Facharzt/-ärztin - Humangenetik Jobs

9 aktuelle Facharzt/-ärztin - Humangenetik Stellenangebote

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Fachärztin/Facharzt für Humangenetik (m,w,d)

Medizinisches Labor Prof. Schenk / Dr. Ansorge & Kollegen GbRMagdeburg

Wir suchen eine/n Fachärztin/Facharzt für Humangenetik zur Verstärkung unseres Teams. In dieser Position beraten Sie Patienten gemäß dem Gendiagnostikgesetz und veranlassen genetische Analysen. Eine abgeschlossene medizinische Ausbildung sowie Facharzterfahrung sind erforderlich, ebenso wie sehr gute Deutschkenntnisse (C1-Niveau). Sie profitieren von flexiblen Arbeitszeitmodellen und einer direkten Zusammenarbeit mit der Molekulargenetik. Ihre Expertise fließt aktiv in die Gestaltung des Arbeitsumfelds ein. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Humangenetik in unserer Praxis mit!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin - Facharzt Humangenetik (m/w/d)

Universitätsklinikum UlmUlm

Das Universitätsklinikum Ulm sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Facharzt (w/m/d) für Humangenetik. In dieser Position bieten Sie humangenetische Beratungen und Sprechstunden an und tragen zur Qualität der Patientenversorgung bei. Sie arbeiten eng mit einem engagierten Team im Zentrum für seltene Erkrankungen sowie in der personalisierten Medizin zusammen. Fortbildungs- und Forschungsprojekte gehören ebenfalls zu Ihrem Aufgabenbereich. Die Vergütung erfolgt gemäß TV-Ä sowie mit zusätzlichen Vorteilen wie einer betrieblichen Altersvorsorge. Bewerben Sie sich jetzt über unser Online-Formular und gestalten Sie die Zukunft der Humangenetik aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (w/m/d) für Humangenetik

Universitätsklinikum UlmUlm

Werden Sie Facharzt (w/m/d) für Humangenetik am Universitätsklinikum Ulm und gestalten Sie die Zukunft der Patientenversorgung aktiv mit. In diesem dynamischen Umfeld führen Sie humangenetische Beratungen und klinisch-genetische Sprechstunden durch. Ihr Fokus liegt auf genetisch bedingten Erkrankungen, unterstützt durch moderne Labordiagnostik. Sie übernehmen Konsiliartätigkeiten und betreuen spannende wissenschaftliche Projekte. Unsere interdisziplinären Spezialsprechstunden, von ererbten Tumorerkrankungen bis Pränataldiagnostik, garantieren ein breites klinisches Spektrum. Profitieren Sie von einer Ausbildung auf höchstem Niveau und engagieren Sie sich in der medizinischen Lehre.
Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Gesundheitsprogramme Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Humangenetik MVZ (m/w/d)

Universitätsklinikum UlmUlm

Das Universitätsklinikum Ulm sucht einen Facharzt (w/m/d) für Humangenetik zur Verstärkung seines engagierten Teams. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung von humangenetischen Beratungen und klinisch-genetischen Sprechstunden, sowie die medizinische Befundung im Labor. Bewerber sollten Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit im Bereich seltener Erkrankungen und personalisierter Medizin mitbringen. Zusätzlich fördern wir Ihre wissenschaftliche Weiterbildung und bieten diverse Fortbildungsmöglichkeiten. Die Stelle ist unbefristet, in Vollzeit und honoriert nach TV-Ä mit betrieblicher Altersvorsorge. Bewerbungen sind über unser Online-Formular unter humangenetik@uni-ulm.de möglich.
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Humangenetik

Gesundheit & soziale Dienste KarriereMünchen

Werden Sie Teil unseres innovativen humangenetischen Labors in München! Als eines der wenigen deutschen Zentren für Präimplantationsdiagnostik bieten wir Ihnen die Möglichkeit, gemeinsam mit einem engagierten Team an unseren Standorten Freiburg, Mannheim und Jena zusammenzuarbeiten.
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Fachärztin/Facharzt für Humangenetik (m,w,d)

