Fachärzte und -ärztinnen für psychosomatische Medizin und Psychotherapie Jobs

127 aktuelle Fachärzte und -ärztinnen für psychosomatische Medizin und Psychotherapie Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Facharzt (m/w/i) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Facharzt (m/w/i) für Psychiatrie und Psychotherapie

Stiftung HensoltshöheGunzenhausen

Wir suchen einen engagierten Facharzt (m/w/i) für Psychosomatische Medizin oder Psychiatrie zur Unterstützung unserer psychosomatischen Abteilung. Zu Ihren Hauptaufgaben zählen die Diagnostik und Therapie psychosomatischer sowie psychiatrischer Erkrankungen. Dabei arbeiten Sie interdisziplinär mit einem Team von Ärzten, Therapeuten und Pflegepersonal zusammen. Perspektivisch bieten wir die Möglichkeit zur Übernahme von Leitungsaufgaben in einem wertschätzenden Umfeld. Ihre Kompetenzen und Erfahrungen schätzen wir ebenso wie Ihr Interesse an einer langfristigen beruflichen Perspektive. Profitieren Sie von attraktiven Vergütungen und umfassenden Sozialleistungen gemäß AVR der Diakonie Deutschland.
Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Stiftung Hensoltshöhe Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Fachärztin/ einen Facharzt (m/w/d) für Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Alida Schmidt-StiftungHamburg

In unserer Einrichtung fördern wir psychoedukative und psychotherapeutische Gruppen, unterstützt durch ein interdisziplinäres Team. Einfühlungsvermögen und Interesse an psychosozialen Themen sind essenziell für die Behandlung von Patienten mit psychischen Komorbiditäten. Wir bieten ein familienfreundliches Arbeitsumfeld sowie attraktive Arbeitszeiten im Tagesdienst, ohne Schicht- oder Bereitschaftsdienste. Unsere tarifliche Vergütung orientiert sich an den Standards des TV-Ärzte AVH und schließt eine Jahressonderzahlung ein. Zudem fördern wir kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen, insbesondere in der Sozialmedizin. Profitieren Sie auch von unserem „Job Rad“ und dem HVV Jobticket Premium für ein verbessertes Mobilitätsangebot.
Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt (m/w/i) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Facharzt (m/w/i) für Psychiatrie und Psychotherapie

Gesundheit & soziale Dienste KarriereGunzenhausen

Entdecken Sie die Altmühlseeklinik Hensoltshöhe – eine moderne Rehabilitationsklinik mit 149 Betten, spezialisiert auf Anschlussrehabilitationen nach orthopädischen Eingriffen sowie auf die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie in

Klinikum Schloß WinnendenWinnenden

Das Klinikum Schloss Winnenden bietet umfassende ambulante, psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungen. Unser interdisziplinäres Team arbeitet eng zusammen und ist gut mit den stationären Abteilungen vernetzt. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie profitieren Sie von einem engagierten Umfeld und vielseitigen Behandlungsmöglichkeiten. Wir fördern Ihre individuelle Weiterbildung mit großzügiger finanzieller Unterstützung. Zusätzlich bieten wir eine attraktive Vergütung nach TV-Ärzte ZfP und übernehmen Umzugs- und Wohnungskosten. Mit über 1.100 Mitarbeitenden sind wir ein bedeutendes Fachkrankenhaus für die Region, das die umfassende Versorgung der Bevölkerung sicherstellt.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Oberarzt als Facharzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder als Facharzt (m/w/d) für Psychiatrie und Psychotherapie - Dermbach

