Biologielaborant/in Jobs

52 aktuelle Biologielaborant/in Stellenangebote

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Biologielaborant (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGBiberach Riß

Wir suchen einen erfahrenen Laboranten für mikrobiologische Untersuchungen und laboranalytische Tätigkeiten. Ihre Aufgaben umfassen die Auswertung von Analysenergebnissen und die Erstellung präziser Berichte zur Unterstützung des GMP-Status in der Pharmafertigung. Sie nutzen moderne Laborgeräte wie Mikroskope und Feinwaagen, während Sie höchste Hygiene- und Sicherheitsstandards einhalten. Eine abgeschlossene Ausbildung als BTA, Biologielaborant oder MTLA sowie relevante Berufserfahrung sind erforderlich. Sie profitieren von einem attraktiven Gehaltspaket, bis zu 30 Tagen Urlaub und einem unbefristeten Arbeitsvertrag. Werden Sie Teil unseres engagierten Teams, das Ihre Entwicklung fördert!
Weihnachtsgeld Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Biologielaborant (m/w/d)

Randstad Deutschland GmbH & Co. KGFrankfurt Main

Wir suchen einen Biologielaboranten mit abgeschlossener Ausbildung oder Studium in Biologie/Mikrobiologie sowie relevanter Berufserfahrung. Ideale Kandidaten haben Erfahrung im GMP-Bereich und Kenntnisse in SAP und MS Office. Ausgezeichnete Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind erforderlich, während Englischkenntnisse von Vorteil sind. Unser Unternehmen bietet ein leistungsorientiertes Gehaltspaket, das sich nach Qualifikation und Erfahrung richtet. Zudem profitieren unsere Mitarbeiter von attraktiven Sozialleistungen, einschließlich Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie bis zu 30 Tagen Urlaub. Durch vielfältige e.Learnings und monatliche Rabattaktionen unterstützen wir Ihren Kompetenzausbau und Ihre Zufriedenheit.
Weihnachtsgeld Einkaufsrabatte Vollzeit weitere Benefits
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Biologielaborant:in/ BTA - Mikrobiologie im Bereich MedTech (m/w/d) #0404

GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - HamburgGilching

Wir suchen einen engagierten Biologielaborant*in, BTA oder B. Sc. Biologie (m/w/d) mit einer abgeschlossenen Ausbildung. Fundierte Kenntnisse in sterilem Arbeiten sind wünschenswert, idealerweise bringst Du auch Erfahrungen aus dem mikrobiologischen Laborumfeld mit. Deine Aufgaben umfassen die Durchführung von Prüfungen an Medizinprodukten unter strengen Vorgaben. Der Umgang mit Excel und gerätespezifischer Software ist für Dich mühelos. Du arbeitest präzise, strukturiert und gerne im Team und bringst innovative Ideen ein. Werde Teil eines dynamischen, motivierten Teams in einem wachsenden Unternehmen, in dem Verantwortungs- und Qualitätsbewusstsein geschätzt werden.
Corporate Benefit GBA Gesellschaft für Bioanalytik mbH - Hamburg Betriebliche Altersvorsorge Vollzeit weitere Benefits
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Biologielaborant / BTA / CTA (m/w/d) für Mikroalgenkultivierung

Subitec GmbHKöngen

Wir suchen ab sofort einen Biologielaboranten / BTA / CTA (m/w/d) in Köngen für die Mikroalgenkultivierung. Zu den Hauptaufgaben gehören die Betreuung verschiedener Mikroalgenstämme sowie die Durchführung von Analysemethoden zur Prozessbestimmung. Sie bringen eine abgeschlossene Ausbildung als Biologie- oder Chemielaborant, CTA oder BTA mit und besitzen relevante Berufserfahrung. Vertrautheit mit grundlegenden Labortechniken ist unerlässlich, ebenso wie die Fähigkeit, sorgfältig und präzise zu arbeiten. Eine Leidenschaft für nachhaltige Rohstoffe ist von Vorteil. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Mikroalgenforschung mit uns!
Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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BTA / Biologielaborant*in (m/w/d) - Schwerpunkt Limnologie

