Anästhesietechnische/r Assistent/in Jobs

29 aktuelle Anästhesietechnische/r Assistent/in Stellenangebote

Zur Berufsorientierung
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ATA / Anästhesiepflegekraft (m/w/d)

narconet rhein-neckar e GbRLudwigshafen Rhein

Wir suchen eine engagierte ATA/Anästhesiepflegekraft (m/w/d) zur Verstärkung unseres Teams in Südhessen, der Rhein-Neckar-Region, der Pfalz und Rheinhessen. Mit über 15 Jahren Erfahrung betreuen wir Praxen ambulanter Operateure, OP-Zentren und Krankenhäuser. Ihre Aufgaben umfassen die Betreuung von Patienten vor, während und nach der Anästhesie sowie die Assistenz bei Narkosen. Zudem überwachen Sie die Patienten im Aufwachraum und bereiten Medikamente und medizinische Geräte vor. Hygienestandards und Dokumentation sind ebenfalls Teil Ihrer Verantwortung. Arbeiten Sie eng mit Ärzt:innen und dem OP-Team zusammen und erleben Sie eine erfüllende Tätigkeit in Vollzeit oder Teilzeit.
Festanstellung Betriebliche Altersvorsorge Arbeitskleidung Unbefristeter Vertrag Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Work-Life-Balance Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Heute veröffentlicht

Pflegefachkraft / ATA / OTA invasiver Funktionsbereich (w/m/d)

München Klinik gGmbHMünchen

In der modernen Medizintechnik sind Fachkräfte gefragt, die sicher mit hochmodernen Medizingeräten umgehen. Eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft, ATA oder OTA ist Voraussetzung. Idealerweise bringen Sie Erfahrung in der Endoskopie oder im Herzkatheterlabor mit. Wir bieten eine attraktive Vergütung, einschließlich eines 13. Gehalts und München-Zulagen. Zudem profitieren Sie von 30 Tagen Jahresurlaub und Zusatzurlaub bei Schichtarbeit. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Teilnahme am Wellhub Firmenfitness-Programm für Ihre Gesundheit und entdecken Sie zahlreiche Mitarbeitervorteile.
Unbefristeter Vertrag Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Anästhesietechnischer Assistent / Anästhesiepflegefachkraft (m/w/d)

Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbHBiberach Riß

Suchst du eine Herausforderung im Gesundheitswesen? Als Anästhesietechnischer Assistent (ATA) oder Pflegefachkraft mit Fachweiterbildung Anästhesiepflege bist du bei uns genau richtig! Wir schätzen deine fachliche Kompetenz, dein Verantwortungsbewusstsein und dein Engagement. Bei uns erhältst du eine transparente, leistungsgerechte Vergütung, inklusive Jahressonderzahlung. Zudem unterstützen wir dich bei deinem Arbeitsweg mit Angeboten wie dem Sana Company Bike, Deutschlandticket oder einem kostenlosen Parkplatz. Bewirb dich jetzt und werde Teil eines engagierten Teams, das auf deine individuellen Bedürfnisse eingeht!
Parkplatz Vollzeit weitere Benefits
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Chemielaborant / Werkstoffprüfer / ATA / PhyTA / CTA / MTA - Technisches Analytisches Labor (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Wir suchen einen Chemielaboranten/Werkstoffprüfer (m/w/d) zur Verstärkung unseres technischen analytischen Laborteams. Sie sind verantwortlich für analytische Messungen und Reklamationsbearbeitung, um Vertrieb und Qualitätssicherung zu unterstützen. Die Messfähigkeit von Materialprüfmaschinen und Geräten wie IR, DSC, Rheometer und DMTA wird von Ihnen gewährleistet. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen und Prüfkörper im Rahmen von Wareneingangskontrollen her und prüfen diese. Das Erstellen von Dokumentationen und Laborberichten auf Deutsch und Englisch gehört ebenfalls zu Ihren Aufgaben. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft mit uns aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Laborant - ATA / PhyTA / CTA / PTA und Quereinsteiger (w/m/d)

DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co. KGaAWindach, München

Zur Verstärkung unseres Engineering-Teams suchen wir einen Laborant (w/m/d), unabhängig von Ihrem beruflichen Hintergrund. Ihre Aufgaben umfassen das Verkleben, Prüfen und Analysieren von Prüfkörpern in enger Zusammenarbeit mit Ingenieuren. Sie testen neu entwickelte Klebstoffe mithilfe modernster Materialprüfmaschinen und analytischer Geräte wie IR, UV/VIS und DSC. Zudem stellen Sie Klebeverbindungen gemäß interner Prüfanweisungen her und erstellen Dokumentationen sowie Laborberichte. Wir begrüßen Bewerbungen von Fachkräften wie ATA, CTA oder Quereinsteigern, beispielsweise aus dem Maschinenbau. Nutzen Sie Ihre Chance, in einem innovativen Umfeld durchzustarten!
Quereinstieg möglich Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Fahrtkosten-Zuschuss Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Anästhesietechnischen Assistenten (m/w/d) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) gesucht

Rems-Murr-Kliniken gGmbHWinnenden

Die Rems-Murr-Kliniken in Winnenden suchen engagierte Anästhesietechnische Assistenten (m/w/d) sowie Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d). Wir bieten sowohl Teilzeit- als auch Vollzeitstellen in einem dynamischen Arbeitsumfeld. Mit einer jährlichen Patientenversorgung von rund 51.000 und über 3.000 Mitarbeitenden sind wir einer der größten Arbeitgeber in der Region. Am Klinikum Winnenden entsteht ein neues, innovatives AOP-Zentrum. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres motivierten Teams! Voraussetzung sind eine abgeschlossene Ausbildung und idealerweise Erfahrung oder Fachweiterbildung in der Anästhesie.
Corporate Benefit Rems-Murr-Kliniken gGmbH Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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ATA oder Pflegefachkraft (w/m/d) mit Fachweiterbildung Anästhesie

Asklepios Lungenklinik GautingGauting

Suchen Sie eine verantwortungsvolle Position als ATA oder Pflegefachkraft (w/m/d) mit Fachweiterbildung Anästhesie? In Voll- oder Teilzeit sind Sie für die Betreuung unserer Patienten vor, während und nach operativen Eingriffen zuständig. Sie übernehmen das gesamte Tätigkeitsspektrum der Anästhesiepflege und unterstützen bei der Narkoseeinleitung, -fortführung und -ausleitung. Eine abgeschlossene Ausbildung und die Bereitschaft zu Fortbildungen sind unerlässlich. Wir bieten eine attraktive Vergütung nach dem VPKA Bayern inklusive Jahressonderzahlung und Gewinnbeteiligung. Flexibilität und Teamfähigkeit runden Ihr Profil ab und ermöglichen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Jobrad Corporate Benefit Asklepios Lungenklinik Gauting Teilzeit weitere Benefits
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Anästhesietechnischen Assistenten (m/w/d) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) - Winnenden gesucht

Rems-Murr-Kliniken gGmbHWinnenden

Das Klinikum Winnenden sucht dringend einen Anästhesietechnischen Assistenten (m/w/d) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Mit 26 Fachkliniken und über 915 Planbetten versorgen wir jährlich rund 51.000 Patientinnen und Patienten. Wir sind ein Teil des Rems-Murr-Klinikums und bieten eine qualifizierte Regelversorgung für die Region. Zur Verstärkung unseres Teams etablieren wir ein neues AOP-Zentrum, das ambulante Strukturen fördern wird. Werden Sie Teil unseres engagierten AOP-Teams und gestalten Sie mit uns die Zukunft der Patientenversorgung. Bewerben Sie sich jetzt unter der Referenznummer W-3-130-26!
Corporate Benefit Rems-Murr-Kliniken gGmbH Weiterbildungsmöglichkeiten Gesundheitsprogramme Kantine Kinderbetreuung Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Anästhesietechnische Assistenz (ATA) / Pflegefachkraft (m/w/d)

