Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

199 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

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Chemisch-Technischer Assistent (CTA) (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesKarlsruhe

Werde Chemisch-Technischer Assistent (CTA) (m/w/d) in Karlsruhe und übernimm spannende Herausforderungen in der Laborwelt. Du arbeitest mit Flüssigkeitsproben wie Blutplasma und Gewebe sowie spezialisierten Testlösungen. Darüber hinaus bist du im analytischen Service für Kundenstudien aktiv und kümmerst dich um die Produktion von Testproben. Deine Aufgaben umfassen auch die Wareneingangskontrolle von Chemikalien und die Überwachung des Rohstoffbestands. Im Präparationslabor organisierst du Prozesse, während du die Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen einhältst. Freue dich auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag und sichere dir deine Zukunft in einem dynamischen Umfeld!
Unbefristeter Vertrag Einkaufsrabatte Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz (BTA/CTA/MT) / Medizinischer Fachangestellter (MFA) (gn*) / Studienkoordinator (gn*)

UKM Universitätsklinikum MünsterMünster

Das UKM sucht engagierte technische Assistenz (BTA/CTA/MT), Medizinische Fachangestellte (MFA) sowie Studienkoordinatoren (gn*) für das Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse. Die Stelle ist bis zum 31.12.2026 befristet und umfasst 19,25 Wochenstunden. Je nach Qualifikation erhältst du eine Vergütung bis TV-L E9. In dieser Position arbeitest du eng mit den Studienleitungen zusammen, um Messtermine selbstständig zu planen und zu organisieren. Wir setzen uns für exzellente Forschung und Lehre in der Hirnforschung ein, insbesondere mit gesunden Proband*innen. Werde Teil unseres Teams – wir freuen uns auf deine fachliche Kompetenz!
Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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VMTA/MTA/BTA/CTA oder vergleichbar (m/w/d)

Tierärztliche Hochschule HannoverHannover

Das Institut für Virologie sucht eine/n qualifizierte/n VMTA, MTA, BTA oder CTA (m/w/d) zur Verstärkung des Teams. Die Stelle ist in Teilzeit (50%) und zunächst auf ein Jahr befristet. Das Forschungsprojekt untersucht den Nachweis von infektiösem Hepatitis E Virus in Lebensmitteln und Umweltproben. Aufgaben umfassen die Vorbereitung und Verarbeitung von Proben sowie Zellkultur-Arbeiten. Zudem sind molekularbiologische und immunologische Verfahren wie PCR und ELISA erforderlich. Bewerber sollten eine abgeschlossene Berufsausbildung im Laborbereich mitbringen und sich für die Forschung begeistern.
Kantine Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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CTA (m/w/d) - Gerätewartung und -service

GALAB Laboratories GmbHHamburg

Bei GALAB setzen wir auf Produktsicherheit und Qualität, um Verbraucher:innen umfassend zu schützen. Unsere Mission ist die unbedingte Gewährleistung von unbedenklichen Bio-Lebensmitteln und anderen Produkten, die täglich genutzt werden. Angefangen in Geesthacht, haben wir unseren Hauptsitz heute in Hamburg und agieren weltweit. Als unabhängiges Handelslaboratorium führen wir strenge Qualitätskontrollen durch und sind in Ländern wie China, Peru und der Türkei aktiv. Unser Ziel ist es, das Vertrauen der Endverbraucher:innen in die Sicherheit von Babynahrung, Spielzeug und mehr zu festigen. Wählen Sie GALAB für höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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CTA/Chemielaborant (m/w/d) für die Auswertung in der Messtechnik

GALAB Laboratories GmbHHamburg

Wir suchen einen engagierten chemisch-technischen Assistenten (CTA) oder Chemielaboranten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Ihre Aufgaben umfassen die Planung, Messung und Auswertung von Lebensmittel- und Bedarfsgegenständen. Sie sind verantwortlich für die Freigabe der Ergebnisse und führen Qualitätskontrollen sowie Plausibilitätsprüfungen durch. Eine abgeschlossene Ausbildung zum CTA oder Chemielaboranten ist Voraussetzung, idealerweise mit Erfahrung in Gas- und Flüssigchromatographie. Zudem sollten Sie mit der Auswertesoftware von Agilent vertraut sein und sicher mit MS Office umgehen können. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres kompetenten Teams!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant:in / CTA / UTA für die Nährwert-Analytik (m/w/d)

