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Jobs / Stellenangebote Helfer/in - Chemie- und Pharmatechnik

Arbeitsbedingungen Helfer/in - Chemie- und Pharmatechnik

In Industriebetrieben arbeiten Helfer/innen im Bereich Chemie- und Pharmatechnik häufig in sehr großen Fabrik- bzw. Werkhallen. Wenn sich Teile der Anlagen im Freien befinden, erledigen sie einige Aufgaben auch dort. Pharmazeutische Endprodukte transportieren sie meist in ein klimatisiertes Lager, aus dem sie auch die Rohstoffe für die Arzneimittelproduktion erhalten. Wegen der besonderen Empfindlichkeit einiger Medikamente führen sie manche Aufgaben in Rein- oder Kühlräumen aus. Darüber hinaus können sie in Kontroll- und Prüflabors tätig sein.

Trotz moderner Absauganlagen lassen sich eine leichte Staubentwicklung und der bisweilen strenge Geruch von Dämpfen und Chemikalien nicht vollständig vermeiden. Wenn Chemikalien abgemessen und in Behälter gefüllt oder Anlagen gesäubert werden, kann man mit Stoffen in Kontakt kommen, die Haut und Atemwege reizen können. Deshalb tragen Helfer/innen im Bereich Chemie- und Pharmatechnik Schutzkleidung, wie Handschuhe, Atemschutz oder auch komplette Schutzanzüge.

Häufig sind sie für mehrere Maschinen zuständig, wenn sie für Rohstoffnachschub sorgen oder den Maschinenlauf überwachen. Sie wechseln zwischen den einzelnen Maschinen hin und her und reagieren rasch und umsichtig, damit die Maschinen ohne Unterbrechung laufen.

Oft müssen sie kräftig zupacken, wenn sie z.B. gefüllte Säcke auf Paletten stapeln, Gasflaschen aus Stahl bewegen oder mit Fachkräften zusammen eine Maschine umrüsten und dabei schwere Teile austauschen. Dann kann die Arbeit auch für den Rücken anstrengend sein, vor allem, wenn die Teile an schwer zugänglichen Stellen der Maschinen eingebaut werden. Bei allen Arbeiten an den Maschinen beachten Helfer/innen im Bereich Chemie- und Pharmatechnik die Sicherheitsvorschriften genau. Sonst besteht die Gefahr von Unfällen und Verletzungen.

In zahntechnischen Labors führen Helfer/innen im Bereich Chemie- und Pharmatechnik sehr präzise Feinarbeiten aus. Geräusche von Schleifmaschine und Bohrer gehören zum Laboralltag, Gerüche von Kunststoffen, Farben und Chemikalien liegen in der Luft.

Arbeiten Helferinnen im Bereich Chemie- und Pharmatechnik in industriellen Großfotolabors oder in Fachlabors von Fotostudios und Fotofachgeschäften, sind sie in den Laborräumen, am Computer oder ggf. auch in den Verkaufsräumen tätig. Wenn sie mit Chemikalien wie Entwickler, Bleicher oder Fixierer arbeiten, tragen sie Schutzhandschuhe und Arbeitskittel, um Hautreizungen oder Allergien vorzubeugen.

Helfer/innen führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus. Denn um einen sicheren und reibungslosen Arbeitsablauf zu gewährleisten, müssen die jeweiligen Arbeiten zügig und vor allen Dingen zuverlässig erfolgen. Im Labor erfordert der Umgang mit teilweise hochempfindlichen Laborgeräten und Einrichtungen wie Präzisionswaagen, Zentrifugen, Pipetten und Glaskolben Fingerspitzengefühl und Vorsicht. Bei all ihren Aufgaben befolgen die Helfer/innen die Anweisungen der Fachkräfte, denen sie zuarbeiten.

Da die Produktionsanlagen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und aufgrund der Dauer chemischer Reaktionen oft rund um die Uhr in Betrieb sind, ist in industriellen Produktionsbetrieben häufig Schichtarbeit üblich, auch nachts und an Wochenenden.



Arbeitsbedingungen im Einzelnen Helfer/in - Chemie- und Pharmatechnik

  • Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. beim Einrichten und Bedienen von manuell und SPS-gesteuerten Produktionsanlagen und Maschinen mithelfen)

  • Handarbeit (z.B. Maschinen reinigen und pflegen)

  • schweres Heben und Tragen (z.B. beladene Säcke auf Paletten stapeln)

  • Arbeit im Freien (z.B. in Teilen der Anlage, die sich im Freien befinden)

  • Arbeit im Labor (z.B. beim Durchführen von Kontrollen bei der Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Produkten)

  • Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen

  • Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Gase von Chemikalien)

  • Arbeit unter Geruchseinfluss

  • Umgang mit Chemikalien (z.B. Chemikalien abmessen oder in Behälter abfüllen)

  • Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Handschuhe, Atemschutz oder komplette Schutzanzüge)

  • Unfallgefahr (z.B. bei der Arbeit an Maschinen)

  • Schichtarbeit



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