Pflegeberufe Jobs

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Gesundheits- und Krankenpfleger als Lehrer für Pflegeberufe (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha, Dresden

Wir suchen engagierte Fachkräfte mit einem Abschluss in Gesundheitswissenschaften oder einen Master in Medizin- oder Berufspädagogik. Ideale Bewerber bringen praktische Erfahrung im Lehrbereich mit und besitzen gute Medienkompetenz sowie MS-Office-Kenntnisse. Empathie und Kommunikationsstärke im Umgang mit jungen Menschen sind uns besonders wichtig. Wir bieten übertarifliche Bezahlung, abgestimmt auf Qualifikation und Erfahrung. Unser Team besteht aus kreativen Köpfen, die Wert auf ein harmonisches Miteinander legen. Profitieren Sie von vielseitigen, zukunftsorientierten Aufgabengebieten und moderner Ausstattung in einem engagierten Arbeitsumfeld.
Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung Pflegefachmann / Pflegefachfrau (m/w/d)

Eifelklinik St. Brigida SimmerathSimmerath, Aachen

Die Eifelklinik St. Brigida in der Städteregion Aachen steht für exzellente medizinische Versorgung und hohe Patientenzufriedenheit. Regelmäßig belegt die Klinik Rang 1 bei Zufriedenheitsbefragungen und zählt zu den TOP 3 im Rheinland. Unsere Fachabteilungen, einschließlich Innere Medizin und orthopädischer Chirurgie, sichern die umfassende Regelversorgung in der Region. Neben der optimalen Patientenbetreuung legen wir großen Wert auf qualifizierte Ausbildung. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre mit staatlicher Abschlussprüfung sowie EU-weiter Anerkennung. Der Ausbildungsstart findet jährlich am 01.08. in Kooperation mit dem Bildungszentrum Düren statt.
Corporate Benefit Eifelklinik St. Brigida Simmerath Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) im interdisziplinären Einsatz (Diabetologie & OP)

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Verstärken Sie unser Team als Pflegefachkraft (m/w/d) im interdisziplinären Einsatz bei der Medizinischen Klinik und Poliklinik III des Universitätsklinikums Dresden. Mit 102 Betten und einem umfangreichen Ambulanzbereich bieten wir eine erstklassige Versorgung, insbesondere in der Diabetologie. Unser Fokus liegt auf der Behandlung von Diabetes mellitus und seinen Folgekrankheiten, wie dem gefürchteten Diabetischen Fußsyndrom. In dieser abwechslungsreichen Position arbeiten Sie zu 60% auf der diabetologischen Station und 40% im OP. Wir bieten eine unbefristete Stelle in Voll- oder Teilzeit, die ab sofort zu besetzen ist. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie aktiv die Patientenversorgung!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft als Breast Care Nurse (w/m/d)

Universitätsmedizin GöttingenGöttingen, Niedersachsen

Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Universitätsmedizin Göttingen sucht eine engagierte Pflegefachkraft als Breast Care Nurse (w/m/d) in Teilzeit (19,25 Stunden/Woche). Diese Position ist zunächst auf zwei Jahre befristet, mit der Möglichkeit auf eine Weiterbeschäftigung. Unser Brustkrebszentrum ist Teil eines Hauses der universitären Maximalversorgung und bietet erstklassige Versorgung gemäß den Standards der Deutschen Krebsgesellschaft. Zu Ihren Aufgaben gehören die individuelle Beratung und Begleitung von Patient*innen mit Brusterkrankungen sowie die Terminkoordination. Diese Rolle erfordert ein hohes Maß an Empathie und Organisationstalent. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unseres spezialisierten Teams!
Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Diabetologie

Universitätsklinikum Carl Gustav Carus DresdenDresden

Du bist Pflegefachmann oder Pflegefachfrau und suchst eine verantwortungsvolle Tätigkeit? Bei uns erwartet dich ein modernes Arbeitsumfeld mit neuester Technik. Kommunikation, Verantwortungsbewusstsein und Empathie sind bei uns unerlässlich. Wir fördern ein starkes Team, das sich gegenseitig unterstützt und für gute Laune sorgt. Zudem profitierst du von einer attraktiven Vergütung nach Haustarifvertrag, 30 Urlaubstagen und bis zu 9 zusätzlichen Urlaubstagen. Bewerber aus dem Ausland benötigen B2-Deutschkenntnisse sowie die Anerkennung ihres Berufsabschlusses, um Teil unseres mitarbeiterfreundlichen Teams am Uniklinikum Dresden zu werden.
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Corporate Benefit Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Notaufnahme (ZNA)

