EEG-Assistent/in Jobs

23 aktuelle EEG-Assistent/in Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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Medizinische Fachangestellte Neurologie (m/w/d)

Johanniter-Klinik am Rombergpark DortmundDortmund

Die Johanniter-Klinik am Rombergpark sucht eine engagierte Medizinische Fachangestellte oder Arzthelferin (m/w/d) mit Erfahrung in der Neurologie. Diese Position ist in Voll- oder Teilzeit (mindestens 19,25 Stunden) verfügbar. Wir heißen auch Bewerbungen von Ruheständlern und Interessierten an geringfügiger Beschäftigung herzlich willkommen. Unser Team bietet Ihnen ein strukturiertes, diagnostisches Umfeld und verlässliche Arbeitszeiten ohne Wochenend- oder Feiertagseinsätze. Nutzen Sie die Möglichkeit, in einem renommierten Gesundheitsunternehmen zu arbeiten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil des Johanniter-Teams!
Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Medizinischer Technologe/ Medizinische Technologin für Funktionsdiagnostik (m/w/d) Neurochirurgie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Für einen erfolgreichen Einstieg als Medizinische Technologin für Funktionsdiagnostik (MTF) suchen wir engagierte Bewerber. Grundkenntnisse in neurophysiologischen Untersuchungen sowie allgemeine PC-Kenntnisse sind erforderlich. Flexibilität und eine positive Einstellung zum interprofessionellen Arbeiten sind von Vorteil. Für internationale Bewerbungen sind B2-Deutschkenntnisse und eine Anerkennung des ausländischen Berufsabschlusses nötig. Die Stelle in der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie ist ab dem 01.09.2026 in Voll- oder Teilzeit (mind. 30 Wochenstunden) befristet auf zwei Jahre. Vergütung erfolgt nach Haustarifvertrag und kann bei entsprechender Qualifikation bis Entgeltgruppe U9A reichen.
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobrad Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte/r

Neurologe Dr. med. Arne JacobsLübeck

Als Medizinische Fachangestellte/r unterstützen Sie unseren Praxisablauf und tragen zur hohen Patientenzufriedenheit bei. Wir suchen engagierte und motivierte Bewerber, die ihr Herzblut in unser Team investieren möchten. Bei uns erwartet Sie ein angenehmes Arbeitsklima und abwechslungsreiche Aufgaben, wie Empfangs- und Telefonarbeit mit Turbomed sowie Blutentnahmen und elektrophysiologische Diagnostik. Ihre Erfahrung in der neurologischen Funktionsdiagnostik ist von Vorteil und Ihre Kenntnisse in Turbomed erleichtern den Arbeitsalltag. Das Gehalt richtet sich nach dem Tarifvertrag und kann je nach individuellen Fähigkeiten variieren. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres dynamischen Teams zu werden!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Humanmediziner als Facharzt Kinder- und Jugendmedizin w|m|d - NEU!

SRHSuhl

Wir suchen einen Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin oder einen Weiterbildungsassistenten (w/m/d) für die pädiatrische Weiterbildung. Vorkenntnisse in der Diagnostik neonatologischer Krankheitsbilder und pädiatrischer Sonographie sind wünschenswert. Engagement, Empathie und Sensibilität im Umgang mit jungen Patienten und deren Familien sind uns wichtig. Wir bieten ein attraktives Arbeitsumfeld, in dem Sie Ihre Fähigkeiten entfalten können. Werden Sie Teil eines dynamischen Teams, das sich für die bestmögliche medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen einsetzt. Unser Zentrum für Kinder-, Jugend- und Frauenmedizin liegt verkehrsgünstig in der Mitte Deutschlands.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Facharzt Pädiatrie / Kinder- und Jugendmedizin w|m|d - NEU!

SRHSuhl

Sie suchen eine spannende Herausforderung in der Kinder- und Jugendmedizin? Wir bieten eine Stelle für einen Facharzt oder Weiterbildungsassistenten (w/m/d) in fortgeschrittener pädiatrischer Weiterbildung. Ideale Kandidaten bringen Vorkenntnisse in neonatologischer Diagnostik und pädiatrischer Sonographie mit. In unserem kooperativen Team fördern wir Engagement und Empathie im Umgang mit jungen Patienten und Familien. Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Fähigkeiten in einem harmonischen Umfeld weiterzuentwickeln. Unser Zentrum für Kinder-, Jugend- und Frauenmedizin in der Mitte Deutschlands ist optimal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) Psychiatrische Institutsambulanz in Agatharied

