Chemielaborant/in Jobs

131 aktuelle Chemielaborant/in Stellenangebote

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Auszubildende für den Beruf Chemielaborant 2027 (m/w/d)

Rosenberger Hochfrequenztechnik GmbH & Co. KGFridolfing

Starte deine Karriere mit einer strukturierten 3,5-jährigen Ausbildung im Bereich Dokumentation und Analyseverfahren. Wir bieten Blockunterricht in der Berufsschule Altötting und überbetriebliche Inhalte bei der BIT Gendorf. Voraussetzung ist ein sehr guter Mittelschulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss sowie eine sorgfältige, verantwortungsbewusste Arbeitsweise. Unsere flexible Ausbildung umfasst attraktive Gehälter von 1.303 Euro bis 1.497 Euro, 30 Urlaubstage und hervorragende Übernahmechancen. Zudem profitierst du von 50% Rabatt im Betriebsrestaurant und hast Zugang zu einem firmeneigenen Sportstudio. Erlebe spannende Kennenlerntage in den Bergen und fördere deine internationale Erfahrung durch Auslandsaufenthalte.
Flexible Arbeitszeiten Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Chemielaborant (m/w/d)

Indaver Gruppe - HIM GmbHBiebesheim Rhein

Starte deine Karriere bei Indaver als Chemielaborant (m/w/d) am Standort Biebesheim! Ab dem 01.08.2027 erwartet dich eine spannende Ausbildung mit vielfältigen Einblicken in unsere Unternehmensbereiche. Du wirst in der Probennahme von Abfällen und der Durchführung von Laboranalysen geschult. Mit modernen labortechnischen Geräten wertest du Analyseergebnisse aus und dokumentierst diese digital. Unser Ausbildungsbetrieb zeichnet sich durch ein offenes Arbeitsklima, individuelle Förderung und interessante Projekte aus. Voraussetzungen sind die mittlere Reife, ein gutes technisches Verständnis sowie starke Leistungen in Mathematik und Chemie.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Urlaubsgeld Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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CTA, BTA, PTA, Chemietechniker, Chemielaborant - Bioanalytik (m/w/d)

AZ Biopharm GmbHBerlin Marzahn-Hellersdorf

Sie suchen eine spannende Karriere im Labor? Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Ausbildung in Technischer Assistenz oder als Chemietechniker. Fundierte Kenntnisse in chromatographischen Verfahren sind entscheidend für Ihre Bewerbung. Bringen Sie Erfahrung in HPLC, LC-MS/MS oder GC-MS mit? Wir bieten ein positives Arbeitsklima und flexible Arbeitszeiten für Ihre Work-Life-Balance. Werden Sie Teil eines wachsenden Unternehmens in einem zukunftsträchtigen Markt!
Festanstellung Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Work-Life-Balance Essenszuschuss Homeoffice Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Chemielaborant (m/w/d)

Element Six GmbHBurghaun

Starte deine Karriere als Chemielaborant (m/w/d)! Entdecke unser Unternehmen und deinen Traumberuf in einem spannenden Praktikum. Bewirb dich jetzt online unter e6.com/de und werde Teil unseres Teams!
Homeoffice Vollzeit weitere Benefits
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Auszubildende Chemielaborant (m/w/d) - Standort Böblingen

Schill + Seilacher GmbHBöblingen

Für unseren Standort in Böblingen suchen wir ab dem 01.09.2027 engagierte Auszubildende als Chemielaborant (m/w/d). Interessierst du dich für Naturwissenschaften und Technik und hast Freude an praktischen Aufgaben? Dann werde Teil eines innovativen Unternehmens mit rund 900 Mitarbeitenden weltweit. Du bist auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Ausbildungsplatz, der Teamarbeit und Verantwortung fördert? Bei Schill, Seilacher lernst du von Anfang an, aktiv im Team zu wirken. Bewirb dich jetzt und starte deine Karriere in einem international ausgerichteten Unternehmen!
Vollzeit weitere Benefits
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Biologisch-Technischer Assistent (zB. BTA/CTA) (all genders) im Bereich Produktion (DSP/Chromatographie)