Mathias StiftungIbbenbüren

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) in der Notaufnahme und tragen Sie aktiv zur Gesundheit im Verbund bei. In unserem wachsenden Team setzen wir uns für das Wohlbefinden von Menschen in verschiedenen Lebensphasen ein. Zu Ihren Aufgaben gehören die Behandlungspflege sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen. Sie planen, koordinieren und dokumentieren Pflegeprozesse optimal für Ihre Patient:innen. Zudem beraten und unterstützen Sie Patient:innen und deren Angehörige während ihres Aufenthalts. Schließen Sie sich einem starken, regionalen Sicherheitsnetz an und gestalten Sie die Zukunft der Gesundheitsversorgung mit uns!
Weihnachtsgeld Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Gesundheits- und Krankenpfleger zur Weiterbildung zum DRG-Prüfer (m/w/d)

Med X Gesellschaft für medizinische Expertise mbHHamburg

Wir sind ein führendes Unternehmen im Leistungsausgabenmanagement für private Krankenversicherungen. Seit zwanzig Jahren unterstützen wir Kostenträger und Dienstleister im Gesundheitswesen. Aktuell suchen wir Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d) zur Weiterbildung zum DRG-Prüfer für unser Hamburger Büro. In dieser Rolle bearbeitest du Krankenhausabrechnungen mithilfe eines EDV-Systems. Du prüfst diese auf Dissonanzen im DRG-System und kommunizierst mit Leistungserbringern oder Versicherungsnehmern. Zudem überprüfst du die Kodierfähigkeit von Diagnosen und Prozeduren anhand medizinischer Dokumente, um höchste Qualität zu gewährleisten.
Flexible Arbeitszeiten Homeoffice Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Kurzzeitpflege

Mathias StiftungMettingen Westfalen

Das St.-Elisabeth-Hospital Mettingen sucht engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) für die Kurzzeitpflege. Unser Ziel ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen in verschiedenen Lebensphasen zu fördern. Werden Sie Teil unseres starken, regionalen Teams und unterstützen Sie uns in der ganzheitlichen und wertschätzenden Pflege. Ihre Aufgaben umfassen die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Planung und Dokumentation von Pflegemaßnahmen. Darüber hinaus beraten und leiten Sie Bewohner:innen und deren Angehörige an. Gestalten Sie gemeinsam mit uns ein sicheres und unterstützendes Umfeld für alle.
Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Weihnachtsgeld Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) als stellv. Fachbereichsleitung Demenz-WGs Marienfelde

Pflegedienst am Treptower Park GmbHBerlin Treptow-Köpenick

Starten Sie Ihre Karriere als Pflegefachkraft in einem wertschätzenden Umfeld! Idealerweise bringen Sie Erfahrungen aus einer Leitungsposition sowie zwei Jahre Berufserfahrung mit, insbesondere in der Betreuung von Demenzpatienten. Wir schätzen ein freundliches Auftreten, Flexibilität und hohe Belastbarkeit. Ihre Organisationstalent und Empathie helfen Ihnen, auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren. Kenntnisse der SGB V- und SGB XI-Richtlinien sind von Vorteil, ebenso wie die Anwendung gängiger Office-Programme. Wir heißen Wiedereinsteiger willkommen und bieten ein attraktives Gehalt, abgestimmt auf Ihre Qualifikationen und Erfahrungen.
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) im Haus Maurinus

JOVITA Rheinland gGmbHLeverkusen

Du bist examinierte Pflegefachkraft und hast eine Leidenschaft für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung? Wir suchen genau dich für unser humorvolles, herzliches Team! Bei uns erwartet dich eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre, in der Zusammenhalt und offene Kommunikation großgeschrieben werden. Du profitierst von flachen Hierarchien und einer offenen Feedbackkultur mit den Führungskräften. Zeige deine Zuverlässigkeit und Empathie in einem jungen, innovativen Umfeld. Freue dich auf eine faire und pünktliche Bezahlung nach AVR-Tarif – bewirb dich jetzt und werde Teil unseres tollen Teams!
Gutes Betriebsklima Betriebliche Altersvorsorge Weiterbildungsmöglichkeiten Jobticket – ÖPNV Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegeberufe wissen müssen

Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegeberufe wissen müssen

Leben am Puls des Menschen – Warum Pflegeberufe anders ticken

Es gibt Berufsbereiche, da platzt die Stellenbeschreibung fast vor leeren Vokabeln: „herausfordernd“, „sozial“, „Systemrelevanz“. Wer aus Sicht eines Berufseinsteigers oder als wechselwillige Fachkraft tatsächlich mit der Pflege liebäugelt, merkt schnell: Zwischen Hochglanzprospekte und den ersten 12-Stunden-Schichten klafft eine ordentliche Realitätsschere. Was viele Broschüren verschweigen – und worüber man kaum auf Karriereumwegen stolpert: Pflege ist weder Selbstaufgabe noch reines Helferhobby. Es ist ein Fundament unserer Gesellschaft, irgendwo zwischen moderner Dienstleistung, Handwerk und Improvisation.