Sonstige Dienstleistungen KarriereMagdeburg

Werden Sie Teil des renommierten Medizinischen Labors Schenk/Ansorge! Seit 1991 bieten wir erstklassige labormedizinische Diagnostik für Krankenhäuser und Arztpraxen im Norden Sachsen-Anhalts. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Gesundheitsversorgung.
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Praxismitarbeiter / MFA Humangenetik (m/w/d)

Limbach Genetics e GbR MVZ Humangenetik MünchenMünchen

Die Limbach Gruppe sucht einen Praxismitarbeiter / MFA für Humangenetik (m/w/d). Unter der Leitung von Professor Dr. Carsten Bergmann vereint Limbach Genetics hochqualifizierte Praxen und Labore. Unser Ziel ist es, die Humangenetik durch innovative Ansätze voranzutreiben. Teamarbeit und ein offener Austausch sind uns dabei besonders wichtig. Mit fundierter Erfahrung in der genetischen Diagnostik gehören wir zu den führenden Anbietern. Zudem engagieren wir uns in wissenschaftlichen Studien und setzen modernste Verfahren wie WGS, RNA-Sequenzierung und Liquid Biopsies erfolgreich um.
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Facharzt für Hämatologie/Onkologie/Innere Medizin (w/m/d)

BIOSCIENTIA – Institut für Medizinische Diagnostik GmbHIngelheim Rhein

Für unser führendes hämatologisches Speziallabor suchen wir einen Facharzt für Hämatologie/Onkologie oder einen Facharzt für Innere Medizin mit Hämatologiekenntnissen (w/m/d). Ihre Aufgaben umfassen die morphologische Diagnostik von Blut- und Knochenmarkpräparaten sowie Immunphänotypisierungen mittels Durchflusszytometrie. In enger Zusammenarbeit mit unserem humangenetischen Labor führen Sie molekularbiologische Diagnosen durch und beraten Einsender zu Diagnostik und Therapie. Zudem bewerten Sie Zytomorphologien und interpretieren Immunphänotypisierungen. Wir erwarten eine fachärztliche Anerkennung in Hämatologie oder Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie. Kenntnisse in der Mikroskopie sind von Vorteil, insbesondere bei Knochenmarkausstrichen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz, MTLA, BTA, CTA (m/w/d) für die molekulargenetische Diagnostik in Vollzeit - NEU!

MGZ - Medizinisch Genetisches ZentrumMünchen

Werde Teil unseres Teams als technische Assistenz (m/w/d) in der molekulargenetischen Diagnostik! In Vollzeit bist du verantwortlich für die manuelle und automatisierte Extraktion von DNA sowie die Durchführung komplexer molekulargenetischer Techniken. Zu deinen Aufgaben gehört auch die Bedienung von Pipettierrobotern und die Sequenzierung mittels moderner NGS-Technologien. Du bringst eine Ausbildung als MTLA oder CTA mit und hast idealerweise Erfahrung in molekulargenetischen Laboren. Kenntnisse in Methoden wie WES, WGS oder RNA-Seq sind von Vorteil. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Diagnostik mit uns!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Fahrtkosten-Zuschuss Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Humangenetik wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Humangenetik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Humangenetik wissen müssen

Einsteigen in die Humangenetik – ein Balanceakt zwischen Labor, Lebenslauf und Lebenssinn

Wer sich als Facharzt oder Fachärztin für Humangenetik auf den Weg macht, landet oft zwischen den Stühlen: Einerseits sind da die klassischen Spuren des Arztseins – Anamnese, Diagnostik, oft aber ohne den Geruch von Desinfektionsmittel oder den Adrenalinkick der Notfallmedizin. Andererseits wächst man hinein in eine Welt aus Sequenzanalysen, Chromosomenkarten und molekularen Fallstricken, bei denen sich selbst mathematisch Begabte manchmal wundern, was die Natur sich da wieder ausgedacht hat. Kurz: Wer hierher kommt, sucht selten die große Show, sondern die leisen Töne der Forschung, Erkenntnis und Beratung. Aber ist das in der Praxis wirklich so romantisch oder doch nur im Lehrbuch?


