Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Jobs

118 aktuelle Chemisch-technische/r Assistent/in CTA Stellenangebote

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Chemielaborant / CTA für QS und Entwicklung (m/w/d)

IGP Chemie GmbHDülmen

Sie haben eine abgeschlossene Ausbildung im Laborbereich, wie Chemielaborant oder CTA, oder umfassende praktische Erfahrung als Quereinsteiger. Präzises Arbeiten nach Prüfvorschriften ist für Sie selbstverständlich, da die Einhaltung von Prozessvorgaben entscheidend für die Produktqualität ist. An der Schnittstelle zwischen Wareneingang, Produktion und Entwicklung schätzen Sie klaren Informationsaustausch. Sie sprechen Unklarheiten oder Fehler umgehend an und scheuen sich nicht, um Hilfe zu bitten. Sicherheits- und Korrektheit stehen bei Ihrer Arbeit immer an erster Stelle. Zudem bringen Sie Interesse an chemisch-technischen Fragestellungen mit und haben einen sicheren Umgang mit dem PC zur Dokumentation.
Gutes Betriebsklima Quereinstieg möglich Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d) oder CTA,BTA für den Bereich QS

Valensina GmbHVechta

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) oder CTA/BTA für die Qualitäts- und Abfüllkontrolle alkoholfreier Getränke. Ihre Aufgaben umfassen die Rohwareneingangskontrolle, Mikrobiologie und Hygienekontrollen. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem relevanten Bereich ist erforderlich, ebenso wie sehr gute mikrobiologische Kenntnisse. Freude an Teamarbeit und die Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit sind ebenso wichtig. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem renommierten Unternehmen, das Raum für persönliche Entwicklung bietet. Zudem erwarten Sie attraktive Sozialleistungen wie betriebliche Altersvorsorge und Krankenzusatzversicherung.
Betriebliche Altersvorsorge Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Chemisch-technische Assistenz (m/w/d)

Diehl Energy Products GmbHRöthenbach Pegnitz, Nürnberg

Die Diehl Energy Products GmbH in Röthenbach a. d. Pegnitz sucht einen Chemielaboranten / Chemisch-technischen Assistenten (m/w/d). In dieser Position sind Sie für physikalische Analysen und Datenauswertungen verantwortlich. Sie nutzen MS-Office-Anwendungen zur Aufbereitung der Ergebnisse. Zudem führen Sie chemische Reinigungsschritte durch und setzen dabei sicher mit Säuren und Basen um. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Verwaltung von Chemikalien im ERP-System sowie die Wartungsplanung für Laborggeräte. Voraussetzung für diese Stelle ist eine abgeschlossene Ausbildung als Chemielaborant oder eine vergleichbare chemische Qualifikation.
Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / BTA (m/w/d) Pharmaindustrie

FERCHAU – Connecting People and TechnologiesMünchen

Du möchtest in der Pharmaindustrie durchstarten? Als Chemielaborant, CTA oder BTA (m/w/d) erwarten dich spannende Aufgaben wie die Planung und Durchführung von Qualitätsprüfungen und Analysen. Zudem bist du für die Validierung von Analysemethoden und die Pflege unserer Laborgeräte zuständig. Wir bieten flexibles Arbeiten durch Gleitzeit und zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, um deine Karriere voranzubringen. Teamevents und gesponserte Firmenläufe sorgen zusätzlich für Spaß und Networking. Überzeuge uns mit deiner Ausbildung im Bereich Chemie oder Biologie und werde Teil unseres Teams!
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemisch-Technischer Assistent (CTA) / Chemielaborant als Analytiker (m/w/d) im chemisch-physikalischen Labor

Institut Kuhlmann GmbHLudwigshafen

Das INSTITUT KUHLMANN ist ein führendes Labor für Lebensmittel-, Pharma- und Umweltanalytik in Europa. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen Chemisch-Technischen Assistenten (CTA) oder Chemielaboranten (m/w/d), der unsere analytischen Arbeiten unterstützt. In unserem akkreditierten Labor führen Sie Tätigkeiten gemäß ISO/IEC 17025 sowie GMP- und GLP-Richtlinien durch. Zu Ihren Aufgaben gehören Titrationen, gravimetrische und photometrische Bestimmungen sowie instrumentelle Analytik wie LC und GC. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung als Chemisch-Technischer Assistent oder Chemielaborant. Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Sorgfalt sind für uns entscheidend.
Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant oder CTA im Fachbereich Organik (m/w/d)

