Biomedizinische Fachanalytiker/innen für Histologie Jobs

9 aktuelle Biomedizinische Fachanalytiker/innen für Histologie Stellenangebote

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Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten / MTLA (m/w/d) für unser Histologie-Labor

MVZ Pathologie Berlin Berger Fietze Linke Nadjari GmbHBerlin

Wir suchen einen engagierten MTLA (m/w/d) für unser Histologie-Labor in Berlin. In einem Team von 4 Pathologen tragen Sie zur hohen diagnostischen Qualität bei. Zu Ihren Aufgaben gehören das selbstständige Bearbeiten und Färben von Patientenproben sowie die Dokumentation im Laborinformationssystem. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung als Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent mit und verfügen über gute Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag, attraktive Vergütung und 30 Tage Urlaub erwarten Sie. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Karriere in einem dynamischen Umfeld!
Unbefristeter Vertrag Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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MTA, BTA - Histologie, Immunhistochemie (m/w/d)

MVZ Pathologie, Zytologie und Molekularpathologie Neuss GmbHNeuss, Düsseldorf

Wir suchen einen Medizinisch- oder Biologisch-technischen Laborassistenten (m/w/d) in Vollzeit, um unser dynamisches Team zu verstärken. Ihre Aufgaben umfassen Probeneingang, histologische Färbungen und immunhistochemische Analysen. Eine abgeschlossene Ausbildung im Fachbereich sowie mindestens ein Jahr Laborerfahrung sind wünschenswert, aber auch Berufsanfänger sind herzlich willkommen. Sie sollten über Deutschkenntnisse auf B2-Niveau sowie Teamgeist und Kommunikationsstärke verfügen. Wir bieten eine umfassende Einarbeitung, unbefristeten Arbeitsvertrag, moderne Laborräume und attraktive Fortbildungsmöglichkeiten. Nutzen Sie die Chance auf geregelte Arbeitszeiten und finanzielle Vorteile wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Weihnachtsgeld Fahrtkosten-Zuschuss Corporate Benefit MVZ Pathologie Zytologie und Molekularpathologie Neuss GmbH Vollzeit weitere Benefits
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MTLA / MTL - Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (m/w/d)

Pathologie München-NordMünchen

Entdecken Sie Ihre Karriere als MTLA oder MTL (m/w/d) in München! Wir bieten attraktive Arbeitsbedingungen mit flexiblen Arbeitszeiten und einer überdurchschnittlichen Vergütung. Genießen Sie 30 Tage Urlaubsanspruch, betriebliche Altersvorsorge und finanzielle Unterstützung für Kinderbetreuung. Unser engagiertes Team sorgt für eine umfassende Einarbeitung und fördert Ihre Weiterbildung. Profitieren Sie von regelmäßigen Mitarbeiterevents und einer hervorragenden Verkehrsanbindung. Bringen Sie Ihre abgeschlossene Ausbildung oder Berufserfahrung mit und werden Sie Teil unseres hochmotivierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Teilzeit Minijob weitere Benefits
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Medizinisch Technische Laborassistentin / Medizinisch Technischen Laborassistenten (m/w/d)

Diagnostische Pathologie PotsdamKleinmachnow

Wir suchen engagierte Medizinisch Technische Laborassistent:innen (m/w/d) in Vollzeit oder Teilzeit. In einem kollegialen Team arbeiten Sie an der Annahme und Vorbereitung von Proben sowie der Anfertigung histologischer Schnittpräparate. Ihre Aufgaben umfassen zudem die Dokumentation und Pflege moderner Laborgeräte. Wir bieten eine übertarifliche Bezahlung und geregelte Arbeitszeiten ohne Spät-, Nacht- oder Wochenenddienste. Eine abgeschlossene Ausbildung sowie Verantwortungsbewusstsein sind erforderlich. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Laborteams!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische Technologin / Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (MTL) (d/w/m) Institut für Pathologie

