Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

118 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

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Laborant / CTA / BTA (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesBiberach Riß

Werde Teil unseres Teams als Laborant:in oder Chemielaborant:in in Biberach an der Riß. Du führst chemische, physikalische und biologische Analysen durch und arbeitest eng mit Kollegen im Austausch von Ideen. Zu deinen Aufgaben gehören die Bedienung und Kalibrierung von Laborgeräten sowie die Dokumentation von Messdaten gemäß GMP-Richtlinien. Zudem unterstützt du die Entwicklung, Optimierung und Validierung von Analyseverfahren. Unsere attraktiven Benefits umfassen eine betriebliche Altersvorsorge und zahlreiche Rabatte für Reisen, Elektronik und mehr. Sichere dir jetzt deine Zukunft in einer spannenden Branche und bewirb dich noch heute!
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / Technischer Assistent (m/w/d)

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)Oberschleißheim

Als Chemielaborant/in (m/w/d) sind Sie Teil eines engagierten Teams von über 30 Mitarbeitenden, das umfangreiche chemische Analysen durchführt. In unseren hochmodernen Laboren wenden wir zahlreiche Verfahren an, von der nasschemischen über die enzymatische bis hin zur chromatografischen Analyse. Zu Ihren Aufgaben gehört die eigenständige Durchführung dieser Analysen, einschließlich Probenvorbereitung und Datenverarbeitung. Sie betreuen die Laborgeräte eigenverantwortlich und führen regelmäßige Kalibrierungen durch. Zudem sind Sie für Wartungsarbeiten und Fehleranalysen zuständig, um präzise Ergebnisse zu gewährleisten. Werden Sie Teil unseres dynamischen Teams und gestalten Sie die Zukunft innovativer Laboranalysen aktiv mit!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Biologielaborant / Chemielaborant / BTA / CTA – Trinkwasser- und Elementanalytik (m/w/d)

ifp Privates Institut für Produktqualität GmbHBerlin

Die ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH in Berlin sucht engagierte Biologielaboranten, Chemielaboranten, BTA oder CTA (m/w/d) für die Trinkwasser- und Elementanalytik. Seit 2004 haben wir uns als führendes Prüflabor in Lebensmittel- und Futtermittelanalytik etabliert. Unser Team von rund 400 Mitarbeitenden steht für hohe Qualität und innovative Diagnostika. Als akkreditiertes Labor bieten wir Unternehmen weltweit wertvolle Expertise. Unterstützen Sie uns dabei, unsere hochwertigen Analysen weiter auszubauen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen Teams im Bereich der Elementanalytik!
Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Corporate Benefit ifp Privates Institut für Produktqualität GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant:in / CTA (m/w/d) für die Nasschemie #0437

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Willkommen in unserem dynamischen Unternehmen! Wir suchen motivierte Chemielaborant:innen oder CTAs (m/w/d) mit einer abgeschlossenen Ausbildung. Sie punkten mit Sorgfalt, Zuverlässigkeit und einer strukturierten Arbeitsweise. Ihre Teamfähigkeit und offene, kommunikative Art machen Sie zur idealen Ergänzung unseres hochmotivierten Teams. Gute Deutsch- und EDV-Kenntnisse sowie Erfahrung mit einem LIMS sind von Vorteil. Freuen Sie sich auf anspruchsvolle Aufgaben, regelmäßige Teamevents und Vorteile wie einen Mobilitätszuschuss und das Angebot "Lease a Bike"!
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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LTA / CTA oder BTA als Laborassistent (m/w/d) Aromenentwicklung

STOCKMEIER Food GmbHHerford

Wir suchen motivierte Talente mit abgeschlossener Ausbildung als LTA, CTA, BTA oder vergleichbaren Qualifikationen. Ideal sind erste Erfahrungen in der Aromen- oder Lebensmittelindustrie, jedoch sind auch Quereinsteiger willkommen. Ein gutes Geschmacksempfinden und Freude an sensorischen Tests sind wichtig. Unser inhabergeführtes Familienunternehmen setzt auf langfristiges, nachhaltiges Wachstum und fördert die Weiterbildung durch die STOCKMEIER Academy. Flache Hierarchien ermöglichen schnelle Entscheidungen und die Einbringung eigener Ideen. Bei uns gibt es zahlreiche Aufstiegsmöglichkeiten und Raum für eigenverantwortliches Arbeiten – gemeinsam gestalten wir Ihre Karriere!
Unbefristeter Vertrag Quereinstieg möglich Vollzeit weitere Benefits
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CTA / Chemielaborant:in LC-MS/MS Pestizidanalytik (m/w/d) #0448