UCL Umwelt Control Labor GmbHLünen, Dortmund

Sie suchen eine spannende Herausforderung als Chemielaborant oder CTA im Bereich Organik? Unser Standort in Lünen bietet Ihnen eine Vollzeitstelle, die Raum für Ihre Expertise lässt. In unserem engagierten Team übernehmen Sie die Probenvorbereitung und verschiedene Messtechniken. Sie sind verantwortlich für präzise Analysen und die Einhaltung von Qualitätsstandards nach DIN EN ISO 17025. Zudem gestalten Sie aktiv Arbeitsabläufe und optimieren die Labororganisation gemeinsam mit Ihrem Team. Werden Sie Teil unseres Erfolgs und bringen Sie Ihre Fähigkeiten in die organische Chemie ein!
Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / Colorist (m/w/d)

POLYPLAST MÜLLER GmbH & Co. KGBingen Rhein

Wir suchen einen Chemielaboranten / CTA / Colorist (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams in Bingen. In dieser abwechslungsreichen Position prüfen Sie physikalische, chemische und mechanische Eigenschaften von Kunststoffgranulaten. Zudem unterstützen Sie die Produktion bei der Fertigungssteuerung und pflegen unsere Analysemethoden. Erfahrung in der Coloristik sowie Kenntnisse in der thermischen und chemischen Analyse sind von Vorteil. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem chemischen oder kunststoffverarbeitenden Beruf ist erforderlich. Wenn Sie zuverlässig, belastbar und teamorientiert sind, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Weihnachtsgeld Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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MTLA / CTA / MFA (m/w/d)

Labor Augsburg MVZ GmbHAugsburg

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams in Augsburg eine/n MTLA, CTA oder MFA (m/w/d) in Vollzeit. Sie werden klinische, umwelt- und arbeitsmedizinische Parameter in biologischen Proben analysieren. Zu Ihren Aufgaben gehören Geräte- und Probenvorbereitung, sowie die Analyse an modernsten Technologien wie HPLC und GC/MS. Eine abgeschlossene Ausbildung im medizinisch-technischen Bereich ist Voraussetzung. Wir bieten eine fundierte Einarbeitung und ein verantwortungsvolles Arbeitsumfeld. Bringen Sie Flexibilität, Engagement sowie soziale Kompetenz mit? Dann bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Unbefristeter Vertrag Weihnachtsgeld Kantine Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborantin / Chemielaborant / CTA / Technische/r Assistentin / Assistent (m/w/d)

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)Oberschleißheim

Als Chemielaborant oder Chemielaborantin (CTA) unterstützen Sie ein engagiertes Team von über 30 Personen in der Durchführung spezieller chemischer Untersuchungen. Unsere modernen Laborräume sind mit innovativen Geräten ausgestattet, darunter Elementaranalysatoren und Laborroboter. Sie sind verantwortlich für chemisch-physikalische Analysen von Lebensmitteln, die umfassende Probenvorbereitung erfordern. Ihre Aufgaben umfassen die eigenständige Strukturierung und Auswertung von Rohdaten sowie die Überprüfung der Ergebnisse im Labor-Informations-Management-System (LIMS). Darüber hinaus betreuen Sie Laborgeräte eigenverantwortlich, kalibrieren diese regelmäßig und führen Wartungsarbeiten durch. Setzen Sie Ihre Fähigkeiten ein, um verlässliche Messergebnisse für die Qualitätskontrolle zu gewährleisten!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Technician (BTA/CTA) im Bereich QC HPLC (m/w/d)

AGC Biologics GmbHHeidelberg

Entdecken Sie spannende Karrierechancen in einem modernen, GMP-regulierten Labor! Erste Berufserfahrung in der Industrie ist von Vorteil, jedoch nicht zwingend erforderlich. Wir suchen Teamplayer mit gutem technischen Verständnis und Kenntnissen in der Proteinanalytik. Ihre Englischkenntnisse (B1/B2) helfen Ihnen, effizient in unserem internationalen Team zu kommunizieren. Profitieren Sie von einer Unternehmenskultur, die Offenheit und Wertschätzung fördert, sowie von attraktiven Zusatzleistungen wie Jobticket und flexiblen Arbeitszeiten. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einer zukunftsorientierten Branche!
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemisch-technische/r Assistent/in CTA wissen müssen

Chemisch-technische Assistenz – Laborkittel, Laborluft und das Lebensgefühl zwischen Präzision und Pragmatismus

