Chefarzt/-ärztin Jobs

874 aktuelle Chefarzt/-ärztin Stellenangebote

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Chefarzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Prien am Chiemsee

Schön Klinik GruppePrien Chiemsee

Für unseren Standort in Prien am Chiemsee suchen wir ab Herbst 2027 einen Chefarzt (m/w/d) für Psychosomatik und Psychotherapie in Vollzeit. In dieser Rolle übernehmen Sie die medizinische und organisatorische Gesamtleitung des Bereichs und entwickeln ihn strategisch weiter. Sie führen ein engagiertes multiprofessionelles Team und fördern deren persönliche sowie fachliche Entwicklung in einer wertschätzenden Kultur. Durch die kontinuierliche Verbesserung therapeutischer Konzepte und Behandlungsstandards stellen Sie eine hohe Qualität der Versorgung sicher. Zudem arbeiten Sie eng mit verschiedenen Fachbereichen und externen Partnern zusammen. Gestalten Sie die Zukunft der psychosomatischen Medizin aktiv mit!
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Chefarzt (m/w/d) für die Klinik für Dermatologie und Allergologie

Südharz Klinikum Nordhausen gGmbHNordhausen

Für die Klinik für Dermatologie und Allergologie suchen wir in Altersnachfolge ab Dezember 2026 einen Chefarzt (m/w/d). Die Hautklinik verfügt über 25 stationäre Betten und bietet ein umfassendes Spektrum zur Diagnostik und Behandlung akuter und chronischer Hauterkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die enge interdisziplinäre und sektorenübergreifende Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen des klinikeigenen Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ). Zum Leistungsspektrum gehören konservative Behandlungen, Balneo- und Phototherapie sowie allergologische Diagnostik und Therapie einschließlich Hyposensibilisierungen. Ergänzt wird es durch Dermatochirurgie, insbesondere die operative Behandlung von Hauttumoren, Lasertherapie und photodynamische Therapie.
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Chefarzt (m/w/d) für die Augenklinik

Südharz Klinikum Nordhausen gGmbHNordhausen

Für unsere Augenklinik suchen wir ab dem 01.06.2026 im Rahmen einer Altersnachfolge einen Chefarzt (m/w/d). Die Klinik verfügt über 15 Betten, behandelt jährlich rund 1.800 stationäre Patienten und führt mehr als 2.300 ambulante Operationen durch. Sie leiten die Klinik und verbinden medizinische Expertise mit organisatorischer und wirtschaftlicher Kompetenz. Das diagnostische Spektrum umfasst unter anderem Elektrophysiologie, Sehschuluntersuchungen und Ultraschalldiagnostik. Therapeutisch bietet die Klinik unter anderem Lasertherapien, plastisch-rekonstruktive Chirurgie, Tränen-Nasenwegs-Chirurgie, Schieloperationen, Hornhauttransplantationen und Graue-Star-Operationen. Dabei setzen wir auf moderne Techniken, aktuelle Diagnostik und innovative Behandlungsmethoden, ohne die bewährten Werte der traditionellen Medizin aus den Augen zu verlieren. Zudem betreut die Klinik mehrere MVZ-Sitze.
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Leitender Facharzt für Orthopädie u. Unfallchirurgie (m/w/d) für medizinische Gutachten

IVM Privates Institut für Versicherungsmedizin GmbH & Co. KGKöln

Für unseren Standort in Köln suchen wir einen versierten Arzt (m/w/d) für Orthopädie und Unfallchirurgie. Der Leitende Arzt übernimmt die fachliche und organisatorische Leitung der Untersuchungsstelle. Dazu gehört die Erstellung unabhängiger medizinischer Gutachten und die sozialmedizinische Beurteilung von Leistungsfällen. Sie führen ein ärztliches und administratives Team und arbeiten eng mit verschiedenen Fachbereichen zusammen. Die Position erfordert auch die Mitwirkung an der strategischen Weiterentwicklung. Im ersten Jahr erwerben Sie die Zusatzbezeichnung Sozialmedizin, mit zwei Tagen Anwesenheit in Frankfurt. Bewerben Sie sich jetzt!
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(Leitender) Oberarzt/ Facharzt (m/w/d) Kinder- und Jugendpsychosomatik in Bad Arolsen

