Chemiker/in - Lebensmittelchemie Jobs

10 aktuelle Chemiker/in - Lebensmittelchemie Stellenangebote

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Lebensmittelchemiker/Chemiker (m/w/d) als Leitung analytische Methodenentwicklung

Eurofins GfA Lab Service GmbHHamburg

In dieser verantwortungsvollen Position leiten Sie innovative Projekte wie nachhaltige Labore und Prozessoptimierungen. Dabei gewährleisten Sie einen reibungslosen Informations- und Kommunikationsfluss zwischen Abteilungen und Führungskräften. Mit einem abgeschlossenen Studium in Analytischer oder Lebensmittelchemie bringen Sie mehrjährige Erfahrungen in der instrumentellen Analytik, insbesondere mit GC- und LC-Massenspektrometern, mit. Ihre Kenntnisse in Methodenvalidierung und ISO/IEC 17025 sind entscheidend für den Erfolg. Sie zeichnen sich durch ausgeprägte Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten aus und arbeiten selbstständig und strukturiert. Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse runden Ihr Profil ab und bieten Ihnen weitreichenden Gestaltungsspielraum.
Gutes Betriebsklima Kantine Jobrad Corporate Benefit Eurofins GfA Lab Service GmbH Vollzeit weitere Benefits
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Ernährungswissenschaftler / Lebensmittelchemiker - Nahrungsergänzungsmittel (m/w/d)

VERLA-PHARM Arzneimittel GmbH & Co. KGTutzing

Zur Verstärkung unserer medizinisch-wissenschaftlichen Abteilung suchen wir engagierte Ernährungswissenschaftler oder Lebensmittelchemiker (m/w/d). Ihre Hauptaufgaben umfassen die lebensmittelrechtliche Betreuung von Nahrungsergänzungsmitteln sowie die Mitwirkung an Produktentwicklungen. Zudem erstellen und pflegen Sie Produktdokumentationen und managen technische Reklamationen oder Nebenwirkungsmeldungen. Eine weitere Verantwortung liegt in der Prüfung und Freigabe von Packmitteltexten und Werbematerialien. Ein abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium, idealerweise mit Kenntnissen im europäischen Lebensmittelrecht, ist erforderlich. Wenn Sie eine teamorientierte, sorgfältige und ergebnisorientierte Arbeitsweise mitbringen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!
Flexible Arbeitszeiten Betriebliche Altersvorsorge Kantine Vollzeit weitere Benefits
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Staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d)

Eurofins NDSC Food Testing Germany GmbHHamburg

Werde staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker (m/w/d) und gestalte die Zukunft der Lebensmittelbranche! In dieser spannenden Rolle berätst du nationale und internationale Kunden zu speziellen Fragestellungen. Du baust aktiv die Kundenbindung aus und vermarktest unsere hochwertigen Dienstleistungen. Eigenverantwortlich beurteilst du rückstandsanalytische Messergebnisse und erstellst präzise Prüfberichte. Zudem koordinierst du sämtliche Kundenanfragen, Angebote und das Reklamationsmanagement. Wenn du ein abgeschlossenes Studium der Lebensmittelchemie und das 2. Staatsexamen vorweisen kannst, ist dies die perfekte Chance für dich!
Kantine Gesundheitsprogramme Vollzeit weitere Benefits
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Staatlich geprüften Lebensmittelchemiker (m/w/d)

Landesuntersuchungsamt Rheinland-PfalzSpeyer

Das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz ist der Schlüssel zum sicheren Lebensmittel- und Gesundheitsschutz für Mensch und Tier. Mit rund 500 Mitarbeitenden an fünf Standorten arbeiten wir aktiv an der Überwachung von Lebensmitteln, Arzneimitteln und Kosmetik. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen staatlich geprüften Lebensmittelchemiker (m/w/d). Die Position ist in Teilzeit (75%) befristet bis zum 30. April 2028 im Institut für Lebensmittelchemie in Speyer. Der Einstieg ist zum 01. Mai 2026 geplant. Ihre Chance, einen wichtigen Beitrag zum Verbraucher- und Gesundheitsschutz zu leisten, wartet auf Sie!
Familienfreundlich Flexible Arbeitszeiten Jobrad Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Ingenieur*in als (Junior) Sachverständige*r zur chemischen / Chemie Prüfung von Kosmetik (w/m/d)

TÜV Rheinland GroupKöln

Als (Junior) Sachverständige*r für chemische Prüfungen von Kosmetik sind Sie verantwortlich für die Ermittlung des Prüfbedarfs in Zusammenarbeit mit dem Vertrieb. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Erstellung von Prüfgrundlagen und -programmen für kosmetische Mittel sowie Reinigungsprodukte. Zu Ihren Tätigkeiten gehört die sachgerechte Abwicklung von Prüfaufträgen und die Erstellung detaillierter Prüfberichte. Sie analysieren die Prüfergebnisse und bleiben stets über aktuelle Richtlinien und Neuerungen informiert. Zudem betreuen Sie unsere Kund*innen und geben ihnen wichtige Informationen zur Bewertung der Produktprüfungen. Ihre Expertise sorgt für Vertrauen und Qualität in der Kosmetikbranche.
Weiterbildungsmöglichkeiten Vollzeit weitere Benefits
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Chemiker / Materialwissenschaftler (m/w/d)

