Chemikant/in Jobs

111 aktuelle Chemikant/in Stellenangebote

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Chemielaborant / CTA / Chemikant / Chemie-BAC (m/w/d) Regulatory Affairs – Klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS)

Chromsystems GmbHGräfelfing, München

Wir suchen einen engagierten Chemielaboranten (m/w/d) für die klinische Diagnostik mit Fokus auf HPLC und LC-MS/MS. In Gräfelfing bei München erwartet Sie eine unbefristete Vollzeitstelle, die zum nächstmöglichen Zeitpunkt startet. Ihre Hauptaufgabe besteht in der eigenverantwortlichen Durchführung und Auswertung von Produktstabilitätsuntersuchungen. Zudem messen Sie Ringversuche und bewerten diese für die Qualitätssicherung. Die Dokumentation von Rohdaten und die Erstellung von Prüfberichten liegen in Ihrer Verantwortung. Unterstützen Sie unser Team bei der Vorbereitung internationaler Produktzulassungen und tragen Sie aktiv zur Marktüberwachung bei.
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant / Chemische Fachkraft – Zwischenlager Sonderabfälle (m/w/d)

IDR Entsorgungsgesellschaft mbHDüsseldorf

Suchen Sie eine spannende Herausforderung als Chemikant oder chemische Fachkraft im Bereich Sonderabfälle? In Düsseldorf übernehmen Sie die ordnungsgemäße Annahme und sichere Einlagerung angelieferter Abfälle. Dabei klassifizieren, behandeln, sortieren, umfüllen und verpacken Sie diese verantwortungsvoll. Mit einem Flurförderzeug führen Sie zudem Ladearbeiten durch und übernehmen die Schadstoffsammlung aus Haushalten. Voraussetzung für diese Position ist eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Abfallwirtschaft oder Chemie, idealerweise ergänzt durch die TRGS 520-Schulung. Gute Deutschkenntnisse und ein Flurförderschein runden Ihr Profil ab – Bewerben Sie sich jetzt!
Jobrad Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant / Biologe / Mediziner / Gesundheitswissenschaftler / Pharmazeut / MTA als Medical Approver (m/w/d)

HEALTHCARE CONVENTION a brand of Europe Convention GmbH & CO KGGarmisch Partenkirchen, Bad Homburg, München

Um im therapeutischen Bereich erfolgreich zu sein, ist umfassendes Fachwissen entscheidend. Diese Kenntnisse umfassen nicht nur Produkte, sondern auch aktuelle nationale und internationale Leitlinien. Ein tiefer Einblick in die Pipeline der Kundenprodukte ist unerlässlich. Zudem müssen technische Kenntnisse über Genehmigungsverfahren zeitnah aktualisiert werden. Regelmäßige Weiterbildung und rechtliche Kenntnisse im deutschen Werberecht sind für die Compliance wichtig. Ein Hochschulabschluss in Chemie, Medizin oder Gesundheitswissenschaften sowie klinische Erfahrung können den Einstieg erheblich erleichtern.
Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pharmakant / Chemikant / PTA / CTA / BTA / LTA (m/w/d)

Simtra Deutschland GmbHHalle

Entdecken Sie die Zukunft bei Simtra Bio Pharma Solutions – einem führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung steriler, injizierbarer Arzneimittel. Seit über 65 Jahren setzen wir uns für innovative Krebstherapeutika ein. Bewerben Sie sich jetzt!
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Kantine Corporate Benefit Simtra Deutschland GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA / Chemikant / Chemie-BAC (m/w/d) Regulatory Affairs - Klinische Diagnostik (HPLC & LC-MS/MS)

Chromsystems GmbHGräfelfing

Entdecken Sie Ihre Karrierechancen als Chemielaborant (m/w/d) im Bereich Regulatory Affairs bei Chromsystems. Wir sind ein weltweit agierendes Unternehmen, das seit über 35 Jahren innovative Lösungen für die klinische Diagnostik entwickelt. In dieser Position arbeiten Sie mit modernster Technologie in HPLC und LC-MS/MS. Profitieren Sie von einem motivierten Team und einer inspirierenden Arbeitsumgebung in Gräfelfing bei München. Diese unbefristete Vollzeitstelle ermöglicht Ihnen, den medizinischen Fortschritt aktiv mitzugestalten. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams im Bereich klinische Diagnostik!
Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant / Pharmakant / Chemiefacharbeiter (m/w/d)