Charité - Universitätsmedizin BerlinBerlin

Die Charité, eine führende Institution der Universitätsmedizin Berlin, sucht eine/n Medizinische/n Technolog/in für Laboratoriumsanalytik (MTL) (d/w/m) am Institut für Pathologie. Mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag und einer Entgeltgruppe E8 bieten wir eine spannende Vollzeitstelle. Bewerbungen sind fortlaufend möglich, und der Eintritt ist sofort. Als eine der größten Akademischen Pathologien in Deutschland versorgen wir Kliniken und externe Einsendende mit umfassenden diagnostischen Pathologiedienstleistungen. Unsere Expertise erstreckt sich über alle Spezialbereiche und umfasst exzellente Forschung und Lehre. Werden Sie Teil eines modernen, zertifizierten Unternehmens und gestalten Sie die Zukunft der Pathologie aktiv mit!
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Technical Assistant / BTA.MTA - Biobanks (m/w/d)

Crown Bioscience Germany GmbHHamburg

In unserem innovativen Labor bietet sich eine spannende Tätigkeit im histopathologischen und Blutlabor. Hier sind Sie verantwortlich für die Anfertigung histologischer Schnittpräparate sowie die Isolation von PBMCs und Plasma. Sie verwalten biologische Proben in einer LIMS-Datenbank und führen allgemeine Labortätigkeiten durch. QM-konformes Arbeiten sowie die Einhaltung von CAP- und ISO-Standards sind für uns essenziell. Wir suchen einen kommunikativen Teamplayer, der selbstständig und leidenschaftlich arbeitet. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams, das Kundenprojekte effizient umsetzt!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Laborassistent:in / BTA/MTA/Laborant:in (m/w/d)

LWL-Universitätsklinikum BochumBochum

Entdecken Sie Ihre Karrieremöglichkeiten in der pulsierenden Universitätsstadt Bochum, ideal gelegen im Herzen des Ruhrgebiets. Gestalten Sie Ihre Zukunft in einem inspirierenden Umfeld voller Ideen und Innovation!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Kantine Corporate Benefit LWL-Universitätsklinikum Bochum Teilzeit weitere Benefits
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Medizinische:r Technolog:in für Laboratoriumsanalytik (MTL / MTLA) (all genders)

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)Hamburg

Wir suchen engagierte Medizinische Technolog:innen für Laboratoriumsanalytik (MTL/MTLA) mit guter EDV-Kompetenz. Auch Berufsanfänger:innen sind herzlich willkommen, solange sie technisches Verständnis und Freude am Umgang mit Technik mitbringen. Das Arbeiten im Schichtdienst sowie die Teilnahme an Rufbereitschaften sind wichtig. Wir bieten eine attraktive Bezahlung nach TVöD/VKA und einen krisensicheren Arbeitsplatz in einem wertschätzenden Team. Profitieren Sie von umfangreichen Fort- und Weiterbildungsprogrammen an unserer UKE-Akademie und haben Sie die Möglichkeit, aktiv an unserer Personalpolitik „UKE INside“ mitzugestalten. Genießen Sie außerdem Zuschüsse zum Deutschlandticket als Jobticket, während Sie nachhaltig unterwegs sind.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Familienfreundlich Kinderbetreuung Ferienbetreuung Vollzeit weitere Benefits
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MTL - Medizinischer Technologe für Laboratoriumsanalytik (m/w/d) / MTLA – Medizinisch Technische Laborassistenz (m/w/d)

Pathologie München-NordMünchen

Als Medizinisch Technische Laborassistenz (MTLA) (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit übernehmen Sie die präzise Aufnahme und Dokumentation von Einsendematerialien. Zu Ihren Aufgaben zählen die technische Bearbeitung von Untersuchungsmaterialien sowie die Einbettung von Gewebeproben in Paraffin. Zudem führen Sie Routine- und Spezialfärbungen durch und verteilen die Untersuchungsergebnisse an Ärzte. Ihre abgeschlossene MTL-/MTLA-Ausbildung oder gleichwertige Erfahrung ist essenziell. Wir bieten ein hoch motiviertes Arbeitsumfeld mit attraktiven Vergütungen, inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld. Wenn Sie Freude an verantwortungsvoller Arbeit haben, sind Sie bei uns genau richtig!
Urlaubsgeld Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Biomedizinische Fachanalytiker/innen für Histologie wissen müssen