kbo-Lech-Mangfall-Klinik AgathariedSchliersee

Suchen Sie eine erfüllende Karriere, wo Sie Menschen mit psychischen Erkrankungen unterstützen können? Werden Sie Medizinische Fachangestellte (m/w/d) in unserer Psychiatrischen Institutsambulanz in Agatharied. Freuen Sie sich auf eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einem kollaborativen, interdisziplinären Team. Sie arbeiten in Voll- oder Teilzeit mit geregelten Arbeitszeiten, ohne Schicht- und Wochenenddienste. Zu Ihren Aufgaben gehören die Schnittstellenkommunikation, das Terminmanagement und die administrative Unterstützung des Ambulanzbetriebs. Verstärken Sie unser Team und tragen Sie zur Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten bei!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Corporate Benefit kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Medizinischer Technologe für Funktionsdiagnostik (MT-F / MTA) - Bereich Neurologie (m/w/d)

Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöRStuttgart

Wir suchen engagierte staatlich geprüfte MT-F / MTA-F oder Berufseinsteiger, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Ihre Begeisterung für fachliche Weiterentwicklung und neue Methoden ist uns wichtig. Unser Team arbeitet auf Augenhöhe und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft. Wenn Sie die Grundlage für die beste Therapie unserer Patient:innen schaffen möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bei uns genießen Sie Wertschätzung und Unterstützung in Ihrer beruflichen Entwicklung. Profitieren Sie von einem strukturierten Einarbeitungskonzept sowie über 500 Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in unserer hauseigenen Akademie.
Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Klinikum der Landeshauptstadt Stuttgart gKAöR Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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ltd. Oberarzt Psychiatrie / Psychotherapie - Region Ludwigshafen am Rhein (m/w/d) - SHC-429-595-JN (6889)

1a-Ärztevermittlung GmbHLudwigshafen Rhein

Wir suchen einen Oberarzt (m/w/d) für Psychiatrie/Psychotherapie in der Region Ludwigshafen am Rhein. Die Stelle ist in einer renommierten Fachklinik mit 100 bis 150 Betten, spezialisiert auf psychiatrisch-psychosomatische Störungen. Zu den verfügbaren Diagnostikverfahren gehören EEG, CT, EKG und mehr. In dieser Position übernehmen Sie die oberärztliche Leitung der Wachstation und unterstützen die allgemeins psychiatrische Station. Ihr Fachwissen wird hierbei entscheidend zur Patientenversorgung beitragen. Wenn Sie Interesse haben, bewerben Sie sich unter der Kennziffer SHC-429-595-JN.
Weiterbildungsmöglichkeiten Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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MFA/MTA (w/m/d) für unsere neurologische Diagnostikabteilung

Behandlungszentrum Kempfenhausen für Multiple Sklerose Kranke gGmbHBerg

Die Marianne-Strauß-Klinik am Starnberger See bietet spezialisierte Behandlungen für Multiple Sklerose (MS) und verwandte neurologische Erkrankungen. Unser engagiertes Team begleitet Patient:innen in der Akutklinik, Tagesklinik und Spezialambulanz durch alle Krankheitsstadien. Seit Januar 2026 sind wir Teil der Artemed Kliniken, einer dynamischen Klinikgruppe, die auf individualisierte Patientenversorgung setzt. Artemed umfasst 19 Krankenhäuser, die vom Grundversorger bis zur hochspezialisierten Klinik reichen. Unser Ziel ist es, optimale Gesundheit zu fördern. Dabei bieten wir modernste Medizin in einer einladenden, familiären Atmosphäre.
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Behandlungszentrum Kempfenhausen für Multiple Sklerose Kranke gGmbH Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Medizinische Fachangestellte (m/w/d) Psychiatrische Institutsambulanz in Agatharied

kbo-Lech-Mangfall-Klinik AgathariedSchliersee

Suchen Sie eine erfüllende Tätigkeit im medizinischen Bereich? Werden Sie Medizinische Fachangestellte (m/w/d) in der Psychiatrischen Institutsambulanz Agatharied. In einem wertschätzenden, multidisziplinären Team unterstützen Sie Menschen mit psychischen Erkrankungen. Freuen Sie sich auf eine verantwortungsvolle Position in Voll- oder Teilzeit, ohne Schicht- oder Wochenenddienste. Zu Ihren Aufgaben gehört die zentrale Ansprechperson für Patienten und das Behandlungsteam, einschließlich Terminmanagement und administrativer Unterstützung. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv den Ambulanzbetrieb mit!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Corporate Benefit kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich EEG-Assistent/in wissen müssen

