Biomedizinische Fachanalytiker/innen für molekulare Biologie und Diagnostik Jobs

14 aktuelle Biomedizinische Fachanalytiker/innen für molekulare Biologie und Diagnostik Stellenangebote

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BTA / MTA im GMMG-Zentrallabor und Biobank Multiples Myelom (m/w/d)

Universitätsklinikum HeidelbergHeidelberg

Das GMMG-Zentrallabor und die Biobank für Multiples Myelom am Myelomzentrum Heidelberg suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine BTA/MTA (m/w/d). Hier arbeiten Sie an innovativen klinischen und translationalen Forschungsprojekten mit dem Ziel, das Multiple Myelom zu heilen. Unser Labor ist essenziell für die Aufarbeitung von Bioproben und die Beschaffung von Biomaterial. Wir sind auf die Verarbeitung von Blut, Serum und Tumorzellen aus Knochenmark spezialisiert. Diese Proben unterstützen zahlreiche nationale und internationale Studien zur Erforschung des Multiplen Myeloms. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie aktiv zur Verbesserung der Patientenversorgung bei!
Betriebliche Altersvorsorge Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Biologisch Technischer Assistent für die Qualitätskontrolle (f/m/d)

QIAGEN GmbHHilden, Düsseldorf

Gestalte die Zukunft der biologischen Forschung mit uns! Für unseren Standort in Hilden (bei Düsseldorf) suchen wir Unterstützung in der Qualitätskontrolle. Deine Aufgaben umfassen die Analyse von Rohstoffen und Kits gemäß unseren SOPs. Im Rahmen der Qualitätssicherung führst du molekularbiologische Produktprüfungen nach ISO- und GMP-Richtlinien durch. Darüber hinaus präparierst du Nukleinsäuren aus verschiedenen Proben und führst PCR-Analysen durch. Du dokumentierst die Ergebnisse, entwickelst SOPs weiter und trägst aktiv zur Produktoptimierung bei.
Urlaubsgeld Vermögenswirksame Leistungen Betriebliche Altersvorsorge Einkaufsrabatte Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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(Medizinisch-) Technische:r Assistent:in Forschung (Senior) (MTL/MTLA / CTA / BTA) - I. Med. Klinik und Poliklinik

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist eine der führenden Universitätskliniken in Deutschland. Mit rund 16.100 engagierten Mitarbeiter:innen setzen wir uns täglich für eine bessere Gesundheitsversorgung ein. Unsere Expertise erstreckt sich über Forschung und Lehre, um innovative Lösungen zu entwickeln. Wir legen großen Wert auf die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden und bieten flexible Arbeitsmodelle. So fördern wir ein harmonisches Gleichgewicht zwischen beruflichem Erfolg und persönlichen Bedürfnissen. Entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten am UKE und gestalten Sie Ihre Karriere in einem inspirierenden Umfeld.
Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Biologisch-Technische/r Assistent/in (w/m/d)

Max-Planck-Institut für Biologie des AlternsKöln

Wir laden Frauen ausdrücklich ein, Teil unseres dynamischen Teams zu werden. Bringen Sie Ihre einzigartigen Talente ein und gestalten Sie gemeinsam mit uns eine erfolgreiche Zukunft!
Jobticket – ÖPNV Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Technischen Assistenten (MTA, BTA, CTA) (w/m/d)

Universitätsklinikum UlmUlm

Das Institut für Immunologie sucht einen technischen Assistenten (MTA, BTA, CTA) (w/m/d) zur Verstärkung der Forschungsgruppe AG Martins. Diese Vollzeitstelle ist befristet und die Bewerbungsfrist endet am 16.08.2026. Ihr Hauptfokus liegt auf der Erforschung von T-Lymphozyten und der T-Zell-Leukämie. Die Aufgaben umfassen die Organisation des Laborbetriebs sowie die Verwaltung und Bestellung von Materialien. Zudem sind Sie verantwortlich für die Pflege einer Mauskolonie, einschließlich Genotypisierung und Zucht. Interesse an immunologischer und molekularbiologischer Forschung ist Voraussetzung für diese spannende Position.
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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MTL bzw. Medizinischer Technologe "Molekularbiologie" (m/w/d)

