Altentherapeut/in Jobs

784 aktuelle Altentherapeut/in Stellenangebote

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Ergotherapeut:in (m/w/d) – Neurologie | Pädiatrie | Handtherapie | Altenheime

Wunderling Therapie KGMagdeburg

Wir suchen engagierte Ergotherapeut:innen, die Spaß an einer vielseitigen Tätigkeit haben. In unserem Team behandelst du Patient:innen aller Altersgruppen und aus verschiedenen medizinischen Bereichen. Dazu zählen Pädiatrie, Neurologie, Orthopädie und psychische Therapien. Deine Aufgaben umfassen auch die Therapie in Alten- und Pflegeheimen sowie die individuelle Befundung und Therapieplanung. Du dokumentierst die Therapiefortschritte und berätst Patient:innen und deren Angehörige. Darüber hinaus arbeitest du eng mit Ärzt:innen und anderen Therapeut:innen zusammen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.
Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Gerontopsychiatrische Fachkraft (m/w/d) im Alten- und Pflegeheim Marienhaus

Caritasverband für die Stadt Bonn e. V.Bonn

Suchen Sie eine sinnstiftende Tätigkeit als gerontopsychiatrische Fachkraft (m/w/d) im Alten- und Pflegeheim Marienhaus? In Teil- oder Vollzeit unterstützen Sie hilfsbedürftige Menschen durch umfassende Pflege und individuelle Betreuung. Ihre Aufgaben umfassen die Ausführung ärztlicher Verordnungen sowie die Beratung von Senioren und Angehörigen. Wir erwarten eine abgeschlossene Ausbildung in der Alten- oder Krankenpflege sowie eine Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft. Empathie, Organisationsgeschick und Teamfähigkeit sind für uns essenziell. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams und bringen Sie Ihre positiven Einstellungen zu christlichen Werten ein!
Familienfreundlich Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Gerontopsychiatrische Pflegefachkraft (m/w/d) - Alzenau gesucht

Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH, SeniorenWohnen AlzenauAlzenau

Werden Sie Teil unseres Teams als gerontopsychiatrische Pflegefachkraft (m/w/d) in Alzenau! In 26 Häusern fördern wir ein wertschätzendes Miteinander und gestalten sinnvolle Tage für unsere Seniorinnen und Senioren. Wir bieten Ihnen eine krisensichere Anstellung mit einem attraktiven Gehalt, Sonderzahlungen und 30 Tagen Urlaub. Ihre Aufgaben umfassen individuelle Pflege, Beratung und die Anleitung von Mitarbeitenden. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung in der Altenpflege sowie eine Zusatzausbildung in der Gerontopsychiatrie. Bewerben Sie sich jetzt und tragen Sie dazu bei, dass jeder Tag für unsere Klienten lebenswert ist!
Weihnachtsgeld Vermögenswirksame Leistungen Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Gerontopsychiatrische Fachkraft (m/w/d) im Alten- und Pflegeheim Marienhaus - Caritasverband für die Stadt Bonn e. V. gesucht

Caritasverband für die Stadt Bonn e. V.Bonn

Im Alten- und Pflegeheim Marienhaus suchen wir ab sofort eine Gerontopsychiatrische Fachkraft (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit. Ihre Aufgaben umfassen die umfassende Pflege und Betreuung hilfsbedürftiger Menschen sowie die Umsetzung ärztlicher Verordnungen. Gesucht wird eine aufgeschlossene Persönlichkeit mit Empathie, die eine Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft gemäß AVPfle WoqG hat. Sie unterstützen die Erhaltung der eigenständigen Lebensführung und dokumentieren den Pflegeprozess. Wir bieten eine qualifizierte Einarbeitung und eine tarifliche Vergütung nach den Richtlinien des Deutschen Caritasverbands (AVR). Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Seniorenbetreuung aktiv mit!
Betriebliche Altersvorsorge Familienfreundlich Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft in der ambulanten Pflege (m/w/d)