Ein Alltag, der sich wandelt – und doch manchmal verdammt gleich bleibt

Ich meine, klar – der Tagesablauf: DNA-Extraktionen, fachärztliche Gespräche, Teammeetings und, wenn’s gut läuft, ein kleiner Durchbruch bei der Aufklärung einer seltenen Erkrankung. Wer glaubt, dass dabei Morgensonne durchs Laborfenster fällt und Pausen gerne im Bio-Kaffeehaus verbracht werden, irrt sich. Die Realität? Viel Bildschirm, einige Stunden Papierkram (oder das, was im digitalen Zeitalter davon übrig ist) und gelegentlich die Erkenntnis, dass standardisierte Abläufe zwar Prozesse schneller machen, aber auch das menschliche Element etwas ausfransen lassen. Trotzdem – diese eine Familie, der man endlich nach monatelanger Detektivarbeit eine Ursache für das Leiden nennen kann … das bleibt hängen, und solche Momente werden im Flurfunk noch lange erzählt.


Von Wissen und Wagemut – was angehende Humangenetiker wirklich brauchen

Funktioniert dieser Job für alle, die Biochemie auswendig können? Sicher nicht. Fachliche Exzellenz – geschenkt, ohne geht nichts. Aber in den Gängen der Humangenetik duftet es eben auch nach Neugier, Ausdauer und einer Prise Ironie. Patienten kommen mit diffusen Symptomen, Familien bringen ihre Ängste (und manchmal ihre gesamte Ahnenreihe im Gepäck) – hier ist Vermittlungsgeschick und die Gabe, komplexe Sachverhalte ohne Schaubild zu erklären, Gold wert. Und, vielleicht noch wesentlicher: eine gewisse Demut gegenüber der Tatsache, dass wir selbst als Ärztinnen und Ärzte oft mehr nicht wissen als wissen. Was viele unterschätzen: Die härtesten Fragen kommen selten von den Lehrbüchern, sondern aus dem echten Leben.


Gehalt, Zaster, Wertschätzung – zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Jetzt wird’s ernst: Geld. Der schnöde Mammon, das Tabuthema am Kaffeetisch, aber eben doch nicht unwichtig. Das Gehalt als Facharzt oder Fachärztin für Humangenetik liegt, wie ich aus vielen Kollegengesprächen höre, meist im soliden Ärztemittelfeld – mit unterhaltsamen regionalen Differenzen. Ballungsräume? Höhere Gehälter, dafür auch gesteigerte Mieten und ein Wettbewerb, der sich gewaschen hat. Kleinere Städte? Weniger Verdienst, aber dafür manchmal konkurrenzlos und persönlich eingebetteter. Was sich jedoch wie Kaugummi zieht, ist die Verhandlung um tarifliche Einstufung, vor allem im Vergleich zu anderen anerkannten Fachrichtungen. Manchmal hat man das Gefühl, dass Humangenetiker für ihre fachliche Tiefenarbeit noch Nachhilfe im eigenen Marketing bräuchten. Immerhin: Mit wachsender Erfahrung, eigenem diagnostischen Bereich und einer Prise Unternehmergeist steigen die Chancen auf ein Gehalt, das nicht nur die nächste Dienstreise, sondern auch eine ordentliche Altersvorsorge ermöglicht.


