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Heilerziehungspfleger*in, Erzieher*in, Ergotherapeut*in, Pflegefachkraft (m/w/d)

Diakonie Nord Nord Ost in Mecklenburg gGmbHBad Doberan

Die psychosoziale Wohneinrichtung Bad Doberan sucht engagierte Heilerziehungspfleger*innen, Erzieher*innen, Ergotherapeut*innen und Pflegefachkräfte (m/w/d) für 25-30 Stunden pro Woche. In Entgeltgruppe E7 erwartet dich ein Bruttogehalt von 3.732 bis 3.928 € bei Vollzeit. Dein beruflicher Alltag beinhaltet die liebevolle Alltagsbegleitung von Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen. Du gestaltest ihre Freizeit, förderst soziale Kontakte und unterstützt sie in Werkstätten. Zudem arbeitest du mit modernen pädagogischen Konzepten wie dem WKS-Modell und dem Gewaltschutzkonzept. Wenn du Menschen mit Assistenzbedarf geduldig und respektvoll begleitest, freuen wir uns auf deine Bewerbung!
Einkaufsrabatte Corporate Benefit Diakonie Nord Nord Ost in Mecklenburg gGmbH Vollzeit weitere Benefits
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Examinierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die Intensivstation

Mathias StiftungIbbenbüren

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) für die Intensivstation in Voll- und Teilzeit. Bei GESUNDHEIT IM VERBUND stehen die Menschen im Mittelpunkt unserer Arbeit in Gesundheit, Pflege und Bildung. Wir bieten eine spannende Karriere, um das Wohlbefinden von Patienten in verschiedenen Lebensphasen zu fördern. Werden Sie Teil unseres regionalen Netzwerks, das die Gesundheit der Gemeinschaft stärkt. Ihre Aufgaben umfassen die umfassende Betreuung von Patienten sowie die enge Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen im Krankenhaus. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie gemeinsam mit uns eine bessere Gesundheitsversorgung!
Unbefristeter Vertrag Familienfreundlich Weihnachtsgeld Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Notaufnahme (ZNA)

Mathias StiftungIbbenbüren

Die Mathias-Stiftung sucht am Klinikum Ibbenbüren eine engagierte Pflegefachkraft (m/w/d) für die Notaufnahme. Sie übernehmen die Behandlungspflege und arbeiten interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen im Krankenhaus. Zudem planen, koordinieren und dokumentieren Sie die Pflegeprozesse sorgfältig. Eine abgeschlossene 3-jährige Ausbildung im Pflegebereich ist unerlässlich, egal ob als Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder Pflegefachmann (m/w/d). Wir legen großen Wert auf Teamfähigkeit, soziale Kompetenz und eine patientenorientierte Denkweise. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Hospitation, um herauszufinden, ob unser Bereich der richtige für Sie ist!
Weihnachtsgeld Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) für die außerklinische Intensivpflege

Salbei Pflegedienst GmbHWuppertal

Wir suchen engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) aus den Bereichen Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege oder Kinderkrankenpflege. Dein Verantwortungsbewusstsein und Empathie sind bei uns herzlich willkommen, auch Anfänger finden bei uns Unterstützung! Wir bieten dir eine übertarifliche Bezahlung, die Möglichkeit zur Vollzeit- oder Teilzeitarbeit und eine Weihnachtsprämie. Profitiere von einer strukturierten Einarbeitung und vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten. Bei uns erwartet dich ein familiäres Team und eine langfristige Perspektive in der 1:1-Versorgung. Interesse? Bewirb dich einfach über XING oder kontaktiere uns direkt.
Gutes Betriebsklima Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft in der stationären Pflege (m/w/d)

ASB Seniorenpark "Schöner Blick"Nossen

Wir suchen leidenschaftliche Pflegefachkräfte, die unser Team mit Empathie und Engagement bereichern möchten. In unserer Einrichtung steht Professionalität und Teamarbeit im Fokus, um eine optimale Betreuung unserer Bewohnerinnen und Bewohner sicherzustellen. Unser Ansatz basiert auf dem mäeutischen Pflege- und Betreuungsmodell, das die individuellen Bedürfnisse der Bewohner in den Mittelpunkt stellt. Wenn Sie für die Pflege brennen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Ihre Aufgaben umfassen sowohl die aktivierende Pflege als auch die Dokumentation von Unterstützungsmaßnahmen. Werden Sie Teil unseres Teams und tragen Sie zur Verbesserung der Lebensqualität unserer Bewohner bei!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Kinderbetreuung Betriebliche Altersvorsorge Work-Life-Balance Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d) ambulant