Alliance Medical RP GmbHBerlin

Werde Chemikant, Pharmakant oder Chemiefacharbeiter (m/w/d) in Berlin und gestalte die Zukunft der Radiopharmazeutika! In einem engagierten Team von 30 Experten entwickelst du modernste PET-Tracer, die das Leben von Patienten verbessern. Unser innovatives und internationales Arbeitsumfeld bietet dir die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und Innovationen voranzutreiben. Deine Hauptaufgaben umfassen die Produktion von PET-Radiotracern, die Bedienung und Wartung des Zyklotrons sowie die Produktionsplanung. Zudem kümmerst du dich um die Dokumentation und Archivierung der chargenbezogenen Ergebnisse. Nutze die Chance, Teil unserer Erfolgsgeschichte zu werden – bewirb dich jetzt!
Kinderbetreuung Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Pharmakant / Chemikant / PTA / CTA / BTA / LTA (m/w/d)

Simtra Deutschland GmbHDetmold

Wir suchen engagierte Pharmakanten, Chemikanten, PTA, CTA, BTA und LTA (m/w/d) zur Verstärkung unserer Pharmaproduktion. Bei uns arbeiten Sie an der Herstellung von pharmazeutischen Produkten mit und profitieren von einer fairen tarifgebundenen Vergütung sowie umfangreichen Sozialleistungen. Unsere modernen Räumlichkeiten bieten unter anderem eine Kantine und attraktive Mitarbeiterrabatte. Mit 30 Tagen Urlaub und einer 37,5-Stunden-Woche schaffen wir ein hervorragendes Arbeitsumfeld. Unterstützen Sie uns bei den Inprozesskontrollen und der Bedienung von Anlagen zur Einführung neuer Produkte. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres motivierten Teams!
Urlaubsgeld Betriebliche Altersvorsorge Kantine Corporate Benefit Simtra Deutschland GmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemikant, Pharmakant, Chemiejungwerker (m/w/d) Produktion pharmazeutischer Rohstoffe und Wirkstoffe

LTS Lohmann Therapie-Systeme AGAndernach, Koblenz

Sichern Sie sich Ihren Platz in einem zukunftsstarken Unternehmen, das auf moderne Produktionsumgebungen und hochwertige Technik setzt. Profitieren Sie von einer strukturierten Einarbeitung, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und einem engagierten Team. Hier stehen Qualität, Sicherheit und Teamgeist im Mittelpunkt. Genießen Sie attraktive Vergütungspakete mit bis zu 13,5 Monatsgehältern sowie bis zu 34 Tage Urlaub. Nutzen Sie zahlreiche Mitarbeitervorteile, darunter Betriebskindergarten und Job-Rad-Leasing. Setzen Sie auf Ihre Gesundheit und Vorsorge mit einer geförderten betrieblichen Altersvorsorge und einem umfangreichen Fortbildungsangebot!
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Chemielaborant / CTA / Chemikant (m/w/d) für die Forschung / Entwicklung im Bereich Chromatographie

MACHEREY NAGEL GmbH Co. KGDüren

MACHEREY-NAGEL ist ein erfolgreiches Familienunternehmen aus Düren, das weltweit in der chemischen sowie pharmazeutischen Industrie tätig ist. Unsere Schwerpunkte umfassen molekularbiologische Diagnostik, Synthese und HPLC-Anwendungen. Wir expandieren kontinuierlich und bieten zahlreiche Karrierechancen in einem dynamischen Arbeitsumfeld. Auf StepStone.de finden Sie unsere aktuellen Stellenangebote und können Ihren individuellen Jobagenten einrichten. Erhalten Sie wertvolle Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und Karrieretipps, um Ihren Traumjob zu finden. Besuchen Sie uns jetzt auf StepStone.de und starten Sie Ihre Karriere bei MACHEREY-NAGEL!
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Chemikant/-in / Chemielaborant-/in / Textillaborant/-in für unser anwendungstechnisches Druckerei-Labor

DyStar Colours Distribution GmbHRaunheim

DyStar wurde 1995 mit über 150 Jahren Tradition in der Produkt- und Anwendungsentwicklung gegründet. Als Farbstoffspezialist für die Textil- und Lederindustrie bietet das Unternehmen heute umfassende Lösungen für diverse Branchen an. Der Fokus liegt auf Kundenorientierung und effizienter Kommunikation, um maßgeschneiderte Produkte zu gewährleisten. DyStar unterstützt seine Partner mit innovativer Probenvorbereitung und technischer Expertise. Bei StepStone.de finden Sie die Original Stellenanzeige und können Ihren Traumberuf entdecken. Nutzen Sie unsere Plattform für wertvolle Informationen zu Arbeitgebern, Gehältern und Karrieretipps, um Ihre beruflichen Ziele zu erreichen.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemikant/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemikant/in wissen müssen