Biomedizinische Fachanalytiker/innen für Histologie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Biomedizinische Fachanalytiker/innen für Histologie wissen müssen

Wegsehen ist keine Option: Mein Blick auf den Berufsalltag in der Histologie

Wer je mit dem Gedanken gespielt hat, in die Welt der biomedizinischen Fachanalyse einzutauchen, und dann ausgerechnet in der Histologie landet, weiß: Das ist kein Job für schwache Nerven – oder für notorische Abkürzer. Ich erinnere mich noch, wie ich am ersten Ausbildungstag voller Idealismus aufs Labor zugesteuert bin. Präzision, Verantwortungsbewusstsein, ein Faible für Mikrosktur und, ja, manchmal auch eine gewisse Gelassenheit gegenüber seltsamen Gerüchen – all das musste ich recht schnell kultivieren. Der Kern der Arbeit? Gewebeproben so behandeln, dass Pathologen mit einem Blick aus kleinsten Strukturen Krankheitsbilder ablesen können. Klingt nach staubtrockenem Laborjob? Sicher nicht. Mal ist es monotone Routine, nächste Minute geht es plötzlich um Stunden – und ein falscher Handgriff macht Wochenarbeit zunichte. Vieles bleibt unsichtbar für Außenstehende; was man leistet, merkt oft erst, wer den Job selbst macht.


Fit für den Alltag: Was wirklich zählt – und was gerne übersehen wird

Theorie ist das Eine – Alltag das Andere. Klar, ein solider Abschluss zählt. Aber das reicht nicht. Wer sich als Berufseinsteiger:in bewirbt, wird auf Herz und Nieren geprüft: Umgang mit modernen Einbettungsautomaten, immunhistochemische Färbeverfahren, exakte Dokumentation – die Lernkurve ist steil. Und da rede ich noch nicht einmal vom Mikrotom, diesem unscheinbaren Gerät, das Gewebe in haarfeine Scheiben schneidet und wenig Lust auf Fehler verzeiht. Von außen betrachtet mag hier alles nach Ordnung riechen, aber hinter den Kulissen? Es rappelt. Zeitdruck trifft auf Probenflut, Qualitätsstandards auf knallharte Routine. Wer lieber ins Gespräch geht, als im Labor zu stehen, wird sich hier schwertun.


Vom Gehalt spricht niemand gern. Aber seien wir ehrlich: Es zählt

Über Geld spricht man nicht? Falsch. Für viele Berufseinsteiger:innen ist der Lohnschock unvermeidlich. Median liegt das Einstiegsgehalt irgendwo zwischen bodenständigem Respekt und „da geht aber mehr“. Je nach Region trennen einen von der norddeutschen Krankenhauslandschaft zur High-Tech-Pathologie in der Schweiz schnell ein paar Tausender brutto. Öffentlicher Dienst, Tarife, Privatlabore – jeder Sektor rechnet nach eigenen Regeln. Und Sonderzulagen? Die gibt es tatsächlich, aber selten für Extraengagement, eher für Schichtdienst oder besonderen Verantwortungsbereich. Finanziell ist Luft nach oben, aber selten Sprünge, eher zähe Entwicklung. Dafür ist die Jobsicherheit, das muss man nüchtern anerkennen, recht stabil – fast schon ein Kontrast zur oft wackeligen Welt der Akademiker:innen.