Pflegedienst am Treptower Park GmbHBerlin Treptow-Köpenick

Wir suchen engagierte Pflegefachkräfte, darunter examinierte Krankenschwestern und Altenpfleger. Wenn Sie einen Führerschein der Klassen B oder 3 besitzen, sind Sie bei uns genau richtig. Auch Berufsanfänger und Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen! Bei einer 35-Stunden-Woche bieten wir ein attraktives Gehalt ab 3.900 € monatlich, plus Zuschläge und Prämien. Zusätzlich stellen wir ein Dienstfahrzeug zur Verfügung, das privat genutzt werden kann. Profitieren Sie von bis zu 30 Tagen Urlaub pro Jahr und einem angenehmen Arbeitsumfeld, das Ihre Qualifikationen wertschätzt!
Gutes Betriebsklima Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft für den ambulanten Pflegedienst (m/w/d)

Paritätischer Wohlfahrtsverband Niedersachsen e. V.Celle

Sie suchen eine erfüllende Position als Pflegefachkraft im ambulanten Pflegedienst (m/w/d)? In dieser Rolle erbringen Sie essentielle Grund- und Behandlungspflege für unsere Patienten in deren Häuslichkeit. Zu Ihren Aufgaben zählen die Wundversorgung, Medikamentengabe und die Messung von Vitalwerten. Eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachkraft ist unerlässlich, ebenso wie Ihre Fachkenntnisse in der Altenpflege. Sie sind lösungsorientiert, arbeiten im Team und bringen hohe soziale Kompetenz mit. Bewerben Sie sich jetzt und fördern Sie die Selbstbestimmung und Lebensqualität unserer Patienten!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Einkaufsrabatte Gesundheitsprogramme Kinderbetreuung Teilzeit weitere Benefits
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Advanced Practice Nurse (APN/ANP) (Pflegefachkraft)

Psychiatrische Klinik Lüneburg gGmbHLüneburg

Werden Sie Teil unseres Teams als Advanced Practice Nurse (APN/ANP) (m/w/d) in unbefristeter Vollzeitbeschäftigung mit 38,5 Stunden pro Woche. Diese Position ist ebenfalls für Teilzeit geeignet. In Ihrer Rolle als Pflegeexpert:in sind Sie direkt in die klinische Versorgung integriert und agieren als Fachkraft für spezifische Patient:innengruppen. Ihr Fokus liegt auf der patient:innenzentrierten Versorgung und der durchgehenden Begleitung während des gesamten Behandlungsprozesses. Sie übernehmen die wissenschaftlich fundierte Verantwortung und beraten Patient:innen sowie deren Angehörige. Zudem arbeiten Sie eng mit dem Pflegeteam zusammen, um höchste Qualität und Akzeptanz in der Pflege sicherzustellen.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Familienfreundlich Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft – Altenpfleger*in, Gesundheits- und Krankenpfleger*in

Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Hansestadt Bremen e.V.Bremen

Werde Teil unseres engagierten Teams als Pflegefachkraft! Wir suchen Altenpfleger*innen und Gesundheits- und Krankenpfleger*innen in Voll- oder Teilzeit. Deine Hauptaufgabe ist die liebevolle Betreuung unserer Bewohner*innen, inklusive Grundpflege und medizinischer Behandlungspflege. Du übernimmst Verantwortung für Pflegeprozesse, von der Informationssammlung bis zur Dokumentation. Aktive Mitgestaltung an der Qualitätsentwicklung ist ebenfalls Teil Deiner Aufgaben. Wenn Du eine Ausbildung als Pflegefachkraft oder Fachkrankenpfleger*in hast, bist Du bei uns genau richtig!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (w/m/d) Gynäkologie und Geburtshilfe

Klinikum ItzehoeItzehoe

Gestalten Sie Ihre Karriere als Pflegefachkraft (w/m/d) in einem innovativen Umfeld! Wir suchen engagierte Mitarbeiter mit einer abgeschlossenen Ausbildung und Erfahrung in Gynäkologie oder Geburtshilfe. Profitieren Sie von einer strukturierten Arbeitsweise, hoher sozialer Kompetenz und Teamfähigkeit. Unsere Institution bietet Ihnen individuell geförderte Fort- und Weiterbildungen sowie attraktive Vorteile wie Bikeleasing und ein tolles Klinikrestaurant. Genießen Sie eine angenehme Arbeitsatmosphäre in einem 3-Schicht-System, das Entlastung durch Springer und moderne Technologien ermöglicht. Zusätzlich garantieren wir eine faire Vergütung nach TVöD und eine betriebliche Altersvorsorge für Ihre Zukunft.
Unbefristeter Vertrag Weiterbildungsmöglichkeiten Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Klinikum Itzehoe Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegeberufe wissen müssen

Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegeberufe wissen müssen

Leben am Puls des Menschen – Warum Pflegeberufe anders ticken

Es gibt Berufsbereiche, da platzt die Stellenbeschreibung fast vor leeren Vokabeln: „herausfordernd“, „sozial“, „Systemrelevanz“. Wer aus Sicht eines Berufseinsteigers oder als wechselwillige Fachkraft tatsächlich mit der Pflege liebäugelt, merkt schnell: Zwischen Hochglanzprospekte und den ersten 12-Stunden-Schichten klafft eine ordentliche Realitätsschere. Was viele Broschüren verschweigen – und worüber man kaum auf Karriereumwegen stolpert: Pflege ist weder Selbstaufgabe noch reines Helferhobby. Es ist ein Fundament unserer Gesellschaft, irgendwo zwischen moderner Dienstleistung, Handwerk und Improvisation.


Der Arbeitsalltag: Zwischen Hand am Menschen und Spagat zur Digitalisierung

Manchmal fragt man sich, ob der einzelne Tag überhaupt in Worte zu fassen ist. Frühmorgens los, Kaffee verpasst, dann Eile: Medikamente, Körperpflege, Mobilisation, Gespräche mit Angehörigen, zwischendurch Papierberge (ja, auch 2024 noch aus echtem Papier); und falls alles glatt läuft, zwei Minuten für den eigenen Rücken. Die Tätigkeiten? Vielseitig, klar – aber nicht in dem Sinne, wie es manchmal klingt. Vielmehr wechseln die Rollen minütlich: Organisator, Vertrauensperson, dokumentierende Schnittstelle in Querschnittsposition. Einiges daran lehrt Demut, anderes zehrt. Doch niemand wird zur Pflegekraft, um sich in Checklisten zu verlieren.

Was sich in den letzten Jahren gewandelt hat: die Technik hält Einzug. Digitale Patientenakten, Apps zur Vitalwertübertragung, Algorithmen für Dienstplanung – das alles will beherrscht sein. Gerade Berufseinsteiger müssen heute nicht nur mit Rollstuhl und Rollator klarkommen, sondern auch mit Tablet und Telemonitoring. Klingt anspruchsvoll, ist es auch. Aber klar: Der Mensch steht weiter im Mittelpunkt. Und das soll auch so bleiben, allen Technikversprechen zum Trotz.


Qualifikationen, Charakterfragen und der Blick ins eigene Spiegelbild

Pflege kann, wer will? Leider nein. Nur ein dickes Fell reicht nicht. Je nach Pflegebereich (ambulant, stationär, Klinik, Spezialpflege) gibt es unterschiedliche Zugänge: Ausbildungswege über die generalistische Pflege, Spezialisierungen in Richtung Intensiv oder Onkologie, Durchlauferhitzer über Pflegehelfer-Tätigkeiten. Doch das liest sich auf Papier leichter als es im echten Leben ist. Kommunikation ist hier mehr als therapeutisches Geraune – sie entscheidet zwischen vertrauensvoller Begleitung und Missverständnis mit Folgen.

Manchmal merkt man erst im Dienst: Der Mensch, der seinen Rollstuhl nach links ziehen möchte, sagt es nicht immer. Und nicht jeder Handgriff ist Routine – oft ist er die letzte Würde für jemanden, der sein Leben nicht mehr selbst regeln kann. Wer hierfür keine Antennen entwickelt, wird nicht lange durchhalten. Heißt auch: Teamplay ist kein Pausengespräch, sondern Alltag. Pflege wird nie ein Heldentum, aber ohne ein Quäntchen Idealismus wird es auch kein Beruf, sondern strampelnde Fließbandarbeit.


Gehalt – das ewige Thema (und der Blick auf den Kontostand)

Jetzt mal Tacheles. Das Tabuthema Geld, gern versteckt hinter Blumenworten wie „Anerkennung“ und „gesellschaftlicher Wert“. Fakt: Pflegeberufe werden besser bezahlt als noch vor einigen Jahren. Allerdings bleibt ein bitterer Beigeschmack – denn der Sprung vom Einsteigergehalt zur ersten Gehaltserhöhung erfolgt oft in Trippelschritten. Während im Westen höhere Tariflöhne Standard sind, hinken manche Regionen im Osten noch deutlich hinterher. Wer es genau wissen will, muss sich die Unterschiede zwischen Altenpflege, Krankenpflege, Privatanbietern und tarifgebundenen Trägern genauer reinziehen: Da liegen schon mal Hunderter Differenz für dieselbe Tätigkeit. Mit Zusatzqualifikation oder Leitungsposten geht es steil nach oben – vorausgesetzt, man erwischt die passende Struktur. Was viele unterschätzen: Die Nebenkosten (Schichtzulagen, Wochenenddienste) machen oft viel mehr aus als das Grundgehalt.