MVZ Medizinisches Labor Bremen GmbHBremen

Wir suchen einen engagierten Medizinischen Technologen / Medizinisch-Technischen Assistenten (MTLA) für unsere molekularbiologische Diagnostik in Bremen. In Vollzeit (38,5 Std./Woche) arbeiten Sie mit automatisierten und manuellen Techniken zur Diagnose viraler, bakterieller und humangenetischer Erkrankungen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Auswertung und technische Freigabe von Ergebnissen sowie deren sorgfältige Erfassung in der Labor-EDV. Eine abgeschlossene Ausbildung in einem relevanten Bereich ist erforderlich. Erfahrung mit molekularbiologischen Methoden wie PCR ist vorteilhaft, aber nicht zwingend. Wir freuen uns auf teamfähige Bewerber mit einem präzisen und effizienten Arbeitsstil.
Flexible Arbeitszeiten Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Technologen für Laboratoriumsanalytik (MTL) / MTLA (w/m/d) Altona

MEDILYS Laborgesellschaft mbHHamburg

MEDILYS ist ein führendes Großlabor für Kliniken, Ärzte und medizinische Einrichtungen in Deutschland. Wir bieten hochmoderne Labormedizin mit über 7,5 Millionen Jahresbefunden und 30 Millionen Analysen in Klinischer Chemie, Hämatologie und mehr. Unser Leistungsspektrum umfasst auch Hygieneleistungen sowie mikrobiologische Untersuchungen. Aktuell suchen wir engagierte Medizinische Technologen für Laboratoriumsanalytik (MTL/MTLA) für unser Zentrallabor in Hamburg Altona in Voll- oder Teilzeit. Unsere Mitarbeiter führen verantwortungsvoll eine Vielzahl von Laboranalysen durch, die für die Patientenversorgung entscheidend sind. Werden Sie Teil unseres innovativen Teams und tragen Sie zur höchsten Qualität in der Labormedizin bei!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Aufstiegsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Einkaufsrabatte Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Technische Assistenz / Biologielaborant (m/w/d) Sektion Rheumatologie der Medizinischen Klinik III

Universitätsklinikum BonnBonn

In der Rheumatologie des Universitätsklinikums Bonn wird eine Teilzeitstelle (19,25 Std./Woche) für eine Technische Assistenz/Biologielaborant (m/w/d) angeboten. Diese Position ist zunächst auf zwei Jahre befristet. Nach der Einarbeitung koordinieren Sie experimentelle Arbeiten in der Neuroimmunologie-Forschung. Ihre Aufgaben umfassen die Zucht und Haltung von transgenen Mauslinien sowie die Planung und Dokumentation von Tierversuchen. Zudem führen Sie molekularbiologische Analysen und Proteinexpressionsanalysen durch. Bewerben Sie sich jetzt, um Teil dieses innovativen Forschungsteams zu werden!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Flexible Arbeitszeiten Gesundheitsprogramme Corporate Benefit Universitätsklinikum Bonn Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Technologen für Laboratoriumsanalytik (MTL) / MTLA / VMTA (w/m/d) Wandsbek

MEDILYS Laborgesellschaft mbHHamburg

MEDILYS ist Ihr führendes Großlabor in Deutschland, das Kliniken, niedergelassenen Ärzten und medizinischen Einrichtungen erstklassige Labormedizin bietet. Mit einem umfassenden Leistungsspektrum, einschließlich Hygieneleistungen und mikrobiologischer Untersuchungen, führen wir jährlich etwa 30 Millionen Analysen durch. Wir erstellen rund 7,5 Millionen Befunde in Bereichen wie Klinische Chemie, Hämatologie und Molekulargenetik. Aktuell suchen wir engagierte Medizinische Technologen (MTL/MTLA/VMTA) für unser Basislabor in Wandsbek. Sie arbeiten in Voll- oder Teilzeit und führen Laboranalysen in unter anderem Blutgruppenserologie durch. Werden Sie Teil unseres professionellen Teams und gestalten Sie die Zukunft der Labordiagnostik mit uns!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Work-Life-Balance Gesundheitsprogramme Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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(Medizinisch-)Technische:r Assistent:in Forschung (Senior) (MTL/MTLA / CTA / BTA / Laborant:in) (all genders) - Vektor Core Facility

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) setzt Maßstäbe in Forschung, Lehre und Gesundheitsversorgung. Über 16.100 engagierte Mitarbeiter:innen tragen täglich zu einer besseren Gesundheit bei. Als eine der führenden Universitätskliniken sind wir gleichzeitig bestrebt, der attraktivste Arbeitgeber der Branche zu sein. Unsere Philosophie basiert auf dem Einklang zwischen beruflichem Erfolg und den individuellen Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden. Wir bieten vielfältige Lösungen, um auf die unterschiedlichen Lebensentwürfe einzugehen. Willkommen im UKE – Ihre Gesundheit und Zufriedenheit stehen bei uns an erster Stelle!
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Biomedizinische Fachanalytiker/innen für molekulare Biologie und Diagnostik wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Biomedizinische Fachanalytiker/innen für molekulare Biologie und Diagnostik wissen müssen

