Facharzt/-ärztin - Humangenetik Jobs

25 aktuelle Facharzt/-ärztin - Humangenetik Stellenangebote

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Facharzt für Humangenetik (m/w/d)

LADR Der Laborverbund Dr. Kramer & KollegenRecklinghausen

Die LADR Laborverbund vereint Tradition und Fortschritt in 19 regionalen Facharztlaboren. Mit über 4.000 Mitarbeitenden, darunter 170 Spezialisten aus verschiedenen Fachrichtungen, bieten wir labormedizinische Spitzenqualität. Seit 80 Jahren stehen wir für zuverlässige Diagnosen und individuelle Beratung. Im LADR Laborzentrum Recklinghausen legen wir den Fokus auf moderne Humangenetik. Unser akkreditiertes Labor bietet umfassende Leistungen in der Humangenetik, von zytogenetischen bis molekulargenetischen Analysen. Profitieren Sie von unserer Kooperation mit Bioscientia und einem interdisziplinären Netzwerk, das internationales Know-how und exzellente Ressourcen bereitstellt.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Humangenetik

MLL Münchner Leukämielabor GmbHMünchen

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/d) für Humangenetik zur Weiterentwicklung unserer neuen Abteilung. In dieser Rolle bieten Sie Patientenberatung in der Praxis und etablieren eine Expertise in der Keimbahndiagnostik. Zudem erweitern Sie unsere Diagnostik in klassischer Hämatologie und Pharmakogenetik. Ihre Aufgaben umfassen die Befunderstellung und die Mitarbeit an innovativen Forschungsprojekten. Interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Hämatologen sowie die Präsentation von Ergebnissen auf Kongressen sind ebenfalls Teil Ihrer Tätigkeit. Eine abgeschlossene Weiterbildung in Humangenetik und Erfahrung in genetischen Beratungen sind von Vorteil.
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Urlaubsgeld Familienfreundlich Homeoffice Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/Facharzt für Humangenetik (m,w,d)

Medizinisches Labor Prof. Schenk / Dr. Ansorge & Kollegen GbRMagdeburg

Wir suchen eine/n Fachärztin/Facharzt für Humangenetik zur Verstärkung unseres Teams. In dieser Position beraten Sie Patienten gemäß dem Gendiagnostikgesetz und veranlassen genetische Analysen. Eine abgeschlossene medizinische Ausbildung sowie Facharzterfahrung sind erforderlich, ebenso wie sehr gute Deutschkenntnisse (C1-Niveau). Sie profitieren von flexiblen Arbeitszeitmodellen und einer direkten Zusammenarbeit mit der Molekulargenetik. Ihre Expertise fließt aktiv in die Gestaltung des Arbeitsumfelds ein. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Humangenetik in unserer Praxis mit!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Humangenetik

MVZ Labor Saar GmbHNordrhein Westfalen

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Humangenetik in Vollzeit am Standort Homburg, Deutschland. Unsere Praxis für Humangenetik ist führend in der genetischen Beratung und Diagnostik im Saarland und angrenzenden Regionen. Ab 2027/28 erweitern wir unsere zytogenetische Diagnostik in neuen Räumlichkeiten. Zu Ihren Aufgaben gehören genetische Beratungen und die Erstellung humangenetischer Gutachten. Sie betreuen eigenständig die Labordiagnostik und beraten zuweisende Kollegen aus Kliniken und Praxen. Voraussetzung ist eine abgeschlossene oder fortgeschrittene Weiterbildung zum Facharzt (m/w/d) für Humangenetik.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Laboratoriumsmedizin