OPTIMA consumer GmbHSchwäbisch Hall

Werden Sie Chemiker / Materialwissenschaftler (m/w/d) bei Optima Consumer und gestalten Sie die Zukunft der Verpackungsindustrie. In dieser Schlüsselposition entwickeln Sie innovative Turnkey Abfüll- und Verpackungsmaschinen für Kosmetik- und Personal-Care-Produkte. Ihr Fokus liegt auf faserbasierten Materialien, Additiven und Barrierelösungen, während Sie Markttrends analysieren. Sie testen Materialien auf Verarbeitbarkeit und Kompatibilität mit unseren Maschinen. Zudem beraten Sie unsere Kunden hinsichtlich technischer Anforderungen und Proof of Principles. Gemeinsam mit dem Verpackungsteam entwickeln Sie nachhaltige Lösungen, die Recyclingfähigkeit und Kreislaufwirtschaft fördern.
Flexible Arbeitszeiten Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Chemiker/in - Lebensmittelchemie wissen müssen

Chemiker/in - Lebensmittelchemie Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Chemiker/in - Lebensmittelchemie wissen müssen

Berufseinstieg als Lebensmittelchemiker: Zwischen Analyse und Alltagschaos

Dass die Lebensmittelchemie ein Feld voller Gegensätze ist, wusste ich lange nur aus Erzählungen: Einerseits wissenschaftliche Präzision, andererseits die oft unvermeidbare Improvisation am Arbeitsplatz. Dazwischen? Ein Haufen Erwartungen, ein paar Vorurteile – und ein Arbeitsmarkt, der, sagen wir es ruhig, seine eigenen Gesetze hat. Wer sich als Berufsanfänger oder Umsteiger in diese Richtung orientiert, taucht jedenfalls nicht in ein Planschbecken, sondern eher in einen Schwimmkurs bei Wellengang. Aber was macht diesen Berufsbereich – ich bleibe mal beim gängigen Titel „Chemiker/in – Lebensmittelchemie“ – eigentlich im Kern aus?


Von Analytik bis Zulassungsvermerk: Was tut ein Lebensmittelchemiker wirklich?

Der Alltag dreht sich selten nur um das Pipettieren und Titrieren im weißen Kittel. Natürlich, Laborarbeit bleibt das Herzstück – ob Pestizidrückstände, Allergenanalytik oder Authentizitätsprüfungen. Tatsächlich gehören aber mindestens ebenso oft Schreibtischaufgaben dazu: Berichte, Gutachten, Risikoabschätzungen. Die rein „praktischen“ Jobs sind dünn gesät – später verbringt man mehr Zeit mit Normenlisten als mit dem Messkolben. Nicht alle sind darauf vorbereitet (ich war’s jedenfalls nicht).

Trotzdem: Die Befriedigung, gesellschaftlich etwas Relevantes beizutragen – Lebensmittelbetrug aufdecken, Verbraucherschutz umsetzen, Innovationen im Nachhaltigkeitsbereich begleiten – bleibt. Nur ahnt das niemand, der „Chemiker“ bloß aus US-Serien kennt. Die tägliche Herausforderung ist, nach all den Jahren Uni plötzlich Unternehmens- oder Behördenlogik inhalieren zu müssen. Ach, und ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie oft plötzlich die Frage kommt, ob „das überhaupt noch gesund ist“? Vorwarnung: Am Familientisch wird man zum Standard-Lebensmittelprüfer.


Wen sucht die Branche wirklich? Zwischen Überflieger-Ideal und Bodenhaftung

Eins gleich vorweg: „Lebensmittelchemiker/in“ auf dem Papier zu sein – mit Zeugnis und Prüfungsvermerk – ist leider keine Eintrittskarte auf rotem Teppich. Die meisten Unternehmen, Prüflabore oder Behörden wünschen sich eine Mischung aus Standfestigkeit, Flexibilität und, ja, Nervenstärke. Klar: Ein Prädikatsexamen öffnet Türen. Aber wer im Bewerbungsgespräch erklären kann, warum ihn eine mikrobiologische Problemanalyse nicht gleich in den Wahnsinn treibt, ist oft schon weiter als manch akademisch Hochdekorierter.

Praktische Erfahrungen? Gold wert. Wer im Studium mal freiwillig in ein Qualitätsmanagement-System oder die Sensorik hineinschnuppert, hat es spürbar leichter. Soft Skills, Teamplay, strukturierte Organisation: Das sind keine Alibi-Stichworte, sondern das eigentliche Rückgrat des Berufs. Besonders in Laboren, in denen Stress- und Fehlerkultur anders als in der Ausbildung gelebt werden.


