Facharzt/-ärztin - Öffentliches Gesundheitswesen Jobs

3 aktuelle Facharzt/-ärztin - Öffentliches Gesundheitswesen Stellenangebote

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Arzt / Ärztin Abteilungsleitung ärztliche Dienstleistungen (m/w/d)

Stadt Offenbach am MainOffenbach Main

Die Stadt Offenbach sucht eine/n engagierte/n Abteilungsleiter/in für ärztliche Dienstleistungen (m/w/d). In dieser unbefristeten Voll- oder Teilzeitstelle erwartet Sie ein attraktives Gehalt ab 71.350 € (TVöD 14 / A 15 HBesO) sowie ggf. eine Arbeitsmarktzulage. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams von rund 1.600 Kolleg*innen, das aktiv die Gesundheitsversorgung für Bürger*innen optimiert. Das Stadtgesundheitsamt bietet interessante Aufgaben in Bereichen wie Gutachten, Kinder- und Jugendmedizin, und Hygiene. Profitieren Sie von kurzen Entscheidungswegen und einem zukunftsorientierten Arbeitsumfeld. Gestalten Sie mit uns gemeinsam das Leben in Offenbach – bewerben Sie sich jetzt!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Arzt / Ärztin Abteilungsleitung ärztliche Dienstleistungen (m/w/d)

Stadt Offenbach am MainOffenbach

Werden Sie Teil des Stadtgesundheitsamtes Offenbach als Abteilungsleitung für ärztliche Dienstleistungen (m/w/d)! Diese unbefristete Vollzeit- oder Teilzeitstelle bietet eine attraktive Vergütung nach TVöD 14 / A 15 HBesO, ab 71.350 €, sowie eine mögliche Arbeitsmarktzulage. In einem engagierten Team von rund 50 Mitarbeitenden gestalten Sie aktiv das gesundheitliche Wohl der Bürger*innen und städtischen Angestellten. Profitieren Sie von kurzen Wegen und zukunftsorientierten Entscheidungen in einer Großstadt im Wandel. Ihre Expertise ist gefragt in den Bereichen Gutachten, Kinder- und Jugendmedizin sowie Hygienemanagement. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft Offenbachs mit!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Arzt / Facharzt (m/w/d) als Leitung des sozialpsychiatrischen Dienstes - NEU!

HochtaunuskreisBad Homburg Vor Höhe

Wir suchen einen Arzt/Facharzt (m/w/d) als Leitung des sozialpsychiatrischen Dienstes im Hochtaunuskreis. Die Stelle bietet eine Vergütung nach Entgeltgruppe 15 TVöD und die Möglichkeit einer Arbeitsmarktzulage für Fachärzte. In dieser Position sind Sie verantwortlich für die ärztliche Untersuchung und Betreuung psychisch kranker Erwachsener sowie die Antragstellung im Unterbringungsverfahren. Auch die Beratung von Angehörigen und die Leitung eines Teams von 8 Fachkräften gehören zu Ihrem Aufgabenbereich. Schwerbehinderte Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Tätigkeit eignet sich auch hervorragend für Teilzeitbeschäftigte, um eine ausgewogene Work-Life-Balance zu gewährleisten.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Öffentliches Gesundheitswesen wissen müssen

Facharzt/-ärztin - Öffentliches Gesundheitswesen Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Facharzt/-ärztin - Öffentliches Gesundheitswesen wissen müssen

Zwischen Schalthebel und Seismograf: Das Leben als Facharzt im Öffentlichen Gesundheitswesen

Ich gebe gern zu: Wer Medizin studiert, träumt meist nicht von der nächsten Infektionsschutzverordnung oder von Aktenstapeln in grauen Amtszimmern. Manche stolpern über diesen Berufsbereich erst während der Facharztausbildung, andere landen aus Überzeugung – oder, wenn wir ehrlich sind, wegen der berühmten Work-Life-Balance. Doch bevor jemand vorschnell abwinkt: Der Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen ist weder Behördenzombie noch gescheiterter Klinikstratege. Vielmehr balanciert man hier als medizinischer Lotse zwischen Gesellschaft und individueller Gesundheit, mit Aufgaben, die mehr überraschen als erschrecken.


Alltag zwischen Akten und Akutlage – erstaunlich vielfältig

Was genau macht man eigentlich im Öffentlichen Gesundheitsdienst? Wer hier nur an Keimproben und Beamtenstempel denkt, liegt daneben (auch wenn die Realität manchmal nicht weit davon entfernt ist). Die Arbeit reicht – je nach Amt, Region und tagesaktueller gesellschaftlicher Großlage – von Hygieneüberwachung und Impfkampagnen über Beratung bei Gesundheitsgefährdungen, Gutachtenerstellung bis hin zum Krisenmanagement, wenn irgendwo ein Erreger Amok läuft. Ja, Bürokratie ist dabei. Sie kann lähmend sein, keine Frage. Aber oft ist der größte Unterschied zur Klinik: Hier arbeiten Fachärzte nicht für einen einzelnen Patienten, sondern für die Gesundheit ganzer Bevölkerungsgruppen. Man entwirft Projektpläne, steht im Kontakt mit Schulen, Kitas, Pflegeeinrichtungen und manchmal auch mitten auf dem Marktplatz – bei Impfaktionen, Luftmessungen oder Umweltchecks.


