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Pflegefachkraft (m/w/d) - Pflegeprozess & Qualität

Mission Leben gGmbHHaus

Im Seniorenzentrum Haus Priska, zentral gelegen in Dieburg, kümmern wir uns liebevoll um rund 80 pflegebedürftige Bewohner*innen. Unser modernes Haus bietet neben professioneller Pflege auch das Wohnen mit Service an. Als Pflegefachkraft (m/w/d) leiten Sie den Pflegeprozess aktiv und sorgen für höchste Qualitätsstandards. Unterstützt von einem engagierten Team profitieren Sie von flexiblen Arbeitszeitmodellen. Mission Leben ist ein anerkanntes, gemeinnütziges Unternehmen im Diakonie-Verbund, das umfassende Hilfe in Hessen und Rheinland-Pfalz bietet. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Zukunft der Pflege mit!
Gutes Betriebsklima Unbefristeter Vertrag Jobticket – ÖPNV Corporate Benefit Mission Leben gGmbH Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Fachkraft Pflege / Krankenpflege Kinder- und Jugendmedizin Palliativmedizin (m/w/d)

KLINIK BAVARIA Kreischa / ZscheckwitzCha

In der Kinder- und Jugendklinik KLINIK BAVARIA Kreischa/Zscheckwitz suchen wir Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger (m/w/d). Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem engagierten Team zu arbeiten und Verantwortung im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu übernehmen. Besondere Bewerbungen von Fachkräften mit russischen und ukrainischen Sprachkenntnissen sind willkommen. Unsere Fachbereiche umfassen Neurologie, Intensivmedizin, Orthopädie und Onkologie. Ein abwechslungsreicher Arbeitstag beinhaltet die Grund- und Behandlungspflege von Säuglingen bis jungen Erwachsenen. Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil unserer familienorientierten Rehabilitation!
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Familienfreundlich Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft / Altenpfleger (m/w/d)

Evangelische Heimstiftung GmbHWinnenden

Starte deine Karriere als Pflegefachkraft (m/w/d) im Wolfgang-Wanning-Stift in Winnenden! Bei uns, dem größten diakonischen Pflegeunternehmen in Baden-Württemberg, bist du Teil eines engagierten Teams mit über 10.700 Mitarbeitenden. Du übernimmst Verantwortung, indem du den Pflegeprozess steuerst und die Grund- sowie Behandlungspflege unserer Bewohner koordinierst. Deine wertvolle Arbeit macht einen echten Unterschied im Leben der Menschen. Zudem pflegst du den Kontakt zu Arztpraxen, Apotheken und Angehörigen, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten. Bewirb dich jetzt und gestalte eine sinnstiftende Zukunft mit uns!
Unbefristeter Vertrag Gutes Betriebsklima Flexible Arbeitszeiten Weiterbildungsmöglichkeiten Corporate Benefit Evangelische Heimstiftung GmbH Einkaufsrabatte Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) (Altenpfleger (m/w/d), Heilerziehungspfleger (m/w/d) oder Gesundheits- und Krankenpfleger (m/w/d))

DRK-Schul- und Therapiezentrum RaisdorfSchwentinental

Werden Sie Pflegefachkraft (m/w/d) beim DRK-Landesverband Schleswig-Holstein e. V. und sichern Sie sich einen Willkommensbonus von bis zu 2000 € bei Vollzeit. Die unbefristete Position ist sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit (20 Stunden/Woche) verfügbar. Am Standort Raisdorf unterstützen Sie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Körper- und Mehrfachbehinderungen. Im Internat des DRK Schul- und Therapiezentrums leben bis zu 42 Schüler, die umfassende Betreuung benötigen. Ihre Aufgaben umfassen die Förderung und Betreuung der Bewohner sowie die Übernahme wesentlicher pflegerischer Tätigkeiten. Starten Sie jetzt Ihre Karriere in einer wertvollen und erfüllenden Position im sozialen Bereich!
Unbefristeter Vertrag Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Jobticket – ÖPNV Gutes Betriebsklima Kantine Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachmann/ Pflegefachfrau/ Altenpfleger/in (m/w/d)