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - HamelnHameln

Als Chemielaborant:in (m/w/d) mit Schwerpunkt Nasschemie betreuen Sie die Aufarbeitung von Lebensmittelproben und führen graviemetrische Analysen wie die Kjeldahl-Proteinbestimmung durch. Ihre Tätigkeiten umfassen zudem die Qualitätssicherung und Prüfmittelüberwachung. Mit fortschrittlichen Analysegeräten und automatisierten Systemen gewährleisten Sie präzise Ergebnisse. Eine abgeschlossene Ausbildung als CTA oder Chemielaborant:in ist Voraussetzung. Idealerweise bringen Sie erste Erfahrungen in der analytischen Chemie mit. Neben einem gewissenhaften Arbeitsstil sollten Sie über Deutschkenntnisse auf B2-Niveau verfügen, um in unserem Team erfolgreich zu agieren.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaboranten oder CTA (m/w/d)

Hallertauer Hopfenveredelungsgesellschaft GmbHMainburg

Wir suchen einen motivierten Chemielaboranten oder CTA (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams im Betriebslabor in Mainburg, dem Herzen der Hallertau. In einem traditionsreichen, international agierenden Unternehmen produzieren wir hochwertige Hopfenprodukte für die Brau- und Getränkeindustrie. Ihre Aufgaben umfassen die Analyse von Hopfen mittels chromatografischen, photometrischen und konduktometrischen Methoden. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder vergleichbare Qualifikationen, idealerweise mit HPLC-Kenntnissen. Wir bieten Ihnen eine sichere Anstellung, leistungsgerechte Vergütung und attraktive Sozialleistungen. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und tragen Sie zur Qualität unserer Produkte bei!
Gutes Betriebsklima Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaboranten oder CTA (m/w/d)

Hallertauer Hopfenveredelungsgesellschaft GmbHAu Hallertau

Willkommen bei unserem Unternehmen in Mainburg, wo wir hochwertige Hopfenprodukte für die internationale Brau- und Getränkeindustrie herstellen. Wir suchen ab sofort einen engagierten Chemielaboranten oder CTA (m/w/d) für unser Betriebslabor in Au/Hallertau. Zu deinen Aufgaben gehört die Analyse von Hopfen und Hopfenprodukten mit modernen chromatographischen und photometrischen Methoden. Eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant/in oder chemisch-technische/r Assistent/in ist Voraussetzung, idealerweise mit HPLC-Kenntnissen. Wir bieten einen sicheren Arbeitsplatz in einem traditionsreichen Unternehmen und attraktive Sozialleistungen. Verstärke unser Team und profitiere von einer leistungsgerechten Vergütung!
Gutes Betriebsklima Jobrad Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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CTA / PTA / BTA als (Junior) Produktentwickler für Naturkosmetik (m/w/d) im Deko-Labor

Laverana GmbH & Co. KGWennigsen

Schütze Innovationen als Teil unseres dynamischen Teams in der Region Hannover! Wir suchen engagierte Mitarbeiter mit einer abgeschlossenen Ausbildung als CTA oder ähnlicher Qualifikation, auch Berufsanfänger sind willkommen. Bringe Teamfähigkeit, Kreativität und gute Englischkenntnisse mit – Flexibilität und eine strukturierte Arbeitsweise sind ebenfalls gefragt. Freue dich auf 30 Urlaubstage, Urlaubsgeld und kostenlose lavera-Produkte im Wert von 520 EUR jährlich. Genieß zusätzlich finanzielle Vorteile wie die givve® Card und Zuschüsse zur Kinderbetreuung. Arbeite zudem einmal pro Woche im Home Office und profitiere von 2 Wochen bezahltem Vaterschaftsurlaub nach der Geburt.
Urlaubsgeld Kinderbetreuung Jobticket – ÖPNV Homeoffice Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Biologielaborant / Chemielaborant / BTA / CTA – Trinkwasser- und Elementanalytik (m/w/d)

ifp Privates Institut für Produktqualität GmbHBerlin

Das ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH in Berlin ist ein akkreditiertes Prüflabor, das auf Lebensmittelanalytik spezialisiert ist. Seit 2004 unterstützen wir Unternehmen weltweit mit hochwertigen Analysen von Trinkwasser, Futtermitteln und Arzneimitteln. Mit rund 400 Mitarbeitenden sind wir eines der führenden Labore in unserer Branche. Um unser Team in Berlin zu verstärken, suchen wir aktuell einen engagierten Labormitarbeiter (m/w/d) für die Elementanalytik. Bei uns profitieren Sie von innovativen Diagnostika und umfassender Expertise. Verpassen Sie nicht die Chance, Teil eines dynamischen und wachsenden Unternehmens zu werden.
Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


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