Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

169 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus
Filter

CTA für die Qualitätskontrolle Labor (m/w/d)

Arnika Apotheke am SportparkUnterhaching

Aufgaben: Wareneingang bearbeiten; Qualitätskontrollen mit HPLC, UV und nasschemischen Nachweisen; quantitative HPLC-Messungen einschließlich Methodenentwicklung; Verantwortung für Laborausstattung; Einhaltung von Qualitätsstandards und GMP-Anforderungen. Bedingungen: Beginn zum nächstmöglichen Zeitpunkt; unbefristet; Einsatzort Unterhaching. Unternehmen: Arnika Apotheke mit öffentlicher Apotheke, Versandapotheke und eigener Manufaktur für Rezeptur- und Defekturherstellung im oralen und parenteralen Bereich; über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Homeoffice Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

MTA/BTA/CTA Eignungsprüfung (m/w/d)

Stiftung für Pathobiochemie und Molekulare DiagnostikBonn

Als MTA, BTA oder CTA unterstützt du das Qualitätsmanagement: Du prüfst und erweiterst regelmäßig das Qualitätsmanagement-Handbuch, stellst die Einhaltung von ISO-Normen, Kundenvorgaben und gesetzlichen Regelungen sicher und erstellst, überwachst und prüfst Arbeits- und Verfahrensanweisungen. Außerdem unterstützt du Risikoanalysen und die jährliche Managementbewertung, planst, führst und wertest interne Audits aus und bereitest externe Audits vor und begleitest sie. Dafür bringst du eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie Erfahrung oder Ambitionen im Qualitätsmanagement mit. Idealerweise bist du als Interner Auditor oder im Bereich Sicherheitsdatenblätter geschult. Erwartet werden Qualitätsbewusstsein, eine eigenständige, zuverlässige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise sowie sehr gute schriftliche und mündliche Deutsch- und Englischkenntnisse. Gelegentliche Reisetätigkeit für externe Audits ist erforderlich.
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Gutes Betriebsklima Jobticket – ÖPNV Homeoffice Work-Life-Balance Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Chemielaborant / CTA/ BTA/ MTA/PTA (m/w/d)

altona Diagnostics GmbHHamburg

Chemielaboranten (m/w/d) sind für die Planung und Durchführung der Produktion chemischer Pufferlösungen zur Nukleinsäureextraktion zuständig. Sie unterstützen bei der Überführung neuer Produkte in die Routineproduktion und validieren die Produktionsprozesse. Weitere Aufgaben umfassen die Konfektionierung, Etikettierung und QM-konforme Dokumentation im ERP-System. Die Beschaffung von Rohstoffen sowie die Wartung der Produktionsmittel gehören ebenfalls zu ihren Verantwortlichkeiten. Ein erfolgreicher Bewerber hat eine Ausbildung als Chemielaborant, CTA, BTA, MTA oder PTA abgeschlossen. Technisches Verständnis und Erfahrung im Umgang mit Produktionsanlagen sind für diese Position unerlässlich.
Familienfreundlich Kinderbetreuung Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

BTA/ PTA / CTA für den Bereich QC (m/w/d)

AveThera GmbHBraunschweig

Qualifikation: Abgeschlossene Ausbildung (BTA, CTA oder PTA), Erfahrung mit Methoden zur Proteinanalytik (z. B. HPLC, Kapillargelelektrophorese, ELISA), sicherer Umgang mit MS Office, Deutsch auf muttersprachlichem Niveau oder mindestens B1, Englisch mindestens B1 (oder vergleichbar); selbstständige, präzise, strukturierte und zielorientierte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und Kommunikationsstärke. Benefits: Wettbewerbsfähiges Vergütungspaket, 30 Tage Urlaub, 2 zusätzliche freie Tage am 24., Zuschuss zum Deutschlandticket, betriebliche Altersvorsorge, Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, moderne Ausstattung, Einblick in fortschrittliche Fertigungstechnologien und GMP-Prozesse, kooperative internationale Teamkultur, regelmäßige Teamveranstaltungen und gemeinsame Mittagessen. Unternehmen: Innovatives und wachsendes biopharmazeutisches Umfeld. Willkommen sind Bewerbende unabhängig von Geschlecht, Geschlechtsidentität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Alter und sexueller Orientierung.
Aufstiegsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Chemisch-technische*r Assistent*in (CTA), Chemielaborant*in oder Biologisch-technische*r Assistent*in (BTA) für die HPLC (m/w/d)

