Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

161 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

Chemie-/Lacklaborant / CTA (w/m/d)

E. Epple & Co. GmbHHerrenberg

Sie suchen eine spannende Position als Chemie-/Lacklaborant (w/m/d)? Zu Ihren Aufgaben gehören die Qualitätskontrolle von Rohstoffen und Fertigprodukten sowie die Erstellung von Analysezertifikaten. Idealerweise haben Sie eine Ausbildung als Chemie-/Lacklaborant oder CTA und Erfahrung in der Qualitätssicherung. Ihre analytischen Fähigkeiten und technisches Verständnis sind gefragt, ebenso wie gute MS-Office-Kenntnisse. Ihre Vorteile: Ein angenehmes Arbeitsumfeld in einem engagierten Team, attraktive Vergütung und Sozialleistungen. Profitieren Sie von einem stabilen Arbeitsplatz mit Perspektive in einem erfolgreichen Familienunternehmen und abwechslungsreichen Aufgaben.
Festanstellung Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Essenszuschuss Erfolgsbeteiligung Homeoffice Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Laborant / CTA / BTA (m/w/d)

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesBiberach Riß

Werde Teil unseres Teams als Laborant:in oder Chemielaborant:in in Biberach an der Riß. Du führst chemische, physikalische und biologische Analysen durch und arbeitest eng mit Kollegen im Austausch von Ideen. Zu deinen Aufgaben gehören die Bedienung und Kalibrierung von Laborgeräten sowie die Dokumentation von Messdaten gemäß GMP-Richtlinien. Zudem unterstützt du die Entwicklung, Optimierung und Validierung von Analyseverfahren. Unsere attraktiven Benefits umfassen eine betriebliche Altersvorsorge und zahlreiche Rabatte für Reisen, Elektronik und mehr. Sichere dir jetzt deine Zukunft in einer spannenden Branche und bewirb dich noch heute!
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

(Medizinisch-) Technische:r Assistent:in Forschung (Senior) (MTL/MTLA / CTA / BTA) - I. Med. Klinik und Poliklinik

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist eine führende Einrichtung für Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung. Mit über 16.100 engagierten Mitarbeiter:innen setzen wir uns täglich für eine gesündere Zukunft ein. Unser Ziel ist es, eine exzellente medizinische Versorgung zu bieten und gleichzeitig der beste Arbeitgeber in der Branche zu sein. Wir fördern ein Arbeitsumfeld, das sich an den Bedürfnissen und Lebensentwürfen unserer Mitarbeitenden orientiert. Durch maßgeschneiderte Lösungen tragen wir zur persönlichen und beruflichen Zufriedenheit bei. Willkommen im UKE, wo Gesundheit und Arbeit Hand in Hand gehen!
Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Technische/n Mitarbeitende/n (m/w/d) im Bereich Mikroskopie (z. B. PTA, CTA, BTA, Biologielaborant/in, Chemielaborant/in, VMTA/MTA

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW)Krefeld

Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper (CVUA-RRW) spielt eine zentrale Rolle im gesundheitlichen Verbraucherschutz. Als amtliches Labor für biologische Analytik untersucht ein engagiertes Team von fünf Fachkräften Proben auf Allergene. Die Methoden reichen von immunologischen Tests bis hin zu makroskopischen und mikroskopischen Analysen zur Identifikation von Spezies. In einer modernen Arbeitsumgebung und mit erstklassiger technischer Ausstattung meistern die Mitarbeitenden anspruchsvolle Themen. Ein effektives Laborinformations- und Managementsystem unterstützt die Dokumentation und Arbeitsabläufe. Diese strukturierten Ansätze gewährleisten präzise Prüfungen von Lebens- und Futtermitteln für die Sicherheit der Verbraucher.
Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Chemisch-technische Assistentin / Chemisch-technischer Assistent (CTA) (w/m/d)