Käthe-Dorsch-HausBerlin Charlottenburg-Wilmersd

Entdecken Sie unsere erstklassige, ganzheitliche Betreuung durch unsere starken Kooperationspartner, darunter Ärzte und Apotheken. In unserem herzlichen Umfeld fördern wir Ihr persönliches Wachstum und Wohlbefinden. Unser Team übernimmt die Behandlungspflege, koordiniert Pflegeprozesse und führt umfassende Pflegedokumentationen. Eine Ausbildung in verschiedenen Pflegeberufen, wie Pflegefachmann oder Altenpfleger, öffnet Ihnen viele Türen. Profitieren Sie von überdurchschnittlichen Schichtzuschlägen, 30 Tagen Urlaub und einem steuerfreien Gesundheitsbonus. Zudem erwarten Sie attraktive Prämien für Mitarbeiterewerbung und umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten.
Betriebliche Altersvorsorge Vermögenswirksame Leistungen Vollzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft Chirurgie (w/m/d)

München Klinik gGmbHMünchen

Die München Klinik gGmbH ist mit rund 7.000 Mitarbeiter*innen der führende Gesundheitsdienstleister im süddeutschen Raum. Unser Team in der Chirurgie sucht engagierte Fachkräfte in den Bereichen Gefäß-, Herz-, Plastische, Thorax-, Unfall-, Viszeral- und Neurochirurgie. Zu Ihren Aufgaben gehören die sorgfältige Betreuung der Patient*innen sowie die Planung und Evaluierung pflegerischer Interventionen. Idealerweise bringen Sie erste Berufserfahrungen und sehr gute Deutschkenntnisse mit. Wir bieten eine attraktive Vergütung mit automatischen Erhöhungen, ein 13. Gehalt und eine München-Zulage. Genießen Sie 30 Tage Jahresurlaub und bis zu 10 zusätzliche Urlaubstage bei ständig wechselnder Schichtarbeit.
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Pflegefachkraft Pädiatrie und Kinderonkologie (w/m/d)

München Klinik gGmbHMünchen

In der Onkologie bieten wir Ihnen die Möglichkeit zur selbstständigen Durchführung und Überwachung onkologischer Therapien, einschließlich Zytostatika und Schmerztherapien. Eine gute Patienten- und teamorientierte Arbeitsweise ist Voraussetzung, ebenso wie sehr gute Deutschkenntnisse. Sie profitieren von attraktiver Vergütung nach Tarifvertrag, 13. Gehalt und regionalen Zulagen. Zudem erhalten Sie 30 Tage Jahresurlaub und zusätzliche Urlaubstage bei Schichtarbeit. Nutzen Sie Wellhub Firmenfitness für Ihre Gesundheit und erfreuen Sie sich an zahlreichen Mitarbeitervorteilen, von Sport bis Multimedia. Diese Position wird entsprechend Ihrer Qualifikation nach P7, P8 oder P9 TVöD-K bewertet.
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Pflegefachkraft (m/w/d)

Caritasverband für den Landkreis Breisgau- Hochschwarzwald e.V.Kirchzarten

Im Caritas Seniorenzentrum Kirchzarten suchen wir engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) in Voll- oder Teilzeit! Als Teil unseres leidenschaftlichen Teams bieten Sie älteren Menschen respektvolle und empathische Pflege. Der Caritasverband für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald e.V. ist ein anerkannter Wohlfahrtsverband mit über 850 hauptamtlichen Mitarbeitern. Unser Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenslagen durch umfassende soziale Beratungs- und Betreuungsangebote zu unterstützen. Wir fördern einen respektvollen Umgang und sorgen für den Schutz der uns anvertrauten Personen. Werden Sie Teil unseres Teams und gestalten Sie die Grund- und Behandlungspflege verantwortungsvoll und mit Feingefühl!
Gutes Betriebsklima Corporate Benefit Caritasverband für den Landkreis Breisgau- Hochschwarzwald e.V. Jobticket – ÖPNV Teilzeit weitere Benefits
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Leitende Pflegefachkraft im Bereich persönliche Assistenz (w/m/d)

