Chemielaborant/in Jobs

255 aktuelle Chemielaborant/in Stellenangebote

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Auszubildende für den Beruf Chemielaborant 2027 (m/w/d)

Rosenberger Hochfrequenztechnik GmbH & Co. KGFridolfing

Starte deine Karriere mit einer strukturierten 3,5-jährigen Ausbildung im Bereich Dokumentation und Analyseverfahren. Wir bieten Blockunterricht in der Berufsschule Altötting und überbetriebliche Inhalte bei der BIT Gendorf. Voraussetzung ist ein sehr guter Mittelschulabschluss oder ein mittlerer Schulabschluss sowie eine sorgfältige, verantwortungsbewusste Arbeitsweise. Unsere flexible Ausbildung umfasst attraktive Gehälter von 1.303 Euro bis 1.497 Euro, 30 Urlaubstage und hervorragende Übernahmechancen. Zudem profitierst du von 50% Rabatt im Betriebsrestaurant und hast Zugang zu einem firmeneigenen Sportstudio. Erlebe spannende Kennenlerntage in den Bergen und fördere deine internationale Erfahrung durch Auslandsaufenthalte.
Flexible Arbeitszeiten Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Laborant / Teamleiter Labor (m/w/d) – MTLA, BTA oder CTA

CSL Plasma GmbHGöttingen

Starten Sie Ihre Karriere als Laborant / Teamleiter (m/w/d) in Göttingen! In dieser verantwortungsvollen Position führen Sie Infektionsserologie und NAT-Testungen durch sowie Tätigkeiten in der klinischen Chemie. Sie leiten und unterstützen unser Team, sorgen für die Einhaltung von GMP-Richtlinien und optimieren Laborprozesse. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als MTLA, BTA oder CTA mit Erfahrung in der Mitarbeiterführung. Gute EDV-Kenntnisse und ein hohes Maß an Flexibilität zeichnen Sie aus. Bewerben Sie sich jetzt, um ein Teil unseres engagierten Teams zu werden und arbeiten Sie in einem dynamischen Umfeld!
Teilzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Chemielaborant (m/w/d) - Ausbildungsstart 2027

Rentschler Biopharma SELaupheim

Starte deine Karriere als Chemielaborant/in bei Rentschler Biopharma SE und gestalte die Zukunft der Medizin mit. In deiner Ausbildung erwirbst du umfangreiche Kenntnisse in Laborarbeiten, Analysen und der Produktentwicklung. Du durchläufst essentielle Bereiche wie Qualitätskontrolle und biopharmazeutische Entwicklung. Deine Aufgaben umfassen die Analyse von Rohstoffen und Arzneimitteln sowie mikrobiologische Untersuchungen. Mit modernster Technik und IT-Systemen wirst du optimal bei deinen Projekten unterstützt. Bewirb dich jetzt und nutze die Chance, aktiv zum Schutz des Lebens beizutragen – ganz gleich, ob in der Forschung oder Arzneimittelproduktion.
Flexible Arbeitszeiten Kantine Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant als Mitarbeiter Qualitätssicherung – Produktion, Spezialchemie & Aerosole (m/w/d)

TUNAP GmbH & Co. KGLichtenau

Als Chemielaborant in der Qualitätssicherung am Standort Lichtenau (bei Chemnitz) spielen Sie eine entscheidende Rolle. Sie überwachen unsere sechs Abfüllmaschinen und garantieren die Einhaltung aller Qualitätsstandards. Ihre sorgfältige Kontrolle stellt sicher, dass nur hochwertige Produkte, sowohl Eigen- als auch Fremdmarken, auf den Markt kommen. Zudem dokumentieren Sie alle Prüfergebnisse, besondere Vorfälle und ergriffene Maßnahmen. Durch Ihre Expertise erkennen Sie bereits im Wareneingang kleinste Mängel und Abweichungen. Nutzen Sie Ihre Fähigkeiten in einem abwechslungsreichen Schichtsystem von Montag bis Freitag und sichern Sie die Qualität unserer Spezialchemie und Aerosole.
Corporate Benefit TUNAP GmbH & Co. KG Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant in der Qualitätssicherung (m/w/d)

SWARCO VESTGLAS GmbHRecklinghausen

Werden Sie Chemielaborant in der Qualitätssicherung (m/w/d) im dynamischen Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen! In dieser Position übernehmen Sie die Qualitätskontrolle von Produkten und Rohstoffen mithilfe analytischer Messmethoden. Ihre Aufgaben umfassen die Auswertung und Protokollierung von Messdaten sowie die aktive Mitwirkung an Audits. Sie wirken an der Instandhaltung und Kalibrierung von Analyseinstrumenten mit und arbeiten eng mit Produktion und Vertrieb zusammen. Voraussetzung sind eine abgeschlossene chemisch-technische Ausbildung und Erfahrungen in der Analytik. Bringen Sie auch Kenntnisse in Microsoft Office, besonders Excel und Word, mit, um erfolgreich zu sein!
Teilzeit weitere Benefits
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Chemielaborant (m/w/d) für unser Produktionslabor GC