Westfälische Wasser- und Umweltanalytik GmbHGelsenkirchen

Die WWU sucht engagierte Fachkräfte für limnologische Freilanduntersuchungen. Zu den Aufgaben gehören das Auswerten von Planktonproben und das Überprüfen hygienischer Standards von Trinkwasseranlagen. Interessierte sollten über eine abgeschlossene Ausbildung im relevanten Bereich und idealerweise Kenntnisse im Zoo- und Phytoplankton verfügen. Ein sicherer Umgang mit Microsoft Office sowie Teamfähigkeit sind erforderlich. Wir bieten ein modernes Arbeitsumfeld, wettbewerbsfähige Bezahlung und umfassende Entwicklungsmöglichkeiten. Darüber hinaus profitieren Mitarbeiter von zusätzlicher Altersversorgung und Gesundheitsvorsorge.
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Biologielaborant (m/w/d)

RheinEnergie AGKöln

Als Biologielaborant (m/w/d) arbeiten Sie sowohl im Labor als auch im Büro und nehmen gelegentlich an Außenterminen teil. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, mikrobiologische Analysen im Wasserlabor vorzubereiten und durchzuführen. Dabei werten Sie die Ergebnisse aus und dokumentieren sie gemäß akkreditierungsrelevanten Vorgaben, darunter Roh- und Trinkwasser sowie Schwimm- und Badebeckenwasser. Zudem bewerten Sie die Untersuchungsergebnisse auf Basis gesetzlicher Regelungen. Neben diesen analytischen Tätigkeiten sind Sie auch für die Pflege von Laborgeräten und die Verwaltung von Chemikalien zuständig. In Zusammenarbeit mit der Abteilungsleitung erfüllen Sie die Anzeigepflichten nach der Trinkwasserverordnung.
Betriebliche Altersvorsorge Gutes Betriebsklima Vermögenswirksame Leistungen Work-Life-Balance Dringend gesucht Vollzeit weitere Benefits
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Ausbildung zum Biologielaboranten (m/w/d) 2027

IFN Schönow GmbHBernau Berlin

Starten Sie Ihre Karriere als Biologielaborant (m/w/d) und erleben Sie eine praxisnahe Ausbildung in spannenden Fachbereichen wie Molekularbiologie und Gendiagnostik. Sie arbeiten aktiv in verschiedenen Abteilungen und erlernen moderne Untersuchungsmethoden sowie den Umgang mit hochpräzisen Analysegeräten. Mit einem hervorragenden Realschulabschluss oder besser, einer Leidenschaft für Naturwissenschaften und starken Teamfähigkeiten können Sie sich bewerben. Nach dem Abschluss warten vielfältige Karrieremöglichkeiten in Biochemie, Biotechnologie oder Mikrobiologie auf Sie. Entdecken Sie eine anspruchsvolle Ausbildung in einem dynamischen Laborumfeld, die über reines Zuschauen hinausgeht. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie Ihre Zukunft!
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Neueinsteiger / Absolventen Naturwissenschaften (Biologie / Chemie / Bio-Chemie / Medizin-Ökonomie / PTA / MT / CTA / BTA) als Pharmaberater / Pharmareferent (m/w/d)

Careforce GmbH

Suchst du eine spannende Karriere in der Pharmabranche? Egal, ob du erfahren oder neu im Job bist, hier bist du richtig! Deine Hauptaufgaben umfassen die persönliche und digitale Beratung von Ärzt:innen sowie die Präsentation innovativer Arzneimittel. Du wirst dafür sorgen, neue Kundennetzwerke aufzubauen und dein Gebiet eigenständig zu managen. Zudem übernimmst du die Organisation von Fortbildungen und Veranstaltungen als Referent. Um dich zu bewerbe, benötigst du eine Zulassung gemäß § 75 AMG, durch ein naturwissenschaftliches Studium oder eine Ausbildung als PTA, CTA oder MT.
Gutes Betriebsklima Firmenwagen Vollzeit weitere Benefits
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Laborant im Fachbereich Mikrobiologie (m/w/d)