Aufstieg oder Ausstieg? Karrierewege und Weiterbildungsfallen

Wer ins Berufsleben startet, sieht zunächst mal ein langes Band aus fixen Routinen – und dann? Es gibt sie, die Weiterbildungen: Spezialisierungen im Molekularbereich, Qualitätsmanagement, gar der Sprung zur Laborleitung. Aber: Karriere ist hier kein Selbstläufer. Es braucht Geduld und Energie, und man muss sich immer wieder neue Kompetenzen draufschaufeln. Nicht jeder sieht sich nach Jahren am Mikrotom oder in Endlosschleifen von Befundprotokollen. Wer raus will aus dem reinen Laboralltag, kann es Richtung Forschung, Vertrieb (mit all seinen Vor- und Nachteilen) oder angrenzende Fachbereiche versuchen. Manchmal frage ich mich selbst: Will ich bleiben oder noch mal den Sprung wagen? Hier ist Raum für Zweifel. Und das ist ok – wenn man ehrlich hinhört.


Arbeitsmarkt, Fachkräftelücken und die Gretchenfrage: Bin ich ersetzbar?

Schaut man sich um, rollt derzeit eine Mischung aus Mangel und Überangebot durch die Flure. Manche Labore suchen händeringend Leute – vor allem auf dem Land oder in Regionen mit wenigen Großkliniken. In manchen Großstädten wiederum wird die Konkurrenz dicht, gerade für Berufseinsteiger:innen, die ohne Praxissemester oder besondere Zusatzqualifikation eintreten. Digitalisierung schleicht sich ein, Automatisierung auch, die großen Sprünge bleiben allerdings noch aus. Noch – das kann sich ändern. Die Branche ist stabil, aber sie schläft selten. Wer offen bleibt, sich laufend fortbildet, schafft die besten Karten. Man weiß nie, wann der nächste Umbruch kommt, der alles auf den Kopf stellt. Oder eben den Arbeitsplatz automatisiert. Noch sind Menschen unersetzlich. Wirklich. Aber darauf würde ich langfristig nicht wetten.


Balanceakt: Beruf, Privatleben und (k)ein bisschen Idealismus

Was viele unterschätzen: Die Belastung im Alltag kann erheblich sein – nicht immer körperlich, aber mental. Was, wenn das Labor läuft, während andere bereits im Feierabend sind? Und die Fehler, die man macht (wobei es nur eine Frage der Zeit ist, bis der erste passiert) ... Die Verantwortung wiegt. Einen klaren Schnitt zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen, ist selten leicht. Familienfreundlich? Kommt auf die Schichtpläne an. Es hilft, einen stabilen Rückhalt zu haben – im Team, im Leben und, klar, gelegentlich auch im Kaffee. Kein Beruf holt jeden Tag Applaus ab und die Dankbarkeit, die man innerlich oft verdient, bleibt meist stumm. Trotzdem: Es gibt Momente, da spürt man ihr Echo. Wer das als Berufseinsteiger:in (oder auch als Wechselwillige:r) nicht ignoriert, geht nicht unter. Schon gar nicht – und das ist jetzt wirklich so gemeint – in der Histologie.


Kurzbeschreibung Biomedizinische Fachanalytiker/innen für Histologie

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Biomedizinische Fachanalytiker/innen für Histologie

Theorie ist das Eine – Alltag das Andere. Klar, ein solider Abschluss zählt. Aber das reicht nicht. Wer sich als Berufseinsteiger:in bewirbt, wird auf Herz und Nieren geprüft: Umgang mit modernen Einbettungsautomaten, immunhistochemische Färbeverfahren, exakte Dokumentation – die Lernkurve ist steil. Und da rede ich noch nicht einmal vom Mikrotom, diesem unscheinbaren Gerät, das Gewebe in haarfeine Scheiben schneidet und wenig Lust auf Fehler verzeiht. Von außen betrachtet mag hier alles nach Ordnung riechen, aber hinter den Kulissen? Es rappelt. Zeitdruck trifft auf Probenflut, Qualitätsstandards auf knallharte Routine. Wer lieber ins Gespräch geht, als im Labor zu stehen, wird sich hier schwertun.