LADR Der Laborverbund Dr. Kramer & KollegenGeesthacht, Hamburg

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Laboratoriumsmedizin in Vollzeit. In dieser Schlüsselposition sind Sie für die fachärztliche Supervision von Analysen in Bereichen wie klinischer Chemie und Hämatologie verantwortlich. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Validierung und Befundung von Laborergebnissen sowie die fachliche Beratung von Kollegen. Zudem stellen Sie die Einhaltung der Qualitätsstandards nach ISO 15189 und ISO 17025 sicher und tragen aktiv zu Qualitätsmaßnahmen bei. Sie leiten und organisieren spezifische Laborbereiche und optimieren dabei Prozesse und Ressourcen. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachärzten und Naturwissenschaftlern fördern Sie eine effiziente Laborarbeit.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Assistenzärztin/Assistenzarzt für Medizinische Genetik - Schwerpunkt Pädiatrie mit Fokus: Seltene Erkrankungen im Kindesalter

Kepler Universitätsklinikum GmbHLinz

Entwickeln Sie Ihre Karriere als Fachärztin/Facharzt für Humangenetik! Arbeiten Sie eng mit unserem Institut für Medizinische Genetik und der Kinderklinik zusammen und unterstützen Sie Kinder und Familien mit seltenen genetischen, neurologischen und endokrinologischen Erkrankungen.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin / Facharzt für Kardiologie oder Humangenetik - Zentrum für plötzlicher Herztod und Kardiogenetik

Universitätsklinikum FrankfurtBad Homburg

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Fachärztin oder Facharzt für Kardiologie oder Humangenetik im renommierten Zentrum für plötzlichen Herztod und Kardiogenetik. In dieser Teilzeitstelle arbeiten Sie in einem interdisziplinären Umfeld, das Kardiologie, Rechtsmedizin und weitere Fachbereiche vereint. Ihr Beitrag umfasst die fallbezogene Bewertung klinischer Befunde und die Teilnahme an spezialisierten Fallkonferenzen. Zudem können Sie innovative diagnostische Projekte mitgestalten. Profitieren Sie von einem kollegialen Team und einer dynamischen Arbeitsatmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Kardiogenetik aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin / Facharzt für Kardiologie oder Humangenetik - Zentrum für plötzlicher Herztod und Kardiogenetik - Frankfurt;Main

Universitätsklinikum FrankfurtFrankfurt

Werden Sie Teil unseres innovative Teams als Fachärztin oder Facharzt für Kardiologie oder Humangenetik am Zentrum für plötzlichen Herztod und Kardiogenetik. Diese befristete Teilzeitstelle ermöglicht es Ihnen, genetisch bedingte Herzerkrankungen präzise zu untersuchen. Profitieren Sie von einer interdisziplinären Zusammenarbeit, die Kardiologie, Rechtsmedizin und weitere Bereiche integriert. Ihre Aufgaben umfassen die fallbezogene Bewertung klinischer Befunde und die aktive Mitwirkung an Spezialkonferenzen. Unser renommierter Standort bietet Ihnen die Möglichkeit, an zukunftsweisenden Projekten teilzunehmen. Bewerben Sie sich jetzt, um Prozesse aktiv mitzugestalten und die medizinische Versorgung entscheidend zu verbessern!
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Frankfurt Einkaufsrabatte Kantine Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Humangenetik wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Humangenetik Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Humangenetik wissen müssen

Einsteigen in die Humangenetik – ein Balanceakt zwischen Labor, Lebenslauf und Lebenssinn

Wer sich als Facharzt oder Fachärztin für Humangenetik auf den Weg macht, landet oft zwischen den Stühlen: Einerseits sind da die klassischen Spuren des Arztseins – Anamnese, Diagnostik, oft aber ohne den Geruch von Desinfektionsmittel oder den Adrenalinkick der Notfallmedizin. Andererseits wächst man hinein in eine Welt aus Sequenzanalysen, Chromosomenkarten und molekularen Fallstricken, bei denen sich selbst mathematisch Begabte manchmal wundern, was die Natur sich da wieder ausgedacht hat. Kurz: Wer hierher kommt, sucht selten die große Show, sondern die leisen Töne der Forschung, Erkenntnis und Beratung. Aber ist das in der Praxis wirklich so romantisch oder doch nur im Lehrbuch?