Dr. Becker Burg-KlinikDermbach

Werden Sie Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Psychiatrie und Psychotherapie in der Dr. Becker Burg-Klinik! Als größte Rehabilitationsklinik Thüringens bieten wir Ihnen die Möglichkeit, ein interdisziplinäres Team zu leiten. Ihre Expertise ist entscheidend für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer innovativen Behandlungsangebote. Profitieren Sie von einem inspirierenden Arbeitsumfeld, das auf wissenschaftlicher Erkenntnis basiert und praxisnahe Therapiekonzepte fördert. Unsere Klinik mit 228 Betten im Wartburgkreis legt großen Wert auf eine patientenzentrierte Zusammenarbeit. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der psychosomatischen Medizin aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Corporate Benefit Dr. Becker Burg-Klinik Einkaufsrabatte Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Psychosomatische Medizin / Psychotherapie - Reinbek (m/w/d) - SHC-316-19-JN (6935)

1a-Ärztevermittlung GmbHReinbek

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin/Psychotherapie in Reinbek. Ideale Bewerber haben die Facharztanerkennung und umfassende Erfahrung in der Diagnostik sowie Therapie psychischer Erkrankungen. Unser Mandant ist ein renommierter Anbieter im ambulanten psychiatrischen und neurologischen Bereich. Mit 15 Versorgungszentren bietet er vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten. Wir legen Wert auf Selbständigkeit, Eigenverantwortung und hohe soziale Kompetenz. Bitte geben Sie bei Ihrer Bewerbung die Kennziffer SHC-316-19-JN an, um Teil eines innovativen Teams zu werden!
Familienfreundlich Aufstiegsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (m/w/d) in Stuttgart

tw.con. GmbHStuttgart

Wir suchen einen Facharzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Großraum Stuttgart. In unserer modernen Klinik bieten wir Ihnen ein breites Spektrum psychosomatischer Behandlungsmöglichkeiten. Hier haben Sie hervorragende Entwicklungschancen für Ihre ärztliche Karriere, einschließlich der Perspektive auf eine Oberarztposition. Die Stelle ist sowohl in Vollzeit als auch Teilzeit verfügbar und startet zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Unsere Klinik verfügt über umfassende diagnostische Ressourcen, um vielfältigen Patient:innenbedürfnissen gerecht zu werden. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Psychosomatik!
Weiterbildungsmöglichkeiten Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (m/w/d) – MVZ mit Homeoffice in Uthleben

tw.con. GmbHHeringen, Helme

Werden Sie Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (m/w/d) in unserem modernen MVZ in Nordthüringen. Genießen Sie Flexibilität durch individuell gestaltbare Arbeitszeiten und Homeoffice-Optionen. Bei uns arbeiten Sie ohne Dienste und können auf Wunsch Telemedizin anbieten. Ihre Hauptaufgabe ist die ambulante Behandlung von psychosomatischen Erkrankungen mit vielfältigen Therapieverfahren. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihren Arbeitsbereich eigenverantwortlich im interdisziplinären Team zu gestalten. Bewerben Sie sich jetzt und erleben Sie die ideale Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in einer zukunftssicheren Stelle.
Homeoffice Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Jobrad Teilzeit weitere Benefits
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Facharzt Psychosomatische Medizin / Psychotherapie - Region Gera (m/w/d) - SHC-316-17-JN (6933)

1a-Ärztevermittlung GmbHGera

Entdecken Sie unser Stellenangebot für einen Facharzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin/Psychotherapie in der Region Gera (Kennziffer: SHC-316-17-JN). Wir suchen eine engagierte Fachkraft, die im ambulanten Bereich tätig werden möchte. Unser Auftraggeber ist ein renommierter Anbieter in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung mit 15 Standorten. Ideale Kandidaten haben eine Facharztanerkennung und umfassende Erfahrung in der Diagnostik psychischer Erkrankungen. Sie bringen zudem hohe soziale und fachliche Kompetenzen mit. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die ambulante Versorgung aktiv mit!
Familienfreundlich Aufstiegsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Fachärzte und -ärztinnen für psychosomatische Medizin und Psychotherapie wissen müssen

Fachärzte und -ärztinnen für psychosomatische Medizin und Psychotherapie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Fachärzte und -ärztinnen für psychosomatische Medizin und Psychotherapie wissen müssen