UCL Umwelt Control Labor GmbHHeide

Werden Sie Laborant im Fachbereich Mikrobiologie (m/w/d) am Standort Heide! In dieser Vollzeitstelle sind Sie in der Routinediagnostik tätig und gewährleisten die Einhaltung von DIN EN ISO 17025. Ihre Fähigkeiten in der aktiven Gestaltung und Optimierung der Laborabläufe sind gefragt, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Ihrem Team und den Fachbereichsleitern. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Biologielaborant oder Biologisch-Technischen Assistenten (BTA) sowie erste Erfahrungen in der Routinediagnostik. Sie brillieren durch eigenständiges, gewissenhaftes und strukturiertes Arbeiten. Bewerben Sie sich jetzt und gestalten Sie die Zukunft der Mikrobiologie aktiv mit!
Vermögenswirksame Leistungen Unbefristeter Vertrag Vollzeit weitere Benefits
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Laborant:in Schwerpunkt Mikrobiologie (m/w/d)

Uelzena eGUelzen Lüneburger Heide

Als Laborant mit Schwerpunkt Mikrobiologie (m/w/d) erwarten Sie abwechslungsreiche Aufgaben in Voll- oder Teilzeit. Sie tragen aktiv zur Einhaltung unserer Qualitätsziele bei und arbeiten im Team an Routineaufgaben wie der Zubereitung von Nährmedien und Probenvorbereitung. Mit modernsten Methoden führen Sie mikrobiologische Analysen von Endprodukten durch, gemäß den strengen Standards der ISO 17025. Die Durchführung erfolgt sowohl klassisch als auch per Real-Time PCR in unseren Laboren der Sicherheitsstufe 1 und 2. Durch die Teilnahme an Ring- und Quartalsversuchen sichern Sie die Qualität der Laborergebnisse. Ihre Expertise in der Guten Labor Praxis ist essenziell für unseren gemeinsamen Erfolg im Qualitätsmanagement.
Weihnachtsgeld Gutes Betriebsklima Arbeitskleidung Betriebliche Altersvorsorge Kantine Dringend gesucht Teilzeit weitere Benefits
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Alles was Sie über den Berufsbereich Biologielaborant/in wissen müssen

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Alles was Sie über den Berufsbereich Biologielaborant/in wissen müssen

Zwischen Pipette und Perspektive: Wie wird man eigentlich Biologielaborant – und warum?

Ich erinnere mich noch an meine ersten Tage im Labor. Sicherheitsbrille, Kittel, Handschuhe – und dieses mulmige Gefühl, das kommt, wenn man sich fragt: Ist das jetzt der Anfang einer Karriere oder doch nur der Einstieg in eine Sackgasse? Wer heute als Biologielaborant oder Biologielaborantin in die Arbeitswelt startet, trifft auf ein Berufsfeld, das sich so rasant verändert, wie es die Ergebnisse einer PCR-Reaktion können: oft unvorhersehbar, gelegentlich explosiv – meistens aber überraschend vielseitig. Und entgegen der Annahme, dass man in weißen Fluren monoton auf Flüssigkeiten starrt, wartet hinter jeder Labortür eine eigene Geschichte, ein eigenes Tempo, ein eigenes kleines Biotop aus Menschen, Technik und – ja, auch Bürokratie.


