Fachaltenpfleger/in - Psychiatrie Jobs

195 aktuelle Fachaltenpfleger/in - Psychiatrie Stellenangebote

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Pflegefachkraft/Altenpfleger Gerontopsychiatrie (m/w/d) - NEU!

Hospitalstiftung Lauingen (Donau)Lauingen Donau

Als Pflegefachkraft mit Weiterbildung in Gerontopsychiatrie bei der Hospitalstiftung Lauingen (Donau) erwartet Dich ein erfüllender Job in der Altenpflege. Wir bieten Dir eine erstklassige persönliche Betreuung, damit Du Dich ganz auf Deine Bewohner konzentrieren kannst. Mit unserer Unterstützung erreichst Du eine ausgewogene Work-Life-Balance. Unser Ziel ist die ganzheitliche Versorgung, um selbstbestimmtes Leben zu fördern. Du bist Ansprechpartner für Bewohner, Angehörige und Ärzte und bietest wertvolle Informationen und Schulungen. Durch regelmäßige Fallbesprechungen und das Einhalten von Pflegestandards gewährleisten wir höchste Qualität in der Pflege.
Work-Life-Balance Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

Pflegefachkraft Gerontopsychiatrie (m/w/d)

St. Rochus-Hospital TelgteTelgte

Das St. Rochus-Hospital in Telgte ist eine renommierte Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit über 175 Jahren Erfahrung. Mit 291 Betten konzentrieren wir uns auf Psychiatrie, Psychosomatik und Gerontopsychiatrie. Unsere Einrichtungen umfassen zwei Tageskliniken und eine psychiatrische Institutsambulanz, die umfassende Betreuung bieten. Wir fördern auch die Integration durch unsere Tochtergesellschaften, wie die St. Clemens GmbH für stationäre Altenhilfe. Unsere St. Nikolaus GmbH bietet mit ihrer Bäckerei und Café inklusive Arbeitsplätze. Erfahren Sie mehr über unser engagiertes Team in unserem informativen YouTube-Video und Tätigkeitsschwerpunkten.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft geschützte Akutaufnahmestation (m/w/d)

St. Rochus-Hospital TelgteTelgte

Das St. Rochus-Hospital in Telgte ist eine renommierte Fachklinik mit über 175 Jahren Erfahrung in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Mit 291 Betten bietet diese Einrichtung umfassende Dienstleistungen, darunter Gerontopsychiatrie und Behandlungen von Abhängigkeitserkrankungen. Die Klinik wird von der St. Franziskus-Stiftung Münster geleitet und umfasst zwei Tageskliniken sowie eine psychiatrische Institutsambulanz. Zusätzlich bietet der Wohnbereich St. die ideale Unterstützung für Patienten. Tochtergesellschaften wie die St. Clemens GmbH und die St. Nikolaus GmbH erweitern das Angebot durch stationäre Altenhilfe und Inklusionsprojekte. Entdecke unser engagiertes Team und unsere Mission in unserem kurzen YouTube-Video.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft / Pflegefachmann / Altenpfleger (m/w/d) mit Studium oder Fachweiterbildung

Psychiatrisches Zentrum NordbadenWiesloch

Wir suchen eine/n engagierte/n Pflegefachfrau/-mann oder Gesundheits- und Krankenpfleger/in mit Fachweiterbildung in Psychiatrie für unsere Station 03. In einem motivierten Team erwartet Sie ein abwechslungsreiches Aufgabengebiet mit Freiräumen zur Gestaltung. Genießen Sie eine strukturierte Einarbeitung über sechs Monate und mitarbeiterorientierte Arbeitszeiten von 38,5 Stunden in der 5-Tage-Woche. Ihre Freizeitgestaltung wird in der bundesweit organisierten Dienstplanung berücksichtigt. Profitieren Sie von einer attraktiven Vergütung nach TV-L und gezielter Förderung Ihrer Fach- oder Führungslaufbahn in unserer Akademie. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft aktiv mit!
Jobrad Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger / Pflegefachmann / Altenpfleger (m/w/d)