Markt, Geld, Perspektiven – und die oft bittere Wahrheit

Nun zum weniger beliebten, aber entscheidenden Thema: Gehalt. Die Vorstellung, nach dem Abschluss stehe man finanziell blendend da, hält nicht immer dem Praxistest stand. Einstiegsgehälter schwanken enorm: wer in Ballungsgebieten, etwa Frankfurt oder Hamburg, bei einem großen Analytik-Dienstleister anfängt, kommt je nach Tarifvertrag und Gehaltsverhandlung schneller auf solide Werte (etwa 45.000 € bis 55.000 € im Jahr, manchmal auch drüber – je nach Branche und Zusatzqualifikation). Mittelständische Labore, regionale Behörden oder gar Startup-Sphären? Da sitzt man mitunter deutlich bescheidener im Boot, zuweilen auf unter 40.000 €. Und, der Unterschied Stadt-Land ist spürbar: Während im Süden Deutschlands oft großzügiger gezahlt wird, sieht es in strukturschwachen Gebieten im Osten – ja, ich spreche es aus – durchaus ernüchternd aus.

Aufstiegschancen sind vorhanden, aber man muss sich bewegen. Wer dauerhaft den Sprung vom reinen Analytiker zum Laborleiter oder in die Fachabteilungsführung schaffen will, kommt um Zusatzqualifikationen kaum herum. QM-Fortbildungen, Kommunikationstrainings oder gar ein berufsbegleitendes Masterstudium schaden selten. Trotzdem: Man sollte sich klarmachen, dass glamouröse Karrieresprünge im Consulting-Stil eher die Ausnahme, nicht die Regel sind. Bitter? Vielleicht. Aber lieber ehrlich als enttäuscht.


Bewerbung, Einstieg, Unsicherheiten – stabile Planbarkeit klingt anders

Wer meine Erfahrungen teilt, hat es gemerkt: Der Berufsweg ist selten ein gerader Highway. Die Stellenanzeigen? Ein bunter Mix – mal Nischen, mal Massenware, oft aber zu ungenau, um wirklich die eigene Passung zu erkennen. Viele Berufseinsteiger hangeln sich zunächst durch befristete Verträge, Traineeprogramme oder Projektstellen. Die Branche verlangt Geduld und die Bereitschaft, regionale Mobilität mitzubringen. Starrer Wunsch nach Heimatnähe? Schwierig. Doch im Gegenzug: Wer flexibel ist, erlebt manchmal Überraschungen – der Mittelständler am Stadtrand zahlt plötzlich besser als die größere Behörde. Ein bisschen Poker ist unvermeidlich.

Auch die Bewerbungsprozesse selbst wirken manchmal absurd akademisch – Assessment-Center für ein Labor, das seit Jahrzehnten im Familienbesitz ist. „Was sind Ihre Schwächen?“ – Gesehen, erwischt, abgehakt. Echte Fragen stellen hilft mehr: Warum tickt das Prüflabor so, wie es tickt? Wie stabil ist das Team? Gibt es Perspektiven auf feste Übernahme? Ehrliche Antworten helfen erstaunlich oft weiter.


Wandel, Werte & der Blick nach vorn – warum Lebensmittelchemie gerade heute Sinn macht

Zugegeben, manchmal fällt es schwer, den gesellschaftlichen Drive dieses Berufs zu spüren, wenn man zum dritten Mal die gleiche Extraktion wiederholt. Aber Hand aufs Herz: Themen wie Nachhaltigkeit, Transparenz, Green Chemistry und Lebensmittelsicherheit gewinnen an Bedeutung. Die Nachfrage nach Analytik im Bereich Nachhaltigkeit wächst, neue Prüfverfahren zur Erkennung von Mikroplastik oder neuen Zusatzstoffen finden ihren Weg aus den Fachjournalen in die Alltagspraxis.

Und dann ist da noch die Digitalisierung – klingt abgedroschen, bleibt aber real. Automatisierte Messdatenauswertung, KI-gestützte Identifizierung von Mustern, Labor-IT, die früher nur als Zukunftsvision galt. Wer offen bleibt für Technik und nicht bei jedem neuen System stöhnt, hat eine echte Chance, sich als unverzichtbare Schnittstelle im Betrieb zu etablieren.

Trotz aller Widrigkeiten: Ich habe den Eindruck, dass Lebensmittelchemiker/innen immer häufiger als das gesehen werden, was sie wirklich sind – nicht bloße Kontrollettis, sondern Brückenbauer zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Manchmal fragt man sich, warum das nicht häufiger laut gesagt wird. Der Beruf verlangt viel, schenkt aber auch einiges zurück – Sinn, Gestaltungsraum, die tägliche Portion Unvorhergesehenes inklusive. Und mit etwas Glück sogar ein Gehalt, das zum beruflichen Selbstverständnis passt. Oder zumindest fast.


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