ukrb Universitätsklinikum Ruppin-BrandenburgNeuruppin

Das Universitätsklinikum Ruppin Brandenburg (ukrb) sucht engagierte Anästhesietechnische Assistenten (ATA) oder Pflegefachkräfte (m/w/d) zur Unterstützung unseres erfahrenen Anästhesieteams. Wir bieten attraktive Voll- oder Teilzeitstellen in einer dynamischen OP-Abteilung, die eine Vielzahl chirurgischer Fachrichtungen abdeckt. Als größtes Maximalversorger-Krankenhaus in der Region übernehmen wir eine zentrale Rolle in der modernen Gesundheitsversorgung. Mit rund 2.500 Mitarbeiter*innen versorgen wir jährlich über 26.000 Patient*innen und setzen Maßstäbe in der Patientenversorgung. Hier gestalten Sie aktiv die Medizin der Zukunft mit, während Sie in Forschung und Lehre eingebunden sind. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres engagierten Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Erfolgsbeteiligung Corporate Benefit ukrb Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg Einkaufsrabatte Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Anästhesietechnische/r Assistent/in wissen müssen

Anästhesietechnische/r Assistent/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Anästhesietechnische/r Assistent/in wissen müssen

Anästhesietechnische Assistenten: Zwischen Herzrasen, Fingerspitzengefühl und Systemkrise

Wer morgens in den Kittel schlüpft und als Anästhesietechnische Assistentin – oder eben Assistent – zum ersten Mal den Schlüssel dreht, dem fliegt nicht sofort die Routine um die Ohren. Ich gebe es zu: In den ersten Wochen war mein Adrenalinspiegel ungefähr so konstant wie das Berliner Wetter. Die Mischung aus Präzision, Verantwortung und dem täglichen Kontakt mit Menschen in Ausnahmesituationen – das schlaucht. Und zugleich elektrisiert es. Vieles, was in Stellenanzeigen nüchtern klingt, entpuppt sich unter der OP-Lampe als erstaunlich komplexes Gewebe. Dennoch ist unser Job, bei aller Dramatik, kein Drama: Wer bereit ist, seinen Verstand und manchmal sein Herz einzuschalten, findet in diesem Beruf mehr Sinn als Staub.


Aufwachen vor dem Patienten: Zwischen Tablet und Tupfer

Wer Anästhesie hört, denkt oft an „Narkose legen“ – als wäre das eine zehnsekündige Fingerübung mit Tunnelsicht. Fakt ist, das eigentliche Handwerk beginnt weit vor dem ersten Einstich. Bestandsaufnahme, Gerätecheck, Infusionen aufziehen, Beatmungsgeräte feinjustieren, Medikamente dosieren – und ja, meistens wieder einen Schritt zurück, weil irgendjemand im OP seinen eigenen Rhythmus hat. Heutzutage liegen auf dem Anästhesieplatz schon längst nicht mehr nur Spritzen und Masken, sondern auch Tablets, Dokumentationssysteme und vernetzte Monitore. Die Technik schreitet voran, digitalisierte Patientendaten inklusive. Aber: Ein abgestürzter PC ist eben nicht dasselbe wie ein schief sitzender Tubus. Wer sich bei technischem Schnickschnack die Nerven zerreißt, wird trotzdem an echten Menschen arbeiten. Und wer dabei Fingerspitzengefühl beweist, krempelt den Berufsalltag elegant um. Man entwickelt einen siebten Sinn dafür, wann Ruhe gefragt ist – und wann das Telefonat mit dem Kollegen wichtiger als die sechste Digitaleingabe.