Die Zwischenwelten des Berufs: Fachärzte für psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Manchmal frage ich mich, wie es eigentlich kam, dass ausgerechnet ich diesen Fachbereich erwischt habe. Psychosomatische Medizin, das klingt erst einmal wie ein Zungenbrecher aus dem Lehrbuch der universitär Verdächtigen. Aber unter der Oberfläche lauert ein Alltag, den ich so nicht erwartet hätte: fragmentiert, fordernd, faszinierend, manchmal auch schlichtweg seltsam. Wer jetzt mit dem Gedanken spielt, hier einzusteigen, sollte vielleicht wissen, worauf es wirklich ankommt – aus Sicht derer, die zwischen Klinikfluren, Papierbergen und menschlichen Abgründen schon die Schuhe durchgelaufen haben.


Beruf zwischen Körper, Seele und Systemlogik

Fangen wir mit einer Entzauberung an: Die klassische Sprechstunde, in der das seelische Leiden auf Knopfdruck einen Körper findet – die gibt es so selten wie die perfekte Woche ohne Überstunden. Stattdessen landet man häufig mitten in der Grauzone zwischen Medizin und Psychotherapie. Wo hört das Somatische auf, wo beginnt das Psychische? Keine Ahnung, sagen die Lehrbücher. Und im Alltag? Da merkt man schnell: Das Wissen aus der Weiterbildung ist ein Werkzeugkasten, aber ohne gute Intuition und Geduld ist man aufgeschmissen. Und zwar egal, ob man Berufsanfänger ist oder den Kittel schon abgetragen hat.

Zwischentöne, Unsicherheiten, Diagnosen, für die es keine sauberen ICD-Codes gibt – willkommen im wirklich wahren Notizblock-Leben. Dabei gehören zur täglichen Arbeit viel mehr als nur Patientengespräche: Netzwerken im Kollegenkreis, interdisziplinäre Fallkonferenzen, der stoische Umgang mit dem Papierkrieg aus Gutachten, Dokumentationspflichten und – wie könnte es anders sein – dem allgegenwärtigen Thema Datenschutz. Manchmal kommt es mir vor, als arbeite ich für eine Mischung aus Detektivbüro und Verwaltungsapparat. Nur eben mit Menschen als Einsatzort.


Bewerbermarkt: Fachkräftemangel, aber nicht überall

Für Neulinge oder Wechselwillige stellt sich schnell die Frage: Wo werde ich überhaupt gebraucht? Die ehrliche Antwort ist: unterschiedlich. In ländlichen Gebieten kann man geradezu mit offenen Armen empfangen werden; Kliniken suchen oft händeringend Personal, nicht selten auch wegen der Fluktuation. In Metropolen hingegen nimmt der Konkurrenzdruck zu, insbesondere bei begehrten Teilzeitstellen und spezialisierten Ambulanzen. Das hat manchmal schon etwas von „Reise nach Jerusalem“, nur ohne Musik – und die freien Stühle sind selten ergonomisch.

Interessant ist, wie Digitalisierung und neue Versorgungskonzepte die Berufswelt langsam, aber spürbar verändern. Video-Sprechstunden, Telekonsile, digitale Dokumentationssysteme – das alles spült seltsamerweise sowohl Innovationen als auch Frust in den Berufsalltag. Einen Laptop bedienen, während man empathisch zuhört, ist kein Ausbildungsthema – aber im heutigen Praxisbetrieb essentiell. Wer sich in Sachen IT fit hält, ist klar im Vorteil.


Geld allein – macht das glücklich?

