Fachaltenpfleger/in - Onkologie Jobs

34 aktuelle Fachaltenpfleger/in - Onkologie Stellenangebote

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Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger: in / Pflegefachperson (all genders) - José-Carreras-Leukämie-Station C5A

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) bietet exzellente Kompetenz in Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung. Mit rund 16.100 engagierten Mitarbeiter:innen setzen wir uns für Ihre Gesundheit ein. Unser breites Spektrum umfasst Pflegekräfte, Pflegefachkräfte sowie Fachkräfte in der ambulanten und Altenpflege. Wir zeichnen uns durch Qualität, Fürsorge und innovative Ansätze in der Patientenbetreuung aus. Möchten Sie Teil unseres Teams werden? Besuchen Sie Step Stone.de, um unsere aktuellen Stellenangebote zu entdecken und mehr über Ihre Karrieremöglichkeiten zu erfahren.
Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Intensiv, Notfall, IMC, Stroke Unit und Stammzellentherapie (w/m/d)

München Klinik gGmbHMünchen

Entwickeln Sie Ihre Pflegekarriere in einem spezialisierten Fachbereich wie Intensivmedizin oder Onkologie. Bei uns profitieren Sie von einem strukturierten Einarbeitungsplan und umfassenden Weiterbildungsangeboten. Unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit fördert Ihre Fähigkeiten im Umgang mit komplexen Geräten wie Beatmungsmaschinen und Dialysesystemen. Mit attraktiven Vergütungsmodellen, einschließlich eines 13. Gehalts und zusätzlicher Urlaubstage, bieten wir Ihnen hervorragende Arbeitsbedingungen. Neben sehr guten Deutschkenntnissen sind Teamarbeit und Lernbereitschaft unerlässlich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft im Pflegeberuf!
Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Pädiatrie und Kinderonkologie (w/m/d)

München Klinik gGmbHMünchen

Die München Klinik gGmbH ist der größte Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in Süddeutschland und zählt rund 7.000 Mitarbeiter*innen. Unsere pädiatrischen Stationen bieten spezialisierte Bereiche wie Kinder-Diabetologie und Kinderonkologie. Erleben Sie die Klinik in Schwabing durch unseren Drohnenflug und entdecken Sie unsere modernen Einrichtungen. Pflegerische Tätigkeiten umfassen die Betreuung von Säuglingen und Kindern, die Planung von Interventionen sowie das Medikamentenmanagement. In der Onkologie führen Sie selbstständig lebenswichtige Therapien durch und betreuen zentralvenöse Katheter. Bewerben Sie sich, wenn Sie erste Berufserfahrung und sehr gute Deutschkenntnisse mitbringen!
Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft – Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum

Vivantes Auguste-Viktoria-KlinikumBerlin Tempelhof-Schöneberg

Werden Sie Pflegefachkraft am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum und starten Sie sofort! Mit einem Beschäftigungsmodell von 38,5 Wochenstunden, Teilzeitmöglichkeiten und attraktiven Entgelten (EG P7 – EG P9 TVöD) bieten wir Ihnen eine hervorragende berufliche Perspektive. In unseren verschiedenen Fachbereichen unterstützen Sie Patient*innen in entscheidenden Momenten mit Empathie und fachlicher Kompetenz. Unser Krankenhaus versorgt jährlich rund 70.000 Patient*innen in zwölf Fachabteilungen und verfügt über 692 Betten. Außerdem begrüßen wir über 1.700 Babys, die im Herzen von Berlin-Schöneberg geboren werden. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Pflege!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft - Vivantes Klinikum Am Urban

Vivantes Klinikum Am UrbanBerlin Friedrichshain-Kreuzber

Werden Sie Teil des engagierten Teams im Vivantes Klinikum Am Urban als Pflegefachkraft. Mit einer flexiblen Arbeitszeit von 38,5 Wochenstunden oder Teilzeitoptionen erwarten Sie attraktive Verdienstmöglichkeiten in den Entgeltgruppen EG P7 bis EG P9 TVöD, abhängig von Ihrer Qualifikation. Unsere Einrichtung legt großen Wert auf Vielfalt und pflegerische Qualität. Jährlich versorgen wir über 65.000 Patient*innen im Herzen von Friedrichshain-Kreuzberg. In einem unterstützenden Umfeld haben Sie die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten voll einzubringen. Starten Sie sofort in einer der verschiedenen Fachbereiche und gestalten Sie aktiv die Gesundheitsversorgung mit!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft – Vivantes Humboldt-Klinikum

