Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

155 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

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Produktionsmitarbeiter (m/w/d) Zellgewinnung (VMTA, BTA, PTA, CTA)

DRK-Blutspendedienst NSTOB gGmbHSpringe Deister

Als Produktionsmitarbeiter (m/w/d) in der Zellgewinnung wirken Sie im Zweischichtbetrieb, auch samstags, mit. Sie stellen Blutprodukte aus Vollblutspenden und anderen Entnahmearten her, verarbeiten und konfektionieren diese und fertigen patientenbezogene Spezialpräparate an. Sie haben eine abgeschlossene Ausbildung; Erfahrung im Produktionsbereich, vorzugsweise in lebensmittelverarbeitenden oder pharmazeutischen Betrieben, ist vorteilhaft. Kenntnisse einschlägiger Hygienevorschriften sind wünschenswert. Eine sorgfältige und gewissenhafte Arbeitsweise sowie Freude an der Teamarbeit runden Ihr Profil ab. Wir bieten effektive Prozesse, kurze Entscheidungswege, Weiterentwicklung, betriebliche Altersvorsorge und bedarfsorientierte Gesundheitsförderung. Der essenzielle, konjunkturunabhängige Versorgungsauftrag bietet langfristige Sicherheit.
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Gesundheitsprogramme Gutes Betriebsklima Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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BTA/CTA/MTA (m/w/d) für die pharmazeutische Sterilherstellung

ABF UnternehmensverbundFürth

Sie suchen eine erfüllende Tätigkeit im Gesundheitswesen? Wir suchen engagierte BTA, CTA oder MTA (m/w/d) mit Erfahrung in der Sterilherstellung. Wenn Sie Freude an präzisen Labortätigkeiten haben und strukturiert arbeiten, sind Sie bei uns genau richtig! Unser Team legt großen Wert auf Hygiene, Qualität und freundliche Professionalität. Angeboten wird ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit einer attraktiven Vergütung von 2.900 Euro, nach der Probezeit 3.132 Euro. Zudem profitieren Sie von einer arbeitgeberbezuschussten Altersvorsorge und der Möglichkeit, in Voll- oder Teilzeit ab 32 Stunden pro Woche zu arbeiten.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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CTA/Chemielaborant (m/w/d) für die Probenaufarbeitung

GALAB Laboratories GmbHHamburg

Wir suchen einen chemisch-technischen Assistenten (CTA) oder Chemielaboranten (m/w/d) für die Probenaufarbeitung in den Bereichen Lebensmittel, Bedarfsgegenstände und Umwelt. Zu den Aufgaben gehören die sorgfältige und termingerechte Aufarbeitung von Proben sowie die Kalibrierung von Waagen und Pipetten. Sie bedienen Laborgeräte wie Rotationsverdampfer und Zentrifugen und erfassen Daten im Laborinformationssystem. Ein erfolgreicher Abschluss als CTA oder Chemielaborant und gute PC-Kenntnisse sind erforderlich. Wir bieten flexible Arbeitszeiten, 30 Tage Urlaub und Zuschüsse für nachhaltige Mobilität. Bewerben Sie sich jetzt und profitieren Sie von einer ausgewogenen Work-Life-Balance!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistentin (CTA), Chemielaborantin oder Biologisch-technischer Assistentin (BTA) für die HPLC (m/w/d)

LADR Der Laborverbund Dr. Kramer & KollegenGeesthacht, Hamburg

Kramer & Kollegen in Geesthacht bei Hamburg suchen zur Verstärkung des HPLC-Teams eine*n engagierte*n CTA, Chemielaborant oder BTA (m/w/d) in Vollzeit. In dieser Rolle unterstützen Sie die instrumentelle Analytik durch die Durchführung von HPLC-Analysen. Dabei analysieren Sie Medikamente, Vitamine und Alkoholmissbrauchsmarker aus humanem Serum und Plasma. Sie führen Qualitätskontrollen und Plausibilitätsprüfungen selbstständig durch. Zudem kümmern Sie sich um die Auswertung der gesammelten Daten und kleinere Wartungsarbeiten an den HPLC-Anlagen. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und bringen Sie Ihre Expertise in die instrumentelle Analytik ein!
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-technischer Assistent (CTA) / Laborant für die Qualitätskontrolle (m/w/d)

Lipoid GmbHLudwigshafen Rhein

Werden Sie Chemisch-technischer Assistent (CTA) oder Laborant für die Qualitätskontrolle (m/w/d) und gestalten Sie die vielschichtige Welt der Pharmaindustrie. In dieser spannenden Rolle führen Sie umfassende Analysearbeiten an Rohwaren, Zwischen- und Endprodukten durch. Ihre Aufgaben umfassen die Durchführung von GMP-relevanten Tätigkeiten wie Dokumentation und Einlagerung von Rückstellmustern. Voraussetzungen sind eine abgeschlossene CTA-Ausbildung oder vergleichbar, sowie erste Berufserfahrung im pharmazeutischen Bereich. Teamarbeit, Kommunikationsstärke und gute Softwarekenntnisse sind für den Erfolg unerlässlich. Freuen Sie sich auf eine Festanstellung in einem erfolgreichen Unternehmen mit attraktiven Vergütungsmodellen.
Gutes Betriebsklima Festanstellung Weihnachtsgeld Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Kantine Fahrtkosten-Zuschuss Vollzeit weitere Benefits
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MTA / PTA / BTA / CTA / MTLA / Pharmakant / Mitarbeiter (m/w/d) für die aseptische Herstellung von Arzneimitteln / Produktion von Gewebetransplantaten

Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbHBerlin

Für die Stelle im medizinischen, chemischen oder pharmazeutischen Bereich solltest du eine abgeschlossene Ausbildung als MTA, PTA oder MTLA beziehungsweise einen vergleichbaren Abschluss mitbringen. Alternativ verfügst du über Berufserfahrung im GMP-regulierten Umfeld oder in der Lebensmittel-, Kosmetik- oder Arzneimittelherstellung. Eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen dich aus. Dich erwarten 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tagewoche, drei bezahlte Karenztage im Jahr sowie keine Wochenend- oder Schichtarbeit. Hinzu kommen ein vom wirtschaftlichen Erfolg abhängiges Jahressonderentgelt, Erholungsbeihilfe und jährliche automatische Gehaltserhöhungen. Außerdem gibt es einen Flexibilitätsausgleich für nicht HO-fähige Arbeitsplätze, Kostenübernahme für die Arbeitsplatzbrille, 20 % Arbeitgeberzuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge und 29 € Zuschuss zum BVG-Ticket oder zum Laden von eFahrzeugen auf dem Betriebsgelände.
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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MTA / CTA / BTA (m/w/d) für die Produktion von ELISA-, HPLC- und photometrischen Testsystemen

ImmuChrom GmbHHeppenheim Bergstraße, Mannheim, Heidelberg, Darmstadt, Frankfurt Main

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n MTA / CTA / BTA (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. Zu den Aufgaben gehören die Produktion und Qualitätskontrolle von Testkomponenten für Enzymimmunoassays und HPLC-Applikationen, die Mitarbeit an der Erforschung neuer Tests und der Verbesserung bestehender Applikationen sowie die Auswertung und Dokumentation von Ergebnissen und die Konfektionierung von Testsystemen. Wir bieten eine unbefristete Beschäftigung mit 40 Stunden pro Woche in einem kontinuierlich wachsenden, modernen Unternehmen und verantwortungsvolle, abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem kleinen, motivierten und kompetenten Team. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als MTA, BTA, Chemie- oder Biologielaborant. Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Freude an Laborarbeit, Organisationsfähigkeit, Eigenmotivation und Lernbereitschaft werden erwartet. Deutschkenntnisse mindestens auf B2-Niveau sind erforderlich; Englischkenntnisse sind von Vorteil. Eine europäische Arbeitserlaubnis ist zwingend erforderlich.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
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CTA (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGBiberach Riß

Für die Position im Labor ist es wichtig, regelmäßige Bestandskontrollen durchzuführen und Hygiene- sowie Sicherheitsstandards zu wahren, insbesondere bei der Reinigung und Sterilisation von Geräten. Eine abgeschlossene Ausbildung als Laborant oder CTA sowie relevante Berufserfahrung sind zwingend erforderlich, wobei auch Berufsanfänger willkommen sind. Kenntnisse der GMP-Richtlinien und sicherer Umgang mit MS Office sind von Vorteil. Wir bieten ein attraktives Gehaltspaket inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie die Möglichkeit zur betrieblichen Altersvorsorge nach der Probezeit. Ihr Urlaubsanspruch beträgt bis zu 30 Tage pro Jahr. Zudem erwarten Sie zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und eine offene Unternehmenskultur.
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Chemisch-technischer Assistent (CTA) - Qualitätskontrolle für Ruße (m/w/d)

Orion Engineered Carbons GmbHKöln

Für diese Position im industriellen Qualitätslabor ist eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung als Chemielaborant (m/w/d) oder Chemisch-technischer Assistent (CTA, m/w/d) zwingend erforderlich. Sie verfügen über fundierte praktische Berufserfahrung und sind mit der chemisch-physikalischen Analytik vertraut. Zu Ihren Aufgaben gehören die Bewertung von Analyseergebnissen, das Erkennen von Abweichungen sowie eigenständige und nachvollziehbare Entscheidungen – auch wenn im laufenden Produktionsbetrieb schnelle Ergebnisse gefragt sind. Sie arbeiten präzise, hinterfragen auffällige Messwerte und gehen sicher mit Laborgeräten, standardisierten Prüfverfahren und sorgfältiger Dokumentation um. In digitale Systeme wie SAP und PrGuard sowie in die Auswertung und Aufbereitung von Prüfdaten mit Excel arbeiten Sie sich zuverlässig ein.
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Erfolgsbeteiligung Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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CTA (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGGarching München

Sie suchen eine spannende Herausforderung in der chemischen Industrie? Wir bieten eine Position für einen CTA, Chemielaboranten oder Chemikanten mit abgeschlossener Ausbildung. Ideale Kandidaten haben mehrjährige Erfahrung in GMP-gerechter Arbeitsweise sowie Kenntnisse in chromatographischen Methoden. Exzellente Deutsch- und Englischkenntnisse sind unerlässlich. Profitieren Sie von einem leistungsorientierten Gehalt, attraktiven Sozialleistungen und bis zu 30 Urlaubstagen jährlich. Neben individuellen Trainings und monatlichen Rabatten unterstützen wir Ihre berufliche Entwicklung mit echten Karrierechancen.
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


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