Kommen wir zum sakrosankten Thema: Verdienst. Oft entstehen da absurde Vorstellungen – manch einer glaubt ernsthaft an astronomische Gehälter. Die nüchterne Wahrheit: Wer stationär arbeitet, bekommt meist einen festen Tarif, der wenig regional schwankt. Klinikärztliche Stellen starten irgendwo zwischen dem, was man als „solide Mittelklasse“ bezeichnen würde und dem, was gefühlt immer noch zu wenig für Überstunden, Verantwortung und emotionale Wucht ist. Im ambulanten Bereich, gerade in Großstädten mit hoher Konkurrenz oder in strukturarmen Regionen, gerät das Thema Vergütung zur eigenen Fallstudie. Abhängig von der eigenen Risikofreude, Netzwerkkontakten und dem Patientenstamm schwanken die Einkünfte nicht selten zwischen beachtlich und „mir wäre Sicherheit lieber“.

Was viele unterschätzen: Neben der Vergütung spielt das kollegiale Umfeld eine gewaltige Rolle für das persönliche Wohlbefinden – und seltsamerweise für die eigenen Finanzen. Ein toxisches Team kann teuer werden, ein unterstützendes Umfeld ist faktisch eine indirekte Gehaltserhöhung. Ein Aspekt, dem Einsteiger oft zu wenig Bedeutung beimessen.


Karrrierewege: Zwischen Weiterbildung und Spezialistentrott

Karriere, das klingt im medizinischen Kontext manchmal wie ein schlechtes Wortspiel. Trotzdem ist Weiterentwicklung essentiell – und zwar gerade in unserem Fach. Die Palette reicht von klassisch-klinischen Laufbahnen über Psychotherapie-Praxen bis hin zu akademischen Abzweigungen: Forschung, Lehre oder Supervision. Aber ehrlich: Nicht jeder ist für alles gemacht oder sollte es sich aufbürden. Was mir immer auffiel: Wer im Bereich der psychosomatischen Medizin Fuß fasst, bleibt selten Konsument von Weiterbildungskatalogen. Viel hängt davon ab, wie sehr man bereit ist, in Supervision und Selbsterfahrung zu investieren und sich immer wieder neue Zugänge zu schaffen. Ein wichtiger Knackpunkt – gerade für Kolleginnen und Kollegen, die sich nach einigen Jahren nicht mehr in Standarddiagnosen wiederfinden wollen.

Wechsel, etwa von stationär zu ambulant, sind machbar, aber nicht so einfach, wie Personalbüros gerne erzählen. Niedergelassene arbeiten unter enormem organisatorischem Druck, der mit der klassischen Patientenversorgung wenig zu tun hat: Abrechnungslogik, Praxismanagement, Personalausfall… Da hilft keine Weiterbildung in Gesprächsführung, sondern schlichter Pragmatismus.


Work-Life-Balance: Legende oder Realität?

Bleibt die Gretchenfrage: Wie geht das mit dem Privatleben, wenn schon die Sprechzeiten ein Eigenleben entwickeln? Wer den Beruf unterschätzt, tappt schnell in die Falle der Dauerverfügbarkeit. Klinikschichten lassen wenig Spielraum, ambulante Tätigkeit verwischt die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit noch mehr. Wer Glück hat, findet Arbeitsorte mit echten Teamzeiten und einer gewissen Flexibilität – was, zugegeben, seltener vorkommt als das berühmte Einhorn mit Kittel.

All die neuen Technologien, von digitaler Akte bis Videoberatung, helfen durchaus – aber oft verschieben sie den Stress nur. Man kann schließlich auch Sonntagnachmittag noch schnell eine E-Mail beantworten. Manchmal ertappe ich mich in der Hoffnung, dass der eigentlich gut gemeinte technische Fortschritt irgendwann zum echten Gewinn für die Lebensqualität wird, nicht nur für die Statistik der Gesundheitsämter. Aber da bin ich vielleicht zu ungeduldig.


Worauf sollte man sich nun einlassen?