Soft Skills als harte Währung – und wo der Humor bleibt

Was viele unterschätzen: Im OP ist die Atmosphäre manchmal so gespannt wie auf einer Theaterprobe kurz vor der Premiere. Ein Blick, ein Nicken, ein Kommentar – alles kann hier Zeichen oder Signal sein. Es geht um Teamgeist, manchmal sogar um Menschenkenntnis-Deluxe. Denn Patienten bringen ihre Ängste und Geschichten mit, die Chirurgen ihre Eigenarten, die Pflege ihre eigenen Zeitpläne und alle erwarten einen, der den Laden zusammenhält. Wirklich hilfreich? Eine kommunikative Stubenhockerei ist es selten. Vielmehr zählen Geduld, Toleranz und eine Prise Humor. Es gibt Momente, da hebt man als Anästhesietechnische Assistenz schlicht den richtigen Ton. Und das ist kein Zufall, sondern tägliche Übung. Wer nach Feierabend kein Bedürfnis nach Stille verspürt, hat wahrscheinlich alles richtig gemacht.


Verdienst, Wert und Wirklichkeit – das Gehaltsgefüge fernab von Idealismus

Reden wir über Geld. Ein Thema, über das erstaunlich viel geflüstert wird – als wären wir in einem Beruf, der ausschließlich von Berufung lebt. Nein, davon kann niemand die Miete zahlen. Zugegeben: Die Gehälter variieren kräftig. Wer im städtischen Klinikum, beispielsweise in Baden-Württemberg, einsteigt, bekommt oft bessere Konditionen als im ländlichen Brandenburg. Tarifverträge, Erfahrungsjahre, sogar die Größe und Art der Klinik spielen mit. Einstiegsgehälter bewegen sich im unteren bis mittleren 2.000 €er-Bereich netto; mit etwas Erfahrung, Zusatzqualifikationen oder Nachtdiensten kann man die Zahl spürbar nach oben schieben. Aber: Die Bezahlung hinkt dem Anspruch hinterher – insbesondere, wenn man die Verantwortung für Menschenleben und Gerätezimmergrößen in Relation setzt. Viel Luft nach oben? Bedingt. Denn das Gesundheitswesen – ich muss es so deutlich sagen – befindet sich längst nicht mehr im goldenen Zeitalter. Wer trotzdem bleibt, tut es selten wegen üppiger Prämien.


Arbeitsmarkt, Mangel und das Hin und Her auf Dienstplänen

Aktuell gibt es in vielen Regionen einen Engpass. Ja, der vielzitierte Fachkräftemangel ist keine politische Erfindung, sondern Alltag. Das eröffnet Chancen – klingt erstmal gut. Kliniken suchen händeringend Personal, Neueinsteiger bekommen rasch einen Fuß in die Tür, und für Wechselwillige gibt’s Verhandlungsspielraum bei Konditionen oder Arbeitszeiten. Ein Trugschluss ist allerdings, dass mehr Nachfrage automatisch bessere Bedingungen bringt. Was in der Praxis passiert? Immer wieder springen Kolleginnen und Kollegen kurzfristig ein, Wochenenden werden umgebaut, Dienstpläne rotieren wie ein Hamsterrad. Wer Flexibilität mag, wird flexibel handeln – das kann man so sagen. Aber wer strukturiertes Privatleben schätzt, muss verhandeln lernen oder Prioritäten neu sortieren. Die viel beschworene Work-Life-Balance? Es gibt sie, aber manchmal nur als Wortspiel.


Perspektiven, Spezialisierung – und was die Zukunft bringt

Eins ist klar: Wer gute Nerven und Ehrgeiz mitbringt, kann sich weiterentwickeln. Zusatzqualifikationen im Bereich Schmerztherapie, Kinderanästhesie oder Intensivmedizin bieten Wege, ein eigenes Profil zu schärfen. Und mit zunehmender Digitalisierung – Stichwort: Telemedizin, smarte Überwachungssysteme – verändern sich die Anforderungen laufend. Manche Tätigkeiten werden technischer, andere empathischer. Weiterbildung ist kein Luxus, sondern Strategie. Und ob die künstliche Intelligenz den Beruf abschafft? Unwahrscheinlich. Menschen brauchen Menschen, gerade in Grenzsituationen. Ich persönlich halte den Beruf für krisensicher, sofern man sich nicht auf dem Status quo ausruht. Etwas Mut, ab und zu Selbstironie und der Wille, auch mal gegen den Strich zu denken – das werden künftig wertvollere Ressourcen sein als das hundertste Zertifikat.