Vivantes Humboldt-KlinikumBerlin Reinickendorf

Suchen Sie eine herausfordernde Position als Pflegefachkraft im Vivantes Humboldt-Klinikum? Sie können sofort mit einer 38,5-Stunden-Woche oder in Teilzeit beginnen. Das Entgelt liegt zwischen EG P7 und EG P9 TVöD, abhängig von Ihrer Qualifikation. Werden Sie Teil eines vielfältigen Teams, das Vertrauen und Wertschätzung in den Alltag integriert. Unser Klinikum im Norden Berlins bietet 640 Betten und behandelt jährlich rund 65.000 Patient*innen. Erleben Sie moderne Medizin und ein stark vernetztes pflegerisches Team in einem der führenden Kliniken Deutschlands!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) operativ-onkologischen Gynäkologie im Kinder-Frauenzentrum

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

In einer herausfordernden Position in einem zertifizierten Brust- und Endometriosezentrum erwartet Sie eine Vielseitigkeit in der gynäkologischen Onkologie und operativen Gynäkologie. Die individuelle Pflege unserer Patient*innen steht im Mittelpunkt, wobei medizinische Vorgaben strikt befolgt werden. Zu Ihren Aufgaben gehören die Erkennung von Patientenbedürfnissen und die Einleitung geeigneter Maßnahmen. Sie erstellen und dokumentieren Pflegepläne sowie führen ärztliche Anordnungen durch. Ein erfolgreicher Berufsabschluss in der Pflege ist Voraussetzung, ebenso wie Kommunikationsstärke und Empathie. Zudem sind gute Deutschkenntnisse (mindestens B2) für Bewerbungen aus dem Ausland erforderlich.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Palliativ und Onkologie

Klinikum Kassel GmbHKassel

Wir suchen eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams in unbefristeter Anstellung, entweder in Vollzeit oder Teilzeit. Bei uns profitierst du von bis zu 39 Tagen Urlaub und einer eigenen Akademie für Fort- und Weiterbildung. Durch digitale Dokumentation bieten wir Pflege mit Herz auf höchstem Niveau. Außerdem garantieren wir eine attraktive Vergütung nach TVöD/VKA, inklusive Jahressonderzahlung und tariflich gesicherter Lohnsteigerungen. Unsere flexiblen Arbeitszeitmodelle fördern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ergänzt durch zahlreiche Zusatzleistungen. Entdecke die vielfältigen Möglichkeiten, um in deinem Wunsch-Tätigkeitsfeld zu starten!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in / Pflegefachperson (all genders) für die Onkologie

Universitätsklinikum Hamburg-EppendorfHamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) sucht engagierte Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpfleger:innen für die Onkologie. Diese unbefristete Stelle in Voll- oder Teilzeit bietet eine hervorragende Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung. Unser Team in Hamburg Eppendorf setzt sich täglich dafür ein, die Gesundheitsversorgung zu optimieren. Mit über 16.100 Mitarbeiter:innen sind wir eine der führenden Universitätskliniken in Deutschland. Wir legen großen Wert auf ein harmonisches Arbeitsumfeld, das individuelle Bedürfnisse respektiert. Gestalte gemeinsam mit uns eine gesündere Zukunft und profitiere von den Vorteilen eines attraktiven Arbeitgebers!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Jobrad Homeoffice Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in / Pflegefachperson (all genders) für die Onkologie

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) vereint herausragende Forschung, Lehre und umfassende Gesundheitsversorgung. Mit über 16.100 engagierten Mitarbeiter:innen setzen wir täglich alles daran, die Gesundheit unserer Patienten zu fördern. Als eine der führenden Universitätskliniken sind wir auch der beste Arbeitgeber in der Branche. Im UKE unterstützen wir unsere Mitarbeitenden, ihre persönlichen Bedürfnisse mit beruflichem Erfolg zu vereinen. Unser vielfältiges Angebot an individuellen Lösungen fördert die Work-Life-Balance und das Wohlbefinden. Entdecken Sie die Möglichkeiten, die das UKE Ihnen bietet, und werden Sie Teil unseres Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachaltenpfleger/in - Onkologie wissen müssen

