Jobs / Stellenangebote Augenoptikermeister/in
Stellenbeschreibung: OCULUS Optikgeräte GmbH in Wetzlar ist seit 1895 Hersteller augenärztlicher und augenoptischer Instrumente und Geräte zur Diagnostik, die weltweit im Einsatz sind. Wir planen das weitere Wachstum unserer Produktlinie für die ophthalmologische Glaskörperchirurgie. Zur Verstärkung suchen wir einen Verkäufer
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Arbeitsbedingungen Augenoptikermeister/in
Berufsspezifische Arbeitsbedingungen und Anforderungen
Augenoptikermeister/innen arbeiten in Werkstätten und Verkaufsräumen augenoptischer Handwerksbetriebe und in Produktionshallen der optischen bzw. feinmechanischen Industrie. Wenn sie im Ladengeschäft Kunden beraten, gehen sie sensibel auf deren Wünsche ein und erklären optische Sachverhalte in verständlicher Form. Sorgfältig und mit größter Genauigkeit nehmen sie Augenglasbestimmungen vor und passen Kontaktlinsen an. Präzisionsarbeit ist gefordert, wenn sie z.B. mit Messgeräten die Glasstärke kontrollieren oder Brillengläser passgenau auf die Brillenfassungen zuschleifen; dabei nutzen sie z.T zwar automatisierte Geräte, die Gläser führen sie jedoch von Hand. Um Brillenfassungen in Form biegen zu können, müssen diese z.T. erhitzt werden. Hierbei können Dämpfe und Ausdünstungen der Kunststoffe und Metalle entstehen. Die Arbeit mit Glas und Arbeitsgeräten wie Schleifmaschinen birgt Verletzungsrisiken. Augenoptikermeister/innen halten deshalb die Sicherheitsbestimmungen ein.
In der Industrie ist der Anteil an Handarbeit und Kundenkontakt eher gering. Hier koordinieren Augenoptikermeister/innen die Fertigung, den Personaleinsatz und überwachen die Qualität.
Neben den Aufgaben in der Herstellung von augenoptischen Erzeugnissen sind umfangreiche Büroarbeiten zu erledigen, die ein hohes Maß an Konzentration erfordern. Beispielsweise führen Augenoptikermeister/innen Marketingmaßnahmen durch, kalkulieren Preise und Kosten am Computer, planen den Einkauf, übermitteln der Werkstatt die bei einer Augenglasbestimmung ermittelten Werte und erstellen Angebote und Arbeitspläne.
In Betrieben mit angeschlossenem Laden arbeiten Augenoptikermeister/innen auch samstags. Zudem planen sie bei engen Fertigstellungsterminen ggf. einen längeren Arbeitstag ein.
Führungs- und Sozialkompetenz
Augenoptikermeister/innen haben viel mit Menschen zu tun. So arbeiten sie eng mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Herstellung zusammen, je nach Betrieb auch mit dem Verkaufspersonal. Darüber hinaus pflegen sie Kontakte zu Geschäftspartnern, Endverbrauchern sowie Lieferanten und leiten Auszubildende an. Im Umgang mit Lieferanten setzen sie ihr Verhandlungsgeschick ein, bei der Anleitung von Auszubildenden ihre pädagogischen Fähigkeiten. Sollten der Arbeitsfortgang oder das Arbeitsergebnis in der Produktion nicht den Anforderungen entsprechen, halten sie ihre Mitarbeiter/innen dazu an, die Qualitätsanforderungen in der entsprechenden Zeit zu erfüllen. Bei tadellosen Ergebnissen darf auch ein Lob nicht fehlen, denn ein positives Arbeitsklima ist ein wichtiger Faktor für gute Arbeitsergebnisse.
Kunden gegenüber verhalten sich die Meister/innen stets freundlich und zuvorkommend. Für Dienstleistungen wie die individuelle Beratung nehmen sie sich Zeit. Bei Reklamationen verhalten sie sich verbindlich und kulant. Preisverhandlungen führen sie mit Augenmaß: Sie berücksichtigen sowohl das betriebswirtschaftlich zu erzielende Ergebnis als auch die Bedürfnisse ihrer Kunden. Denn der Erfolg des Betriebs hängt davon ab, dass (Stamm-)Kunden nicht zur Konkurrenz abwandern.
Planung, Steuerung und Controlling
Augenoptikermeister/innen müssen immer den Überblick behalten und sicherstellen, dass die Arbeitsprozesse reibungslos ablaufen. Mit viel Organisationstalent planen sie anstehende Arbeiten, steuern die Bereitstellung von Werkstücken (z.B. Rohgläsern) und koordinieren Fertigungs-, Wartungs- oder Reparaturprozesse. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass Mess- und Prüfgeräte sowie feinmechanische Geräte und Werkzeuge zur Verfügung stehen und exakte Arbeitsergebnisse liefern. Deshalb sorgen sie dafür, dass die Geräte sachgerecht bedient und gepflegt sowie turnusgemäß gewartet und geeicht werden. Um eine gleichbleibende Qualität ihrer Produkte sicherzustellen - wofür sie ebenfalls Verantwortung tragen - achten Augenoptikermeister/innen darauf, dass die gesetzlichen und betrieblichen Qualitätsnormen erfüllt werden. Sie kontrollieren die Qualität der Ausgangsmaterialien und prüfen die fertigen Produkte.
Arbeitsbedingungen im Einzelnen Augenoptikermeister/in
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Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Mess- und Prüfgeräte, Maschinen und Geräte der Augenoptik)
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Handarbeit (z.B. Brillen und andere Sehhilfen anpassen)
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Präzisions-, Feinarbeit (z.B. Brillengläser passgenau schleifen, Augenglasbestimmungen durchführen oder Kontaktlinsen anpassen)
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Bildschirmarbeit
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Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. Sehhilfen anfertigen)
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Arbeit in Verkaufsräumen (z.B. Kunden beim Auswählen von Brillengläsern und -gestellen beraten)
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Arbeit in Büroräumen (z.B. bei Verwaltungsaufgaben, Kundenkorrespondenz)
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Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (Dämpfe und Ausdünstungen der Kunststoffe und Metalle beim Erhitzen der Brillenfassungen)
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Kundenkontakt (Kunden über Brillen oder Kontaktlinsen beraten)
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Verantwortung für Personen (Auszubildende und Nachwuchskräfte schulen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einarbeiten und motivieren)
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