Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

199 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

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Medizinischer Technologe (m/w/d) als Mitarbeiter (m/w/d) Qualitätskontrolllabor (VMTA, BTA, PTA, CTA)

DRK-Blutspendedienst NSTOB gGmbHSpringe Deister

Sie sind medizinischer Technologe oder haben eine ähnliche Ausbildung? Dann ist unsere Stelle genau das Richtige für Sie! Wir suchen eine engagierte Persönlichkeit mit sorgfältiger Arbeitsweise und idealerweise Erfahrung im GMP-Umfeld. Profitieren Sie von einem fortschrittlichen Arbeitgeber, der Ihre Entwicklung fördert und attraktive Benefits wie die betriebliche Altersvorsorge bietet. Ihre Arbeit beim Blutspendedienst sichert nicht nur Ihre Zukunft, sondern auch unsere wichtige Versorgungsaufgabe im Gesundheitssystem. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Gesundheitsversorgung aktiv mit!
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Chirurgisch-technische Assistenz (CTA) / Operationstechnische Assistenz (OTA) (m/w/d) oder MFA mit OP Kenntnissen

Medizinisches Versorgungszentrum für Orthopädie, Chirurgie und UnfallchirurgieHattingen Ruhr

Die AMC Praxisklinik Hattingen sucht eine engagierte OTA (Operationstechnische Assistenz), CTA (Chirurgisch-Technische Assistenz) oder MFA (Medizinische Fachangestellte) mit OP-Kenntnissen (m/w/d). Verstärken Sie unser erfahrenes Team im Medizinischen Versorgungszentrum für Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie. Wir bieten sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitstellen an, wobei die Vergütung nach Vereinbarung erfolgt. Unsere Klinik zeichnet sich durch moderne ambulante und stationäre Versorgungsangebote aus. Sie unterstützen uns in einem kollegialen Arbeitsumfeld im ambulanten und stationären OP-Bereich. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere bei uns!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Homeoffice Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant /Lacklaborant/CTA (m/w/d)

Dracholin GmbHMetzingen

Zur Verstärkung unseres Teams in der Entwicklung von Farben und Trockenputzen suchen wir einen erfahrenen Chemielaboranten (m/w/d) in unbefristeter Anstellung. In dieser Rolle entwickeln Sie unsere bestehenden Trockenputze weiter und arbeiten an innovativen Neuprodukten für das Maler- und Stuckateur-Handwerk. Ihre Aufgaben umfassen die Bewertung von Rohstoffen und deren Rezepturen sowie die enge Zusammenarbeit mit den Bereichen Anwendungstechnik, Produktion und Vertrieb. Zudem führen Sie Wettbewerbsanalysen durch und tragen zur Reklamationsbearbeitung bei. Idealerweise haben Sie eine Ausbildung als Chemielaborant oder vergleichbar abgeschlossen und Erfahrungen in der Entwicklung von Trockenmörtel. Bewerben Sie sich jetzt, um Ihre Expertise in einem dynamischen Umfeld einzubringen!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Parkplatz Vollzeit weitere Benefits
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Laborant*in (CTA, LTA)

A. Dohrn & A. Timm GmbH & Co. KGGroßbeeren

Profitieren Sie von einer fundierten Einarbeitung und einem breiten Spektrum an Weiterbildungsmöglichkeiten – sowohl intern als auch extern. Starten Sie Ihre Karriere und entfalten Sie Ihr Potenzial bei uns.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Arbeitskleidung Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / PTA (m/w/d) Nasschemie

Eurofins BioPharma Product Testing Hamburg GmbHHamburg

Die Eurofins Bio Pharma Product Testing Hamburg GmbH sucht einen Chemielaborant (m/w/d) für nasschemische Analysen in Hamburg. Zu Ihren Aufgaben gehören die Durchführung von Untersuchungen gemäß Arzneibuchmethoden und die Anwendung von Titration, IR, UV-VIS sowie gravimetrischen Methoden. Sie sind verantwortlich für die GMP-konforme Dokumentation und Auswertung der Daten. Außerdem führen Sie Kalibrierungen und Wartungen von Laborgeräten durch und unterstützen bei der Methodenvalidierung. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung im naturwissenschaftlichen oder pharmazeutischen Bereich sowie Erfahrung in der chemischen Analytik. Kenntnisse in GMP und ISO 17025 sind von Vorteil.
Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Kantine Vermögenswirksame Leistungen Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Biologisch-technischer Assistent / Chemisch-technischer Assistent (BTA/CTA) (m/w/d)