Zwischen Hightech und Handarbeit – Wo Biomedizinische Fachanalytiker/innen die Zukunft formen

Manchmal komme ich mir vor wie der Statist in einem Science-Fiction-Film: Laserscanner, automatisierte Pipettierroboter, Datensysteme, die schneller denken wollen als ich. Und dann wieder: Ein schlichter Tropfen Blut auf dem Labortisch, eine altmodisch klappernde Zentrifuge. Genau hier, irgendwo zwischen Hightech-Faszination und handfestem Realitätssinn, findet man uns – Biomedizinische Fachanalytiker/innen für molekulare Biologie und Diagnostik. Klingt sperrig, ist aber vielleicht einer der unterschätztesten Schlüsselberufe des modernen Gesundheitssystems. Aber der Reihe nach.


Was macht man hier eigentlich? Alltag in Pipettenweite

Wer glaubt, Biomedizin sei reine Wissenschaft, weit entfernt von jeder praktischen Handarbeit, irrt. Der Alltag: Probenannahme, Aufbereitung oft in Serie, routiniert. Mal ein PCR-Test auf Viren, mal molekulargenetische Analytik – als hätte die Menschheit nicht schon genug Erbgut im Kühlschrank gelassen. Ein Gentest für die Tumordiagnostik am Dienstagvormittag, ein Nachweis von Erreger-RNA kurz vor Dienstschluss. Ermüdend? Mag sein. Routiniert? Viel zu oft. Aber dazwischen: dieser Moment, wenn sämtliche Kontrollen stimmen, das Resultat passt und man weiß, das hier entscheidet was – nicht nur für die Statistik, für echte Menschen.


Qualifikation oder Berufung? Wen die Branche sucht – und wer wirklich reüssiert

Wie man da hineinstolpert? Seltener aus jugendlicher Begeisterung für Zellkerne. Häufiger: als Quereinsteiger/in aus Biologielabor oder Medizin. Der Weg ist meist klar: Viel Praxisbezug im Studium, eine Menge Laborluft, später Spezialisierungen in Richtung molekulare Diagnostik. Und schon landet man – nach bestandener Prüfung oder nach Berufsanerkennung – zwischen PCR-Zyklen und Biobanken. Was wirklich zählt? Ein kühler Kopf beim Multitasking. Liebe fürs Detail (ja, das nervt manchmal). Nerven aus Drahtseil, falls die Geräte mal wieder zicken. Fachkenntnisse natürlich, doch mindestens so wichtig: Feingefühl im Team, Bereitschaft für ungewöhnliche Arbeitszeitmodelle und die Fähigkeit, technischen Fortschritt nicht als Bedrohung, sondern als Spielwiese zu begreifen.

Denn die Zeiten ändern sich. Wer heute in diesen Beruf startet, muss keine Angst vor Codes und Data Science haben – eher schon vor betriebswirtschaftlichem Spardruck oder dem x-ten Reorganisationsprozess. „Was viele unterschätzen: Hier gibt’s keinen stillen Laboralltag mehr, sondern eine fortlaufende Jagd nach Effizienz, Präzision und – ehrlich gesagt – Anerkennung im Haifischbecken der Diagnostikbranche.“ Vielleicht übertreibe ich, aber: Wer sich schnell umstellen kann, gerne Verantwortung übernimmt und Routine elegant erträgt, ist hier richtig.


Gehalt: Zwischen regionalen Launen und Branchen-Dschungel

Jetzt Butter bei die Fische – kaum ein Thema ist so aufgeladen wie die Bezahlung. Werden biomedizinische Fachanalytiker/innen angemessen entlohnt? Ambivalente Antwort: Kommt drauf an. Einstiegsgehälter siedeln sich – je nach Bundesland, Tarifbindung und Arbeitsplatz (Krankenhaus, privates Labor, Forschung) – zwischen spartanisch und angenehm an. Klartext: Im öffentlichen Gesundheitswesen sind Tarifverträge noch Gold wert, während private Unternehmungen manchmal mit Boni locken – oder auch mit wenig mehr als schöner Laborbeleuchtung.