Was ich allen, die neu anfangen oder umsteigen wollen, rate? Kein Heilsversprechen erwarten. Die psychosomatische Medizin und Psychotherapie fordert kompromisslose Offenheit, echtes Interesse und die Bereitschaft, nie ganz im Sicheren zu schwimmen. Aber – und das meine ich ohne Pathos – sie bietet die Gelegenheit, mehr über Menschen (und über sich selbst) zu erfahren als viele andere Fächer. Man muss bereit sein, Widersprüchliches auszuhalten, Routinen zu hinterfragen und sich immer wieder zu erden.

Ob das dann der perfekte Karriereweg ist? Ich weiß es nicht. Aber er ist selten langweilig. Und das ist – entgegen manch Jobbeschreibung – nicht das Schlechteste.


Kurzbeschreibung Fachärzte und -ärztinnen für psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Fachärzte und -ärztinnen für psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Fangen wir mit einer Entzauberung an: Die klassische Sprechstunde, in der das seelische Leiden auf Knopfdruck einen Körper findet – die gibt es so selten wie die perfekte Woche ohne Überstunden. Stattdessen landet man häufig mitten in der Grauzone zwischen Medizin und Psychotherapie. Wo hört das Somatische auf, wo beginnt das Psychische? Keine Ahnung, sagen die Lehrbücher. Und im Alltag? Da merkt man schnell: Das Wissen aus der Weiterbildung ist ein Werkzeugkasten, aber ohne gute Intuition und Geduld ist man aufgeschmissen. Und zwar egal, ob man Berufsanfänger ist oder den Kittel schon abgetragen hat.

Zwischentöne, Unsicherheiten, Diagnosen, für die es keine sauberen ICD-Codes gibt – willkommen im wirklich wahren Notizblock-Leben. Dabei gehören zur täglichen Arbeit viel mehr als nur Patientengespräche: Netzwerken im Kollegenkreis, interdisziplinäre Fallkonferenzen, der stoische Umgang mit dem Papierkrieg aus Gutachten, Dokumentationspflichten und – wie könnte es anders sein – dem allgegenwärtigen Thema Datenschutz. Manchmal kommt es mir vor, als arbeite ich für eine Mischung aus Detektivbüro und Verwaltungsapparat. Nur eben mit Menschen als Einsatzort.

Für Neulinge oder Wechselwillige stellt sich schnell die Frage: Wo werde ich überhaupt gebraucht? Die ehrliche Antwort ist: unterschiedlich. In ländlichen Gebieten kann man geradezu mit offenen Armen empfangen werden; Kliniken suchen oft händeringend Personal, nicht selten auch wegen der Fluktuation. In Metropolen hingegen nimmt der Konkurrenzdruck zu, insbesondere bei begehrten Teilzeitstellen und spezialisierten Ambulanzen. Das hat manchmal schon etwas von „Reise nach Jerusalem“, nur ohne Musik – und die freien Stühle sind selten ergonomisch.

Interessant ist, wie Digitalisierung und neue Versorgungskonzepte die Berufswelt langsam, aber spürbar verändern. Video-Sprechstunden, Telekonsile, digitale Dokumentationssysteme – das alles spült seltsamerweise sowohl Innovationen als auch Frust in den Berufsalltag. Einen Laptop bedienen, während man empathisch zuhört, ist kein Ausbildungsthema – aber im heutigen Praxisbetrieb essentiell. Wer sich in Sachen IT fit hält, ist klar im Vorteil.

Kommen wir zum sakrosankten Thema: Verdienst. Oft entstehen da absurde Vorstellungen – manch einer glaubt ernsthaft an astronomische Gehälter. Die nüchterne Wahrheit: Wer stationär arbeitet, bekommt meist einen festen Tarif, der wenig regional schwankt. Klinikärztliche Stellen starten irgendwo zwischen dem, was man als „solide Mittelklasse“ bezeichnen würde und dem, was gefühlt immer noch zu wenig für Überstunden, Verantwortung und emotionale Wucht ist. Im ambulanten Bereich, gerade in Großstädten mit hoher Konkurrenz oder in strukturarmen Regionen, gerät das Thema Vergütung zur eigenen Fallstudie. Abhängig von der eigenen Risikofreude, Netzwerkkontakten und dem Patientenstamm schwanken die Einkünfte nicht selten zwischen beachtlich und „mir wäre Sicherheit lieber“.

