Chemiker/in - Lebensmittelchemie Jobs

12 aktuelle Chemiker/in - Lebensmittelchemie Stellenangebote

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Staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d)

Arethia Services Germany GmbH & Co. KGReinbek

Bist du auf der Suche nach einer neuen Herausforderung als staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d)? Wir bieten eine Festanstellung in Vollzeit in unserem kompetenten Regulatory Affairs Team in Reinbek. Diese befristete Elternzeitvertretung dauert zwei Jahre, mit der Möglichkeit einer anschließenden Übernahme. Du wirst für die Umsetzung nationaler und internationaler Lebensmittel- sowie Aromarechte verantwortlich sein. Deine Expertise ist gefragt bei der Prüfung von Rohstoffen und Aromen sowie der Unterstützung für Key-Accounts. Werde Teil unseres innovativen Teams und gestalte die Zukunft der Lebensmittelbranche aktiv mit!
Festanstellung Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Betriebliche Altersvorsorge Parkplatz Vollzeit weitere Benefits
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Ernährungswissenschaftler / Lebensmittelchemiker - Nahrungsergänzungsmittel (m/w/d)

VERLA-PHARM Arzneimittel GmbH & Co. KGTutzing

Zur Verstärkung unserer medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung suchen wir engagierte Ernährungswissenschaftler oder Lebensmittelchemiker (m/w/d). Ihre Hauptaufgaben umfassen die lebensmittelrechtliche Betreuung von Nahrungsergänzungsmitteln sowie die Mitwirkung an Produktentwicklungen. Zudem erstellen und pflegen Sie Produktdokumentationen und managen technische Reklamationen oder Nebenwirkungsmeldungen. Eine weitere Verantwortung liegt in der Prüfung und Freigabe von Packmitteltexten und Werbematerialien. Ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium, idealerweise mit Kenntnissen im europäischen Lebensmittelrecht, ist erforderlich. Wenn Sie eine teamorientierte, sorgfältige und ergebnisorientierte Arbeitsweise mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d)

Eurofins NDSC Food Testing Germany GmbHHamburg

Werde staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d) und gestalte die Zukunft der Lebensmittelbranche! In dieser spannenden Rolle berätst du nationale und internationale Kunden zu speziellen Fragestellungen. Du baust aktiv die Kundenbindung aus und vermarktest unsere hochwertigen Dienstleistungen. Eigenverantwortlich beurteilst du rückstandsanalytische Messergebnisse und erstellst präzise Prüfberichte. Zudem koordinierst du sämtliche Kundenanfragen, Angebote und das Reklamationsmanagement. Wenn du ein abgeschlossenes Studium der Lebensmittelchemie und das 2. Staatsexamen vorweisen kannst, ist dies die perfekte Chance für dich!
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Lebensmittelchemiker (m/w/d/x) für die wissenschaftliche Kundenbetreuung

Quality Services International GmbHBremen

Für unseren Standort in Bremen suchen wir ab sofort einen Lebensmittelchemiker (m/w/d/x) zur Verstärkung unseres internationalen Teams. Der ideale Kandidat verfügt über einen erfolgreichen Hochschulabschluss in Lebensmittelchemie und das 2. Staatsexamen. Hauptaufgaben sind die Prüfleitung in der Lebensmittel- und Pharma-Analytik sowie die Beratung unserer globalen Kunden zu lebensmittelrechtlichen Themen. Zudem erstellen Sie lebensmittelrechtliche Gutachten und leisten wertvolle Beiträge zu sensorischen Prüfungen. Erfahrung in der Analytik von Honig, Kaffee und Tee ist von Vorteil. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen, multikulturellen Teams!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Lebensmittelchemiker/Chemiker (m/w/d) als Leitung analytische Methodenentwicklung

Eurofins GfA Lab Service GmbHHamburg

In dieser verantwortungsvollen Position leiten Sie innovative Projekte wie nachhaltige Labore und Prozessoptimierungen. Dabei gewährleisten Sie einen reibungslosen Informations- und Kommunikationsfluss zwischen Abteilungen und Führungskräften. Mit einem abgeschlossenen Studium in Analytischer oder Lebensmittelchemie bringen Sie mehrjährige Erfahrungen in der instrumentellen Analytik, insbesondere mit GC- und LC-Massenspektrometern, mit. Ihre Kenntnisse in Methodenvalidierung und ISO/IEC 17025 sind entscheidend für den Erfolg. Sie zeichnen sich durch ausgeprägte Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten aus und arbeiten selbstständig und strukturiert. Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse runden Ihr Profil ab und bieten Ihnen weitreichenden Gestaltungsspielraum.
Gutes Betriebsklima Kantine Jobrad Corporate Benefit Eurofins GfA Lab Service GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Staatlich geprüften Lebensmittelchemiker (m/w/d)

