Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

147 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

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Chemisch-technischen Assistenten (CTA) (m/w/d) / Chemielaboranten (m/w/d) oder Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) (m/w/d)

Müller-Omicron GmbH & Co. KGLindlar

Sind Sie Chemisch-technischer Assistent (CTA), Chemielaborant oder Zahnmedizinischer Fachangestellter (ZFA) und suchen eine neue Herausforderung in der Forschung und Entwicklung? Bewerben Sie sich jetzt für eine Vollzeitstelle, wo Sie an der Entwicklung dentaler Medizinprodukte mitwirken können. Zu Ihren Aufgaben gehören die Herstellung und Prüfung von Versuchsansätzen sowie physikalische Prüfungen. Zudem dokumentieren Sie Ergebnisse und unterstützen bei Stabilitäts- und Freigabeprüfungen. Ideale Kandidaten verfügen über eine abgeschlossene Ausbildung und erste Berufserfahrung im Laborbereich. Kenntnisse in Polymerchemie oder der Dentalbranche sind vorteilhaft.
Festanstellung Gutes Betriebsklima Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Chemical Checker (CTA / BTA / PTA / Studienabbrecher Grundstudium Chemie WELCOME!) (m/w/d)

Chemical Check GmbHSteinheim Westfalen

Werde Teil unseres innovativen Teams und gestalte die Zukunft der Softwareentwicklung! Wir suchen einen Chemical Checker (m/w/d) mit einer abgeschlossenen Ausbildung als PTA, BTA oder CTA sowie mindestens vier Semestern im Bereich Chemie, Biologie oder Physik. In dieser Position hast du die Möglichkeit, dich in Richtung Teamleitung zu entwickeln. Du solltest sicher im Umgang mit MS-Office und digitalen Tools sein. Sehr gute Deutschkenntnisse (C1) und gute Englischkenntnisse sind unerlässlich. Biete exzellenten Service, zeige Kundenorientierung und verbessere deine Fähigkeiten im Zeitmanagement und in der Kommunikation.
Festanstellung Familienfreundlich Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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MTL, BTA, CTA oder MTV Zentrallabor (m/w/d)

MVZ Clotten Labor Dr. Haas, Dr. Raif & Kollegen GbRFreiburg Breisgau

Ihr Karrierestart im Medizinischen Versorgungszentrum Clotten in Freiburg! Wir suchen ab sofort engagierte MTL, BTA, CTA oder MTV (m/w/d) für unser Zentrallabor. Übernehmen Sie eigenverantwortlich die Diagnostik unserer Einsender und deren Patienten. Zu Ihren Aufgaben gehören die technische Wartung automatisierter Analysensysteme sowie die Umsetzung von Qualitätssicherungssystemen. Voraussetzung ist eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem der genannten Berufe. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres leistungsstarken Teams in der Limbach Gruppe!
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Familienfreundlich Jobrad Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Werkstoffprüfer / ATA / PhyTA / CTA / MTA - Technisches Analytisches Labor (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Wir suchen einen Chemielaboranten/Werkstoffprüfer (m/w/d) zur Verstärkung unseres technischen analytischen Laborteams. Sie sind verantwortlich für analytische Messungen und Reklamationsbearbeitung, um Vertrieb und Qualitätssicherung zu unterstützen. Die Messfähigkeit von Materialprüfmaschinen und Geräten wie IR, DSC, Rheometer und DMTA wird von Ihnen gewährleistet. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen und Prüfkörper im Rahmen von Wareneingangskontrollen her und prüfen diese. Das Erstellen von Dokumentationen und Laborberichten auf Deutsch und Englisch gehört ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft mit uns aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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PTA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d) - Qualitätskontrolle von Betäubungsmitteln