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)Karlsruhe

Werden Sie Teil des Physikalischen Instituts (PHI) als Chemisch-technische Assistentin oder Chemisch-technischer Assistent (CTA) (w/m/d) in Vollzeit! Ab sofort bieten wir eine unbefristete Anstellung mit einem Jahresgehalt von 49.300,00 bis 51.400,00 EUR brutto. Ihre Aufgaben umfassen technische Arbeiten in chemischen und physikalischen Laboren sowie die Pflege des Chemikalienbestands und die Schulung unserer Mitarbeiter. Sie unterstützen das Team bei der Erstellung mikrostrukturierter Proben im Reinraum. Zudem fungieren Sie als Ansprechpartner für wissenschaftliche Mitarbeitende und übernehmen eventuell administrative Aufgaben im elektronischen Bestellwesen. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Forschung mit!
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Kinderbetreuung Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Weiterbildungsmöglichkeiten Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Chemielaborant / Werkstoffprüfer / ATA / PhyTA / CTA / MTA - Technisches Analytisches Labor (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Wir suchen einen Chemielaboranten/Werkstoffprüfer (m/w/d) zur Verstärkung unseres technischen analytischen Laborteams. Sie sind verantwortlich für analytische Messungen und Reklamationsbearbeitung, um Vertrieb und Qualitätssicherung zu unterstützen. Die Messfähigkeit von Materialprüfmaschinen und Geräten wie IR, DSC, Rheometer und DMTA wird von Ihnen gewährleistet. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen und Prüfkörper im Rahmen von Wareneingangskontrollen her und prüfen diese. Das Erstellen von Dokumentationen und Laborberichten auf Deutsch und Englisch gehört ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft mit uns aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Laborant - ATA / PhyTA / CTA / PTA und Quereinsteiger (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Zur Verstärkung unseres Engineering-Teams suchen wir einen Laborant (w/m/d), unabhängig von Ihrem beruflichen Hintergrund. Ihre Aufgaben umfassen das Verkleben, Prüfen und Analysieren von Prüfkörpern in enger Zusammenarbeit mit Ingenieuren. Sie testen neu entwickelte Klebstoffe mithilfe modernster Materialprüfmaschinen und analytischer Geräte wie IR, UV/VIS und DSC. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen gemäß interner Prüfanweisungen her und erstellen Dokumentationen sowie Laborberichte. Wir begrüßen Bewerbungen von Fachkräften wie ATA, CTA oder Quereinsteigern, beispielsweise aus dem Maschinenbau. Nutzen Sie Ihre Chance, in einem innovativen Umfeld durchzustarten!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

PTA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d) - Qualitätskontrolle von Betäubungsmitteln

Pharmazeutische Fabrik Dr. Reckeweg & Co. GmbHBensheim

Sind Sie PTA, CTA oder Chemielaborant (m/w/d) und suchen eine neue Herausforderung? Verstärken Sie unser professionelles Team im Betäubungsmittelbereich, wo Sie Ihre analytischen Fähigkeiten optimal nutzen können. Ihr Aufgabenbereich umfasst die selbstständige chemisch-analytische Prüfung von Betäubungsmitteln nach GMP-Vorgaben. Zudem sind Sie für die Dokumentation der Ergebnisse im LIMS-System verantwortlich und führen Wareneingangs-, Inprozess- und Endkontrollen durch. Arbeiten Sie eng bei der Prozessoptimierung mit und betreuen Sie analytische Geräte. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie verantwortungsvolle Projekte mit uns!
Gutes Betriebsklima Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Technischen Assistenten (MTA, BTA, CTA) (w/m/d)

Universitätsklinikum UlmUlm

Das Institut für Immunologie sucht einen technischen Assistenten (MTA, BTA, CTA) (w/m/d) zur Verstärkung der Forschungsgruppe AG Martins. Diese Vollzeitstelle ist befristet und die Bewerbungsfrist endet am 16.08.2026. Ihr Hauptfokus liegt auf der Erforschung von T-Lymphozyten und der T-Zell-Leukämie. Die Aufgaben umfassen die Organisation des Laborbetriebs sowie die Verwaltung und Bestellung von Materialien. Zudem sind Sie verantwortlich für die Pflege einer Mauskolonie, einschließlich Genotypisierung und Zucht. Interesse an immunologischer und molekularbiologischer Forschung ist Voraussetzung für diese spannende Position.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Laborant BTA/CTA Qualitätskontrolle Rankweil (m/w/d)

Vetter Pharma-Fertigung GmbH & Co. KGRankweil

Für die Position des Laboranten BTA/CTA in der Qualitätskontrolle in Rankweil suchen wir engagierte Fachkräfte (m/w/d). Bei Vetter tragen Sie Verantwortung für mikrobiologische und chemische Untersuchungen gemäß internen und externen Richtlinien. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erstellung von Statistiken und Analyseergebnissen sowie die Wartung von Laborgeräten. Sie führen Probenanalysen für Methodentransfers und -validierungen durch. Außerdem bearbeiten Sie Abweichungsprozesse mithilfe der Software Trackwise und aktualisieren Standardarbeitsanweisungen (SOPs). Sie bringen eine relevante Berufsausbildung und Erfahrung in einer vergleichbaren Tätigkeit mit, um unser Team zu bereichern.
Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
1 2 3 4 5
Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs in weiteren Städten

  • Hamburg
  • München
  • Berlin
  • Köln
  • Ravensburg
  • Ulm
  • Braunschweig
  • Bremen
  • Göttingen
  • Karlsruhe
  • Mainz
  • Mannheim
  • Bonn
  • Bückeburg
  • Dresden
  • Gronau Westfalen
  • Heilbronn
  • Idstein
  • Kleinmachnow
  • Koblenz
  • Leverkusen
  • Lünen
  • Magdeburg
  • Aalen
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus