Chemikerin Jobs

29 aktuelle Chemikerin Stellenangebote

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Mathematiker / Physiker / Chemiker als IT Berater (w/m/d)

best practice consulting AGHamburg, Münster

Starte deine Karriere in der Softwareentwicklung und bringe erste Kenntnisse in Programmiersprachen wie Java, C++ oder C# mit. Wir suchen teamorientierte Talente mit ausgeprägten analytischen Fähigkeiten und Selbstständigkeit. Genieße ergonomische Arbeitsplätze in unseren zentralgelegenen Büros mit Blick aufs Wasser, kostenlosen Getränken und einer Müslibar. Profitiere von flexiblen Arbeitszeiten, ob im Büro oder remote von zu Hause aus. Entdecke zudem die Möglichkeit einer 20-tägigen Workation oder einem Sabbatical im Ausland. Jetzt bewerben und Teil eines innovativen Teams werden – deine Zukunft beginnt hier!
Homeoffice Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Entwicklungschemiker (m/w/d)

BBC Cellpack GmbHWaldshut Tiengen

Die eigenständige Erstellung von Rezepturen berücksichtigt kritische Verarbeitungsparameter sowie elektrische und Qualitätsanforderungen. Bei der Übertragung von Laborergebnissen in den Produktionsmaßstab spielen Aspekte wie Kosten und Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Zudem begleiten wir den gesamten Prozess von Scale-up über Produktfreigabe bis hin zum Produktionsanlauf. Technische Fragestellungen werden analysiert, um Reklamationen effizient zu bearbeiten. Unsere enge Zusammenarbeit mit Produktion, Qualitätssicherung und externen Partnern sorgt für Innovation. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung von Prüfmethoden sowie die Beobachtung von Markttrends unterstützen wir Kundenprojekte und tragen aktiv zur Erfindungs- und Patentanmeldung bei.
Unbefristeter Vertrag Urlaubsgeld Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Corporate Benefit BBC Cellpack GmbH Jobrad Jobticket – ÖPNV Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker (m/w/d) für die Ausbildung zum Patentanwalt/zur Patentanwältin

Fleischer, Engels & Partner mbB, PatentanwälteBergisch Gladbach

Einen erfolgreichen Einstieg in die Welt der Patentanwaltschaft finden Sie durch die erforderliche einjährige praktische technische Erfahrung, etwa durch Promotionsarbeiten. Eine proaktive und engagierte Arbeitsweise sowie die Bereitschaft, neue Herausforderungen anzunehmen, sind unerlässlich. Sie sollten zudem über fließende Deutsch- und Englischkenntnisse verfügen, um komplexe Sachverhalte klar zu formulieren. Unsere langjährige Expertise in der Ausbildung von Patentanwälten (m/w/d) gewährleistet eine umfassende Einarbeitung in diesen spannenden Beruf. Der direkte Kontakt zu unseren Mandanten während der Ausbildung ist für uns von zentraler Bedeutung. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie Ihre berufliche Zukunft aktiv mit!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker (Master / Diplom) (m/w/d) für den Bereich Arzneistoffanalytik / Laboratoriumsmedizin

LADR Der Laborverbund Dr. Kramer & KollegenSchüttorf

Verstärken Sie unser Team als Chemiker*in in der Arzneistoffanalytik und Laboratoriumsmedizin! In dieser Vollzeitposition analysieren Sie Arzneistoffe und unterstützen unser naturwissenschaftliches Team in Serologie, Immunologie und Basislabor. Ihre Expertise fließt in die Auswertung und Kommentierung von Untersuchungsergebnissen ein. Dabei arbeiten Sie aktiv im Qualitätsmanagement und bilden sich kontinuierlich fort. Ein abgeschlossenes Studium der Chemie (Master/Diplom) sowie Vorkenntnisse in Chromatographie und Massenspektrometrie sind erforderlich. Sie bringen Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein mit, um gemeinsam Erfolge zu erzielen.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemieingenieur:in / Lebensmittelchemiker:in (m/w/d) - Messtechnik (GC-MS) #0588

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - PinnebergPinneberg

Zur Unterstützung unseres Teams in der organischen Spurenanalytik im Bereich Gaschromatographie (GC-MS, GC-MS/MS) analysierst du messfertige Extrakte und dokumentierst die Ergebnisse im LIMS gemäß den geltenden Qualitätsanforderungen. Du bedienst moderne GC-Systeme für die Routineanalytik und übernimmst deren technische Betreuung, Troubleshooting und die Wartung von Systemkomponenten. Dabei hältst du Terminvorgaben und relevante Qualitätsstandards ein und erstellst in Zusammenarbeit mit der Qualitätssicherung Verfahrensanweisungen sowie Verfahrenskenndaten. Du hast ein abgeschlossenes Studium im Chemieingenieurwesen, in Chemie oder Lebensmittelchemie, eine Weiterbildung zum/zur Industriemeister:in Chemie oder eine vergleichbare Qualifikation. Wir fördern Fach- und Führungskräfte und bieten Entwicklungschancen, Perspektiven und Möglichkeiten.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Pinneberg Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker / Ingenieur Normungsarbeit - Wasser / Chemie (m/w/d)

BRITA GruppeTaunusstein

Du vertrittst die Interessen von BRITA in nationalen und internationalen Normungsgremien und Fachverbänden, gestaltest relevante Entwicklungen aktiv mit und bringst unsere Perspektive in die Neu- und Weiterentwicklung von Normen ein. Dabei beobachtest und bewertest du normative und regulatorische Entwicklungen und informierst die Teams in R&D, Product Compliance und Technik frühzeitig über wichtige Veränderungen. So trägst du dazu bei, dass unsere Produkte auch künftig höchsten Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen entsprechen. Klingt spannend? Dann freuen wir uns darauf, dich kennenzulernen.
Gutes Betriebsklima Weiterbildungsmöglichkeiten Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker im Bereich Produktsicherheit (m/w/d)

Wack GroupBaar-Ebenhausen

Als Chemiker (m/w/d) im Bereich Produktsicherheit sind Sie verantwortlich für die Klassifizierung chemischer Produkte gemäß den gesetzlichen Vorgaben wie CLP, GHS und REACH. Sie erstellen und pflegen Sicherheitsdatenblätter sowie weitere Dokumente mit hauseigener Software und sichern so die Dokumentation. Zudem kümmern Sie sich um die Erstellung notwendiger Unterlagen für die Anmeldung und Zulassung unserer Reinigungsprodukte. Kundenanfragen bearbeiten Sie kompetent und kundenorientiert. Ihre Fachkenntnisse bieten Sie auch zur internen Beratung Ihrer Kollegen an. Schließlich kommunizieren Sie mit Behörden und halten alle relevanten Vorschriften stets im Blick, um Regelwerkskonformität zu gewährleisten.
Kantine Erfolgsbeteiligung Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Naturwissenschaftler/Lebensmittelchemiker (w/m/d) als Produktspezialist Food Contact Materials (FCM)

TÜV SÜDFrankfurt Main

Unser Unternehmen bietet umfassende regulatorische Bewertungen und Risikobeurteilungen für den europäischen und globalen Markt an. Wir beraten unsere Kunden hinsichtlich gesetzlicher Anforderungen für Lebensmittelkontaktmaterialien in Europa und international. Zudem überprüfen wir Konformitätserklärungen sowie technische Dokumentationen, um sicherzustellen, dass alle Standards erfüllt werden. Unsere Experten unterstützen bei der Entwicklung von Prüfstrategien für einen erfolgreichen Marktzugang. Darüber hinaus leisten wir fachliche Unterstützung in Vertrieb, Projektmanagement und Laboren. Mit qualifizierten Fachkräften aus den Bereichen Lebensmittelchemie und Chemieingenieurwesen garantieren wir präzise Bewertungen und fundierte Kostenabschätzungen für jedes Projekt.
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker (m/w/d) als Brandermittler und Schadenforscher

Institut für Schadenverhütung und SchadenforschungStuttgart

Wir suchen einen Chemiker (m/w/d) als Brandermittler und Schadenforscher in Baden-Württemberg. Ihre Hauptaufgaben umfassen die Brandursachenermittlung sowie die chemische und mikrobiologische Bewertung von Brand- und Wasserschäden. Zudem führen Sie Untersuchungen vor Ort und im Labor durch, erstellen Berichte und führen Recherchen durch. Ein erfolgreich abgeschlossenes Chemiestudium sowie praktische Fähigkeiten sind erforderlich. Sie sollten technisches Wissen besitzen und komplexe naturwissenschaftliche Zusammenhänge klar erklären können. Ein Führerschein der Klasse B ist ebenfalls nötig, um selbstständig zu arbeiten und zu mobil zu sein.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Biolog*in, Biochemiker*in oder Mediziner*in im Wissenschafts- und Fördermittelmanagement (m/w/d)

MAX-DELBRÜCK-CENTRUM FÜR MOLEKULARE MEDIZINBerlin

Das DZHK-Fördermittelmanagement in Berlin sucht eine*n Biolog*in, Biochemiker*in oder Mediziner*in (m/w/d) für das Wissenschafts- und Fördermittelmanagement. In dieser Rolle sind Sie Teil eines engagierten Teams, das die Förderung des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) mit einem Finanzvolumen von 50 Mio. Euro verwaltet. Ihre Aufgaben umfassen die Antragsprüfung sowie die Projektbegleitung, wobei Sie eigenverantwortlich agieren. Zudem bieten Sie Beratung für Wissenschaftler*innen und Partnerinstitutionen an. Gemeinsam entwickeln wir pragmatische Lösungen für komplexe Herausforderungen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres dynamischen Teams!
Weiterbildungsmöglichkeiten Kinderbetreuung Jobticket – ÖPNV Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemikerin wissen müssen

Chemikerin Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemikerin wissen müssen

Laborkittel, Latte Macchiato und die Suche nach dem richtigen Reagenzglas: Einstieg und Wirklichkeit im Arbeitsleben einer Chemikerin

Wenn ich an die ersten Wochen meines Berufslebens als Chemikerin zurückdenke, erinnere ich mich noch gut an die Mischung aus Stolz und einem leisen inneren Ziehen. Man kommt frisch aus Uni, Promotion oder Master – voller Neugier, aber auch mit dem Gefühl: Jetzt zählt’s. Arbeitswelt, das ist ab dann eben nicht mehr Studigelage und Rechenaufgabe, sondern täglicher Realitätscheck. Es riecht mal nach Lösungsmittel, mal nach Mensa-Kaffee, und die Werkstatt daneben lärmt während du an HPLC-Analysen feilst. Wer behauptet, komme ganz drauf an, so richtig vorbereitet zu sein – dem möchte ich mit einem trockenen „Naja“ begegnen. Drei Dinge lernt man schnell: Es bleibt selten, wie’s im Lehrbuch stand. Auch am fünften Wochentag. Und ja, Fehlerfreie Proben gibt’s nur in Lehrvideos.


Was macht man eigentlich den ganzen Tag? – Zwischen Theorie und Praxis

Manche denken, Chemie heißt, das Periodensystem rückwärts aufsagen oder bunte Lösungen schütteln. Stimmt so ungefähr wie die Behauptung, Köche rühren nur in Töpfen. In der Realität sitzt man als Chemikerin meist zwischen den Welten. Mal Labor, mal PC, oft im Meeting. Lehrbuchwissen braucht es, klar – aber ohne Routine am Gerät wird’s zäh. Wer glaubte, nach Uni und vielleicht gar Promotion läuft nun alles digitalisiert: Irrtum! Vieles ist noch Handarbeit (ja, selbst 2024). Spezielle analytische Verfahren, Dokumentation, Proben rekrutieren. Mal ein Messfehler hier, eine Testrückführung da. Neues entdecken kann berauschen – aber 80 Prozent des Alltags bestehen aus Dokumentieren, Planen, Abstimmen. Für die, die Abenteuer suchen: Nicht jeder Labortag explodiert. Aber es gibt Tage, da ist jede Probe besonders.


Qualifikationen, Charakter, Komfortzone – oder: Wer muss man sein?

Nun, die fachlichen Anforderungen sind hoch. Mathematik, Physik, schlicht strukturiertes Denken – geschenkt, versteht sich. Aber darüber hinaus trennt die Praxis die Schnelldenker von den Geduldigen, die Improvisationskünstler von den Routine-Akrobaten. Was vielen kaum bewusst ist: Wer Chemikerin werden will, braucht nicht nur den Abschluss, sondern auch einen feinen Geruch für Details, Teamgeist (ja, labert mehr als gedacht) und Frustrationstoleranz für No-Go-Experimente. Und, nicht zu vergessen: Englisch. Ohne läuft in der Forschung wenig. Es gibt Tage, an denen man nach sechs Stunden Labor und vier Deadlines am Kollegenbüro vorbeischleicht, nur um kurz menschlich zu sein. Ob man das vorher übt? Schwierig. Zu einem gewissen Grad vielleicht, aber die Bereitschaft, sich permanent weiterzubilden, offen zu bleiben für Irritationen und Feedback, das trennt Newcomer von Dauerläufern.


Gehalt: Von romantischen Erwartungen und der harten Realität

Geld, ja, das Thema, das in Bewerbungsgesprächen verlegen auf den letzten Minuten wartet. Wieviel verdient eine Chemikerin? Zu viel für manche, zu wenig für viele. Realistisch betrachtet: Das Grundgehalt für den Einstieg (Industrie, Tarifbindung – etwa in der chemisch-pharmazeutischen Industrie) kann in Ballungsräumen und größeren Unternehmen ordentlich sein. Wer sich im öffentlichen Dienst (Forschung, Hochschule) verdingt, spürt oft das berühmte Delta. Gut, die Branche zieht Unterschiede: Feinchemie zahlt anders als Lebensmittelchemie; Standort West mehr als Ost; Forschung mehr als Produktion. Genießerfreundliche Zusätze (Weihnachtsgeld, Altersversorgung) gibt’s meist tarifgebunden, im Mittelstand oft weniger. Trotzdem – einige Kollegen haben den Wechsel in die Industrie nach ein, zwei Forschungsjahren nie bereut. Private Chemielabore, Mittelstand, Start-ups? Durchwachsen, aber manchmal überraschend innovativ – und wer Karriereambitionen mitbringt, kann Fach- zu Führungskraft werden. Dennoch, Realismus: Chemie ist kein Goldesel-Beruf, kann aber mit Erfahrung und Branche solide Sicherheit bieten. Vor allem, wenn man bereit ist, standortflexibel zu sein – das gilt noch immer. Und es spricht etwas dafür, früh zu lernen: Wer nur wegen des Lohns kommt, der bleibt selten lange. Leidenschaft und Praxisblick zahlen sich aus – nicht immer monatlich, wohl aber langfristig.


Bewerbungsrealität & Einstiegshürden – kein Spaziergang, keine Raketenwissenschaft

Die ersten Bewerbungen? Manchmal fühlt es sich an, als würde man sich bei einer Lotterie anmelden. Auswahlverfahren sind selten digital glatt; oft gibt es noch klassisch-analoge Strukturen. Unternehmen suchen Praktiker und Charaktere, nicht Lebenslaufphrasen-Komponisten. Und Softskills – die berühmten – sind plötzlich mehr als Floskel. Wer kommunizieren kann, auch mal zwischen den Zeilen liest und den Team-Mikrokosmos im Griff behält, ist klar im Vorteil. Praktika, Werkstudenten-Tätigkeiten, Netzwerken: Altbacken? Nein, immer noch Gold wert. Wer multilinguale oder internationale Erfahrung hat, profitiert in der industriellen Forschung – und ohnehin, globale Standards wachsen weiter. Kleiner Einschub: Diversität ist in großen Unternehmen angekommen. Aber es gibt sie, die Nischen, in denen ein klassisch männlich-dominiertes Umfeld überwiegt. Dort – Hand aufs Herz – braucht es extra Standing wie auch ansteckenden Humor.


Zukunft, Fachkräftemangel, Balance – Fremdsprachen, Flexibilität und der Hang zum Wandel

Die Chemiebranche ist, sagen wir, ein Feld im Umbruch. Digitalisierung? Kommt langsam an, aber menschliche Expertise bleibt unersetzlich. Automatisierung in Laboren lässt Routinearbeiten verschwinden – das heißt aber nicht, dass kritisches Nachdenken aus der Mode kommt. Fachkräftemangel schleicht wie ein alter Bekannter um die Ecke, besonders in ländlichen Regionen. Stadt, Land, Fluss – und Karriereaussicht: In Baden-Württemberg sieht es trotz schwankender Konjunktur besser aus als in manch strukturschwachem Osten. Gesellschaftliche Themen wie Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung oder Klimaschutz schlagen direkt im Berufsalltag auf – der Ruf nach Green Chemistry, nachhaltigen Verfahren und Verantwortung wächst spürbar. Und schon landet man bei einer anderen Dauerbaustelle: Work-Life-Balance. Großunternehmen haben oft bessere Programme und flexible Modelle; Mittelständler ziehen unterschiedlich nach. Homeoffice im Labor? Sicher nicht flächendeckend. Aber Projektstrukturen, flexible Schichten oder Teilzeit – alles möglich, wenn man Glück mit dem Arbeitgeber hat. Wer es ernst meint, bleibt dabei. Wer was erleben will – der geht manchmal einfach weiter.


Fazit – Neuer Job, alte Fragen, echtes Leben

Ob Berufseinsteigerin, neugierige Quereinsteigerin oder routinierte Fachkraft, die eigentlich nur noch „das eine Projekt“ sucht: Chemie ist ein Berufsfeld mit unendlich vielen Wegen, aber selten Schnellstraßen. Wer Mitarbeit am Fortschritt sucht, findet sie. Wer actionreiches Entertainment erwartet – nun, manchmal gibt’s auch nur einen ruhig blubbernden Kolben, der daran erinnert, dass das alles keine Magie ist. Aber genau das bleibt das Reizvolle: Es ist kein Job für Blender und keine Warteschleife für Karrierelüsterne, sondern ein Feld, in dem Neugier, Hartnäckigkeit und ein Schuss Selbstironie besser wirken als das hundertste Zertifikat. Das Periodensystem ist ein Anfang. Der Rest? Beginnt meist nach Feierabend und endet spätestens beim Kollegenbier, irgendwo zwischen Fachgespräch und Lebensphilosophie. Vielleicht nicht spektakulär, aber – im besten Sinne – ehrlich, fordernd und überraschend lebensnah.


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