Facharzt/-ärztin - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Jobs

128 aktuelle Facharzt/-ärztin - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Humanmediziner als Facharzt Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde w|m|d

SRHSonneberg

Wir suchen einen Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten (w/m/d) zur Übernahme einer etablierten Praxis. Sie profitieren von einem fundierten Behandlungskonzept und der Möglichkeit, selbstständig eine Sprechstunde im Kollegialsystem aufzubauen. Genießen Sie die Vorzüge einer angestellten Praxisinhaberin oder eines angestellten Praxisinhabers, indem Sie ohne Risiko arbeiten. Unsere zentral gelegene Praxis bietet eine hervorragende Infrastruktur und eine angemessene Scheinzahl. Sie übernehmen einen treuen Patientenstamm und arbeiten mit erfahrenen Arzthelferinnen und Arzthelfern. Ihre individuellen Ausstattungsideen sind willkommen und werden geschätzt.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Mediziner als Facharzt Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde w|m|d

SRHSonneberg

Werden Sie Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten (w/m/d) und gestalten Sie Ihre eigene Sprechstunde im Kollegialsystem! In unserer zentral gelegenen Praxis profitieren Sie von einer hervorragenden Infrastruktur und einem soliden Patientenstamm. Genießen Sie als angestellte/r Praxisinhaber/in alle Freiheiten, die eine selbstständige Praxisführung bietet, ohne finanzielle Risiken. Ihr engagiertes Team aus versierten Arzthelfer/innen unterstützt Sie dabei, hochwertige Behandlungen anzubieten. Teilen Sie uns Ihre Ausstattungswünsche mit – Ihre Ideen sind willkommen! Nutzen Sie diese einmalige Chance und werden Sie Teil unseres innovativen Praxiskonzepts in Thüringen.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/d) für Hals-, Nasen- & Ohrenheilkunde (2001tt) in Erfurt

Romedico GmbHErfurt

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/d) für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Sie bringen fundierte Kenntnisse in der HNO-Routinediagnostik mit und handeln interdisziplinär? In unserem gemeinnützigen, kommunalen Krankenhaus erwarten Sie kurze Entscheidungswege und ein unterstützendes Team. Genießen Sie eine vielseitige, eigenverantwortliche Tätigkeit mit interessanten Aufgaben. Wir bieten flexible Arbeitszeitmodelle in Voll- oder Teilzeit sowie umfangreiche Weiterbildungsangebote. Gestalten Sie die medizinische Versorgung in unserer Region mit und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Oberarzt (m/w/d) HNO/Hörstörung

medicmoveBayern,

Als Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatik bieten Sie fundierte fachärztliche Betreuung während der gesamten Rehabilitationszeit. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Leitung von Gruppenpsychotherapien und Kriseninterventionen sowie die Erstellung sozialmedizinischer Beurteilungen. Zudem sind Sie verantwortlich für die Mitarbeiterführung und Weiterbildung, auch im Bereich der Qualitätssicherung. Ihre Expertise fließt in wissenschaftliche Projekte und Schulungen für Patienten und Kollegen ein. Voraussetzung ist die Anerkennung als Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder verwandte Fachrichtungen. Wir bieten Ihnen flexible Arbeitszeitmodelle in Voll- oder Teilzeit, um eine ausgewogene Work-Life-Balance zu gewährleisten.
Work-Life-Balance Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Chefarzt (m/w/d) HNO/Hörstörung

medicmoveBayern,

Für die Rehaklinik suchen wir einen Chefarzt (m/w/d) für die Abteilung HNO, spezialisiert auf Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel. In dieser verantwortungsvollen Rolle leiten Sie die Abteilung strategisch und fachlich, während Sie die medizinische Versorgung unserer Patient:innen sicherstellen. Zudem koordinieren Sie die Weiterbildung der Assistenzärzt:innen und optimieren die Abteilungsorganisation. Ihr wertschätzender Führungsstil motiviert sowohl das ärztliche als auch das nicht-ärztliche Team. Interdisziplinäre Zusammenarbeit ist essentielle Grundlage, um kontinuierlich innovative Therapieangebote zu entwickeln. Voraussetzung ist die Anerkennung als Facharzt (m/w/d) für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Zusatzqualifikationen im Rehabilitationswesen sind wünschenswert.
Work-Life-Balance Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Fachärztin/arzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbHHalle Saale