Der Arbeitsalltag: Zwischen Hand am Menschen und Spagat zur Digitalisierung

Manchmal fragt man sich, ob der einzelne Tag überhaupt in Worte zu fassen ist. Frühmorgens los, Kaffee verpasst, dann Eile: Medikamente, Körperpflege, Mobilisation, Gespräche mit Angehörigen, zwischendurch Papierberge (ja, auch 2024 noch aus echtem Papier); und falls alles glatt läuft, zwei Minuten für den eigenen Rücken. Die Tätigkeiten? Vielseitig, klar – aber nicht in dem Sinne, wie es manchmal klingt. Vielmehr wechseln die Rollen minütlich: Organisator, Vertrauensperson, dokumentierende Schnittstelle in Querschnittsposition. Einiges daran lehrt Demut, anderes zehrt. Doch niemand wird zur Pflegekraft, um sich in Checklisten zu verlieren.

Was sich in den letzten Jahren gewandelt hat: die Technik hält Einzug. Digitale Patientenakten, Apps zur Vitalwertübertragung, Algorithmen für Dienstplanung – das alles will beherrscht sein. Gerade Berufseinsteiger müssen heute nicht nur mit Rollstuhl und Rollator klarkommen, sondern auch mit Tablet und Telemonitoring. Klingt anspruchsvoll, ist es auch. Aber klar: Der Mensch steht weiter im Mittelpunkt. Und das soll auch so bleiben, allen Technikversprechen zum Trotz.


Qualifikationen, Charakterfragen und der Blick ins eigene Spiegelbild

Pflege kann, wer will? Leider nein. Nur ein dickes Fell reicht nicht. Je nach Pflegebereich (ambulant, stationär, Klinik, Spezialpflege) gibt es unterschiedliche Zugänge: Ausbildungswege über die generalistische Pflege, Spezialisierungen in Richtung Intensiv oder Onkologie, Durchlauferhitzer über Pflegehelfer-Tätigkeiten. Doch das liest sich auf Papier leichter als es im echten Leben ist. Kommunikation ist hier mehr als therapeutisches Geraune – sie entscheidet zwischen vertrauensvoller Begleitung und Missverständnis mit Folgen.

Manchmal merkt man erst im Dienst: Der Mensch, der seinen Rollstuhl nach links ziehen möchte, sagt es nicht immer. Und nicht jeder Handgriff ist Routine – oft ist er die letzte Würde für jemanden, der sein Leben nicht mehr selbst regeln kann. Wer hierfür keine Antennen entwickelt, wird nicht lange durchhalten. Heißt auch: Teamplay ist kein Pausengespräch, sondern Alltag. Pflege wird nie ein Heldentum, aber ohne ein Quäntchen Idealismus wird es auch kein Beruf, sondern strampelnde Fließbandarbeit.


Gehalt – das ewige Thema (und der Blick auf den Kontostand)

Jetzt mal Tacheles. Das Tabuthema Geld, gern versteckt hinter Blumenworten wie „Anerkennung“ und „gesellschaftlicher Wert“. Fakt: Pflegeberufe werden besser bezahlt als noch vor einigen Jahren. Allerdings bleibt ein bitterer Beigeschmack – denn der Sprung vom Einsteigergehalt zur ersten Gehaltserhöhung erfolgt oft in Trippelschritten. Während im Westen höhere Tariflöhne Standard sind, hinken manche Regionen im Osten noch deutlich hinterher. Wer es genau wissen will, muss sich die Unterschiede zwischen Altenpflege, Krankenpflege, Privatanbietern und tarifgebundenen Trägern genauer reinziehen: Da liegen schon mal Hunderter Differenz für dieselbe Tätigkeit. Mit Zusatzqualifikation oder Leitungsposten geht es steil nach oben – vorausgesetzt, man erwischt die passende Struktur. Was viele unterschätzen: Die Nebenkosten (Schichtzulagen, Wochenenddienste) machen oft viel mehr aus als das Grundgehalt.