Fachaltenpfleger/in - Onkologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachaltenpfleger/in - Onkologie wissen müssen

Onkologische Fachaltenpflege: Alltag zwischen Empathie, Fachwissen und rauer Realität

Einmal ehrlich: Wer sich als Fachaltenpflegerin oder Fachaltenpfleger für Onkologie entscheidet, steigt nicht in einen Job ein, der mit den üblichen Pflegeromantisierungen zu tun hat. Hier begegnet man zwar Menschlichkeit, ja, aber eben oft auch Angst, Ohnmacht und – lassen wir die Schönfärberei – dem Tod. Trotzdem geht es jeden Tag weiter: Medikamente vorbereiten, Symptome beobachten, Angehörige auffangen – und dabei nicht selbst an der eigenen Grenze verharren. Wer behauptet, das sei Routine, hat vermutlich nach der ersten Nachtschicht hingeworfen oder sich ein dickeres Fell zugelegt, als einem lieb ist. Ich war anfangs überrascht, wie wenig Standardisierungen greifen und wie oft Improvisation und Bauchgefühl den Ausschlag geben.


Facettenreiche Aufgaben: Von Chemotherapie bis Krisengespräch

Natürlich – Infusionen, Portpflege, Wundversorgung. Klar, das steht überall, wenn man sich die Stellenbeschreibungen ansieht. Aber was zwischen den Zeilen steht, ist fast wichtiger: Beratung, Psychohygiene, Koordination mit Ärzten, Sozialarbeitern, Palliativteams. Arbeit für Herz, Kopf – und manchmal Nerven aus Stahl. Patienten, oft im fortgeschrittenen Alter, ertragen Diagnosen, Nebenwirkungen, den Stress der Familien. Die eigene Rolle? Mehr als die Summe der Handgriffe. Plötzlich geht es darum, dem Alltag einen Rest Würde zu geben – und Menschen darin zu begleiten, Entscheidungen zu treffen, die kaum jemand freiwillig trifft. Das kann im einen Moment stärkend sein und im nächsten emotional an die Substanz gehen.


Was braucht man? Wirklich. Die Mischung macht’s.

Fachlich? Da kommt schnell einiges zusammen: solider Pflegehintergrund, onkologische Zusatzqualifikation, vielleicht Erfahrung mit Schmerztherapie, Palliativversorgung, Kommunikation auf Augenhöhe. Aber mal ehrlich: Papier allein hilft selten. Was man wirklich braucht, ist Übung darin, Unsicherheit auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren. Die berühmte Belastbarkeit, von der jeder spricht, ist in Wahrheit ein ständiges Verhandeln mit sich selbst. Wer frische Neugier und Offenheit mitbringt, ist im Vorteil. Und wer eine ordentliche Portion Selbstfürsorge beherrscht, bleibt nicht auf der Strecke. Jugendliche Begeisterung kann nützen, aber irgendwann hat man den ersten Patienten verloren, bei dem alles persönlich wurde – der Moment, der viele entweder wachsen oder an sich zweifeln lässt.


Gehalt, Entwicklung – und die große Spanne dazwischen

Das liebe Geld. Wer sich informiert, bekommt erst mal Zahlen zu hören, die irgendwo zwischen okay und ernüchternd liegen, je nachdem, wo man landet. Kliniken in Ballungsräumen zahlen mitunter besser als kleine Häuser auf dem Land, aber die Lebenshaltungskosten marschieren oft gleich im Stechschritt hinterher. Tarifbindung? Im Idealfall. Private Anbieter? Da variiert die Spannweite beträchtlich. Nach einem Jahr im Beruf – war’s die Zusatzqualifikation wert? Ja, oft schon, besonders wenn man die Aufgabenbreite und Verantwortung betrachtet. Aber reich wird niemand. Dafür winken tarifliche Zuschläge, Schichten, manchmal Fortbildungsboni – und die Aussicht, mit Erfahrung und Engagement auch Teamleitung, Beratung oder eine Spezialisierung z.B. im palliativen Bereich ansteuern zu können. Was viele unterschätzen: Kleine Krankenhäuser im ländlichen Raum suchen händeringend – und sind oft verhandlungsbereiter als die „Großen“ in der Stadt.