Münchner Pflege TeamMünchen

Zur Verstärkung unseres Teams in der ambulanten Pflege suchen wir eine examinierte Pflegefachkraft (m/w/d). Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die individuelle Selbstständigkeit unserer Klienten in ihren eigenen vier Wänden zu fördern. Dabei steht die Zufriedenheit unserer Kunden und eine hohe Pflegequalität stets im Mittelpunkt. Als Pflegeexperte tragen Sie Verantwortung und gestalten die Pflegeprozesse aktiv mit. Sie kümmern sich liebevoll um die Betreuung unserer Klienten und koordinieren die Kommunikation mit Ärzten sowie Angehörigen. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams im Herzen Münchens und entwickeln Sie gemeinsam mit uns die Pflege weiter!
Gutes Betriebsklima Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Gerontopsychiatrische Pflegefachkraft (m/w/d)

Sozialservice-Gesellschaft des BRK GmbH, SeniorenWohnen AlzenauAlzenau

In der Altenpflege behandeln wir unsere Kunden mit Empathie und Respekt, so wie wir selbst behandelt werden möchten. Unsere umfassende Pflegediagnostik und individuelle Handlungsempfehlungen garantieren die bestmögliche Versorgung. Wir bieten Information, Beratung und Schulung für gerontopsychiatrisch erkrankte Klienten und deren Angehörige. Zudem führen wir begleitende Fallbesprechungen für Bewohner*innen mit Demenz durch. Unser Team setzt auf die Qualifikation von Fachkräften in der Alten- und Krankenpflege, um höchste Standards in der Qualitätssicherung zu gewährleisten. Einfühlungsvermögen und eine lösungsorientierte Haltung sind entscheidend, um unsere Werte in der Pflege zu leben.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Musiktherapeut*in Seniorenarbeit / Altenpflege – Berlin Köpenick - NEU!

Stephanus - Zentrale Dienste gGmbHBerlin Treptow-Köpenick

Im Seniorenzentrum Haus Müggelspree gestalten Sie als Musiktherapeutin aktiv den Alltag unserer Bewohner und bringen Freude und Begegnungen. Unsere Einrichtung fördert Gemeinschaft und Offenheit, was sich auch in Ihrer Arbeit widerspiegelt. Sie führen kreative Einzel- und Gruppenangebote durch, um Wohlbefinden und soziale Interaktion zu fördern. Dabei passen Sie die Therapie individuell an die Bedürfnisse der Senioren an, nutzen Instrumente, Gesang und Rhythmus. Gemeinsam mit einem engagierten Team dokumentieren Sie die Fortschritte und evaluieren die Maßnahmen. Ihre wertvolle Mitwirkung bei Festen und der Begleitung in palliativen Situationen bereichert unser Miteinander.
Betriebliche Altersvorsorge Unbefristeter Vertrag Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Pflegesachverständiger (m/w/d) (Gesundheits- und Krankenpfleger, Pflegefachmann oder Altenpfleger (j

Landkreis Rotenburg Haupt- und PersonalamtZeven

Um als Pflegesachverständiger erfolgreich zu sein, benötigen Sie ein Fach-/Hochschulstudium in Pflege oder eine Weiterbildung in Pflegemanagement. Gerontopsychiatrische Kenntnisse sowie Kenntnisse im Heimrecht, insbesondere das Niedersächsische Gesetz über unterstützende Wohnformen (NuWG), sind von Vorteil. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Begutachtung pflegebedürftiger älterer Menschen, was eine hohe Verantwortung mit sich bringt. Ihre Entscheidungen beeinflussen das Wohl dieser Personen maßgeblich. Daher ist es entscheidend, dass Sie Einfühlungsvermögen für deren Lebenssituation mitbringen. Gleichzeitig müssen Sie sachgerechte und rechtlich sichere Entscheidungen treffen, um die bestmögliche Versorgung zu gewährleisten.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Unbefristeter Vertrag Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Gerontopsychiatrie (m/w/d)

St. Rochus-Hospital TelgteTelgte

Das St. Rochus-Hospital in Telgte ist eine renommierte Fachklinik für Psychiatrie und Psychotherapie mit über 175 Jahren Erfahrung. Mit 291 Betten konzentrieren wir uns auf Psychiatrie, Psychosomatik und Gerontopsychiatrie. Unsere Einrichtungen umfassen zwei Tageskliniken und eine psychiatrische Institutsambulanz, die umfassende Betreuung bieten. Wir fördern auch die Integration durch unsere Tochtergesellschaften, wie die St. Clemens GmbH für stationäre Altenhilfe. Unsere St. Nikolaus GmbH bietet mit ihrer Bäckerei und Café inklusive Arbeitsplätze. Erfahren Sie mehr über unser engagiertes Team in unserem informativen YouTube-Video und Tätigkeitsschwerpunkten.
Gutes Betriebsklima Gesundheitsprogramme Weiterbildungsmöglichkeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Altentherapeut/in wissen müssen

