Jobs / Stellenangebote Chemikant/in
Arbeitsbedingungen Chemikant/in
Chemikanten und Chemikantinnen erledigen in industriellen Werk- oder Produktionshallen ihre Aufgaben eigenständig, sind aber immer in ein Team eingebunden. Manche Anlagen können nur zu zweit umgerüstet werden oder erfordern die Mitarbeit anderer Gewerke z.B. von Elektrikern bzw. Elektrikerinnen. Mit dem Schichtleiter bzw. der Schichtleiterin besprechen sie die anfallenden Arbeiten und die Schichtübergabe. Von Leitständen aus steuern sie teil- oder vollautomatisierte Produktionsanlagen und beobachten aufmerksam und konzentriert, ob Verarbeitungsprozesse reibungslos ablaufen. Wegen der besonderen Empfindlichkeit bestimmter Stoffe führen Chemikanten und Chemikantinnen einige Aufgaben auch in staub- und schmutzfreien Reinräumen aus. Proben untersuchen sie im Labor.
Wenn sie Chemikalien abmessen und in Behälter füllen oder die Anlagen säubern, arbeiten sie auch mit Stoffen, die bei unsachgemäßem Umgang gesundheitsschädlich sein können. Deshalb spielt neben einer sorgfältigen und präzisen Arbeitsweise der Arbeitsschutz eine wichtige Rolle. Bei vielen Tätigkeiten tragen Chemikanten und Chemikantinnen deshalb Schutzkleidung. Beim manuellen Abmessen von Chemikalien entstehen oft Gase und Dämpfe sowie ein strenger Geruch. Dann ist ein Schutzanzug inklusive Atemschutz und Schutzbrille erforderlich. Auch Schutzhandschuhe gehören bei vielen Arbeiten zur Standardausrüstung, um Hautkontakt mit Rückständen an und in den Anlagen zu vermeiden. Overall, Haube und Handschuhe sind auch deshalb nötig, um empfindliche Substanzen nicht zu verunreinigen. Helm und Sicherheitsschuhe schützen z.B. beim Umrüsten von Maschinen vor Stößen und herabfallenden Werkzeugen oder Bauteilen. Solche Arbeiten oder das Reparieren von Rohrleitungen erfordern handwerkliches Geschick. Auch wenn Maschinen ihnen die Arbeit erleichtern, müssen Chemikanten und Chemikantinnen gelegentlich schwere Lasten heben, etwa beladene Säcke auf Paletten stapeln oder Gasflaschen aus Stahl bewegen. Langes Stehen am Arbeitsplatz kann ebenfalls anstrengend sein.
Da aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und wegen der Dauer chemischer Reaktionen die Produktionsanlagen teilweise rund um die Uhr gefahren werden müssen, arbeiten Chemikanten und Chemikantinnen häufig in Wechselschicht, auch nachts und an Wochenenden.
Arbeitsbedingungen im Einzelnen Chemikant/in
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Arbeit im Gehen und Stehen
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Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. automatisierte Produktionsanlagen, Abfüll- und Verpackungsmaschinen)
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Handarbeit (z.B. kleinere Reparaturen mithilfe von Werkzeugen wie Akkuschraubern, Schraubenschlüsseln oder Zangen durchführen)
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Arbeit im Labor
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Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. an Leitständen und Betriebswarten)
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Umgang mit Chemikalien (z.B. mit giftigen, krebserzeugenden, erbgutverändernden oder fortpflanzungsgefährdenden Stoffen)
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Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Gas- und Dampfentwicklung beim manuellen Abmessen von Chemikalien)
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Arbeit unter Geruchseinfluss (Geruch von chemischen Dämpfen)
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Arbeit unter Lärm (Lärm der Produktionsanlagen)
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Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Schutzanzug, Atemschutz und Schutzbrille)
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Unfallgefahr (beim Umgang mit ätzenden, leicht brennbaren oder explosiven Stoffen)
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Verantwortung für Sachwerte (sorgfältig an hochwertigen und komplexen Produktionsanlagen arbeiten, um folgenreiche und teure Havarien zu vermeiden)
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Schichtarbeit
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