Fazit? Gibt’s nicht wirklich – nur die Frage: Passt das Leben zur Aufgabe?

Wer als Berufsanfänger, Quereinsteiger oder wandernde Fachkraft erwägt, sich ins anästhesietechnische Gefilde zu stürzen, braucht kein Superhelden-Gen. Aber Offenheit, Entscheidungsfreude – und genug Energie, um zwischen Technik, Mensch und System eigene Akzente zu setzen. Keine Show, sondern Alltag. Es gibt längere Nachtschichten, herausfordernde Morgen, kleine Triumphe und stille, zähe Sekunden. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Man arbeitet nie nur mit Geräten, sondern immer auch mit Lebensgeschichten. Wer das nicht als Belastung, sondern als Antrieb sieht, landet meist genau am richtigen Ort. Oder kurz gesagt: Das ist kein Routinejob – und schon gar keine Ausrede, es nicht zu probieren.


Kurzbeschreibung Anästhesietechnische/r Assistent/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Anästhesietechnische/r Assistent/in

Wer Anästhesie hört, denkt oft an „Narkose legen“ – als wäre das eine zehnsekündige Fingerübung mit Tunnelsicht. Fakt ist, das eigentliche Handwerk beginnt weit vor dem ersten Einstich. Bestandsaufnahme, Gerätecheck, Infusionen aufziehen, Beatmungsgeräte feinjustieren, Medikamente dosieren – und ja, meistens wieder einen Schritt zurück, weil irgendjemand im OP seinen eigenen Rhythmus hat. Heutzutage liegen auf dem Anästhesieplatz schon längst nicht mehr nur Spritzen und Masken, sondern auch Tablets, Dokumentationssysteme und vernetzte Monitore. Die Technik schreitet voran, digitalisierte Patientendaten inklusive. Aber: Ein abgestürzter PC ist eben nicht dasselbe wie ein schief sitzender Tubus. Wer sich bei technischem Schnickschnack die Nerven zerreißt, wird trotzdem an echten Menschen arbeiten. Und wer dabei Fingerspitzengefühl beweist, krempelt den Berufsalltag elegant um. Man entwickelt einen siebten Sinn dafür, wann Ruhe gefragt ist – und wann das Telefonat mit dem Kollegen wichtiger als die sechste Digitaleingabe.

Was viele unterschätzen: Im OP ist die Atmosphäre manchmal so gespannt wie auf einer Theaterprobe kurz vor der Premiere. Ein Blick, ein Nicken, ein Kommentar – alles kann hier Zeichen oder Signal sein. Es geht um Teamgeist, manchmal sogar um Menschenkenntnis-Deluxe. Denn Patienten bringen ihre Ängste und Geschichten mit, die Chirurgen ihre Eigenarten, die Pflege ihre eigenen Zeitpläne und alle erwarten einen, der den Laden zusammenhält. Wirklich hilfreich? Eine kommunikative Stubenhockerei ist es selten. Vielmehr zählen Geduld, Toleranz und eine Prise Humor. Es gibt Momente, da hebt man als Anästhesietechnische Assistenz schlicht den richtigen Ton. Und das ist kein Zufall, sondern tägliche Übung. Wer nach Feierabend kein Bedürfnis nach Stille verspürt, hat wahrscheinlich alles richtig gemacht.