Altentherapeut/in Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Altentherapeut/in wissen müssen

Altentherapeut: Ein Beruf zwischen Nähe, Anspruch und Perspektivsuche

Manchmal frage ich mich, wie viele von uns wirklich wissen, was – oder vielmehr: wer – sich hinter dem Begriff „Altentherapeut“ verbirgt. Klar, alle ahnen irgendwas mit Senioren, Beschäftigung, vielleicht Basteln und Bingo. Aber das Bild ist windschief gezeichnet. Wer einmal einen Tag in diesem Job verbracht hat – und sei es nur als Praktikant mit skeptischem Blick –, merkt schnell: Zwischen kitschigem Pflegeheim-Idyll und knallharter Wirklichkeit liegt mehr als eine Prise Realitätssinn. Es geht nicht nur um Beschäftigung. Sondern um Leben im Alter, um Sinn, Teilhabe, kleine Freuden – und oft auch um einen beherzten Spagat zwischen Empathie und Pragmatismus.


Vom Vormittagskreis zum Biographiearbeit: Alltag ohne Rezeptbuch

Stellen Sie sich den typischen Tagesablauf vor: Gruppenangebote am Vormittag – Gedächtnistraining, Singen, kleine Bewegungsrunden. Nachmittags dann Einzeltherapie mit der dementen Dame, die früher Geige spielte, und für die jetzt schon das Hochdrücken eines Luftballons eine Herausforderung ist. Dazwischen springt jemand ab, irgendwer braucht Trost, ein Angehörigengespräch wird improvisiert. Das ist keine romantisierte Seelensusche. Sondern Arbeit am Menschen – mit Menschen, die eben nicht immer planbar sind. Dass etliche Bewohner mit kognitiven Einschränkungen zu kämpfen haben, macht den Job nicht leichter. Ich habe beobachtet, wie Kolleginnen sich regelrecht durchbeißen, um mit Kreativität und Geduld Atmosphäre zu schaffen – da reichen klassische Handreichungen und gelehrtes Wissen oft nicht aus.


Qualifikationen, Bauchgefühl und das kleine Einmaleins des Scheiterns

Was viele unterschätzen: Die formalen Wege ins Berufsfeld sind bunt gemustert. Einige kommen als Quereinsteiger aus der Ergotherapie, andere mit Fortbildungen in sozialer Betreuung, wieder andere bringen ein Studium aus den Sozialwissenschaften mit oder einen Berufsabschluss als Heilerziehungspfleger. Klar, es gibt Zertifikate – es gibt aber auch das, was zwischen den Zeilen passiert. Das Soziale, das Empathische, das Unverrückbare. Ohne praktische Nervenstärke („Der Vormittag kann kippen – und jetzt?“) kommt hier niemand weit. In Bewerbungsrunden zählt eben nicht nur die Note auf dem Zeugnis. Sondern, ob jemand mit den Eigenheiten älterer Menschen umgehen kann, ob er zuhören mag, ob am Ende tatsächlich ein echtes, kreatives Angebot entsteht, das niemanden zum Affen macht. Klingt hart? Ist aber die Wahrheit.


Gehalt: Vom Idealismus zur nüchternen Rechnung – und zurück

Kommen wir zum schmutzigen Kapitel: Zahlen, Fakten, Frust. Ja, Berufe mit Herz haben etwas Tröstendes. Aber die Lohntüte ist oft nicht zum Weiterschenken. Wer als Berufseinsteiger startet, landet leider häufig im Bereich zwischen 2.300 € bis 2.800 € brutto – je nach Region, Einrichtung und Tarifbindung. Unterschiede? Oh ja: In den alten Bundesländern wird meist etwas mehr gezahlt als in den neuen, private Träger kochen selten mit mehr Wasser als die Großen. Mit steigender Berufserfahrung oder zusätzlichen Qualifikationen (Gerontopsychiatrie, Leitungstätigkeit, spezialisierte Therapieangebote) ist ein Sprung auf jenseits der 3.000 € möglich – aber eben kein Selbstläufer. Ob das auskömmlich ist, wenn man auf einen wackligen Stundenvertrag gebaut hat? Das klärt sich meist erst im Bäcker, wenn die Semmeln bezahlt werden wollen.