MACHEREY-NAGEL GmbH & Co. KGDüren

Werden Sie Teil von MACHEREY-NAGEL, einem dynamischen Familienunternehmen! Unterstützen Sie unser Team als Chemielaborant (m/w/d) im Produktionslabor GC und gestalten Sie die Zukunft der chemischen und pharmazeutischen Industrie mit. Stellen-ID: 454CL-GC.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit MACHEREY-NAGEL GmbH & Co. KG Vollzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz / BTA / MTA / CTA / Biologielaborant:in (m/w/d) – R&D / Labor

PAM Theragnostics GmbHHennigsdorf

Wir suchen eine engagierte technische Assistenz (m/w/d) für unser R&D-Labor in Hennigsdorf. In dieser Vollzeitstelle führen Sie Immunoassays an humanen und tierischen Proben durch, von Studienproben bis zu experimentellen Fragestellungen. Ihre Aufgaben umfassen die sorgfältige Vorbereitung, Aliquotierung und Lagerung von Proben sowie die Kontrolle von Messungen. Außerdem sind Sie für die Dokumentation der Laborarbeiten verantwortlich und unterstützen die Organisation des täglichen Laborbetriebs. Eine abgeschlossene naturwissenschaftlich-technische Ausbildung oder ein Studium ist Voraussetzung. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und gestalten Sie die Zukunft der Forschung mit!
Festanstellung Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Lacklaborant / Lacktechniker / Chemiker / Chemielaborant (m/w/d) für die Produktentwicklung & Qualitätssicherung

Novoplastik GmbHHockenheim

Wir suchen einen engagierten Lacklaboranten oder Lacktechniker (m/w/d), um unser Laborteam zu erweitern. Ihre Aufgaben umfassen die Neuentwicklung und Optimierung von Lacksystemen entsprechend den Kundenwünschen. Zudem führen Sie physikalische und chemische Qualitätsprüfungen von Rohstoffen und Produkten durch. Sie testen die Applikationseigenschaften unserer Produkte auf verschiedenen Untergründen und werten die Ergebnisse akribisch aus. Eine sorgfältige Dokumentation aller Entwicklungsschritte ist ebenfalls erforderlich. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung zum Lacklaboranten oder eine vergleichbare chemisch-technische Qualifikation mit und haben fundierte Kenntnisse in der Lacksystemformulierung.
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Pharmakant / Chemikant / PTA / CTA / BTA für die Herstellung parenteraler klinischer Prüfpräparate (all genders) (Vollzeit, unbefristet)

AbbVie Deutschland GmbH & Co. KGLudwigshafen Rhein

Werden Sie Teil unseres engagierten Teams als Chemielaborant, Pharmakant oder Chemikant für die Herstellung parenteraler klinischer Prüfpräparate. Bei uns erwartet Sie ein dynamisches Umfeld, in dem Routine Fehlanzeige ist. Wir arbeiten an innovativen Prozessen und gewährleisten einen reibungslosen Transfer von der Entwicklung in die Herstellung. Unsere Projekte variieren in Aufgaben und Chargengrößen, was Abwechslung schafft. Der Fokus liegt auf der aseptischen Abfüllung von Flüssigkeiten in Vials und Spritzen unter modernster RABS- und Isolatortechnologie. Bewerben Sie sich jetzt, um gemeinsam Großes zu bewegen und Ihre Karriere in der Pharmaindustrie zu starten!
Unbefristeter Vertrag Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Laborant - ATA / PhyTA / CTA / PTA und Quereinsteiger (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Zur Verstärkung unseres Engineering-Teams suchen wir einen Laborant (w/m/d), unabhängig von Ihrem beruflichen Hintergrund. Ihre Aufgaben umfassen das Verkleben, Prüfen und Analysieren von Prüfkörpern in enger Zusammenarbeit mit Ingenieuren. Sie testen neu entwickelte Klebstoffe mithilfe modernster Materialprüfmaschinen und analytischer Geräte wie IR, UV/VIS und DSC. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen gemäß interner Prüfanweisungen her und erstellen Dokumentationen sowie Laborberichte. Wir begrüßen Bewerbungen von Fachkräften wie ATA, CTA oder Quereinsteigern, beispielsweise aus dem Maschinenbau. Nutzen Sie Ihre Chance, in einem innovativen Umfeld durchzustarten!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemielaborant/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemielaborant/in wissen müssen