AGC Biologics GmbHHeidelberg

AGC Biologics sucht ab sofort einen Biologisch-Technischen Assistenten (BTA/CTA) (m/w/d) für die Produktion in Heidelberg. Die Position umfasst die Arbeit in Reinräumen der Klassen C und B sowie die chromatographische Aufreinigung von Proteinen und pDNA. Aseptisches Arbeiten unter Laminar-Flow-Werkbänken und die Durchführung von Inprozesskontrollen gehören ebenfalls zu den Aufgaben. Bewerber sollten über technische Fähigkeiten in der chromatographischen Aufreinigung oder mikrobiellen Fermentation verfügen. GMP-gerechte Dokumentenerstellung ist ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit. Interessierte Kandidaten mit relevantem Abschluss sind eingeladen, sich zu bewerben.
Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Neueinsteiger / Absolventen Naturwissenschaften (Biologie / Chemie / Bio-Chemie / Medizin-Ökonomie / PTA / MT / CTA / BTA) als Pharmaberater / Pharmareferent (m/w/d)

Careforce GmbH

Suchst du eine spannende Karriere in der Pharmabranche? Egal, ob du erfahren oder neu im Job bist, hier bist du richtig! Deine Hauptaufgaben umfassen die persönliche und digitale Beratung von Ärzt:innen sowie die Präsentation innovativer Arzneimittel. Du wirst dafür sorgen, neue Kundennetzwerke aufzubauen und dein Gebiet eigenständig zu managen. Zudem übernimmst du die Organisation von Fortbildungen und Veranstaltungen als Referent. Um dich zu bewerbe, benötigst du eine Zulassung gemäß § 75 AMG, durch ein naturwissenschaftliches Studium oder eine Ausbildung als PTA, CTA oder MT.
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant, CTA oder BTA im Laborbereich Gaschromatographie & ICP (m/w/d)

MVZ Ganzimmun GmbHMainz

Wir suchen einen Chemielaboranten, CTA oder BTA (m/w/d) zur Verstärkung unseres Laborteams. Verantwortlichkeiten umfassen die selbständige Probenvorbereitung, Gerätebedienung sowie die technische Validation von Messergebnissen. Zu den verwendeten Messverfahren zählen Gaschromatographie (GC-FID) und Elementanalyse (ICP-MS/OES). Ideale Bewerber bringen Erfahrung in der Gaschromatographie mit und zeichnen sich durch eine präzise, selbstständige Arbeitsweise aus. Zudem bieten wir eine leistungsgerechte Vergütung, inklusive Weihnachtsgeld und 30 Urlaubstage. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil eines dynamischen Teams, in dem Engagement zählt!
Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Essenszuschuss Kantine Flexible Arbeitszeiten Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / CTA oder Bachelor im Bereich der pharmazeutischen Analytik (m/w/d)

A&M STABTEST Labor für Analytik und Stabilitätsprüfung GmbHBergheim

Verstärken Sie unser Team als Chemielaborant/CTA oder Bachelor! Arbeiten Sie in der quantitativen Analytik von (Bio-)Pharmazeutika mit Schwerpunkten in HPLC, UPLC und CE. Wir suchen Berufseinsteiger mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder einem Bachelor in Natur- oder Ingenieurswissenschaften. Ihre analytischen Fähigkeiten und Ihr strukturiertes Arbeiten sind uns wichtig, ebenso wie gute Deutsch- und Englischkenntnisse. Profitieren Sie von kurzen Kommunikationswegen und einer freundschaftlichen Arbeitsatmosphäre. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft in einem modernen und spannenden Umfeld!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker*in / CTA (m/w/d) Kundenservice Laboranalytik Mineralöle

SGS Germany GmbHSpeyer

Du suchst eine spannende Herausforderung im naturwissenschaftlichen Bereich? Wir bieten eine Position für motivierte Talente mit abgeschlossener Ausbildung als CTA, Chemielaborant*in oder BTA sowie vergleichbarem Studium. Erste Erfahrung im Labor oder technischem Kundenservice ist ein Plus. Du wirst in einer Schnittstellenrolle zwischen Laboranalytik und Kundenservice arbeiten. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten und Gesundheitsangeboten. Bei uns stehen Diversität und Inklusion an erster Stelle und tragen zu einer positiven Unternehmenskultur bei.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemielaborant/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemielaborant/in wissen müssen

Zwischen Reagenzglas und Realität: Was den Beruf als Chemielaborant/in wirklich ausmacht