LADR Der Laborverbund Dr. Kramer & KollegenGeesthacht, Hamburg

Aufgaben: HPLC-Routineanalysen mit HPLC-UV und HPLC-MS-MS; Nachweis von Medikamenten, Vitaminen und Alkoholmissbrauchsmarkern in humanem Serum/Plasma; Qualitätskontrollen, Plausibilitätsprüfungen, Datenauswertungen, kleinere Wartungen, Pipettenkalibrierung und Dokumentenpflege. Qualifikation: CTA, Chemielaborant*in oder BTA. Bedingungen: Vollzeit, zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Unternehmen: Kramer & Kollegen in Geesthacht bei Hamburg, Abteilung HPLC für instrumentelle Analytik.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Chemisch-technischer Assistent (CTA) / Biologisch-technischer Assistent (BTA) / Chemielaborant / Biologielaborant (m|w|d)

Technikum Laubholz GmbH (TLH)Göppingen

Qualifikation: Abgeschlossene Berufsausbildung als CTA, BTA, Chemielaborant*in oder Biologielaborant*in oder Bachelorabschluss in Biotechnologie, Chemie, Biologie oder vergleichbarem Fachgebiet; Berufserfahrung im Labor eines S1- oder S2-Labors und Umgang mit gängigen Laborgeräten in einem biotechnologischen Forschungslabor; idealerweise Kenntnisse in Chemie, Mikrobiologie, Proteinbiochemie und Molekularbiologie; Erfahrung mit instrumenteller Analytik, insbesondere HPLC, Mikroorganismen und sterilen Arbeitstechniken; sorgfältige Dokumentation, sicherer Umgang mit MS Office und Grundkenntnisse in Englisch in Wort und Schrift. Benefits: Die grüne Zukunft unseres Planeten mitgestalten und beim Aufbau eines Start-ups mitwirken.
Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

MTA / PTA / BTA / CTA / MTLA / Pharmakant / Mitarbeiter (m/w/d) für die aseptische Herstellung von Arzneimitteln / Produktion von Gewebetransplantaten

Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbHBerlin

Für die Stelle im medizinischen, chemischen oder pharmazeutischen Bereich solltest du eine abgeschlossene Ausbildung als MTA, PTA oder MTLA beziehungsweise einen vergleichbaren Abschluss mitbringen. Alternativ verfügst du über Berufserfahrung im GMP-regulierten Umfeld oder in der Lebensmittel-, Kosmetik- oder Arzneimittelherstellung. Eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit zeichnen dich aus. Dich erwarten 30 Tage Urlaub bei einer 5-Tagewoche, drei bezahlte Karenztage im Jahr sowie keine Wochenend- oder Schichtarbeit. Hinzu kommen ein vom wirtschaftlichen Erfolg abhängiges Jahressonderentgelt, Erholungsbeihilfe und jährliche automatische Gehaltserhöhungen. Außerdem gibt es einen Flexibilitätsausgleich für nicht HO-fähige Arbeitsplätze, Kostenübernahme für die Arbeitsplatzbrille, 20 % Arbeitgeberzuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge und 29 € Zuschuss zum BVG-Ticket oder zum Laden von eFahrzeugen auf dem Betriebsgelände.
Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Corporate Benefit Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz gGmbH Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

