Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

198 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

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Chirurgisch-technische Assistenz (CTA) / Operationstechnische Assistenz (OTA) (m/w/d)

Ortheum GruppeTrier

Als Chirurgisch-Technische Assistenz (CTA) oder Operationstechnische Assistenz (OTA) (m/w/d) bist du für die fachgerechte Vorbereitung und Nachbereitung von orthopädischen sowie unfallchirurgischen Operationen verantwortlich. Deine Aufgabe umfasst das zuverlässige Instrumentieren und die Springertätigkeiten während der Eingriffe, dabei achtest du strikt auf aseptische Arbeitsweisen und Hygienestandards. Du organisierst und pflegst das Instrumentarium und die OP-Materialien, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Zudem unterstützt du bei der Lagerung der Patienten und der OP-Dokumentation. Eine abgeschlossene Ausbildung als CTA oder OTA ist Voraussetzung, zudem sind fundierte Kenntnisse in OP-Standards erforderlich. Verantwortungsbewusstsein und Organisationsgeschick sind entscheidend für deinen Erfolg in dieser verantwortungsvollen Rolle.
Gutes Betriebsklima Jobrad Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Produktionsmitarbeiter, Pharmakant, PTA, CTA (m/w/d) für sterile Potenzierungsprozesse/Reinraum

Wala Heilmittel GmbHDorfstraße, Bad Boll

Sind Sie auf der Suche nach einer spannenden Herausforderung im Bereich der anthroposophischen Arzneimittelherstellung? Als Teil unseres Teams sind Sie verantwortlich für die Potenzierung von festen und flüssigen Stoffen sowie das Herstellen von Zwischenprodukten wie isotonischen Lösungen und Zuckersirupen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Pharmakant oder vergleichbar ist Voraussetzung, idealerweise ergänzt durch Erfahrung in der Arzneimittel- oder Kosmetikherstellung. Wichtig sind auch körperliche Belastbarkeit und ein ausgeprägtes Hygieneverständnis. Ihre Aufgaben erfordern Sorgfalt, Rhythmus und Konzentration. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie mit uns die Zukunft der anthroposophischen Medizin!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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CTA/Chemielaborant (m/w/d) für die Auswertung in der Messtechnik

GALAB Laboratories GmbHHamburg

Wir suchen einen engagierten chemisch-technischen Assistenten (CTA) oder Chemielaboranten (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Ihre Aufgaben umfassen die Planung, Messung und Auswertung von Lebensmittel- und Bedarfsgegenständen. Sie sind verantwortlich für die Freigabe der Ergebnisse und führen Qualitätskontrollen sowie Plausibilitätsprüfungen durch. Eine abgeschlossene Ausbildung zum CTA oder Chemielaboranten ist Voraussetzung, idealerweise mit Erfahrung in Gas- und Flüssigchromatographie. Zudem sollten Sie mit der Auswertesoftware von Agilent vertraut sein und sicher mit MS Office umgehen können. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres kompetenten Teams!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant, CTA, BTA oder B.Sc. Chemie (m/w/d) im Laborbereich ICP & GC

MVZ Ganzimmun GmbHMainz

Wir suchen motivierte Talente mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung zum CTA, Chemielaborant, BTA oder einem B.Sc. in Chemie (m/w/d). Ihre analytischen Fähigkeiten und Teamgeist sind bei uns gefragt! Profitieren Sie von einem freundlichen Arbeitsumfeld, flexiblen Hierarchien und neuester Laborausstattung. Bei uns erwarten Sie leistungsgerechte Vergütung, 30 Tage Urlaub und ein unbefristeter Vertrag. Genießen Sie zusätzliche Vorteile wie betriebliche Altersvorsorge, Job Bike-Leasing und ein attraktives Firmenfitnessprogramm. Kommen Sie in unser engagiertes Team und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft mit uns!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Essenszuschuss Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-Technischen Assistenten (CTA) oder Laboranten (m/w/d)