Das Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf Steyr sucht eine/n Fachärztin/Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in Vollzeit (40 Stunden/Woche). Diese Dauerstelle hat eine Bewerbungsfrist bis zum 22. Mai 2026, mit Eintritt nach Vereinbarung. Jährlich versorgt die Klinik rund 37.500 stationäre und 174.000 ambulante Patient:innen. Mit 830 Betten zählt sie zu den größten Krankenanstalten in Österreich. Die HNO-Abteilung bietet eine Kurzzeitstation mit 15 Betten und wird von einem engagierten Team aus 5 Fachärzt:innen sowie 3 Assistenzärzt:innen betreut. Patienten profitieren von einer rundumversorgung, auch an Wochenenden durch interdisziplinäre Stationen.
Gutes Betriebsklima Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt HNO Hals-Nasen-Ohrenheilkunde - Region Hannover (m/w/d) - SHC-196-233-JN (3976)

1a-Ärztevermittlung GmbHHannover

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in der Region Hannover, Kennziffer SHC-196-233-JN. Diese spannende Position in einer renommierten Rehabilitationsklinik mit 300 bis 350 Betten bietet die Möglichkeit, Patienten nach Kopf-Hals-Tumoren umfassend zu betreuen. Ihr Aufgabengebiet umfasst die ärztliche Versorgung, Teilnahme an Visiten und Teambesprechungen. Voraussetzung ist die Facharztanerkennung für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sowie Interesse an der Rehabilitation. Sie sollten über ausgeprägte Organisations- und Kooperationsfähigkeiten verfügen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Patientenversorgung aktiv mit!
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt HNO Hals-Nasen-Ohrenheilkunde - Göttingen (m/w/d) - SHC-1580-01-JN (5776)

1a-Ärztevermittlung GmbHGöttingen

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde in Göttingen (Kennziffer: SHC-1580-01-JN) für eine etablierte Praxis. Diese Position bietet Ihnen die Möglichkeit, im ambulanten Bereich tätig zu sein und ein breites Spektrum an konservativen Therapien anzuwenden. Sie sollten über die Facharztanerkennung in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sowie wünschenswerte Erfahrungen in der ambulanten Versorgung verfügen. Ihr Profil umfasst Organisationsvermögen, eine selbstständige Arbeitsweise sowie hohe soziale und fachliche Kompetenz. In dieser abwechslungsreichen Position erwarten Sie interessante Aufgaben und Chancen zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung. Bewerben Sie sich noch heute und gestalten Sie Ihre Karriere aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde wissen müssen

Drinnen im Kosmos Kopf: Über den Berufseinstieg in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Vorweg: Wer in die HNO einsteigt – sei es frisch weitergebildet, mit ersten berufsreifen Schritten oder als wechselwillige Fachkraft zwischen zwei Welten –, muss wissen, worauf er oder sie sich einlässt. Das sage ich, weil man zu Beginn voller Idealismus ist. Jedes Ohr, jede Nasenhöhle, jeder Kehlkopf scheint ein ganzes Universum zu sein. Und das ist nicht nur so dahingesagt – der Mensch, das einsam taumelnde Wesen zwischen Atemgeräuschen, Hörverlust, Allergieschüben und Schnarchen, ist in der modernen HNO-Praxis ein dauernd neu zu entschlüsselndes Rätsel. Aber Moment, der Arbeitsalltag ist nicht nur Kopfspiegel und Holzspatel. Da steckt Dynamik drin – mit Burgen und Gräben, verlässlich wachsendem Aufwand, überraschenden Wendungen und Details, die dank Digitalisierung und gesellschaftlichem Druck nie beim Alten bleiben.


Zwischen Mikroskop und Gespräch: Realitätsschock und Lust am Detail

Die Versuchung, die fachliche Vielfalt als bloße Zusatzaufgabe zu unterschätzen, ist groß. Diagnostik? Klar, darin ist man nach der Weiterbildung ohnehin geübt – aber das reicht hinten und vorne nicht. Plötzlich das volle Menü: Allergiediagnosen am Morgen, Tumorberatung am Nachmittag, abends noch ein Ambulanztag mit vier polypös-nasalen Kindern. Routine sucht man hier vergebens. Der Wechsel wirft einen immer wieder aus der Komfortzone. Und glaubt bloß nicht, dass alles immer eindeutig ist: Stimme, Hören, Riechen, Gleichgewicht – das sind oft subjektive Befunde, die eine gehörige Portion Erfahrung und Geduld verlangen. Wer den raschen Kick sucht, landet in der HNO selten sechs Richtige. Dafür aber einen unheimlich breiten, oft auch filigranen Arbeitsalltag, bei dem Feinmotorik, Empathie und Kommunikation – ja, sogar Improvisationstalent – über Erfolg und Frust entscheiden.


