Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

118 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

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Chirurgisch-technische Assistenz (CTA) / Operationstechnische Assistenz (OTA) (m/w/d)

Ortheum GruppeTrier

Als Chirurgisch-Technische Assistenz (CTA) oder Operationstechnische Assistenz (OTA) (m/w/d) bist du für die fachgerechte Vorbereitung und Nachbereitung von orthopädischen sowie unfallchirurgischen Operationen verantwortlich. Deine Aufgabe umfasst das zuverlässige Instrumentieren und die Springertätigkeiten während der Eingriffe, dabei achtest du strikt auf aseptische Arbeitsweisen und Hygienestandards. Du organisierst und pflegst das Instrumentarium und die OP-Materialien, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Zudem unterstützt du bei der Lagerung der Patienten und der OP-Dokumentation. Eine abgeschlossene Ausbildung als CTA oder OTA ist Voraussetzung, zudem sind fundierte Kenntnisse in OP-Standards erforderlich. Verantwortungsbewusstsein und Organisationsgeschick sind entscheidend für deinen Erfolg in dieser verantwortungsvollen Rolle.
Gutes Betriebsklima Jobrad Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Chemisch technischer Assistent (CTA) (m/w/d)

Mesa Germany GmbHWaldems

Entdecken Sie die spannende Karrieremöglichkeit als Chemielaborant oder Chemisch-technischer Assistent (CTA) in unserem modernen, DAkkS-akkreditierten Labor. In dieser abwechslungsreichen Rolle führen Sie Laborprüfungen nach ISO 11140‑1 durch und gewährleisten höchste Qualitätsstandards. Sie unterstützen bei der Herstellung und Bewertung von Indikatorfarben und –lacken, während Sie einen aktiven Beitrag zur Prozessverbesserung leisten. Eine strukturierte Einarbeitung, Weiterbildungsmöglichkeiten und ein angenehmes Arbeitsumfeld erwarten Sie. Ideal für motivierte Berufsanfänger und erfahrene Talente, die selbstständig arbeiten möchten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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MTL, BTA, CTA oder MTV Zentrallabor (m/w/d)

MVZ Clotten Labor Dr. Haas, Dr. Raif & Kollegen GbRFreiburg Breisgau

Im Medizinischen Versorgungszentrum Clotten, Freiburg, suchen wir ab sofort einen MTL, BTA, CTA oder MTV (m/w/d) in Vollzeit. Sie übernehmen eigenverantwortlich die Diagnostik für Einsender und Patienten und bedienen automatisierte Analysensysteme. Ihre Aufgaben umfassen auch die technische Wartung dieser Systeme sowie die Umsetzung komplexer Qualitätssicherungssysteme. Zudem sind Sie für das Probenmanagement zuständig und unterstützen die Einführung neuer Testverfahren. Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem der genannten Berufe ist Voraussetzung. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams in einem innovativen Laborverbund der Limbach Gruppe!
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Familienfreundlich Jobrad Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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CTA / BTA / Pharmakant / Biotechniker (w/m/d) für die pharmazeutische Produktion im Bereich Filtration und Chromatographie (Downstream Processing)

Celonic Deutschland GmbH & Co. KGHeidelberg

Du bist Biotechnologe oder hast eine Ausbildung als CTA, BTA oder Laborant abgeschlossen? Bringe deine Berufserfahrung im pharmazeutischen Umfeld ein und nutze dein Wissen über GMP-Prozesse. In unserem zukunftsorientierten Unternehmen erwarten dich abwechslungsreiche Aufgaben mit umfassenden Entwicklungsmöglichkeiten. Kenntnisse in Chromatographie- und Filtrationsanlagen sind von Vorteil. Wir bieten flexible Arbeitszeiten, ein kollegiales Arbeitsumfeld und die Teilnahme an Rufbereitschaft. Werde Teil eines starken Teams, das Verantwortung und Teamgeist großschreibt – bewirb dich jetzt!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Corporate Benefit Celonic Deutschland GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Neueinsteiger / Absolventen Naturwissenschaften (Biologie / Chemie / Bio-Chemie / Medizin-Ökonomie / PTA / MT / CTA / BTA) als Pharmaberater / Pharmareferent (m/w/d)

Careforce GmbH

Suchst du eine spannende Karriere in der Pharmabranche? Egal, ob du erfahren oder neu im Job bist, hier bist du richtig! Deine Hauptaufgaben umfassen die persönliche und digitale Beratung von Ärzt:innen sowie die Präsentation innovativer Arzneimittel. Du wirst dafür sorgen, neue Kundennetzwerke aufzubauen und dein Gebiet eigenständig zu managen. Zudem übernimmst du die Organisation von Fortbildungen und Veranstaltungen als Referent. Um dich zu bewerbe, benötigst du eine Zulassung gemäß § 75 AMG, durch ein naturwissenschaftliches Studium oder eine Ausbildung als PTA, CTA oder MT.
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Biologe / Chemiker / PTA / BTA / CTA als Pharmareferent im Innendienst (m/w/d) – bis zu 80 % Homeoffice