Schön Klinik GruppeBad Arolsen

Als Facharzt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie übernehmen Sie perspektivisch die Rolle des leitenden Oberarztes und gestalten aktiv die Weiterentwicklung der Station mit. Sie führen Supervisionen für angehende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten durch, um deren fachliche Kompetenzen zu fördern. Regelmäßige Aufgaben umfassen Aufnahmen, Familiengespräche und interdisziplinäre Intervisionen, die die Patientenversorgung auf hohem Niveau sichern. Sie verfügen über eine abgeschlossene Facharztausbildung oder befinden sich im 4. Jahr der Assistenzarzt-Ausbildung. Ihr Engagement in einem multiprofessionellen Team macht den Unterschied. Bringen Sie Ihre Freude an interdisziplinärer Zusammenarbeit in unsere Einrichtung ein!
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Chefarzt (m/w/d) Innere Medizin

Gesundheit & soziale Dienste KarriereNagold

Die H. Mörk Klinik sucht ab dem 01.09.2027 einen Chefarzt (m/w/d) für ein modernes Zentrum, das ein breites medizinisches Spektrum abdeckt. Die Medizinischen Kliniken I und II bieten spezialisierten Fokus auf Gastroenterologie, Onkologie und Herz-Kreislauferkrankungen, inklusive einer zertifizierten Chest Pain Unit. Die über 100 Betten umfassende Innere Medizin verfügt über IMC- und Intensivstationen. Im Rahmen der Medizinkonzeption 2030 wird das Krankenhaus zum Schwerpunktkrankenhaus ausgebaut. Die Rolle des Chefarztes ermöglicht die aktive Mitgestaltung der strategischen Entwicklung im Bereich Gastroenterologie und Endoskopie. Bewerben Sie sich für eine zukunftsorientierte Position an einem dynamischen Standort!
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Leitende Oberärztin/leitender Oberarzt für die Zentrale Notaufnahme (m/w/d)

Klinikum Landkreis Tuttlingen gGmbHTuttlingen

Die Klinikum Landkreis Tuttlingen gGmbH sucht dringend eine leitende Oberärztin oder einen leitenden Oberarzt für die Zentrale Notaufnahme (m/w/d). Unser Krankenhaus bietet eine interdisziplinäre Notfallversorgung in einem modernen Umfeld, einschließlich einer Traumazentrale und Intensivstation. Die Position beinhaltet eine spannende Leitungsfunktion mit hoher Eigenverantwortung. Die Notaufnahme ist ausgestattet mit zeitgemäßen Behandlungsräumen und Kurzliegereinheiten. Tuttlingen, umgeben von malerischen Landschaften zwischen Schwarzwald und Bodensee, bietet Ihnen eine hervorragende Lebensqualität. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil unseres engagierten Teams zu werden!
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Leitender Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit stellv. Aufgaben des Chefarztes - Schlemmer Klinik

KIRINUS Health GmbHBad Tölz

Die KIRINUS Schlemmer Klinik in Bad Tölz sucht einen erfahrenen Leitenden Oberarzt (m/w/d) für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Als Teil einer familiengeführten Gesundheitsgruppe bieten wir Ihnen unendliche Möglichkeiten und eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre. Profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeiten und interdisziplinärem Austausch mit rund 900 engagierten Mitarbeitenden. Unser Ziel ist es, das Beste im Menschen zu sehen und zu entfalten, während wir individuelle Gesundheitslösungen entwickeln. Nehmen Sie eine verantwortungsvolle Rolle mit stellvertretenden Aufgaben des Chefarztes ein. Werden Sie Teil der KIRINUS Familie und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheit aktiv mit!
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chefarzt/-ärztin wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Chefarzt/-ärztin wissen müssen

Ein Chefarzt wird nicht geboren – und bleibt oft doch einer fürs Leben

Ich gebe es zu: Wer zum ersten Mal das Wort „Chefarzt“ hört, denkt oft an weiße Kittel, dicke Autos, steinern wirkende Visagen und dieses gewisse Prickeln patriarchalischer Unantastbarkeit. Doch das ist nur die Oberfläche – ein trügerisches Panoramabild, zusammengesetzt aus Krankenhausserien und alten Klischees. Nehmen wir die Perspektive mal ernst. Was erwartet Menschen, die auf der Karriereleiter in einer Klinik ganz oben stehen wollen oder nach Jahren der Stationsarbeit in die Chefetage wechseln möchten? Und warum bleibt das Chefarztamt ein faszinierendes, aber auch widersprüchliches Ziel?