Der Arbeitsmarkt – zwischen Goldgräberstimmung und Fachkräftedürre

Fachkräftemangel ist, wenn die Chefetage nervös wird. Auch in der Humangenetik. Die Nachfrage nach qualifizierten Ärztinnen und Ärzten ist, höflich formuliert, spürbar. Die aktuellen gesellschaftlichen Debatten – Inklusion, Pränataldiagnostik, personalisierte Medizin – schieben den Bedarf nach Expertinnen, die mehr können als nur den nächsten DNA-Befund lesen, eher nach oben als nach unten. Wer wechselwillig ist, hat daher oft mehr Auswahl als Kummer. Doch Vorsicht vor Übermut: Nicht jedes Labor, nicht jede Uniklinik und nicht jede Privatpraxis ticken gleich. Atmosphäre, Weiterbildungskultur, technologische Ausstattung – das alles schwankt erheblich. Wer die Wahl hat, sollte auch hinter die Kulissen schauen. Im Zweifel hilft ein blinder Anruf mehr als zehn schön designte Webseiten.


Fortbildung, Familie und Fremdbestimmung – die Sache mit dem Gleichgewicht

Bleibt noch ein Dauerbrenner: der Drahtseilakt zwischen Job, Weiterbildung und dem Rest des Lebens. Fortbildungen? Pflicht und Kür zugleich, denn in kaum einem medizinischen Fach explodiert das Wissen so rasant wie hier. Und ja, es gibt sie, die Wochen, in denen die Kinder den eigenen Nachnamen falsch buchstabieren, weil man nur noch für den nächsten Genexpertenkurs „lebt“. Vereinbarkeit bleibt ein dehnbarer Begriff, mal mehr, mal weniger. Wer jedoch klare Konturen zwischen Beruf und Privatleben zieht – und daran festhält, sei es auch gegen den inneren Schweinehund – hat auf lange Sicht die besseren Karten gegen das Ausbrennen.


Fazit, das keines ist – und ein paar unbequeme Wahrheiten

Wer neu anfängt oder nach Jahren ins Grübeln kommt, ob ein Tapetenwechsel ins Haus steht, dem sage ich: Die Humangenetik ist kein Beruf für weichgespülte Alleskönner, aber eben auch kein Elfenbeinturm der Forschung. Sie bietet – bei allen Stolpersteinen – ein Feld, in dem fachliche Leidenschaft, Kommunikationsvermögen und ein Quäntchen Pragmatismus nicht nur überleben, sondern gedeihen können. Und wenn’s mal wieder an Energie fehlt: Der nächste seltene Befund, der eine Familie weiterbringt, kommt bestimmt. Und manchmal reicht das schon als Sinnstiftung für viele weitere Laborstunden.


Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Humangenetik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Humangenetik

Ich meine, klar – der Tagesablauf: DNA-Extraktionen, fachärztliche Gespräche, Teammeetings und, wenn’s gut läuft, ein kleiner Durchbruch bei der Aufklärung einer seltenen Erkrankung. Wer glaubt, dass dabei Morgensonne durchs Laborfenster fällt und Pausen gerne im Bio-Kaffeehaus verbracht werden, irrt sich. Die Realität? Viel Bildschirm, einige Stunden Papierkram (oder das, was im digitalen Zeitalter davon übrig ist) und gelegentlich die Erkenntnis, dass standardisierte Abläufe zwar Prozesse schneller machen, aber auch das menschliche Element etwas ausfransen lassen. Trotzdem – diese eine Familie, der man endlich nach monatelanger Detektivarbeit eine Ursache für das Leiden nennen kann … das bleibt hängen, und solche Momente werden im Flurfunk noch lange erzählt.

Funktioniert dieser Job für alle, die Biochemie auswendig können? Sicher nicht. Fachliche Exzellenz – geschenkt, ohne geht nichts. Aber in den Gängen der Humangenetik duftet es eben auch nach Neugier, Ausdauer und einer Prise Ironie. Patienten kommen mit diffusen Symptomen, Familien bringen ihre Ängste (und manchmal ihre gesamte Ahnenreihe im Gepäck) – hier ist Vermittlungsgeschick und die Gabe, komplexe Sachverhalte ohne Schaubild zu erklären, Gold wert. Und, vielleicht noch wesentlicher: eine gewisse Demut gegenüber der Tatsache, dass wir selbst als Ärztinnen und Ärzte oft mehr nicht wissen als wissen. Was viele unterschätzen: Die härtesten Fragen kommen selten von den Lehrbüchern, sondern aus dem echten Leben.