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbHHamburg

Wir suchen engagierte Talente mit einer Ausbildung als CTA, Chemielaborant:in oder einem Abschluss in Chemie. Solide Kenntnisse in HPLC oder Massenspektrometrie sind erwünscht. Erste Erfahrungen in einem Handelslabor sind von Vorteil. Du kommunizierst auf mindestens B2-Niveau in Deutsch und trittst einem dynamischen, motivierten Team bei. In unserer wachsenden Unternehmensgruppe erwarten Dich spannende Projekte und regelmäßige Teamevents. Profitier von Vorteilen wie Mobilitätszuschüssen, "Lease a Bike", Mitarbeitervergünstigungen und betrieblicher Altersvorsorge.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Medizinischer Technologe (m/w/d) als Mitarbeiter (m/w/d) Qualitätskontrolllabor (VMTA, BTA, PTA, CTA)

DRK-Blutspendedienst NSTOB gGmbHSpringe

Wir suchen einen medizinischen Technologen (m/w/d) mit abgeschlossener Berufsausbildung oder einem Bachelor/Master in Biowissenschaften. Ihre sorgfältige, präzise Arbeitsweise und Berufserfahrung im GMP-Umfeld sind von großer Bedeutung. Fundierte MS-Office-Kenntnisse und Englischkenntnisse in Wort und Schrift sind erforderlich. Wir bieten unseren Mitarbeitenden effektive Prozesse, kurze Entscheidungswege und Weiterbildungsmöglichkeiten. Genießen Sie zahlreiche Benefits, darunter betriebliche Altersvorsorge und Gesundheitsförderung. Arbeiten Sie beim Blutspendedienst, wo Ihre Mitarbeit essenziell für das Gesundheitssystem ist und langfristige Sicherheit bietet.
Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / Chemikant / Chemietechniker (m/w/d) im regionalen Außendienst für den Bereich Prozesswasser - Baden-Württemberg Nordost

Dr. Hartmann Chemietechnik GmbH & Co. KGBaden Württemberg, Stuttgart

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen Chemielaboranten, CTA, Chemikanten oder Chemietechniker (m/w/d) im Außendienst in Württemberg Nordost. In dieser Position sind Sie verantwortlich für die Kundenbetreuung und die Qualitätskontrolle der chemischen Behandlungskonzepte. Sie führen eigenständig Kundenbesuche durch, entnehmen Wasserproben und analysieren die Wasserwerte vor Ort. Zudem kontrollieren Sie die Anlagentechnik, lesen Systemdaten aus und dokumentieren alle relevanten Abläufe. Eine enge Zusammenarbeit mit Beratungsingenieuren und unseren Laboren zur Prozessoptimierung ist ebenfalls Bestandteil Ihrer Aufgabe. Eine abgeschlossene Ausbildung und Freude am Kundenkontakt sind erforderlich, während Berufs- und Organisationserfahrung von Vorteil sind.
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PTA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d) - Qualitätskontrolle von Betäubungsmitteln

Pharmazeutische Fabrik Dr. Reckeweg & Co. GmbHBensheim

Sind Sie PTA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d) und auf der Suche nach einer spannenden Herausforderung? In unserem professionellen Team im Betäubungsmittelbereich können Sie Ihr analytisches Know-how gezielt einsetzen. Zu Ihren Aufgaben gehören chemisch-analytische Prüfungen wie HPLC und UV-VIS gemäß SOP und Pharmakopöen. Zudem dokumentieren und bewerten Sie die Ergebnisse in unserem LIMS-System. Sie tragen zur Qualitätssicherung bei und arbeiten nach GMP-Richtlinien. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Zukunft der Analytik aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Qualitätsprüfer (Defense Aviation) / CTA / Chemielaborant / Chemikant (m/w/d)

Krempel GmbHVaihingen, Enz, Stuttgart

Als Qualitätsprüfer (Defense Aviation) / CTA / Chemielaborant / Chemikant (m/w/d) übernimmst du eine Schlüsselrolle in der Luftfahrtindustrie. Deine Aufgabe ist es, höchste Qualitätsstandards sicherzustellen, denn hier zählt jedes Detail. Du prüfst und bewertest Bauteile, um sicherzustellen, dass sie den strengen Anforderungen entsprechen. Mit deinem Fachwissen gibst du den Bauteilen das grüne Licht, bevor sie in den Einsatz gehen. Qualität ist bei dir nicht nur ein Stempel, sondern ein unmissverständliches Versprechen. Werde Teil eines innovativen Teams, das Verantwortung und Hightech miteinander verbindet!
Urlaubsgeld Erfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Fahrtkosten-Zuschuss Jobrad Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


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