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Assistent/in - Produktionsleitung Jobs und Stellenangebote
Jemandem erklären, was eine Assistentin oder ein Assistent der Produktionsleitung eigentlich macht? Einfach ist das nicht. Wer es versucht, landet schnell bei einer wildschwingenden Handbewegung zwischen Organisation, Menschenführung und dem berüchtigten Spagat zwischen Management und Improvisationskunst. Neugierig? Schön. Denn genau diese Mischung ist es, die diesen Job so seltsam attraktiv – manchmal auch gnadenlos fordernd – macht. Wer einsteigt, sieht sich im Strudel moderner Industrie- oder Medienwelten wieder, in einer Mischung aus Kontrollrausch und Chaos-Toleranz. Fazit: Ein Bürojob ist das nicht, auch wenn Excel-Listen oft die Leitplanken setzen.
Nein, niemand wird als geborene/r „PL-Assi“ wach. Was viele in der Werbung, im TV, in der Industrie oder Kultur sparen sich an Plüschvorstellungen: Der Alltag hat Tücken. Morgens kalkulierst du Materialbedarf, dann schiebst du Motivlisten im Stehen, während das Handy wie wild blinkt. Die Produktionsleitung delegiert, du koordinierst – oft mit einem Ohr am Dispo-Telefon und dem anderen bei der Technik. Hier kommt Organisationstalent ins Spiel, aber auch eine Portion Zeitmanagement-Resignation, denn: Nichts läuft wie geplant. Und das wilde Gerangel um Ressourcen? Gehört dazu – von frustrierten Lieferanten bis zu nächtlichen Budgetanpassungen. Klingt nach Durchhaltevermögen, oder? Genau das macht diesen Job aus.
Wer glaubt, dass ein Abschluss allein reicht – nett gedacht, im echten Leben aber Fliegengewicht. Praktische Intelligenz, Gedächtnis wie ein Banktresor, Kommunikationsfreude und dickes Fell: Allesamt gefragt, alles andere ist Zierde. Sicher, die Berufswege variieren: Viele kommen aus kaufmännischen Ausbildungen, technischer Planung, Medienproduktion oder dem klassischen BWL-Studium. Völlig egal, wenn man ins Schwimmen gerät, sobald zehn Aufgaben im Nacken sitzen und der Chef enhüllt: „Ach, das musst du jetzt noch schnell lösen…“. Die Digitalisierung hat vieles verändert, verlangt Flexibilität und ein Händchen für Tools von SAP bis Scheduling-Apps – aber der Mensch bleibt der Knackpunkt. Mal ehrlich: Wer kann schon wirklich sagen, bei welcher App jetzt das Budget verschwindet und wo die Regie doch noch mit Kreidestift plant?
Jetzt zum Thema, das keiner anspricht – zumindest nicht laut: das Gehalt. Hier schwankt alles – je nach Branche, Region, Größe des Betriebs oder Drehtage. Wer am Stadtrand eines süddeutschen Ballungsraums arbeitet, kann (vorsichtig geschätzt) mit einem besseren Einstiegsgehalt rechnen als in strukturschwachen Gegenden. Industrie zahlt meist stabiler als Non-Profit, aber das ist auch kein Gesetz. Im Medienbereich winkt zuweilen Bewegungsspielraum – aber eben auch befristete Verträge, Projektjobs und nächtliche Tarife, die rechnerisch plötzlich gar nicht so attraktiv wirken. Einstiegsverdienst? Zwischen „geht so“ und „da hab ich weniger erwartet“ – immerhin: Mit wachsender Erfahrung, Branchenwechseln und gezielter Weiterbildung springen die Summen deutlich nach oben. Wichtig ist, dass man sich weder blauäugig abspeisen lässt, noch Zuviel erwartet – irgendwas dazwischen trifft es meistens.
Wer heute seine Fühler ausstreckt, findet eine schillernde, aber keineswegs übersichtliche Joblandschaft. Der Fachkräftemangel – ja, nun, er existiert vor allem auf der Seite derer, die nach mehr als Dienst-nach-Vorschrift streben. Gefragt sind Leute, die nicht gleich bei Stress die Nerven strecken. Regional gibt’s große Unterschiede: In urbanen Zentren werden Produktionsassistenzen häufiger ausgeschrieben, auf dem Land winkt eher die industrielle Variante (Produktionsplanung, Logistik, Material), oft etwas methodischer, dafür weniger hektisch. Wer sich verändern will, sollte sich nicht davor fürchten, mehrere Lebensläufe anpassen zu müssen – ein Weg, der manchmal nervt, aber Erfolge bringt. Und ganz ehrlich: Vieles lernt man erst unterwegs, nach acht Stunden Grenzerfahrung mit Kollegen, die behaupten, sie wüssten alles besser. Ein bisschen Demut schadet also nicht.
Arbeit ist Arbeit. Das Privatleben? Kann leiden – muss es aber nicht. Wer in die Produktionsleitung reinschnuppert, merkt schnell: Die Grenzen zwischen Feierabend und Nachtschicht sind flexibel. In der Medienproduktion sind Wochenenden oft produktiv, in der Industrie gibt es Schichtwechsel, in anderen Branchen dominiert das Projektgeschäft. Partnerschaft, Familie, Hobbys – alles möglich, aber nicht selten auf dem Prüfstand. Es ist dieser Spagat zwischen „Jetzt läuft’s halt grad so“ und „Ich brauch mal Luft“ – der eine stört sich dran, für andere gehören spontane Überstunden und Schleifen zum Reiz. Schmunzeln muss ich immer, wenn mir jemand sagt, ein Assistent/ eine Assistentin müsste einfach nur „gut organisieren“ – als wäre das ein kleiner Wochenendausflug. Nein, manchmal fühlt sich der Job eher wie ein Dauerlauf mit wechselnden Hürden an.
Mal Hand aufs Herz: Der Beruf als Assistent/in - Produktionsleitung ist nichts für Zartbesaitete oder Spreadsheet-Ästheten, die von jedem Excel-Fehler ins Grübeln kommen. Wer offen für Wandel, Quereinstieg und gelegentliche Selbstüberschätzung ist, kann hier viel lernen – über Menschen, Systeme, ganz nebenbei auch über sich selbst. Die vielbeschworenen Karrierechancen? Sie sind da, wenn man Eigeninitiative zeigt, Netzwerke pflegt und seine Nerven nicht zu knapp bemisst. Ich habe den Eindruck, dass dieser Weg zwar selten geradlinig, aber für viele umso befriedigender ist – solange man nicht bei jedem Stolperstein die Segel streicht.
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