Zwischen Rohstofftürmen und Kontrollräumen – ein Beruf, der nicht nach Chemiebaukasten riecht

Wer Chemikant oder Chemikantin werden möchte, stellt sich vielleicht zuerst irgendwelche Laborratten-Klischees vor: pipettieren, Reagenzgläser schütteln, halbtrübe Sicherheitsbrillen und alles mit dem feinen Odeur von Ammoniak. Die Wahrheit? Realitätsnäher ist das Bild eines Menschen in Arbeitskleidung, Helm auf dem Kopf, Funkgerät am Gürtel – irgendwo zwischen dampfenden Kolonnen, ungeduldig piependen Monitoren und einer millionenteuren Anlage. Willkommen im Maschinenraum der deutschen Industrie, irgendwo zwischen Hightech und Hands-on. Und ja, für einen frischgebackenen Einsteiger hat das alles erstmal so viel mit Chemieunterricht zu tun wie die Formel 1 mit der Verkehrserziehung.


Arbeitsalltag – Präzision inmitten von Routine und Störfall

Der klassische Alltag als Chemikant/in: Produktionsanlagen starten, überwachen, Parameter justieren, Proben ziehen. Klingt nach festem Drehbuch – ist es auch. Bis zu dem Moment, wenn das System plötzlich einen Fehler ausspuckt, das Display rot blinkt und sich – gefühlt – das Schicksal des gesamten Werks in zwei Mausklicks entscheidet. Das ist kein Faxen machen am Fließband, sondern ein komplexes Puzzle aus Technikverständnis, Prozesswissen und einer satten Portion Nervenstärke.

Manche meinen, man „steht halt nur rum und schaut auf Bildschirme“ – ein Gerücht, über das man intern bestenfalls lacht. Sobald irgendwo ein Ventil klemmt, ein Wert aus der Norm läuft oder eine schwarze Wolke da landet, wo keine hingehört, zeigt sich, wer wirklich weiß, was Sache ist. Besonders für Berufseinsteiger kann das Ganze einschüchternd wirken – kein Wunder: Die Anlage interessiert sich selten für zartes Azubi-Entzücken, sondern verlangt ab Tag eins gesunden Pragmatismus. In bestimmten Schichten fühlt sich der Beruf an wie eine Mischung aus Feuerwehrdienst und Systemsteuerung, mit dem Unterschied, dass Eigenverantwortung schon nach der Einarbeitung nicht nur gern gesehen, sondern erwartet wird.


Karrierechancen, Weiterqualifizierung und die Sache mit dem Stolperdraht

Ein Beruf wie der des Chemikanten ist eigentlich ein Steilpass für Umsteiger – in der Theorie. Praxis? Eher ein Hürdenlauf durchs Regelwerk der Qualifikationen. Wer eine solide technische oder naturwissenschaftliche Grundlage mitbringt, sich nicht vor Schichtbetrieb drückt und im Idealfall schon mal von Prozessleittechnik gehört hat, hat realistische Chancen auf einen Einstieg.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind erstaunlich vielseitig: Egal ob Richtung Industriemeister, Techniker, Fachwirt oder sogar mit dem Sprung ins technische Studium – Türen bleiben offen. Die Materie verändert sich, klar: Automatisierung, Digitalisierung, bald vielleicht Künstliche Intelligenz überall da, wo sie Sensorik und Steuerung schlauer machen kann. Aber auch der Umgang mit Gefahrstoffen, Reaktorsicherheit und Nachhaltigkeitsthemen ist im Wandel. Wer sich „ausgelernt“ wähnt, hat nicht wirklich verstanden, wie der Hase läuft. Und ja, die Chemiebranche ist notorisch satt an neuen Regulierungen – es ist fast schon ein Sport, immer einen Schritt voraus zu sein.


Verdienst – zwischen Prestige, Paragrafen und Phrasen

Geld. Kommen wir zur Sache: Wenige Berufseinsteiger werden Chemikant, weil sie schon als Kind davon geträumt haben, einmal 40 Meter hohe Destillationstürme zu bedienen. Die Aussicht auf vergleichsweise solide Gehälter spielt oft eine nicht zu unterschätzende Rolle. Aber: Die Unterschiede sind beachtlich. Westen oder Osten? Großindustrie oder Mittelständler? IG BCE-Tarif, Haustarif oder „alles Verhandlungssache“? In der Regel steigen Einsteiger nach dreijähriger Ausbildung irgendwo zwischen 2.600 € und 3.400 € brutto ein – plus Zuschläge für Schichtdienst, Sondereinsätze oder Rufbereitschaft. Wer klotzt, wird belohnt. Nicht selten ziehen erfahrene Kräfte mit Schichtzulagen und Erfahrung aufs Monatsende Beträge jenseits der 4.000 €-€-Marke an Land. Manchmal sogar mehr – doch auch das ist ein Tanz auf dem Drahtseil: Schichtarbeit, Wochenenddienste, Temperaturspitzen im Sommer und die ständige Bereitschaft, jederzeit ins kalte (oder heiße) Wasser springen zu müssen.