Zwischen Reagenzglas und Realität: Was den Beruf als Chemielaborant/in wirklich ausmacht

Es fängt meistens harmlos an: eine kindliche Faszination für das, was zischt, blubbert oder eigenartig riecht. Irgendwann sitzt man dann in einem dieser modernen Labore, den weißen Kittel übergestreift, und merkt: Die Chemie hat ihre eigene Logik, ihre eigenen Regeln – und, Hand aufs Herz, ihren ganz eigenen Charme. Doch bevor jetzt jemand denkt, hier werden nur Zaubertränke gebraut: Was wirklich zählt, ist eine Mischung aus Präzision, Neugier – und einer ordentlichen Portion Frustrationstoleranz. Chemielaborantinnen und Chemielaboranten sind das, was man gern als „operativen Kern“ der Chemieindustrie bezeichnet. Naja, klingt dramatischer als es im Alltag manchmal ist, aber hinter dieser Floskel steckt Wahrheit.
Mich wundert manchmal, wie wenig das breite Publikum eigentlich von diesem Beruf wahrnimmt. Dabei spielen wir überall mit: in Pharma, Lebensmittel, Umweltanalytik, sogar in der Autoindustrie. Jemand muss ja herausfinden, ob der Lack mehr taugt als nur gut auszusehen.


Was machen Chemielaborant:innen eigentlich? Alltag zwischen Routine und Rätselraten

Jeder, der schon mal eine Pipette gehalten hat, weiß: Das mag nach Handwerk aussehen, braucht aber mehr Kopf als Kraft. Natürlich gibt es diese Routineaufgaben – Proben nehmen, Lösungen ansetzen, Analysen durchführen, Protokolle schreiben. Nicht zu vergessen das Putzen der Glasgeräte. (Ohne eine gewisse Stoik wird man an dieser Stelle nicht glücklich.) Doch der Alltag ist vielschichtiger. Jeden Tag können andere Probleme ins Labor wehen: Ein Randwert stimmt nicht, das Messgerät spinnt herum, plötzlich stinkt’s nach irgendwas – kurz: Es bleibt selten monoton.
Was mir persönlich gefällt (und manchmal auch den letzten Nerv raubt), ist die Mischung aus Genauigkeit und Kreativität. Es gibt Regeln, klar. Aber auch viele Grauzonen: Wie messe ich diese winzige Verunreinigung? Woher kommt der Messfehler? Gerade Berufseinsteiger unterschätzen oft, wie viel Eigeninitiative gefragt ist. Klar, Anweisungen werden geschrieben. Aber spätestens nach ein paar Wochen merkt man, dass kein Plan alle Eventualitäten abdeckt.
Und: Nerven muss man haben. Nicht selten sitzt man stundenlang an einer Messung und merkt erst danach, dass sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat – sei es wegen des Wasserrands im Kolben oder weil am Vortag der Raumtemperaturfühler ausgefallen ist. Da hilft nur: durchatmen, analysieren, neu ansetzen.


Gehalt, Regionen und Luft nach oben: Geld allein macht den Unterschied… nicht

Kommen wir zum oft unterschätzten Thema: das liebe Geld. Es gibt sie, die Berichte über satte Tarifgehälter in der Chemiebranche – und ja, der Einstieg liegt tatsächlich nicht im unteren Drittel des deutschen Lohngefüges. Je nach Region und Tarifbindung kann das Bruttomonatsgehalt zum Start irgendwo zwischen „respektabel“ und „kann sich sehen lassen“ liegen. In Westdeutschland und tarifgebundenen Unternehmen ist die Latte höher; wer in Ostdeutschland, bei kleinen Analyselabors oder im öffentlichen Dienst anfängt, muss mit spürbaren Differenzen rechnen – manchmal bis zu 20 oder 25 Prozent weniger.
Was viele unterschätzen: Die Spreizung innerhalb der Branche ist enorm. Wer bei einem international tätigen Pharma-Riesen anheuert, kann nach ein paar Jahren (und ein bisschen Glück mit Fortbildungen) das Gehalt spürbar steigern – Extras wie Weihnachtsgeld, Schichtzulagen oder Leistungsprämien inklusive. Bei den „Hidden Champions“ oder kleinen Umweltlaboren sieht das Gehaltswachstum jedoch bescheidener aus. Das ist kein Drama, aber es zwingt einen dazu, ab und an die Standortfrage neu zu überlegen. Dann doch mal der mutige Wechsel nach Rheinland-Pfalz zur BASF? Oder genügt das regionale Chemieunternehmen auf dem Land, wenn dafür die Mieten einstellig bleiben und der Feierabend öfter lockt?