Womit muss man eigentlich rechnen? – Der Alltag zwischen Routinen und Reflexen

Wer glaubt, Biologielaboranten seien reine Reagenzglasästheten, wird schnell eines Besseren belehrt. Der Berufsalltag ist, gelinde gesagt, eine bunte Mischung aus klassischer Labortechnik, Probenmanagement, Datenauswertung und pingeliger Dokumentation. Mal ist höchste Präzision gefragt – beim Pipettieren, beim Ansetzen von Medien, beim Umgang mit Zelllinien. Stundenlanges Stehen versteht sich von selbst. Dann wieder sind Köpfchen und Durchhaltevermögen gefragt: Fehlersuche, Methodenoptimierung, Qualitätskontrolle. Routine? Ja, klar – aber nie ohne kleine Tücken im Detail.

Was viele unterschätzen: Auch Geduld ist ein Jobtool, Präzision sowieso. Es ist ein bisschen wie beim Jonglieren mit kleinen, glitschigen Fischen – jeden Tag anders, selten vorhersehbar. Die Arbeitsumfelder reichen von Forschungsinstituten über Pharmakonzerne bis hin zu Auftragslaboren für Lebensmittel- oder Umweltanalytik. Und so unterschiedlich wie die Branchen ist auch die Atmosphäre: Von innovationsgeladen bis spießig ist alles dabei. Ich habe es selbst erlebt, dass eine Routineanalyse plötzlich zum Team-Event wird – etwa wenn ein unerwarteter Befund für Aufregung sorgt. Dann lernt man, nicht nur auf die Geräte, sondern auch auf die leisen Zwischentöne zu achten.


Qualifikationen: Papier, Praxis, Persönlichkeit

Mancher denkt, es braucht nur die passende Ausbildung, und fertig ist der Laborprofi. Tja. Die Wahrheit sieht differenzierter aus. Klar, die duale Ausbildung bildet das technische Rückgrat: Methodenlehre, Mikrobiologie, molekularbiologische Basistechniken – das Fundament steht. Aber was fehlt manchmal? Die Fähigkeit, auch dann einen kühlen Kopf zu bewahren, wenn Experimente sich aufführen wie pubertierende Hamster. Es sind die feinen Soft Skills, die den Unterschied machen: Sorgfalt, Teamfähigkeit, ein gewisses Maß an Beharrlichkeit.

Wer aus einem anderen Berufsfeld kommt oder als Quereinsteiger ins Labor startet, muss vor allem offen für Routinen und Neuentdeckungen zugleich sein – und bereit, sich in komplexe Geräte einzuarbeiten. Die Digitalisierung eröffnet neue Werkzeuge, etwa für automatisierte Auswertungen oder Online-Labormanagement. Das klingt schick, ist es stellenweise auch – aber Maschinen können keine Fehlerkultur mitbringen; das müssen immer noch wir Menschen leisten.


Geld: Wer verdient was und warum eigentlich?

Ohne große Illusionen: Niemand wird Biologielaborant, um im Geld zu baden. Trotzdem lohnt ein Blick aufs Gehalt. Wer direkt nach der Ausbildung einsteigt, liegt – je nach Branche und Region – oft irgendwo zwischen 2.400 € und 3.000 € brutto monatlich. Ist das viel? Kommt auf die Perspektive an. Frankfurt oder München: Oben. Ostdeutschland oder kleinstädtische Auftragslabore: eher unten. Die größten Sprünge gibt’s im Pharmasektor oder bei forschungsintensiven Konzernen – besonders, wenn Tarifverträge greifen und Zusatzleistungen wie Fahrtkostenzuschüsse oder Gesundheitsangebote locken.

Langfristig – und das darf man ruhig sagen – entwickelt sich das Gehalt meist langsam, aber stetig. Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, kann mit einigen Jahren Erfahrung und Zusatzqualifikationen bis an die 3.500 € bis 4.000 € klettern, in Leitungspositionen durchaus darüber hinaus. Aber: Für Überstunden und Schichtarbeit zahlt das Leben selbst eine Zinsgebühr, die keine Gehaltsabrechnung offenlegt. Viele Kolleginnen und Kollegen arrangieren sich, manche treiben es irgendwann in angrenzende Tätigkeitsfelder, teils aus Gehalts-, teils aus Work-Life-Balance-Gründen. Und ja, gerade das Thema sinnvoller Ausgleich rückt immer stärker in den Fokus.