Was viele unterschätzen: Die Lücke zwischen Betrieben ist größer, als es die offiziellen Angaben suggerieren. Betriebe mit Tarifbindung zahlen spürbar besser. In manchen Regionen – Ballungsraum mit viel Chemieindustrie – ist das Leben teurer, aber auch der Lohn attraktiver. Saisonale Schwankungen? Kommt drauf an. Bei kleinen Standorten gibt’s manchmal schlechtere Karten, wenn mal eben der Rohstoffmarkt durchdreht oder eine Anlage länger steht.


Arbeitsmarkt, Anforderungen und warum sich der Blick in die Zukunft lohnt

Chemikanten galten lange als „sichere Bank“ in Sachen Arbeitsplatz. Richtig ist: In den Zentren der chemischen Industrie – Rhein-Ruhr, Ludwigshafen, Leuna, Bitterfeld, München oder Frankfurt Höchst – wird regelmäßig gesucht. Der berühmte „Fachkräftemangel“ ist ein bisschen wie das Ungeheuer von Loch Ness: Viele haben davon gehört, wenige sehen es selbst. Aber je nach Region, Produktionszweig und Flexibilität kann die Nachfrage wirklich hoch sein – vor allem, wenn man bereit ist, mal für einen Standortwechsel den Koffer zu packen.

Der technische Wandel hat in der Branche richtig Fahrt aufgenommen: Prozesse werden digitaler, alles wird effizienter, papierloser, dafür fehleranfälliger im Detail. Wer mit Sensorik, digitaler Steuerung, Analyse-Software auf Du und Du steht, punktet schon im Vorstellungsgespräch. Auf der anderen Seite, das sollte man ehrlich sagen: Es gibt Standorte, an denen merkt man von Digitalisierung „gefühlt“ noch recht wenig. Da wird noch per Hand notiert und per Walkie-Talkie geflucht, wenn der Server schlappmacht. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Wer flexibel bleibt, weiterlernt und sich nicht auf der Ausbildung ausruht, kann auch in zwanzig Jahren noch gutes Geld im Job verdienen – sofern das Werk nicht zur Retortenfreizeit-Immobilie umgebaut wird.


Zwischen Schichtsystem, sozialem Leben und dem berühmten Feierabendbier

Bleibt noch die Sache mit dem Leben abseits der Anlage. Wer „nur“ einen Job mit geregelten Bürostunden will, für den ist der Chemikantenberuf vielleicht auf Dauer schwer genießbar. Schichtdienst schlaucht, kein Zweifel; Wochenenden werden zu Lotteriespielen, Feiertage manchmal zu normalen Arbeitstagen. Dafür gibt’s Ausgleich – sowohl finanziell als auch in Form von Freizeitblöcken, die Spontaneität ermöglichen, die ein 9-to-5-Büroleben nie hergeben würde. Es ist ein spezieller Schlag von Menschen, die damit umgehen können. Manche wachsen daran, andere scheitern.

Die sozialen Beziehungen im Team sind oft enger als anderswo: Wer gemeinsam in der Nachtschicht schwitzt, teilt mehr als nur Schweiß und Sorgen – da entsteht Zusammenhalt, wie er im Einzelbüro selten zu finden ist. Und auch die berühmte Werkskantine, der regelmäßige Spruchklopfer am Band und das gemeinsame Feierabendbier hinterm Pförtnerzaun gehören irgendwie zum Gesamtpaket.


Fazit? Nicht wirklich – Eher: Wer will und kann, findet seinen Weg

Am Ende bleibt der Beruf des Chemikanten (oder der Chemikantin) das, was er schon immer war: Handwerk plus Technik, Verantwortung plus Routine, Risiko plus Sicherheit – ein Sammelsurium, das manchen zum Strahlen bringt und anderen das Fürchten lehrt. Die Branche bleibt in Bewegung, für Berufseinsteiger und Wechsler gibt’s Chancen genug. Vorausgesetzt, man bringt Neugier, Pragmatismus und einen gewissen „Industriehumor“ mit. Oder, kürzer gesagt: Wer bereit ist, auch mal bei Gegenwind die Schutzbrille nicht abzunehmen, der wird auf dem Arbeitsmarkt nicht lange im Regen stehen.


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