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Jobs / Stellenangebote Medizinisch-technische/r Assistent/in - Nuklearmedizin

Arbeitsbedingungen Medizinisch-technische/r Assistent/in - Nuklearmedizin

Nuklearmedizinisch-technische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in Labors und Untersuchungsräumen. Ihre Aufgaben erledigen sie überwiegend in Einzelarbeit, jedoch in engem Zusammenwirken mit Ärzten und Ärztinnen sowie anderem medizinischem Fach- und Hilfspersonal.

Im Umgang mit den sensiblen medizintechnischen Geräten und radioaktiven Substanzen sind sie gewissenhaft und äußerst sorgfältig, um die Patienten nicht zu gefährden. Teilweise stellen sie die Geräte von Hand ein. Sie arbeiten exakt und konzentriert, denn auf den Untersuchungsergebnissen bauen sowohl ärztliche Folgemaßnahmen als auch medizinische Forschungen auf. Damit die Patientendaten zusammengeführt und ortsunabhängig abgerufen werden können, setzen sie auch medizinische Bildarchivierungs- und Kommunikationssysteme (Picture Archiving and Communication System: PACS) ein.

Um sich und andere vor Strahlung zu schützen, achten Nuklearmedizinisch-technische Assistenten und Assistentinnen stets auf die strikte Einhaltung der Vorschriften des Strahlenschutzes und tragen im Labor Schutzkleidung. Im Körperkontakt zu den Patienten schützen sie sich bei Untersuchungen mit Schutzkleidung wie Handschuhen und Kittel, um Infektionen zu vermeiden. Da manche Patienten sich vor einer Untersuchung bzw. vor dem Ergebnis fürchten, müssen Nuklearmedizinisch-technische Assistenten und Assistentinnen gut mit schwer erkrankten Menschen und der gefühlsmäßigen Belastung umgehen können.

In Krankenhäusern sind Nuklearmedizinisch-technische Assistenten und Assistentinnen teilweise auch im Schichtdienst bzw. am Wochenende tätig.



Arbeitsbedingungen im Einzelnen Medizinisch-technische/r Assistent/in - Nuklearmedizin

  • Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. mit hochempfindlichen strahlenphysikalischen Instrumenten)

  • Handarbeit (z.B. Gamma-Kameras einstellen und bedienen)

  • Präzisions-, Feinarbeit (z.B. Patienten Radiopharmaka spritzen)

  • Arbeit im Labor (z.B. radioaktive Substanzen im Labor vorbereiten)

  • Arbeit in medizinischen Einrichtungen/Praxen (z.B. in Untersuchungsräumen von Krankenhäusern, Facharztpraxen und Forschungseinrichtungen)

  • Umgang mit Strahlung

  • Infektionsgefahr

  • Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Handschuhe und Kittel)

  • Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (Vorschriften des Strahlenschutzes einhalten)

  • enger Körperkontakt mit Menschen (z.B. Patienten stützen, um sie vor einer Untersuchung in die richtige Position zu bringen)

  • Umgang mit kranken und verletzten Menschen

  • Verantwortung für Personen (z.B. sorgfältiges Dosieren radioaktiver Substanzen, um die Gesundheit der Patienten nicht zu gefährden)

  • unregelmäßige Arbeitszeiten (in Krankenhäusern auch nachts, an Feiertagen und am Wochenende)



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