EEG-Assistent/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich EEG-Assistent/in wissen müssen

Zwischen Kabelsalat und Konzentration – Alltag und Aufgaben als EEG-Assistent/in

Manchmal frage ich mich, wie viele Menschen in Deutschland eigentlich wissen, was eine EEG-Assistentin oder ein EEG-Assistent überhaupt macht. Wer kennt den Job, der irgendwo zwischen nervenzerrendem Technikgehilfen, medizinischem Ass und mentaler Ruhezone angesiedelt ist? Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Tag: Kabelberge auf dem Tisch, die ersten Patienten im Wartezimmer und ein erfahrener Kollege, der mit stoischer Gelassenheit meinte: „Keine Sorge, du wirst bald lernen, wo der Frosch die Locken hat.“ Zehn Minuten später: Erster Schweißausbruch – der Patient schwitzt auch. EEG-Elektroden sind eben kleine Diven.

Der Arbeitsalltag? Klar, viele denken an Routine, aber Routine ist ein Fremdwort, wenn du morgens nicht weißt, ob heute ein aufgewecktes Kind, ein grantiger Rentner oder eine bewusstlose Notaufnahme dich erwarten. Die Hauptaufgabe: Elektronenzephalogramme – oder einfacher: Hirnstrommessungen – fachgerecht durchführen. Das klingt technisch, riecht aber in Wahrheit nach viel Menschenkontakt, Empathie und gelegentlich auch nach Frusttoleranz. Denn die Technik alleine macht’s nicht: Wer ungeduldig wird oder bei Sensoren und Hirnströmen nur an Computer denkt, der springt hier zu kurz.

Nochmal zum praktischen Teil: Es werden Elektroden nach Protokoll angebracht, Geräteeinstellungen angepasst, Patient/innen beruhigt, Befunde vorbereitet. Fehler? Die sieht jedes Gerät gnadenlos – Artefakte im Signal werden schnell zum Prüfstein eigener Sorgfalt. Wer hier sorglos wird, hat schneller einen schlechten Ruf beim Neurologen als man EEG sagen kann. Aber wie sagte mein Ausbilder immer fatalistisch: „Das ist kein Spaziergang, aber auch keine Quantenmechanik.“

Qualifikation: Wer kann, der darf – oder doch nicht ganz so einfach?

Jetzt kommt der Knackpunkt, der viele verunsichert: Wie wird man eigentlich EEG-Assistent/in? Es gibt Wege über die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, einige wechseln von der Pflege, andere queren als technische Assistenten ein oder machen Zusatzqualifikationen nach. Ein Flickenteppich, könnte man sagen. Das ist einerseits ein Segen, besonders für Quereinsteiger/innen. Andererseits: Es gibt eben keine einheitlich geregelte Ausbildung mit allseits anerkanntem Abschluss. Was mir persönlich auffiel: Kliniken und Praxen legen – trotz der Debatten um Zertifikate – oft mehr Wert auf praktisches Fingerspitzengefühl und den richtigen Umgang mit Menschen – statt auf perfekte Lebensläufe.

Wobei: Wer länger dabei ist, weiß auch, dass Offenheit und Neugier wichtiger sind als Technikgläubigkeit. Die Geräte werden smarter – man selbst muss trotzdem mitdenken und verstehen, warum Ausschläge im Diagramm manchmal einfach… na, sagen wir: ein zu zappeliges Kind anzeigen und kein neurologisches Drama.

Gehalt, Entwicklungschancen und die große Frage: Lohnt sich der Aufwand?

Das berühmte Thema Geld. Klar, niemand macht diesen Beruf, um reich zu werden. Aber wer ehrlich ist, will zumindest wissen, ob sich die Mühe auszahlt – nicht nur ideell, sondern auch finanziell. Die Einstiegslöhne schwanken je nach Träger recht stark: Im kommunalen Bereich oder in großen Kliniken, wo Tariflöhne gelten, startet man oft mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.300 € und 2.800 € brutto im Monat. In privaten Praxen? Da geht die Spanne nach unten – manche Arbeitgeber bieten wenig, andere honorieren Erfahrung oder Zusatzqualifikationen deutlich besser. Noch härter sind die Unterschiede je nach Bundesland. Ballungsgebiete zahlen öfter mehr, aber: Mieten, Fahrtkosten und Lebenshaltung sind da eben auch ein anderes Kaliber.