Reden wir über Geld. Ein Thema, über das erstaunlich viel geflüstert wird – als wären wir in einem Beruf, der ausschließlich von Berufung lebt. Nein, davon kann niemand die Miete zahlen. Zugegeben: Die Gehälter variieren kräftig. Wer im städtischen Klinikum, beispielsweise in Baden-Württemberg, einsteigt, bekommt oft bessere Konditionen als im ländlichen Brandenburg. Tarifverträge, Erfahrungsjahre, sogar die Größe und Art der Klinik spielen mit. Einstiegsgehälter bewegen sich im unteren bis mittleren 2.000 €er-Bereich netto; mit etwas Erfahrung, Zusatzqualifikationen oder Nachtdiensten kann man die Zahl spürbar nach oben schieben. Aber: Die Bezahlung hinkt dem Anspruch hinterher – insbesondere, wenn man die Verantwortung für Menschenleben und Gerätezimmergrößen in Relation setzt. Viel Luft nach oben? Bedingt. Denn das Gesundheitswesen – ich muss es so deutlich sagen – befindet sich längst nicht mehr im goldenen Zeitalter. Wer trotzdem bleibt, tut es selten wegen üppiger Prämien.

Aktuell gibt es in vielen Regionen einen Engpass. Ja, der vielzitierte Fachkräftemangel ist keine politische Erfindung, sondern Alltag. Das eröffnet Chancen – klingt erstmal gut. Kliniken suchen händeringend Personal, Neueinsteiger bekommen rasch einen Fuß in die Tür, und für Wechselwillige gibt’s Verhandlungsspielraum bei Konditionen oder Arbeitszeiten. Ein Trugschluss ist allerdings, dass mehr Nachfrage automatisch bessere Bedingungen bringt. Was in der Praxis passiert? Immer wieder springen Kolleginnen und Kollegen kurzfristig ein, Wochenenden werden umgebaut, Dienstpläne rotieren wie ein Hamsterrad. Wer Flexibilität mag, wird flexibel handeln – das kann man so sagen. Aber wer strukturiertes Privatleben schätzt, muss verhandeln lernen oder Prioritäten neu sortieren. Die viel beschworene Work-Life-Balance? Es gibt sie, aber manchmal nur als Wortspiel.

Eins ist klar: Wer gute Nerven und Ehrgeiz mitbringt, kann sich weiterentwickeln. Zusatzqualifikationen im Bereich Schmerztherapie, Kinderanästhesie oder Intensivmedizin bieten Wege, ein eigenes Profil zu schärfen. Und mit zunehmender Digitalisierung – Stichwort: Telemedizin, smarte Überwachungssysteme – verändern sich die Anforderungen laufend. Manche Tätigkeiten werden technischer, andere empathischer. Weiterbildung ist kein Luxus, sondern Strategie. Und ob die künstliche Intelligenz den Beruf abschafft? Unwahrscheinlich. Menschen brauchen Menschen, gerade in Grenzsituationen. Ich persönlich halte den Beruf für krisensicher, sofern man sich nicht auf dem Status quo ausruht. Etwas Mut, ab und zu Selbstironie und der Wille, auch mal gegen den Strich zu denken – das werden künftig wertvollere Ressourcen sein als das hundertste Zertifikat.

Wer als Berufsanfänger, Quereinsteiger oder wandernde Fachkraft erwägt, sich ins anästhesietechnische Gefilde zu stürzen, braucht kein Superhelden-Gen. Aber Offenheit, Entscheidungsfreude – und genug Energie, um zwischen Technik, Mensch und System eigene Akzente zu setzen. Keine Show, sondern Alltag. Es gibt längere Nachtschichten, herausfordernde Morgen, kleine Triumphe und stille, zähe Sekunden. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Man arbeitet nie nur mit Geräten, sondern immer auch mit Lebensgeschichten. Wer das nicht als Belastung, sondern als Antrieb sieht, landet meist genau am richtigen Ort. Oder kurz gesagt: Das ist kein Routinejob – und schon gar keine Ausrede, es nicht zu probieren.

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