Wissen, was man kann – und was man lernt (oder lernen muss)

Hand aufs Herz: Der Einstieg ist mit Unsicherheiten gepflastert. Kein Weiterbildungsrahmenplan, keine Prüfungsvorbereitung, kein Praktikum bereitet einen vollständig auf das vor, was einen im multiprofessionellen Klinik– oder Praxisalltag erwartet. Natürlich, die formale Qualifikation ist das A und O. Aber die echten Knackpunkte – der angstvolle Blick eines Kindes vor dem Trommelfellschnitt, eine komplizierte Abszesseröffnung im Notdienst, das unvermeidliche Gespräch über Probenergebnisse mit Angehörigen – das steht so in keinem Testat. Zu den technischen Skills (Endoskopie, Mikrochirurgie, Ultraschall etc.) gesellen sich Sozialkompetenz, Stressresistenz und das unauffällige Jonglieren von Zeitbudgets. Die Bereitschaft, sich lebenslang weiterzubilden, ist in keiner anderen Disziplin so wenig Floskel wie in dieser. Warum? Nun, weil der Fortschritt im Schnitt schneller ist als der eine oder andere eigene Gedankengang. Neue Therapieverfahren, robotergestützte Techniken, Telemedizin – was heute noch als „das machen wir so“ gilt, ist vielleicht morgen schon der blinde Fleck im nächsten Vorstellungsgespräch.


Gehalt: Realität, regionale Reibungen und Träume

Das große Zauberwort, um das alle herumtanzen, lautet: Vergütung. Wird selten offen angesprochen – hier ein Versuch, ehrlich zu bleiben. Das Gehaltsspektrum ist so bunt wie die Regionen und Beschäftigungsformen. Im städtischen Klinikum im Westen? Häufig Tarifbindung, dazu Schichtzulagen, aber auch Druck und Bürokratie. Im ländlichen Raum? Da kann mitunter eine eigene Praxis das Gehaltssprungbrett sein, wenn man die Risiken nicht scheut. Einstiegsgehälter für angestellte Fachärztinnen und Fachärzte bewegen sich nach aktuellen Entwicklungen meist zwischen mittleren und oberen vierstelligen Monatsbeträgen. Klingt solide, täuscht aber: Die Verantwortung wächst schneller als die Zahl auf dem Lohnzettel. Und freie Niederlassung? Ja, damit lässt sich mehr verdienen – vorausgesetzt, man will sich mit Personal, Investitionen, KV-Tücken und Regressängsten herumschlagen. Wer ehrlich ist, gibt zu: Weniger die Geldfrage, als das Verhältnis von Arbeitsbelastung zu Lebensqualität entscheidet am Ende, wie lange man durchhält. Und ja, selbst im Goldgräberland Großstadtpraxis gibt es Durststrecken.


Marktlage, Wandel und – ach ja, die Balance!

Die Nachfrage nach HNO-Fachkräften ist, man muss es so sagen, im Wandel. Einerseits stehen jede Menge Stellen offen, insbesondere im ländlichen Raum gehen immer häufiger Ärzte in den Ruhestand und händeringend sucht man Nachfolger. Andererseits, die Großstadt: Da rangeln sich junge Fachärztinnen und Fachärzte um attraktive Klinikstellen oder eine der wenigen freien Praxissitze. Digitalisierung (von der elektronischen Akte bis zum telemedizinischen Erstkontakt) ist längst Alltag. Wer von außen einsteigt, denkt oft: „Digitalisierung macht alles leichter.“ Tja, so einfach ist es nicht. Sie stellt völlig neue Anforderungen: technisches Know-how, Flexibilität, die Fähigkeit, sich von althergebrachten Routinen verabschieden zu können – und ja, zunehmend auch die Bereitschaft, an Videokonsilien oder KI-gestützten Simulationen teilzunehmen. Ein Wort zur Work-Life-Balance: Kein Dauerurlaub, kein Burn-out-Garantie. Der Beruf frisst Zeit – Rufbereitschaften, Wochenenddienste, Notfälle lassen sich nun einmal nicht wegbeten. Aber: Wer die eigenen Prioritäten ehrlich austariert, kann auch sinnvolle Freizeitinseln schaffen. Manchmal mit schlechtem Gewissen, manchmal stolz – selten ganz ohne Zweifel. Vielleicht ist das der wichtigste Ratschlag: Sich selbst nicht im System verlieren.