Kleiner Realitätscheck: Wer von Anfang an in die Leitungsebene marschiert, verdient mehr – klar. Aber der Stresslevel marschiert gleich mit. Studium? Führt zu weiteren Stufen, bedingt aber nicht zwingend den Umstieg ins Management. Wer sich mit weniger Routine, mehr Verantwortung und neuen Rollenbildern anfreunden mag, der kann hier (finanziell und persönlich) durchaus wachsen. Aber der Weg dahin ist kein Laufsteg.


Arbeitsmarkt und regionale Chancen: Pflege taugt nicht zum Versteckspiel

Sicher, Pflege ist der Dauerbrenner auf dem Arbeitsmarkt. Der berühmte Fachkräftemangel? Längst keine Schlagzeile mehr, sondern ein Zustand. Berufseinsteiger finden vielerorts offene Türen, wechselwillige Profis sowieso. Aber: Die Versprechen in Stellenanzeigen sind oft zu schön, um wahr zu sein. Ländliche Kliniken locken mit Familienbonus und Sofortvertrag, urbane Anbieter punkten mit Öffi-Zuschuss und Fortbildungschancen. Am Ende bleibt es eine Abwägung – Nähe zum Wohnort versus Spezialisierung, Familienfreundlichkeit gegen Extraschichten.

Was mir auffällt: Immer mehr Träger experimentieren mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Zuschüssen und kleinen, aber feinen Benefits – von Kita-Zuschuss bis zu Dienstfahrrädern (kein Witz). Die Nachfrage nach qualifizierten Pflegekräften wächst, aber sie trägt die Schattenseiten ständig mit: Personalmangel, Burnout-Risiko, hoher Verantwortungsdruck. Wer sich nach regionaler Stabilität sehnt, sollte nicht auf den schnellen Wechsel setzen, sondern einen Träger finden, der auch in Krisenzeiten Wort hält. Guter Rat: Gespräche mit (Ex-)Kollegen verraten oft mehr als das schönste Imagevideo.


Zwischen Balanceakt und Berufung: Wieviel Privates verträgt die Pflege?

Vereinbarkeit. Ein Wort, das auf dem Papier leichter aussieht als es sich am Sonntag auf Station anfühlt. Schichtdienst, Wochenendarbeit, plötzlich einspringen – das bringt den Kalender schon mal ins Wanken. Dennoch: Mit dem richtigen Arbeitgeber, einer Portion Planungssicherheit und einem Team, das zusammenhält, lässt sich Privatleben nicht nur planen, sondern auch leben. In den letzten Jahren wächst die Bereitschaft vieler Einrichtungen, auf individuelle Wünsche einzugehen – zumindest, wenn genug Leute da sind.

Doch Hand aufs Herz: Pflege ist selten nine-to-five. Wer damit hadert, muss ehrlich zu sich sein. Trotzdem – und das habe ich selbst oft erlebt – wächst hier eine Gelassenheit: Man lernt, sich Zeit zu nehmen, wenn sie da ist. Und auch die Technik hilft: Pflege-Apps, digitale Übergaben, automatische Dienstpläne – das nimmt Druck und bringt ein Stück Freiheit. Ob das auf Dauer reicht? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber wer hier nur Belastung sieht, verpasst das Beste: echte Begegnungen, Momente der Nähe, gelebte Solidarität. Das, was nie eine Lohntabelle abbilden kann.


Bewerbung, Einstieg – und ein Stück Ehrlichkeit

Abschließend? Nein, eher offen gefragt: Was gibt den Ausschlag, diesen Beruf zu wählen – Geld, Titel, Idealismus, Notlösung? Für viele ist der Einstieg Zufall, bei manchen Überzeugung. Der Bewerbungsprozess ist längst nicht mehr nur die Frage nach Zeugnissen, sondern nach Haltung, Motivation und Teamfähigkeit. Und ja, die viel beschworenen Soft Skills sind in Vorstellungsgesprächen wichtiger als perfekte Noten.

Ich habe immer gewünscht, dass Neueinsteiger und Wechsler die Pflege nicht als letzte Rettung oder Karriereverlegenheit sehen. Denn wer den Schritt wagt, braucht mehr als Routine – er braucht Mut, Humor, und die Fähigkeit, auch im Ungewissen einen Unterschied zu machen. Letztlich entscheidet nicht das Stellenangebot, sondern die Bereitschaft, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen. Pflege? Nicht nur ein Beruf – eher ein Zweikampf zwischen Wirklichkeit und Hoffnung. Manchmal gewinnt die Hoffnung. Und das ist der eigentliche Grund, warum ich bleiben würde.


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