Arbeitsmarkt: Zwischen Dauerbedarf und neuen Anforderungen

Wer nach Sicherheit sucht, ist hier nicht fehl am Platz. Der Bedarf an onkologisch weitergebildeten Fachaltenpflegern wächst seit Jahren, Stichwort: demografischer Wandel, wachsende Krebserkrankungszahlen, längere Überlebenszeiten. Aber: Viele Träger ringen mit den Formalien. Manche wissen noch nicht mal, dass sie eine „Fachkraft Onkologie“ brauchen – bis die Lücke plötzlich da ist und improvisiert werden muss. Die Bewerbungspraxis ist stellenweise irritierend: Man reicht ein und bekommt direkt ein Vorstellungsgespräch angeboten, weil so dringender Bedarf herrscht. Gleichzeitig verschärft sich regional die Lage – urbane Zentren sind heiß umkämpft, auf dem Land dagegen warten Krankenhäuser mit offenen Armen.


Digitalisierung, Stress – und etwas mehr als Taschentücher fürs Team

Technik hält langsam Einzug, das stimmt. Digitale Patientenakte? Teilweise, aber nicht flächendeckend. Telemedizin, vor allem bei Nachsorge – ein Zukunftsthema, das aber noch in den Kinderschuhen steckt. Was mir auffällt: Die Jonglage zwischen digitaler Dokumentation und menschlicher Zuwendung verlangt Flexibilität, bringt aber auch Luft, repetitiv-überflüssige Aufgaben zu delegieren. Unterschätzt wird, wie wichtig Teamkultur bleibt. Man braucht nicht nur Kollegen, die fachlich mithalten, sondern solche, die bereit sind, miteinander durch die emotionalen Untiefen zu gehen. Burnout-Prävention, Supervision? Wird an manchen Orten endlich ernst genommen. Und ja, die Work-Life-Balance – keine Phrase, sondern manchmal schlicht eine Frage der Perspektive: Pause als Privileg, Feierabend als Notwendigkeit, nicht als Ausnahme.


Fazit ohne Floskel: Onkologische Fachaltenpflege ist nichts für Samthandschuhe, aber auch keine Sackgasse

Was zieht man daraus, wenn man einsteigen will oder überlegt, zu wechseln? Der Beruf ist rau, manchmal unbequem – aber selten bedeutungslos. Wer Ärmel hochrollen will und sich darauf einlässt, Menschen am Lebensende zu begleiten, bekommt mehr zurück, als es sich in Zahlen messen lässt. Entwicklungschancen? Da, wenn man sie sucht – quer in Leitung, Fortbildung oder Beratung. Neue Technologien, eine sich wandelnde Gesellschaft und der ständige Bedarf an Pflegekräften halten das Feld in Bewegung. Und das Wichtigste, finde ich: Man lernt stetig, nicht nur fachlich, sondern auch über sich selbst.


Kurzbeschreibung Fachaltenpfleger/in - Onkologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachaltenpfleger/in - Onkologie

Natürlich – Infusionen, Portpflege, Wundversorgung. Klar, das steht überall, wenn man sich die Stellenbeschreibungen ansieht. Aber was zwischen den Zeilen steht, ist fast wichtiger: Beratung, Psychohygiene, Koordination mit Ärzten, Sozialarbeitern, Palliativteams. Arbeit für Herz, Kopf – und manchmal Nerven aus Stahl. Patienten, oft im fortgeschrittenen Alter, ertragen Diagnosen, Nebenwirkungen, den Stress der Familien. Die eigene Rolle? Mehr als die Summe der Handgriffe. Plötzlich geht es darum, dem Alltag einen Rest Würde zu geben – und Menschen darin zu begleiten, Entscheidungen zu treffen, die kaum jemand freiwillig trifft. Das kann im einen Moment stärkend sein und im nächsten emotional an die Substanz gehen.