Ein Alltag, der sich wandelt – und doch manchmal verdammt gleich bleibt

Ich meine, klar – der Tagesablauf: DNA-Extraktionen, fachärztliche Gespräche, Teammeetings und, wenn’s gut läuft, ein kleiner Durchbruch bei der Aufklärung einer seltenen Erkrankung. Wer glaubt, dass dabei Morgensonne durchs Laborfenster fällt und Pausen gerne im Bio-Kaffeehaus verbracht werden, irrt sich. Die Realität? Viel Bildschirm, einige Stunden Papierkram (oder das, was im digitalen Zeitalter davon übrig ist) und gelegentlich die Erkenntnis, dass standardisierte Abläufe zwar Prozesse schneller machen, aber auch das menschliche Element etwas ausfransen lassen. Trotzdem – diese eine Familie, der man endlich nach monatelanger Detektivarbeit eine Ursache für das Leiden nennen kann … das bleibt hängen, und solche Momente werden im Flurfunk noch lange erzählt.


Von Wissen und Wagemut – was angehende Humangenetiker wirklich brauchen

Funktioniert dieser Job für alle, die Biochemie auswendig können? Sicher nicht. Fachliche Exzellenz – geschenkt, ohne geht nichts. Aber in den Gängen der Humangenetik duftet es eben auch nach Neugier, Ausdauer und einer Prise Ironie. Patienten kommen mit diffusen Symptomen, Familien bringen ihre Ängste (und manchmal ihre gesamte Ahnenreihe im Gepäck) – hier ist Vermittlungsgeschick und die Gabe, komplexe Sachverhalte ohne Schaubild zu erklären, Gold wert. Und, vielleicht noch wesentlicher: eine gewisse Demut gegenüber der Tatsache, dass wir selbst als Ärztinnen und Ärzte oft mehr nicht wissen als wissen. Was viele unterschätzen: Die härtesten Fragen kommen selten von den Lehrbüchern, sondern aus dem echten Leben.


Gehalt, Zaster, Wertschätzung – zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Jetzt wird’s ernst: Geld. Der schnöde Mammon, das Tabuthema am Kaffeetisch, aber eben doch nicht unwichtig. Das Gehalt als Facharzt oder Fachärztin für Humangenetik liegt, wie ich aus vielen Kollegengesprächen höre, meist im soliden Ärztemittelfeld – mit unterhaltsamen regionalen Differenzen. Ballungsräume? Höhere Gehälter, dafür auch gesteigerte Mieten und ein Wettbewerb, der sich gewaschen hat. Kleinere Städte? Weniger Verdienst, aber dafür manchmal konkurrenzlos und persönlich eingebetteter. Was sich jedoch wie Kaugummi zieht, ist die Verhandlung um tarifliche Einstufung, vor allem im Vergleich zu anderen anerkannten Fachrichtungen. Manchmal hat man das Gefühl, dass Humangenetiker für ihre fachliche Tiefenarbeit noch Nachhilfe im eigenen Marketing bräuchten. Immerhin: Mit wachsender Erfahrung, eigenem diagnostischen Bereich und einer Prise Unternehmergeist steigen die Chancen auf ein Gehalt, das nicht nur die nächste Dienstreise, sondern auch eine ordentliche Altersvorsorge ermöglicht.