Arbeitsmarkt: Engpässe, Chancen und der Sprung ins kalte Wasser

Es klingt vielleicht paradox: Altentherapeuten sind gefragt wie nie, dennoch sind feste Jobs mit Entwicklungsspielraum kein Selbstläufer. Der demografische Wandel tut sein Übriges; Einrichtungen – und das betrifft längst nicht nur Seniorenheime, sondern auch Kliniken, Tagespflegeeinrichtungen sowie ambulante Dienste – suchen händeringend nach Fach- und Hilfskräften. Manche Regionen sind regelrecht ausgetrocknet, andere werden noch über Ehrenamtliche oder Minijobs gestützt. Wer flexibel ist, entdeckt aber Nischen: In Großstädten gibt es wachsende Angebote in Wohnquartieren, innovative Projekte für altersgerechte Digitalisierung oder interkulturelle Betreuungsteams. Und immer häufiger werden Teammitglieder mit Sprachenvielfalt, Medienkompetenz und der Fähigkeit zur Netzwerkarbeit gesucht. Ein Tunnelblick auf Beschäftigungstherapie? Nicht mehr zeitgemäß.


Digitalisierung, Wertewandel und: Was bleibt?

Ein Punkt, der leider oft am Rand mitschwingt: Der Wandel in der Pflege- und Betreuungswelt ist spürbar. Digitale Tools halten Einzug – Tablet-Quiz, Telekonferenzen mit Angehörigen, virtuelle Museumsbesuche. Klingt hip, stößt aber nicht immer auf Gegenliebe, weder bei alten noch bei jungen Kollegen. Wer sich flexibel zeigt, hier experimentiert, kann punkten – besonders bei Trägern, denen Innovation wichtig ist. Gleichzeitig verändert sich der Blick auf den Beruf: Weg von der reinen Fürsorge, hin zur Aktivierung, Teilhabe, gesellschaftlicher Wertschätzung. Das eröffnet Chancen, aber auch Reibungsflächen – zwischen Ideal und Alltag, zwischen Vision und verstopftem Dienstplan. Und ja: Manchmal fragt man sich, ob „Altentherapeut“ die richtige Berufsbezeichnung ist. Vielleicht wäre „Lebensbegleiter im höheren Semester“ passender. Oder zu pathetisch? Vielleicht. Aber eines spürt man spätestens nach dem ersten Jahr im Beruf: Es ist weit mehr als Beschäftigung. Es ist echtes Handwerk am Menschen – und ein Beruf, der fordert, aber gelegentlich auch zurückgibt, was man gar nicht mehr erwartet hatte.


Kurzbeschreibung Altentherapeut/in

Das Wichtigste in Kürze

Kurzbeschreibung Altentherapeut/in

Stellen Sie sich den typischen Tagesablauf vor: Gruppenangebote am Vormittag – Gedächtnistraining, Singen, kleine Bewegungsrunden. Nachmittags dann Einzeltherapie mit der dementen Dame, die früher Geige spielte, und für die jetzt schon das Hochdrücken eines Luftballons eine Herausforderung ist. Dazwischen springt jemand ab, irgendwer braucht Trost, ein Angehörigengespräch wird improvisiert. Das ist keine romantisierte Seelensusche. Sondern Arbeit am Menschen – mit Menschen, die eben nicht immer planbar sind. Dass etliche Bewohner mit kognitiven Einschränkungen zu kämpfen haben, macht den Job nicht leichter. Ich habe beobachtet, wie Kolleginnen sich regelrecht durchbeißen, um mit Kreativität und Geduld Atmosphäre zu schaffen – da reichen klassische Handreichungen und gelehrtes Wissen oft nicht aus.