Kleiner Realitätscheck: Wer von Anfang an in die Leitungsebene marschiert, verdient mehr – klar. Aber der Stresslevel marschiert gleich mit. Studium? Führt zu weiteren Stufen, bedingt aber nicht zwingend den Umstieg ins Management. Wer sich mit weniger Routine, mehr Verantwortung und neuen Rollenbildern anfreunden mag, der kann hier (finanziell und persönlich) durchaus wachsen. Aber der Weg dahin ist kein Laufsteg.


Arbeitsmarkt und regionale Chancen: Pflege taugt nicht zum Versteckspiel

Sicher, Pflege ist der Dauerbrenner auf dem Arbeitsmarkt. Der berühmte Fachkräftemangel? Längst keine Schlagzeile mehr, sondern ein Zustand. Berufseinsteiger finden vielerorts offene Türen, wechselwillige Profis sowieso. Aber: Die Versprechen in Stellenanzeigen sind oft zu schön, um wahr zu sein. Ländliche Kliniken locken mit Familienbonus und Sofortvertrag, urbane Anbieter punkten mit Öffi-Zuschuss und Fortbildungschancen. Am Ende bleibt es eine Abwägung – Nähe zum Wohnort versus Spezialisierung, Familienfreundlichkeit gegen Extraschichten.

Was mir auffällt: Immer mehr Träger experimentieren mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Zuschüssen und kleinen, aber feinen Benefits – von Kita-Zuschuss bis zu Dienstfahrrädern (kein Witz). Die Nachfrage nach qualifizierten Pflegekräften wächst, aber sie trägt die Schattenseiten ständig mit: Personalmangel, Burnout-Risiko, hoher Verantwortungsdruck. Wer sich nach regionaler Stabilität sehnt, sollte nicht auf den schnellen Wechsel setzen, sondern einen Träger finden, der auch in Krisenzeiten Wort hält. Guter Rat: Gespräche mit (Ex-)Kollegen verraten oft mehr als das schönste Imagevideo.


Zwischen Balanceakt und Berufung: Wieviel Privates verträgt die Pflege?

Vereinbarkeit. Ein Wort, das auf dem Papier leichter aussieht als es sich am Sonntag auf Station anfühlt. Schichtdienst, Wochenendarbeit, plötzlich einspringen – das bringt den Kalender schon mal ins Wanken. Dennoch: Mit dem richtigen Arbeitgeber, einer Portion Planungssicherheit und einem Team, das zusammenhält, lässt sich Privatleben nicht nur planen, sondern auch leben. In den letzten Jahren wächst die Bereitschaft vieler Einrichtungen, auf individuelle Wünsche einzugehen – zumindest, wenn genug Leute da sind.

Doch Hand aufs Herz: Pflege ist selten nine-to-five. Wer damit hadert, muss ehrlich zu sich sein. Trotzdem – und das habe ich selbst oft erlebt – wächst hier eine Gelassenheit: Man lernt, sich Zeit zu nehmen, wenn sie da ist. Und auch die Technik hilft: Pflege-Apps, digitale Übergaben, automatische Dienstpläne – das nimmt Druck und bringt ein Stück Freiheit. Ob das auf Dauer reicht? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber wer hier nur Belastung sieht, verpasst das Beste: echte Begegnungen, Momente der Nähe, gelebte Solidarität. Das, was nie eine Lohntabelle abbilden kann.


Bewerbung, Einstieg – und ein Stück Ehrlichkeit

Abschließend? Nein, eher offen gefragt: Was gibt den Ausschlag, diesen Beruf zu wählen – Geld, Titel, Idealismus, Notlösung? Für viele ist der Einstieg Zufall, bei manchen Überzeugung. Der Bewerbungsprozess ist längst nicht mehr nur die Frage nach Zeugnissen, sondern nach Haltung, Motivation und Teamfähigkeit. Und ja, die viel beschworenen Soft Skills sind in Vorstellungsgesprächen wichtiger als perfekte Noten.

Ich habe immer gewünscht, dass Neueinsteiger und Wechsler die Pflege nicht als letzte Rettung oder Karriereverlegenheit sehen. Denn wer den Schritt wagt, braucht mehr als Routine – er braucht Mut, Humor, und die Fähigkeit, auch im Ungewissen einen Unterschied zu machen. Letztlich entscheidet nicht das Stellenangebot, sondern die Bereitschaft, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen. Pflege? Nicht nur ein Beruf – eher ein Zweikampf zwischen Wirklichkeit und Hoffnung. Manchmal gewinnt die Hoffnung. Und das ist der eigentliche Grund, warum ich bleiben würde.


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