PHÖNIX - Soziale Dienste - gGmbHBerlin Spandau

Als leitende Pflegefachkraft für die persönliche Assistenz in Berlin (w/m/d) erwartet Dich eine abwechslungsreiche Herausforderung. Du unterstützt und förderst Menschen mit Behinderungen in ihrem Alltag, während Du ein engagiertes Team leitest. Deine Hauptaufgaben umfassen die Co-Koordination der Assistent:innen und die Sicherstellung einer hochwertigen Betreuung. Dabei ist es wichtig, die individuellen Bedürfnisse der Klient:innen zu erkennen und umzusetzen. In dieser Rolle schaffst Du ein motivierendes Arbeitsumfeld, in dem die Stimmen der Mitarbeitenden gehört werden. Werde Teil eines dynamischen Teams und gestalte gemeinsam eine inklusive Zukunft für Menschen mit Behinderungen!
Betriebliche Altersvorsorge Teilzeit weitere Benefits
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Pflegefachkraft (m/w/d) Kurzzeitpflege

Mathias StiftungMettingen

Das St.-Elisabeth-Hospital Mettingen sucht engagierte Pflegefachkräfte (m/w/d) für die Kurzzeitpflege. Unser Ziel ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Menschen in verschiedenen Lebensphasen zu fördern. Werden Sie Teil unseres starken, regionalen Teams und unterstützen Sie uns in der ganzheitlichen und wertschätzenden Pflege. Ihre Aufgaben umfassen die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die Planung und Dokumentation von Pflegemaßnahmen. Darüber hinaus beraten und leiten Sie Bewohner:innen und deren Angehörige an. Gestalten Sie gemeinsam mit uns ein sicheres und unterstützendes Umfeld für alle.
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Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegeberufe wissen müssen

Pflegeberufe Jobs und Stellenangebote

Alles was Sie über den Berufsbereich Pflegeberufe wissen müssen

Leben am Puls des Menschen – Warum Pflegeberufe anders ticken

Es gibt Berufsbereiche, da platzt die Stellenbeschreibung fast vor leeren Vokabeln: „herausfordernd“, „sozial“, „Systemrelevanz“. Wer aus Sicht eines Berufseinsteigers oder als wechselwillige Fachkraft tatsächlich mit der Pflege liebäugelt, merkt schnell: Zwischen Hochglanzprospekte und den ersten 12-Stunden-Schichten klafft eine ordentliche Realitätsschere. Was viele Broschüren verschweigen – und worüber man kaum auf Karriereumwegen stolpert: Pflege ist weder Selbstaufgabe noch reines Helferhobby. Es ist ein Fundament unserer Gesellschaft, irgendwo zwischen moderner Dienstleistung, Handwerk und Improvisation.


Der Arbeitsalltag: Zwischen Hand am Menschen und Spagat zur Digitalisierung

Manchmal fragt man sich, ob der einzelne Tag überhaupt in Worte zu fassen ist. Frühmorgens los, Kaffee verpasst, dann Eile: Medikamente, Körperpflege, Mobilisation, Gespräche mit Angehörigen, zwischendurch Papierberge (ja, auch 2024 noch aus echtem Papier); und falls alles glatt läuft, zwei Minuten für den eigenen Rücken. Die Tätigkeiten? Vielseitig, klar – aber nicht in dem Sinne, wie es manchmal klingt. Vielmehr wechseln die Rollen minütlich: Organisator, Vertrauensperson, dokumentierende Schnittstelle in Querschnittsposition. Einiges daran lehrt Demut, anderes zehrt. Doch niemand wird zur Pflegekraft, um sich in Checklisten zu verlieren.