Es fängt meistens harmlos an: eine kindliche Faszination für das, was zischt, blubbert oder eigenartig riecht. Irgendwann sitzt man dann in einem dieser modernen Labore, den weißen Kittel übergestreift, und merkt: Die Chemie hat ihre eigene Logik, ihre eigenen Regeln – und, Hand aufs Herz, ihren ganz eigenen Charme. Doch bevor jetzt jemand denkt, hier werden nur Zaubertränke gebraut: Was wirklich zählt, ist eine Mischung aus Präzision, Neugier – und einer ordentlichen Portion Frustrationstoleranz. Chemielaborantinnen und Chemielaboranten sind das, was man gern als „operativen Kern“ der Chemieindustrie bezeichnet. Naja, klingt dramatischer als es im Alltag manchmal ist, aber hinter dieser Floskel steckt Wahrheit.
Mich wundert manchmal, wie wenig das breite Publikum eigentlich von diesem Beruf wahrnimmt. Dabei spielen wir überall mit: in Pharma, Lebensmittel, Umweltanalytik, sogar in der Autoindustrie. Jemand muss ja herausfinden, ob der Lack mehr taugt als nur gut auszusehen.


Was machen Chemielaborant:innen eigentlich? Alltag zwischen Routine und Rätselraten

Jeder, der schon mal eine Pipette gehalten hat, weiß: Das mag nach Handwerk aussehen, braucht aber mehr Kopf als Kraft. Natürlich gibt es diese Routineaufgaben – Proben nehmen, Lösungen ansetzen, Analysen durchführen, Protokolle schreiben. Nicht zu vergessen das Putzen der Glasgeräte. (Ohne eine gewisse Stoik wird man an dieser Stelle nicht glücklich.) Doch der Alltag ist vielschichtiger. Jeden Tag können andere Probleme ins Labor wehen: Ein Randwert stimmt nicht, das Messgerät spinnt herum, plötzlich stinkt’s nach irgendwas – kurz: Es bleibt selten monoton.
Was mir persönlich gefällt (und manchmal auch den letzten Nerv raubt), ist die Mischung aus Genauigkeit und Kreativität. Es gibt Regeln, klar. Aber auch viele Grauzonen: Wie messe ich diese winzige Verunreinigung? Woher kommt der Messfehler? Gerade Berufseinsteiger unterschätzen oft, wie viel Eigeninitiative gefragt ist. Klar, Anweisungen werden geschrieben. Aber spätestens nach ein paar Wochen merkt man, dass kein Plan alle Eventualitäten abdeckt.
Und: Nerven muss man haben. Nicht selten sitzt man stundenlang an einer Messung und merkt erst danach, dass sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat – sei es wegen des Wasserrands im Kolben oder weil am Vortag der Raumtemperaturfühler ausgefallen ist. Da hilft nur: durchatmen, analysieren, neu ansetzen.


Gehalt, Regionen und Luft nach oben: Geld allein macht den Unterschied… nicht

Kommen wir zum oft unterschätzten Thema: das liebe Geld. Es gibt sie, die Berichte über satte Tarifgehälter in der Chemiebranche – und ja, der Einstieg liegt tatsächlich nicht im unteren Drittel des deutschen Lohngefüges. Je nach Region und Tarifbindung kann das Bruttomonatsgehalt zum Start irgendwo zwischen „respektabel“ und „kann sich sehen lassen“ liegen. In Westdeutschland und tarifgebundenen Unternehmen ist die Latte höher; wer in Ostdeutschland, bei kleinen Analyselabors oder im öffentlichen Dienst anfängt, muss mit spürbaren Differenzen rechnen – manchmal bis zu 20 oder 25 Prozent weniger.
Was viele unterschätzen: Die Spreizung innerhalb der Branche ist enorm. Wer bei einem international tätigen Pharma-Riesen anheuert, kann nach ein paar Jahren (und ein bisschen Glück mit Fortbildungen) das Gehalt spürbar steigern – Extras wie Weihnachtsgeld, Schichtzulagen oder Leistungsprämien inklusive. Bei den „Hidden Champions“ oder kleinen Umweltlaboren sieht das Gehaltswachstum jedoch bescheidener aus. Das ist kein Drama, aber es zwingt einen dazu, ab und an die Standortfrage neu zu überlegen. Dann doch mal der mutige Wechsel nach Rheinland-Pfalz zur BASF? Oder genügt das regionale Chemieunternehmen auf dem Land, wenn dafür die Mieten einstellig bleiben und der Feierabend öfter lockt?