Psychiatrisches Zentrum NordbadenWiesloch

Entdecken Sie Ihre neue Karriere als Gesundheits- und Krankenpfleger oder Pflegefachkraft in einem engagierten Team. Unsere Stellen-ID 130 bietet Ihnen einen attraktiven Arbeitsplatz inmitten grüner Natur, wo psychosoziale Pflege im Fokus steht. Profitieren Sie von einem strukturierten Einarbeitungskonzept, das Ihnen eine hervorragende Integration in unserer Nova-Station ermöglicht. Ihre Aufgaben umfassen die Leitung von pflegetherapeutischen Gruppen und die Beratung von Patient*innen sowie Angehörigen. Wir suchen empathische, zuverlässige und teamfähige Persönlichkeiten mit einem ausgeprägten Engagement für den Pflegeberuf. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns ein gesundheitsförderndes Milieu!
Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Jobticket – ÖPNV Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft / Altenpfleger im Tagdienst (m/w/d)

Evangelische Heimstiftung GmbHDornstadt

Verstärken Sie unser Team als Pflegefachkraft im Tagdienst (m/w/d) im Fachpflegeheim Dornstadt! Sie haben die Möglichkeit, in Vollzeit oder Teilzeit (bis 39 Stunden/Woche) bei einem der größten diakonischen Pflegeunternehmen in Baden-Württemberg zu arbeiten. Hier leisten Sie einen sinnstiftenden Beitrag und übernehmen Verantwortung für die Zukunft unserer Bewohner. Ihre Aufgaben umfassen die Steuerung des Pflegeprozesses sowie die Koordination der Grund- und Behandlungspflege. Darüber hinaus pflegen Sie die Menschen in Ihrer Wohngruppe und dokumentieren Ihre wertvolle Arbeit. Werden Sie Teil der Evangelischen Heimstiftung und gestalten Sie gemeinsam mit uns die Pflege von morgen!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Evangelische Heimstiftung GmbH Einkaufsrabatte Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Examinierte Gesundheits- & Krankenpfleger oder Altenpfleger (m/w/d)

Klinikum Fünfseenland Gauting GmbHGauting, München

Sie sind examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger mit einem Interesse an der Psychiatrie? Bei uns finden Sie eine erfüllende Arbeitsumgebung, in der Ihr Wissen über psychiatrische Erkrankungen wertgeschätzt wird. Unsere Kliniken bieten Ihnen die Unterstützung eines kompetenten, multiprofessionellen Teams. Empathie und Interesse an der Arbeit mit besonderen Menschen sind für uns essenziell. Wir fördern ein freundschaftliches und kollegiales Arbeitsklima, in dem Respekt, Vertrauen und Verantwortung großgeschrieben werden. Gemeinsam meistern wir die Herausforderungen im Alltag und bieten Lösungen für jeden einzelnen Patienten.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Work-Life-Balance Kinderbetreuung Fahrtkosten-Zuschuss Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger*in oder Altenpfleger*in (w/m/d)

Klinikum am WeissenhofFrankfurt

Unser gerontopsychiatrisches StäB-Team sucht engagierte Gesundheits- und Krankenpfleger*innen oder Altenpfleger*innen (w/m/d) in Voll- oder Teilzeit. In dieser Rolle unterstützen Sie Patient*innen in ihrem vertrauten häuslichen Umfeld, um Therapieziele erfolgreich zu erreichen. Ihre Fachkompetenz hilft, Selbstpflegekompetenzen zu entwickeln und zu erhalten. Sie beraten und unterstützen Patient*innen und Angehörige, während Sie lebenspraktische Fertigkeiten fördern. Zudem führen Sie Sozial- und Aktivitätstrainings durch und nehmen aktiv an internen Besprechungen sowie Supervisionen teil. Wenn Sie eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege und eine Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Unbefristeter Vertrag Einkaufsrabatte Corporate Benefit Klinikum am Weissenhof Familienfreundlich Jobticket – ÖPNV Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) in der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbHBlankenburg

Das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben bietet erstklassige medizinische Versorgung an Standorten in Quedlinburg, Wernigerode und Blankenburg. Jährlich behandeln wir über 100.000 Patienten, sowohl stationär als auch ambulant. Als führender Gesundheitsdienstleister in der Region garantieren wir hohe medizinische Standards und sichere Arbeitsplätze. Mehr als 2.400 Mitarbeiter gewährleisten eine fachkundige und empathische Patientenbetreuung. Unsere Abteilung für psychiatrische Pflege setzt auf Qualität, Stabilität und individuelle Entwicklung der Patienten. Interessierte Fachkräfte, die strukturiert arbeiten und kommunikativ sind, finden bei uns ein wertvolles Arbeitsumfeld.
Kinderbetreuung Jobrad Kantine Corporate Benefit Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft – Vivantes Klinikum Neukölln

Vivantes Klinikum NeuköllnBerlin Neukölln

Das Vivantes Klinikum Neukölln sucht engagierte Pflegefachkräfte in Teil- oder Vollzeit. Mit 38,5 Wochenstunden und den Entgeltgruppen EG P7 bis EG P9 TVöD bieten wir attraktive Bedingungen. Sie finden bei uns ein vielfältiges und interdisziplinäres Umfeld, das die menschliche und fachliche Pflege in den Mittelpunkt stellt. Arbeiten Sie in einem motivierten Team, das Verantwortung übernimmt und innovative Medizin praktiziert. Unser Krankenhaus gehört zu den größten in Berlin mit über 1.200 Betten und zahlreichen Fachabteilungen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Pflege der Zukunft aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachaltenpfleger/in - Psychiatrie wissen müssen

Fachaltenpfleger/in - Psychiatrie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachaltenpfleger/in - Psychiatrie wissen müssen

Zwischen Mitgefühl und Methodik: Warum der Fachaltenpfleger für Psychiatrie mehr ist als „nur“ Pflegepersonal

Ein Beruf mit Schwere und Leichtigkeit zugleich – wie viele kluge Köpfe sich wohl vorgestellt hatten, der Job als Fachaltenpfleger oder Fachaltenpflegerin im psychiatrischen Bereich sei irgendwie ein bisschen wie Pflege „mit Extras“? Falsch gedacht. Schon der erste Tag konfrontiert Neulinge mit einem Arbeitsalltag, der alles ist, nur nicht gewöhnlich. Zwischen biografischen Fragmenten, historischer Wucht und den kleinen Alltagskatastrophen verliert man schnell das Gefühl für Normalität. Und trotzdem – oder gerade deshalb – hat dieser Beruf die erstaunliche Fähigkeit, Menschen zu erden und einzusammeln, wenn man meint, sich schon verloren zu haben.


Von der Ausbildung bis ans Patientenbett: was zählt wirklich?

Der offizielle Weg beginnt mit der generalistischen Pflegeausbildung und führt dann oft im zweiten oder dritten Anlauf in die fachspezifische Weiterbildung für Psychiatrie. Wer meint, ein bisschen Grundlagenwissen und ein zartes Gemüt reichten aus, irrt sich gewaltig. Es geht um mehr. Viel mehr. Kommunikation, Geduld, ein untrügliches Gespür für Zwischentöne und – das wird gern unterschätzt – die Fähigkeit, unvorhersehbare Situationen mit einem klaren Kopf (und manchmal einem festen Griff) zu lösen. Sukzessive lernen Berufseinsteiger, psychische Erkrankungen im Alter nicht als „Verhaltensstörungen“ abzutun, sondern als Teil eines hochkomplexen Netzes aus Lebenserfahrung, Chemie und sozialer Dynamik zu begreifen. Der Alltag? Vielschichtig. Es gibt Tage, die laufen in stiller Routine an – Essen reichen, Protokolle ausfüllen, Gespräche in Endlosschleife. Plötzlich dann: Eskalation im Aufenthaltsraum, eine depressive Krise, jemand, der heimlich Tabletten hortet oder im Delir auf Wanderschaft geht. Ruhe bewahren, Signale deuten, improvisieren. Und zwischendurch: der Versuch, das Menschliche nicht zu verlieren.