Was viele nicht ahnen: Mit Spezialisierung – etwa in der Epilepsie-Diagnostik oder der Überwachung in Schlaflaboren – lässt sich durchaus mehr verlangen. Weiterbildungen? Die lohnen sich langfristig fast immer. Und auch eine gewisse Nische: Wer bereit ist, Schichtdienste oder Notfalleinsätze zu übernehmen, kann den Verdienst ein Stück nach oben schieben. Der Preis: Weniger planbare Freizeit und gelegentlich – man ahnt es – ein hektischer Tag, der selten nach Drehbuch abläuft.

Arbeitsmarkt: Mehr Nachfrage, nervöse Personalverantwortliche und ein Gefühl von Aufbruch

Wenn man durch Fachforen, Branchenblätter oder einfach per Google Trends blättert, fällt auf: EEG-Assistent/innen werden gesucht. Der Fachkräftemangel ist angekommen – und nein, das ist keine hohle Floskel. Wer heute ein gutes Händchen für Technik und Mensch hat, muss selten lange warten, bis das erste seriöse Angebot hereinschneit. In manchen Regionen jedenfalls. Spielen wir mal Job-Bingo: In Nord- und Ostdeutschland, wo Ärztemangel und Investitionsstau klagen, werden händeringend Leute eingestellt, auch mit etwas weniger Erfahrung. Im Süden oder in Universitätskliniken geht's meist formeller zu – aber auch hier finden Berufsanfänger Chancen, sofern sie Lernbereitschaft und ein vernünftiges Auftreten mitbringen.

Was auffällt: Die klassische Stellenanzeige wird zunehmend digitaler. Viele Jobs werden inzwischen in Jobnetzwerken oder qualifizierten Plattformen ausgeschrieben – aus alter Gewohnheit seltener noch in lokalen Zeitungen. Wer sich bewirbt, erlebt aber immer noch Auswahlprozesse nach alter Schule: Lebenslauf, Motivationsschreiben – und bitte keine Tippfehler.

Digitalisierung, Technik und der Mensch – wohin entwickelt sich das Berufsfeld?

Technische Innovation ist Fluch und Segen. Einerseits wird der Job schon heute von digitalen EEG-Systemen geprägt, die automatisierte Auswertungen anbieten – oder zumindest suggerieren, sie könnten das. Andererseits bleibt der Mensch das Schwungrad. Kein Algorithmus kann (noch?) die Zitterhände der Patienten beruhigen, humorvoll ein Gespräch führen oder im richtigen Moment einschreiten, wenn’s kritisch wird. Mein Eindruck: Wer nur auf Technik setzt, wird abgehängt, weil Feingefühl und Erfahrung durch nichts zu ersetzen sind. Aber, und das habe ich selbst unterschätzt: Wer die neuen Programme und Geräte nicht versteht, ist auch schnell raus. Fortbildungen zur Digitalisierung? Ja, bitte! Besonders für Quereinsteiger – aber nicht als Allheilmittel, sondern als zusätzliche Kirsche auf der Sahnetorte.

Apropos Sahnetorte: Die wahren Highlights bleiben die Momente, wo alles passt – keine Artefakte im Signal, Patienten entspannt, Auswertung im Kasten. Und wenn dann noch Zeit für einen Kaffee bleibt, denkt man für einen winzigen Augenblick: Heute war es der Mühe wert.

Kurzbeschreibung EEG-Assistent/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung EEG-Assistent/in

Jetzt kommt der Knackpunkt, der viele verunsichert: Wie wird man eigentlich EEG-Assistent/in? Es gibt Wege über die Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten, einige wechseln von der Pflege, andere queren als technische Assistenten ein oder machen Zusatzqualifikationen nach. Ein Flickenteppich, könnte man sagen. Das ist einerseits ein Segen, besonders für Quereinsteiger/innen. Andererseits: Es gibt eben keine einheitlich geregelte Ausbildung mit allseits anerkanntem Abschluss. Was mir persönlich auffiel: Kliniken und Praxen legen – trotz der Debatten um Zertifikate – oft mehr Wert auf praktisches Fingerspitzengefühl und den richtigen Umgang mit Menschen – statt auf perfekte Lebensläufe.

