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Jobs / Stellenangebote in der Chemie sind vielerorts gefragt

Der Klassiker ist immer noch auf dem Campus zu hören: Ohne Doktortitel gibt es keine wirklich guten Jobs für Chemiker. Inzwischen sollten angehende Chemiker die Branche soweit beobachtet haben, dass sich diese Mär nur noch unter fachfremden Akademikern halten kann. Berufsstarter sollten sich aber nicht davon abhalten lassen, mal einen Blick auf die Branche und deren herausragenden Jobchancen zu riskieren.

Viel wichtiger als der Doktortitel ist das Interesse für fachübergreifende Themengebiete. Interdisziplinäre Ansätze sind fast schon Jobgaranten in einer Branche, die in vielen Berufszweigen unterwegs ist. Zu den Nebenfächern gehören dabei nicht nur die bekannten Naturwissenschaften wie Biologie oder Physik. Chemiker sind gut beraten, wenn sie sich auch in Feldern wie Technik, Wirtschaft, Medizin und Informatik umsehen. Eine Verbindung aus zwei Fachgebieten ist allemal eine bessere Chance. Dabei muss im Vergleich zum Doktortitel nicht mal automatisch Gehaltsverzicht geübt werden. Der Branche geht es gut, die Zuwachsraten sind wieder kontinuierlich steigend und Chemiker in vielen Arbeitsbereichen gefragt.

Auch den Chemikern kommt dabei die demographische Entwicklung in den Industrieländern zugute. Die Menschen werden älter und zugleich anspruchsvoller und besitzen auch immer häufiger das nötige Einkommen, um sich ihren Lebensabend eigenverantwortlich zu gestalten. Dabei wird zunehmend auch Geld in die Gesundheit investiert, um die letzten Jahre nicht leidend, sondern mit Freude zu erleben. Wellness ist angesagt. Um das zu ermöglichen strengen sich zahlreiche Branchen wie Medizintechnik, Biotechnik, Pharmazie usw. an, dem Kunden neue Perspektiven zu eröffnen.

Für den Chemiker ist auch die zweite große Herausforderung der Zukunft (neben dem Älterwerden) interessant: Die ökologisch vertretbare Versorgung mit Energie. Unlängst wurde anhand des Biosprits deutlich, wie eng die Energieversorgung mit der Lebensmittelbranche zusammenhängt. Es sind Probleme aufgekommen, die nach Lösungen rufen. Und bei diesen Lösungen geht es nicht allein um politische Entscheidungen, sondern auch um Lösungswege im Detail.

Der Dr. rer. nat. ist sicherlich nach wie vor der bessere Türöffner für manche Bereiche der Forschung und Produktion, aber auch ohne den Titel gibt es vielfältige Berufsmöglichkeiten. Firmen sind heute mehr denn je darauf angewiesen, dass sie ihre Entwicklung und Produktion am Markt orientieren. Flops können das Aus bedeuten. Um negative Entwicklungen zu vermeiden, sind fachübergreifende Zusammenarbeit und offene Kommunikationsfähigkeit notwendig. Daraus ergeben sich weitere Berufschancen. Am Beispiel der Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bzw. zur Einzelhandelskauffrau ist die Perspektive leicht zu verdeutlichen: Es reicht immer seltener nur das kaufmännische Wissen. Stattdessen sind zudem die entsprechenden Branchenkenntnisse gefragt. In ähnlicher Weise sollten sich auch Berufsstarter im Bereich Chemie nicht nur für die naturwissenschaftliche Seite, sondern auch für die möglichen Märkte interessieren.

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