Perspektiven: Chancen, Stolpersteine, persönliche Note

Es ist ein Berufszweig voller Perspektiven, aber auch voller Ambivalenzen. Wer die Herausforderung sucht, findet sie an jedem dritten Tag an unerwarteter Stelle. Flache Hierarchien? Manchmal. Respektvolle Teams? Häufig, aber nicht selbstverständlich. Entwicklungslust? Die HNO ist ein Fach, das Krankheitsbilder, Techniken, Patientengruppen bruchlos verbindet. Aber auch eines, das am Rande der fachärztlichen Medienpräsenz arbeitet – abseits vom Rampenlicht der großen Interventionen. Macht das den Beruf weniger attraktiv? Nicht für die, die Detailarbeit, Menschenkontakt und überraschend häufige kleine Erfolge schätzen. Wer einsteigt, lernt sich und das System neu kennen. Wer wechselt, tut es meistens mit mehr Erfahrung – aber selten mit weniger Spannung. Die Kernfrage bleibt: Fasziniert mich die Vielfalt mehr als sie mich stresst? Falls ja, gibt es kaum ein Fach, das das Leben so präzise zwischen Laut und Leise, zwischen Gespräch und Geräusch vermisst. Und vielleicht ist genau dieses Zwielicht das, was den Reiz ausmacht – auch oder gerade für die, die nicht alles planen und nie alles kontrollieren wollen.


Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Facharzt/-ärztin - Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Die Versuchung, die fachliche Vielfalt als bloße Zusatzaufgabe zu unterschätzen, ist groß. Diagnostik? Klar, darin ist man nach der Weiterbildung ohnehin geübt – aber das reicht hinten und vorne nicht. Plötzlich das volle Menü: Allergiediagnosen am Morgen, Tumorberatung am Nachmittag, abends noch ein Ambulanztag mit vier polypös-nasalen Kindern. Routine sucht man hier vergebens. Der Wechsel wirft einen immer wieder aus der Komfortzone. Und glaubt bloß nicht, dass alles immer eindeutig ist: Stimme, Hören, Riechen, Gleichgewicht – das sind oft subjektive Befunde, die eine gehörige Portion Erfahrung und Geduld verlangen. Wer den raschen Kick sucht, landet in der HNO selten sechs Richtige. Dafür aber einen unheimlich breiten, oft auch filigranen Arbeitsalltag, bei dem Feinmotorik, Empathie und Kommunikation – ja, sogar Improvisationstalent – über Erfolg und Frust entscheiden.

Hand aufs Herz: Der Einstieg ist mit Unsicherheiten gepflastert. Kein Weiterbildungsrahmenplan, keine Prüfungsvorbereitung, kein Praktikum bereitet einen vollständig auf das vor, was einen im multiprofessionellen Klinik– oder Praxisalltag erwartet. Natürlich, die formale Qualifikation ist das A und O. Aber die echten Knackpunkte – der angstvolle Blick eines Kindes vor dem Trommelfellschnitt, eine komplizierte Abszesseröffnung im Notdienst, das unvermeidliche Gespräch über Probenergebnisse mit Angehörigen – das steht so in keinem Testat. Zu den technischen Skills (Endoskopie, Mikrochirurgie, Ultraschall etc.) gesellen sich Sozialkompetenz, Stressresistenz und das unauffällige Jonglieren von Zeitbudgets. Die Bereitschaft, sich lebenslang weiterzubilden, ist in keiner anderen Disziplin so wenig Floskel wie in dieser. Warum? Nun, weil der Fortschritt im Schnitt schneller ist als der eine oder andere eigene Gedankengang. Neue Therapieverfahren, robotergestützte Techniken, Telemedizin – was heute noch als „das machen wir so“ gilt, ist vielleicht morgen schon der blinde Fleck im nächsten Vorstellungsgespräch.