Der Arbeitsmarkt – zwischen Goldgräberstimmung und Fachkräftedürre

Fachkräftemangel ist, wenn die Chefetage nervös wird. Auch in der Humangenetik. Die Nachfrage nach qualifizierten Ärztinnen und Ärzten ist, höflich formuliert, spürbar. Die aktuellen gesellschaftlichen Debatten – Inklusion, Pränataldiagnostik, personalisierte Medizin – schieben den Bedarf nach Expertinnen, die mehr können als nur den nächsten DNA-Befund lesen, eher nach oben als nach unten. Wer wechselwillig ist, hat daher oft mehr Auswahl als Kummer. Doch Vorsicht vor Übermut: Nicht jedes Labor, nicht jede Uniklinik und nicht jede Privatpraxis ticken gleich. Atmosphäre, Weiterbildungskultur, technologische Ausstattung – das alles schwankt erheblich. Wer die Wahl hat, sollte auch hinter die Kulissen schauen. Im Zweifel hilft ein blinder Anruf mehr als zehn schön designte Webseiten.


Fortbildung, Familie und Fremdbestimmung – die Sache mit dem Gleichgewicht

Bleibt noch ein Dauerbrenner: der Drahtseilakt zwischen Job, Weiterbildung und dem Rest des Lebens. Fortbildungen? Pflicht und Kür zugleich, denn in kaum einem medizinischen Fach explodiert das Wissen so rasant wie hier. Und ja, es gibt sie, die Wochen, in denen die Kinder den eigenen Nachnamen falsch buchstabieren, weil man nur noch für den nächsten Genexpertenkurs „lebt“. Vereinbarkeit bleibt ein dehnbarer Begriff, mal mehr, mal weniger. Wer jedoch klare Konturen zwischen Beruf und Privatleben zieht – und daran festhält, sei es auch gegen den inneren Schweinehund – hat auf lange Sicht die besseren Karten gegen das Ausbrennen.


Fazit, das keines ist – und ein paar unbequeme Wahrheiten

Wer neu anfängt oder nach Jahren ins Grübeln kommt, ob ein Tapetenwechsel ins Haus steht, dem sage ich: Die Humangenetik ist kein Beruf für weichgespülte Alleskönner, aber eben auch kein Elfenbeinturm der Forschung. Sie bietet – bei allen Stolpersteinen – ein Feld, in dem fachliche Leidenschaft, Kommunikationsvermögen und ein Quäntchen Pragmatismus nicht nur überleben, sondern gedeihen können. Und wenn’s mal wieder an Energie fehlt: Der nächste seltene Befund, der eine Familie weiterbringt, kommt bestimmt. Und manchmal reicht das schon als Sinnstiftung für viele weitere Laborstunden.


Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Humangenetik

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Humangenetik

Ich meine, klar – der Tagesablauf: DNA-Extraktionen, fachärztliche Gespräche, Teammeetings und, wenn’s gut läuft, ein kleiner Durchbruch bei der Aufklärung einer seltenen Erkrankung. Wer glaubt, dass dabei Morgensonne durchs Laborfenster fällt und Pausen gerne im Bio-Kaffeehaus verbracht werden, irrt sich. Die Realität? Viel Bildschirm, einige Stunden Papierkram (oder das, was im digitalen Zeitalter davon übrig ist) und gelegentlich die Erkenntnis, dass standardisierte Abläufe zwar Prozesse schneller machen, aber auch das menschliche Element etwas ausfransen lassen. Trotzdem – diese eine Familie, der man endlich nach monatelanger Detektivarbeit eine Ursache für das Leiden nennen kann … das bleibt hängen, und solche Momente werden im Flurfunk noch lange erzählt.

Funktioniert dieser Job für alle, die Biochemie auswendig können? Sicher nicht. Fachliche Exzellenz – geschenkt, ohne geht nichts. Aber in den Gängen der Humangenetik duftet es eben auch nach Neugier, Ausdauer und einer Prise Ironie. Patienten kommen mit diffusen Symptomen, Familien bringen ihre Ängste (und manchmal ihre gesamte Ahnenreihe im Gepäck) – hier ist Vermittlungsgeschick und die Gabe, komplexe Sachverhalte ohne Schaubild zu erklären, Gold wert. Und, vielleicht noch wesentlicher: eine gewisse Demut gegenüber der Tatsache, dass wir selbst als Ärztinnen und Ärzte oft mehr nicht wissen als wissen. Was viele unterschätzen: Die härtesten Fragen kommen selten von den Lehrbüchern, sondern aus dem echten Leben.

