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Jobs / Stellenangebote Anästhesietechnische/r Assistent/in

Arbeitsbedingungen Anästhesietechnische/r Assistent/in

In Krankenhäusern oder Arztpraxen arbeiten sie vor allem in künstlich beleuchteten OP-Sälen sowie Ein- und Ausleitungsräumen.

Da Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen die meiste Zeit im Stehen arbeiten, müssen sie körperlich belastbar sein und stets hochkonzentriert und aufmerksam bleiben. Bei ihrer Tätigkeit werden sie mit Blut, Körperausscheidungen, offenen Wunden sowie entsprechenden Gerüchen konfrontiert. Durch den häufigen Umgang mit Desinfektionsmitteln können Hautreizungen auftreten. Um sich und die Patienten vor Infektionen zu schützen, tragen sie spezielle Arbeitskleidung. In den OP-Bereich, wo sie strenge Hygienevorschriften anzuwenden haben, gelangen sie durch eine spezielle Schleuse. Im OP-Saal und während der gesamten Dauer einer Operation tragen sie z.B. zusätzlich spezielle OP-Mäntel und -Schuhe. Haarschutzhauben bedecken Haupthaar und Stirn, auch Einweghandschuhe und Gesichtsmasken bieten Schutz vor Keimübertragungen.

Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen setzen alle Vorgaben und ärztlichen Anweisungen genau um. Dazu gehört auch, die medizinisch-technischen Geräte auf ihre Funktionsfähigkeit zu prüfen. Ihre Aufgaben erledigen sie eigenverantwortlich, stimmen sich aber stets mit dem OP-Team ab, damit die einzelnen Arbeitsschritte reibungslos ablaufen. Mit einer ausführlichen und gewissenhaften Dokumentation von medizinischen Maßnahmen und Patientendaten stellen Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen lückenlose Nachweise und die fachgerechte Nachsorge der Patienten sicher.

Patienten sind vor Eingriffen ggf. ängstlich oder unsicher. Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen gehen feinfühlig und beruhigend auf die Patienten ein und sorgen mit ermutigender Ansprache, sachlichen Erklärungen und gelassener Ausstrahlung für eine vertrauenssteigernde Atmosphäre. Da an einem Tag meist eine Reihe von Operationen bzw. Narkosen auf dem Programm steht, ist der einzelne Kontakt zu einem Patienten jedoch relativ kurz. Mit psychischen Belastungen, etwa durch die Konfrontation mit Tod oder schweren Erkrankungen bzw. Verletzungen, müssen Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen im Krankenhausalltag umgehen können.

Anästhesietechnische Assistenten und Assistentinnen sind in Krankenhäusern in wechselnden Diensten tätig. Zudem arbeiten sie im Bereitschaftsdienst und in Rufbereitschaft. Bei Notfällen oder Komplikationen müssen sie sich ggf. auf einen längeren Arbeitstag einstellen.



Arbeitsbedingungen im Einzelnen Anästhesietechnische/r Assistent/in

  • Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Narkosegeräte, EKG-Monitore, Narkosegas- und Blutdruckmessgeräte sowie Notfall-Instrumentarien)

  • Handarbeit (z.B. Geräte und Instrumente vorbereiten und desinfizieren)

  • Arbeit im Stehen

  • Arbeit in medizinischen Einrichtungen/Praxen

  • Umgang mit Chemikalien (z.B. Desinfektionsmittel und Narkotika)

  • Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. nach Narkosemitteln)

  • Arbeit bei künstlicher Beleuchtung

  • Infektionsgefahr

  • Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. sterile Arbeitskleidung wie Einweghandschuhe, Arbeitskittel, -hosen und -schuhe)

  • Verantwortung für Personen (z.B. lebenswichtige Funktionen wie Atmung und Kreislauf bei narkotisierten Patienten überwachen)

  • Gruppen-, Teamarbeit (z.B. im Team während einer Operation zusammenarbeiten)

  • gefühlsmäßig belastende Situationen und Tätigkeiten (z.B. bei ungünstigem OP-Verlauf bzw. -Ergebnis; hoher Stress in kritischen Situationen)

  • Umgang mit Körpergeruch, Ausscheidungen (z.B. Konfrontation mit Blut, Körperausscheidungen und offenen Wunden)

  • Umgang mit kranken und verletzten Menschen

  • unregelmäßige Arbeitszeiten (wechselnde Dienste, auch nachts und am Wochenende)

  • Bereitschaftsdienst, Rufbereitschaft



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