Qualifikation und Soft Skills: Zwischen Präzision und Alltagstaktik

Manchmal werde ich gefragt: Was muss man eigentlich „mitbringen“ als Chemielaborant/in? Die naheliegende Antwort – ein Faible für Naturwissenschaften, Interesse am Experimentieren – ist so wahr wie langweilig. Entscheidend sind oft Dinge, auf die keiner sein Augenmerk legt: Geduld zum Beispiel, und zwar in rauen Mengen. Eine Form von Selbstdisziplin, die verhindert, dass man aus lauter Frust die Pipette in die Ecke knallt. Und nicht zu unterschätzen: Sorgfalt. Ein kleiner Flüchtigkeitsfehler und die ganze Wochenmessreihe ist für die Tonne.
Soft Skills? Absolut lebenswichtig. Kommunikation, Teamfähigkeit, manchmal auch diplomatisches Geschick, wenn die Stimmung im Labor wie ein Lösungsmittel in Gegenwart von Säure kippt. Das hat mir in den ersten Monaten kaum jemand erklärt. Rückblickend hätte ich mir gewünscht, dass in den Ausbildungskatalog gleich hinter "Stöchiometrie" auch “Konfliktmanagement” steht.


Markt und Wandel: Chancen, Grenzen, Zukünfte

Wer jetzt auf Jobsuche ist oder den Wechsel überlegt – wie giftig ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt? Meine Erfahrung: Die Bewerbungspraxis ist alles andere als ein Spaziergang, aber keineswegs aussichtslos. Im Gegenteil: Der Fachkräftemangel klopft (mal mehr, mal weniger schüchtern) an die Tür. Klar, in den großen Ballungsräumen gibt’s mehr Mitbewerber, doch es gibt auch mehr Jobs, gerade im Rhein-Main-Gebiet, in NRW oder Südhessen. Umwelt- und Pharmalabore suchen teils händeringend nach Nachwuchs – entgegen dem, was mancher Stammtischparole anheimstellen mag.
Was viele unterschätzen: Der Beruf wandelt sich. Digitalisierung? Fakt. Geräte, die vor fünf Jahren noch Science-Fiction waren, sind heute Standard – Chromatographen, die mitten in der Nacht automatisiert eine ganze Versuchsreihe durchkauen. Die Kehrseite? Wer schnell lernfähig ist und keine Angst vor Codes oder neuen Softwarelösungen hat, spielt vorne mit. Wer meint, Labor sei immer noch nur Reagenzglas und Filterpapier, sollte sich warm anziehen. Oder umschulen.
Ach ja: Nachhaltigkeit. Wer hätte gedacht, dass diese Debatte bis ins Labor vordringt? Mittlerweile sind Umweltauflagen, Ressourceneffizienz und Abfallmanagement keine Nebenthemen mehr, sondern Alltag – mitunter sogar Innovationstreiber. Die Anforderungen wachsen, und eines ist sicher: Die Chemielaborant:innen, die sich dem anpassen, werden gebraucht.


Work-Life-Balance und echte Herausforderungen: Zwischen Spätschicht und Feierabendbier

Jetzt noch schnell eine oft verschluckte Wahrheit: Das Bild vom Labornerd, der einsam zwischen Kolben und Büretten schläft, ist überholt. Klar, Überstunden gibt’s – manchmal schier endlos, besonders bei Projektdruck (und ja, es gibt sie, die Tage, an denen der Feierabend eher so ein Vorschlag ist). Aber viele Unternehmen schrauben am Schichtsystem, bieten Gleitzeit oder Homeoffice – zumindest für die Auswertung und Dokumentation. Kein Wunder, denn wer den ganzen Tag misst und schreibt, will gelegentlich auch mal leben.
Meine persönliche Bilanz? Wer Chemielaborant:in werden will, braucht Hausverstand, Lernfreude und ein bisschen Dickfelligkeit. Der Blick aufs Gehalt hilft beim Durchhalten; der Zusammenhalt im Team aber noch mehr. Wer weiß, vielleicht trifft man sich ja doch noch auf die eine oder andere Pipettenparty am Wochenende. Oder schwenkt auf einen neuen Fokus, wenn sich die Technik wieder mal selbst neu erfindet. Der Beruf bleibt, was er immer war: ein Labor der Möglichkeiten – manchmal brodelnd, manchmal kühl, aber fast nie langweilig.


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