Was viele unterschätzen: Die formalen Wege ins Berufsfeld sind bunt gemustert. Einige kommen als Quereinsteiger aus der Ergotherapie, andere mit Fortbildungen in sozialer Betreuung, wieder andere bringen ein Studium aus den Sozialwissenschaften mit oder einen Berufsabschluss als Heilerziehungspfleger. Klar, es gibt Zertifikate – es gibt aber auch das, was zwischen den Zeilen passiert. Das Soziale, das Empathische, das Unverrückbare. Ohne praktische Nervenstärke („Der Vormittag kann kippen – und jetzt?“) kommt hier niemand weit. In Bewerbungsrunden zählt eben nicht nur die Note auf dem Zeugnis. Sondern, ob jemand mit den Eigenheiten älterer Menschen umgehen kann, ob er zuhören mag, ob am Ende tatsächlich ein echtes, kreatives Angebot entsteht, das niemanden zum Affen macht. Klingt hart? Ist aber die Wahrheit.

Kommen wir zum schmutzigen Kapitel: Zahlen, Fakten, Frust. Ja, Berufe mit Herz haben etwas Tröstendes. Aber die Lohntüte ist oft nicht zum Weiterschenken. Wer als Berufseinsteiger startet, landet leider häufig im Bereich zwischen 2.300 € bis 2.800 € brutto – je nach Region, Einrichtung und Tarifbindung. Unterschiede? Oh ja: In den alten Bundesländern wird meist etwas mehr gezahlt als in den neuen, private Träger kochen selten mit mehr Wasser als die Großen. Mit steigender Berufserfahrung oder zusätzlichen Qualifikationen (Gerontopsychiatrie, Leitungstätigkeit, spezialisierte Therapieangebote) ist ein Sprung auf jenseits der 3.000 € möglich – aber eben kein Selbstläufer. Ob das auskömmlich ist, wenn man auf einen wackligen Stundenvertrag gebaut hat? Das klärt sich meist erst im Bäcker, wenn die Semmeln bezahlt werden wollen.

Es klingt vielleicht paradox: Altentherapeuten sind gefragt wie nie, dennoch sind feste Jobs mit Entwicklungsspielraum kein Selbstläufer. Der demografische Wandel tut sein Übriges; Einrichtungen – und das betrifft längst nicht nur Seniorenheime, sondern auch Kliniken, Tagespflegeeinrichtungen sowie ambulante Dienste – suchen händeringend nach Fach- und Hilfskräften. Manche Regionen sind regelrecht ausgetrocknet, andere werden noch über Ehrenamtliche oder Minijobs gestützt. Wer flexibel ist, entdeckt aber Nischen: In Großstädten gibt es wachsende Angebote in Wohnquartieren, innovative Projekte für altersgerechte Digitalisierung oder interkulturelle Betreuungsteams. Und immer häufiger werden Teammitglieder mit Sprachenvielfalt, Medienkompetenz und der Fähigkeit zur Netzwerkarbeit gesucht. Ein Tunnelblick auf Beschäftigungstherapie? Nicht mehr zeitgemäß.

Ein Punkt, der leider oft am Rand mitschwingt: Der Wandel in der Pflege- und Betreuungswelt ist spürbar. Digitale Tools halten Einzug – Tablet-Quiz, Telekonferenzen mit Angehörigen, virtuelle Museumsbesuche. Klingt hip, stößt aber nicht immer auf Gegenliebe, weder bei alten noch bei jungen Kollegen. Wer sich flexibel zeigt, hier experimentiert, kann punkten – besonders bei Trägern, denen Innovation wichtig ist. Gleichzeitig verändert sich der Blick auf den Beruf: Weg von der reinen Fürsorge, hin zur Aktivierung, Teilhabe, gesellschaftlicher Wertschätzung. Das eröffnet Chancen, aber auch Reibungsflächen – zwischen Ideal und Alltag, zwischen Vision und verstopftem Dienstplan. Und ja: Manchmal fragt man sich, ob „Altentherapeut“ die richtige Berufsbezeichnung ist. Vielleicht wäre „Lebensbegleiter im höheren Semester“ passender. Oder zu pathetisch? Vielleicht. Aber eines spürt man spätestens nach dem ersten Jahr im Beruf: Es ist weit mehr als Beschäftigung. Es ist echtes Handwerk am Menschen – und ein Beruf, der fordert, aber gelegentlich auch zurückgibt, was man gar nicht mehr erwartet hatte.

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