Über Geld spricht man nicht? Falsch. Für viele Berufseinsteiger:innen ist der Lohnschock unvermeidlich. Median liegt das Einstiegsgehalt irgendwo zwischen bodenständigem Respekt und „da geht aber mehr“. Je nach Region trennen einen von der norddeutschen Krankenhauslandschaft zur High-Tech-Pathologie in der Schweiz schnell ein paar Tausender brutto. Öffentlicher Dienst, Tarife, Privatlabore – jeder Sektor rechnet nach eigenen Regeln. Und Sonderzulagen? Die gibt es tatsächlich, aber selten für Extraengagement, eher für Schichtdienst oder besonderen Verantwortungsbereich. Finanziell ist Luft nach oben, aber selten Sprünge, eher zähe Entwicklung. Dafür ist die Jobsicherheit, das muss man nüchtern anerkennen, recht stabil – fast schon ein Kontrast zur oft wackeligen Welt der Akademiker:innen.

Wer ins Berufsleben startet, sieht zunächst mal ein langes Band aus fixen Routinen – und dann? Es gibt sie, die Weiterbildungen: Spezialisierungen im Molekularbereich, Qualitätsmanagement, gar der Sprung zur Laborleitung. Aber: Karriere ist hier kein Selbstläufer. Es braucht Geduld und Energie, und man muss sich immer wieder neue Kompetenzen draufschaufeln. Nicht jeder sieht sich nach Jahren am Mikrotom oder in Endlosschleifen von Befundprotokollen. Wer raus will aus dem reinen Laboralltag, kann es Richtung Forschung, Vertrieb (mit all seinen Vor- und Nachteilen) oder angrenzende Fachbereiche versuchen. Manchmal frage ich mich selbst: Will ich bleiben oder noch mal den Sprung wagen? Hier ist Raum für Zweifel. Und das ist ok – wenn man ehrlich hinhört.

Schaut man sich um, rollt derzeit eine Mischung aus Mangel und Überangebot durch die Flure. Manche Labore suchen händeringend Leute – vor allem auf dem Land oder in Regionen mit wenigen Großkliniken. In manchen Großstädten wiederum wird die Konkurrenz dicht, gerade für Berufseinsteiger:innen, die ohne Praxissemester oder besondere Zusatzqualifikation eintreten. Digitalisierung schleicht sich ein, Automatisierung auch, die großen Sprünge bleiben allerdings noch aus. Noch – das kann sich ändern. Die Branche ist stabil, aber sie schläft selten. Wer offen bleibt, sich laufend fortbildet, schafft die besten Karten. Man weiß nie, wann der nächste Umbruch kommt, der alles auf den Kopf stellt. Oder eben den Arbeitsplatz automatisiert. Noch sind Menschen unersetzlich. Wirklich. Aber darauf würde ich langfristig nicht wetten.

Was viele unterschätzen: Die Belastung im Alltag kann erheblich sein – nicht immer körperlich, aber mental. Was, wenn das Labor läuft, während andere bereits im Feierabend sind? Und die Fehler, die man macht (wobei es nur eine Frage der Zeit ist, bis der erste passiert) ... Die Verantwortung wiegt. Einen klaren Schnitt zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen, ist selten leicht. Familienfreundlich? Kommt auf die Schichtpläne an. Es hilft, einen stabilen Rückhalt zu haben – im Team, im Leben und, klar, gelegentlich auch im Kaffee. Kein Beruf holt jeden Tag Applaus ab und die Dankbarkeit, die man innerlich oft verdient, bleibt meist stumm. Trotzdem: Es gibt Momente, da spürt man ihr Echo. Wer das als Berufseinsteiger:in (oder auch als Wechselwillige:r) nicht ignoriert, geht nicht unter. Schon gar nicht – und das ist jetzt wirklich so gemeint – in der Histologie.

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