Wobei: Wer länger dabei ist, weiß auch, dass Offenheit und Neugier wichtiger sind als Technikgläubigkeit. Die Geräte werden smarter – man selbst muss trotzdem mitdenken und verstehen, warum Ausschläge im Diagramm manchmal einfach… na, sagen wir: ein zu zappeliges Kind anzeigen und kein neurologisches Drama.

Das berühmte Thema Geld. Klar, niemand macht diesen Beruf, um reich zu werden. Aber wer ehrlich ist, will zumindest wissen, ob sich die Mühe auszahlt – nicht nur ideell, sondern auch finanziell. Die Einstiegslöhne schwanken je nach Träger recht stark: Im kommunalen Bereich oder in großen Kliniken, wo Tariflöhne gelten, startet man oft mit einem Einstiegsgehalt zwischen 2.300 € und 2.800 € brutto im Monat. In privaten Praxen? Da geht die Spanne nach unten – manche Arbeitgeber bieten wenig, andere honorieren Erfahrung oder Zusatzqualifikationen deutlich besser. Noch härter sind die Unterschiede je nach Bundesland. Ballungsgebiete zahlen öfter mehr, aber: Mieten, Fahrtkosten und Lebenshaltung sind da eben auch ein anderes Kaliber.

Was viele nicht ahnen: Mit Spezialisierung – etwa in der Epilepsie-Diagnostik oder der Überwachung in Schlaflaboren – lässt sich durchaus mehr verlangen. Weiterbildungen? Die lohnen sich langfristig fast immer. Und auch eine gewisse Nische: Wer bereit ist, Schichtdienste oder Notfalleinsätze zu übernehmen, kann den Verdienst ein Stück nach oben schieben. Der Preis: Weniger planbare Freizeit und gelegentlich – man ahnt es – ein hektischer Tag, der selten nach Drehbuch abläuft.

Wenn man durch Fachforen, Branchenblätter oder einfach per Google Trends blättert, fällt auf: EEG-Assistent/innen werden gesucht. Der Fachkräftemangel ist angekommen – und nein, das ist keine hohle Floskel. Wer heute ein gutes Händchen für Technik und Mensch hat, muss selten lange warten, bis das erste seriöse Angebot hereinschneit. In manchen Regionen jedenfalls. Spielen wir mal Job-Bingo: In Nord- und Ostdeutschland, wo Ärztemangel und Investitionsstau klagen, werden händeringend Leute eingestellt, auch mit etwas weniger Erfahrung. Im Süden oder in Universitätskliniken geht's meist formeller zu – aber auch hier finden Berufsanfänger Chancen, sofern sie Lernbereitschaft und ein vernünftiges Auftreten mitbringen.

Was auffällt: Die klassische Stellenanzeige wird zunehmend digitaler. Viele Jobs werden inzwischen in Jobnetzwerken oder qualifizierten Plattformen ausgeschrieben – aus alter Gewohnheit seltener noch in lokalen Zeitungen. Wer sich bewirbt, erlebt aber immer noch Auswahlprozesse nach alter Schule: Lebenslauf, Motivationsschreiben – und bitte keine Tippfehler.

Technische Innovation ist Fluch und Segen. Einerseits wird der Job schon heute von digitalen EEG-Systemen geprägt, die automatisierte Auswertungen anbieten – oder zumindest suggerieren, sie könnten das. Andererseits bleibt der Mensch das Schwungrad. Kein Algorithmus kann (noch?) die Zitterhände der Patienten beruhigen, humorvoll ein Gespräch führen oder im richtigen Moment einschreiten, wenn’s kritisch wird. Mein Eindruck: Wer nur auf Technik setzt, wird abgehängt, weil Feingefühl und Erfahrung durch nichts zu ersetzen sind. Aber, und das habe ich selbst unterschätzt: Wer die neuen Programme und Geräte nicht versteht, ist auch schnell raus. Fortbildungen zur Digitalisierung? Ja, bitte! Besonders für Quereinsteiger – aber nicht als Allheilmittel, sondern als zusätzliche Kirsche auf der Sahnetorte.

Apropos Sahnetorte: Die wahren Highlights bleiben die Momente, wo alles passt – keine Artefakte im Signal, Patienten entspannt, Auswertung im Kasten. Und wenn dann noch Zeit für einen Kaffee bleibt, denkt man für einen winzigen Augenblick: Heute war es der Mühe wert.

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