Fachlich? Da kommt schnell einiges zusammen: solider Pflegehintergrund, onkologische Zusatzqualifikation, vielleicht Erfahrung mit Schmerztherapie, Palliativversorgung, Kommunikation auf Augenhöhe. Aber mal ehrlich: Papier allein hilft selten. Was man wirklich braucht, ist Übung darin, Unsicherheit auszuhalten – ohne sich selbst zu verlieren. Die berühmte Belastbarkeit, von der jeder spricht, ist in Wahrheit ein ständiges Verhandeln mit sich selbst. Wer frische Neugier und Offenheit mitbringt, ist im Vorteil. Und wer eine ordentliche Portion Selbstfürsorge beherrscht, bleibt nicht auf der Strecke. Jugendliche Begeisterung kann nützen, aber irgendwann hat man den ersten Patienten verloren, bei dem alles persönlich wurde – der Moment, der viele entweder wachsen oder an sich zweifeln lässt.

Das liebe Geld. Wer sich informiert, bekommt erst mal Zahlen zu hören, die irgendwo zwischen okay und ernüchternd liegen, je nachdem, wo man landet. Kliniken in Ballungsräumen zahlen mitunter besser als kleine Häuser auf dem Land, aber die Lebenshaltungskosten marschieren oft gleich im Stechschritt hinterher. Tarifbindung? Im Idealfall. Private Anbieter? Da variiert die Spannweite beträchtlich. Nach einem Jahr im Beruf – war’s die Zusatzqualifikation wert? Ja, oft schon, besonders wenn man die Aufgabenbreite und Verantwortung betrachtet. Aber reich wird niemand. Dafür winken tarifliche Zuschläge, Schichten, manchmal Fortbildungsboni – und die Aussicht, mit Erfahrung und Engagement auch Teamleitung, Beratung oder eine Spezialisierung z.B. im palliativen Bereich ansteuern zu können. Was viele unterschätzen: Kleine Krankenhäuser im ländlichen Raum suchen händeringend – und sind oft verhandlungsbereiter als die „Großen“ in der Stadt.

Wer nach Sicherheit sucht, ist hier nicht fehl am Platz. Der Bedarf an onkologisch weitergebildeten Fachaltenpflegern wächst seit Jahren, Stichwort: demografischer Wandel, wachsende Krebserkrankungszahlen, längere Überlebenszeiten. Aber: Viele Träger ringen mit den Formalien. Manche wissen noch nicht mal, dass sie eine „Fachkraft Onkologie“ brauchen – bis die Lücke plötzlich da ist und improvisiert werden muss. Die Bewerbungspraxis ist stellenweise irritierend: Man reicht ein und bekommt direkt ein Vorstellungsgespräch angeboten, weil so dringender Bedarf herrscht. Gleichzeitig verschärft sich regional die Lage – urbane Zentren sind heiß umkämpft, auf dem Land dagegen warten Krankenhäuser mit offenen Armen.

Technik hält langsam Einzug, das stimmt. Digitale Patientenakte? Teilweise, aber nicht flächendeckend. Telemedizin, vor allem bei Nachsorge – ein Zukunftsthema, das aber noch in den Kinderschuhen steckt. Was mir auffällt: Die Jonglage zwischen digitaler Dokumentation und menschlicher Zuwendung verlangt Flexibilität, bringt aber auch Luft, repetitiv-überflüssige Aufgaben zu delegieren. Unterschätzt wird, wie wichtig Teamkultur bleibt. Man braucht nicht nur Kollegen, die fachlich mithalten, sondern solche, die bereit sind, miteinander durch die emotionalen Untiefen zu gehen. Burnout-Prävention, Supervision? Wird an manchen Orten endlich ernst genommen. Und ja, die Work-Life-Balance – keine Phrase, sondern manchmal schlicht eine Frage der Perspektive: Pause als Privileg, Feierabend als Notwendigkeit, nicht als Ausnahme.

Was zieht man daraus, wenn man einsteigen will oder überlegt, zu wechseln? Der Beruf ist rau, manchmal unbequem – aber selten bedeutungslos. Wer Ärmel hochrollen will und sich darauf einlässt, Menschen am Lebensende zu begleiten, bekommt mehr zurück, als es sich in Zahlen messen lässt. Entwicklungschancen? Da, wenn man sie sucht – quer in Leitung, Fortbildung oder Beratung. Neue Technologien, eine sich wandelnde Gesellschaft und der ständige Bedarf an Pflegekräften halten das Feld in Bewegung. Und das Wichtigste, finde ich: Man lernt stetig, nicht nur fachlich, sondern auch über sich selbst.

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