Man stellt sich das ja gerne filmreif vor: im weißen Kittel, das Reagenzglas im Licht drehend, während draußen irgendein globaler Konzern auf das nächste bahnbrechende Ergebnis wartet. Die Realität als Chemisch-technische/r Assistent/in – kurz CTA – liegt irgendwo zwischen experimenteller Akribie, feiner Routine und gelegentlichen Adrenalinspitzen (von verschütteter Säure bis Deadline am Freitag). Vielleicht, so mein Eindruck, beginnt der eigentliche Berufseinstieg ohnehin nicht mit einem formalen Arbeitsvertrag, sondern an jenen Tagen, an denen man zum ersten Mal eigenständig Verantwortung für ein Experiment und dessen Ausgang trägt. Oder sich – mit zittriger Hand und trockener Kehle – fragt: Habe ich wirklich alles pipettiert, was ich pipettieren sollte?


Von der Ausbildungsbank ins Labor: Praxisnähe oder das tägliche Ringen mit der Theorie

Wer als CTA startet, kommt meist frisch aus der Ausbildung, bringt solide Fachkenntnisse zu Analytik, Synthese oder Qualitätskontrolle mit und hält ein Zeugnis in Händen, das durchaus als Türöffner wirkt – jedenfalls theoretisch. Was viele unterschätzen: Die Erwartungen an Sorgfalt, Wiederholgenauigkeit und technisches Verständnis sind hoch, noch höher aber die Diskrepanz zwischen Lernstoff und Wirklichkeit. Es besteht ein feiner Unterschied zwischen Skript und Praxis, zumal Labore selten nach Schema F funktionieren. Manchmal lehrt ein verstopfter Filter mehr über Werkstoffkunde als drei gut strukturierte Unterrichtsstunden. Oder die Kollegin zeigt einem, wo wirklich was im Notfall zu finden ist.

Spannend, aufreibend, gelegentlich frustrierend. Gerade Berufseinsteiger:innen, die sich an der Schwelle von Regelwerk zu Improvisation bewegen, sind gefragt: Denkt man zu viel, droht Stillstand – handelt man zu vorschnell, riskiert man Fehler, die sich nicht mehr wegdiskutieren lassen. Laborarbeit ist Präzisionsarbeit, aber auch Teamwork; die besten Tricks und Kniffe lernt man selten beim ersten Lesen, sondern im Nebenbei. Oder, ehrlich gesagt, beim Scheitern am Alltäglichen. Ein bisschen Schrulligkeit hilft, sagt man.


Das liebe Geld: Zwischen klarem Tarif und dem, was am Monatsende übrig bleibt

Über Gehalt spricht man nicht? Doch, und zwar nicht zu knapp, jedenfalls sobald es um die knallharte Alltagsrechnung geht. Wer in ein großes Chemieunternehmen einsteigt, findet meist eine tariflich geregelte Entlohnung – was erst einmal nach Sicherheit klingt. Je nach Branche und Region sind aber Unterschiede Realität: Während Westdeutschland klassische Chemie-Tarife kennt und Mittel- bis Großunternehmen recht stabil zahlen, sieht es in kleineren Laboren, in Forschungseinrichtungen oder abseits der Industrie rasch nüchterner aus. Zwischen 2.400 € und 3.200 € brutto im Monat liegen die Einstiegsgehälter, manchmal mehr – aber (noch häufiger) auch weniger, wenn der Arbeitsmarkt gerade stillsteht oder das Labor klein und finanziell schlank organisiert ist.

Mir begegnen immer wieder Kolleg:innen, die zwar mit Herzblut arbeiten, aber irgendwann ernüchtert auf ihre Lohnabrechnung schauen und sich fragen: Ist das angemessen für das, was ich kann – und vor allem für das, was ich täglich an Verantwortung trage? Ich bin ehrlich: Eine goldene Rendite ist der Beruf selten, aber die Sicherheit – sofern tarifgebunden und an größere Unternehmen angedockt – kann sich sehen lassen. Nur: Schnelle Sprünge nach oben sind eher die Ausnahme als die Regel; Gehaltsverhandlungen laufen hart und selten zugunsten der Berufseinsteiger:innen. Da bricht das Klischee vom sicheren Chemieberuf leise, aber spürbar auf.


Karriere? Ja – aber oft quer und nie auf Schienen

Was ist für CTAs eigentlich Karriere? Frontal durch die Laborebene nach oben marschieren? Eher selten. Viele nutzen Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen (zum Beispiel in der instrumentellen Analytik oder Qualitätssicherung), wechseln in Spezialbereiche, betätigen sich als Sicherheitsbeauftragte oder springen später in die Aus- und Weiterbildung selbst. Die Angebote sind zahlreich, aber oft nicht so schillernd, wie Life-Science-Broschüren behaupten. Wer weiterkommen will, muss flexibel denken – manchmal auch regional mobil sein.