WLN Wasserlabor Niederrhein GmbHDüsseldorf Wittlaer

Die Wasserlabor Niederrhein GmbH (WLN) sucht einen Chemisch-Technischen Assistenten (CTA) oder Laboranten (m/w/d) für den Standort Düsseldorf Wittlaer. Zu den Aufgaben gehören die Analytik von Wasserinhaltsstoffen, die Betreuung von Wasseraufbereitungsanlagen und Probenahmen. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene Berufsausbildung im Chemiebereich, idealerweise mit Erfahrung in der Wasseraufbereitung. Fundierte MS-Office-Kenntnisse sowie der Führerschein der Klasse B sind erforderlich. Wir bieten ein spannendes, verantwortungsvolles Aufgabengebiet mit Entwicklungsmöglichkeiten in einem modernen Team. Leistungsgerechte Vergütung nach Tarifvertrag (TV-V) und attraktive Altersvorsorge runden unser Angebot ab.
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant/in / Chemisch-Technische/r Assistent/in (CTA) (m/w/d)

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)Erlangen

Entdecken Sie Ihre Möglichkeiten! Je nach Qualifikation und persönlichen Voraussetzungen erfolgt die Eingruppierung in Entgeltgruppe E 6. Detaillierte Informationen zur Vergütung finden Sie unter https://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/allg.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kantine Vollzeit weitere Benefits
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PTA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d) – Qualitätskontrolle von Betäubungsmitteln

Pharmazeutische Fabrik Dr. Reckeweg & Co. GmbHBensheim

Sind Sie PTA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d) und suchen eine spannende berufliche Herausforderung? Dann verstärken Sie unser professionelles Team im Betäubungsmittelbereich! Hier erwarten Sie abwechslungsreiche analytische Tätigkeiten, von chemisch-analytischen Prüfungen (z.B. HPLC, UV-VIS) bis zur Dokumentation in einem LIMS-System. Sie führen Probenzüge und Prüfungen durch und arbeiten gemäß GMP-Richtlinien. Zudem tragen Sie zur Optimierung von Prozessen und Geräten bei. Nutzen Sie Ihr Know-how und bewerben Sie sich jetzt bei uns für eine erfüllende Karriere!
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant*in / CTA (m/w/d) Anorganik

SGS Holding Deutschland B.V. & Co. KGHerten

In dieser Position führen Sie anorganische analytische Verfahren termingerecht durch und achten auf die geltenden Normen. Die Dokumentation und Bewertung der Analysenergebnisse gewährleistet eine hohe Nachvollziehbarkeit. Ihr Fachwissen in der anorganischen Analytik wird durch Kalibrierungs- und Wartungsarbeiten an Prüfmitteln ergänzt. Sie halten Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit an Ihrem Laborarbeitsplatz aufrecht. Eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant*in oder CTA ist erforderlich. Flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Gesundheitsangebote sind Teil unserer Unternehmenskultur, die Diversität und Inklusion fördert.
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Chemielaborant*in / CTA (m/w/d) Mineralölanalytik

SGS Germany GmbHSpeyer

Die SGS-Gruppe in Deutschland verbessert das Leben von Millionen Menschen durch hochwertige Dienstleistungen. Unser Fokus liegt auf chemischer und petrochemischer Analytik, wobei wir Laboranalysen, Auswertungen und Ergebnisdokumentationen durchführen. Wir suchen engagierte Berufseinsteiger und erfahrene Chemielaboranten mit Kenntnissen in instrumenteller Analytik. Flexible Arbeitszeiten und umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten sind Teil unserer attraktiven Benefits. Wir fördern Diversität und Inklusion in unserer Unternehmenskultur, um ein positives Arbeitsumfeld zu schaffen. Profitieren Sie von Gesundheitsangeboten und einem guten Zuschuss für das Deutschlandticket, während Sie Teil eines innovativen Teams werden.
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Pharmakant, PTA, CTA (m/w/d) für manuelle Herstellung im Reinraum

Wala Heilmittel GmbHBad Boll

In der anthroposophischen Arzneimittelherstellung sind Sorgfalt, Rhythmus und Konzentration unerlässlich. Zu Ihren Aufgaben gehört das Durchführen von Potenzierungsschritten sowie das Herstellen und Prüfen von Zwischenprodukten wie isotonischen Lösungen und Zuckersirupen. Zudem dokumentieren Sie alle Arbeitsschritte in SAP und arbeiten eng mit Kolleg:innen und anderen Abteilungen zusammen. Sie benötigen eine abgeschlossene Fachausbildung als Pharmakant, PTA oder BTA oder besitzen relevante Berufserfahrung. Körperliche Belastbarkeit, Hygieneverständnis und Interesse an anthroposophischen Prinzipien sind wichtig für diese Position. Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift runden Ihr Profil ab und ermöglichen eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


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