Sanvartis GmbHDuisburg

Werde Pharmareferent im Innendienst (m/w/d) an unserem Standort in Duisburg und arbeite flexibel mit bis zu 80% Homeoffice! Du bist Biologe, Chemiker, PTA, BTA oder CTA und möchtest aktiv zur Umsatzsteigerung und Kundenzufriedenheit beitragen? In dieser Rolle führst du zielorientierte Gespräche mit Ärzt:innen und Apotheken, um wertvolle Verordnungs- und Abverkaufspotenziale zu erschließen. Zudem setzt du Sales-Kampagnen um und begleitest unsere Kund:innen durch die gesamte Customer Journey. Erkenne Up- und Cross-Selling-Chancen und baue stabile, ertragsstarke Kundenbeziehungen auf. Bewirb dich jetzt und gestalte die Zukunft der Pharmabranche mit!
Homeoffice Erfolgsbeteiligung Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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MTLA / MTL / PTA / BTA / CTA / Laborfachkraft (m/w/d) - Spenderscreening Labor

Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes gGmbHWiesentheid

Werde Teil unserer Gemeinschaft als Laborfachkraft (m/w/d) in Bayern und unterstütze aktiv den Aufbau eines modernen Laborbetriebs. Im Team Blutspende hilfst du, Leben zu retten, indem du an der Qualifizierung von Geräten und Validierung von Methoden mitwirkst. Du bedienst unsere Analysesysteme zur Bestimmung serologischer Infektionsparameter, von der Präanalytik bis zur manuellen Nachtestung. Deine Aufgaben umfassen auch die verantwortungsvolle Bestimmung der Blutgruppe, sowohl automatisiert als auch manuell. Wir setzen höchste Standards: Dokumentiere Prüfergebnisse sorgfältig und arbeite nach arzneimittelrechtlichen Grundsätzen und GMP-Leitlinien. Schließe dich uns an und gestalte eine wichtige Zukunft!
Work-Life-Balance Essenszuschuss Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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CTA / BTA / Laborant (m/w/d) für die Qualitätskontrolle

bitop AGDortmund

Sie sind ein präziser und verantwortungsbewusster Laborant (m/w/d)? In unserem innovativen Team sichern Sie die Qualität hochwertiger Produkte. Ihre Aufgaben umfassen die Qualitätskontrolle durch Stabilitätsuntersuchungen und die Verantwortung für die Freigabeanalytik von Endprodukten und Wirkstoffen. Zudem führen Sie Routineanalytiken (IPC) mit bewährten Methoden wie HPLC durch. Sie unterstützen den reibungslosen Laborbetrieb durch Messmittelprüfungen und Wartungsarbeiten an Geräten. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und tragen Sie zur Qualitätssicherung bei!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent CTA (m/w/d) familiengeführtes Chemieunternehmen

HAPEKO Deutschland GmbHKöln

Wir suchen einen Chemisch-technischen Assistenten (m/w/d) für unser Labor- und Produktionsumfeld. Diese langfristige Position bietet Ihnen die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und sich fachlich weiterzuentwickeln. Ideale Kandidaten zeichnen sich durch praxisnahe Erfahrung in der Laborarbeit und der Produktionsüberwachung aus. HAPEKO ist Ihre erste Adresse für Fach- und Führungskräfte mit Wechselwunsch und bietet zahlreiche Standorte in Deutschland an. Als erfahrene Personalberatung unterstützen wir Sie diskret und transparent im gesamten Bewerbungsprozess. Werden Sie Teil unseres Teams und tragen Sie zur Qualitätssicherung von Rohstoffen und Produkten bei!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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BTA/CTA/MTA (m/w/d) für die pharmazeutische Sterilherstellung

ABF UnternehmensverbundFürth

Sie haben eine abgeschlossene Berufsausbildung als BTA, CTA oder MTA (m/w/d) und bringen idealerweise erste Erfahrungen in der Sterilherstellung mit? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Wir suchen engagierte Fachkräfte, die Freude an routinierten Labortätigkeiten haben und zuverlässig sowie strukturiert arbeiten. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit einer attraktiven Vergütung von 2.900 Euro pro Monat erwartet Sie, nach der Probezeit sogar 3.132 Euro. Darüber hinaus bieten wir eine arbeitgeberbezuschusste betriebliche Altersvorsorge. Nutzen Sie die Chance, um schwerstkranke Patienten sinnvoll zu unterstützen und Teil unseres Teams zu werden!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


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