Arbeitsmarkt & Perspektive: Engpass oder ewige Stellensuche?

Die Eintrittsbedingungen in den Arbeitsmarkt sind aktuell besser als zu manchen Zeiten früher – zumal mit dem wachsenden Bedarf an Fachkräften quer durch alle Laborsparten. Fachkräftemangel ist kein Mythos, sondern teils bittere Realität in Regionen mit starker Industriepräsenz. Die Digitalisierung und der Boom der Biotechnologie – nicht erst seit Corona – tun ihr Übriges dazu. Es ist also kein Hexenwerk, mit solider Ausbildung oder einschlägiger Berufserfahrung Fuß zu fassen.

Dort, wo große Arbeitgeber sitzen (man denke an Metropolregionen wie Rhein-Main oder München), ist die Nachfrage besonders hoch. In kleinen Betrieben abseits der Ballungszentren sieht es anders aus: stabile Jobs, aber geringere Aufstiegsperspektiven und oft eingefahrene Strukturen. Wer flexibel ist, findet dennoch fast immer einen Weg. Und ja, Auslandserfahrung? Ein echter Türöffner, wenn man auf internationaleren Pfaden wandeln will.


Karriere: Aufstieg, Abkürzungen und der ganz normale Wahnsinn

Noch so ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Die Karrierewege sind verschlungener als man denkt. Mit Engagement, zahlreichen Kursen (zum Beispiel zur Qualitätskontrolle oder zu modernen Analyseverfahren) und dem Mut, auch mal in angrenzende Bereiche zu schnuppern, lassen sich Türen öffnen. Technische Leitung, Qualitätsmanagement, Vertriebsunterstützung, zum Teil auch fachbezogene Schulungsaufgaben – es gibt Auswege aus der Routine, aber kein Patentrezept für die eine Top-Karriere. Oder wie ich gerne sage: Es gibt hundert Spielarten des Erfolgs, aber keine Abkürzung nach oben.

Weiterbildung ist das A und O. Wer sich nicht zumindest halbwegs mit Automatisierung, neuen Analysesystemen und Datenmanagement beschäftigt, wird schnell abgehängt. Und auch die Soft Skills gehören auf die Agenda: Kommunikation, Eigenorganisation, manchmal schlicht die Kunst, die Nerven zu behalten. Es ist ein Berufsfeld, das mit der Zeit wächst – manchmal auch gegen den eigenen Widerstand.


Work-Life-Balance, Nachhaltigkeit – und die offene Frage, was bleibt

Fragen nach Vereinbarkeit und Sinn werden immer drängender. Auch im Labor. Manche Kollegen heuern mittlerweile in Start-ups an, wo flexible Arbeitsmodelle und Nachhaltigkeit großgeschrieben werden. Andere suchen gezielt nach Arbeitgebern, die Homeoffice für Dokumentationsarbeiten anbieten. Nicht alles ist möglich, aber die Bewegung ist da. Ein bisschen fühlt es sich an wie Aufbruch und Bruch zugleich: Die alten Gewissheiten – geregelte Arbeitszeiten, vorhersehbare Karrieren – geraten ins Wanken. Und doch bleibt etwas. Dieses eigenartige Gefühl, einen relevanten – wenn auch oft unsichtbaren – Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.

Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich immer noch gern durch meine Laborgänge gehe. Es ist kein makelloser, aber ein sinnvoller Beruf – mit Ecken, Kanten und Pipettenflecken. Wer sich darauf einlässt, bleibt selten lange allein. Und wer ehrlich ist, weiß am Ende: Biologielaborant wird man nicht aus Prestige, sondern aus Neugier, und vielleicht auch ein bisschen aus Trotz.


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