PS Direkt GmbH & Co. KGEuskirchen

Wir suchen talentsierte ausgebildete Biologisch-technische Assistenten (BTA), Chemisch-technische Assistenten (CTA) und ähnliche Fachkräfte. Du hast praktische Erfahrung im Labor oder in der Lebensmittelindustrie? Leidenschaft für Lebensmittel, Produktentwicklung und Qualitätsmanagement zeichnen dich aus? Mit deiner strukturierten Arbeitsweise und Teamfähigkeit bist du perfekt für uns! Sehr gute Deutschkenntnisse sowie gute Englischkenntnisse sind notwendig. Zeige deine hohe Lernbereitschaft und bewirb dich jetzt – deine Karriere beginnt hier!
Work-Life-Balance Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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MTA / PTA / BTA / CTA / MTLA / Pharmakant / Mitarbeiter* (m/w/d) für die aseptische Herstellung von Arzneimitteln / Produktion von Gewebetransplantaten

Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbHBerlin

Suchst du eine neue Herausforderung im medizinischen, chemischen oder pharmazeutischen Bereich? Wir suchen engagierte Fachkräfte (MTA, PTA, MTLA), die Berufserfahrung im GMP-regulierten Umfeld oder in der Herstellung von Lebensmitteln, Kosmetika oder Arzneimitteln mitbringen. Du zeichnest dich durch eine sorgfältige, genaue Arbeitsweise aus und bist teamfähig sowie zuverlässig? Wir bieten ein attraktives Gehalt mit jährlichen Steigerungen, 30 Urlaubstagen und bezahlten Karenztagen. Darüber hinaus profitierst du von diversen Zuschüssen, unter anderem zur betrieblichen Altersvorsorge und für dein BVG-Ticket. Verpasse nicht die Chance auf einen sicheren Arbeitsplatz ohne Schicht- oder Wochenendarbeit!
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / BTA (m/w/d) Pharmaindustrie

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesPenzberg

Als Chemielaborant in der Pharmaindustrie erwarten dich spannende Aufgaben wie die Planung und Durchführung von Qualitätsprüfungen und Analysen. Du bist verantwortlich für die Validierung von Analysemethoden und die Dokumentation deiner Ergebnisse. Regelmäßige Wartungen und Kalibrierungen der Laborgeräte gehören ebenfalls zu deinem Tätigkeitsbereich. Bei uns genießt du flexible Arbeitszeiten, umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ein angenehmes Teamumfeld. Teamevents, wie Bowling oder Firmenläufe, fördern den Zusammenhalt. Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Chemie- oder Biologielaboranten oder in einer vergleichbaren Ausbildung.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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BTA/CTA/MTA (m/w/d) für die pharmazeutische Sterilherstellung

ABF UnternehmensverbundFürth

Sie suchen eine erfüllende Tätigkeit im Gesundheitswesen? Wir suchen engagierte BTA, CTA oder MTA (m/w/d) mit Erfahrung in der Sterilherstellung. Wenn Sie Freude an präzisen Labortätigkeiten haben und strukturiert arbeiten, sind Sie bei uns genau richtig! Unser Team legt großen Wert auf Hygiene, Qualität und freundliche Professionalität. Angeboten wird ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit einer attraktiven Vergütung von 2.900 Euro, nach der Probezeit 3.132 Euro. Zudem profitieren Sie von einer arbeitgeberbezuschussten Altersvorsorge und der Möglichkeit, in Voll- oder Teilzeit ab 32 Stunden pro Woche zu arbeiten.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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CTA (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGMünchen

Als Laborant oder CTA sind Sie für die Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsrichtlinien zuständig, einschließlich der Reinigung und Sterilisation von Arbeitsgeräten. Sie bringen idealerweise einschlägige Berufserfahrung mit, wobei auch Berufseinsteiger willkommen sind. Grundkenntnisse der GMP-Richtlinien sowie der sichere Umgang mit MS Office sind von Vorteil. Unser Unternehmen bietet ein leistungsorientiertes Gehalt, attraktive Sozialleistungen und bis zu 30 Tage Urlaub jährlich. Zudem erwarten Sie individuelle Trainings mit renommierten Partnern und regelmäßige Teamevents. Profitieren Sie von monatlichen Rabattaktionen auf Sportbekleidung, Kosmetik und weitere Produkte.
Weihnachtsgeld Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


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