BTA/CTA/MTA (m/w/d) für die pharmazeutische Sterilherstellung

ABF UnternehmensverbundFürth Bayern

Sie suchen eine erfüllende Tätigkeit im Gesundheitswesen? Wir suchen engagierte BTA, CTA oder MTA (m/w/d) mit Erfahrung in der Sterilherstellung. Wenn Sie Freude an präzisen Labortätigkeiten haben und strukturiert arbeiten, sind Sie bei uns genau richtig! Unser Team legt großen Wert auf Hygiene, Qualität und freundliche Professionalität. Angeboten wird ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit einer attraktiven Vergütung von 2.900 Euro, nach der Probezeit 3.132 Euro. Zudem profitieren Sie von einer arbeitgeberbezuschussten Altersvorsorge und der Möglichkeit, in Voll- oder Teilzeit ab 32 Stunden pro Woche zu arbeiten.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

Technischer Assistent (BTA/CTA/MTA) Qualitätskontrolle Mikrobiologie/GMP (w/m/d)

DELTA G Avaris GmbHHannover

Als Technischer Assistent (BTA/CTA/MTA) in der Qualitätskontrolle Mikrobiologie/GMP (w/m/d) arbeiten Sie in einer befristeten Position. Sie führen GMP-gerecht analytische Prüfungen an In-Prozesskontrollproben sowie Zwischen- und Endprodukten durch und dokumentieren diese. Zu Ihren Aufgaben gehören die eigenständige Arbeit mit Bakterien- und Phagenkulturen, Identifizierungs- und Charakterisierungsaufgaben sowie die Mitarbeit an Etablierung und Validierung von Analysemethoden. Sie übernehmen Datenmanagement und Probenverwaltung mit LIMS, bedienen analytische Geräte, erstellen und prüfen Arbeitsanweisungen und Prüfunterlagen und kümmern sich um das Materialmanagement im Labor. Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung als BTA/CTA/MTA/PTA oder vergleichbare Qualifikation, mehrjährige Laborpraxis in der pharmazeutischen oder biotechnologischen Qualitätskontrolle sowie Sicherheit in mikrobiologischen Standardmethoden und sterilem Arbeiten.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht

MTA / CTA / BTA (m/w/d) für die Produktion von ELISA-, HPLC- und photometrischen Testsystemen

ImmuChrom GmbHHeppenheim Bergstraße, Mannheim, Heidelberg, Darmstadt, Frankfurt Main

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n MTA / CTA / BTA (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams. Zu den Aufgaben gehören die Produktion und Qualitätskontrolle von Testkomponenten für Enzymimmunoassays und HPLC-Applikationen, die Mitarbeit an der Erforschung neuer Tests und der Verbesserung bestehender Applikationen sowie die Auswertung und Dokumentation von Ergebnissen und die Konfektionierung von Testsystemen. Wir bieten eine unbefristete Beschäftigung mit 40 Stunden pro Woche in einem kontinuierlich wachsenden, modernen Unternehmen und verantwortungsvolle, abwechslungsreiche Tätigkeiten in einem kleinen, motivierten und kompetenten Team. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als MTA, BTA, Chemie- oder Biologielaborant. Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Freude an Laborarbeit, Organisationsfähigkeit, Eigenmotivation und Lernbereitschaft werden erwartet. Deutschkenntnisse mindestens auf B2-Niveau sind erforderlich; Englischkenntnisse sind von Vorteil. Eine europäische Arbeitserlaubnis ist zwingend erforderlich.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weihnachtsgeld Erfolgsbeteiligung Vollzeit weitere Benefits
mehr erfahren
Heute veröffentlicht
1 2 3 4 5
Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs in weiteren Städten

Das könnte Sie auch interessieren

Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs in weiteren Städten

  • München
  • Mannheim
  • Berlin
  • Hamburg
  • Frankfurt
  • Gräfelfing
  • Hannover
  • Ludwigsburg
  • Pforzheim
  • Stuttgart
  • Bonn
  • Bremen
  • Bückeburg
  • Heidelberg
  • Heilbronn
  • Karlsruhe
  • Koblenz
  • Leverkusen
  • Lünen
  • Marburg
  • Penzberg
  • Pinneberg
  • Potsdam
  • Ravensburg
Top Karriere Portal - Auszeichnung von Focus