Landesuntersuchungsamt Rheinland-PfalzSpeyer

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz ist der Schlüssel zum sicheren Lebensmittel- und Gesundheitsschutz für Mensch und Tier. Mit rund 500 Mitarbeitenden an fünf Standorten arbeiten wir aktiv an der Überwachung von Lebensmitteln, Arzneimitteln und Kosmetik. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen staatlich geprüften Lebensmittelchemiker (m/w/d). Die Position ist in Teilzeit (75%) befristet bis zum 30. April 2028 im Institut für Lebensmittelchemie in Speyer. Der Einstieg ist zum 01. Mai 2026 geplant. Ihre Chance, einen wichtigen Beitrag zum Verbraucher- und Gesundheitsschutz zu leisten, wartet auf Sie!
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Lebensmittelchemiker/chemiker (m/w/d) Als Leitung Analytische Methodenentwicklung

Eurofins GfA Lab Service GmbHGut Moor

Möchtest du einen positiven Einfluss auf die Welt ausüben? Eurofins, ein global führendes Labor-Netzwerk, unterstützt dich täglich dabei. Wir bieten umfassende Analyse- und Serviceleistungen in Bereichen wie Lebensmittel und Medikamente. Unser Engagement für Wissenschaft mit Wirkung garantiert Sicherheit und Qualität. Werde Teil unseres Teams und gestalte eine bessere Zukunft mit! Klicke jetzt auf "Bewerben" für die vollständige Stellenbeschreibung und erfahre mehr über deine Karrieremöglichkeiten bei Eurofins.
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Staatlich Geprüften Lebensmittelchemiker (m/w/d)

Landesuntersuchungsamt Rheinland-PfalzAngelhof I, Ii, Speyer

Werden Sie Teil des Landesuntersuchungsamts Rheinland-Pfalz! Gestalten Sie mit uns den wichtigsten Verbraucherschutz für Mensch und Tier. Arbeiten Sie an fünf Standorten mit rund 500 Kollegen für gesunde Lebensmittel und Tierbestände. Bewerben Sie sich jetzt!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemiker/in - Lebensmittelchemie wissen müssen

Chemiker/in - Lebensmittelchemie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemiker/in - Lebensmittelchemie wissen müssen

Berufseinstieg als Lebensmittelchemiker: Zwischen Analyse und Alltagschaos

Dass die Lebensmittelchemie ein Feld voller Gegensätze ist, wusste ich lange nur aus Erzählungen: Einerseits wissenschaftliche Präzision, andererseits die oft unvermeidbare Improvisation am Arbeitsplatz. Dazwischen? Ein Haufen Erwartungen, ein paar Vorurteile – und ein Arbeitsmarkt, der, sagen wir es ruhig, seine eigenen Gesetze hat. Wer sich als Berufsanfänger oder Umsteiger in diese Richtung orientiert, taucht jedenfalls nicht in ein Planschbecken, sondern eher in einen Schwimmkurs bei Wellengang. Aber was macht diesen Berufsbereich – ich bleibe mal beim gängigen Titel „Chemiker/in – Lebensmittelchemie“ – eigentlich im Kern aus?


Von Analytik bis Zulassungsvermerk: Was tut ein Lebensmittelchemiker wirklich?

Der Alltag dreht sich selten nur um das Pipettieren und Titrieren im weißen Kittel. Natürlich, Laborarbeit bleibt das Herzstück – ob Pestizidrückstände, Allergenanalytik oder Authentizitätsprüfungen. Tatsächlich gehören aber mindestens ebenso oft Schreibtischaufgaben dazu: Berichte, Gutachten, Risikoabschätzungen. Die rein „praktischen“ Jobs sind dünn gesät – später verbringt man mehr Zeit mit Normenlisten als mit dem Messkolben. Nicht alle sind darauf vorbereitet (ich war’s jedenfalls nicht).

Trotzdem: Die Befriedigung, gesellschaftlich etwas Relevantes beizutragen – Lebensmittelbetrug aufdecken, Verbraucherschutz umsetzen, Innovationen im Nachhaltigkeitsbereich begleiten – bleibt. Nur ahnt das niemand, der „Chemiker“ bloß aus US-Serien kennt. Die tägliche Herausforderung ist, nach all den Jahren Uni plötzlich Unternehmens- oder Behördenlogik inhalieren zu müssen. Ach, und ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie oft plötzlich die Frage kommt, ob „das überhaupt noch gesund ist“? Vorwarnung: Am Familientisch wird man zum Standard-Lebensmittelprüfer.


Wen sucht die Branche wirklich? Zwischen Überflieger-Ideal und Bodenhaftung

Eins gleich vorweg: „Lebensmittelchemiker/in“ auf dem Papier zu sein – mit Zeugnis und Prüfungsvermerk – ist leider keine Eintrittskarte auf rotem Teppich. Die meisten Unternehmen, Prüflabore oder Behörden wünschen sich eine Mischung aus Standfestigkeit, Flexibilität und, ja, Nervenstärke. Klar: Ein Prädikatsexamen öffnet Türen. Aber wer im Bewerbungsgespräch erklären kann, warum ihn eine mikrobiologische Problemanalyse nicht gleich in den Wahnsinn treibt, ist oft schon weiter als manch akademisch Hochdekorierter.