Das große Zauberwort, um das alle herumtanzen, lautet: Vergütung. Wird selten offen angesprochen – hier ein Versuch, ehrlich zu bleiben. Das Gehaltsspektrum ist so bunt wie die Regionen und Beschäftigungsformen. Im städtischen Klinikum im Westen? Häufig Tarifbindung, dazu Schichtzulagen, aber auch Druck und Bürokratie. Im ländlichen Raum? Da kann mitunter eine eigene Praxis das Gehaltssprungbrett sein, wenn man die Risiken nicht scheut. Einstiegsgehälter für angestellte Fachärztinnen und Fachärzte bewegen sich nach aktuellen Entwicklungen meist zwischen mittleren und oberen vierstelligen Monatsbeträgen. Klingt solide, täuscht aber: Die Verantwortung wächst schneller als die Zahl auf dem Lohnzettel. Und freie Niederlassung? Ja, damit lässt sich mehr verdienen – vorausgesetzt, man will sich mit Personal, Investitionen, KV-Tücken und Regressängsten herumschlagen. Wer ehrlich ist, gibt zu: Weniger die Geldfrage, als das Verhältnis von Arbeitsbelastung zu Lebensqualität entscheidet am Ende, wie lange man durchhält. Und ja, selbst im Goldgräberland Großstadtpraxis gibt es Durststrecken.

Die Nachfrage nach HNO-Fachkräften ist, man muss es so sagen, im Wandel. Einerseits stehen jede Menge Stellen offen, insbesondere im ländlichen Raum gehen immer häufiger Ärzte in den Ruhestand und händeringend sucht man Nachfolger. Andererseits, die Großstadt: Da rangeln sich junge Fachärztinnen und Fachärzte um attraktive Klinikstellen oder eine der wenigen freien Praxissitze. Digitalisierung (von der elektronischen Akte bis zum telemedizinischen Erstkontakt) ist längst Alltag. Wer von außen einsteigt, denkt oft: „Digitalisierung macht alles leichter.“ Tja, so einfach ist es nicht. Sie stellt völlig neue Anforderungen: technisches Know-how, Flexibilität, die Fähigkeit, sich von althergebrachten Routinen verabschieden zu können – und ja, zunehmend auch die Bereitschaft, an Videokonsilien oder KI-gestützten Simulationen teilzunehmen. Ein Wort zur Work-Life-Balance: Kein Dauerurlaub, kein Burn-out-Garantie. Der Beruf frisst Zeit – Rufbereitschaften, Wochenenddienste, Notfälle lassen sich nun einmal nicht wegbeten. Aber: Wer die eigenen Prioritäten ehrlich austariert, kann auch sinnvolle Freizeitinseln schaffen. Manchmal mit schlechtem Gewissen, manchmal stolz – selten ganz ohne Zweifel. Vielleicht ist das der wichtigste Ratschlag: Sich selbst nicht im System verlieren.

Es ist ein Berufszweig voller Perspektiven, aber auch voller Ambivalenzen. Wer die Herausforderung sucht, findet sie an jedem dritten Tag an unerwarteter Stelle. Flache Hierarchien? Manchmal. Respektvolle Teams? Häufig, aber nicht selbstverständlich. Entwicklungslust? Die HNO ist ein Fach, das Krankheitsbilder, Techniken, Patientengruppen bruchlos verbindet. Aber auch eines, das am Rande der fachärztlichen Medienpräsenz arbeitet – abseits vom Rampenlicht der großen Interventionen. Macht das den Beruf weniger attraktiv? Nicht für die, die Detailarbeit, Menschenkontakt und überraschend häufige kleine Erfolge schätzen. Wer einsteigt, lernt sich und das System neu kennen. Wer wechselt, tut es meistens mit mehr Erfahrung – aber selten mit weniger Spannung. Die Kernfrage bleibt: Fasziniert mich die Vielfalt mehr als sie mich stresst? Falls ja, gibt es kaum ein Fach, das das Leben so präzise zwischen Laut und Leise, zwischen Gespräch und Geräusch vermisst. Und vielleicht ist genau dieses Zwielicht das, was den Reiz ausmacht – auch oder gerade für die, die nicht alles planen und nie alles kontrollieren wollen.

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