Die klassischen Aufstiegsleitern sind begrenzt, besonders ohne akademisches Studium. Aber das liegt nicht zwangsläufig an der eigenen Leistung. Häufig ist die Laborebene relativ flach, Hierarchien sind überschaubar, und viele Chef:innen kommen aus anderen Berufsfeldern oder Wissenschaftsbereichen. Trotzdem: Wer sich fortbildet, findet in Nischen und Spezialaufgaben Wege, das Arbeitsleben interessanter (manchmal auch einträglicher) zu gestalten. Digitalisierung eröffnet neue Felder – Datenauswertung, Automatisierung, Labor-IT werden relevanter, und plötzlich zahlt sich technisches Interesse doppelt aus.


Arbeitsmarkt, Wandel – und das Leben außerhalb des Labors

So, und nun zur Frage, die wohl viele Nachtgedanken bestimmt: Gibt’s genügend Arbeitsplätze? Kurz: Die Nachfrage schwankt, aber der Agrartrend geht nach oben. Während sich früher alles auf Pharmazie und klassische Chemieindustrien bündelte, sind heute Lebensmittel-, Umwelt- und Biotechnologielabore durchaus Alternativen; Medizinprodukte, Prüflabore, sogar die Wasserwirtschaft entdecken den CTA als Multitalent. Regional? Klar – Ballungsräume wie das Rhein-Ruhr-Gebiet, die Metropolregion München oder Frankfurt bieten mehr Optionen, die ostdeutschen Flächenländer haben es da schwerer. Flexibilität im Ort ist ein Pluspunkt, wenn auch manchmal ein emotionaler Kraftakt.

Work-Life-Balance? Ein gern strapazierter Begriff, der im Stress bestimmter Analysen plötzlich ins Hintertreffen gerät. Überstunden gibt es, egal, was der Arbeitsvertrag sagt. Glück, wer ein Team erwischt, das nicht nur gemeinsam Spritzproben zieht, sondern auch das Feierabendbier zelebriert. Die Vereinbarkeit von Privatleben und Schichtdienst, dazu gelegentliche Samstagsdienste, bleibt für viele eine Herausforderung. Gerade junge CTAs berichten, wie schwer es ist, sich abzugrenzen – vor allem, wenn der Zeitdruck steigt und Laborergebnisse schneller denn je gefordert werden. Andererseits: Wer Planung und Disziplin mag, findet hier seine Nische – und lernt viel über sich selbst.


Persönliche Stärken, Bewerbungsrealität – und der kleine Wahnsinn, den man mitbringen muss

Jetzt mal Butter bei die Fische: Wer zäh und gewissenhaft ist, der kommt in diesem Beruf weiter. Neugier schadet nicht, im Gegenteil – aber wer schnell stöhnt, wenn’s dreimal dasselbe Protokoll ist, wird unweigerlich seine Frustmomente haben. Hier hilft, was ich gerne „Alltagsresilienz im Laborlook“ nenne: den eigenen Ehrgeiz nicht an der Monotonie zu verlieren, sondern aus Routinen Verantwortung abzuleiten.

Die Bewerbungspraxis? Klar: Zeugnisse, Praktika, Motivation – und ein Mindestmaß an Selbstvermarktung. Viele unterschätzen, wie viel Fingerspitzengefühl in Anschreiben und Gesprächen steckt. Nicht nur Noten zählen, sondern auch, wie jemand in ein Team passt, Stress aushält, vielleicht sogar über die eigenen Patzer sprechen kann. Ironischerweise öffnen sich gerade da Türen, wo Fehler offen reflektiert werden. Menschlichkeit zählt.

Am Ende bleibt: Der CTA-Beruf ist kein Geheimclub und kein Karrieresprungbrett für Blender. Es ist ein solides Handwerk, fachlich anspruchsvoll und oft unterschätzt. Manchmal nüchtern, manchmal voller kleiner Triumphe, immer aber ein Beruf, bei dem Präzision, Köpfchen und eine Prise Selbstironie zum Handwerkszeug gehören. Wer das mitbringt, bleibt auch bei der hundertsten Titration neugierig – oder findet zumindest das, worum es im Zweifel immer geht: ein Stück Berufsstolz, das sich nicht in Cent und € messen lässt.


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