Irgendwo zwischen 2.900 € und 3.600 € brutto landet man zu Beginn, mit Variationen nach oben, wenn zusätzliche Spezialisierungen, Verantwortung für Gerätetechnik oder Leitungsaufgaben ins Spiel kommen. Bundesländer wie Bayern oder Baden-Württemberg zahlen am oberen Rand der Skala, Ostdeutschland dagegen zieht oft die „Spartaste“. Was das langfristig bedeutet? Sicher ist: Die Gehaltsschere klafft je nach Branche, Tarifbindung und Geschick im Verhandeln erstaunlich weit. Und: Wer den Fahrstuhl nach oben sucht, muss bereit sein zu springen – entweder quer in die Industrie, in Forschungslabore mit Drittmitteln oder mutig in IT-nahe Spezialfelder wie Bioinformatik. Sicher nicht der klassische nine-to-five-Job, aber immerhin: Nüchtern betrachtet, ist die Richtung nach oben nicht versperrt.


Arbeitsmarkt: Fachkräfte gesucht – und trotzdem immer ein Rennen mit der Zeit

Der Soundtrack zum Arbeitsmarkt? Leises Rauschen, wechselnd mit schrillen Alarmtönen. Einerseits stöhnen Brancheninsider lautstark über Fachkräftemangel. Gerade die molekulare Diagnostik ist so gefragt wie nie: Personalisierte Medizin, neue Therapie-Optionen, explodierende Testzahlen seit der Pandemie. Andererseits: Wer meint, der Markt wäre ein Paradies für Berufseinsteiger/innen, wird gelegentlich enttäuscht. Was zählt, ist Vielseitigkeit. Regionale Unterschiede sind erheblich – im Ballungsraum ballt sich Konkurrenz, während ländliche Kliniken oder Laborzentren händeringend suchen. Auch Quereinsteiger/innen, die bereit sind, Weiterbildungsangebote oder Zusatzqualifikationen zu ergreifen, haben gute Karten. Hilfreich: Flexibilität in der Spezialisierung (Humangenetik, Mikrobiologie, Virologie oder Umweltanalytik), dazu etwas Hartnäckigkeit beim Bewerben.

Ein spannender Nebeneffekt: Digitalisierung und Automatisierung schaffen zwar neue Arbeitsprofile, bedrohen aber manches konventionelle Tätigkeitsfeld. Wenn man’s positiv sehen will: Wer bereit ist, sich in digitale Analysesysteme oder KI-basierte Auswertung einzuarbeiten, wird gebraucht – vielleicht sogar mehr denn je. Aber bequem ist’s selten.


Perspektiven, Praxis und: Bleibt da noch Leben jenseits des Labors?

Lassen wir die trockenen Fakten beiseite: Was bedeutet das alles für Menschen, die hier einsteigen, wechseln oder sich neu orientieren wollen? Zugegeben: Dieser Beruf ist nicht nur eine Aneinanderreihung von Laborratten-Momenten. Die Perspektiven sind vielschichtig. Weiterbildung, etwa zur Leitung eines Laborteams, oder der Wechsel in die Qualitätskontrolle, sogar ins Projektmanagement oder die Biotech-IT sind drin – jedenfalls, wenn man nicht nur Reagenzien, sondern auch Kommunikation und Organisation beherrscht. Manchmal – fast paradox – öffnen sich die spannendsten Türen erst auf dem zweiten, dritten oder fünften Karriereschritt.

Work-Life-Balance? Ein Wort, das mancher Kollege mit resigniertem Grinsen quittiert. Schichtdienste, Wochenendarbeit, der berühmte Notfalltest kurz vor Feierabend – das gehört dazu. Aber, Hand aufs Herz: Wer innerlich darauf eingestellt ist, belohnt sich oft mit dem Gefühl, an etwas wirklich Relevanten zu arbeiten. Und: Viele Arbeitgeber reagieren mittlerweile (heimlich, still und leise) endlich auf den Druck nach flexibleren Arbeitszeiten, Homeoffice (zwar selten im Labor selbst, aber bei Dokumentation oder Datenanalytik möglich) und familienfreundlichen Modellen.

Bleibt die Frage: Ist das jetzt Beruf oder doch Berufung? Vielleicht beides. Zumindest, wenn man keine Angst vor Routine, Teamarbeit und technischem Fortschritt hat – und bereit ist, sich immer wieder neu zu erfinden. Oder, etwas salopp gesagt: Der Job ist kein Schnellgericht, sondern eher ein langsam gekochtes Ragout – voller Überraschungen, auch mal mit bitteren Noten, aber mit Substanz.


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