Qualifikation und Soft Skills: Zwischen Präzision und Alltagstaktik

Manchmal werde ich gefragt: Was muss man eigentlich „mitbringen“ als Chemielaborant/in? Die naheliegende Antwort – ein Faible für Naturwissenschaften, Interesse am Experimentieren – ist so wahr wie langweilig. Entscheidend sind oft Dinge, auf die keiner sein Augenmerk legt: Geduld zum Beispiel, und zwar in rauen Mengen. Eine Form von Selbstdisziplin, die verhindert, dass man aus lauter Frust die Pipette in die Ecke knallt. Und nicht zu unterschätzen: Sorgfalt. Ein kleiner Flüchtigkeitsfehler und die ganze Wochenmessreihe ist für die Tonne.
Soft Skills? Absolut lebenswichtig. Kommunikation, Teamfähigkeit, manchmal auch diplomatisches Geschick, wenn die Stimmung im Labor wie ein Lösungsmittel in Gegenwart von Säure kippt. Das hat mir in den ersten Monaten kaum jemand erklärt. Rückblickend hätte ich mir gewünscht, dass in den Ausbildungskatalog gleich hinter "Stöchiometrie" auch “Konfliktmanagement” steht.


Markt und Wandel: Chancen, Grenzen, Zukünfte

Wer jetzt auf Jobsuche ist oder den Wechsel überlegt – wie giftig ist die Lage auf dem Arbeitsmarkt? Meine Erfahrung: Die Bewerbungspraxis ist alles andere als ein Spaziergang, aber keineswegs aussichtslos. Im Gegenteil: Der Fachkräftemangel klopft (mal mehr, mal weniger schüchtern) an die Tür. Klar, in den großen Ballungsräumen gibt’s mehr Mitbewerber, doch es gibt auch mehr Jobs, gerade im Rhein-Main-Gebiet, in NRW oder Südhessen. Umwelt- und Pharmalabore suchen teils händeringend nach Nachwuchs – entgegen dem, was mancher Stammtischparole anheimstellen mag.
Was viele unterschätzen: Der Beruf wandelt sich. Digitalisierung? Fakt. Geräte, die vor fünf Jahren noch Science-Fiction waren, sind heute Standard – Chromatographen, die mitten in der Nacht automatisiert eine ganze Versuchsreihe durchkauen. Die Kehrseite? Wer schnell lernfähig ist und keine Angst vor Codes oder neuen Softwarelösungen hat, spielt vorne mit. Wer meint, Labor sei immer noch nur Reagenzglas und Filterpapier, sollte sich warm anziehen. Oder umschulen.
Ach ja: Nachhaltigkeit. Wer hätte gedacht, dass diese Debatte bis ins Labor vordringt? Mittlerweile sind Umweltauflagen, Ressourceneffizienz und Abfallmanagement keine Nebenthemen mehr, sondern Alltag – mitunter sogar Innovationstreiber. Die Anforderungen wachsen, und eines ist sicher: Die Chemielaborant:innen, die sich dem anpassen, werden gebraucht.


Work-Life-Balance und echte Herausforderungen: Zwischen Spätschicht und Feierabendbier

Jetzt noch schnell eine oft verschluckte Wahrheit: Das Bild vom Labornerd, der einsam zwischen Kolben und Büretten schläft, ist überholt. Klar, Überstunden gibt’s – manchmal schier endlos, besonders bei Projektdruck (und ja, es gibt sie, die Tage, an denen der Feierabend eher so ein Vorschlag ist). Aber viele Unternehmen schrauben am Schichtsystem, bieten Gleitzeit oder Homeoffice – zumindest für die Auswertung und Dokumentation. Kein Wunder, denn wer den ganzen Tag misst und schreibt, will gelegentlich auch mal leben.
Meine persönliche Bilanz? Wer Chemielaborant:in werden will, braucht Hausverstand, Lernfreude und ein bisschen Dickfelligkeit. Der Blick aufs Gehalt hilft beim Durchhalten; der Zusammenhalt im Team aber noch mehr. Wer weiß, vielleicht trifft man sich ja doch noch auf die eine oder andere Pipettenparty am Wochenende. Oder schwenkt auf einen neuen Fokus, wenn sich die Technik wieder mal selbst neu erfindet. Der Beruf bleibt, was er immer war: ein Labor der Möglichkeiten – manchmal brodelnd, manchmal kühl, aber fast nie langweilig.


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