Was sich in den letzten Jahren gewandelt hat: die Technik hält Einzug. Digitale Patientenakten, Apps zur Vitalwertübertragung, Algorithmen für Dienstplanung – das alles will beherrscht sein. Gerade Berufseinsteiger müssen heute nicht nur mit Rollstuhl und Rollator klarkommen, sondern auch mit Tablet und Telemonitoring. Klingt anspruchsvoll, ist es auch. Aber klar: Der Mensch steht weiter im Mittelpunkt. Und das soll auch so bleiben, allen Technikversprechen zum Trotz.


Qualifikationen, Charakterfragen und der Blick ins eigene Spiegelbild

Pflege kann, wer will? Leider nein. Nur ein dickes Fell reicht nicht. Je nach Pflegebereich (ambulant, stationär, Klinik, Spezialpflege) gibt es unterschiedliche Zugänge: Ausbildungswege über die generalistische Pflege, Spezialisierungen in Richtung Intensiv oder Onkologie, Durchlauferhitzer über Pflegehelfer-Tätigkeiten. Doch das liest sich auf Papier leichter als es im echten Leben ist. Kommunikation ist hier mehr als therapeutisches Geraune – sie entscheidet zwischen vertrauensvoller Begleitung und Missverständnis mit Folgen.

Manchmal merkt man erst im Dienst: Der Mensch, der seinen Rollstuhl nach links ziehen möchte, sagt es nicht immer. Und nicht jeder Handgriff ist Routine – oft ist er die letzte Würde für jemanden, der sein Leben nicht mehr selbst regeln kann. Wer hierfür keine Antennen entwickelt, wird nicht lange durchhalten. Heißt auch: Teamplay ist kein Pausengespräch, sondern Alltag. Pflege wird nie ein Heldentum, aber ohne ein Quäntchen Idealismus wird es auch kein Beruf, sondern strampelnde Fließbandarbeit.


Gehalt – das ewige Thema (und der Blick auf den Kontostand)

Jetzt mal Tacheles. Das Tabuthema Geld, gern versteckt hinter Blumenworten wie „Anerkennung“ und „gesellschaftlicher Wert“. Fakt: Pflegeberufe werden besser bezahlt als noch vor einigen Jahren. Allerdings bleibt ein bitterer Beigeschmack – denn der Sprung vom Einsteigergehalt zur ersten Gehaltserhöhung erfolgt oft in Trippelschritten. Während im Westen höhere Tariflöhne Standard sind, hinken manche Regionen im Osten noch deutlich hinterher. Wer es genau wissen will, muss sich die Unterschiede zwischen Altenpflege, Krankenpflege, Privatanbietern und tarifgebundenen Trägern genauer reinziehen: Da liegen schon mal Hunderter Differenz für dieselbe Tätigkeit. Mit Zusatzqualifikation oder Leitungsposten geht es steil nach oben – vorausgesetzt, man erwischt die passende Struktur. Was viele unterschätzen: Die Nebenkosten (Schichtzulagen, Wochenenddienste) machen oft viel mehr aus als das Grundgehalt.

Kleiner Realitätscheck: Wer von Anfang an in die Leitungsebene marschiert, verdient mehr – klar. Aber der Stresslevel marschiert gleich mit. Studium? Führt zu weiteren Stufen, bedingt aber nicht zwingend den Umstieg ins Management. Wer sich mit weniger Routine, mehr Verantwortung und neuen Rollenbildern anfreunden mag, der kann hier (finanziell und persönlich) durchaus wachsen. Aber der Weg dahin ist kein Laufsteg.