Pharmazeutische Fabrik Dr. Reckeweg & Co. GmbHBensheim

Sind Sie PTA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d) und auf der Suche nach einer spannenden Herausforderung? In unserem professionellen Team im Betäubungsmittelbereich können Sie Ihr analytisches Know-how gezielt einsetzen. Zu Ihren Aufgaben gehören chemisch-analytische Prüfungen wie HPLC und UV-VIS gemäß SOP und Pharmakopöen. Zudem dokumentieren und bewerten Sie die Ergebnisse in unserem LIMS-System. Sie tragen zur Qualitätssicherung bei und arbeiten nach GMP-Richtlinien. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Zukunft der Analytik aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Laborant - ATA / PhyTA / CTA / PTA und Quereinsteiger (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Zur Verstärkung unseres Engineering-Teams suchen wir einen Laborant (w/m/d), unabhängig von Ihrem beruflichen Hintergrund. Ihre Aufgaben umfassen das Verkleben, Prüfen und Analysieren von Prüfkörpern in enger Zusammenarbeit mit Ingenieuren. Sie testen neu entwickelte Klebstoffe mithilfe modernster Materialprüfmaschinen und analytischer Geräte wie IR, UV/VIS und DSC. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen gemäß interner Prüfanweisungen her und erstellen Dokumentationen sowie Laborberichte. Wir begrüßen Bewerbungen von Fachkräften wie ATA, CTA oder Quereinsteigern, beispielsweise aus dem Maschinenbau. Nutzen Sie Ihre Chance, in einem innovativen Umfeld durchzustarten!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Technischen Assistenten (MTA, BTA, CTA) (w/m/d)

Universitätsklinikum UlmUlm

Das Institut für Immunologie sucht einen technischen Assistenten (MTA, BTA, CTA) (w/m/d) zur Verstärkung der Forschungsgruppe AG Martins. Diese Vollzeitstelle ist befristet und die Bewerbungsfrist endet am 16.08.2026. Ihr Hauptfokus liegt auf der Erforschung von T-Lymphozyten und der T-Zell-Leukämie. Die Aufgaben umfassen die Organisation des Laborbetriebs sowie die Verwaltung und Bestellung von Materialien. Zudem sind Sie verantwortlich für die Pflege einer Mauskolonie, einschließlich Genotypisierung und Zucht. Interesse an immunologischer und molekularbiologischer Forschung ist Voraussetzung für diese spannende Position.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent (CTA) (m/w/d) in der Analytik

MVZ Labor Ludwigsburg SE & Co. e GbRLudwigsburg

Ludwigsburg bietet eine spannende medizinische Tätigkeit im Bereich der präanalytischen Beurteilung von Probenmaterial. Wir suchen eine/n qualifizierte/n CTA (m/w/d) oder vergleichbare Fachkraft, die zur Schichtarbeit bereit ist. Ihre Aufgaben umfassen die Wartung und Bedienung von Analysensystemen und technische Validierungen. Unser dynamisches Team fördert sowohl fachliche als auch organisatorische Entwicklungsmöglichkeiten. Profitieren Sie von attraktiven Mitarbeitervorteilen, wie Weiterbildungen, Jubiläumszahlungen und Kita-Zuschüssen. Gestalten Sie Ihre Zukunft in einem zukunftsorientierten Unternehmen mit modernen Arbeitsplätzen und zahlreichen sozialen Leistungen!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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LaborantIn / BTA / CTA / ChemikantIn (m/w/d)*

SCHOTT Pharma AG & Co. KGaAMüllheim

Bei SCHOTT setzen wir auf gemeinsame Verantwortung und enge Zusammenarbeit für innovative Lösungen. Als führender globaler Konzern für Materialtechnologie gestalten wir aktiv eine bessere Zukunft. Unsere SCHOTT Pharma-Abteilung gewährleistet sichere und einfach anzuwendende Medikamente für die Menschen weltweit. Ein engagiertes Team von 4.700 Mitarbeitern aus über 60 Nationen stärkt die globale Gesundheitsversorgung. Mit 17 Standorten und der Hauptniederlassung in Mainz sind wir an der Frankfurter Börse gelistet. Zudem legen wir großen Wert auf nachhaltige Entwicklung und verantwortungsbewusste Unternehmenspraktiken.
Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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PTA, BTA, CTA, OTA oder MTLA als Pharmaberater / Pharmareferent im Innendienst (m/w/x) - Homeoffice

helena GmbH

Suchst du einen spannenden Job im Innendienst? Werde Teil eines Teams, das medizinisch-fachliche Beratung für Ärzte, Praxispersonal und Apotheker bietet. Gemeinsam mit renommierten Pharmaunternehmen betreust du Kunden über Telefon, E-Mail und online. Ideale Kandidaten sind geprüfte Pharmareferenten, PTA, CTA oder haben ein naturwissenschaftliches Studium erfolgreich abgeschlossen. Dieser Einstieg bietet dir eine vielversprechende Perspektive, ideal auch nach Elternpausen oder anderen Berufen. Nutze die Chance auf eine flexible Teilzeitstelle, die Familie und Beruf bestens vereint.
Homeoffice Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


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