Zwischen Medizin und Management: Aufgaben, die sich nicht im Operationssaal erschöpfen

Man stelle sich ein typisches Morgenbriefing auf der Chefetage vor: Akten, Zahlen, Diagnosen – aber auch ein ständiges Flirren zwischen medizinischer Präzision, Strategie, Betriebswirtschaft und psycho-sozialem Fingerspitzengefühl. Ein Chefarzt – oder eine Chefärztin, und man verzeihe mir, wenn ich das generische Maskulinum gelegentlich zu lax benutze – trägt die Verantwortung für eine ganze Klinikabteilung. Und Verantwortung meint hier nicht: möglichst viel delegieren. Nein. Es heißt, das Team führen, Patientenversorgung sichern, Qualität im Blick behalten, Budget verhandeln, Innovationen prüfen und ganz nebenbei noch einen Leuchtturm fürs Image der Einrichtung abgeben.

Viele unterschätzen, dass Führung und Organisation längst das halbe Berufsbild bestimmen. Mediziner bleiben Chefärzte selten nur durch ihr Fachwissen – gefragt sind taktische Übersicht, Konfliktfreude (und -fähigkeit!), das Talent, zwischen Leitlinien und Pragmatismus zu jonglieren. Wer sich zu schade ist, Kompromisse zu suchen, wird an diesem Posten schnell zerrieben wie die weißen Kittel in der Krankenhauswäsche.


Geld? Ja, klar. Aber wer glaubt hier an Märchen, der steht schon mit einem Bein auf dem falschen Flur

Kommen wir zum Elefanten im Raum: das Gehalt. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Chefärzte zu den Spitzenverdienern im deutschen Gesundheitswesen zählen. Und ja, die Summen wirken auf Fachärzte und Berufseinsteiger oft wie aus einer anderen Welt – Grundgehalt, Leistungszulagen, Beteiligungen an privaten Leistungen. Tatsächlich spielt aber nicht nur das persönliche Renommee eine Rolle, sondern auch Standort, Trägerart und Fachgebiet. In der Herzchirurgie an der Uniklinik einer Metropole lässt sich eben anderes verhandeln als in der ländlichen Geriatrie. Nicht zu vergessen: kirchliche Häuser kalkulieren oft bescheidener, private Klinikketten hingegen sind dafür bekannt, Spitzenkräfte mit kräftigen Verlockungen zu locken. Mitunter werden Chefposten so schamlos „eingekauft“, dass man fast die Sinnfrage vergisst.

Doch, was selten laut gesagt wird: Für das, was an Zeit, Verantwortung und persönlicher Last eingefordert wird, erscheint selbst ein sechsstelliges Jahresgehalt manchmal erstaunlich knapp. Und ich rede hier nicht von Feierabend um halb drei. Wer glaubt, Chefarzt zu werden bedeute vor allem mehr Geld pro Stunde – der hat sich entweder im Kalender geirrt oder war noch nie wirklich diensthabend in einer Krise.


Der Weg nach oben: Titel, Netzwerke, Geduld – und ein Quäntchen Glück?

Der Chefarztposten ist kein klassischer Aufstieg nach Schema F. Nach dem Medizinstudium und der Facharztausbildung ist vor allem eines gefragt: Durchhaltevermögen. Habilitation? Hilft, aber garantiert nichts. Managementkenntnisse? Werden immer wichtiger, auch wenn sie nirgends auf dem Anforderungsprofil mit Sternchen stehen. Vieles entscheidet sich in Gesprächen, durch Kontakte, durch das berühmte Bauchgefühl der Entscheider. Zu glauben, es gäbe eine Blaupause, ist grandios naiv. Und was viele unterschätzen: Wer sich bewirbt, konkurriert mit Leuten, die nicht nur fachlich exzellent, sondern auch politisch gewieft und sozial geschickt sein müssen.