Arbeitsmarkt und regionale Chancen: Pflege taugt nicht zum Versteckspiel

Sicher, Pflege ist der Dauerbrenner auf dem Arbeitsmarkt. Der berühmte Fachkräftemangel? Längst keine Schlagzeile mehr, sondern ein Zustand. Berufseinsteiger finden vielerorts offene Türen, wechselwillige Profis sowieso. Aber: Die Versprechen in Stellenanzeigen sind oft zu schön, um wahr zu sein. Ländliche Kliniken locken mit Familienbonus und Sofortvertrag, urbane Anbieter punkten mit Öffi-Zuschuss und Fortbildungschancen. Am Ende bleibt es eine Abwägung – Nähe zum Wohnort versus Spezialisierung, Familienfreundlichkeit gegen Extraschichten.

Was mir auffällt: Immer mehr Träger experimentieren mit flexiblen Arbeitszeitmodellen, Zuschüssen und kleinen, aber feinen Benefits – von Kita-Zuschuss bis zu Dienstfahrrädern (kein Witz). Die Nachfrage nach qualifizierten Pflegekräften wächst, aber sie trägt die Schattenseiten ständig mit: Personalmangel, Burnout-Risiko, hoher Verantwortungsdruck. Wer sich nach regionaler Stabilität sehnt, sollte nicht auf den schnellen Wechsel setzen, sondern einen Träger finden, der auch in Krisenzeiten Wort hält. Guter Rat: Gespräche mit (Ex-)Kollegen verraten oft mehr als das schönste Imagevideo.


Zwischen Balanceakt und Berufung: Wieviel Privates verträgt die Pflege?

Vereinbarkeit. Ein Wort, das auf dem Papier leichter aussieht als es sich am Sonntag auf Station anfühlt. Schichtdienst, Wochenendarbeit, plötzlich einspringen – das bringt den Kalender schon mal ins Wanken. Dennoch: Mit dem richtigen Arbeitgeber, einer Portion Planungssicherheit und einem Team, das zusammenhält, lässt sich Privatleben nicht nur planen, sondern auch leben. In den letzten Jahren wächst die Bereitschaft vieler Einrichtungen, auf individuelle Wünsche einzugehen – zumindest, wenn genug Leute da sind.

Doch Hand aufs Herz: Pflege ist selten nine-to-five. Wer damit hadert, muss ehrlich zu sich sein. Trotzdem – und das habe ich selbst oft erlebt – wächst hier eine Gelassenheit: Man lernt, sich Zeit zu nehmen, wenn sie da ist. Und auch die Technik hilft: Pflege-Apps, digitale Übergaben, automatische Dienstpläne – das nimmt Druck und bringt ein Stück Freiheit. Ob das auf Dauer reicht? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber wer hier nur Belastung sieht, verpasst das Beste: echte Begegnungen, Momente der Nähe, gelebte Solidarität. Das, was nie eine Lohntabelle abbilden kann.


Bewerbung, Einstieg – und ein Stück Ehrlichkeit

Abschließend? Nein, eher offen gefragt: Was gibt den Ausschlag, diesen Beruf zu wählen – Geld, Titel, Idealismus, Notlösung? Für viele ist der Einstieg Zufall, bei manchen Überzeugung. Der Bewerbungsprozess ist längst nicht mehr nur die Frage nach Zeugnissen, sondern nach Haltung, Motivation und Teamfähigkeit. Und ja, die viel beschworenen Soft Skills sind in Vorstellungsgesprächen wichtiger als perfekte Noten.

Ich habe immer gewünscht, dass Neueinsteiger und Wechsler die Pflege nicht als letzte Rettung oder Karriereverlegenheit sehen. Denn wer den Schritt wagt, braucht mehr als Routine – er braucht Mut, Humor, und die Fähigkeit, auch im Ungewissen einen Unterschied zu machen. Letztlich entscheidet nicht das Stellenangebot, sondern die Bereitschaft, sich auf das Unvorhersehbare einzulassen. Pflege? Nicht nur ein Beruf – eher ein Zweikampf zwischen Wirklichkeit und Hoffnung. Manchmal gewinnt die Hoffnung. Und das ist der eigentliche Grund, warum ich bleiben würde.


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