Was viele unterschätzen: Neben der Vergütung spielt das kollegiale Umfeld eine gewaltige Rolle für das persönliche Wohlbefinden – und seltsamerweise für die eigenen Finanzen. Ein toxisches Team kann teuer werden, ein unterstützendes Umfeld ist faktisch eine indirekte Gehaltserhöhung. Ein Aspekt, dem Einsteiger oft zu wenig Bedeutung beimessen.

Karriere, das klingt im medizinischen Kontext manchmal wie ein schlechtes Wortspiel. Trotzdem ist Weiterentwicklung essentiell – und zwar gerade in unserem Fach. Die Palette reicht von klassisch-klinischen Laufbahnen über Psychotherapie-Praxen bis hin zu akademischen Abzweigungen: Forschung, Lehre oder Supervision. Aber ehrlich: Nicht jeder ist für alles gemacht oder sollte es sich aufbürden. Was mir immer auffiel: Wer im Bereich der psychosomatischen Medizin Fuß fasst, bleibt selten Konsument von Weiterbildungskatalogen. Viel hängt davon ab, wie sehr man bereit ist, in Supervision und Selbsterfahrung zu investieren und sich immer wieder neue Zugänge zu schaffen. Ein wichtiger Knackpunkt – gerade für Kolleginnen und Kollegen, die sich nach einigen Jahren nicht mehr in Standarddiagnosen wiederfinden wollen.

Wechsel, etwa von stationär zu ambulant, sind machbar, aber nicht so einfach, wie Personalbüros gerne erzählen. Niedergelassene arbeiten unter enormem organisatorischem Druck, der mit der klassischen Patientenversorgung wenig zu tun hat: Abrechnungslogik, Praxismanagement, Personalausfall… Da hilft keine Weiterbildung in Gesprächsführung, sondern schlichter Pragmatismus.

Bleibt die Gretchenfrage: Wie geht das mit dem Privatleben, wenn schon die Sprechzeiten ein Eigenleben entwickeln? Wer den Beruf unterschätzt, tappt schnell in die Falle der Dauerverfügbarkeit. Klinikschichten lassen wenig Spielraum, ambulante Tätigkeit verwischt die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit noch mehr. Wer Glück hat, findet Arbeitsorte mit echten Teamzeiten und einer gewissen Flexibilität – was, zugegeben, seltener vorkommt als das berühmte Einhorn mit Kittel.

All die neuen Technologien, von digitaler Akte bis Videoberatung, helfen durchaus – aber oft verschieben sie den Stress nur. Man kann schließlich auch Sonntagnachmittag noch schnell eine E-Mail beantworten. Manchmal ertappe ich mich in der Hoffnung, dass der eigentlich gut gemeinte technische Fortschritt irgendwann zum echten Gewinn für die Lebensqualität wird, nicht nur für die Statistik der Gesundheitsämter. Aber da bin ich vielleicht zu ungeduldig.

Was ich allen, die neu anfangen oder umsteigen wollen, rate? Kein Heilsversprechen erwarten. Die psychosomatische Medizin und Psychotherapie fordert kompromisslose Offenheit, echtes Interesse und die Bereitschaft, nie ganz im Sicheren zu schwimmen. Aber – und das meine ich ohne Pathos – sie bietet die Gelegenheit, mehr über Menschen (und über sich selbst) zu erfahren als viele andere Fächer. Man muss bereit sein, Widersprüchliches auszuhalten, Routinen zu hinterfragen und sich immer wieder zu erden.

Ob das dann der perfekte Karriereweg ist? Ich weiß es nicht. Aber er ist selten langweilig. Und das ist – entgegen manch Jobbeschreibung – nicht das Schlechteste.

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