Zwischen Anspruch und Anerkennung: Wer diesen Beruf wählt, muss mehr als „herzlich“ sein

Man glaubt manchmal, das Berufsbild ziehe einfach Leute mit großem Herzen an – stimmt schon. Aber Herz reicht eben nicht. Wer im psychiatrischen Setting arbeitet, entwickelt eine Art Radar für Unsichtbares. Man erkennt Stimmungswechsel schneller als andere den Wetterbericht lesen. Gleichzeitig braucht es ganz schön viel Professionalität, um sich abzugrenzen. Die psychische Belastung lässt sich nicht per Knopfdruck abschütteln. Manche Abende – da fragt man sich: „Hätte ich mehr tun können? War das die richtige Entscheidung?“ Ja, Unsicherheiten gehören zum Paket. Genau wie der Mix aus Respekt vor dem Leben der Anderen und der Erkenntnis, dass eigene Fehler dazugehören (auch wenn sie richtig wehtun). Und klar: Diese Mischung aus innerer Stärke und Reflexionsfähigkeit macht den Job aus. Eigentlich eine Lebensschule gratis dazu.


Geld, Anerkennung, Entwicklung – oder: Wie viel ist der Job eigentlich wert?

Jetzt mal ehrlich: Gehalt bleibt ein wunder Punkt. Einstiegsgehälter bewegen sich, je nach Region, Träger und Tarifbindung, gern zwischen 3.000 € und 3.600 € brutto im Monat. Mit Fachweiterbildung, zusätzlichen Nächten oder der Übernahme spezieller Aufgaben rutscht man vielleicht eine Schublade nach oben – aber echte finanzielle Sprünge? Eher selten. Ost, West, privater oder öffentlicher Träger: Es gibt Unterschiede, und die können richtig schmerzen. Wer Glück (und starke Nerven) hat, kann durch Zusatzqualifikationen oder den Wechsel in Leitungsfunktionen mehr Einfluss und Gehalt herausholen. Aber reich wird hier niemand. Immerhin: Das Verständnis für psychische Gesundheit wächst, und Fachaltenpflegende mit psychiatrischer Kompetenz sind so gefragt wie selten zuvor. Nur, dass sich Wertschätzung eben nicht immer in der Lohntüte zeigt. Und trotzdem – die wenigsten gehen wegen des schnöden Mammons, sondern weil es ein Stück Sinn gibt, das man anderswo kaum bekommt.


Auf dem Dampfer der Demografie – und was von Digitalisierung wirklich ankommt

Der Fachkräftemangel ist kein geflügeltes Wort mehr, sondern im Alltag spürbares Defizit. Gerade im psychiatrischen Setting trifft er doppelt: Hohe fachliche Anforderungen, steigende Patientenzahlen, immer komplexere Fälle. Wer jetzt einsteigt oder über einen Wechsel nachdenkt – Chancen gibt es fast überall. Je nach Region unterschiedlich, klar – sei es im ländlichen Brandenburg oder im Großstadt-Cluster irgendwo im Westen. Verstärkt wird das Ganze durch den demografischen Wandel. Immer mehr Menschen, oft mit doppeltem Krankheitsbild (multimorbide, psychisch auffällig), brauchen Begleitung. Klingt nach Jobgarantie? Zumindest nach einer sehr stabilen Nachfrage. Digitalisierung? Ein zweischneidiges Schwert. Elektronische Dokumentation, Tablets auf Station, Videokonferenzen mit Psychiatern – das hilft manchmal, manchmal auch nicht. Papier gibt es nach wie vor. Und Entscheidendes passiert immer noch im echten Gespräch, nicht am Bildschirm. Hilfreich für Bewerber: Wer digital fit ist, punktet. Wer bereit ist, neue Tools auszuprobieren, macht sich beliebt. Aber entscheidend bleibt, wie man dem Menschen gegenübertritt.


Karriere, Leben, Balance – oder: Warum Scheitern dazugehört (und was trotzdem bleibt)

Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierepfade gibt es, keine Frage. Von der Praxisanleitung über die Pflegedienstleitung bis hin zu spezialisierten Beratungsdiensten – der Weg ist offen, wenn man sich anstrengt und nicht zu schnell von Burnout bremsen lässt. Ja, das Risiko ist real. Und es gibt Tage, da fragt man sich, ob das alles noch mit Privatleben vereinbar ist. Schichtdienst, Wochenendarbeit, ständiges Einfühlen – nicht umsonst steigen viele nach wenigen Jahren wieder aus oder drehen zumindest an ihrer Arbeitszeit. Und dann sind da wieder diese Momente, in denen eine Patientin, die tagelang kaum sprach, plötzlich den Kopf hebt, dir zulächelt und „Danke“ sagt. Das ändert nicht die Statistik. Aber manchmal reicht’s für einen ganzen Monat Motivation. Wer wagt, sich auf diesen Berufsbereich einzulassen, bekommt keine Wunder, aber Einblicke in das, was wirklich zählt. Auch wenn man gelegentlich scheitert. Gerade dann wächst man oft über sich hinaus – und nimmt mehr mit als einen ausgefüllten Dienstplan.


Kurzbeschreibung Fachaltenpfleger/in - Psychiatrie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachaltenpfleger/in - Psychiatrie

Der offizielle Weg beginnt mit der generalistischen Pflegeausbildung und führt dann oft im zweiten oder dritten Anlauf in die fachspezifische Weiterbildung für Psychiatrie. Wer meint, ein bisschen Grundlagenwissen und ein zartes Gemüt reichten aus, irrt sich gewaltig. Es geht um mehr. Viel mehr. Kommunikation, Geduld, ein untrügliches Gespür für Zwischentöne und – das wird gern unterschätzt – die Fähigkeit, unvorhersehbare Situationen mit einem klaren Kopf (und manchmal einem festen Griff) zu lösen. Sukzessive lernen Berufseinsteiger, psychische Erkrankungen im Alter nicht als „Verhaltensstörungen“ abzutun, sondern als Teil eines hochkomplexen Netzes aus Lebenserfahrung, Chemie und sozialer Dynamik zu begreifen. Der Alltag? Vielschichtig. Es gibt Tage, die laufen in stiller Routine an – Essen reichen, Protokolle ausfüllen, Gespräche in Endlosschleife. Plötzlich dann: Eskalation im Aufenthaltsraum, eine depressive Krise, jemand, der heimlich Tabletten hortet oder im Delir auf Wanderschaft geht. Ruhe bewahren, Signale deuten, improvisieren. Und zwischendurch: der Versuch, das Menschliche nicht zu verlieren.

Man glaubt manchmal, das Berufsbild ziehe einfach Leute mit großem Herzen an – stimmt schon. Aber Herz reicht eben nicht. Wer im psychiatrischen Setting arbeitet, entwickelt eine Art Radar für Unsichtbares. Man erkennt Stimmungswechsel schneller als andere den Wetterbericht lesen. Gleichzeitig braucht es ganz schön viel Professionalität, um sich abzugrenzen. Die psychische Belastung lässt sich nicht per Knopfdruck abschütteln. Manche Abende – da fragt man sich: „Hätte ich mehr tun können? War das die richtige Entscheidung?“ Ja, Unsicherheiten gehören zum Paket. Genau wie der Mix aus Respekt vor dem Leben der Anderen und der Erkenntnis, dass eigene Fehler dazugehören (auch wenn sie richtig wehtun). Und klar: Diese Mischung aus innerer Stärke und Reflexionsfähigkeit macht den Job aus. Eigentlich eine Lebensschule gratis dazu.