Mich irritiert gelegentlich, wie wenig Raum in der Ausbildung dem Führungsaspekt gewidmet wird. Ein Chefarzt steuert nicht nur Behandlungspfade, sondern auch Dienstpläne, Finanzpläne, Krisen und Karrieren anderer – das muss man erst mal lernen, oder wenigstens aushalten.


Markt, Wandel, Mangel: Wer auf Sicht segelt, muss guten Wind erkennen

Was viele überrascht: Trotz des Fachkräftemangels sind Chefarztstellen keine sichere Bank. Der demografische Wandel sorgt zwar dafür, dass viele Kliniken nach Praxisleitern suchen, gleichzeitig gibt es jedoch einen Trend zur Zentralisierung – kleinere Kliniken schließen, der Markt verdichtet sich, neue Versorgungskonzepte entstehen. Für Wechselwillige ist das eine doppeldeutige Situation: Viel Bewegung, ja, aber auch viel Unsicherheit. Wer flexibel und mobil ist, kann Chancen nutzen, gerade in Regionen mit „Versorgungsnotstand“. Aber bitte nicht träumen: Wer regionale Verwurzelung priorisiert, muss manchmal sehr lange auf eine passende Position warten oder Kompromisse eingehen.

Digitalisierung? Ein Zauberwort – neuerdings auch für Leitungspositionen. Wer moderne Datenanalytik, Prozesssteuerung und Telemedizin beherrscht, verschafft sich einen Vorsprung. Allerdings: Auch diese Kompetenzen muss man oft nebenbei erwerben, denn das Medizin-Studium fokussiert immer noch erstaunlich stur auf Krankenblätter und Körperteilkunde.


Anforderungen an die neue Generation: Work-Life-Balance? Wirklich?

Manchmal frage ich mich: Wie passt das Bild des „modernen Chefarztes“ in eine Gesellschaft, die immer häufiger über Vereinbarkeit, Familie und Sinnstiftung spricht? Die Wahrheit ist: Der Spagat bleibt brutal. Die Verantwortung endet nicht abends am Gartentor. Viele ärztliche Führungskräfte berichten von Schlaflosigkeit nach Dienstgesprächen oder dem leisen Graham-Klingeln des Telefons am Wochenende, das sich nie ganz abschalten lässt. Es gibt Häuser, die Job-Sharing-Modelle und flexible Arbeitszeitmodelle testen – aber derzeit ist das eher Ausnahme als Regel.

Was aber realistisch bleibt: Wer klare Grenzen setzt, Unterstützung im Team sucht und auch mal „Nein“ sagen kann, wird eher überleben. Und vielleicht ist das am Ende der wichtigste Ratschlag für alle, die neu einsteigen oder noch überlegen, ob sie „nach ganz oben“ wollen: Es ist ein steiniger Weg – aber einer, der Charakter formt, Sinn stiften kann und (ja, auch das) Neugier auf Menschen und Systemen belohnt.


Zwischen Anspruch und Wirklichkeit – und das ist gut so

Bleibt am Ende das Bild eines Traumberufs mit Schatten? Sicher. Viel Licht, viele Fragen und keine Standardantwort. Für Neulinge, Quereinsteiger und „alte Hasen“ auf dem Sprung gilt: Wer Chefarzt werden will, muss mehr als ein ausgezeichneter Mediziner sein. Die Mischung aus Fachkompetenz, Führungstalent, Anpassungsfähigkeit und einem Schuss Realismus bleibt gefragt wie nie. Wer Freude an Medizin und Menschenführung hat – und sich von Unsicherheiten nicht in den Schlaf klagen lässt –, für den kann das Chefarztamt zur echten Berufung werden. Für andere ist es das vielleicht nie. Und das, ehrlich gesagt, ist völlig in Ordnung.


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