Wege ins Amt – ein Spagat auf mehreren Ebenen

Ein Berufswechsel in dieses Feld verlangt einiges – aber keine Superkraft. Fachärzte brauchen Standfestigkeit, Organisationstalent und, nicht selten, ein dickes Fell. Die Weiterbildung umfasst mehrere Stationen, teils im Gesundheitsamt, teils durchaus in angrenzenden Fachrichtungen. Ein Hang zu Prävention, Epidemiologie – und die Neugier, hinter die Kulissen gesellschaftlicher Gesundheit zu blicken – ist nicht verkehrt. Wer von der Klinik kommt, erlebt oft einen Kulturschock: Plötzlich mehr Planung, weniger Hektik. Aber auch: Weniger Hierarchie-Kämpfe, mehr Teamarbeit. Für Berufseinsteiger ist der Wechsel eine echte Charakterfrage – traut man sich in die Langstrecke statt in den Sprint?


Gehalt – mehr als ein Tabuthema (aber kein Goldesel)

Was zahlt eigentlich das öffentliche System? Redet man offen drüber, ist selten Glamour dabei. Im Vergleich zum Krankenhaus kann das Tarifgehalt im Gesundheitsamt zum Einstieg niedriger ausfallen. Klar, die berühmten Dienste entfallen, dafür gibt’s weniger Zulagen. Der Vorteil? Die Gehaltsspanne ist transparent, steigt mit der Verantwortung und – Überraschung – schwankt regional bisweilen stark. In ländlichen Regionen oder strukturschwachen Kommunen sitzen die Gesundheitsämter nicht selten auf offenen Stellen. Wer also flexibel ist, findet schneller Einstiegschancen – und manchmal bekommt man regionale Zuschläge obendrauf, weil überall um kluge Köpfe gebuhlt wird. Aufstieg in Leitungspositionen bringt nicht nur mehr Gestaltungsspielraum, sondern auch bei den Bezügen Bewegung nach oben. Aber: Astronomische Privatpraxen-Einnahmen bleiben Fiktion.


Arbeitsmarkt: Flaute war gestern – jetzt winkt die Zeit der Spezialisten

Noch vor zwanzig Jahren galt der Amtsarzt als Beruf fürs Abstellgleis. Heute sieht die Lage anders aus. Pandemie, demografischer Wandel, Klimafolgen – plötzliche Krisen haben das Bild gewandelt. Gefragt sind Spezialisten, die nicht nur Diagnosen stellen, sondern Akteure vernetzen, Prozesse steuern und auf Zielgruppen zugehen. Wer Spaß daran hat, komplexe Zusammenhänge zu entwirren und im öffentlichen Raum Verantwortung zu übernehmen, ist plötzlich gefragter als je zuvor. Digitalisierung? Ein Dauerthema. Der Öffentliche Gesundheitsdienst hinkt oft hinterher, sucht aber gerade nach kreativen Moderatoren, die alte Strukturen durchbrechen. Wer also Lust auf Veränderung hat (und Geduld beim Umgang mit zähen IT-Prozessen!), sollte genau hinsehen: Karrierechancen entstehen – wo andere noch Briefmarken sortieren.


Work-Life-Balance: Mythos oder echtes Plus?

Der Satz begegnet einem immer wieder: „Gesundheitsamt, da hat man endlich wieder ein Leben!“ Naja. Es stimmt teilweise. Die Arbeitszeiten sind meist familienfreundlicher, Notdienste selten, Urlaube planbar. Doch das Tagesgeschäft kann sich schnell drehen – zum Beispiel während einer Pandemie, wenn der Satz „9-to-5“ keinen Sinn mehr ergibt. Trotzdem: Im Alltag bleibt der Spielraum für Familie, Hobbys oder Weiterbildung meistens größer als im Akutkrankenhaus. Was viele unterschätzen: Man kann hier gestalten, weil die Perspektive eine andere ist. Es geht nicht nur um Heilung, sondern darum, Risiken zu verhindern, Trends zu erkennen und gesellschaftliche Entwicklungen zu begleiten.


Fazit? Vielleicht keine Punktlandung, aber: Sinn, Stabilität und Gestaltung

Fachärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst sind Aufspürer, Vermittler und manchmal Querdenker. Sie sind selten die Helden in weiß, aber oft meinungsstark – und sie treffen Entscheidungen, die den Alltag vieler Menschen beeinflussen. Klingt abstrakt? Ist es manchmal auch. Wer sich aber für diese Laufbahn entscheidet, findet einen Arbeitsplatz, bei dem Sinn und Stabilität nicht im Widerspruch stehen. Klar, das Gehalt löst keine Begeisterungsstürme aus – dafür winkt eine berufliche Balance, die in der Medizin selten geworden ist. Wer gestalten will, Akten nicht scheut und sich manchmal mit gesellschaftlichem Gegenwind auseinandersetzen möchte, hat hier mehr Chancen, als es auf den ersten Blick scheint. Und ja – vielleicht fragt man sich ab und an, wie man in dieses Fach gerutscht ist. Meistens aber, ob man je wieder raus möchte.


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