Hören oft schon Wochen vorher auf, zu rekrutieren, weil sie kaum Bewerbungen bekommen. Viele nehmen mittlerweile sogar internationale Kolleginnen und Kollegen auf, was zu bereichernden interkulturellen Teams führt. Das klingt spannend – und ist es meist auch, jedenfalls wenn man Vielfalt nicht nur als PR-Feigenblatt sieht.


Die Digitalisierung krempelt einiges um: Digitale Patientenakte, 3D-Planung, robotergestützte OP-Assistenz. Die Angst, irgendwann von Algorithmen ersetzt zu werden? Unbegründet – aber solche Entwicklungen verschieben die Arbeitsprofile. Für den Nachwuchs bedeutet das: Flexibilität, IT-Grundverständnis und Lernbereitschaft gewinnen rasant an Gewicht. Wer in Sachen Fortbildung stehen bleibt, beginnt zu... ja, erstarren.

Work-Life-Balance. Viel strapaziertes, wenig gelebtes Schlagwort. Was ist dran? Zeit für Familie, Kunst und gelegentliche Wochenendexzesse? Im Klinikalltag… knifflig. Notfälle halten sich selten an Dienstpläne. Wer trotzdem Oasen sucht, schafft es – mit Teamgeist, Entlastungsmodellen und dem Mut, Grenzen zu setzen. In Praxen mit festen Öffnungszeiten sieht es besser aus, aber auch hier fallen ungeplante Notfälle auf die eigenen Schultern. Wer Eigenverantwortung will, muss sie schultern.


Manchmal, na gut – oft –, fragt man sich, ob alles im Lot ist. Ob die Begeisterung für den Beruf den Preis wert ist. Viele bleiben, trotz (oder wegen) der Eigenheiten. Wegen der Kombination aus Präzision, unmittelbarem Wirken und der täglichen Begegnung mit Menschen, deren Geschichten nie klinisch sauber sind. Klingt pathetisch? Vielleicht. Aber eines ist sicher: Wer hier einmal angekommen ist, gerät selten ins Grübeln, ob er eigentlich am richtigen Platz ist. Streckenweise verliert man den Überblick im Chaos – aber selten die Leidenschaft. Und das, am Ende, macht diesen Beruf zu etwas, das übrig bleibt, wenn alles andere in Frage steht.

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