Jetzt mal ehrlich: Gehalt bleibt ein wunder Punkt. Einstiegsgehälter bewegen sich, je nach Region, Träger und Tarifbindung, gern zwischen 3.000 € und 3.600 € brutto im Monat. Mit Fachweiterbildung, zusätzlichen Nächten oder der Übernahme spezieller Aufgaben rutscht man vielleicht eine Schublade nach oben – aber echte finanzielle Sprünge? Eher selten. Ost, West, privater oder öffentlicher Träger: Es gibt Unterschiede, und die können richtig schmerzen. Wer Glück (und starke Nerven) hat, kann durch Zusatzqualifikationen oder den Wechsel in Leitungsfunktionen mehr Einfluss und Gehalt herausholen. Aber reich wird hier niemand. Immerhin: Das Verständnis für psychische Gesundheit wächst, und Fachaltenpflegende mit psychiatrischer Kompetenz sind so gefragt wie selten zuvor. Nur, dass sich Wertschätzung eben nicht immer in der Lohntüte zeigt. Und trotzdem – die wenigsten gehen wegen des schnöden Mammons, sondern weil es ein Stück Sinn gibt, das man anderswo kaum bekommt.

Der Fachkräftemangel ist kein geflügeltes Wort mehr, sondern im Alltag spürbares Defizit. Gerade im psychiatrischen Setting trifft er doppelt: Hohe fachliche Anforderungen, steigende Patientenzahlen, immer komplexere Fälle. Wer jetzt einsteigt oder über einen Wechsel nachdenkt – Chancen gibt es fast überall. Je nach Region unterschiedlich, klar – sei es im ländlichen Brandenburg oder im Großstadt-Cluster irgendwo im Westen. Verstärkt wird das Ganze durch den demografischen Wandel. Immer mehr Menschen, oft mit doppeltem Krankheitsbild (multimorbide, psychisch auffällig), brauchen Begleitung. Klingt nach Jobgarantie? Zumindest nach einer sehr stabilen Nachfrage. Digitalisierung? Ein zweischneidiges Schwert. Elektronische Dokumentation, Tablets auf Station, Videokonferenzen mit Psychiatern – das hilft manchmal, manchmal auch nicht. Papier gibt es nach wie vor. Und Entscheidendes passiert immer noch im echten Gespräch, nicht am Bildschirm. Hilfreich für Bewerber: Wer digital fit ist, punktet. Wer bereit ist, neue Tools auszuprobieren, macht sich beliebt. Aber entscheidend bleibt, wie man dem Menschen gegenübertritt.

Weiterbildungsmöglichkeiten und Karrierepfade gibt es, keine Frage. Von der Praxisanleitung über die Pflegedienstleitung bis hin zu spezialisierten Beratungsdiensten – der Weg ist offen, wenn man sich anstrengt und nicht zu schnell von Burnout bremsen lässt. Ja, das Risiko ist real. Und es gibt Tage, da fragt man sich, ob das alles noch mit Privatleben vereinbar ist. Schichtdienst, Wochenendarbeit, ständiges Einfühlen – nicht umsonst steigen viele nach wenigen Jahren wieder aus oder drehen zumindest an ihrer Arbeitszeit. Und dann sind da wieder diese Momente, in denen eine Patientin, die tagelang kaum sprach, plötzlich den Kopf hebt, dir zulächelt und „Danke“ sagt. Das ändert nicht die Statistik. Aber manchmal reicht’s für einen ganzen Monat Motivation. Wer wagt, sich auf diesen Berufsbereich einzulassen, bekommt keine Wunder, aber Einblicke in das, was wirklich zählt. Auch wenn man gelegentlich scheitert. Gerade dann wächst man oft über sich hinaus – und nimmt mehr mit als einen ausgefüllten Dienstplan.

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