Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

217 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

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MTLA / CTA / Chemielaborant (m/w/d) - klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS) für den Scientific Support

Chromsystems GmbHGräfelfing, München

Sie suchen eine spannende Herausforderung im Bereich klinische Diagnostik? Werden Sie Teil unseres Scientific Support-Teams in Gräfelfing bei München als MTLA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d)! In dieser unbefristeten Vollzeitstelle sind Sie verantwortlich für die Analyse von Humanproben mit HPLC und LC-MS/MS. Ihre Expertise ist gefragt bei der Reklamationsbearbeitung und analytischen Überprüfungen. Darüber hinaus bereiten Sie Rohdaten auf und präsentieren diese verständlich an Projektteams. Bringen Sie Ihr Know-how in den Laborbetrieb ein und sorgen Sie für optimale Messgeräteverantwortung. Bewerben Sie sich noch heute!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Laborant/in, CTA, MTA (m/w/d) für unser Asbestlabor

Wartig Nord Analytik GmbHHamburg

Wartig Nord sucht ab sofort eine/n Laborant/in, CTA oder MTA (m/w/d) für unser Asbestlabor in Teil- oder Vollzeit. Als akkreditiertes Schadstoffprüflabor nach DIN EN ISO 17025 bieten wir seit über 30 Jahren hochwertige Analytik für Gebäudeschadstoffe. Unser Standort in der Nähe des S-Bahnhofs Bahrenfeld ist ideal für Pendler. In unserem Team von über 20 Mitarbeitenden erwartet Sie ein dynamisches Arbeitsumfeld. Mit zwei spezialisierten Bereichen, Mikrobiologie und Asbestprüfung, garantieren wir anspruchsvolle Aufgaben. Werden Sie Teil eines wachsenden Unternehmens und bringen Sie Ihre Expertise in die Schadstoffanalytik ein!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Fahrtkosten-Zuschuss Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant*in / CTA / Bachelor (m/w/d) Vitaminanalytik

SGS INSTITUT FRESENIUS GmbHBerlin

Für unsere Vitaminanalytik suchen wir erfahrene Fachkräfte in der Probenvorbereitung und -auswertung. Sie erstellen messfertige Probenlösungen und Kalibrierreihen, wobei moderne Verfahren wie HPLC-UV und LC-MS/MS zum Einsatz kommen. Ihre Aufgaben umfassen die Kontrolle, Wartung und termingerechte Fertigstellung aller Analysen. Eine abgeschlossene chemisch-technische Ausbildung oder ein Bachelorabschluss sind Voraussetzung, idealerweise ergänzt durch Berufserfahrung. Wir legen Wert auf Teamfähigkeit und eine sorgfältige Arbeitsweise sowie sehr gute Deutschkenntnisse (C1-Niveau). Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und einem vielfältigen Angebot an Zusatzleistungen in einem inklusiven Arbeitsumfeld.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch- / Pharmazeutisch-technische Assistenz (CTA/PTA/Chemielaborant

UKM Universitätsklinikum MünsterMünster

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) sucht eine Chemisch- / Pharmazeutisch-technische Assistenz (CTA/PTA/Chemielaborant) in Teilzeit (19,25 Wochenstunden). Die Projektstelle ist auf zwei Jahre befristet und wird nach TV-L vergütet. Die Klinik für Nuklearmedizin bietet modernste diagnostische Verfahren, fokussiert auf Schnitt- und Hybridbildgebung wie SPECT-CT, PET-CT und PET-MRT. Zudem liegt ein Schwerpunkt auf der von-Hevesy-Station, die 12 Therapiebetten für die innovative Behandlung mit radioaktiven Medikamenten bietet. Hier verbinden sich Krankenversorgung, Forschung und Lehre in einem verantwortungsvollen Arbeitsumfeld. Bewerbe dich jetzt und unterstütze unser engagiertes Team im UKM!
Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Chemisch-technische Assistenz (CTA) / Chemielaborant (m/w/d) – Wasseranalytik

AggerverbandGummersbach

Werden Sie Teil unseres Teams als Chemisch-technische Assistenz (CTA) / Chemielaborant (m/w/d) in der Wasseranalytik! Diese unbefristete Teilzeitstelle umfasst 20 Stunden pro Woche in unserem modernen Labor in Gummersbach. Wir gewährleisten die analytische Qualitätsüberwachung von Trink- und Abwasser sowie Schlämmen für den Aggerverband. Dank unserer Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 und der Zulassung nach §15 (4) TrinkwV sind wir ein führender Partner für Wasseruntersuchungen in der Region. Unser Labor bietet exzellente Qualitäts- und Arbeitssicherheits-Standards. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Wasseranalytik mit uns!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d) oder CTA,BTA für den Bereich QS