Jetzt wird’s ernst: Geld. Der schnöde Mammon, das Tabuthema am Kaffeetisch, aber eben doch nicht unwichtig. Das Gehalt als Facharzt oder Fachärztin für Humangenetik liegt, wie ich aus vielen Kollegengesprächen höre, meist im soliden Ärztemittelfeld – mit unterhaltsamen regionalen Differenzen. Ballungsräume? Höhere Gehälter, dafür auch gesteigerte Mieten und ein Wettbewerb, der sich gewaschen hat. Kleinere Städte? Weniger Verdienst, aber dafür manchmal konkurrenzlos und persönlich eingebetteter. Was sich jedoch wie Kaugummi zieht, ist die Verhandlung um tarifliche Einstufung, vor allem im Vergleich zu anderen anerkannten Fachrichtungen. Manchmal hat man das Gefühl, dass Humangenetiker für ihre fachliche Tiefenarbeit noch Nachhilfe im eigenen Marketing bräuchten. Immerhin: Mit wachsender Erfahrung, eigenem diagnostischen Bereich und einer Prise Unternehmergeist steigen die Chancen auf ein Gehalt, das nicht nur die nächste Dienstreise, sondern auch eine ordentliche Altersvorsorge ermöglicht.

Fachkräftemangel ist, wenn die Chefetage nervös wird. Auch in der Humangenetik. Die Nachfrage nach qualifizierten Ärztinnen und Ärzten ist, höflich formuliert, spürbar. Die aktuellen gesellschaftlichen Debatten – Inklusion, Pränataldiagnostik, personalisierte Medizin – schieben den Bedarf nach Expertinnen, die mehr können als nur den nächsten DNA-Befund lesen, eher nach oben als nach unten. Wer wechselwillig ist, hat daher oft mehr Auswahl als Kummer. Doch Vorsicht vor Übermut: Nicht jedes Labor, nicht jede Uniklinik und nicht jede Privatpraxis ticken gleich. Atmosphäre, Weiterbildungskultur, technologische Ausstattung – das alles schwankt erheblich. Wer die Wahl hat, sollte auch hinter die Kulissen schauen. Im Zweifel hilft ein blinder Anruf mehr als zehn schön designte Webseiten.

Bleibt noch ein Dauerbrenner: der Drahtseilakt zwischen Job, Weiterbildung und dem Rest des Lebens. Fortbildungen? Pflicht und Kür zugleich, denn in kaum einem medizinischen Fach explodiert das Wissen so rasant wie hier. Und ja, es gibt sie, die Wochen, in denen die Kinder den eigenen Nachnamen falsch buchstabieren, weil man nur noch für den nächsten Genexpertenkurs „lebt“. Vereinbarkeit bleibt ein dehnbarer Begriff, mal mehr, mal weniger. Wer jedoch klare Konturen zwischen Beruf und Privatleben zieht – und daran festhält, sei es auch gegen den inneren Schweinehund – hat auf lange Sicht die besseren Karten gegen das Ausbrennen.

Wer neu anfängt oder nach Jahren ins Grübeln kommt, ob ein Tapetenwechsel ins Haus steht, dem sage ich: Die Humangenetik ist kein Beruf für weichgespülte Alleskönner, aber eben auch kein Elfenbeinturm der Forschung. Sie bietet – bei allen Stolpersteinen – ein Feld, in dem fachliche Leidenschaft, Kommunikationsvermögen und ein Quäntchen Pragmatismus nicht nur überleben, sondern gedeihen können. Und wenn’s mal wieder an Energie fehlt: Der nächste seltene Befund, der eine Familie weiterbringt, kommt bestimmt. Und manchmal reicht das schon als Sinnstiftung für viele weitere Laborstunden.

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