Praktische Erfahrungen? Gold wert. Wer im Studium mal freiwillig in ein Qualitätsmanagement-System oder die Sensorik hineinschnuppert, hat es spürbar leichter. Soft Skills, Teamplay, strukturierte Organisation: Das sind keine Alibi-Stichworte, sondern das eigentliche Rückgrat des Berufs. Besonders in Laboren, in denen Stress- und Fehlerkultur anders als in der Ausbildung gelebt werden.


Markt, Geld, Perspektiven – und die oft bittere Wahrheit

Nun zum weniger beliebten, aber entscheidenden Thema: Gehalt. Die Vorstellung, nach dem Abschluss stehe man finanziell blendend da, hält nicht immer dem Praxistest stand. Einstiegsgehälter schwanken enorm: wer in Ballungsgebieten, etwa Frankfurt oder Hamburg, bei einem großen Analytik-Dienstleister anfängt, kommt je nach Tarifvertrag und Gehaltsverhandlung schneller auf solide Werte (etwa 45.000 € bis 55.000 € im Jahr, manchmal auch drüber – je nach Branche und Zusatzqualifikation). Mittelständische Labore, regionale Behörden oder gar Startup-Sphären? Da sitzt man mitunter deutlich bescheidener im Boot, zuweilen auf unter 40.000 €. Und, der Unterschied Stadt-Land ist spürbar: Während im Süden Deutschlands oft großzügiger gezahlt wird, sieht es in strukturschwachen Gebieten im Osten – ja, ich spreche es aus – durchaus ernüchternd aus.

Aufstiegschancen sind vorhanden, aber man muss sich bewegen. Wer dauerhaft den Sprung vom reinen Analytiker zum Laborleiter oder in die Fachabteilungsführung schaffen will, kommt um Zusatzqualifikationen kaum herum. QM-Fortbildungen, Kommunikationstrainings oder gar ein berufsbegleitendes Masterstudium schaden selten. Trotzdem: Man sollte sich klarmachen, dass glamouröse Karrieresprünge im Consulting-Stil eher die Ausnahme, nicht die Regel sind. Bitter? Vielleicht. Aber lieber ehrlich als enttäuscht.


Bewerbung, Einstieg, Unsicherheiten – stabile Planbarkeit klingt anders

Wer meine Erfahrungen teilt, hat es gemerkt: Der Berufsweg ist selten ein gerader Highway. Die Stellenanzeigen? Ein bunter Mix – mal Nischen, mal Massenware, oft aber zu ungenau, um wirklich die eigene Passung zu erkennen. Viele Berufseinsteiger hangeln sich zunächst durch befristete Verträge, Traineeprogramme oder Projektstellen. Die Branche verlangt Geduld und die Bereitschaft, regionale Mobilität mitzubringen. Starrer Wunsch nach Heimatnähe? Schwierig. Doch im Gegenzug: Wer flexibel ist, erlebt manchmal Überraschungen – der Mittelständler am Stadtrand zahlt plötzlich besser als die größere Behörde. Ein bisschen Poker ist unvermeidlich.

Auch die Bewerbungsprozesse selbst wirken manchmal absurd akademisch – Assessment-Center für ein Labor, das seit Jahrzehnten im Familienbesitz ist. „Was sind Ihre Schwächen?“ – Gesehen, erwischt, abgehakt. Echte Fragen stellen hilft mehr: Warum tickt das Prüflabor so, wie es tickt? Wie stabil ist das Team? Gibt es Perspektiven auf feste Übernahme? Ehrliche Antworten helfen erstaunlich oft weiter.


Wandel, Werte & der Blick nach vorn – warum Lebensmittelchemie gerade heute Sinn macht

Zugegeben, manchmal fällt es schwer, den gesellschaftlichen Drive dieses Berufs zu spüren, wenn man zum dritten Mal die gleiche Extraktion wiederholt. Aber Hand aufs Herz: Themen wie Nachhaltigkeit, Transparenz, Green Chemistry und Lebensmittelsicherheit gewinnen an Bedeutung. Die Nachfrage nach Analytik im Bereich Nachhaltigkeit wächst, neue Prüfverfahren zur Erkennung von Mikroplastik oder neuen Zusatzstoffen finden ihren Weg aus den Fachjournalen in die Alltagspraxis.

Und dann ist da noch die Digitalisierung – klingt abgedroschen, bleibt aber real. Automatisierte Messdatenauswertung, KI-gestützte Identifizierung von Mustern, Labor-IT, die früher nur als Zukunftsvision galt. Wer offen bleibt für Technik und nicht bei jedem neuen System stöhnt, hat eine echte Chance, sich als unverzichtbare Schnittstelle im Betrieb zu etablieren.

Trotz aller Widrigkeiten: Ich habe den Eindruck, dass Lebensmittelchemiker/innen immer häufiger als das gesehen werden, was sie wirklich sind – nicht bloße Kontrollettis, sondern Brückenbauer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Manchmal fragt man sich, warum das nicht häufiger laut gesagt wird. Der Beruf verlangt viel, schenkt aber auch einiges zurück – Sinn, Gestaltungsraum, die tägliche Portion Unvorhergesehenes inklusive. Und mit etwas Glück sogar ein Gehalt, das zum beruflichen Selbstverständnis passt. Oder zumindest fast.


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