Jetzt wird’s ernst: Geld. Der schnöde Mammon, das Tabuthema am Kaffeetisch, aber eben doch nicht unwichtig. Das Gehalt als Facharzt oder Fachärztin für Humangenetik liegt, wie ich aus vielen Kollegengesprächen höre, meist im soliden Ärztemittelfeld – mit unterhaltsamen regionalen Differenzen. Ballungsräume? Höhere Gehälter, dafür auch gesteigerte Mieten und ein Wettbewerb, der sich gewaschen hat. Kleinere Städte? Weniger Verdienst, aber dafür manchmal konkurrenzlos und persönlich eingebetteter. Was sich jedoch wie Kaugummi zieht, ist die Verhandlung um tarifliche Einstufung, vor allem im Vergleich zu anderen anerkannten Fachrichtungen. Manchmal hat man das Gefühl, dass Humangenetiker für ihre fachliche Tiefenarbeit noch Nachhilfe im eigenen Marketing bräuchten. Immerhin: Mit wachsender Erfahrung, eigenem diagnostischen Bereich und einer Prise Unternehmergeist steigen die Chancen auf ein Gehalt, das nicht nur die nächste Dienstreise, sondern auch eine ordentliche Altersvorsorge ermöglicht.

Fachkräftemangel ist, wenn die Chefetage nervös wird. Auch in der Humangenetik. Die Nachfrage nach qualifizierten Ärztinnen und Ärzten ist, höflich formuliert, spürbar. Die aktuellen gesellschaftlichen Debatten – Inklusion, Pränataldiagnostik, personalisierte Medizin – schieben den Bedarf nach Expertinnen, die mehr können als nur den nächsten DNA-Befund lesen, eher nach oben als nach unten. Wer wechselwillig ist, hat daher oft mehr Auswahl als Kummer. Doch Vorsicht vor Übermut: Nicht jedes Labor, nicht jede Uniklinik und nicht jede Privatpraxis ticken gleich. Atmosphäre, Weiterbildungskultur, technologische Ausstattung – das alles schwankt erheblich. Wer die Wahl hat, sollte auch hinter die Kulissen schauen. Im Zweifel hilft ein blinder Anruf mehr als zehn schön designte Webseiten.

Bleibt noch ein Dauerbrenner: der Drahtseilakt zwischen Job, Weiterbildung und dem Rest des Lebens. Fortbildungen? Pflicht und Kür zugleich, denn in kaum einem medizinischen Fach explodiert das Wissen so rasant wie hier. Und ja, es gibt sie, die Wochen, in denen die Kinder den eigenen Nachnamen falsch buchstabieren, weil man nur noch für den nächsten Genexpertenkurs „lebt“. Vereinbarkeit bleibt ein dehnbarer Begriff, mal mehr, mal weniger. Wer jedoch klare Konturen zwischen Beruf und Privatleben zieht – und daran festhält, sei es auch gegen den inneren Schweinehund – hat auf lange Sicht die besseren Karten gegen das Ausbrennen.

Wer neu anfängt oder nach Jahren ins Grübeln kommt, ob ein Tapetenwechsel ins Haus steht, dem sage ich: Die Humangenetik ist kein Beruf für weichgespülte Alleskönner, aber eben auch kein Elfenbeinturm der Forschung. Sie bietet – bei allen Stolpersteinen – ein Feld, in dem fachliche Leidenschaft, Kommunikationsvermögen und ein Quäntchen Pragmatismus nicht nur überleben, sondern gedeihen können. Und wenn’s mal wieder an Energie fehlt: Der nächste seltene Befund, der eine Familie weiterbringt, kommt bestimmt. Und manchmal reicht das schon als Sinnstiftung für viele weitere Laborstunden.

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