Valensina GmbHVechta

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) oder CTA/BTA für die Qualitäts- und Abfüllkontrolle alkoholfreier Getränke. Ihre Aufgaben umfassen die Rohwareneingangskontrolle, Mikrobiologie und Hygienekontrollen. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem relevanten Bereich ist erforderlich, ebenso wie sehr gute mikrobiologische Kenntnisse. Freude an Teamarbeit und die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit sind ebenso wichtig. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem renommierten Unternehmen, das Raum für persönliche Entwicklung bietet. Zudem erwarten Sie attraktive Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge und Krankenzusatzversicherung.
Betriebliche Altersvorsorge Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant:in / CTA (m/w/d) Annahmelabor

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - HertenHerten

Als Chemielaborant:in im Annahmelabor #0140 spielst du eine entscheidende Rolle in der Umweltanalytik. Deine Hauptaufgaben umfassen die Bestimmung von Analysen wie Flammpunkt und Brennwert. Du dokumentierst alle Arbeitsschritte im Labor-Management-Informations-System (LIMS), um höchste Qualitätsstandards sicherzustellen. Terminvorgaben werden von dir strikt eingehalten, was zu einem reibungslosen Laborbetrieb beiträgt. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Chemielaborant:in oder CTA bringst du wertvolle Erfahrungen in der Laborpraxis mit. Dein Teamgeist und deine Kommunikationsstärke machen dich zu einem perfekten Ergänzung in unserem dynamischen Team.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Herten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Elektroniker/ Lüftungstechniker/ Mechatroniker/ Chemielaborant/ CTA/ PTA/ BTA als Servicetechniker (m/w/d) im technischen Außendienst Pharma & GMP – Region Süd

Testo Industrial Services GmbH

Verstärke unser Team als Servicetechniker (m/w/d) im technischen Außendienst für Pharma & GMP in der Region Süd! Du bringst eine Ausbildung als Elektroniker, Mechatroniker oder Chemielaborant mit und hast Spaß am Kundenkontakt? In dieser Position führst du messtechnische Prüfungen und Kalibrierungen durch und unterstützt Projekte in der Qualitätssicherung. Arbeitsorte sind Produktions- und Laborbereiche sowie Reinräume der Pharma- und Medizintechnik. Genieße die Vorteile eines zukunftssicheren Jobs, der deine Fähigkeiten fordert und fördert. Bewirb dich jetzt, um Teil unseres engagierten Teams zu werden und deine Karriere voranzubringen!
Quereinstieg möglich Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant*in / CTA (m/w/d) Analytik

SGS Holding Deutschland B.V. & Co. KGTaunusstein

Die SGS-Gruppe in Deutschland verbessert das Leben von Millionen durch hochwertige Dienstleistungen und sicheres Produktmanagement. Wir bieten termingerechte Analysen und umfassende Qualitätssicherungsmaßnahmen an. Zu unseren Aufgaben gehören auch Kalibrierungs- und Wartungsarbeiten an Prüfmitteln sowie die Unterstützung in der Probenlogistik. Wir suchen engagierte Chemielaboranten oder chemisch-technische Assistenten mit Freude an analytischen Tätigkeiten. Unsere attraktiven Benefits umfassen flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Gesundheitsangebote. Diversität und Inklusion sind zentrale Werte unserer Unternehmenskultur, die wir aktiv fördern.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Biologielaborant / Chemielaborant / BTA / CTA – Trinkwasser- und Elementanalytik (m/w/d)

ifp Privates Institut für Produktqualität GmbHBerlin

Die ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH in Berlin sucht einen Biologielaboranten, Chemielaboranten, BTA oder CTA (m/w/d) für die Trinkwasser- und Elementanalytik. Unser akkreditiertes Prüflabor, gegründet 2004, zählt zu den führenden Einrichtungen in der Lebensmittelanalytik. Mit rund 400 Mitarbeitenden bieten wir umfassende Tests für Lebensmittel, Futtermittel und Arzneimittel. Unsere Expertise hilft Unternehmen weltweit, qualitativ hochwertige Produkte zu gewährleisten. Wenn Sie ein Teil unseres innovativen Teams werden möchten, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Verstärken Sie unser Labor in Berlin und gestalten Sie die Zukunft der Analytik mit!
Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


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